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	<title>Railomotive &#187; Allgemein</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Mehr Fahrgäste bei Bussen und Bahnen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 2009 nutzten in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht durchschnittlich über 29 Millionen Fahrten am Tag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg die Zahl der Fahrten gegenüber 2008 um 1,1 %, womit sich der beständig leichte Zuwachs der letzten Jahre weiter fortsetzte. Im Nahverkehr wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 nutzten in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht durchschnittlich über 29 Millionen Fahrten am Tag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, <span style="color: #ff0000;">stieg die Zahl der Fahrten gegenüber 2008 um 1,1 %</span>, womit sich der beständig leichte Zuwachs der letzten Jahre weiter fortsetzte. Im <span style="color: #ff0000;">Nahverkehr</span> wurden 2009 je Fahrt <span style="color: #ff0000;">durchschnittlich 9,4 Kilometer</span> und im <span style="color: #ff0000;">Fernverkehr 285 Kilometer</span> zurückgelegt. Die Beförderungsleistung &#8211; das Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite &#8211; lag bei 134 Milliarden Personenkilometern und damit um 0,7 % niedriger als 2008.</p>
<p>Im Nahverkehr beförderten die Unternehmen über 10,5 Milliarden Fahrgäste (+ 1,1 %), die Beförderungsleistung blieb mit 98,7 Milliarden Personenkilometern gegenüber dem Vorjahr konstant. <span style="color: #ff0000;">Straßen-, Stadt- und U-Bahnen wurden mit 3,7 Milliarden Personen (+ 3,2 %) deutlich häufiger genutzt.</span> Der Omnibusnahverkehr hat mit 5,3 Milliarden Fahrgästen (+ 0,3 %) leicht zugenommen. Dagegen <span style="color: #ff0000;">sank im Nahverkehr mit Eisenbahnen (einschließlich S-Bahnen) die Fahrgastzahl um 0,5 % auf 2,2 Milliarden Fahrgäste</span>.</p>
<p>Die Entwicklung des Bundesergebnisses wurde wesentlich durch zwei Sonderfaktoren im Land Berlin beeinflusst (<span style="color: #ff0000;">rund 12 % aller Fahrgäste im Liniennahverkehr in Deutschland werden von Berliner Unternehmen befördert</span>). So führte zum einen ein mehrere Wochen andauernder Streik im Omnibus- und Straßenbahnverkehr zu vergleichsweise niedrigen Fahrgastzahlen im Frühjahr 2008. Zum anderen kam es aufgrund von Angebotseinschränkungen im Berliner Eisenbahnnahverkehr im Jahr 2009 zu Verlagerungen auf den Omnibus- und Straßenbahnverkehr. In den anderen fünfzehn Bundesländern zusammen ist das Fahrgastaufkommen im Eisenbahnnahverkehr leicht angestiegen (+ 0,2 %); mit Straßenbahnen wurden 1,4% mehr und mit Omnibussen 0,3 % weniger Personen befördert.</p>
<p>Der Fernverkehr mit Eisenbahnen blieb mit 123 Millionen Reisenden (- 0,4 %) geringfügig unter dem Vorjahresergebnis. Die Beförderungsleistung ging um &#8211; 2,1 % auf 34,8 Milliarden Personenkilometer zurück.</p>
<p>Die Angaben stammen von den rund 900 größeren Unternehmen im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen und im Linienfernverkehr mit Bussen, die jeweils mindestens 250 000 Fahrgäste im Jahr beförderten, sowie von allen Unternehmen mit Eisenbahnfernverkehr.</p>
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		<title>Kamera-Datum auf Sommerzeit umstellen</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 09:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Digitalkameras stellen sich nicht automatisch auf die Sommerzeit ein]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3786" class="wp-caption alignright" style="width: 430px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/P1010005.jpg"><img class="size-full wp-image-3786" title="P1010005" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/P1010005.jpg" alt="" width="420" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Sommerzeit: Kameradatum umstellen! (Foto: FW)</p></div>
<p>Digitalkameras können inzwischen mehr, als der Nutzer braucht und versteht. Was sie immer noch nicht können: automatisch auf Sommer- und Winterzeit umstellen.</p>
<p>PCs und Macs beherrschen diesen wichtigen Dienst, weil man ihnen die Sprache eingibt, mit der sie kommunizieren sollen, oft auch das Land.</p>
<p>Auch bei Digitalkameras wird die Sprache eingestellt, die in vielen Fällen auf den zugehörigen Kalender und die Zeitzone schließen lässt. Doch Sommer- und Winterzeit kennen die Kameras nicht. Sie fragen nicht einmal bei einem möglichen Wechsel, wie früher die PCs.</p>
<p>Also: <span style="color: #ff0000;"><strong>Stellen Sie das Datum an Ihrer Kamera um</strong></span>. Ich habe das gerade erledigt, nach einem freundlichen Hinweis in Twitter.</p>
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		<title>Wie twittert man einen Homepage-Inhalt?</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:40:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[DB_Info biedert sich bei Twitter den Kunden an und hat die bidirektionale Kommunikation noch nicht verstanden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Social Media, im Deutschen häufig unpassend als „Soziale Medien“ übersetzt, wird seit geraumer Zeit von interessierten Agenturen, Experten und leider auch einigen Medien- und IT-Journalisten gehypt. Die selbsternannten „Experten“ zitieren sich im Kreis herum, bauen auf amerikanische Blogs und Web2.0-Propheten auf und behaupten frech, dass sich ALLES nur noch im Internet abspielt und Social Media (von Blogger und Journalist <a href="http://blogbar.de/archiv/2010/03/01/kurze-ansage/">Don Alphonso</a> hübsch und assoziierend als SM abgekürzt und Kommentatoren sauber ergänzt) wahnsinnig wichtig sei für das Überleben jeglichen Unternehmens.</p>
<p>Zu Social Media gehört auch die Twitterei, und nach einem halben Jahr des „Followens“ und Twitterns kann ich, gemessen an den Kriterien der SM-Gemeinde, auf 100 Follower stolz sein. Das ist okay und nicht viel, aber deshalb muss ich nicht ehrfurchtsvoll zu jenen aufschauen, die 1500 Follower hinter sich herschleppen, weil sie mehr Busen haben oder originelle Lebens- und Liebesweisheiten versenden. Primär ist Twitter eine Link-Schleuder, hilft bei der Positionierung in Suchmaschinen und bringt mir Informationen aus dem Bahn- und Medienbereich, die ich mir sonst über RSS oder manuelle Zugriffe auf Websites holen müsste. Den SM-&#8221;Experten&#8221; folgte ich nur kurze Zeit, weil ich selber denken und urteilen kann und weil mich die von ihnen weitergegebenen Pseudoguru-Weisheiten eines Jeff Jarvis langweilen. Und ich will schon gar nicht wissen, ob gewisse Agenturmenschen gerade im ICE 123 zum Kunden nach Köln fahren und anschließend „nach einer gut gelaufenen Präsentation“ weiter im ICE 345 nach Hamburg unterwegs sind. Noch weniger interessieren mich die leblosen Tweets eines Mannes mit roten Haaren, auch wenn 32000 Jünger an seinen drögen Buchstaben hängen. Ich lebe mal mit und oft ohne Twitter, kenne inzwischen den Ablenkungs- und Unterhaltungsfaktor der Timelines (aufgelistete Tweets derer, denen ich folge) und schaue rein, wenn ich Zeit und Lust habe. Und ab und zu twittere ich einen Link oder retweete eine Information, die ich für retweetenswert halte. Ich wollte ein Gefühl für Twitter bekommen. Jetzt habe ich es.</p>
<p>Die geradezu euphorisch beschriebenen Recherchevorteile, die einige Web2.0-bewegte JournalistInnen-KollegInnen (hier ist diese Dummschreibweise angebracht) mit missionarischem Eifer besingen, habe ich nicht angetroffen. Und noch immer kommen meist auf anderen Wegen weit spannendere Informationen zu mir. Und noch immer hat jedes Anzeigenblatt und jede Lokalzeitung eine weit höhere Reichweite als Twitter. Klar, auch ich, liebe &#8220;Experten&#8221;, habe das Internet nicht verstanden. Ich arbeite nur damit.</p>
<p>In bestimmten Umfeldern kann Twittern trotzdem ein Weg der Kommunikation sein, auch wenn die Reichweite begrenzt ist. Die Lufthansa twittert und reagiert auf Tweets. Sie hilft auch mal per Twitter bei der Suche nach verlorenen Koffern, berichtet einer, der das Thema genauer untersucht hat. Auch ohne teure Beratung durch Web2.0-“Experten“ ist klar: Wer als Unternehmen den <strong>Dialog mit dem Kunden in Twitter</strong> sucht, muss ihn auch führen.</p>
<p>Die Deutsche Bahn hat das mit <a href="http://www.pendeln-bayern.de/">„Pendeln Bayern“</a> auch versucht, ist aber trotz einer mehrköpfigen Twittermannschaft, die sich jeden Morgen brav gemeldet und abends verabschiedet hat, grandios gescheitert. Denn man hat mit einem „Pendler-Magazin“, das im DB-Corporate-Design die Anmutung eines Krankenkassen-Newsletters hatte, Krankenversicherungen und ausgerechnet den ADAC huckepack mitnahm, eine bemerkenswert verworrenene Kommunikation gemacht: eine wilde Mischung aus Werbesprech, Gymnastiktipps und dem Angebot, sein Auto beim ADAC am Bahnhof bei einem Glühwein (oder war es doch Punsch ohne Alkohol?) durchchecken lassen zu können. Eine persönliche Ansprache oder twittertypische Häppchen gab es nicht, und wenn ich mich nicht irre, war ich so ziemlich der einzige, der mal einen Gruß getwittert hat.</p>
<p>Die Tweets sind inzwischen verschwunden, die Karawane scheint wohl zu <a href="http://twitter.com/DB_Info">DB_Info</a> weitergezogen zu sein. Dort gab es bisher nur aktuelle Meldungen zum Bahnverkehr. Jetzt duzt mich die Bahn auf diesem Kanal, auch anderen Twitterern gefällt dieser Ton nicht. DB_Info arbeitet die vielen Seiten der bahn.de-Homepage ab und verbreitet dabei so prickelnde und nach Wahrig fragwürdige Tweets wie <em><span style="color: #ff0000;">Antworten auf alle häufige Fragen rund um bahn.comfort sind hier für Euch zusammen gestellt http://bit.ly/8wXh3k #bahn</span></em> oder <em><span style="color: #ff0000;">Ihr habt etwas im #Zug oder #Bahnhof verloren? Die #Bahn forscht bis zu 4 Wochen nach dem verlorenen Gegenstand http://bit.ly/8E0FmQ</span></em></p>
<p>Und das zu einer Zeit, wo sich die Bahnkunden gerade von Betriebseinstellungen in Nordrhein-Westfalen und anderswo erholen, etliche Strecken noch nicht richtig befahrbar sind und die Bahn damit kämpft, den Fahrplan wieder in Ordnung zu bringen. Für dessen Unordnung ja der Orkan Xynthia verantwortlich war und nicht die Bahn.</p>
<p>Was hätte man da alles twittern können: Dass man in Köln zwei ICE-Züge zum Übernachten bereitstellte und wie das ankam. Wo was geht, wie man sich bemüht und wo man noch Geduld haben muss. Wo man im Internet und bei Twitter aktuelle Infos findet und dass die Abarbeitung der Erstattungsanträge noch einige Monate dauern wird usw. Zeigen, dass man sich kümmert und über Erfolge in aller Bescheidenheit reden.</p>
<p>3373 Follower hat DB_Info immerhin, und Twitterer <a href="http://twitter.com/Burtchen">Burtchen</a> fragt sarkastisch und treffsicher: <span style="color: #0000ff;"><em>Und wann kriegt ihr das mit dem &#8220;Auf Tweets antworten&#8221; raus? </em></span></p>
<p>Die Tweets von DB_Info haben den Charme eines twitternden Bahnbeamten, der die Beförderungsbedingungen oder die AGB in Form von Links zur DB-Homepage veröffentlicht, vorsorglich durch die Hausjuristen abgesegnet. Tweets im engen Rahmen der Unternehmenskommunikation eines Möchtegern-Weltkonzerns (farblos, unangreifbar, intern abgestimmt, niemals börsenrelevant, unpersönlich, werblich). <strong>Dann bitte aber auch per Sie und mit dem Hinweis, dass Fragen aus technischen, kapazitätsmäßigen und juristischen Gründen leider nicht beantwortet werden können!</strong></p>
<p><strong>Mein Tipp:</strong> <strong><span style="color: #ff0000;">Lasst es bleiben.</span></strong></p>
<p>Nachsatz: Die Personaler (HR-Spezialisten) von <a href="https://twitter.com/DBKarriere">DBKarriere</a> hebt sich wohltuend davon ab. Die haben die Möglichkeiten von Twitter verstanden.</p>
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		<title>Wau, jetzt gibt es Märklin-TV!</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/02/wau-jetzt-gibt-es-marklin-tv/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 21:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Märklin]]></category>

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		<description><![CDATA[Märklin-TV begeistert Märklin-Fans, aber nur, wenn sie Clubmitglied werden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Groucho Marx (1890 – 1977), der große Komiker, begründete seine Kündigung beim Friars Club in Beverly Hills folgendermaßen: „I don&#8217;t care to belong to any social organization that will accept me as a member.“ Auf Deutsch: <strong>Ich möchte keinem Club angehören, der mich als Mitglied akzeptiert.</strong></p>
<p>Auch <strong>Märklin</strong> hat einen <strong>Club</strong>. Sogar zwei. Den &#8220;Märklin Insider&#8221; und den &#8220;1. FC Märklin&#8221;, der allem Anschein nach nichts mit Fußball zu tun hat, sondern Kinder anregen könnte, ihre Intelligenz etwas stärker einzusetzen als beim Ballspiel. Bestens betuchte Eltern natürlich vorausgesetzt.</p>
<p>Die herausfordernd getextete <a href="http://www.maerklin.de/de/service/erlebnis/clubs.html">Märklin-Website</a> verspricht großes Glück: <em>„<span style="color: #0000ff;">Für Sie sind Modelleisenbahnen nicht nur irgendein Hobby, sondern eine Leidenschaft? Hier finden Sie Gleichgesinnte</span></em><em>“</em>, behauptet da ein Online-Poet gleich neben dem Titelbild des „Märklin Insider“, auf dem eine 03.10 vermutlich in einem Sandkasten abgelichtet wurde. So genau kann man das nicht erkennen, denn beim Klick auf den Titel öffnet sich eine neue Seite, auf der ein <a href="http://www.insider.maerklin.de/de/login">Eisenbahnkran</a> aus meiner Kindheit einen Magirus, so etwa für Spur 0, verziert. Ein Modell, das jeden Märklin-Bahner wegen der schieren Nähe zum H0-Hobby faszinieren muss. Leider scheitere ich schon bei meinem weitere Bemühen, Gleichgesinnte zu finden. Denn ich habe weder Mitgliedsnummer noch Passwort.</p>
<p>Interessant wäre herauszufinden, wie man in einer Zeitschrift, die der &#8220;Insider&#8221; dem Hörensagen nach und wegen der mir zugespielten schlechten Fotokopien zu sein scheint, <em><strong>Gleichgesinnte</strong></em> findet. Als Pappkameraden? Hatte man diesen Begriff nicht früher als Chiffre für Partnertausch, Gruppensex und gleichgeschlechtliche Ambitionen verwendet? Ich weiß es nicht mehr, so alt ist dieser Begriff.</p>
<p>Irgendwie fallen mir bei der Erinnerung an die 60er-Jahre unsere Kloppereien in der Schule ein, als es darum ging, ob man die Rolling Stones oder die Beatles toll fand. Da musste man sich entscheiden, man konnte nur Fan einer Band sein. Ich bevorzugte die Stones, habe aber nach vielen Stones-LPs und CDs ein Jahrzehnt später unbeschadet zwei Beatles-LPs und ein paar CDs in meine Sammlung genommen.</p>
<div id="attachment_3380" class="wp-caption alignright" style="width: 430px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/PC241764.jpg"><img class="size-full wp-image-3380" title="PC241764" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/PC241764.jpg" alt="" width="420" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Märklin-Blech- und Guss-Bahn, knapp 50 Jahre alt (Weidelich)</p></div>
<p>Nicht ganz so handgreiflich waren die Systemkämpfe zwischen <strong>Wechselstrom</strong> und <strong>Gleichstrom</strong> – dass <a href="http://www.acronymfinder.com/%5Bnot-an-acronym%5D-slang-for-bisexuality-%28ACDC%29.html">AC/DC</a> auch noch eine andere Bedeutung hätte, wusste ich damals noch nicht. Jedenfalls bewunderte ich bei einem Mitschüler die Laufruhe einer kleinen Fleischmann-Lok, einer E 69, auf den schicken messingglänzenden Gleisen auf Mössmer-Schaumstoffbettung. Ein Genuss, wo sich doch meine Märklin-Bahn auf den Blechschienen lärmend und funkensprühend vorwärtsbewegte und ebenso spektakulär funkensprühend entgleiste, gelegentlich begleitet von den giftigen Dämpfen dahinschmelzender Kabelisolierungen im Gehänge unter der Tischlerplatte. Auch die über die Anlage verbundenen beiden dicken blauen Trafos, von denen manchmal nur einer am Netz hing, habe ich überlebt.</p>
<p>So bin ich schon früh zum Gleichstromfahrer geworden und habe es niemals bereut. Vor allem nicht, als ich vor ein paar Jahren eine nagelneue digitale Märklin-Lok auf der Spielwarenmesse vor sich hinschnarren hörte. Ich war richtig erschrocken über solches Sounddesign. Meine 49 Jahre alte Märklin-Bahn verdeutlichte mir jüngst zu Weihnachten, dass es richtig war, früh auf dieses Nostalgiespielzeug zu verzichten. Auch wenn ich beim Abbau der fliegenden Gleichstromanlage mit dem alten, wunderbaren Roco-Bettungsgleis die abgefallenen Roco-Teile, hauptsächlich  Pufferteller und Griffstangen, auflesen musste. Die frühen Roco-Loks schnarrten ebenfalls unerträglich, der 485er war durch Zinkpest breiter geworden. Aber die Fleischmann-Loks sind noch ein Gedicht wie früher, leise und genauso robust, wie man es Märklin in guten Zeiten nachsagte, aber ohne offen sichtbare Zahnräder.</p>
<p><strong>Manchmal trifft man eben auch gute Entscheidungen im Leben.</strong></p>
<p>Ob das Clubwesen bei Märklin eine gute Entscheidung war, lässt sich mit Fug und Recht bezweifeln. Aber da dort jemand schon eine bunte Kette von grotesken Fehlentscheidungen getroffen hat und immer noch die Verantwortung auf der leichten Schulter trägt, kommt es auf eine Fehlleistung mehr nicht an. Das Unternehmen hat ja, dem Vernehmen nach auch wegen millionenschwerer Lagerware und eingesparten Beraterhonoraren, einen Rekordgewinn gemacht und ist auf einem guten Weg, auch wenn es wegen der schieren Körpergröße von Herrn Pluta für Investoren nicht einfach sein dürfte, mit ihm auf Augenhöhe zu verhandeln. <span style="color: #ff0000;">Wer mit vollen Kassen auf einem guten Weg ist und viel Zeit hat, bekommt auch Spielraum für neue Flops.</span></p>
<p>Der erste Flop ist, dass ziemlich schwer herauszufinden ist, was eine Clubmitgliedschaft kostet (79,95 Euro – aber bitte suchen Sie mal selbst, wo das steht) und was es für das Geld gibt, das an den Insolvenzverwalter überwiesen werden soll. Es wird einem nicht leicht gemacht, der Glaubensgemeinschaft der Märklinisten beizutreten. Einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die mit der Unternehmensführung der Meinung sind, dass Märklin-Produkte von Natur aus sehr teuer sein müssen – auch jene, die billig in China gefertigt werden. Dazu passt perfekt, dass die <a href="http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:gehaltsreport-was-die-deutschen-verdienen/50056905.html">Kaufkraft</a> in den letzten 18 Jahren um 30 %  bis 50 % gesunken ist, was selbst mathematisch und statistisch wenig vorbelastete Verbraucher am eigenen Geldbeutel gemerkt haben. Die vielen Märklin-Geschäftsführer aber nicht.</p>
<p>Der zweite Flop wird der wieder einmal als <a href="http://www.maerklin.de/de/produkte/sondereditionen/adler.html">Neuheit 666 mal aufgelegte Adler-Zug</a> in Spur 1 sein, der schon zweimal je fünftausend Mal „limitiert“ gefertigt wurde und, 25 Jahre alt, bei Ebay schon für 1 Euro oder ab 599 Euro zu haben ist. Auch die klassischen Blechschnellzugwagen, die man überall als 50 Jahre altes Original für 5 bis 8 Euro bekommt, werden sicher ein Renner. Gerade zusammen mit einer digitaltauglichen V 200, die ich noch im Original besitze und als Kindheitserinnerung gern behalte, aber niemals mit Dekoder kaufen würde. 1960 kostete sie teure 39 DM.</p>
<p>Dass in Göppingen wahre Kommunikationsspezialisten am/im Werk sind, wurde mit der freudigen Verkündigung der Hauptneuheit auf der Spielwarenmesse deutlich: <span style="color: #ff0000;"><strong>Märklin-TV!</strong><strong> </strong></span>Zwar gab es keine Pressemappen im Pressezentrum und auch keine Einladung zur Pressekonferenz. Aber solche Selbstverständlichkeiten belasten eine sensationell erfolgreiche Firma in Insolvenz nur. Da bringt man lieber &#8220;<a href="http://www.maerklin.de/de/service/erlebnis/clubs.html">Fernsehen</a>&#8220;. Der Exklusivität wegen auf der eigenen Website. Und damit bloß nicht zu viele Märklin-Fahrer hineinschauen und der Server nicht überlastet wird, gibt es die frohe Botschaft der Punktkontakt-Videos nur für zahlende Mitglieder. Schließlich kostet die TV-Produktion eine Menge Geld.</p>
<div id="attachment_3381" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/Märklin-Club.jpg"><img class="size-full wp-image-3381" title="Märklin-Club" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/Märklin-Club.jpg" alt="" width="320" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Gehen Sie in den Märklin-Club!</p></div>
<p>Der 34-sekündige Schwenk über den Messestand, einen TGV und den netten Herrn von Ortloff vor einem Kameramann mit Assistenten und Aufheller kann zweifellos motivieren, spontan Mitglied der faszinierenden Märklin-Insider-Gleichgesinnten-Gemeinschaft werden zu wollen. Wenn der hingerissene Märklinist neben dem Teaser auf &#8220;Details&#8221; tippt, findet er dummerweise keinen Hinweis, wohin er den Gesinnungsbeitrag überweisen könnte. Nur einen Link zu dieser hochattraktiven Seite, bei der man sich einloggen könnte, wenn man denn schon &#8220;Insider&#8221; wäre:</p>
<p><strong>Aber ich würde sowieso kein Clubmitglied werden wollen</strong>.</p>
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		<item>
		<title>Ramsauer will auf einmal keine Bahnprivatisierung mehr</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/02/ramsauer-will-auf-einmal-keine-bahnprivatisierung-mehr/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 09:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesverkehrsminister Ramsauer will vorerst keine Bahnprivatisierung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der laufende Wechsel zwischen der Hauptstadt Berlin und den heimatlichen bayerischen Gefilden scheint sich auch auf die Denkweise unseres Bundesverkehrsministers Ramsauer auszuwirken. Ich weiß bloß nicht, wie.</p>
<p>&#8220;Klar schlägt dieses Wetter vielen auf das Gemüt&#8221;, sagte Ramsauer der Bild am Sonntag am vergangenen Wochenende. &#8220;Das könnte auch erklären, warum die Regierung nach Umfragen bei den Bürgern im Moment schlechter dasteht, als sie tatsächlich ist.&#8221; Soso. Weil Journalisten alles wichtig finden, was Minister von sich geben, haben sie es brav aufgeschrieben. Augenzwinkernde Smilies wie dieses <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  wurden nicht eingebaut.</p>
<p>In einem wahren Interviewmarathon – jedenfalls behaupten alle Zeitungen, er hätte mit ihnen gesprochen – muss Ramsauer Folgendes gesagt haben:</p>
<p>„Ich stehe dafür, dass Netz und Infrastruktur der Bahn dauerhaft in  der Hand des Bundes bleiben“, sagte Ramsauer der „Welt am  Sonntag“.</p>
<p>„Die Bahn hat im Bewusstsein der  Deutschen eine herausragende Bedeutung. Es gibt hier eine patriotische  Komponente“, soll Ramsauer gesagt haben. &#8220;In den nächsten Jahren&#8221; sei der Börsengang nicht verantwortbar, sagte er der Berliner Zeitung.</p>
<p>Die Bahn müsse ihrem öffentlichen Auftrag gerecht werden. „Deswegen wehre ich mich auch gegen den Privatisierungswahn.“ Mit einem  Börsengang drohe die Qualität zu leiden. Dann werde nur noch  kaufmännisch gehandelt, also „so billig wie möglich eingekauft, um sich  eine hohe Rendite zu sichern“, zitiert ihn die Chiemgau-Zeitung.</p>
<p>Glückwunsch, Herr Ramsauer! Ja, Mobilität durch öffentlichen Schienenverkehr ist eine öffentliche Aufgabe und das von unseren Eltern und uns erarbeitete Kapital der Deutschen Bahn darf nicht an den Kapitalmarkt verschleudert werden. Jetzt ist Ihnen endlich klar geworden, was vom Privatisierungs- und Sell-off-and-lease-back-Wahn unbeeindruckte Menschen mit minimalem ökonomischen Sachverstand seit langem wissen. Denn wenn Rendite das Hauptprodukt eines Unternehmens ist und Kunden und Qualität zweit- und drittrangig sind, sieht es so aus, wie es heute bei der DB aussieht. Eine anmaßende Welt-AG, mit der schon Schrempp gescheitert ist.</p>
<p>Aber vielleicht ist Ramsauers Bewusstseinswandel nur Populismus, weil sich der Wind gedreht hat.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fragen Sie doch mal die automatische Fahrplanauskunft</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>

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		<description><![CDATA[Automatische Fahrplanauskunft bei der Deutschen Bahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie mal</p>
<ul>
<li>schlechte Laune oder</li>
<li>6 Minuten Zeit haben</li>
<li>oder Sprachcomputer hassen,</li>
</ul>
<p>sollten Sie sich einmal anhören, wie &#8220;gut&#8221; die automatische Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn funktioniert. Dieser ziemlich <a href="http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/automatische-fahrplanauskunft-deutsche-bahn">nervenstarke Blogger</a> hat es versucht und im Video festgehalten.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Ich garantiere Ihnen gute Laune!</span></strong> Und Sie wissen dann, dass bei kostenpflichtigen Anrufen bei der Bahn sogar die Mehrwertsteuer schon drin ist.</p>
<p>Die kostenlose Fahrplanauskunft habe ich <span style="text-decoration: underline;">schon nach wenigen Minuten Suchen</span> auf <a href="http://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kontakt.shtml">bahn.de</a> gefunden. Anrufe sind nicht nur kostenlos, sondern auch sinnlos, wie das Beispiel zeigt.</p>
<p>Bitte wählen Sie jetzt: <span style="color: #ff0000;">0800 1 50 70</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong>Nachtrag: </strong>Vertriebsmanagern der Deutschen Bahn Mobility Personenverkehr-Vertreib GmbH (oder wie die zuständigen DB-Töchter heißen mögen) und Bahnreisenden (oder jenen, die wenigstens versuchen, mit der Bahn zu reisen, obwohl die es allen so schwer wie möglich macht) empfehle ich noch, wenn sie viel Zeit haben, folgenden Beitrag von Manuel Wolff zu lesen: 5<a href="http://www.uiuiuiuiuiuiui.de/5-erfolglose-versuche-online-ein-bahnticket-von-koeln-nach-muenster-zu-kaufen"> erfolglose Versuche, online ein Bahnticket von Köln nach Münster zu kaufen</a>. Die Geschichte ist aus dem Leben gegriffen.</span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Der <a href="http://railomotive.com/2009/12/www-bahn-de-ist-nur-ab-50/">Kauf eines ICE- oder sonstigen Tickets von Düsseldorf nach Köln</a> funktioniert immer noch nicht und bringt die falsche Fehlermeldung, dass man nur reservieren könne.<strong><span style="color: #ff0000;"> Man muss die Bahn schon sehr lieben, wenn man mit ihr fahren will. Denn ihre Kunden liebt sie nicht. </span></strong></span></span></p>
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		<title>Allianz pro Schiene und VCD kritisieren unterfinanzierte Schienenprojekte</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz pro Schiene]]></category>
		<category><![CDATA[VCD]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesverkehrswegeplan enthält Ausbau- und Neubauprojekte für den Schienenverkehr, für die gar keine Finanzierung vorgesehen ist]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben erhielt ich folgende Pressemitteilung von der Allianz pro Schiene:</p>
<p>„Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Vom Bund seit Jahren fest zugesagte Schienenprojekte sind überhaupt nicht mit Finanzmitteln unterlegt. Regierung und Deutsche Bahn haben Parlament und Öffentlichkeit seit Jahren etwas vorgegaukelt.“ So kommentierte der Allianz pro Schiene-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel <a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2213152_Ramsauers-heikle-Baustellen-Die-geheime-Streichliste-der-Bahn.html">aktuelle Medienberichte</a> zu <span style="color: #ff0000;">Schienenprojekten</span> des „Vordringlichen Bedarfs“ aus dem <span style="color: #ff0000;">Bundesverkehrswegeplan</span>, deren Bau <span style="color: #ff0000;">ohne zusätzliche </span><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;">F</span>inanzmittel des Bundes bis 2025</span> in keiner Weise vorankommen würde.</p>
<p>Gleich zwei Bauprojekte, die laut Bundesverkehrsministerium als „laufende und fest disponierte Vorhaben“ bezeichnet werden, stehen in Wirklichkeit ohne Finanzierung da: Die Ausbaustrecke München-Mühldorf-Freilassing (Finanzbedarf: mehr als zwei Milliarden Euro) und die Ausbaustrecke Ulm-Friedrichshafen-Lindau (Finanzbedarf: dreistelliger Millionenbetrag). „Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer muss jetzt schnellstens eine ehrliche Ausbaustrategie fürs Schienennetz in Deutschland präsentieren. Es muss endlich Schluss sein mit Sammellisten und Geheimniskrämerei. Wir brauchen mehr Transparenz bei neuen Schienenvorhaben. Ist die Finanzierung im Haushalt gesichert? Wann ist Baubeginn, wann Bauende? Das sind Fragen, die der Bund für alle Strecken klar beantworten muss“, forderte Hommel.</p>
<p>„Peinlich und völlig inakzeptabel“ sei auch, dass der Bund mit anderen Staaten völkerrechtliche Verträge zum Infrastrukturausbau schließe und diese in der mittelfristigen Finanzplanung der Bundesregierung überhaupt nicht berücksichtigt würden. Dies sei beispielsweise beim Schienenstreckenausbau in Schleswig-Holstein zur Fehmarnbelt-Querung der Fall. „Deutschland hat sich zu diesem Ausbau völkerrechtlich verpflichtet, jetzt müssen auch die Finanzmittel bereitgestellt werden“, sagte der Allianz pro Schiene-Vorsitzende.</p>
<p>Die Allianz pro Schiene weist seit längerem darauf hin, dass <span style="color: #ff0000;">für den Neu- und Ausbau des Schienennetzes in Deutschland vom Bund jährlich rund eine Milliarde Euro zu wenig bereitgestellt</span> wird. Hommel: „Nötig sind jährlich fünf Milliarden Euro vom Bund, zweieinhalb Milliarden für den Erhalt des Schienennetzes und zweieinhalb Milliarden Euro für den Neu- und Ausbau von Strecken.“</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Auch der <strong>Verkehrsclub Deutschland e.V.</strong> (VCD) fordert angesichts der heute öffentlich gewordenen Geheimpapiere der Deutschen Bahn AG zur Unterfinanzierung von Bahnprojekten, die Chance für eine generelle Neuausrichtung des Bundesverkehrswegeplans zu nutzen.</p>
<p>Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: &#8220;Es zeigt sich, dass viele Projekte des Bundesverkehrswegeplans schlichtweg nicht finanzierbar sind. Das betrifft auch zweifelhafte Prestigeprojekte wie die Y-Trasse in Niedersachsen oder die feste Fehmarnbelt-Querung von Schleswig-Holstein nach Dänemark. Bei solchen finanziell und verkehrspolitisch fragwürdigen Vorhaben ist es zu begrüßen, wenn diese nun wegfallen sollten.“ Leider fehle das Geld aber auch für dringend notwendige Ausbaumaßnahmen wie etwa die Rhein-Schiene.</p>
<p>Zu befürchten sei nun, dass der Bahn wieder mehr Geld für teure Prestigeprojekte zur Verfügung gestellt werde. Angesichts des Festhaltens am Milliardenprojekt Stuttgart 21 oder der Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg-Erfurt sei jedoch zu bezweifeln, ob die Prioritäten im Konzern richtig gesetzt würden. Der VCD fordert daher, Investitionen in den sinnvollen Erhalt und Ausbau der Bahninfrastruktur zu stecken.</p>
<p>Gehrmann: &#8220;Die Politik sollte diese Krise nutzen, um den gesamten Verkehrswegeplan auf den Prüfstand stellen und durch einen Mobilitätsplan zu ersetzen. Statt auf Hochgeschwindigkeit sowie teuren und unsinnigen Prestigeprojekten zu beharren, brauchen wir massive Kapazitätserweiterungen für einen funktionierenden und abgestimmten Güter-, Nah- und Fernverkehr.“</p>
<p>So sei die Einführung eines <span style="color: #ff0000;">integralen Taktfahrplans</span> &#8211; des sogenannten Deutschland-Takts &#8211; zu prüfen, wie es auch im Koalitionsvertrag festgelegt ist. Hier seien Bund und Ländern gefragt, nun ein erstes Konzept samt Grundstruktur und den erforderlichen Ausbaumaßnahmen bei der Schieneninfrastruktur zu erarbeiten.</p>
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		<title>Was Betroffene nach einem Suizid erleben</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 20:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Lokführer]]></category>
		<category><![CDATA[Suizid]]></category>

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		<description><![CDATA[Was in Menschen vorgeht, die einen Freund durch ein Suizid auf dem Gleis verloren haben]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den Weihnachtstagen haben sich viele Menschen durch einen Zug töten lassen und den Lokführern, aber auch den Hinterbliebenen viel Leid aufgebürdet. Die Schuldgefühle der Lokführer, die nichts für den Tod können, wurden glücklicherweise nach Fußballer Enkes Tod erstmals stärker thematisiert. Das ist gut so, denn der Tod auf dem Gleis gehört zu den letzten Tabus unserer Gesellschaft, obwohl er alltäglich ist.</p>
<p>Dass Nachahmungseffekte durch Berichte entstehen, gilt zwar als wahrscheinlich, auch wenn ich die platte Kausalität anzweifle. Nichts wird verhindert, wenn man etwas totschweigt. Ob das Bild eines zerfetzten Körpers abschrecken würde, weiß ich nicht. Ich vermag nicht zu beurteilen, ob eine Veröffentlichung hilfreich wäre. Zumal die bildgeilen Sensationsgeier, die sich leider auch Journalisten nennen dürfen und für Quote und Cash keine Moral kennen, schon warten, aber auch die ebenso quotengeilen Youtube- und Facebook-Füller.</p>
<p>Eine Bekannte hat einfühlsam und sehr persönlich aufgeschrieben, was sie erlebte, nachdem sich ein langjähriger Freund von einem Güterzug überfahren ließ. Morgen wird er beigesetzt. Es ist ein erschütterndes Dokument der Hilflosigkeit, der professionellen, kalten Distanz der Behörden, der mangelnden Empathie von Beamten und dem bürokratischen Umgang mit der Würde eines Menschen, der keinen anderen Weg mehr wusste. Und es ist auch ein <span style="color: #0000ff;">Versuch, dem Lokführer zu sagen: <strong>Du trägst keine Schuld!</strong></span></p>
<p>Zumindest Lokführer und Hinterbliebene sollten diese Texte lesen. Zuerst den unteren, dann den aktuellen oben: <a href="http://textlich.wordpress.com/">http://textlich.wordpress.com</a> Diese guten, ehrlichen Texte werden aufwühlen, nachdenklich machen – und sicher auch trösten bei der Verarbeitung der Gefühle und der Trauer.</p>
<p>Was ich bisher zu diesem Thema geschrieben habe, lesen Sie <a title="Das Leid des Lokführers" href="http://railomotive.com/2009/11/und-das-leid-des-lokfuhrers/">hier</a> (Das Leid des Lokführers) und ein Nachtrag nach der Diskussion des Werther-Effekts <a title="Nachtrag zum Leid der Lokführer" href="http://railomotive.com/2009/11/nachtrag-zum-leid-der-lokfuhrer/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bauarbeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 18:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Domainumzug braucht Zeit. Aber es geht voran. Bitte noch etwas Geduld, in zwei, drei Tagen müsste alles wieder laufen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Domainumzug braucht Zeit. Aber es geht voran. Bitte noch etwas Geduld, in zwei, drei Tagen müsste alles wieder laufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mein Beitrag in den Medien: Wirtschaftswoche</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/09/mein-beitrag-in-den-medien-wirtschaftswoche/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 11:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftswoche]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Scharfe Konkurrenz für die Deutsche Bahn&#8221; heißt mein Beitrag in der Wirtschaftswoche online.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Scharfe Konkurrenz für die Deutsche Bahn&#8221; heißt mein Beitrag in der <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/scharfe-konkurrenz-fuer-die-deutsche-bahn-408445/"><span style="color: #ff0000;">Wirtschaftswoche</span> online</a>.</p>
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