Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Der Fyra kommt einfach nicht in Betrieb

13.02.12 (Bahnindustrie, Belgien, DB, Fernverkehr, Hochgeschwindigkeitszüge, Niederlande, Triebwagen)

Im Herbst 2011 stand ein Fyra-Zug am Brenner (Foto: Friedhelm Weidelich)

AnsaldoBreda hat einen schlechten Ruf, und mit dem V 250 wird er nicht besser. Die bereits 2004 bestellten und mit mehrjähriger Verzögerung gelieferten Züge sollten spätestens 2009 in Betrieb gehen. Doch der immer wieder verschobene Start der „Fyra“ genannten Züge wird offenbar auch Mitte 2012 nicht klappen. Denn die Züge sind zu laut und haben Software-Probleme beim Zugsicherungssystem ERTMS/ETCS, auch wenn ein Sprecher der NS beteuert, dass 95 Prozent der Tests abgeschlossen seien.

Ansaldo ist mit seinem Zugsicherungssystem-Zweig Ansaldo STS auch der Lieferant wichtiger ETCS-Komponenten bei der Baureihe 407 der Deutschen Bahn. Die Bereitstellung und Integration der Ansaldo-ETCS-Software gilt unter Insidern als das Hauptproblem, weshalb Siemens die Züge nicht für den Regelbetrieb ausliefern und zulassen kann. Die Ansaldo-Software wird für den Betrieb in Frankreich, Belgien und die Niederlande benötigt. Als Naturalpönale muss Siemens deshalb einen zusätzlichen Zug kostenlos lieferen. Momentan rechnet Siemens damit, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 zehn Velaro D abliefern zu können. Insgesamt 17 Züge werden gebaut.

 
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