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	<title>Railomotive &#187; Belgien</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Warum der Eurostar im Kanaltunnel stecken blieb</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:12:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Report zum Versagen der Eurostar-Züge im Kanaltunnel erschienen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider habe ich gerade keine Zeit, mir den langen <a href="http://www.eurostarindependentreview.org/">Report</a> zum Versagen der Eurostar-Züge im Kanaltunnel durchzulesen. Die Railway Gazette schreibt, dass der Report eine Menge Probleme auflistet, angefangen bei unzureichender Wartung und Wintervorbereitung der nicht mehr ganz neuen Züge bis hin zu Konstruktionsmängeln bei den Triebköpfen. Ganz abgesehen davon, dass Licht und Lüftung ausgefallen sind, die Leitzentralen nicht gut zusammengearbeitet haben und die Evakuierung von insgesamt fünf Zügen unter Kommunikationsproblemen litt.</p>
<p>Da kommt einem manches bekannt vor&#8230;</p>
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		<title>Lokomotiven der ÖBB erhalten ETCS Level 2 von Alstom</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/lokomotiven-der-obb-erhalten-etcs-level-2-von-alstom/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 13:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[449 Lokomotiven der ÖBB erhalten bis Ende 2014 Zugsteuerung ETCS Level 2 von Alstom ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alstom wird ab 2010 im Auftrag der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) 449 Fahrzeuge mit dem ERTMS-basierten Zugsicherungssystem ATLASTM200 ausrüsten. Der Auftrag hat einen Wert in Höhe von rund 90 Mio. Euro, in dem weitere Optionen, wie die Instandhaltung der Fahrzeuge über die nächsten 25 Jahre, noch nicht inbegriffen sind. Alstom baut damit seine Marktführerschaft im Bereich ETCS Level 2 Fahrzeugausrüstung weiter aus. </p>
<p>„Mit der Ausrüstung dieser Fahrzeuge machen wir einen weiteren Schritt in Richtung Vereinheitlichung des europäischen Schienenverkehrs“, sagt Dr. Martin Lange, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Alstom Transport Deutschland. Österreich ist durch seine geografische Lage ein Kernmarkt für ETCS. Die ÖBB wird nach Abschluss des Projekts eine der größten Fahrzeugflotten mit ETCS Level 2 Ausrüstung betreiben.</p>
<p>„Dies ist der erste große Auftrag, den wir in Österreich gewinnen konnten. Wir freuen uns, auf diesem hochinteressanten Markt Fuß zu fassen und werden Anfang 2010 in Wien ein Büro eröffnen“, sagt Lange. Die Entwicklung des Systems für die ÖBB erfolgt im Alstoms ETCS-Kompetenzzentrum in Charleroi (Belgien). Die Installation wird durch die ÖBB TS in ihren Werkstätten in Wien und Linz erfolgen.</p>
<p>Es werden insgesamt 332 Lokomotiven der Baureihen 1016 und 1116 (Taurus, ES64U2), 50 Dreisystemlokomotiven der Baureihe 1216 (ES64U4) und 67 Steuerwagen der Baureihe 8090 (Railjet) mit ATLASTM200 ausgerüstet. Die  Fahrzeuge sind nach der Umrüstung in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Slowenien, Tschechien und Ungarn sowie in anderen osteuropäischen Ländern grenzüberschreitend einsetzbar. Für die entsprechenden nationalen Systeme dieser Länder an Bord der Fahrzeuge wird Alstom entsprechende Funkmodule einbauen.</p>
<p>Der erste umgerüstete Prototyp soll Ende 2010 an die ÖBB übergeben werden. Der Beginn der Serienausrüstung ist für Mitte 2011 geplant. Der Umbau soll Ende 2014 abgeschlossen sein. Wichtiger Meilenstein des Projekts ist der Fahrplanwechsel im Dezember 2012. Zu diesem Zeitpunkt sollen mit 238 Fahrzeugen wieder zugelassenen sein, um einen zuverlässigen Betrieb unter ETCS Level 2 Überwachung auf den Neubaustrecken Wien-St.Pölten und der Brenner Zulaufstrecke anbieten zu können. Ab 2011 sollen die ersten Fahrzeuge zudem auf fünf Strecken in Österreich und einer ungarischen Strecke mit ETCS Level 1 fahren. </p>
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		<title>Belgiens Hochgeschwindigkeitsnetz ist fertig</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/12/belgiens-hochgeschwindigkeitsnetz-ist-fertig/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 17:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Thalys]]></category>

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		<description><![CDATA[Belgiens Hochgeschwindigkeitsnetz ist fertig]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2414" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-2414" title="PC080547" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/12/PC080547.jpg" alt="Sonderzug nach Meer an der holländischen Grenze (links) und Thalys nach Paris (Foto: Weidelich)" width="640" height="481" /><p class="wp-caption-text">Sonderzug nach Meer an der holländischen Grenze (links) und Thalys nach Paris (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Mit großem medialen Aufwand, viel Prominenz, darunter Inge Vervotte, Belgiens Ministerin für den öffentlichen Dienst und öffentliche Unternehmen und SNCB-Chef Marc Descheemaeker, und einigen hundert Besuchern aus dem In- und Ausland wurde gestern in Brüssel eine frohe Botschaft verkündet: <span style="color: #0000ff;">Belgiens Hochgeschwindigkeitsnetz ist fertig!</span></p>
<div id="attachment_2415" class="wp-caption alignright" style="width: 392px"><img class="size-medium wp-image-2415 " title="PC080723" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/12/PC080723-477x600.jpg" alt="Inge Vervotte, Ministerin für den öffentlichen Dienst und öffentliche Unternehmen (Foto: Weidelich)" width="382" height="480" /><p class="wp-caption-text">Inge Vervotte, Ministerin für den öffentlichen Dienst und öffentliche Unternehmen (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Die polternde Fahrt über die Weichenstraßen von Brüsseler und Antwerpener Bahnhöfen erinnert zwar eher an die Gleislage von Grubenbahnen und werfen den Zug hin und her. Doch wenn der Thalys hinter Antwerpen auf 300 km/h beschleunigt und die Lkw auf der parallelen Autobahn zu parken scheinen, kommt modernes Fahrgefühl auf. In Meer, kurz vor der holländischen Grenze, präsentierten die beteiligten Unternehmen vielsprachig, welche Investitionen erforderlich waren und wie sich Belgien in einem europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz positioniert.</p>
<p>Infrabel, der Anfang 2005 gegründete Netzbetreiber, ist ein Unternehmen der liberalisierten ehemaligen Staatsbahn SNCB, vergibt aber auch die Trassen an ausländische Eisenbahnverkehrsunternehmen. 5,2 Milliarden Euro flossen in Laufe von 16 Jahren in drei Achsen:</p>
<ul>
<li> Brüssel (Halle) – französische Grenze (71 km)</li>
<li> LGV 2 und 3 Löwen – Lüttich (300 km/h) und Lüttich – deutsche Grenze (260 km/h), insgesamt 64 km</li>
<li> LGV 4 Antwerpen – holländische Grenze</li>
</ul>
<p>Investiert wurde in einen neuen Bahnhof in Liège-Guillemins (Lüttich), der mit seinen hohen Hallendächern und moderner Architektur beeindruckt. Auch Antwerpen Centraal, einer der schönsten Bahnhöfe Europas, wurde durch einen Tunnel zu einem Durchgangsbahnhof mit moderner Architektur.</p>
<p>Brüssel bildet nun den Knotenpunkt für den Verkehr nach Köln und Frankfurt, Luxemburg bis Basel, Paris und Südfrankreich, Lille und London und über die neue LGV 4 nach Rotterdam und Amsterdam. Über die LGV 2 bis 4 werden ab kommenden Sonntag, 13.12.2009, Hochgeschwindigkeitszüge fahren, aber auch Regionalzüge. Für Ende 2010 ist auf der Strecke nach Holland der <a href="http://www.railomotive.com/?p=691">Fyra</a> vorgesehen, von dem es aber erst zwei Züge gibt. Bis dahin, wahrscheinlich noch länger, fahren hier vor allem lokbespannte Züge.</p>
<div id="attachment_2416" class="wp-caption alignleft" style="width: 417px"><img class="size-medium wp-image-2416" title="PC080661" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/12/PC080661-407x600.jpg" alt="Thalys-Sonderzug bei Meer (Foto: Weidelich)" width="407" height="600" /><p class="wp-caption-text">Thalys-Sonderzug bei Meer (Foto: Weidelich)</p></div>
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