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	<title>Railomotive &#187; Australien</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Monstergüterzug durch Amerika</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 10:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[BHP Iron]]></category>
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		<description><![CDATA[Union fuhr den längsten nordamerikanischen Güterzug seit 1967. Der Guinness-Weltrekord liegt seit 2001 in Australien]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Union Pacific (UP) wollte wissen, wie sich ein Monster-Güterzug verhält und lieferte ein Rennen gegen die Uhr. 5,49 km lang war der Containerzug, 13.948 t schwer und mit <span style="color: #ff0000;">neun GE-Loks der Bauart ES44AC</span> bespannt. Drei Loks vorn, dann alle 100 Containerwagen dreimal zwei Loks. Ziel der Prozedur war herauszufinden, ob die Funkfernsteuerung der Loks über diese Länge funktioniert, wie sich die Bremskraft verteilt und Gleis und Räder abgenutzt werden. Der Zug erreichte bis zu 113 km/h und brauchte zwei Tage und knapp sieben Stunden von Dallas, TX, bis Long Beach, CA, und das ohne größere Probleme.</p>
<p>Ein Video (knapp 4 Minuten) des Testzugs findet sich <a href="http://www.rail-videos.net/video/view.php?id=7782">hier</a> (danke, Andre Werner!).</p>
<p>Der <span style="color: #ff0000;">längste und schwerste US-Güterzug</span> war ein 500-Wagen-Zug der Norfolk &amp; Western (heute Norfolk) Southern im Jahr 1967. Er war 6,51 km lang und wog 43.726 t. Den <span style="color: #ff0000;">Guinness-Weltrekord</span> schaffte aber ein Eisenerzzug der BHP Iron Ore in Australien. Am 21. Juni 2001 bewältigte er 275 km von Newman nach Port Headland. Er wog 74.036 t und war <span style="color: #ff0000;">7,33 km lang</span>. Die Reihung des von einem einzigen Lokführer geführten Erzzugs war: 2 Loks, 166 Wagen, 2 Loks, 168 Wagen, 2 Loks, 168 Wagen, 1 Lok, 180 Wagen, 1 Lok. Die Vorbeifahrt dauerte 8 Minuten.</p>
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		<title>Erste Siemens-Loks der Class 7100 in Australien im Einsatz</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 13:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolok]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Lokomotiven]]></category>
		<category><![CDATA[Pacific National]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>

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		<description><![CDATA[Siemens-Loks der Class 7100 sind in Australien im Einsatz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Elektrolokomotiven der Class 7100 der Pacific National, der größte private Eisenbahngesellschaft Australiens, wurden nun auf Schmalspur-Schienen (Kapspur 1067 mm) in Queensland in Dienst gestellt. Pacific National hatte 23 der elektrischen Güterzuglokomotiven für den Kohletransport bei Siemens bestellt. Gefertigt und getestet wurden die Loks im Siemens-Werk München-Allach, wo ich im März einige Exemplare bewundern konnte. Sie haben sogar einen Wasseranschluss für die eingebaute Küche, die man auf den langen Strecken wohl braucht.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_130" class="wp-caption aligncenter" style="width: 811px"><img class="size-full wp-image-130 " title="10_Pacific_National_k" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/10_Pacific_National_k.jpg" alt="Siemens Class 7100 im Einsatz bei der australischen Pacific National (Foto: Siemens)" width="801" height="347" /><p class="wp-caption-text">Siemens Class 7100 im Einsatz bei der australischen Pacific National (Foto: Siemens)</p></div>
<p>Die Class 7100 ist eine sechsachsige, 132 Tonnen schwere Elektrolok. Mit jeweils drei dieser Lokomotiven befördert Pacific National Ganzzüge mit einem Gewicht von 12.720 Tonnen. Dafür wurden bisher bis zu fünf Gleichstrom-Loks benötigt. Die neuen Wechselstrom-Loks von Siemens haben eine Leistung von 4.000 kW und eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Zwei Loks befinden sich an der Spitze des Zuges, die dritte wird in der Zugmitte eingefügt. Eine gute Zugkraftausnutzung durch optimierten Schleuderschutz, verbunden mit der effizienten Drehstromtechnik, macht diesen Schritt möglich.</p>
<div id="attachment_132" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-132" title="PE312159" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/PE312159.jpg" alt="Lok 7104 am 31.3.09 im Werk München-Allach  (Foto: Weidelich)" width="640" height="498" /><p class="wp-caption-text">Lok 7104 am 31.3.09 im Werk München-Allach  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Zur besonderen Ausrüstung des Zuges gehört die elektronisch geregelte Druckluftbremse, die Electronically Controlled Pneumatic Brake (ECP). Über eine elektrische Verbindung erhalten hierbei alle Waggons gleichzeitig den Bremsbefehl ohne Verzögerung durch Druckänderungen in der Druckluftleitung. Mit Hilfe dieses hochmodernen Bremssystems kommt ein Zug mit fast 13.000 Tonnen Gesamtgewicht bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h schon nach 650 Metern zum Stehen. Sonst übliche Bremsweglängen wären nahezu doppelt so lang. Auch die dritte Lok ist über das ECP-Kabel angeschlossen und nicht funkgesteuert.</p>
<p>Neben einer deutlichen Reduzierung der Wartungskosten ließ sich auch der Energieverbrauch, im Vergleich zu den Vorgängerloks, senken. Durch den Ersatz fünf alter Loks durch drei neue werden bis zu 2.100 kWh und durch die Netzrückspeisung weitere 4.500 kWh bei einer Streckenlänge von rund 380 Kilometern gespart. Damit verringern die Güterzugloks die Energiekosten und leisten einen Beitrag zur geringeren CO2-Belastung.</p>
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