Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Grube, live, grußlos gehend

12.01.11 (Deutschland, Marginalien, Personalien)

Zwischen den zahlreichen copy&paste-Journalisten bei unseren früheren Leitmedien, besonders online, findet man ab und zu auch mal jemand, der eine eigene Meinung und einen originellen Ansatz hat. Oder einfach mal beobachtet und beschreibt. Die Wochenzeitung Freitag fällt da immer wieder auf.

Dieser hervorragende Beitrag von Benjamin von Brackel über Rüdiger Grube vor dem Berliner Abgeordnetenhaus analysiert ihn treffend. Ähnlich, wie ich ihn auch sehe: Ein Geschichtenerzähler, ein Bluffer, durchaus ein Rhetoriker, aber eigentlich ein Mann für die zweite oder dritte Reihe, oft schlecht vorbereitet und detailbesessen statt souverän. Einer, der in schlechter Erinnerung bei seinen ehemaligen Mitarbeitern ist. Einer, der mangelndes Charisma mit arroganter Siegermiene überspielt und zur Einwickeltaktik (anderswo) jovial Hände von Reportern und Fotografen drückt. Einer, der nicht verlieren kann und niemals Fehler macht. Einer, der sich verbissen nach oben gearbeitet hat und dort bleiben will, obwohl ihm die entscheidenden Fähigkeiten einer charismatischen Führungskraft fehlen. Einer, der nach dem Peter-Prinzip die höchste Stufe seiner Inkompetenz erreicht hat.

Doch hier lässt er, stark unter Druck, doch mal seine Maske fallen.

Lange hält der nicht mehr durch.

PS: Englisch kann der Mördscher-ent-Äkwisischen-Mann auch nicht: „Kesch in se täsch iss se nehm of the gehm.“

Extra3 hat das Zitat in einem Tagesschaubeitrag gefunden, Spreeblick hat den Satz herausoperiert:

Ein Kommentar

 
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