Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Die Stadlerisierung des Personenverkehrs

21.02.10 (Eisenbahn, Europa, Nahverkehr, Personenverkehr, Triebwagen)

Man kann einem Unternehmen wirklich nicht vorwerfen, dass es erfolgreich ist. Doch wenn ich sehe, wie inflationär Stadler Rail Flirt-Triebwagen in die Welt setzt und wie diese eleganten Fahrzeuge von Finnland bis Ungarn immer mehr das Bild des Regionalverkehrs bestimmen, dann kommt etwas Sehnsucht nach mehr Vielfalt auf. Aber die Stadlerisierung des Personenverkehrs schreitet fort, und bald werden wir in Österreich, Deutschland und der Schweiz auch zweistöckige Garnituren mit dem typischen Stadler-Frontdesign sehen.

Der 60. Flirt der MAV-Start ging jetzt in Betrieb (Foto: MAV/Stadler)

Wie eintönig und gleichzeitig beeindruckend das aussehen kann, zeigt dieses Foto vom Südbahnhof in Budapest, wo MÁV-START Zrt. jetzt den 60 Flirt-Zug von Stadler in Betrieb nahm. Das Fahrzeug wurde zwei Monate vor dem Liefertermin geliefert. Alle Flirts sind schon über 16 Millionen Kilometer bei den Ungarischen Staatsbahnen gelaufen, bei 94 % Verfügbarkeit.

Ein Kommentar

  • 1
    Lukas Iffländer:

    Tja, Stadler liefert schneller als gefordert und in Deutschland wartet die DB seit Monaten auf die BR 440 (Alstom Coradia Continental), MAV-Start ist da scheinbar intelligenter was die Auswahl des Lieferanten angeht.
    Die vielen Aufträge für Stadler sind daher auch kein Wunder.

 
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