Railomotive

Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich – Fachjournalist

Brandschutz bei Stuttgart 21 usw.

11.10.12 (Bahnhöfe, Deutschland, Eisenbahn, Pannen)

Auf die Schnelle:

Die Testentgleisung auf der Weiche 227 ist wohl auf Überpufferung zurückzuführen. Überpufferung heißt: Die Puffer verschieben sich bei zwei Wagen im Gegenbogen (S-Kurve) so weit nebeneinander, dass ein Pufferteller des einen Wagens hinter den gegenüberliegenden Pufferteller des anderen Wagens springt. Auf dem Weg in die Gerade schiebt ein Wagen den verhakten anderen Wagen so weit seitlich, dass er entgleist.

Der völlig unzureichende Brandschutz beim Projekt Stuttgart 21, lang und breit in der Pseudo-Schlichtung mit Geißler diskutiert und auch von der Stuttgarter Feuerwehr und den S21-Gegnern dutzendfach ins Gespräch gebracht, überrascht auf einmal die professionellen Fakten-Ignoranten bei den Stuttgarter Zeitungen. Diese Wortschubser, die hartnäckig alles glauben und kritiklos wiedergeben, was ihnen die Industrie und Politik vorbeten, fragen selbstverständlich grundsätzlich den Bahnprojekt-Propagandaonkel, was er zu sagen hat. Wahrscheinlich aus falsch verstandener Pflicht, immer auch die Gegenseite zu hören. Mit demselben Recht könnte sie bei einem Mord, der Mafia- oder Neonazikreisen zugesprochen wird, den Sprecher der Mafia oder der Neonazis (falls erreichbar) fragen, ob sie den Mord begangen haben und diese Aussage dann veröffentlichen. Kein Journalist ist verpflichtet, Plattitüden und Lügen wiederzugeben.

In diesem nachträglich umgeschriebenen Beitrag zitieren zwei Autoren der Stuttgarter Zeitung Dietrich jetzt in indirekter Rede: „Projektsprecher Dietrich betonte, dass es sich bei der Planung des Bahnhofs um einen laufenden Prozess handle.“ Dieser Satz ist an Schlichtheit nicht zu überbieten, hat aber für die Herren, die ich ungern als Redakteure bezeichnen möchte, aber offensichtlich hohen Nachrichtenwert. Wo es sich doch um das „bestgeplante Bahnprojekt“ (O-Ton DB) handelt. Man könnte das Zitat zwar auch als Ironie sehen, aber die traue ich diesen journalistischen Leichtgewichten nicht zu.

Einer der beiden Herren, der sich wohl stellvertretender Chefredakteur nennt, kommentierte heute immerhin: „Längst ((das glaube ich ihm nicht)) drängt sich der Eindruck auf, dass Stuttgart 21 keineswegs so gut vorbereitet ist, wie der Öffentlichkeit immer wieder suggeriert wurde. Das verheißt für die nächsten Jahre nichts Gutes.“ Guten Morgen, willkommen in der Realität! Schön, dass Sie aus dem Tiefschlaf aufgewacht sind! Journalisten mit simpelstem Handwerkszeug und einfachem Verstand, die minimale Lebenserfahrung und ein einziges Mal eine Modelleisenbahn gesehen haben, wissen das schon seit über drei Jahren!

Jetzt wird es noch weitere drei Jahre dauern, bis die Mitarbeiter des SWR mit Erstaunen erste Erkenntnisse über Irrsinn 21 gewonnen haben und die copy&paste-Experten von dpa mangels Pressemitteilungen selbst zu recherchieren anfangen. Bis dahin wird das Milliardenprojekt eingestellt sein. Vorher holzt die Bahn aber sicher noch ein bisschen am Rosenstein ab. Weil ja ab 2014, oder war es 2015?, gebaut wird. Ganz sicher.

Wie professionelle Gutachter über den Brandschutz urteilen, steht heute dank Arno Luik im Stern und im Wortlaut hier sowie als Kopie hier. Die Kosten werden auf 15 bis 20 Mrd. € beziffert, zusätzlich zu den realistischen Baukosten von 12 bis 18 Mrd €.

Dass die Landesregierung sich weiter hartnäckig hinter dem Volksentscheid versteckt, der angeblich alles, aber auch alles legitimiert hat, ist der eigentliche Skandal, den die Medien in ihrer für mich unfassbaren Dummheit nicht erkennen. Politik ist nicht das Hinnehmen von angeblich unkündbaren, durch Betrug erschwindelte Verträge. Politik ist handeln, verhandeln und gestalten. Die rotgrüne (die Reihenfolge ist Absicht) Landesregierung fördert wider den gesunden Menschenverstand und geltende Gesetze ein Bauprojekt, das weder genehmigungsreif noch in irgendeiner Weise seriös geplant ist. Das nur durch Lug und Betrug in Gang gekommen ist. Herr Kretschmann hat für mich jede Glaubwürdigkeit als Politiker, Mensch und Christ verloren. Er veruntreut sehenden Auges hunderte Millionen Steuergelder und fördert die Zerstörung einer Stadt.

Pikant, was den Brandschutz betrifft: Auf der Website „Bahnprojekt Stuttgart – Ulm“ polemisierte die Deutsche Bahn vor gut einem Jahr gegen die Parkschützer:

——————

Deutsche Bahn: „Parkschützer“ disqualifizieren sich mit unseriöser Panikmache

Deutsche Bahn AG | Stuttgart, 27.07.2011
Durchsichtiges Störmanöver vor Präsentation des Stresstests • Stuttgarter Tiefbahnhof erfüllt Brandschutzbestimmungen

Die Deutsche Bahn weist Äußerungen eines Sprechers der Stuttgarter „Parkschützer“ als unseriös und unsinnig zurück: „Wer zwei Tage vor der öffentlichen Präsentation und Diskussion derart verantwortungslose Panikmache betreibt, hat offenbar kein Interesse an einem sachlichen Dialog. Hier geht es offenbar nur darum, die gemeinsam vereinbarte und zuletzt sogar von den Parkschützern selbst akzeptierte Vorgehensweise zu stören“, sagte ein Bahnsprecher.

Ein Sprecher der so genannten „Parkschützer“ hatte in einem offenen Brief vor den Folgen eines Feuers im unterirdischen Bahnhof gewarnt.

Die DB stellt dazu klar: Jeder Bahnhof und jeder Tunnel, den die Deutsche Bahn in Betrieb nimmt oder betreibt, erfüllt die gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Brandschutz und Rettungskonzept. Dies wird bereits in der Planung berücksichtigt.

Darüber hinaus hat die DB für den Stuttgarter Tiefbahnhof zusammen mit der Feuerwehr weitere Maßnahmen zur Verbesserung bei Brandschutz, Entrauchung und Fluchtwegen entwickelt und in die Planung einfließen lassen. Dabei wurden insbesondere konkrete Forderungen der Feuerwehr berücksichtigt. Weitere Aspekte sind noch in der Prüfung und werden in gleicher Weise in die Planung einfließen. Selbstverständlich berücksichtigen diese Maßnahmen auch Flucht- und Rettungsmöglichkeiten von mobilitätseingeschränkten Reisenden, z. B. durch spezielle Ausrüstung von Aufzügen, die eine Nutzung im Brandfall erlauben.

Bundesweit, vor allem in den S-Bahnsystemen der Großstädte, betreibt die DB bereits mehr als hundert unterirdischer Bahnhöfe.

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An anderer Stelle des „Bahnprojekts“ tönte die Bahn: „Ein ausgeklügeltes Brandschutz- und Sicherheitskonzept rundet das Konzept des neuen Hauptbahnhofs ab.“ Ein Konzept ist leider kein Plan. Und dass die Bahn keinen Plan hat, bewies sie in den letzten drei Jahren ja zur Genüge.

Heute Abend ließ Propagandasprecher Dietrich verlauten, brav von den Agenturen wiedergegeben:

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Presseinformation

Erklärung zum Brandschutz beim neuen Stuttgarter Hauptbahnhof

Projektsprecher Wolfgang Dietrich: „Brandschutz hat höchste Priorität.“

(Stuttgart, 11. Oktober 2012) Zu den Meldungen über angebliche Mängel beim Brandschutz im neuen Bahnhof erklärt die Deutsche Bahn, dass die Sicherheit für sie oberste Priorität hat.

Aufgrund neuer Brandschutzauflagen des Eisenbahn-Bundesamtes im Jahr 2010 wird das ursprüngliche Brandschutzkonzept überarbeitet. Die Deutsche Bahn hat zum aktuellen Arbeitsstand im Sommer dieses Jahres eine externe Expertise beauftragt.

Wolfgang Dietrich, Sprecher Bahnprojekt Stuttgart–Ulm: „Die Überprüfung des Brandschutzkonzeptes ist ein ganz normaler Vorgang bei Bauprojekten dieser Dimension. Wir werden daraus die nötigen Schlüsse ziehen. Dazu setzen wir uns mit den Experten der Brandschutzbehörden und der Feuerwehr an einen Tisch und erstellen ein gemeinsames, tragfähiges Konzept, das dann zur Genehmigung vorgelegt wird. Brandschutz hat für uns höchste Priorität.“

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Logik war noch nie die Stärke des Herrn Dietrich und den redaktionellen Nachplapperern. Schon 2009 hat die Feuerwehr Stuttgart Einwände wegen des kaum vorhandenen Brandschutzes gehabt. Der DB war’s egal. 2010 erlässt das EBA also neue Brandschutzauflagen (wohl eher im März 2011). Und „schon“ im Sommer 2012 fängt die DB wie bereits 2011 (siehe Pressemitteilung weiter oben) an, das Brandschutzkonzept zu überprüfen, um wie schon 2011 (nicht) die nötigen Schlüsse daraus zu ziehen. Beeindruckend und wahnsinnig glaubwürdig nur für Wortschubser, die fest im Glauben sind.

Nachtrag 15.10.: Wie der Gruner-Gutachter heute in der Pressekonferenz der Parkschützer sagte, sind die Behauptungen der DB über „neue Brandschutzvorschriften“ eine Lüge. Sie hätten schon bei der Planung von S21 gegolten. Siehe cams21.

Ich frage mich, ob sich Dietrich ohne Spiegel rasiert. Nur ohne Selbstachtung kann man so einen PR-Blödsinn von sich geben und diesen Job machen. Fehlt nur noch der running gag von Dietrich, dass Stuttgart 21 selbstverständlich 2020 fertig sein wird. (Das hat er, wie ich um 18.38 Uhr im Deutschlandfunk höre, dem DLR-Redakteur tatsächlich gesagt!!! Und der hat das unkommentiert so berichtet, Journalisten sind einfach naiv.)

Die Bahnprojekt-Seite entblödet sich übrigens nicht, ein Stuttgarter Bauprojekt zu vermarkten:

Wer nicht zuletzt wegen dieser Veröffentlichung glaubt, dass es bei Stuttgart 21 um ein Eisenbahnprojekt geht, besitzt den Verstand einer Amöbe.

Sorry, dass es bei der aufgehäuften Menge von S21-Dummheit doch etwas länger geworden ist.

 

11 Kommentare

  • 1
    Ralf Nauner:

    Lieber Friedhelm Weidelich,

    irgendwie muss der Weg zum Ende des Projektes nun einmal formuliert werden. Und zwar so, dass die Befürworter (CDU, FDP, SPD, FW, …) natürlich als die Retter und Erlöser mit dem Finger auf die wirklichen Verbrecher (Grüne, und natürlich SÖS und sicher uch Die Linke, nicht zu vergessen der BUND, der VCD usw.) zeigen können.
    Und so wie insbesondere die STZ sich jahrelang damit brüstete, der eigentliche Retter von S(chwachsinn)21 gewesen zu sein, zu Zeiten als wirklich alle (auch die CDU in BaWü) das ganze schon abgeschrieben hatten, so ist die STZ jetzt wie kaum eine andere Zeitung dafür prädestiniert, den Ausstieg der DBAG aus S21 so zu formulieren, dass daraus eine Schuldzuweisung an K21, an SÖS usw wird. Wahrscheinlich wurde sie dafür sogar wieder von der LBBW mittels Kredit beauftragt?

    So wenig also, die STZ zuvor unfreiwillig für S21 geschrieben hat, so wenig unfreiwillig arbeitet sie jetzt am roten Teppich für die DBAG. Insbesondere die Chefredaktion der STZ (und der STN) haben schon vorgeburtlich jegliches Rückgrat bei der Pränatalen Implantations Diagnostik (PID) abgegeben. Gerade deswegen müssen die ja so aufwendig (durch die LBBW) gestützt werden. Es kann halt nicht jeder als Hannes Rockenbauch, Volker Lösch, Walter Sittler, Arno Luik, … geboren werden!

    Was wir aktuell gezeigt bekommen, ist dem Umschalten in Sachen Kernenergie von Frau Merkel nach Fukushima nicht unähnlich. Wer weiß, vielleicht kommt sie deswegen morgen nach Stuttgart? Jedenfalls stirbt S(chwachsinn)21 gerade an Schwachsinn – so wie seit Jahren vorhergesagt. Und die STZ spielt die Begleitmusik!

    P.S. Für bessere Musik: Samstag 18 Uhr Rosensteinpark! Wir setzen dem Rosensteinpark die Krone auf.

  • 2
    So langsam reicht es…. | Kernen21:

    […] http://www.railomotive.com/2012/10/brandschutz-bei-stuttgart-21-usw.html […]

  • 3
    Thomas Neuhaus:

    Auch in der Süddeutschen findet sich heute ein Artikel zum Thema – auch von der Sorte Hauptsache was zum Thema geschrieben, anstatt selber recherchiert.

    Da steht zum Beispiel:

    „Bisher hat man sehr erfolgreich allerlei Dinge eingerissen, die Flügel des alten Bahnhofs und einen Pavillon im Schlossgarten.“

    Kein Wort von der zu 4/5 abgerissenen schloßartigen Eisenbahndirekion – warum auch.

    oder:

    „Beim Errichten von Dingen kommt man indes nicht so gut voran, besonders bei der Pumpanlage, die 6,8 Milliarden Liter Grundwasser aus der teilweise bereits ausgehobenen Baugrube leiten soll“

    Für Herrn Deininger ist Baugrube = Baugrube – ist es aber in Stuttgart eben nicht. Da sollte man schon unterscheiden können zwischen Nordflügel-Baugrube und Schloßgarten-Baugrube.

    Den Artikel gibt es hier:

    http://www.sueddeutsche.de/politik/maengel-bei-stuttgart-ein-bahnhof-im-ausnahmezustand-1.1493782

  • 4
    Friedhelm Weidelich:

    Schon die Zitate zeigen, dass Deininger keine Ahnung hat, etwa beim Grundwasser, das eben nicht aus der Baugrube gepumpt werden muss. Deininger ist mir schon in einer SWR-Sendung als bestenfalls oberflächlich informiert aufgefallen. Für ihn war wegen der Volksabstimmung (er nennt sie „Bürgerentscheid“) der Fall erledigt und der Bau beschlossene Sache. Wer sich so billig an der von den Grünen praktizierten Sprachregelung festhält, hat als Journalist versagt und offensichtlich kein Interesse an Details und an Recherche, obwohl es Hunderte von Ansatzpunkten gäbe. Der Artikel ist einfach hingerotzt mit ein paar grob umrissenen Fakten, die Herr Deininger wohl noch im Kopf hatte. Für den Kollegen von der FAZ gilt ähnliches, der machte ja sogar noch eine einfühlsame Homestory bei Mappus.

    Seitdem ich S21 intensiv verfolge, ist mein Vertrauen in die Kritikfähigkeit und die Arbeitsqualität von Journalisten extrem gesunken. Höchstens zehn Journalisten bundesweit haben sich ernsthaft mit S21 beschäftigt – schon vor der Volksabstimmung. Danach hatten alle anderen ein Argument, sich auch dann nicht damit auseinanderzusetzen, nachdem laut Kretschmann „alles entschieden“ war, das Volk wolle den Bahnhof. Das war aber überhaupt nicht das Thema. Da nahezu alle Redaktionen nur die dpa-Meldungen wiedergekäut haben, die auf Pressemitteilungen von Bahn und Polizei basierten (vom Land kam so gut wie nichts), hat außer Arno Luik und wenigen anderen keiner die politischen, kriminellen und städtebaulichen Dimensionen von S21 erfasst. Die Medien haben grandios versagt, vom Spiegel bis zur dpa-Meldungsschleuder Tagesschau, die ich von der Fachkompetenz her ganz tief ansiedle.

  • 5
    B. Oehler:

    Man könnte Herrn Deininger beinahe zugute halten, dass er noch nicht allzu lange den SZ-Korrespondenten-Posten in Stuttgart besetzt, hätten Oberflächlichkeit und Ahnungslosigkeit auf dem Posten nicht traurige Tradition. Auch sein Vorgänger Dörries lieferte ähnlich unfundiertes Zeugs ab und ich mag – als SZ-Abonnent – auch nicht einrechnen, dass ein Korrespondent für ein nicht allzu kleines Bundesland mit einem Haufen Themen zu tun hat – und viel reisen müsste er eigentlich auch noch …
    Man wird auch den Gedanken nicht los, dass sowohl die Stuttgarter Blätter wie die SZ zu ein und dem selben Medienkonzern gehören, dem eine Nähe zur schwarz-gelben Macht nachgesagt werden darf; es scheint in den Kopfen der Blattmacher schon ähnlich auszusehen.
    Sanfte Polemik gegen SZ-Korrespondenten wird bei Kontext übrigens schon mal aus Kommentaren rausgefiltert …

  • 6
    Thomas Neuhaus:

    Noch toppen läßt sich das ganze durch das Geschreibsel von Herrn Isenberg in den Stuttgarter Nachrichten:

    „„Die Dinge, die der Schweizer Gutachter kritisiert, lassen sich wohl bau- oder ingenieurtechnisch lösen“, sagt ein Experte unserer Zeitung, der mit dem Projekt gut vertraut ist. „Allerdings kostet alles mehr Zeit und mehr Geld.“ An erster Stelle steht der Schutz der Menschen vor den hochgiftigen Rauchgasen bei einer Evakuierung. Um die unterste Bahnhofsebene mit acht Bahnsteigen von der eine Treppe höher liegenden Fußgänger-Verteilerebene so zu entkoppeln, dass bereits die Verteilerebene als „sicherer Bereich“ gelten könne, müsse die obere Ebene zum Beispiel teilweise mit Glas verkleidet werden, erklärt der Experte: „Das würde die vom Gutachter als zu lang kritisierten Fluchtwege deutlich verkürzen.“

    Und der Knaller:

    „Auch Bahnhofsarchitekt Christoph Ingenhoven ist in den Prozess eingeschaltet. Was die Nachbesserungen kosten, ist noch unklar. Nach Schätzungen könnte es ein zweistelliger Millionenbetrag werden.“

    Bei Isenberg fällt mir immer Isengard ein, der Ort des Zauberers Saroman aus „Herr der Ringe“.

    Und der wurde aus Rache der Bäume für die Fällung Ihrer „Baumbrüder“ von diesen mit Wassermassen hinweggefegt – und Saroman war dannach in seinem (Presse-)Turm gefangen. Passt irgendwie.

  • 7
    Thomas Neuhaus:

    Quellenangabe (s.o)

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-besserer-brandschutz-kostet-mehr-geld.cd408151-7a07-493b-ad7e-fbd9b7aa1528.html

  • 8
    Thomas Neuhaus:

    ich ergänze die Presseschau noch um 2 Links, die zeigen, daß es auch anders gehen kann:

    SWP auss Ulm (man höre und staune)

    http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/S-21-Brandschutz-Ist-der-neue-Bahnhof-eine-Falle;art4306,1673170

    und die FTD, richtig bissig:

    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:bahnhofsneubau-stuttgart-21-brandschutzmaengel-koennten-s21-stoppen/70102974.html

  • 9
    Friedhelm Weidelich:

    Nachbesserungen für einen zweistelligen Millionenbetrag. Na klar doch, alles kein Problem für Ingenhoven. Isenberg schreibt aus meiner Sicht mit der Lebenserfahrung und dem Kenntnisstand eines Zwölfjährigen. Er hat sich offensichtlich in den Kopf gesetzt, dass S21 super und – egal, wie – machbar ist. Dieser Prämisse ordnet er seine Wahrnehmung unter. Kindisch, kindlich und unreif.

    Gut, dass die StN Joe Bauer hat. Der einzige, der in dieser Dilettantenredaktion S21 durchschaut hat.

  • 10
    Stuttgart 21 - Wie sich Politik selbst demontiert - Seite 100 - SciFi-Forum:

    […] […]

  • 11
    Dieter Walz:

    Hallo Herr Weidelich,

    heute erschien ein Artikel in der Stuttgart Nachrichten mit dem Titel:
    „Bahn setzt bei Brandschutz auf Sprinkler“
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-bahn-setzt-bei-brandschutz-auf-sprinkler.e5c2acfd-b0dd-48c1-bcce-5f25b7ca6cad.html

    Ihre fachjournalistische Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

    Die Lektüre dieses Satzes:
    „Als favorisierte Alternative zu den Treppenhäusern untersucht die Bahn eine neue Art von Sprinkleranlagen, die Wassers fein zerstäubt.“

    hat mich dazu bewogen, obwohl ich Laie auf diesem Gebiet bin, der Bahn einen konstruktiven Vorschlag zur Verbesserung des Brandschutzes zu machen, was nebenbei auch dokumentiert, dass auch ich mich stets um eine konstruktiv-kritische Begleitung des Projekt bemühe.

    Ein Sprühstrahl hilft immer!

    „Als favorisierte Alternative zu den Treppenhäusern untersucht die Bahn eine neue Art von Sprinkleranlagen, die Wassers fein zerstäubt.“

    Hierzu möchte ich bemerken:
    Diese Technologie existiert bereits!!!
    Mein Vorschlag daher:
    Die Bahn sollte sich diesbezüglich mal beim Minister a.D. und renommierten „Sprühstrahl-Experten“ Heribert Rech erkundigen.
    Der kennt sich damit bestens aus.
    So ein Sprühstrahl ist nämlich ein tolle Sache!
    Egal ob ein Bürger in eine Protestdemo oder in einen Tunnelbrand gerät – mit so einem Sprühstrahl kann ihm nahezu in jeder Lebenslage geholfen werden!

    Beste Grüße
    Dieter Walz

 
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