Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Deutsche Bahn spart bei der Reinigung

04.03.12 (DB, Deutschland, Eisenbahn, Fahrzeugwartung, Personenverkehr)

So schickt DB Fernverkehr seine IC-Züge auf die ca. 820 km von Koblenz nach Binz (Foto: Friedhelm Weidelich)

Eine sehr lange Bahnfahrt quer durch Deutschland kann durchaus erträglich oder sogar vergnüglich sein, wenn man Bücher dabei hat, ein Smartphone mit vollem Akku und keine telefonierenden Mitreisenden, deren Lebensgeschichte zwangsweise angehört werden muss. Doch willkommen sollte man sich besser nicht fühlen.

Die Deutsche Bahn ist ein Gewinnmaximierungs-AG ohne Dienstleistungsabsicht, habe ich letztes Jahr geschrieben. Wer in Düsseldorf um 7.41 Uhr den Wagen 6 des um 10 Minuten verspäteten IC 2212 zum Ostseebad Binz betritt, um darin gut 700 km zu bewältigen, bemerkt schnell, dass DB Fernverkehr, von Vorstand Ulrich Homburg verwest, mit Qualitätssicherung und Sauberkeit nicht mehr viel am Hut hat. Die DB hat ihre Reinigungsintervalle stark gestreckt, wurde letzten Herbst bekannt. Das sieht man schon von außen, denn der weiße Großraumwagen ist völlig verdreckt. Auf den Scheiben des 1990 zuletzt modernisierten Wagens lagert ein Schmutzfilm, nur der Türöffner ist notdürftig saubergewischt (siehe Foto oben). Der Zug kommt aus Koblenz und bewältigt über 800 km. Wie viele Kilometer genau, lässt sich nicht ermitteln, weil die DB keine Entfernungen angibt. Wagen 11, einer von zwei 1.-Klasse-Wagen, läuft leer und abgesperrt mit, verkünden Bahnsteiganzeige und Zugchef.

Zwar gibt es ausreichend Plätze in Wagen 6, doch im Abfallbehälter am Sitz steckt ein großer Kaffeebecher. Am Deckel des Behälters kleben noch Reste von Orangen. Ich denke, da wird noch einer kommen und die Behälter leeren. Falsch gedacht. Erst in Prora, gut siebeneinhalb Stunden später, als der Zug warten muss, kommt ein Mann in DB-Kleidung und leert im fast leeren Wagen die Behälter an den Plätzen. Neun Stunden seit der Abfahrt des Zugs um 6.06 Uhr die erste Reinigung. Er hat bald Feierabend, sagt der Mitarbeiter. Den Becher lässt er stecken, obwohl ich ihm Platz gemacht habe. Der Zug, pünktlich angekommen um 15.16 Uhr, bleibt über Nacht samt Lok in Binz stehen. Äußerlich unverändert schmutzig, sehe ich den Zug am nächsten Morgen, wird er so wieder quer durch Deutschland fahren.

Der alte Interregio-Wagen dahinter trägt denselben Schmutzfilm

Ich fange an zu frieren, weil die Klimaanlage nur noch kalte Luft am Fenster ausbläst. Irgendwann rennt ein Zugbegleiter durch den Zug und hantiert offenbar erfolglos an den Armaturen herum. Der Wagen dahinter ist ein ehemaliger Interregio-Wagen. Er ist im Zustand von 1988, als ich die Eröffnungsfahrt mitmachte. Die Sitze sind im Ursprungszustand und grün bezogen. In den Bezügen sind Löcher, mindestens so groß wie Brandlöcher von Zigaretten. Der gelbliche Polsterschaumstoff schaut heraus.

Auf der Rückfahrt muss ich zwei IC-Züge nehmen und habe, weil es Freitagnachmittag ist, vorsorglich Platzkarten gebucht. Wie nicht anders zu erwarten, trifft der IC 8 Minuten verspätet in Hamburg Hbf ein und fährt trotz langer Standzeit mit 9 Minuten Verspätung weiter. In Hamburg-Harburg muss ich umsteigen. 9 Minuten Übergangszeit. Es wird also äußerst knapp. Die Ansage im Zug ist unverständlich. In Harburg renne ich mit dem Koffer den halben Zug zurück, denn die Brücke ist weit hinten. Eine lange Treppe rauf, über eine Brücke, dann eine Treppe über mehrere Ecken hinunter. Für Menschen mit Gepäck in wenigen Minuten nicht machbar.

Als ich keuchend auf der anderen Seite des Bahnhofs angekommen bin, stehen viele Menschen auf dem Bahnsteig, ein anderer Zug wird angezeigt. Dann die erlösende Nachricht über Lautsprecher: Mein IC hat 10 Minuten Verspätung. Es ist 16.42 Uhr. Das Display hinter mir zeigt die Züge von 6 bis 7 Uhr an…

Im Abteil des etwa 45 Jahre alten IC-Wagens hat es moderig und nach nassem Hund gerochen. Die Luftkanäle und Filter der Klimaanlage werden danach aussehen und Sporen viel Platz bieten. Auch im Abteil des anderen IC-Wagens Richtung Düsseldorf riecht es feuchtwarm und muffig.

Immerhin sorgt die englisch radebrechende Zugbegleiterin für Spaß: „In a few minutes we may arrive at Bremen.“ Mal was Neues: In ein paar Minuten kommen wir vielleicht in Bremen an. Andere Zugbegleiter erfreuen sonst durch weggelassene Präpositionen: „In a few minutes we arrive Essen.“ Ein paar Minuten sind es niemals, das Wort „gleich“ oder „next stop“ kennen DB-Zugbegleiter nicht. Immerhin: 4 von 6 waren nicht muffelig, eine davon sogar im fast leeren Zug zur Plauderei bereit und verabschiedete sich in Binz.

Die Rückfahrkarte Düsseldorf – Binz per Intercity kostet, ohne Reservierung, stolze 224 Euro.

Saubere, angenehm riechende Wagen kann man dafür bei der Deutschen Bahn AG nicht mehr erwarten.

 

Nachtrag 6.3.2012: Die Deutsche Bahn erklärt auf meine Beschwerde, die den Link zum Beitrag oben enthielt, in einer nichtssagenden Form-Mail von „Maren Reinsch,
Leiterin Kundendialog“ (hinter solchen Titeln und Namen versteckt sich ein großes Team mit Textbausteinen, denn die „Frau Reinsch“ – siehe auch hier – kann nicht selbst täglich zehntausende Mails beantworten und wäre gefährdet, von notorisch unzufriedenen Bahnkunden mal persönlich besucht zu werden):

Es tut uns leid, dass Ihre Bahnreise von Düsseldorf nach Binz und zurück nicht störungsfrei verlief und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

Unsere Züge werden vor jedem Einsatz gründlich gesäubert. (Außen aber offenbar nur noch alle zehn Wochen.) Zusätzlich werden etliche Züge auch während der Fahrt oder bei längeren Aufenthalten in bestimmten Bahnhöfen gereinigt. (Der Zug hielt unterwegs übrigens zweimal eine Viertelstunde, ohne dass sich Reinigungspersonal sehen ließ. Gut 800 km ohne Zwischenreinigung ist demnach Standard.)

Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter sind angehalten, starke Verschmutzungen noch aus dem fahrenden Zug heraus zu melden. In diesen Fällen wird geprüft, ob in einem der nächsten Bahnhöfe außerplanmäßig Reinigungspersonal zusteigen kann. 

Wir bedauern, dass diese Verunreinigung nicht beseitigt wurde. (Es ging aber nicht allein um die vielen zurückgelassenen Kaffeebecher und Zeitungen, sondern auch den erbärmlichen Dreck außen und auf den Scheiben!)

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen auf Ihrer nächsten Reise unseren Service wieder unter Beweis stellen dürfen. (Eine fürchterliche Drohung! Denn ich weiß jetzt schon, dass der gleich Null ist.)

Besonders hübsch finde ich das PS mit dem Hinweis auf die teure Hotline, die bei einem ernstzunehmenden Unternehmen eine kostenfreie Rufnummer wäre. Aber so macht man zusammen mit dem Mobilfunknetzbetreiber noch ein bisschen mehr Cash:

P.S.: Für Hinweise, Anregungen und Kritik stehen wir Ihnen rund um die Uhr gerne zur Verfügung. Am schnellsten können wir uns um Ihr Anliegen kümmern oder mögliche Unklarheiten beseitigen, wenn Sie uns unter 0180 5 99 66 33 (14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.) anrufen. Wählen Sie im Hauptmenü die 3 (Kundendialog) und Sie werden direkt mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner verbunden.

Eine Antwort erspare ich mir. Die Deutsche Bahn ist ein Unternehmen ohne Dienstleistungsabsicht, die Kunden lediglich als Cashcow betrachtet und mit Form-Mails eine Fassade aufrecht erhält, die Interesse am Kunden lediglich vortäuscht.

Auf der Rückfahrt hatte sich übrigens eine gelernte Reichsbahnerin ins Abteil gesetzt, die lautstark beklagte, dass man bei der DB AG heutzutage mindestens drei Stellen fragen müsse, wenn eine Kleinigkeit zu regeln sei. Und das dauere immer viel zu lang, da sei der Fall schon erledigt. Neulich sei sie in Zivil in einem Zug gesessen. Die Zugbegleiterin hätte aufgrund der Angaben der Leitzentrale durchgegeben, dass der Anschlusszug trotz der Verspätung noch erreicht werden würde. Die Reisenden hätten aber nur noch die Schlusslichter des ausfahrenden Zugs gesehen und die Zugbegleiterin beschimpft. Gut, dass sie keine Uniform angehabt hätte.

Deutsche Bahn ist eben, wenn’s eine(r) auf den anderen schiebt. 

9 Kommentare

  • 1
    Friedhelm Weidelich:

    „In den Niederlanden entschuldigen sie sich, wenn der Müll nicht beseitigt wurde. Beim ICE ab Amsterdam wird nur selten grob sauber gemacht“, schreibt mir ein Leser bei Twitter.

  • 2
    Daniel Weigelt:

    „Die Rückfahrkarte Düsseldorf – Binz per Intercity kostet, ohne Reservierung, stolze 224 Euro.“

    Du meinst sicher Binz – Duesseldorf – Binz.

    ICh fahre auch relativ viel Zug. Mit Bahncard 50 immer noch im Schnitt monatlich fuer ueber 100 Euro. Besonders die Strecke Muenchen – Dresden. Das ekligste Erlebnis hatte ich wohl im Alex von Hof nach Freising, das eine Abteil war extrem ueberheizt, und im anderen stank es so eklig, das man einen richtigen Belag im Mund bekam. (Der Alex gehoert ja nun auch der DB). Aber im Allgemeinen ist der Alex angenehm, vor allem weil man sich da schoen lang legen und schlafen kann. Was Morgens nach eine 12-Stunden-Nachtschicht schoen ist.

    Besonders nervig ist die Strecke in den Dieselzuegen der DB Dresden – Nuernberg. (Franken-Sachsen-Express) Die sind nicht nur sehr laut, die Neigetechnik ist auch alles andere als angenehm.

    Zweimal bin ich im letzten Jahr quasi rund um Deutschland gefahren. (Muenchen – Hamburg – Rostock – Dresden – Muenchen / Muenchen – Dresden – Berlin – Dortmund – Koeln – Stuttgart – Muenchen)

    Meine Erfahrungen waren allerdings in der Ueberzahl positiv. Aber es sind wohl die 2-5% schlechten Erfahrungen, die alles schlecht werden lassen.

  • 3
    Friedhelm Weidelich:

    Daniel, danke für den Bericht. Eine RÜCKfahrkarte (bei der DB heißt das bestimmt round trip ticket) D – Binz entspricht D – Binz – D. 😉

    Die Neigezüge der Baureihe 612 sind furchtbar laut, außen und innen. Unverständlich, wie das EBA solche Lärmschleudern zulassen konnte.

  • 4
    Thomas Neuhaus:

    ich fahre regelmäßig die Strecke Bamberg-Berlin mit dem ICE – interessanterweise ist das direkte Ticket ohne Umsteigen billiger als das langsamere IC/Re Ticket mit 4mal Umsteigen…muß man nicht verstehen.

    Die ICE sehen außen regelmäßig so aus wie der von Ihnen photographierte IC Wagen – Innenraumbilder wären noch nett.

    Die ICE auf „meiner“ Strecke sind zwar innen relativ sauber (abgesehen von vollen Mülleimern, verschmierten Klapptischen), dafür klappert und knirscht es hinter den Plastikverkleidungen fast die Fahrt über vor sich hin.

    Daß klemmende Plastikrollos keine Vorhänge ersetzen können, hat sich bei der Bahn leider auch noch nicht rumgesprochen.

    Kürzlich hatte ich die Gelegenheit in einem Silberling in Originalausstattung sitzen zu dürfen – noch dazu in der 1. Klasse (Abteil) und in gutem Zustand. Was für ein Genuß, nichts hat geklappert, Polster zum Wohlfühlen – und liebe Bahn – Atmosphäre! Da möchte man nicht mehr aussteigen. Und das ist kein altmodischer Krempel, sondern schlicht Qualität von der die BAHN heute meilenweit entfernt ist.

  • 5
    Friedhelm Weidelich:

    Lieber Herr Neuhaus,

    danke für die ergänzenden Betrachtungen. Ein Leser hatte ja hier http://railomotive.com/2011/11/von-sauberen-zuegen-vor-40-jahren-und-schmutzigen-von-heute/ einen dreckigen ICE gezeigt, wie ich sie in jeden Tagen auch gesehen habe. Später waren die Züge wieder etwas sauberer.

    Vom IC-Wagen habe ich keine Innenaufnahme, er war soweit akzeptabel. Der alte IR-Wagen war dagegen derart verrottet, dass man diese aggressive Respektlosigkeit der DB-Vorstände vor ihren Kunden nicht oft genug anprangern kann. Es ist ein Skandal, was Grube, Homburg und Kefer aus dem Staatsbetrieb gemacht haben. Des Profits wegen. Nur Herr Kefer fährt häufig mit der Bahn, die anderen Herren lieben den Dienstmercedes und das Flugzeug. Ihnen sind die Bahnkunden wurscht.

  • 6
    Thomas Neuhaus:

    Lieber Herr Weidelich,

    was den Respekt der DB Führung vor dem Kunden und vor dem eigenen Erbe angeht – der ist sicherlich weg. Ich fand es in der Schlichtung immer sehr anschaulich, wie Herr Hopfenzitz noch Jahre nach seinem letzten Diensttag in ganz anderer Weise immer ganz respektvoll von den Reisenden und den Kunden gesprochen hat.

    Oscar Wilde: „Man reist nicht um anzukommen, sondern um unterwegs zu sein“)

    Was die Wagen angeht, so kenn ich mich mit den Typenbezeichnungen leider nicht aus. Den Silberling gab es in ähnlicher Optik als IC-Wagen in Bundesbahn Blau/cremweiß mit Abteilen. Für mich endet mit diesen Wagen die Ära der optisch geschmackvollen und qualitativ hochwertigen Wagen – dannach kam die Plastikklasse mit ÖPNV-Busatmosphäre – ICE’s eingeschlossen.

  • 7
    Friedhelm Weidelich:

    Lieber Herr Neuhaus,

    Silberlinge waren diese Wagen hier: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Silberling.jpg&filetimestamp=20060411092056 Der hat auch ein 1.-Klasse-Abteil mit grauen Polstersitzen und bunten Streifen.

    Die Wagen laufen nur im Nahverkehr und wurden x-fach umgebaut. Die Sitze der fast 50 Jahre alten Wagen sind durchgesessen wie bei alten Sofas, der Lärmpegel sehr hoch. In Düsseldorf sieht man sie noch täglich mit barocken Steuerwagen und einer alten Bügelfalten-110 (Elektrolok).

  • 8
    Thomas Neuhaus:

    Lieber Herr Weidelich,

    da haben Sie sicher recht was den heutigen Zustand der Wagen angeht.

    Hier in Oberfranken fahren die Silberlinge auch noch im Regionalverkehr – allerdings eben in dieser häßlichen „modernisierten“ Version, in einer Farbgebung wie sie auf Joe Bauers Homepage zu sehen ist – eine Farbgebung von der man Augenkrebs bekommt.Und noch dazu in einem völlig verwahrlosten Zustand. Die ehemals goldenen Sitzgestelle mit lila Farbe überpinselt, die überall abplatzt- und die 1. Klasse ist komplett verglast – wer sich diesen Schwachsinn nur ausdacht hat.

    Da fällt mir noch ein, daß bei der Berliner U-Bahn die schöne dunkle „Holztäfelung“ in einigen Wagen grau überpinselt worden ist – modernisiert…

  • 9
    Oliver:

    In der Biographie von Steve Jobs äußert sich dieser negativ über „geteilte“ Unternehmen, also solche, die aus vielen Untergesellschaften wie bei der DB bestehen. Apple handele als _eine_ Firma, so dass keine Abteilungen o.ä. gegeneinander kämpfen müssen, um ihre Kennzahlen zu erreichen.

    Beispielsweise war klar, dass das iPhone langfristig den iPods den Garaus machen wird. Das wird bei Apple hingenommen, weil das iPhone den Umsatzverlust ja nun mehr als herausholt.

    Bei Sony hatte man immer Angst, ein „Sony-iTunes“ aufzusetzen, denn es hätte zwangsweise den Absatz der hauseigenen Plattenfirma reduziert. Deren Performance wäre am Ende gewesen. Bekanntermaßen ist das bei Sony heutzutage auch ohne eigenen Online-Musikladen der Fall.

    Bei der DB ist das wie bei Sony. Warum sollte man etwas für den Kunden tun, wenn das nur unnötig teuer ist und die GmbH-Kennzahlen ruiniert? Das Beispiel, dass niemand im Konzern eine Güterzuglok zum Abschleppen eines liegengebliebenen Personenzuges bestellt und bezahlt, ist legendär.

 
Get Adobe Flash player

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen