Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Die Westbahn GmbH in Österreich will es anders machen

15.10.09 (Marketing, Österreich, Personenverkehr, Verkehrspolitik)

So werden die Westbahn-Züge aussehen  (Illustration: Westbahn/Stadler)

Mit freundlichem Gesicht: So sollen die Westbahn-Züge aussehen (Illustration: Westbahn/Stadler)

Die österreichische Zeitung „Der Standard“ interviewte den Geschäftsführer Stefan Wehinger, ehemaliger ÖBB Personenverkehr-Vorstandsdirektor, der mit dem Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner die Westbahn gegründet hat. Ab Dezember 2011 sollen von Stadler Altenrhein gefertigte 6-Wagen-Züge mit Internetanschluss im Stundentakt zwischen Wien und Salzburg pendeln, mit einem Zugbegleiter pro Doppelstockwagen, der nicht nur Tickets kontrolliert, sondern auch Ansprechpartner für die Reisenden ist und für die Reinigung sorgt. Die Preise sollen, wegen der vergleichsweise geringen Preise der ÖBB, exakt gleich sein. Wehinger hält es für möglich, dass jede (Neben-)Strecke wirtschaftlich zu betreiben ist, wenn die Infrastruktur stimmt und die Kommunen mitziehen – will sagen, mit Zuschüssen, wie sie überall im ÖPNV gegeben werden.

Interessant jedenfalls, wie ein ex-ÖBB-Vorstand seinen ehemaligen Arbeitgeber sieht und dass ein starker Mann an der Spitze stehen muss.

 
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