Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Bezahlen mit Esprit – die Prepaidkarte für den ÖPNV

20.10.09 (Innovationen, Personenverkehr)

Ticket im Schlüsselanhänger von Scheidt & Bachmann (Foto: Weidelich)

Ticket im Schlüsselanhänger von Scheidt & Bachmann (Foto: Weidelich)

Mit einem 25 Gramm leichten Gerät im Format eines Schlüsselanhängers will der Fahrgeldmanagement-Spezialist Scheidt & Bachmann aus Mönchengladbach die Nutzung von Bus und Bahn zum Kinderspiel machen. Das elektronische Ticket des Esprit-Bezahlsystems wird wie eine Handy-Prepaidkarte mit einem Guthaben gekauft oder am PC aufgeladen. Ein kleines Display zeigt das Restguthaben an. Steigt man in ein mit einem Esprit-Sender ausgestattetes Fahrzeug ein, erfasst das Gerät Tarif-, Fahrzeug- und Standortdaten und zieht das Fahrgeld vom Guthaben ab. Steigt man mehrfach ein und aus, berechnet der knapp 8 cm lange Begleiter nachträglich den bestmöglichen Tagespreis. Wer ein Jahresabonnement hat, braucht sich nicht um Zusatztickets zu kümmern. Sobald man das Abo-Gebiet verlässt, wird automatisch ein Anschlussticket gekauft.

Bei Kontrollen wird im Fahrzeug ein Zahlencode gesendet. Dann genügt ein Blick auf das Display, das die Gültigkeit des elektronischen Tickets anzeigt, sofern das Guthaben ausgereicht hat. Der kleine Schlüsselanhänger speichert den Fahrweg und kann auf Knopfdruck auch senden. Die Kommunikation erfolgt im lizenzfreien ISM-Band (2,4 GHz) und erfasst keine persönlichen Daten oder Bewegungsprofile.

 
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