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Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Stuttgart 21: Die Stuttgarter Zeitung zeigt, dass sie nicht seriös sein will

13.01.12 (Bahnhöfe, Deutschland, Medien)

Unter Journalisten gibt es eine Technik, Beiträge „kalt“ zu schreiben. Man baut sich aus Pressemitteilungen vorab einen Beitrag über ein kommendes Ereignis zusammen, um rechtzeitig in Druck gehen zu können. Es wird also geblufft, um Aktualität vorzutäuschen. Das ist legitim, wenn klar ist, dass nichts anderes verkündet werden wird, der Beitrag sich an vorhersehbaren Fakten orientiert und ein sachliche Information vor Druck- oder Veröffentlichungstermin nicht anders transportiert werden kann. Etwa bei einer Neujahrsansprache, die vorab gedruckt oder als Video vorliegt.

Nicht legitim und hoch unseriös ist es, wenn die Stuttgarter Zeitung am 12.1.2012 gegen 23.30 Uhr eine gedruckte Ausgabe vom 13.1.2012  in den Verkehr bringt, in der ausführlich über die in den Morgenstunden möglicherweise zu erwartende Absperrung und Räumung der nach Mitternacht mehreren Hundert Demonstranten am Südflügel berichtet wird. Den will die DB, obwohl die nächsten Monate keine Notwendigkeit dafür besteht, sofort abreißen lassen. Die S21-Gegner haben die Demonstration übrigens angemeldet und nutzen ihr Versammlungsrecht.

Die Stuttgarter Zeitung hat einen Beitrag aufgrund von Polizeiinformationen zusammengereimt und präsentiert ihn vorab gedruckt als „Berichterstattung“. Hier kann er angehört werden, in einem der Kommentare unten nachgelesen werden. Ich bin sprachlos wegen dieser unverschämten Dreistigkeit! Zumal die lieben „Kollegen“, für die ich mich aufrichtig schäme, bisher nicht durch Hellsichtigkeit aufgefallen sind. Eher durch erschreckende Einfältigkeit im Umgang mit PR-Strategen und hartnäckige Faktennegierung.

Die Stuttgarter Zeitung outet sich damit als unseriöses Medium, das vorsätzlich und ohne Not gegen einfachste journalistische Regeln verstößt.

Bitte beschweren Sie sich beim Deutschen Presserat und kündigen Sie Ihr Abonnement als Zeichen, dass Sie sich so etwas nicht bieten lassen. Eine Unverfrorenheit, die ich diesen Redakteuren, denen offenbar nichts mehr heilig ist in der Stimmungsmache für den Bahnhofsrückbau, bisher nicht zugetraut hätte.

Die Stuttgarter Zeitung hat sich mit dieser Farce aus der Riege ernstzunehmender Tageszeitungen endgültig verabschiedet.

2.56 Uhr: Polizei marschiert von der Parkseite her auf, soweit ich per Cams21 verfolgen kann. Geschrei, kleine Knallkörper, Emotionen. Es scheint, als ob die Zeltstadt geräumt wird. Auch wenn gestern noch das Verwaltungsgericht empfohlen hat, die Räumung zu verschieben. Es kann aber auch ein Ablenkungsmanöver sein, zeigt sich um 3.04 Uhr. Die Polizei zieht vorerst ab. Nur vor Ort lässt sich beurteilen, was da wirklich passiert. Um 3.13 Uhr verkündet die Polizei, dass die Straße am Südflügel nun abgesperrt werde und die Demonstranten die Freiheit hätten, sich woanders zu versammeln.

Die Stuttgarter Zeitung, schätze ich, wird in ein paar Stunden online aufgrund von dpa-Meldungen, die auf ungeprüften Polizei-Pressemitteilungen basieren, über einen erfolgreichen Einsatz berichten. Vor Ort wird höchstwahrscheinlich kein Redakteur sein. Die schlafen lieber den Schlaf der Gerechten. Gute Nacht! Und die restliche Arbeit machen die eingebetteten Journalisten.

 7.45 Uhr: Die Stuttgarter Zeitung bringt online einen dpa-Beitrag, der so beginnt: Hunderte Stuttgart-21-Gegner haben sich in der Nacht zum Freitag der Polizei beim Absperren der Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof in den Weg gesetzt und Barrikaden errichtet. Um kurz nach 3.00 Uhr waren nach Behördenangaben 1900 Beamte im Einsatz, darunter 400 Bundespolizisten. Sie wollten das Gelände vor dem Südflügel mit Gittern abriegeln. Der Beitrag endet: Als neuer Versammlungsort sei der Mittlere Schlossgarten zur Verfügung gestellt worden, verbreitete das Stuttgarter Präsidium über den Kurznachrichtendienst Twitter und das Soziale Netzwerk Facebook. Züfle kündigte an, wer nicht freiwillig gehe, werde weggetragen. Dpa hat wieder einmal vom Schreibtisch aus zu einer Sternstunde des Stuttgarter (Pseudo-)Journalismus beigetragen.

Die Räumung von blockierenden Demonstranten ist laut Twitter-Meldungen immer noch in Gang, zwei hätten sich angekettet.

9.02 Uhr: Die Stuttgarter Zeitung hat den ersten Absatz, auf Agenturmeldeungen basierend, leicht umgedengelt: Wenige Stunden nach dem Beginn des Polizeieinsatzes am Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofes haben die Polizeibeamten die Räumung der künftigen Baustelle offenbar abgeschlossen. ((Anm: Das bedeutet, die Redaktion vermutet den Abschluss der Räumung und ist auch nicht vor Ort.)) Hunderte Stuttgart-21-Gegner hatten sich in der Nacht zum Freitag der Polizei beim Absperren der Baustelle am Stuttgarter Hauptbahnhof in den Weg gesetzt und Barrikaden errichtet. Um kurz nach 3.00 Uhr waren nach Behördenangaben 1900 Beamte im Einsatz, darunter 400 Bundespolizisten. ((Anm: Es war niemand vor Ort: „nach Behördenangaben“.))

In einer offenbar auf Agenturmeldungen und Polizeipressemitteilungen basierenden Chronologie der Nacht suggeriert die StZ, dabeigewesen zu sein. In 550 km Entfernung habe ich per Twitter und Cams21 nicht mehr und nicht weniger mitbekommen.

12.02 Uhr: Die StZ stellt eine Stellungnahme online, die in der Aussage gipfelt: Einzuräumen ist, dass eine für die Seite 1 der StZ vorbereitete Meldung, die erst in der Nacht in Druck gehen sollte, durch einen Fehler der Redaktion zu früh ins Blatt gelangt ist. Solche Meldungen vorzubereiten ist bei absehbaren Ereignissen gängige Praxis in allen Zeitungsredaktionen. Dies ermöglichst es, dann möglichst schnell reagieren zu können und die Leser der Zeitung am anderen Morgen auf einen möglichst aktuellen Stand zu bringen. Im aktuellen Fall spielt der Fehler für jeden Leser, der die Zeitung wie gewohnt am Morgen erhalten hat, keine Rolle. Trotzdem bedauern wir das Versehen.

Beim nächtlichen Polizeieinsatz war nichts absehbar, von „gängiger Praxis“ kann (in anderen Redaktionen jedenfalls) keine Rede sein. So verspielt die Stuttgarter Zeitung ihren letzten Kredit bei den Lesern.

15.20 Uhr: StZ_NEWS twittert: Liebe Follower, in der Zeitung ist uns bei den Berichten zu S21 ein Fehler unterlaufen. Dieses Versehen bedauern wir.

18 Kommentare

  • 1
    D. Walz:

    Wie man sich embettet – so lügt man.

  • 2
    thomas:

    Diese Zeitung sollte öffentlich angebprangert werden, ebenso alles was in diesen Tagen passiert in Stuttgart. Presse, Polizei, Stadt und Politik Hand in Hand…es sind diktatorische Zeiten geworden! Es wird Zeit dies International zu verbreiten welche Zustände in Stuttgart herrschen…und das unter einer grünen Landesregierung…pfui Teufel!

  • 3
    Chris Burton:

    Ich habe das schnell abgeschrieben, wie vorgelesen wurde – bitte Fehler entschuldigen:

    Stuttgarter Zeitung vom 13.1.2012, vorgelesen am Südflügel am 12.1.2012 gegen 23:30 Uhr

    „Polizei sperrt Südflügel für Abrissarbeiten ab

    …Nach Mitternacht beginnt die Polizei damit, den Schutz der Bauarbeiten vorzubereiten. Entlang des Südflügels stellen die Einsatzkräfte Absperrgitter auf und bilden eine Polizeikette, um Demonstranten vom Südflügel fernzuhalten. Die Landespolizei schützt den Südflügel zur Straße am Schloßgarten hin, die Bundespolizei ist für den Bahnhof zuständig, um Blockaden der Schienen und eine Besetzung des Gebäudes, wie es vor eineinhalb Jahren beim Abriß des Nordflügels geschehen war, zu verhindern. Der Polizeipräsident Thomas Züfle hatte im Vorfeld angekündigt, dass die Polizei während des Einsatzes auf Deeskalation setzen werde. Deswegen waren in den zurückliegenden Monaten die Anti-Konfliktteams der Polizei auf 15 Beamte vergrößert worden. Auch die Bundespolizei hatte ihre Kommunikationsmanager im Einsatz, die die gleichen Aufgaben haben. Diese Kräfte erklären den Demonstranten das Vorgehen der Polizei.

    Die Polizei geht davon aus, dass vor allem am Anfang der Abrissphase eine hohe Emotionalisierung unter den Projektgegnern herrschen werde. Allerdings wurde das Protestpotenzial bei der Absperrung des Südflügels geringer eingeschätzt als für den Fall, dass die Bahn in der kommenden Woche tatsächlich mit dem Fällen und Verpflanzen der Bäume im Schloßgarten begonnen hätte. Dafür fehlt dem Unternehmen die Rechtsgrundlage. Darum hat die Polizei auch ihre Planungen für einen Schutz dieser Arbeiten ausgesetzt.

    Wie groß die Demonstration am Abend war, stand bei Redaktionsschluß nicht fest. Die Polizei rechnete auf Grund der bisherigen Erfahrungen mit einem ruhigen Verlauf. Wenn die Absperrgitter vor dem knapp 280 Meter langen Südflügel stehen, wird das Gebäude laut Bahnsprecher zunächst einmal etwa zwei Wochen lang für den Abbruch vorbereitet, unter anderem müssen metallene Vordächer abgeflext und im Inneren diverse Bauteile abmontiert werden. Nach dem Entkernen beginnen die eigentlichen Abbrucharbeiten, für die im Zeitplan der Bahn rund acht Wochen angesetzt worden sind. Bis Ostern sei das Gebäude vollständig abgetragen, so der Sprecher. Das Vorgehen ist laut Projektleiter Stefan Penn dabei das Gleiche wie am Nordflügel. Das Gebäude werde von oben Stück für Stück von Baggern abgetragen. Was mit den Steinen aus Crailsheimer Muschelkalk passiere, sei Sache der Baufirma, die alle Gebäudeteile entsorge.

    Anders als beim Nordflügel, muss die Bahn während des Abbruchs allerdings darauf achten, dass durch die Erschütterungen nicht die Fledermäuse im benachbarten Schloßgarten in ihrem Winterschlaf gestört werden. An diese artenschutzrechtliche Auflage hat das EBA seine Erlaubnis für den Abbruch des Flügels zu dieser Jahreszeit geknüpft. Die Bahn hat zwischenzeitlich dargestellt, wie sie die Auflagen erfüllen will, so ein Sprecher der Bonner Aufsichtsbehörde. „Wir werden die Arbeiten genau verfolgen und überprüfen.“

    Während die Bahn als Bauherr von Stuttgart 21 also trotz der unklaren rechtlichen Situation im Schloßgarten wegen fehlender Artenschutzmaßnahmen entschlossen ist, den Südflügel wie geplant abzureissen, mehren sich seitens der Politik die Appelle gegen diesen Schritt. So haben die Grünen im Stuttgarter Gemeinderat und die Fraktionsgemeinschaft SöS/Linke einen Dringlichkeitsantrag gestellt, worin sie fordern, dass in der ersten Sitzung des Umweltausschusses am 17. Januar, Vertreter der Stadtverwaltung, der Bahn und des Regierungspräsidiums über die momentane Situation im Bereich der Baustelle am Hauptbahnhof und im mittleren Schloßgarten berichten. Vor eine Klärung aller bisher aufgeworfenen Fragen müsse sich die Stadt bei der Bahn dafür einsetzen, so die Forderung, dass keinerlei Baumaßnahmen am Bahnhof und im Schloßgarten durchgeführt werden. Für den Abriß des Südflügels bestehe kein Zeitdruck.

    Zuvor hatten bereits die Grünen im Landtag gegen die Pläne der Bahn interveniert und in einem Brief an den Bahnchef Rüdiger Grube appelliert, den Abriss des Südflügels aufzuschieben. Die Bahn sollte zur momentanen Zeitpunkt keine Arbeiten am Südflügel vornehmen, da es keinen Zeitdruck gebe, so die Fraktionsvorsitzende Edith Sitzmann, die in dem Brief an Grube schreibt „der von Ihnen vorgelegte Zeitplan der Bauarbeiten bedarf unter diesen Umständen sicherlich eine Aktualisierung. Im Sinne aller Beteiligten ist es daher wünschenswert, dass Sie diesen anpassen und den Projektbeteiligten sowie der Öffentlichkeit vorlegen. Diese von allen immer wieder geforderte Transparenz sollte uns allen wichtig sein. Nach dem Volksentscheid vom November gebe es ein gemeinsames Interesse, dass das Projekt gelingt. Ein Abriss des Südflügels vor der eindeutigen Klärung der Rechtslage sei daher sicherlich nicht hilfreich…“

  • 4
    Der Martin:

    Und ich hätte jetzt gerne die Lottozahlen der nächsten Ziehung! Ich rufe morgen mal in der Redaktion an, vielleicht haben sie ja einen Tipp für Samstag.

  • 5
    Friedhelm Weidelich:

    @ Chris Burton: Herzlichen Dank, das ist hervorragend! Tippfehler habe ich korrigiert.

  • 6
    Nils K.:

    Als ich vor einer guten Stunde die Meldung über den Stz-Beitrag hörte war ich auch erst geschockt. Und wenn man Twitter verfolgt scheint die Empörung groß. Wenn man sich jetzt aber den Text anschaut den Chris Burton hier abgetippt hat, muss man leider feststellen, dass die Emprung doch falsch ist. Da steht ja wohl eindeutig in der Zukunft geschrieben „Nch Mitternacht beginnt…“ und „nicht nach Mitternacht begann…“ und etwas später „Wie groß die Demonstration am Abend war stand bei Redaktionsschluß nicht fest. “ Ich kann da an keiner Stelle erkennen, dass da was dargestellt wird, dass schon passiert sei. Also was soll die Aufregung?

  • 7
    Friedhelm Weidelich:

    Dazu ganz klar: Niemals schreiben Zeitungen, dass etwas passiert ist. Sondern es heißt z. B.: „Autofahrer stirbt nach Unfall“. Zugucken kann man dabei nicht, denn korrekt müsste es heißen: Autofahrer starb nach Unfall. Es wird grundsätzlich im Präsens berichtet, um Aktualität vorzutäuschen. In dem geschickt formulierten Beitrag der StZ wird so getan, als ob die Polizeiaktion in der Nacht abgelaufen wäre, wenn morgens die Zeitung auf dem Tisch liegt. Dabei wird nur einseitig berichtet, was die Polizei vorhat. Korrekt müsste es heißen: „Polizei bereitet Sperrung des Südflügels vor“ oder „Polizei ist für Sperrung gerüstet“.

    Ein Pseudo-Bericht über die möglicherweise von der Polizei geplanten Absperrung in dieser Nacht, die bis jetzt (13.1., 2:35 Uhr) aber gar nicht erfolgt ist, ist hochgradig unseriös. So zu tun, als ob man „bei Redaktionsschluss“ nur nicht die Teilnehmerzahl kannte, sonst aber der nächtliche Schlachtplan bekannt und vorhersehbar sei, ist kein Journalismus. Das ist einseitige PR für die Polizei, ein Verstoß gegen die Berufsethik und handwerkliches Unvermögen.

  • 8
    Nils K.:

    also wenn ich mir ml eben die Startseite von Spiegel Online anschaue, steht da auch nicht alles im Präsens:

    – „Die USA verschärfen den Ton gegen Iran: Laut einem Bericht der „New York Times“ ließ Präsident Obama jetzt über geheime Kanäle eine unmittelbare Warnung an Ajatollah Ali Chamenei übermitteln“

    – „Der Präsident wollte Routine, doch das funktionierte nicht: Der Neujahrsempfang in Schloss Bellevue wurde überschattet von Rücktrittsforderungen und Boykott-Aktionen.“

    Außerdem steht of die Überschrift im Präsens „Ein Mann stirbt bei Unfall auf der Autobahn“, im eigentlichen Artikeltext steht dann doch alles in der Vergangenheit „Fuhr auf LKW auf […] verstarb noch an der Unfallstelle“.

    Bsp.: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.36-jaehriger-stirbt-an-unfallfolgen.6516d359-2c42-4aa3-9f53-a2ee84e42c88.html

    Und genauso kann doch über zukünftige Ereignisse berichtet werden. „Merkel und Sarkozy treffen sich um das weitere Vorgehen in der Euro-Schuldenkrise zu beraten“

    Ich finde hier wird wieder einfach wieder versucht ein Skandal aufzubauen, der keiner ist.

  • 9
    Friedhelm Weidelich:

    Sie wollen einfach nicht verstehen. Alles ist gut in Stuttgart.

  • 10
    Petra Harder:

    Ich habe mir heute Morgen um 8 Uhr eine Printausgabe der StZ in einem Supermarkt gekauft. Dort steht der erste Abschnitt noch beinahe genauso drin, allerdings nun in die Vergangenheitsform gebracht:

    “Polizei sperrt Südflügel für Abrissarbeiten ab

    …Nach Mitternacht begann die Polizei damit, den Schutz der Bauarbeiten vorzubereiten. Entlang des Südflügels stellten die Einsatzkräfte Absperrgitter auf und bildeten eine Polizeikette, um Demonstranten vom Südflügel fernzuhalten. Etwa 1500 Beamte waren im Einsatz: Die Landespolizei schützte den Südflügel zur Straße am Schloßgarten hin, die Bundespolizei war für den Bahnhof zuständig, um Blockaden der Schienen und eine Besetzung des Gebäudes, wie es vor eineinhalb Jahren beim Abriß des Nordflügels geschehen war, zu verhindern.

    (…)

  • 11
    Friedhelm Weidelich:

    Das war wahrscheinlich der zweite, „aktualisierte“ Andruck. Trotzdem ist der Text frei erfunden. Der Einsatz mit ca. 1900 Beamten (und nicht 1500) gegen schätzungsweise 600 Demonstranten begann um 3 Uhr.

    Das ist kein Journalismus, das ist stinkfauler, bequemer Dilettantismus. Nur noch peinlich.

  • 12
    Roswitha:

    Habe das Abonnement Oktober 2010 gekündigt (nach 35 Jahren!) und habe es keine Sekunde bereut. Es ist absolut empörend, wie sich die Medien in den letzten Jahren gewandelt haben und wir „Nutzer“ haben das weitgehend zugelassen.

  • 13
    Martin Sp.:

    Der Abschnitt, dass Verlautbarungen des PP jetzt über Twitter und Facebook erfolgen ist auch der Schere, pardon, dem Update zum Opfer gefallen.

    Ich bin mal gespannt wann die StZ damit beginnt die Kommentare zu der Artikel-Attrappe freizuschalten.

  • 14
    Medienberichte 13.1. | Bei Abriss Aufstand:

    […] Die Stuttgarter Zeitung zeigt, dass sie nicht seriös sein will Tagblatt: Kefer: Zeitplan für S 21 "extrem angespannt" dpa: Verkehr – Bahn: Polizei räumt Weg […]

  • 15
    derFreitag: Die im Dunkeln sieht man nicht? | Bei Abriss Aufstand:

    […] einen Bericht über die noch nicht stattgefundene Räumung veröffentlicht (s. dazu HIER & HIER). Der Begriff "eingebettet" darf demnach auch so verstanden werden, dass diese Journalisten […]

  • 16
    Pit:

    Ich habe die StZ am 12.1 um 21:15uhr gekauft und den Artikel zum Vorlesen an den Suedfluegel gebracht. Es ist wirklich nicht zu fassen, was in Stuttgart abgeht, hier ist ein Polizei- und Ueberwachungsstaat unter MP Kretschmann entstanden, die SPD u CDU klatschen sich vor Freude auf die Schenkel und die Gruenen merken von dieser komplette S21-Verarschung der Bahn noch immer nichts… schlimme Zeiten werden die Stuttgarter erleben, falls Kretschmanns beten im Kloster nicht zum Wunder verhilft.

  • 17
    Pitchblack:

    Pit, gibt es diesen Artikel als Scan? Ist für eine Beschwerde beim Deutschen Presserat notwendig, die wollen eine Kopie haben. Das Video des Vorlesens am Südflügel reicht denen nicht…

    Wer immer einen Scan des Originalartikels hat, bitte Nachricht an hippocampus21@yahoo.de

    Vielen Dank!!

  • 18
    IO-Newsletter 15.01.2012: Nein, wir werden nicht schweigen! | Info-Offensive für Kopfbahnhof 21 (K21):

    […] haben wissen wir längst – die Stuttgarter Zeitung hat gerade erst wieder bewiesen wie wenig wichtig die echte Information in ihrer täglichen Arbeit ist. Schön auf den Punkt gebracht bei RAILo… . Wir sollten jedoch bei allen Aktionen – und dazu gehören auch Demos, ob angekündigt oder […]

 
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