Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Vielleicht sollte auch Kretschmann abdanken

17.02.12 (Bahnhöfe, Deutschland, Eisenbahn, Marginalien)

Liebe Railomotive-Leserinnen und -Leser,

offenbar habe ich vorgestern hier eine Herzensangelegenheit thematisiert. Bis heute Morgen, Null Uhr, hatten über 4500 Menschen meinen Beitrag gelesen (und ein paar Hundert Maschinen). Das ist der neue Rekord dieses Blogs. Und noch nie gab es so viele Kommentare, darunter einen von Jörp Rupp, Parteirat bei den Grünen Baden-Württemberg.

Ich danke allen herzlich für die freundlichen Worte und die Diskussion mit weiteren interessanten Aspekte und anderen Sichtweisen.

Nun sind wir den Bundespräsidenten-Darsteller Wulff endlich los. Wenn ich nicht wüsste, dass heutzutage selten was Besseres kommt, wäre auch ein Rücktritt von Ministerpräsident Kretschmann nach dem sinnlosen Gemetzel im ehemaligen Schlossgarten angemessen. Denn vertrauen kann man diesem vergesslichen und aus meiner Sicht nur scheinbar aufrechten Demokraten nicht mehr. Der Gegenwind der Grünen-Wähler und -Mitglieder war gestern abend auf dem reichlich späten Neujahrsempfang nicht zu überhören. Und als peinlichen Höhepunkt leisteten sich die Grünen dann einen Spaziergang zum sichtgeschützten Gelände, das einst ein Park war. Diesen Politikern fehlt jegliches Gespür für Timing und Gefühlslagen. Man sollte jedem Grünen-Angeordneten ein Tütchen geschreddertes Holz schicken. Es wäre besser als Stroh – Sie wissen schon wo.

Das heutige DB-Verkehrschaos nach einem angekokelten Steuerungskabel am Rosensteintunnel ist nur ein kleiner Vorgeschmack, wie sich eine Störung in einer den geplanten 60 km langen Tunnelröhren und nach dem Abbau der Gäubahn auswirken würde. Der Verkehr ist voraussichtlich bis Montag gestört. Wer jetzt noch als Politiker nicht die Notbremse zieht, handelt schlichtweg kriminell und fördert eine Bahnnetz-Konstruktion, die nicht funktionieren kann. Stuttgart 21 ist unverantwortlich – technisch, finanziell und aus Gründen der Menschlichkeit.

Journalisten sind oft Herdentiere, und was sie hochschreiben, schreiben sie gern auch runter. Das war so, als der neoliberale, selbstverliebte Gauck zum Bundespräsidenten hochgeschrieben wurde. Als dann Wulff gewählt wurde, war es plötzlich ganz still. Man stellte sich blitzschnell auf den jungen, unverbrauchten und irgendwie erfrischenden Wulff mit seiner schönen Frau ein. Dann kamen Skandälchen und seine ausgeprägte Liebe zu spendablen „Freunden“ in der Wirtschaft an die Oberfläche, die nicht länger ignoriert werden konnten. Und über Wochen, notfalls mit einem Bobbycar als üble Vorteilsnahme, zerlegten die Medien den Bundespräsidenten-Darsteller, der schon zuvor zur Witzfigur geworden war. Auch, weil er sich so gern entschuldigte, obwohl man nur um Entschuldigung bitten kann. (Aber solche sprachlichen Feinheiten kennen auch viele Redakteure nicht mehr.)

Vielleicht ist es ein gütiges Schicksal, das nach der brutalen Zerstörung des Schlossgartens von irgendwoher winkt. Wenn die bis dahin ignoranten Journalisten wittern, dass Stuttgart 21 jetzt endlich der verdiente Tod ereilt und die Stadt im Sommer kein erträglicher Aufenthaltsort mehr ist, werden sie vielleicht endlich zu recherchieren anfangen. Denn da gibt es mehr zu entdecken als an Merkels Parvenu Wulff.

Alter Baum auf Düsseldorfer Friedhof (Foto: Friedhelm Weidelich)

Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume!

(aus dem Gedicht: Ende eines Sommers von Günter Eich)

Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Und ein bissle sollte der Protest, vor allem aber die Überzeugungsarbeit angesichts des Rosensteintunnel-Kabelbrands, weitergehen. Sicher ist: Die Zeit arbeitet gegen Stuttgart 21. Die Vernunft sowieso.

Nachtrag: Ich kann die hier gemachten Aussagen eines Parkschützers nicht überprüfen. Aber wenn ein (noch anonymes) SPD-Mitglied der Deutschen Bahn mit Schadenersatzforderungen droht, falls sie S21 aufgibt, dann klingt das nach Filz und vielleicht auch Erpressung. Dass das ganze Projekt aus einem bislang kaum sichtbaren Sumpf aufgestiegen ist, zeichnet sich ja schon länger ab.

11 Kommentare

  • 1
    Medienberichte 17.2. | Bei Abriss Aufstand:

    […] Vielleicht sollte auch Kretschmann abdanken ARD: "Abstellgleis für alle": Versäumnisse der Deutschen Bahn und des Landes Baden-Württemberg […]

  • 2
    Tobias Mey:

    Im April letzten Jahres hatten wir, eine Gruppe von Bündnis 90 Wählern, eine Diskussion mit Herrn Werner Wölfle, bei der wir uns über den Fortgang zur Verhinderung von S 21 erkundigen wollten.

    Das halbstündige Gespräch hier in Kurzform:

    Gruppe (G): was werden Sie (die Grünen) beim Stresstest vorbereiten ?
    Wölfle (W ): nix,der ist doch eh schon gelaufen
    G: sie müssen sich doch Experten zur Klarlegung heranziehn,wie Holzhey etc ?
    W: ach,ich kann das mit dem Bahnhof eh nicht mehr hören,warten wir einfach die Volksabstimmung ab
    G: die können wir gar nicht gewinnen,sie wissen doch um die Hürden
    W: vielleicht klappts ja doch und wenn nicht kann man halt nix mache
    G: ja glauben sie wirklich,die Grüne Basis wird noch hinter den Grünen stehen,wenn die Bäume abgehackt werden ?

    W: des werdet die scho verstehe

    weitere zugesagte Gespräche wurden abgesagt

    Allein wir haben in den letzten Monaten mehrmals um Antwort auf
    unsere e mails an die Grüne Landesregierung gebeten,warum NICHT mal mehr der Schlichterspruch S 21 Plus,von BEIDEN Gegnern unterzeichnet,
    gelten soll – es herrscht das große Schweigen.
    Das ist eine kluge Taktik !
    Ein zweijähriger Bub verdeckt die Augen,weil im gesagt wird ,er soll
    sich mal verstecken…

  • 3
    NahDran:

    Ich kann die Enttäuschung über Herrn Kretschmann immer noch nicht verstehen.

    Vor dem Ausgang der letzten Landtagswahlen war dieser Mann der STRAMMSTE Befürworter einer schwarzgrünen Koalition – was die CDU damals noch „dankbar“ abgelehnt hat.

    Was will man von so einem erwarten*?

    Und die SPD ist sowieso moralisch mausetot – eine rotlackierte CDU. Die werden die vier Jahre unter Kretschmann „absitzen“ und dann auf eine schwarzrote Koalition setzen. Vorausgesetzt die FDP bleibt weiterhin so schwach, was man ihr nur von Herzen wünschen kann.

    (* Analog zu Gerhard Schröder, der auch unter dem Motto antrat: „Nichts anders, aber alles besser.“ – siehe Hartz IV, „Otto-Pakete“ usw.)

  • 4
    Kayto:

    Der Protest geht weiter. Und wie. Keine Sorge. Der Zorn ist ein wacher Bruder. Was heute in Stuttgart passiert ist eine Schande ungeheuren Ausmaßes. Es werden noch Köpfe rollen, das steht fest.

  • 5
    Horst Ruch:

    ……….Damit sei ein „historischer erster Schritt in eine echte Bürgergesellschaft“ gemacht worden.
    ….Basta.

    Haha, daß ich (horstosius) nicht lache. Das kennen wir doch schon, tatsächlich aus der Historie.
    Prima.
    Ich, Ich,Ich -triumphiert Kretschmann- war der Erste.

    ……..und was noch, ihr uneinsichtiges S21-Gegnervolk, was soll ich schon sagen zu der knapp fünf Milliarden Euro teuren Mogelpackung S21. Mehr, sag ich einfach nicht mehr.
    ……..und wenn’s ’ne Milliarde mehr kostet, kann ich doch nicht dafür, selbst die FDP hatte doch dies schon mal zum Ausdruck gebracht,
    außerdem werde ich zur Schlußabrechnung -wie alle meine Vorgänger-, MP a.D.sein.
    ……..und wenn der Park samt Bäumen zerstört wird, kann ich doch nicht dafür, hat doch die CDU damals so beschlossen, und außerdem wohn‘ ich ja nicht hier.
    ……..und der Denkmalschutz am Bahnhof, da kann ich doch nun wirklich garnichts dafür, habe eh eine andere Meinung zur Architektur, Kultur und Geschichte.
    ……..und wenn es um die Funktion geht, da bin ich doch wirklich nicht auch noch zuständig, hatte mit den Schlichtungen eh nix am Hut, wurden diese schließlich von
    meinem Vorgänger in die Wege geleitet. Hätte den technischen Krimskrams sowieso nicht verstanden.Fahre nie mit der Bahn, eben wie alle Befürworter.
    ……..und wie wir jetzt alle sehen, war der teure Zirkus völlig überflüssig, denn meinem „Hermann“ hatte ich immer schon ein“gegrünt“: richte es bitteschön so, wie die Bahn“AG“das will.
    ……..und wie war’s mit den Verhandlungen auf Augenhöhe: dafür bin ich ganz besonders stolz, war doch klugerweise ein Parkschützer- BUND-Splitter-Aktionsbündnis an der Front,
    ohne- politisches- Mandat, meinem Vorgänger sei Dank.
    ……..und wer trägt die Verantwortung für diese Farce?, ich jedenfalls nicht. War ich doch nicht an der Regierung, als dieser Unsinn beschlossen wurde.
    ……..und wenn ihr Neunmalklugen es bis jetzt immer noch nicht verstanden habt:
    So ist‘s.
    Ich,Ich, Ich bin schließlich euer neuer Ministerpräsident, ihr habt doch GRÜN gewählt.
    Obgleich ich eigentlich meine Nichtwähler aus GELB und SCHWARZ mehr schätze.
    ROT, naja.
    Ich bin für Euch alle da, immerhin ich Winfried der Erste…(siehe oben).
    Akzeptiert das endlich!
    Das war der erste Schritt.
    Doch der Zweite folgt zugleich.
    Was versteht denn eine Bürgergesellschaft schon von Politik?
    Nichts.

  • 6
    forsime:

    Geld regiert die Welt. Seit knapp einem Jahr bin ich Mitglied der Grünen. Meine Motivation zu diesem Schritt war die deutliche Positionierung der Parteispitze (und natürlich der Basis) gegen das Immobilien- und Verkehrsverhinderungsprojekt Stuttgart 21. Das Ergebnis der LTW machte Hoffnung. Die seither erlebte Passivität und Demut vor den roten Herrn schmerzt.
    Meine 1. Konsequenz nach den Fällarbeiten: Meinen Dauerauftrag für Mitgliedsbeitrag habe ich mit dem Verwenduungszweck „Reduzierter Beitrag wg. S21“ auf 0,01 EUR eingefroren. Über möglichst viele Nachahmer würde ich mich freuen. Geld regiert die Welt.

  • 7
    Mike:

    Natürlich sollte Kretschmann nicht abdanken. Mit der Regierungsübernahme hat er den gigantischen Filz- und Murks-Haufen von S21 geerbt. Den kann er doch nicht wegzaubern.

    Im Gegensatz zur vorherigen Landesregierung besteht diese jetzt wenigstens auf Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen. Aber wenn die Rechtslage gerichtlich zugunsten des S21 Projekts entschieden wird, kann auch ein Kretschmann nichts machen.

    Außer er würde sich über geltendes Recht hinweg setzen – dann müßte er sich aber zurecht den Vorwurf des grünen Diktators machen lassen.

    Die vorherige CDU Landesregierung hat den Karren an die Wand gefahren. Die Grünen können nur noch die Unfallstelle absichern und Folgeschäden vermeiden. Und dabei haben sie auch noch die SPD am Bein, die alles andere als eine Hilfe darstellt.

    Ihr verlangt zuviel! Die Grünen sind weder der Teufel, der Baden-Württemberg ins wirtschaftliche Abseits drängt, noch die Wunderwaffe, die von heute auf morgen eine heile Welt schaffen kann. Es sind nur Menschen, die ganz normale Schritte in die richige Richtung gehen können.

  • 8
    Friedhelm Weidelich:

    Lieber „Mike“,

    auch wenn Ihre email-Adresse ein bisschen arg simpel erfunden ist, habe ich den Kommentar freigeschaltet.

    Herr Kretschmann hat die Ergebnisse der Schlichtung für verbindlich erklärt und wollte S21 Plus durchsetzen und den Prozess überhaupt „kritisch begleiten“. Nach dem Volksentscheid hat er das alles schnell vergessen, weil womöglich die Koalition geplatzt wäre. Er, der sich hochmoralisch und nachdenklich produzierende Katholik, fand dann aber wichtiger, an der Macht zu bleiben als zurückzutreten und zuzugeben, dass man mit der SPD nicht regieren kann. Das ist bigott und scheinheilig.

    Natürlich gerät Baden-Württemberg durch die Grünen nicht ins wirtschaftliche Abseits. Als damals in Hessen die Grünen ans Ruder kamen, drohte die gesamte Industrie mit dem Wegzug. Keiner zog weg, und auch Herrenknecht ist noch nicht in der Schweiz.

    Ich würde es mal so sagen: Die Grünen setzen die Politik von Teufel, Oettinger und Mappus konsequent fort, damit es ein paar Stimmen mehr von der CDU gibt. Denn sie wollen an der Macht bleiben und nur spielen. Weiter nichts. Wie hieß es auf der Stunksitzung in Köln so schön: „Die Grünen, das sind die besserverdienenden Bionade-Trinker.“ Ein bisschen Bluna halt und trotzdem stockkonservativ und selbstgefällig.

  • 9
    Thomas Neuhaus:

    @ Mike

    ich finde, Sie machen es ihm zu leicht.

    Es verwundert doch, warum von Seiten der Grünen ein Gutachten nach dem Anderen gegen S21 in Auftrag gegeben wurde – nur das alles entscheidende Gutachten zur Leistungsfähigkeit des bestehenden Bahnhofs eben nicht?

    Damit hätte man S21 und die Argumentation der SPD von einem Infrastrukturprojet leicht ad absurdum führen können und es wäre auch den dümmsten Schwaben zu vermitteln gewesen, daß es wenig Sinn hat, einen Bahnhof zu bauen, der weniger kann als der bestehende.

    Was hätte Grube dem entgegensetzen können? Nichts.

    Stattdessen haben die Grünen zugeschaut wie eine Lüge nach der anderen in den Medien verbreitet wurde, bei der Stresstespräsentation haben sie Hopfenzitz wieder allein im Regen stehen lassen anstatt ihn zu unterstützen – auch hier hätte ein solches Gutachten die Bahn alt aussehen lassen.

    Warum haben die Grünen dies also nicht getan – diese Frage geht mir nicht aus dem Kopf und man könnte schon vermuten, daß die Grünen vielleicht gar nicht gewinnen wollten – anders ist die Passivität und das Schweigen für mich nicht mehr zu erklären.

    Auch Palmer hat in seinen Vorträgen diese Karte nicht gespielt, ebensowenig Hermann, von dem abgetauchten Kretschmann mal ganz zu schweigen.

    ———————————————————–

    Und ganz nebenbei.

    Um den beiden Stuttgarter Zeitungen eins auszuwischen, würde es vollkommen reichen, die Artikel nicht mehr online zu lesen und vor allem nicht mehr zu kommentieren. Weniger Klicks – weniger Einnahmen. Stattdessen dreht sich das Kommentarkarussell jeden Tag aufs neue und die STZ und STN freuts – egal ob positiv oder negativ kommentiert wird.

    ———————————————————–
    Und das Aktionsbündnis?

    Die schaffen es mit einem selbstverliebten, aber unfähigen Rockenbauch an der Spitze seit Monaten nicht mal mehr einen Newsletter mit Demoterminen, Pressemitteilungen, offenen Briefen und sonstigem zu verschicken.

  • 10
    K. Neumann:

    Zu dem „Nachtrag“ im Artikel mit dem Link auf die böse Vermutung eines Parkschützers: für mich erhebt sich schon seit längerer Zeit die Frage nach Zahlungen aus der Wirtschaft und anderen an S21 Interessierten an die SPD in erheblichem Umfang, damit diese Partei das Projekt durchdrückt. Für mich ergibt sich das aus dem Auftritten Drexlers, der noch als Mr. S21 in die SWR-Kamera vor dem Paracelsus Haus in Esslingen Ausstiegskosten hineinlog, die so hoch lagen wie die des Gesamtprojektes und auch mit einer phantasierten Brücke vor den Toren Esslingens drohte, hier http://www.esslinger-zeitung.de/lokal/esslingen/esslingen/Artikel598225.cfm , um die gesamte Bürgerschaft und den Gemeinderat auf S21 zu konfirmieren, so dass jeder, der dagegen war, als Verräter der lokalen Interessen dastehen würde. Aber auch den unglaublich dumm-dreisten Auftritten Schmiedels. Und Schmid, der sich jener schleimigen Argumentation bedient, mit der man ihn nie festnageln kann, ausser man weist ihm die Korrumpierung direkt nach. Diesem smarten Jungen würde ich das zur schnellstmöglichen Beendigung seiner Karriere wirklich gönnen, weil er der unangehmste ist und weil er für den Gestattungsvertrag steht.

    Der Schlüssel zur Bestätigung oder Ausräumung meines Verdachtes liegt bei Innenminister Gall, der die Liste mit dem Parteiensponsoring unter Verschluss hält: „Beim Parteiensponsoring gibt es bislang keine Transparenz, etwas offener geht es in den Ministerien von Bund und Ländern zu, dem sogenannten Verwaltungssponsoring. Niedersachsen etwa listet jährlich in einem Bericht auf, wenn Unternehmen dem Land mehr als 1000 Euro zugutekommen lassen, beim Bund hingegen geschieht das nur alle zwei Jahre bei Zahlungen und Leistungen ab 5000 Euro. Die Offenheit hat jedoch mitunter Grenzen: In Baden-Württemberg gibt es zwar einen Sponsorbericht, doch bleibt der beim zuständigen Landesinnenministerium unter Verschluss. So soll es auch bleiben – obwohl dort seit einigen Monaten Grün-Rot regiert.“ nachzulesen unter http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,812967,00.html Daher meine Frage: wurde die SPD in Sachen S21 geschmiert und wie hoch? Der Verdacht schwelt bei mir ganz gewaltig. Sollte der Verdacht sich bestätigen und geflossene Spendengelder aus eindeutiger Quelle mit Bezug mittelbar oder unmittelbar zu S21 geflossen sein, dann dürfen diese Leute MP Kretschmann fragen, ob er nicht ihnen die gepanzerte Limousine verkauft, die dieser loswerden will.

    So viel zum Verständnis des Verhaltens der rotlackierten schwarzen Landes-SPD, aus dem sich für mich der Verdacht erhebt, dass sie mit Geldern S21-konform korrumpiert wurde. Sie darf an dieser Stelle das Gegenteil beweisen. Auf, Monsieur Martin Rivoir! Auch einer der offensichtlich Eingeweihten in der SPD wie Ulms OB-Gönner. So dumm kann man gar nicht agieren, wenn nicht sehr viel Geld den Rücken für so viel dreiste Unverschämtheit wie von dort stärken würde.

  • 11
    Winniepatschi:

    Nach menschlichem Ermessen und unter Einsatz des gesunden Menschenverstandes KANN man ja gar nicht anders als annehmen, dass die Grünen in BaWü Stuttgart 21 niemals stoppen wollten. Und das ist viel schlimmer, als wenn irgendeine andere Partei das getan hätte.

 
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