Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Französischer Bahnbetreiber verhandelt mit Vinci über PPP

30.03.10 (Eisenbahn, Frankreich, Strecken)

Eine Bietergruppe (mit Axa und Caisse des Dépôts) unter der Führung des französischen Baukonzerns Vinci ist bevorzugter Bieter eines 7,2 Mrd. Euro schweren Projekts Sud-Europe Atlantique, zwischen Tours und Bordeaux eine 340 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke zu bauen und zu betreiben. Es wird eines der bisher weltgrößten Public Private Partnership-Projekte (PPP) sein, kündigte Pierre-Denis Coux an, Direktor des Projekts LGV Sud-Europe Atlantique beim französischen Schienennetzbetreiber Réseau Ferré de France, der seit 1997 das ehemalige SNCF-Netz betreibt und nun in Verhandlungen mit dem Bieterkonsortium getreten ist. Sie sollen im Sommer 2010 abgeschlossen sein. Das PPP, das zur Hälfte vom Staat und fünf Regionen und zur anderen Hälfte vom Netzbetreiber und dem Konsortium finanziert wird, soll bis 2060 laufen.

Die Konzession wird die zweite dieser Art in Frankreich sein. Vinci, Vivendi, Axa Private Equity und TDF erhielten 2010 bereits den Zuschlag für ein PPP, für über eine Mrd. Euro ein neues Kommunikationsnetz für die SNCF zu bauen und gut 15 Jahre lang zu betreiben.

Das Handelsblatt übernahm eine dpa-Meldung, welche die begonnenen Verhandlungen bereits falsch als Auftragserteilung meldet. Französisch sollte man können und mal in die Originalquelle schauen. Qualitätsjournalismus…

 
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