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	<title>Railomotive &#187; Eisenbahn</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Grüne: Stuttgart 21 unwirtschaftlich teurer und riskant</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 12:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der neuesten Hinweise zur Nutzen-Kosten- Berechnung der Neubaustrecke und zu den Kosten des Großprojektes Stuttgart 21 erklären Winfried Hermann, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr; Bau und Stadtentwicklung und Dr. Anton Hofreiter, verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:
Bisher nicht bekannte Informationen aus Kreisen der Bahn und des Ministeriums belegen, dass die beiden Projekte teurer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der neuesten Hinweise zur Nutzen-Kosten- Berechnung der Neubaustrecke und zu den Kosten des Großprojektes Stuttgart 21 erklären Winfried Hermann, Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr; Bau und Stadtentwicklung und Dr. Anton Hofreiter, verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen:</p>
<p><em>Bisher nicht bekannte Informationen aus Kreisen der Bahn und des Ministeriums belegen, dass die beiden Projekte teurer und riskanter sind, als öffentlich zugegeben wird. Sie zeigen auch, dass sie kaum einen volkswirtschaftlichen Nutzen haben. Ein Nutzen-Kosten-Faktor für die NBS von 1,00 x bedeutet faktisch: Es gibt keinen, wenn die NBS auch nur etwas mehr kostet als die bislang kalkulierten 2,9 Milliarden. Es ist unverantwortlich, neue Kostendaten nicht zur Kenntnis zu nehmen und starrköpfig an alten, falschen Entscheidungen festzuhalten. Es gibt auch für Bund und Bahn starke wirtschaftliche Gründe, die Projekte zu überdenken. Denn Bahn und Bund müssen die begrenzten Mittel auf wirkliche Engpässe und Problembereiche des Schienenverkehrs in Deutschland konzentrieren und dort investieren, wo es den größten Nutzen gibt, anstatt sie in einem Megaprojekt unwirtschaftlich zu versenken. Bundesminister Ramsauer hat noch vor wenigen Monaten angesichts knapper finanzieller Investitionsmittel öffentlich erklärt, man könne nur Projekte mit einem Nutzen-Kosten-Faktor von 4 und mehr realisieren.</em></p>
<p><em>Seit Beginn des Abrisses des Nordflügels des Hauptbahnhofs gehen täglich Zehntausende Stuttgarter auf die Straße. Sie lehnen die Milliarden- Verschwendung öffentlicher Mittel für ein Prestigeprojekt mit hohen ökologischen und baulichen Risiken und zweifelhaften verkehrlichen Nutzen ab. Sie wollen eine sparsame „Modernisierung des Stuttgarter Knotens mit Köpfchen“. Die Wut richtet sich gegen eine Politik, die über die Köpfe der Menschen Beschlüsse fasst und stur exekutiert nach dem Motto: „Koste es was es wolle“. Die Kalkulationen, auf denen die Beschlüsse für Stuttgart 21 gefällt wurden, sind durch eine Reihe von Gutachten widerlegt worden. Dennoch halten Bundesregierung, Deutsche Bahn und die Landesregierung an ihren Plänen fest.</em></p>
<p><em>Die Gesamtkosten von Stuttgart 21 und der NBS Wendlingen – Ulm werden nach neuesten Berechnungen (lt. einer UBA-Studie zum Ausbau des Güterverkehrs) bis zu 11 Mrd. Euro betragen. Mit dieser Summe könnten alternativ alle zusätzlichen Infrastrukturmaßnahmen für den Schienengüterverkehr in Deutschland finanziert werden, um bis 2025 die Trassenkapazität für die prognostizierten Transportleistungen zu schaffen.</em></p>
<p><em>Stuttgart 21 verhindert eine klimafreundliche Verkehrspolitik – und zwar nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in der gesamten Bundesrepublik. Wir fordern deshalb Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und DB Chef Dr. Rüdiger Grube zu einem rationalen und zielorientierten Diskurs auf, um eine politisch tragfähige, verkehrlich sinnvolle und finanzierbare Lösung für die Entwicklung des Bahnknotens Stuttgart und des Korridors Stuttgart &#8211; Ulm zu finden. Bis dahin fordern wir einen sofortigen Baustopp von Stuttgart 21 und der Neubaustrecke (NBS) Wendlingen- Ulm. Denn Gespräche machen nur Sinn, wenn nicht gleichzeitig das Objekt der Entscheidung abgeräumt wird.</em></p>
<p>Heute Morgen blockierten drei Traktoren, einer mit Anhänger, die Einfahrt. Demonstranten hatten sich daran festgekettet. Etwa 25 blockierten anschließend einen Werkzeugwagen der Polizei, etwa 28 Demonstranten wurden weggetragen. Gegen 11 Uhr konnte ein Tankwagen einfahren, der zuvor durch angekettete Aktivisten blockiert worden war. Auch ein Autokran sichert nun mit einer Schutzmatte gegen herabfallende Teile den Bahnsteig hinter dem Gebäude ab, es wird weiter bei starkem Wind mit hoher Staubentwicklung abgerissen.<em><br />
</em></p>
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		<title>Stuttgart 21 ist viel zu klein und nicht zukunftssicher</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:35:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[DB Station&Service]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf Hbf]]></category>
		<category><![CDATA[Kapazität]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart Hbf]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bahnhof Stuttgart 21 ist mit acht Gleisen viel zu klein geplant. Der vergleichbare Düsseldorf Hbf hat 16 Gleise. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider werden die eisenbahntechnischen Bedingungen des geplanten unterirdischen Bahnhofs viel zu selten in der Presse erwähnt. Dass <strong><span style="color: #ff0000;">S21 viel zu klein</span></strong> ist und das allein das <span style="color: #ff0000;">k.o.-Kriterium</span> sein <span style="color: #ff0000;"><strong>MUSS</strong></span> (neben den irrsinnigen Kosten), um das Projekt <strong><span style="color: #ff0000;">SOFORT</span></strong> und ohne weitere Verhandlungen zu <span style="color: #ff0000;"><strong>beenden</strong></span>, sollte auch den Medien klar sein. Deshalb will ich noch einmal Fakten bringen.</p>
<p>Zufällig ist Düsseldorf mit 580.000 Einwohnern (die Zahl wächst kräftig) fast genau so groß wie Stuttgart. Wir haben einen Durchgangsbahnhof mit 16 genutzten Gleisen und an beiden Enden Verzweigungen in zunächst jeweils zwei Richtungen. Bei den S-Bahnen, die an vier Gleisen halten, gibt es immer wieder Engpässe durch belegte Gleise. Die weiteren Zahlen sind ähnlich wie in Stuttgart. Wer sie vergleicht, <strong>MUSS</strong> erkennen, <strong><span style="color: #000000;">dass S21 mit 8 Gleisen ein Ding der Unmöglichkeit ist</span></strong> und aus einem florierenden Kopfbahnhof einen Durchgangsbahnhof machen würde, <strong><span style="color: #000000;">dessen Kapazität nicht ausreicht und null Reserve hat</span></strong>, von Anfang an!</p>
<p><strong>Die Befürworter sollten endlich zur Kenntnis nehmen:</strong> <strong><span style="color: #ff0000;">Hier entsteht ein Bahnhof, der Stuttgart alle Chancen im Bahnverkehr nimmt. </span></strong>Das Ergebnis wird sein, dass viele Züge einen Bogen um die Stuttgarter Innenstadt machen müssen und ein Bahnhof auf der grünen Wiese notwendig wird. Stuttgart 21 ist alles andere als zukunftssicher.</p>
<p>Hier die Zahlen (jeweils Düsseldorf/<span style="color: #ff0000;">Stuttgart</span>), <strong>nach der unten stehenden Diskussion korrigiert</strong>:</p>
<ul>
<li>Züge Fernverkehr 169 / <span style="color: #ff0000;">164</span></li>
<li>Züge Nahverkehr  423 / <span style="color: #ff0000;">426</span></li>
<li><span style="text-decoration: line-through;">S-Bahn 550 / </span><span style="color: #ff0000;"><span style="text-decoration: line-through;">633 (nicht relevant, da auf eigenen Gleisen und mit eigenen Bahnsteigen)</span><br />
</span></li>
<li>Reisende und Besucher täglich 250.000 / <span style="color: #ff0000;">240.000</span></li>
<li>Bahnsteige Nah- und Fernverkehr, ohne S-Bahn  <span style="text-decoration: line-through;">8</span> 5,5 / <span style="color: #ff0000;">9, künftig 4<br />
</span></li>
<li>Gleise Nah- und Fernverkehr, ohne S-Bahn  <span style="text-decoration: line-through;">16</span> 11 / <span style="color: #ff0000;">17</span>, <span style="color: #ff0000;">künftig</span> <strong><span style="color: #ff0000;">8</span></strong></li>
</ul>
<p>Die Zahlen stammen aus den <a href="http://www.bahnhof.de/site/bahnhoefe/de/west/duesseldorf__hbf/duesseldorf__hbf.html">Bahnhofsseiten</a> der DB und müssten Freunde und Gegner von S21 eigentlich in Alarm versetzen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>DB Netz verzeichnet mehr Trassenanmeldungen bei Personenverkehr</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 09:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[DB Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Netzfahrplan]]></category>
		<category><![CDATA[Trassen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Trassenanmeldungen für 2011 sind bei DB Netz AG fast um 7 % gestiegen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die DB Netz AG hat bei der Erstellung des Netzfahrplans 2011 eine neue Rekordzahl erreicht: Fast 56.000 Bestellungen für Schienenverkehre, so genannte Trassenanmeldungen, gingen bei den Fahrplanexperten der Bahn-Infrastrukturtochter ein und wurden bis Ende August in ein funktionierendes Fahrplangefüge überführt. Eine Trasse ist die geplante zeitliche und räumliche  Belegung eines Streckenabschnitts für eine Zugfahrt, ähnlich den time slots im Flugverkehr.</p>
<p>Der bereits im vergangenen Jahr erkennbare Wachstumstrend setzte sich mit einem Plus von knapp 7 Prozent fort, wobei Kundenanmeldungen im Personenverkehr um mehr als 10 Prozent zunahmen. Im Güterverkehr dagegen nahmen die Trassenanmeldungen wegen der zu Beginn der Trassenanmeldung im April 2010 noch spürbaren Folgen der Wirtschaftskrise um 6 Prozent ab. Die Nachfrage im Güterverkehrsmarkt ist inzwischen jedoch wieder von nachhaltigen Wachstumsimpulsen geprägt.</p>
<p>Die auf Basis der Kundenwünsche anschließend konstruierten Trassen bilden das Grundgerüst für den komplexen Netzfahrplan. Die erneute Steigerung der Anzahl der Trassenanmeldungen ist in erster Linie auf die stärkere Berücksichtigung von Baumaßnahmen zurückzuführen. Durch die frühzeitige Einbindung der Eisenbahnverkehrsunternehmen konnten diese in verschiedenen Zeitscheiben die Trassen entsprechend der geplanten Bausituation anmelden.</p>
<p>Neben den im Netzfahrplan festgelegten Trassen gibt es auch sogenannte Gelegenheitsverkehre, die häufig nur einmalig fahren. Die etwa 850.000 Trassen pro Jahr werden insbesondere für den Güterverkehr mit einem Vorlauf von weniger als 48 Stunden konstruiert. Ganz schön lang, wenn man berücksichtigt, dass das eine Software in Sekunden erledigen kann.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Darmstadt hat den Bahnhof des Jahres und Stuttgart bald keinen mehr</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 20:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz pro Schiene]]></category>
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		<category><![CDATA[Ramsauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bahnhof des Jahres steht in Darmstadt. Der Nordflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs wurde heute mit Hochdruck weiter abgerissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5525" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-park.jpg"><img class="size-full wp-image-5525" title="bahnhof-darmstadt-park" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-park.jpg" alt="" width="640" height="475" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Bahnhof am Park: Darmstadt (Fotos: Allianz pro Schiene / Gerd Kittel)</p></div>
<div>
<p>Ich habe diesmal lange überlegt, ob ich diese Pressemitteilung ins Netz stelle. An einem Tag, als kreuzbrave und gut bürgerliche Stuttgarter vor dem Dienstsitz des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Mappus mit Schuhen werfen, um nach orientalischer Art ihre tiefe Verachtung zu zeigen für die Betonkopf-Haltung, die man nur aus der Endphase der DDR bei Honecker und seinem Politbüro kannte. Mappus war nicht da, sondern tändelte am Bodensee durch&#8217;s Ländle, im Bus. Für 600 Millionen kann man von der DB schließlich keinen Sonderzug erwarten. Unterdessen gingen die Abrissarbeiten am Nordflügel so schnell voran wie noch nie, geschützt von einem Heer von Bereitschaftspolizisten, wie es bisher noch nicht zu sehen war. Während auch Ramsauer und die Stuttgarter SPD ihre hohe Kompetenz zeigten und in Stuttgart einfach so weitermachen wollen, ließ sich Grube mit André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station &amp; Service AG, von der Allianz pro Schiene feiern. Genau die Männer, die für die verkommensten Bahnhöfe in Deutschland und den Abbruch von Stuttgarts Hbf zuständig sind. Da kommt einem die Galle hoch.</p>
<p>Doch weil die Leute bei der Allianz pro Schiene so feine, engagierte Leute sind und man zeigen muss, wie Bahnhöfe aussehen können und müssen, stelle ich den ersten Bahnhof vor. Das positive Urteil über Baden-Baden kann ich nicht nachvollziehen. Dieser Bahnhof hat so gar nichts, und schon gar keine Taxis, wenn ein ICE ankommt.</p>
<div id="attachment_5527" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-halle.jpg"><img class="size-full wp-image-5527" title="bahnhof-darmstadt-halle" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-halle.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a><p class="wp-caption-text">Ein wunderbarer Kontrast zu dem Loch von U-Bahnhof, das in Stuttgart unter einem primitiven Betongewölbe entstehen soll.</p></div>
<p>Hier ein Auszug aus der <a href="http://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/2010/040-bahnhoefe-des-jahres-2010-darmstadt-baden-baden/">Pressemitteilung</a>:</p>
<p><em>Zum siebten Mal in Folge zeichnet die  Allianz pro Schiene die kundenfreundlichsten Bahnhöfe Deutschlands aus.  In der Kategorie „Großstadtbahnhof“ gewann der Darmstädter Hauptbahnhof,  dessen Innen- und Außenauftritt bei der Jury eine „heiter gelassene  Grundstimmung“ erzeugte. In der Kategorie „Kleinstadtbahnhof“ gewann  Baden-Baden, das – so das Votum der Jury – „seine Reisenden mit offenen  Armen empfängt“. „Bahnhöfe gehen uns alle an. Mehr als andere  öffentliche Gebäude prägen sie das Gesicht einer Stadt“, sagte Dirk  Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. „Unser Titel zeichnet  deshalb nicht nur ein Bahnhofsmanagement aus, sondern zugleich auch die  Stadt und das Bundesland.“ Im Sinne der Reisenden müssten Bahn, Stadt  und Land gemeinsam planen und investieren, sagte Flege. „Die Deutschen  sind mit Luxusbahnhöfen nicht gerade verwöhnt. Aber die Sehnsucht danach  wächst.“</em></p>
<p><em><strong>Darmstadt Hauptbahnhof: Deutschlands Grünster</strong><br />
In Darmstadt gefiel vor allem das Grün vor dem Haupteingang.  „Blumenbeete auf dem Vorplatz, das gibt es öfter, aber welcher Bahnhof  liegt schon gleich an einem Park?“ Deutschlands Grünster begeisterte die  5-köpfige Jury aus Vertretern des Fahrgastverbandes Pro Bahn, dem  Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD),  dem Autoclub Europa (ACE) und der Allianz pro Schiene aber auch durch  seine Innenansicht. Der Riese aus grauem Naturstein zeigte den  Bahnhofstestern seine frisch modernisierte helle Halle, in der sich Glas  und Jugendstillampen gut miteinander vertragen. Eine sehr persönliche  Ansprache am Schalter, die roten Ledersessel im Reisezentrum und das  sommerliche Rauschen der Kastanie am Restaurant Fürstenbahnhof gaben für  Karl-Peter Naumann von Pro Bahn den Ausschlag: „Darmstadt, das ist eine  Wohltat für Reisende“, sagte Naumann und betonte, dass auch die  Anschlüsse zur Stadt sehr gelungen seien: „Die strikte Trennung des  Autoverkehrs von den öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem  Bahnhofsvorplatz und die vorbildliche Information zu den weiterführenden  Verkehrsmitteln haben aus dem Darmstädter Hauptbahnhof ein  Paradebeispiel für die Verknüpfung der Verkehrsmittel gemacht.“<strong> </strong></em></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_5528" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><strong><strong><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-uhr.jpg"><img class="size-full wp-image-5528" title="bahnhof-darmstadt-uhr" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-uhr.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Als Architektur mehr als Stahlträger und Glasscheiben waren: Darmstädter Bahnhofsuhr</p></div>
<div id="attachment_5529" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><strong><strong><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-bahnsteig-2.jpg"><img class="size-full wp-image-5529" title="bahnhof-darmstadt-bahnsteig-2" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/bahnhof-darmstadt-bahnsteig-2.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Lichte Hallen in zeitgenössischer Architektur von bleibendem Wert, wenn sie gepflegt wird</p></div>
<p>Bei dieser Gelegenheit sei noch angemerkt, dass der für Stuttgart U-Bahnhof zuständige Architekt Ingenhoven momentan überall <a href="http://inhabitat.com/2010/08/26/a-nnet-zero-high-speed-rail-station-for-stuttgart/main-station-stuttgart-8/?extend=1">Zeichnungen des Bahnhofs</a> streut, die mit dem geplanten Endprodukt so viel zu tun haben wie eine Bleistiftskizze mit einem Ölgemälde: Bäume auf dem Dach, elegant geschwungene Stützen, riesige Lichtaugen, ohne Oberleitungen und mit freiem seitlichen Durchblick zu den Bäumen im Schloßpark. Wunderschön, wenn auch in der künstlerischen Freiheit mit so wenig Substanz, dass man die Skizze mit ihren hauchdünnen Origami-Deckengewölben nicht einfach umsetzen kann. Nichts davon ist übriggeblieben in den aktuelleren Simulationen, in denen mal eben die Sonnenstrahlen so zurechtgebogen sind, dass sie das öde Innere beleuchten.</p>
<p>Lügen, Propaganda, Desinformation nach Stasi-Art und die Vorspiegelung falscher Tatsachen sind Bestandteil der größten und teuersten Verarschung, die sich Politiker, Bahn, Banken und baden-württembergische Unternehmer je geleistet haben. Die Politiker, da bin ich sicher, wird ein schwäbischer Bürgeraufstand aus dem Amt jagen. Denn sie tun in ihrem DDR-regimeartigen Starrsinn, den zu beschreiben mir die Worte fehlen, alles, dass die Emotionen weiter hochkochen. Den Bürgern wird täglich aufs Neue gezeigt, dass sie den Verantwortlichen vollkommen egal sind. Doch der Polizeischutz kann nicht ewig währen. Wasserwerfer und inzwischen wohl Tausendschaften von Polizisten können nicht auf Dauer verhindern, dass wegen der unerträglichen Arroganz von Grube, Mappus, Schuster und Co. auch bei gutmütigen, brav konservativen und immer noch obrigkeitshörigen Bürgern der Kragen platzt und sich die angestaute Wut entlädt.</p>
<p>Dass es nur noch ein kleiner Schritt ist zu Straßenblockaden, Sabotage, brennenden Autos, Plünderungen und einer lahmgelegten, nicht mehr beherrschbaren Landeshauptstadt, war heute spürbar, als die Heilbronner Straße kurzzeitig blockiert wurde und ein Panamera-Fahrer ansetzte, die Blockierer umzufahren. Eine winzige radikale Gruppe könnte im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass die gequälten und gedemütigten, bewundernswert friedlichen Bürgerseelen Dampf ablassen werden. Die Glut ist gelegt, nun fehlt nur noch ein kleiner Funke, bis der stinknormale Bürger auf die Straße geht und Dinge tut, die sich niemand wünschen kann.</p>
<p>Derart bornierte Politiker und Bürokraten wie in Baden-Württemberg und Berlin habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Es ist Zeit für einen Wandel. Er wird kommen, und er kommt aus der bürgerlichen Mitte. Stuttgart ist der Anfang.</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Stuttgart 21: Ein Bahnhof ohne Gleisanschluss?</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/08/stuttgart-21-ein-bahnhof-ohne-gleisanschluss/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:24:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es besteht die Gefahr, dass in Stuttgart ein neuer Hauptbahnhof ohne Gleisanschluss entsteht. Die Finanzierung der Neubaustrecke nach Ulm ist nicht gesichert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Vermutung, dass der neue Stuttgarter U-Bahnhof 2020, vielleicht auch schon früher, als gleisloser Partyraum enden wird, weil das Geld beim Planen der eisenbahntechnisch unsinnigen Tunnel ausgegangen ist, verdichtet sich allmählich zur Wahrscheinlichkeit. Denn in der immer lauter werdenden Diskussion werden zwar alle möglichen Aspekte diskutiert, aber nicht die wesentlichen. Daher ein Weckruf aus einer Stadt, die 10.000 Einwohner weniger als Stuttgart hat, aber einen hoch ausgelasteten <span style="text-decoration: underline;">Durchgangsbahnhof</span> mit <span style="text-decoration: underline;">18 Gleisen</span> und vier Streckenzweigen. Also das, was man in Stuttgart Hbf hat und braucht. <strong><span style="color: #ff0000;">Hallo, aufwachen!</span></strong></p>
<h2><span style="color: #0000ff;">&#8220;Ein Bahnhof ohne Gleisanschluss ist kein Bahnhof.&#8221;</span></h2>
<p>Haben das die &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<em> (bitte selbst ergänzen)</em> Politiker und die bar jeder Fakten argumentierenden S21-Befürworter, professionellen Demagogen und PR-Strategen der Abteilung Desinformation und Agitprop, die sich auch bei Twitter mit üblen Verleumdungen und vor allem präpubertären Gefasel gegenseitig überbieten, immer noch nicht verstanden? Menschen, die bei dem Stichwort &#8220;Fortschritt&#8221; sofort zu sabbern anfangen im Pawlowschen Reflex und sich für fortschrittlich halten, obwohl ihnen der Knochen verweigert wird. Dämliche Botschafter eines blinden Fortschrittsglaubens, denen die Fähigkeit zu reflektieren, Fakten zu überprüfen und einzuordnen, nicht gegeben ist. Auch Tamagotchi-Besitzer hielten sich mal für fortschrittlich und füttern heute (glücklich) Hamster und Babys, weil menschliche Grundbedürfnisse sich nicht einfach mit einer Knopfbatterie ändern lassen. Menschen fühlen sich übrigens immer noch nicht wohl als Maulwürfe.</p>
<p>Heute berichtet die <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2612662_0_2404_-neubaustrecke-wendlingen-ulm-bund-will-mehr-geld-von-land-und-bahn.html">Stuttgarter Zeitung</a>, dass die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm nicht nur viel teurer wird, sondern alles andere als gesichert ist. Auch das Planfeststellungsverfahren hat noch nicht einmal angefangen, wenn ich richtig informiert bin. Gebetsmühlen sind keine guten Informanten.</p>
<p>Habe ich recht verstanden: <span style="color: #ff0000;"><strong>In Stuttgart wird ein Bahnhof gebaut, dessen Gleisanschlüsse noch nicht einmal ernsthaft geplant und gesichert sind? <span style="color: #000000;">Haben die Bauherren, Planer und Politiker einen Vogel? Was treibt sie an: geheime Absprachen und Omertà, die Pflicht, nach sizilianischer Mafia-Art darüber zu schweigen? Ich weiß es nicht. Aber die polizeigesicherte Eile beim Abriss stinkt zum Himmel. </span></strong><span style="color: #000000;">Von den Schmerzen, die Einheimische und Menschen mit architektonischem und städtebaulichen Sachverstand haben, einmal abgesehen.</span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>So</strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">ll der spätere U-Bahnhof eine Disko, eine Bauruine oder ein </span><span style="color: #000000;"><span style="text-decoration: underline;">SACKBAHNHOF</span></span></strong><strong><span style="color: #ff0000;"> werden</span></strong>, der nur von einer Seite angefahren wird? Soll das Herz Stuttgarts ab 2020 mit dem Pendelverkehr einer Nebenbahn an Cannstatt angeschlossen werden? Und <strong>dafür</strong> muss man jetzt schon einen denkmalgeschützten Bahnhof zerstören? Das zeugt von Weitsicht und großer verkehrstechnischer Kompetenz. Die so hoch ist wie bei der jungen Dame, die herausfand, dass in einem Sackbahnhof die Züge verschwinden und nie wieder herausfahren. Ein freundlicher Mensch hat ihr dann erklärt, dass man sich den Bahnhof wie eine Garage vorstellen muss, aus der man rückwärts herausfahren kann. Mit Trieb- und Wendezügen übrigens sogar vorwärts. Aber das setzt natürlich Fachkenntnisse voraus, die man bei der Planung von Stuttgart 21 nicht hatte und die man bis heute spielend hätte erwerben können. Kein Wunder, dass es Märklin so schlecht geht. Wobei die LBBW ja überall mit großem Geschick Kompetenz beweist.</p>
<p>Die kann man von Bahnchef Grube, der seinen starken Baggerarm täglich erneut blindwütig in den Bonatzbau rammen lässt, nicht erwarten. Von Eisenbahn, da bin ich sicher, versteht der so viel wie ich vom Programmieren einer elektronischen Zündung: nichts. Wenn der Widerstand wehrloser Mauern bricht, ändert sich das Charisma eines Kieselsteins nicht. Dass Herr Mappus überfordert ist, die Gründe für die Proteste zu verstehen, überrascht da nicht weiter.</p>
<p><strong>Die Pippi Langstrumpfs sind in Stuttgart leider zahlreich und fast alle männlich.</strong></p>
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		<title>Es muss mehr in das Schienennetz investiert werden</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[VDV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der VDV mahnt Investitionen in Eisenbahnstrecken an, um den wachsenden Güterverkehr bewältigen zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial Narrow;">Die Nachricht passt genau zu den Warnungen des Umweltbundesamts und meinem gestrigen Beitrag: Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) warnt vor Engpässen auf  deutschen Schienen. Die heutige Pressemitteilung des VDV:<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial Narrow;">Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, wuchs der  Eisenbahngüterverkehr im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum  um 18,1 Prozent. „Bei aller Freude über die steigende Nachfrage im  Eisenbahngüterverkehr: Sollte dieser Trend anhalten, gibt es spätestens nächstes  Jahr Platzmangel auf Deutschlands Schienenwegen“, erläutert VDV-Präsident Jürgen  Fenske. Zwar ist die transportierte Gütermenge noch nicht wieder auf dem   gleichen Niveau wie vor der Wirtschaftskrise. Die momentanen Zuwachsraten lassen  jedoch erahnen, dass dieses Niveau nicht nur bald wieder erreicht, sondern sogar  übertroffen wird.</span><span style="font-family: Arial Narrow;"><br />
</span><span style="font-family: Arial Narrow;"><br />
„In letzter Konsequenz kann dieses außerordentliche  Wachstum dazu führen, dass vor Ort Engpässe entstehen, die es nötig machen, sich  zwischen Güterzug und Personenzug zu entscheiden: Wer darf zuerst fahren und  wer muss warten“, sagt Fenske. Der VDV fordert daher die Bundesregierung auf,  die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Anlass zu nehmen, um  schnellstens dringende Investitionen bei der Schieneninfrastruktur zu tätigen.  „Die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Mittel für den Ausbau der  Bundesschienenwege sind von ehemals fünf Milliarden Euro auf unter vier  Milliarden gekürzt worden.<span style="color: #ff0000;"> Diese Kürzungen bedrohen nun wichtige  Investitionsmaßnahmen zur Erhaltung und zum Ausbau der Leistungsfähigkeit der  deutschen Schienenwege.</span> Wer wie die Bundesregierung mehr Güterverkehr auf die  Schiene verlagern will, muss auch die Voraussetzungen dafür schaffen“, so Fenske  abschließend.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial Narrow;">Der VDV schürt keine Hysterie. Er weiß, wovon er spricht. Die Macher von Stuttgart 21 dagegen nicht.<br />
</span></p>
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		<title>Kleines Interview im Wirtschaftswoche-Blog Greenonomics</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftswoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview zu umweltfreundlichen Eisenbahnen mit Friedhelm Weidelich im Wirtschaftswoche-Blog Greenonomics]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian Matthes, Ressortleiter Technik + Wissen bei der Wirtschaftswoche, interviewte mich zu umweltfreundlichen Eisenbahnen. In seinem Blog <a href="http://www.wiwo.de/blogs/greenonomics/2010/08/30/die-zahlen-der-deutschen-bahn-sind-immer-mit-vorsicht-zu-geniesen/">&#8220;Greenonomics&#8221;</a> (umweltfreundliche Wirtschaft) können Sie es nachlesen.</p>
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		<title>Stuttgart 21: Große Aufstellung für die Lkws</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 12:13:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit enormem Polizeiaufwand wird die Zufahrt der Lkws gesichert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bilder sind so absurd, dass sie keinen Kommentar brauchen. Der öffentliche Raum wird besetzt. Gleich kommen die Lkws. Passanten, die zur LBBW wollten, wurden von Polizisten aufgehalten und dann über die Straße nach links geführt.</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B36.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5442" title="B36" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B36.jpg" alt="" width="990" height="617" /></a></p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B35.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5443" title="B35" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B35.jpg" alt="" width="806" height="573" /></a></p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B37.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-5447" title="B37" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B37.jpg" alt="" width="930" height="645" /></a></p>
<p>Live-Bilder: <a href="http://webcam.schrem.eu/">http://webcam.schrem.eu/</a> und im<a href="http://www.wbsu.de/Jaegerstrasse-01/webcamfoto1.jpg"> 5-Minuten-Takt</a></p>
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		<title>Stuttgart 21: Vorgezogene Schließung des DB-Restaurants im Südflügel</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 15:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
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		<category><![CDATA[DB]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart Hbf]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs dürfte schon im Oktober eine Schneise geschlagen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bahnchef Grube versucht, Medien und Öffentlichkeit mit einem Runden Tisch zu ködern. Man müsse sich jetzt mal &#8220;wie erwachsene Leute verhalten&#8221;. Ich glaube kaum, dass er sich selbst meint. Es ist eine geschickte Verleumdung der Gegner als kindisch, den Medien zum Fraß hingeworfen. Und die fressen den Köder, wie immer.</p>
<p>Nicht nur ich bin der Meinung, dass es sich dabei um etwas handelt, was man früher mal &#8220;Gedankenaustausch mit dem Chef&#8221; bezeichnet hat: Ich gehe mit meinen eigenen Gedanken zum Chef und gehe mit seinen Gedanken raus. Leider gibt es immer noch viele treuherzige und naive Zeitgenossen mit zu wenig Lebenserfahrung, die das Gesprächsangebot für eine freundlich ausgestreckte Hand halten.</p>
<p>Versehentlich doppeldeutig titelten die <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-bahnchef-will-gegner-treffen.86e4c79a-7abf-4965-b38f-77d123dce27e.html">Stuttgarter Nachrichten</a>: <strong><span style="color: #ff0000;">Bahnchef will Gegner treffen</span><span style="color: #ff0000;">.</span></strong> Ja, das will er. <strong><span style="color: #ff0000;">Und zwar in den Rücken.</span></strong></p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Es spricht einiges dafür, dass die systematische Zerstörung des Nordflügels vorgezogen wurde.</strong> Der am Donnerstag an die DB-Mitarbeiter verbreitete <a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/vorstandsbrief__20100826__stuttgart21.pdf">Vorstandsbrief</a> </span><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">war eine triumphierendes Signal und Teil der psychologischen Kriegsführung</span></span><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">: Seht her, wir fangen mit dem Bauen schon an. Dummerweise hat der Abbruch die Gegner aus allen Teilen der Bevölkerung erst mobilisiert. <span style="color: #ff0000;">Die Herrenreiter-Perspektive von Rüdiger Grube kann schon mal täuschen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Ein weiteres <strong>Indiz für den vorgezogenen Abbruch</strong> ist dieses <a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/Casino__stuttgart.pdf">Rundschreiben</a> von DB Gastronomie. Danach ist das <strong><span style="color: #ff0000;">Betriebsrestaurant</span></strong> der DB im Hauptbahnhof <span style="color: #ff0000;"><strong>&#8220;</strong><strong>früher als ursprünglich geplant&#8221; </strong></span>von den Baumaßnahmen des Projekts Stuttgart 21 betroffen und muss schon <strong><span style="color: #ff0000;">zum 30. September 2010 geräumt</span></strong> werden. Erst im Februar/März 2011 werden die DB-Mitarbeiter wieder ein Ausweich-Restaurant haben. Ein Affront gegen die nicht eben wie Krösus verdienenden Mitarbeiter mit Schicht- und Wechseldienst rund um die Uhr. </span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong><span style="color: #ff0000;">Das Betriebsrestaurant liegt etwa in der Mitte des Südflügels</span></strong>, etwa 100 m entfernt vom Kopfbahnsteig an Gleis 16 am mittleren Risaliten (einem der drei aus dem Flügel hervortretenden &#8220;Erkern&#8221;). Dort soll erst einmal eine Schneise geschlagen werden, um den Querbahnsteig der um etwa 100 m verkürzten Gleise und für die nach außen geschobenen Bahnsteige zu bauen. Der Abbruch des Südflügels wird später sehr lange dauern.</span></span></p>
<h2><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><strong>Es besteht nach weiteren Informationen die akute Gefahr, dass der Südflügel im Oktober zerstört wird! Lassen Sie sich von &#8220;Gesprächsangeboten&#8221; nicht einlullen! Siehe Kommentare unten!</strong><br />
</span></span></h2>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stuttgart 21: Lesestoff</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 09:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiterbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Rüdiger Grube]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Der bürgerliche zivile Ungehorsam gegenüber den Projektverantwortlichen von Stuttgart 21 wächst. Stück für Stück kommen Fakten und Dokumente ans Licht, die zeigen werden, dass Stuttgart 21 so solide geplant ist wie ein Kartenhaus. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5364" class="wp-caption alignnone" style="width: 700px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B30.jpg"><img class="size-full wp-image-5364" title="B30" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/B30.jpg" alt="" width="690" height="518" /></a><p class="wp-caption-text">Regenbogen über dem Bahnhof</p></div>
<p>Manche deuten es als Zeichen. Bevor sich die 40.000 bis 50.000 Bürger zu einem Demonstrationszug durch die Stadt in Bewegung setzten, klarte der Himmel auf und ein Regenbogen erschien. Twitterer &#8220;bieberle&#8221; kommentierte: <em>&#8220;Nachdem der liebe Gott sich gestern eindeutig zu den S21-Gegnern bekannt hat, wäre es Zeit, dass seine beiden Kirchen es ihm nachtun.&#8221; </em>Die scheinen noch den Schlaf der Gerechten zu schlafen und die gesellschaftliche Brisanz nicht zu erkennen. Denn es hat sich ein Aufstand gegen die Obrigkeit und Unternehmer gebildet, die sich von den Bürgern – gemeinhin von Politikern &#8220;Menschen&#8221; genannt – abgekoppelt haben und ihre eigenen Geschäfte und Spielchen betreiben.<em> </em>Stuttgart ist nicht das erste Beispiel dafür, doch es ist das teuerste und dreisteste Projekt, das es in der Bundesrepublik je gab.</p>
<p>Die ZEIT berichtet nüchtern und faktenreich über die gestrige Großdemonstration: <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-08/demonstration-stuttgart21-landtag">Mit zivilem Ungehorsam gegen Stuttgart 21</a>. Die Kommentare unterscheiden sich wohltuend von denen in den Stuttgarter Zeitungen.</p>
<p>Während die Tagesschau das Thema weiterhin mit 40-Sekündern und spektakulären Bildern nervt, die Aggression suggerieren, obwohl friedlich demonstriert wird, berichtet das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JsKP0q7GREU">Schweizer Fernsehen</a> wohltuend ausgewogen. Der SWR brachte gestern eine viertelstündige (!) Sondersendung mit einem alten Einspielfilm, überholten Zahlen und einem nervösen Pressesprecher Drexler, dessen Argumente so abgedroschen wie falsch sind. Die ganze Sendung war aus meiner Sicht unqualifiziert, zu kurz, schlecht vorbereitet. Nur der Grüne Kretschmann versuchte zu überzeugen, doch es fehlte die Zeit für Fundiertes und überhaupt der Wille, das Projekt auch nur ansatzweise zu beleuchten.</p>
<p>Die Zeitung <em>Freitag</em> <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/mcmac/stuttgart-21---50000-und-die-tagesschau">kritisiert</a>, wenn auch in kurioser Aufmachung in ihrem Blog, ebenfalls die Tagesschau.</p>
<p>Lesenswert ist auch, was junge <a href="http://www.german-architects.com/pages/page_item/34_10_s21">Stuttgarter Architekten</a> über Stuttgart 21 schreiben. Die Damen und Herren sind vom Fach.</p>
<p>Auszug: <em>Allein schon ein Blick auf das Areal hinter dem Bahnhof zerstäubt die Illusionen, dass die städtebauliche Chance von Stuttgart 21 genutzt werden wird. Nur der Würfel von sprödem Charme, in den 2011 die Stadtbibliothek einziehen soll, ist hier bislang kein Bürogebäude. Neben der Bibliothek werden weitere Bürogebäude entstehen, auf Grundstücken, auf denen 2007 noch hauptsächlich Wohnungen entstehen sollten. 43.000 Quadratmeter Verkaufsfläche sollen in einem Shopping Center entstehen, 24.000 weitere schon bald in der Innenstadt im nun endgültig beschlossenen “Quartier S”  – für kleinere Läden wird es schwierig werden. Für dieses Quartier S hatte man sich lediglich zu einem Fassadenwettbewerb durchringen können – nicht unbedingt die Methode, um zu einer guten Lösung zu kommen. </em></p>
<p>Ingenhoven, auch Architekt und für den U-Bahnhof verantwortlich, argumentiert in Interviews immer noch, dass dort preiswerter Wohnraum entstehen würde. Offenbar sind die vorgelegten Simulationen, auf denen entspannte Menschen neben den Lichtaugen zeigen, die wohl anders ausgerichtet sind als in den lichtdurchfluteten Bildern, auch nicht korrekt. Das Licht würde in einem anderen Winkel einfallen. Außerdem dürfte der Deckel auf dem U-Bahnhof weit höher liegen als der Park.</p>
<p>Wir dürfen weiter davon ausgehen: Es wird anhaltend mit gezinkten Karten gespielt. <strong>Doch Stück für Stück kommen Fakten und Dokumente ans Licht, die zeigen werden, dass Stuttgart 21 so solide geplant ist wie ein Kartenhaus. </strong></p>
<p>So wie der <a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/08/vorstandsbrief__20100826__stuttgart21.pdf">Mitarbeiterbrief</a> von Bahnchef Grube, den ich gestern der Wirtschaftswoche zur Verfügung gestellt habe und der durch alle Medien ging. 270 Twitterer haben ihn bis jetzt heruntergeladen. Gestern hatte ich 1344 Besucher auf diesem Blog, vorgestern sogar 1993.</p>
<p>Die Aggressivität, wie Grube auch heute den Nordflügel zerstören lässt, schockiert mich. Der erste Teil ist noch nicht abgebrochen, da wird schon der zweite Baukörper zerstört. Grube hat zu einem Runden Tisch eingeladen, nichts als eine Täuschung des Gegners. &#8220;Allerdings werde er für die Zusammenkünfte keine Bedingungen akzeptieren&#8221;, schreibt dpa. So sprechen Despoten. Grube ist ein hinterhältiger Taktiker, dem ich nicht trauen würde. Er ist kein <a href="http://www.alles-fuer-den-offizier.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=73&amp;Itemid=106">Ehrenmann</a>. Nur auf das Wort eines Ehrenmannes kann man sich verlassen.</p>
<p><strong>Welche Kräfte da am Werk sind</strong>, zeigt auch dieses investigative <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RV7lPwXaSow&amp;feature=youtu.be">Video vom Weindorf</a>. Bitte unbedingt den Text lesen, der erklärt, wer da so vertraulich herumtätschelt. Auch die erstarrten Mienen der Damen sind sehenswert.</p>
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