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	<title>Railomotive &#187; Italien</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>SBB Cargo und Hupac gründen SBB Cargo International</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/07/sbb-cargo-und-hupac-grunden-sbb-cargo-international/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 19:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
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		<category><![CDATA[SBB Cargo]]></category>

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		<description><![CDATA[SBB Cargo und Hupac gründen SBB Cargo International für den alpenquerenden Güterverkehr zwischen Deutschland und Italien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der europäische Güterverkehrsmarkt wird härter: <span style="color: #ff0000;">SBB Cargo</span> und das Kombigüterverkehrsunternehmen <span style="color: #ff0000;">Hupac</span> gründen  gemeinsam eine Gesellschaft für den <span style="color: #ff0000;"> alpenquerenden Transitverkehr zwischen Deutschland und Italien</span>. Ein  vertaktetes Produktionssystem und schlanke Strukturen sollen das neue  Unternehmen zum Kostenführer auf der Nord-Süd-Achse machen, schreibt die SBB heute in einer <a href="http://mct.sbb.ch/mct/konzern_dienstleistungen/konzern_medien.htm?cmd=E2B9CC475D6FBB37CF7A85C1754870B1">Pressemitteilung</a>.</p>
<p>Das Anfang 2011 startende Unternehmen SBB Cargo International wird Ganzzüge und Züge des Kombinierten Verkehrs (KV) auf der europäischen  Nord-Süd-Achse zwischen Deutschland und Italien fahren.</p>
<p>Weiter steht in der SBB-Pressemitteilung:</p>
<p><em>Aktionäre der Gesellschaft sind SBB Cargo (75 %) und Hupac (25 %), dem  führenden KV-Operateur auf der Nord-Süd-Achse. Die Beteiligung weiterer  Partner ist möglich. Über die neue Gesellschaft soll die jahrzehntelange  Partnerschaft der beiden Unternehmen vertieft werden. Ziel ist es,  gemeinsam ein starkes, marktnahes und neutrales Traktionsunternehmen  aufzubauen und zu entwickeln. Mit einer auf ausgewählte Relationen  bezogenen Optimierung der Ressourcen und der Halbierung der  Strukturkosten soll die Kostenführerschaft im KV-Segment erreicht  werden. Als Schweizer Firma wird die Qualität einen hohen Stellenwert  haben.</em></p>
<p><em>Kunden der neuen Gesellschaft sind primär Operateure des Kombinierten  Verkehrs, die vom geplanten Gesamtumsatz von CHF 300 Mio. rund 80 %  ausmachen werden. Auch wenn die Hupac der grösste Einzelkunde sein wird,  ist das <span style="color: #ff0000;">Angebot</span> klar <span style="color: #ff0000;">auf weitere Großkunden ausgerichtet</span>. Neben  Operateuren sind dies Bahnspeditionen, andere Bahnen und einzelne  Großverlader. &#8220;Entscheidend ist, dass wir als unabhängiges und  neutrales Bahnunternehmen die Traktionsleistungen zwischen Deutschland  und Italien am Markt anbieten. Dies liegt im Interesse beider Aktionäre&#8221;,  erklärt Nicolas Perrin, Leiter SBB Cargo.</em></p>
<p><em>Die Nord-Süd-Achse wird von mehreren Cargo-Bahnen dominiert. Neben  SBB Cargo führen inzwischen einige Bahnen Güterzüge auf dieser Achse.  Die intensive Wettbewerbssituation führt zu einem starken Druck auf die  Preise und zu geringen Margen für die Traktionäre. «Die jetzt  beschlossene Weiterentwicklung ermöglicht es, auch in Zukunft als  Schweizer Unternehmen auf der zentralen europäischen Güterachse tätig zu  bleiben. Im Hinblick auf den Gotthard-Basistunnel müssen die zwei  stärksten Schweizer Akteure ihre Kräfte bündeln. Nur so haben wir  Chancen, dem Druck ausländischer Bahnen aktiv eine eigene Lösung  entgegen zu setzen», erklärt Hans-Jörg Bertschi,  Verwaltungsratspräsident der Hupac.</em></p>
<p><em>Das Geschäftsmodell des neuen Carriers ist ein Novum im  Schienengüterverkehr. Über die Beteiligung von Hupac werden erstmals die  Kunden des kombinierten Verkehrs Mitverantwortung für die Strategie und  die Entwicklung eines Bahnunternehmens tragen. «Entgegen des  europäischen Trends haben wir ein Modell entwickelt, in dem nicht die  Bahn den Kombi-Operateur integriert und somit faktisch seine  Handlungsfreiheit ausschaltet», so Hans-Jörg Bertschi. In der neuen  Bahngesellschaft kommen zwei unabhängige Partner zum Zuge: <span style="color: #ff0000;">SBB Cargo  bringt Traktionsressourcen und bahntechnisches Know-how ein</span>, während  <span style="color: #ff0000;">Hupac</span> über eine <span style="color: #ff0000;">europaweite Marktpräsenz</span> verfügt und einen wichtigen  Teil des Transportvolumens beisteuert. Hupac wird auf strategischer  Ebene die marktorientierte Entwicklung der neuen Gesellschaft aktiv  mitprägen, was schliesslich allen Kunden des neuen Carriers zugute  kommen wird. Die Verladerschaft steht hinter dieser Art der  Zusammenarbeit, denn sie fördert Marktnähe und Effizienz und trägt zur  Bahnliberalisierung bei. SBB Cargo International wird eigenständig  handeln und Neutralität gegenüber allen Kunden wahren. Gemeinsames Ziel  ist eine zuverlässige Bedienung und eine verlässliche, kontinuierlich  optimierte Auslastung der Kapazitäten.</em></p>
<p><em>Das neue Unternehmen wird rund 480 Stellen anbieten, davon 237  Lokführer und 76 Stellen für operatives Personal. Die Planung,  Disposition und Administration werden rund 170 Stellen umfassen. <span style="color: #ff0000;">SBB  Cargo International wird von Beginn an eigenes Lokpersonal in  Deutschland und Italien haben. </span>In der Schweiz wird Lokpersonal vorerst  von SBB Cargo angemietet.</em></p>
<p><em>Durch die Ausgliederung des internationalen Verkehrs in die neue  Gesellschaft erfolgt bei SBB Cargo in den nächsten zwei Jahren ein Abbau  von 157 Stellen. Der Stellenabbau wird sozialverträglich gestaltet. &#8230;<br />
</em></p>
<p><em>Der Standort der neuen Gesellschaft wird voraussichtlich im Raum  Basel-Olten-Luzern sein. Die Suche nach einem geeigneten Bürogebäude  läuft. Die heute bestehenden Depotstandorte auf der Nord-Süd-Achse in  der Schweiz werden beibehalten. Neu werden die Lokführer vermehrt  innerhalb eines Landes eingesetzt. <span style="color: #ff0000;">Basel</span> wird dabei der zentrale  Drehpunkt des Produktionskonzeptes für Gotthard- und Lötschbergachse  sein. Die Zahl der Lokführerinnen und Lokführern an den Standorten von  SBB Cargo im Tessin und der Zentralschweiz wird im heutigen Umfang  beibehalten,. In Deutschland wird der heutige Personalstandort in <span style="color: #ff0000;"> Offenburg</span> mittelfristig nach <span style="color: #ff0000;">Mannheim</span> verlegt. Die übrigen Standorte in  Deutschland und Italien bleiben vorerst bestehen. Die heutigen  Tochtergesellschaften für die Produktion in Deutschland und Italien  werden in die neue Gesellschaft integriert. <span style="color: #ff0000;">Chemoil</span>, die auf den  Transport von Mineralöl und Chemieprodukten spezialisierte  Tochtergesellschaft, bleibt Tochter von SBB Cargo AG.</em></p>
<p><em>Die neue Gesellschaft wird Anfang 2011 den Betrieb aufnehmen. Dazu  werden vorerst <span style="color: #ff0000;">109 Streckenlokomotiven</span> aus der bestehenden Flotte von  SBB Cargo angemietet, darunter <span style="color: #ff0000;">59 moderne Mehrsystemloks</span> für den  grenzüberschreitenden Einsatz. Kernelement der Unternehmensstrategie ist  die Erhöhung der Produktivität von Lokomotiven und Lokführern. Dies  soll über ein vertaktetes Produktionssystem mit hohen Lokumläufen und  reduzierten Standzeiten sowie über die Konzentration auf  aufkommensstarke Relationen erreicht werden. Bis 2013 soll das  Unternehmen profitabel werden und mittelfristig Investitionen aus  eigener Kraft vornehmen.<br />
</em></p>
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		<title>Deutsches Schienennetz schrumpfte doppelt so stark wie EU-Durchschnitt</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/05/deutsches-schienennetz-schrumpfte-doppelt-so-stark-wie-eu-durchschnitt/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 19:36:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[DB Netz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Allianz pro Schiene beklagt, dass die Regierung beim Thema Neu- und Ausbau in Deutschland immer noch einseitig auf Asphalt setze. Während das Schienennetz seit 1990 ein Sechstel seiner Länge eingebüßt hat, wächst das deutsche Straßennetz kontinuierlich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Allianz pro Schiene fand heraus, dass <span style="color: #ff0000;">kein anderes Land im Kerngebiet der Europäischen Union  sein Schienennetz in den vergangenen 20 Jahren so gewaltig geschrumpft hat wie Deutschland</span>. Mit einem <strong><span style="color: #ff0000;">17,4 </span><span style="color: #ff0000;">Minus  von </span><span style="color: #ff0000;">Prozent</span></strong> von 1990 bis 2008 gehört Deutschland zu den abgeschlagenen Schlusslichtern der EU 27: Nur Polen platzierte sich mit einem Abbau von 25,2 Prozent seiner Netzlänge noch hinter Deutschland. Nach einer Aufstellung der Allianz pro Schiene, die auf Daten der EU-Kommission basiert, schrumpfte das Schienennetz in ganz Europa im selben Zeitraum um 8,1 Prozent.</p>
<div id="attachment_4093" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/05/PE023751.JPG.jpg"><img class="size-full wp-image-4093" title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/05/PE023751.JPG.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Raubbau bei der Infrastruktur: Gleisrest in Erndtebrück (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Andere Länder sind schlauer: <span style="color: #ff0000;">Die Schweizer Schienenwege wuchsen um 10,6 Prozent</span>, Italien (plus 4,9 Prozent) und Spanien (plus 3,5 Prozent) bauten ebenfalls ihr Gleisnetz aus. „Mit seinem Schrumpfkurs geht Deutschland einen Sonderweg und droht, den internationalen Anschluss zu verpassen“, kritisierte der Vorsitzende der Allianz pro Schiene, Klaus-Dieter Hommel und warnte zugleich vor dem Reflex, die Streckenstilllegungen den Eisenbahninfrastrukturunternehmen anzulasten. <strong><span style="color: #ff0000;">„Die Verantwortung für die Schieneninfrastruktur liegt beim Staat: Die Netzschrumpfung ist politisch gewollt.“</span></strong> – Zumindest schaut die Politik tatenlos zu. Kein Wunder bei einem Bundesverkehrsminister und einer Bundeskanzlerin, die jederzeit ein offenes Ohr für die Autolobby haben. Diese Branche spendet gern –<em>&#8220;fördern und fordern&#8221; </em>ist die Devise. Eine hübsche Spendenaufstellung findet sich <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parteienfinanzierung/fundstellen50000/2009/index.html">hier</a>. Frau Klatten, die mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quandt_%28Familie%29">Familie Quandt</a> so lieb an die CDU gedacht hat, gehört übrigens BMW und Altana. BMW und Daimler spendeten auch. Aufschlussreich ist auch diese <a href="http://www.parteispenden.unklarheiten.de/?seite=datenbank_show_k&amp;db_id=2">Spendenaufstellung</a>.</p>
<p><em>(Exkurs: Wer noch ein bisschen weiter denken mag und die Listen genauer anschaut, versteht dann auch, warum die staatliche Rente und die gesetzlichen Krankenkassen von &#8220;Experten&#8221;, die in Wahrheit dreiste <a href="http://insm.de/insm/ueber-die-insm/Kuratoren-und-Botschafter.html">Lobbyisten</a> sind, schlechtgeredet und private (Zusatz-)Versicherungen und die Riester-Rente von der Politik und vielen naiven Journalisten so wunderbar gefördert werden. Die Versicherungsbranche spendet ja auch reichlich!) </em></p>
<p>Die Allianz pro Schiene beklagte, dass die Regierung beim Thema Neu- und Ausbau in Deutschland immer noch einseitig auf Asphalt setze. Während das Schienennetz seit 1990 ein Sechstel seiner Länge eingebüßt hat, wächst das deutsche Straßennetz kontinuierlich. Mit 231.000 Kilometern ist es heute 2,1 Prozent länger als 1991. „<span style="color: #ff0000;">Angeblich wollen wir Verkehrsverlagerung auf die Schiene, aber gleichzeitig werden Straßen gebaut und Schienen abgebaut</span>“, sagte der Allianz-Vorsitzende. „Die tatsächlich praktizierte Schwerpunktsetzung geht damit in die falsche Richtung.“ Die Vorrangpolitik zu Gunsten der Straße spiegele sich auch in der Höhe der staatlichen Infrastrukturinvestitionen: <span style="color: #ff0000;">Anders als viele europäische Nachbarn investiere Deutschland Jahr für Jahr deutlich mehr Geld in die Straße als in die Schiene. </span>Hommel erinnerte an die jüngste Streichlisten-Diskussion zur Infrastruktur, bei der deutlich geworden war, dass viele Schienen-Projekte des vordringlichen Bedarfs ohne staatliche Finanzierung dastehen. „Statt immer weiter Autobahnen zu bauen, sollte der Bund endlich klare Prioritäten für den Schienenausbau setzten“, sagte Hommel. Mit fünf Milliarden Euro jährlich, also etwa einer Milliarde mehr als im Haushalt vorgesehen, könne Deutschland in Europa den Anschluss halten, sagte Hommel. <span style="color: #ff0000;">„Damit hätten wir dann wenigstens italienische Verhältnisse.“</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><span style="color: #000000;">Manchmal bleibt nur noch Sarkasmus, um die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung zu kommentieren. </span></strong><br />
</span></p>
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		<title>AGV von Alstom wird jetzt in Italien getestet</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/agv-von-alstom-wird-jetzt-in-italien-getestet/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 15:06:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<description><![CDATA[AGV von Alstom wird jetzt in Italien getestet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2766" class="wp-caption alignright" style="width: 932px"><img class="size-large wp-image-2766 " title="Dynamics tests" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/AGV_Velim_2-1024x682.jpg" alt="AGV von Alstom im Juni 2008 im Testzentrum Velim (Foto: Alstom Transport)" width="922" height="614" /><p class="wp-caption-text">AGV von Alstom im Juni 2008 im Testzentrum Velim (Foto: Alstom Transport)</p></div>
<p>Am 7. Januar erreichte der AGV-Prototyp Italien, um dort eine Reihe von Tests zu absolvieren, damit der Betreiber Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) seine AGV-Flotte ab 2011 im italienischen Netz einsetzen kann. Alstom startet heute die Geschwindigkeitsfahrten und außerdem Tests zur Validierung und Genehmigung der Signal- und Sicherheitsausrüstung.</p>
<p>Bis Juli 2010 wird der AGV mehr als 60.000 Kilometer im italienischen Bahnnetz zurücklegen. Der Prototyp wird zunächst auf der konventionellen Strecke Rom-Florenz verkehren, dann auf einem Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rom-Neapel und schließlich auf der “direttissima” zwischen Rom und Florenz. Bei den Beschleunigungstests wird eine Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h erreicht.</p>
<p>Die neue Testreihe folgt auf die Erprobung im Bahnprüfzentrum in Velim (Tschechische Republik) und auf der osteuropäischen Hochgeschwindigkeitsstrecke (Frankreich). Insgesamt wurde der Prototyp bereits neuneinhalb Monate betrieben und hat fast 55.000 Kilometer zurückgelegt.</p>
<div id="attachment_2769" class="wp-caption alignright" style="width: 1034px"><img class="size-large wp-image-2769" title="Dynamics tests" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/AGV_testrun_Velim_kl-1024x335.jpg" alt="Auf der tschechischen Teststrecke (Foto: Alstom Transport)" width="1024" height="335" /><p class="wp-caption-text">Auf der tschechischen Teststrecke (Foto: Alstom Transport)</p></div>
<p>Die Prüfungsteams von Alstom, die sich aus jeweils etwa zehn Ingenieuren von verschiedenen Fertigungsstandorten von Alstom Transport zusammensetzen, werden bis Juli 2010 abwechselnd an Bord des Prototyps mitfahren. Die Messungen und Daten, die von den 200 im Zug montierten Sensoren erfasst werden, werden an Alstoms Konstruktionsabteilungen weitergeleitet. Der AGV soll Mitte 2011 für das italienische Bahnnetz zugelassen sein.</p>
<div id="attachment_2771" class="wp-caption alignright" style="width: 577px"><img class="size-full wp-image-2771 " title="Dynamics tests" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/AGV_Velim.JPG" alt="AGV-Cheftester Thierry Yonnet schaut in Velim genau hin (Foto: Alstom Transport)" width="567" height="378" /><p class="wp-caption-text">AGV-Cheftester Thierry Yonnet schaut in Velim genau hin (Foto: Alstom Transport)</p></div>
<p>Parallel zu diesen Tests setzt Alstom die Fertigung der 25 vom Betreiber NTV bestellten Züge fort. Nach dem Beginn der Fertigung an Alstoms Standort La Rochelle (Frankreich) im Dezember 2008 startete die Fertigung am Standort Savigliano (Italien) im Juli 2009. Der erste Serienzug wird die Alstom-Werke im Herbst 2010 verlassen und dann im Rahmen des Zulassungsverfahrens auch eine Reihe von Tests im italienischen Bahnnetz absolvieren.</p>
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		<title>DB Schenker Rail erwirbt Mehrheit an italienischer NordCargo</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/db-schenker-rail-erwirbt-mehrheit-an-italienischer-nordcargo/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 14:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[DB Schenker]]></category>
		<category><![CDATA[NordCargo]]></category>

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		<description><![CDATA[DB Schenker Rail erwirbt Mehrheit an italienischer NordCargo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italien ist für DB Schenker Rail nach eigenen Aussagen einer der wichtigsten Auslandsmärkte. Rund ein Viertel des internationalen Umsatzes wurden 2008 mit Verkehren von und nach Italien erwirtschaftet. Schon seit mehreren Jahren arbeitet DB Schenker Rail in Italien mit der 2001 gegründeten NordCargo erfolgreich zusammen.</p>
<p>DB Schenker Rail teilte gestern mit, dass sie ihre Anteile an der italienischen Güterbahn NordCargo s.r.l. um weitere elf Prozent erhöhte. Im Januar 2009 hatte die DB-Tochter 49 % an NordCargo erworben und hält jetzt mit 60 % der Anteile die Mehrheit.</p>
<p>NordCargo mit Sitz in Mailand ist Ende 2003 aus dem Mutterkonzern Ferrovie Nord Milano (FNM) herausgelöst worden. Rund 200 Mitarbeiter erwirtschafteten 2008 in internationalen und nationalen Verkehren einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro. Das Unternehmen verfügt über eine Zulassung für das italienische Netz, fährt jährlich 7.000 Züge, 1,4 Millionen Zugkilometer und ist verantwortlich für die Traktion in internationalen Verbindungen entlang der adriatischen und der tirrenischen Küsten zwischen Mailand und Neapel.</p>
<p>Das heutige Geschäft der DB Schenker Rail Italia mit Sitz in Alessandria wird in die NordCargo eingebracht und die Aktivitäten beider Firmen unter dem Dach der NordCargo (300 Mitarbeiter) zusammengeführt.  &#8220;Mit der Zusammenführung beider Firmen sind wir in der Lage, das Angebot in Italien und auf der Nord-Süd-Achse zu verbessern und somit die Basis für mehr Wachstum auf der Schiene im internationalen wie auch im italienischen Markt zu legen&#8221;, so Dr. Alexander Hedderich, Vorsitzender von DB Schenker Rail.</p>
<p>Norberto Achille, Präsident von FNM, erklärt: &#8220;Wir haben uns erfolgreich der Herausforderung gestellt, uns 2001 als erste in den liberalisierten Güterverkehrsmarkt zu begeben. Heute sind wir im Verbund mit dem führenden europäischen Unternehmen im Schienengüterverkehr gestärkt in diesem Markt präsent und gemessen an Verkehr und Umsatz die zweitgrößte italienische Güterbahn.&#8221;</p>
<p>Die heutige DB Schenker Rail Italia wurde 2004 durch DB Schenker Rail Deutschland erworben. Das Unternehmen ging aus der 2001 gegründeten &#8220;Strade Ferrate del Mediterraneo&#8221; (SFM) hervor. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete das Unternehmen, das vornehmlich im Nordwesten Italiens tätig ist, mit etwa 100 Mitarbeitern einen Umsatz von  rund 17 Millionen Euro.</p>
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