Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Des Lokführers Mütze, von ganz fern betrachtet

25.08.09 (Diesellok, Gartenbahn, Marginalien, Museumsbahnen, Nordamerika)

Gute Digitalfotos bringen manchmal erstaunliche Details ans Licht, wenn man Bildausschnitte vergrößert. Abhängig ist das von der Qualität des Objektivs, der kamerainternen Bildverarbeitung und der Auflösung und Qualität des Sensors. 10 bis 12 Megapixel (MP) sind gut und in aller Regel mehr als ausreichend, bei 24 Megapixeln können bereits die Grenzbereiche des Kamerasystems sichtbar werden.

Aber was sind schon 24 MP, wenn Gigapixel, also gut 40 mal so viele Bildpunkte, zur Verfügung stehen? Wenn man eine für astronomische Aufnahmen geeignete Spezialkamera nimmt und zum Beispiel die White Pass & Yukon Route Railroad (WP & Y) in Alaska fotografiert, kann der Betrachter trotz einer Totale so weit hineinzoomen, dass man dem Lokführer auf die Mütze hauen schauen kann.

Fast hätte ich’s vergessen: Gartenbahn-Profi-Autor Werner Grundmann, der in British Columbia lebt, baute Messingmodelle der berühmten Shovelnoses (die General-Electric-Dieselloks der WP&Y werden Schaufelnasen genannt) für seine Gartenbahn im leicht verkleinerten Maßstab 1:22,5. Streng genommen müssten die Modelle, die auf 45 mm Spurweite fahren, im Maßstab 1:20,3 sein, weil die Vorbildbahn eine Spurweite von 3 Fuß hat. Grundmann hat sich aber aus technischen Gründen für den LGB-(Meterspur-)Maßstab entschieden. Vor ein paar Jahren habe ich seine vorzügliche Gartenbahnanlage fotografiert und im Gartenbahn Profi 4 und 5/2005 vorgestellt.

 
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