Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Schienengüterverkehr wächst langsamer

29.11.11 (Deutschland, Eisenbahn, Güterverkehr)

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 transportierten in- und ausländische Eisenbahngesellschaften auf dem deutschen Schienennetz Güter im Umfang von 283,0 Millionen Tonnen. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) entspricht dies einem Plus von 7,1 % gegenüber den ersten drei Quartalen 2010. Damit ist der Einbruch im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise weitgehend aufgeholt: Der Stand der Tonnage der ersten drei Quartale des Jahres 2011 lag nur noch 0,4 % unter dem Stand der ersten drei Quartale des Jahres 2008.

Allerdings hat sich der Zuwachs im Verlauf des Jahres 2011 abgeschwächt: Das Tonnageaufkommen stieg im ersten Quartal um 10,6 %, im zweiten Quartal um 5,8 % und im dritten um 5,2 % im Vergleich zum jeweiligen Vorjahreszeitraum.

Zum Wachstum in den ersten drei Quartalen 2011 trugen – abgesehen vom Durchgangsverkehr – alle Verkehrsrichtungen bei: der Binnenverkehr stieg um 7,7 %, der Versand in das Ausland um 4,8 % und der Empfang aus dem Ausland erhöhte sich um 10,5 %.

Besonders hoch waren die Zuwächse beim Transport von Erzen, Steinen und Erden sowie sonstigen Bergbauerzeugnissen: Mit 43,4 Millionen Tonnen beförderten die Eisenbahngesellschaften 16,8 % mehr Güter dieser Art als in den ersten neun Monaten des Vorjahres.

 
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