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	<title>Railomotive &#187; Russland</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Russische Eisenbahn bestellt weitere Velaro RUS bei Siemens</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Die russische Bahngesellschaft RZD hat bei Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge &#8220;Velaro RUS&#8221; in Auftrag gegeben. Hinzu kommt ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Insgesamt beträgt das Auftragsvolumen rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014. &#8220;Es freut uns sehr, dass die RZD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9742" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/PA282405.jpg"><img class="size-full wp-image-9742" title="Velaro RUS" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/PA282405.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Die Russische Eisenbahn bekommt noch mehr Velaro RUS – die hohe Zuverlässigkeit dank die Wartungsverträge über die Lebenszeit der Züge überzeugte (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die russische Bahngesellschaft RZD hat bei Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge &#8220;Velaro RUS&#8221; in Auftrag gegeben. Hinzu kommt ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Insgesamt beträgt das Auftragsvolumen rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014. &#8220;Es freut uns sehr, dass die RZD beim weiteren Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs wieder auf Siemens setzt&#8221;, sagte Siemens-Chef Peter Löscher, der heute in Moskau die entsprechenden Vereinbarungen mit Wladimir Jakunin, Präsident der RZD, unterzeichnete.</p>
<p>Durch den Nachfolgeauftrag wird die Kapazität der RZD-Hochgeschwindigkeitsflotte, die heute ausschließlich aus Zügen von Siemens besteht, mit einem Schlag verdoppelt. Die zusätzlich bestellten acht Züge mit jeweils zehn Wagen sollen auf der Strecke Moskau &#8211; Sankt Petersburg eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage der Kunden bedienen zu können. Das in Russland Sapsan – Wanderfalke – genannte Modell basiert auf der Velaro-Plattform von Siemens, dem aktuell erfolgreichsten Hochgeschwindigkeitszug der Welt.</p>
<p>Seit Ende 2009 verbinden acht Sapsan-Garnituren die Hauptstadt Moskau mit den Metropolen Sankt Petersburg und Nischni Nowgorod. Die hohe Reisegeschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern verkürzt die Fahrzeit gegenüber den bislang eingesetzten Zügen erheblich, beispielsweise nach Sankt Petersburg um eine Stunde. Die Züge sind für extreme Witterungsbedingungen von minus 40 bis plus 40 Grad ausgelegt und haben sich in der Praxis durch einen reibungslosen Betrieb sowie höchste Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bewährt. Bereits seit 2009 ist Siemens auch für die Instandhaltung der Flotte verantwortlich. Die Wartung der Züge erfolgt in einem der weltweit modernsten Depots etwas außerhalb von Sankt Petersburg. Die dort eingesetzten neuen Instandhaltungstechniken, wie etwa Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung), sowie die kontinuierliche Überwachung der Fahrzeuge im Betrieb sorgen dafür, dass seit Vertragsbeginn die vertraglich vereinbarte Verfügbarkeit von 98 Prozent stets deutlich übertroffen werden konnte.</p>
<p>Der Velaro RUS nutzt die sogenannte Triebzugtechnologie, eine Entwicklung von Siemens. Dabei sind Antrieb und alle Technikmodule im gesamten Unterflurbereich verteilt und nicht wie bei herkömmlichen Zügen in den Lokomotiven am Kopf und Ende des Zuges untergebracht. Auf diese Weise wird eine um rund 20 Prozent höhere Sitzplatzkapazität, eine stärkere Beschleunigung und bessere Steigfähigkeit an Steilstrecken erreicht. Mit dieser Technologie erhöht sich die Wirtschaftlichkeit insgesamt im Vergleich zu konventionellen Zügen erheblich.</p>
<p>Die zehnteiligen Triebzüge des Velaro RUS sind jeweils 250 Meter lang und bieten Platz für 600 Fahrgäste. Die Fahrzeuge sind für das russische Spur-Format ausgelegt und rund 33 Zentimeter breiter als die in Deutschland eingesetzten ICE-3-Züge der Deutschen Bahn. In den jetzt bestellten Modellen wird es zusätzlich zur Business-Klasse eine Premium-Klasse sowie eine besonders komfortable VIP-Zone geben. Alle Wagen verfügen außerdem über Internet-Anschluss.</p>
<p>Russland gilt als einer der expansivsten Bahnmärkte der nächsten Jahrzehnte. Die Siemens-Division Rail System ist nach eigenen Angaben derzeit der erfolgreichste nicht-russische Anbieter im größten Flächenstaat der Welt. &#8220;In den letzten fünf Jahren konnten wir in Russland strategisch bedeutende Aufträge gewinnen. Gemeinsam mit russischen Partnerfirmen haben wir Produktionsstätten für Lokomotiven und Regionalzüge gegründet und Investitionen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro getätigt &#8211; ein klares Bekenntnis zu einem langfristigen Engagement in Russland&#8221;, betonte der CEO von Rail Systems, Hans-Jörg Grundmann.</p>
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		<title>Russische Feuerlösch-Innovation</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 14:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleisbau und Wartung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Russischen Eisenbahnen stellten einen Löschzug vor mit einem fernsteuerbaren Löschroboter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Feuerwehrmann und kein Tunnelrettungsspezialist. Die deutschen Tunnelrettungszüge scheinen weder schnell genug am Ort zu sein (sofern die DB überhaupt einen Bedarf erkennt) noch bei Tunnelbränden wirklich brauchbar zu sein, kann man in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rettungszug_%28Deutsche_Bahn_AG%29">Wikipedia</a> nachlesen.</p>
<p>Nun haben die Russischen Eisenbahnen (RZD) einen Löschzug mit fernsteuerbarem <a href="http://www.en.rian.ru/video/20110831/166322250.html">Löschroboter</a> vorgestellt, bei dem mich nur der Auspuff, der den seitlichen Sprühradius begrenzt, etwas irritiert. Sollte Stuttgart 21 jemals gebaut und fertiggestellt werden, empfiehlt sich schon jetzt eine Bestellung eines kräftigen Dutzends in Russland. Weil die Dinger auch gerade für Tunnelbrände geeignet zu sein scheinen.</p>
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		<title>Siemens und Sinara liefern weitere Desiro RUS an Russische Eisenbahnen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 10:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben weitere Regionalzüge vom Typ Desiro RUS bei Train Technologies bestellt, einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und dem russischen Bahntechnikhersteller Sinara. Der Auftrag, für den im Juni dieses Jahres bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden war, umfasst die Lieferung von 1.200 Wagen und hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9110" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/SOIMO201108-01_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-9110" title="Desiro RUS" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/SOIMO201108-01_kl.jpg" alt="" width="640" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Lastochka, kleine Schwalbe, heißen die Desiro RUS von Siemens bei der RZD (Grafik: Siemens)</p></div>
<p>Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben weitere Regionalzüge vom Typ Desiro RUS bei <span style="color: #ff0000;">Train Technologies</span> bestellt, einem Gemeinschaftsunternehmen von <span style="color: #ff0000;">Siemens</span> und dem russischen Bahntechnikhersteller <span style="color: #ff0000;">Sinara</span>. Der Auftrag, für den im Juni dieses Jahres bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden war, umfasst die Lieferung von 1.200 Wagen und hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro. Die Fertigung im Werk von <span style="color: #ff0000;">Ural Locomotives</span> nahe Jekaterinburg in Sibirien soll 2013 beginnen.</p>
<p>Außerdem hat Siemens von den RZD den Auftrag erhalten, ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung von 54 Zügen des gleichen Typs zu übernehmen, die das Bahnunternehmen bereits 2009 und 2010 bestellt hat. Der Wartungsvertrag hat einen Wert von etwa 500 Millionen Euro. Die entsprechenden Vereinbarungen unterschrieben Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Vladimir Yakunin, Präsident der RZD, und Dmitriy Pumpyanskiy, Präsident der Sinara Group, auf der internationalen Bahntechnik-Messe &#8220;Expo 1520&#8243; in Schtscherbinka bei Moskau.</p>
<p>Die von den RZD georderten 1.200 neuen Wagen für den Regionalzug Desiro RUS sollen ab 2013 im Werk von Ural Locomotives nahe Jekaterinburg gebaut werden. Dort fertigt Siemens im Joint-Venture mit Sinara bereits seit 2010 elektrische Güterlokomotiven. &#8220;Insgesamt werden wir mehr als 200 Millionen Euro in den Aufbau der Desiro-Produktion investieren &#8211; für moderne Gebäude, Maschinen und die Ausbildung der Mitarbeiter&#8221;, sagte Siemens-Chef Peter Löscher. &#8220;Siemens ist der erfolgreichste nicht-russische Anbieter von Bahntechnik im Land. Mit der Lokalisierung der Fertigung stärken wir diese Position und festigen unsere enge Partnerschaft mit der russischen Bahnindustrie.&#8221; Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Mobility, sagte: &#8220;Die Züge sollen von 2015 bis 2020 ausgeliefert werden und vor allem in den schnell wachsenden Ballungsgebieten Russlands zum Einsatz kommen. Der Auftrag verdeutlicht, dass städtische Ballungsgebiete ein großer Wachstumsmarkt sind. Studien prognostizieren, dass bis 2035 weltweit rund fünf Billionen Euro in städtische Verkehrssysteme investiert werden.&#8221; Mit der Bestellung von inzwischen fast 300 Desiro-Zügen schafft Russland die Basis eines modernen und umweltfreundlichen Nahverkehrs.</p>
<p>Mit den neuen Regionalzügen wird der Komfort für Fahrgäste und Zugpersonal steigen. Außerdem verbraucht der neue Siemens-Zug gegenüber den aktuell in Russland eingesetzten Zügen etwa 30 Prozent weniger Energie. Der Desiro RUS, der bei den RZD &#8220;Lastochka&#8221; heißt (russisch für &#8220;kleine Schwalbe&#8221;), erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Das Fahrzeug ist eine Weiterentwicklung des Desiro ML und wurde speziell an den russischen Markt angepasst. Dazu gehören unter anderem die Kälteresistenz bis minus 40 Grad Celsius, breitere Wagenkästen sowie Drehgestelle mit 1.520 Millimeter Spurweite. Die ersten Einheiten werden im Herbst 2013 in Sotschi den Fahrgastbetrieb aufnehmen. Im Februar 2014 sollen sie die Sportler und Zuschauer der Olympischen Winterspiele schnell und sicher zu den Sportstätten in den Bergen bringen. Dafür müssen die Züge stellenweise eine Steigung von vier Promille überwinden. Auch zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sollen sie im Einsatz sein.</p>
<p>Die ersten 38 Desiro-Züge hatten die RZD bereits 2009 bestellt. Sie werden seit April 2011 im Siemens-Werk in Krefeld-Uerdingen gefertigt. Weitere 16 orderten die RZD auf der &#8220;InnoTrans&#8221; im September 2010. Diese zweite Tranche wird ab Ende 2012 mit zunehmender Lokalisierung in Jekaterinburg gebaut. Für die insgesamt 54 Fahrzeuge wird Siemens ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung übernehmen. Die Depots in Adler bei Sotschi und in Moskau sowie das Wartungspersonal stellen die RZD zur Verfügung, während Siemens unter anderem für das Management der Service-Arbeiten, die Logistik sowie die Ersatzteilversorgung zuständig ist. Der Vertrag umfasst die planmäßige Instandhaltung des Desiro RUS &#8211; dazu gehören Maßnahmen wie die Überprüfung der Brems- und Fahrgastkomfortsysteme &#8211; sowie alle Revisionen, die in unterschiedlichen Abständen nötig sind. In Spitzenzeiten werden in den beiden Depots insgesamt bis zu 80 Personen an den Zügen tätig sein.</p>
<div id="attachment_9113" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/PA282200.jpg"><img class="size-full wp-image-9113" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/PA282200.jpg" alt="" width="640" height="462" /></a><p class="wp-caption-text">Mock-up eines Desiro RUS im Oktober 2010 in Moskau (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
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		<title>Mehdorn hilft bei Russlands Bahnprivatisierung</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 17:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Hartmut Mehdorn ist Aufsichtsrat bei der Russischen Eisenbahn RZD]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutschen Qualitätsmedien haben es verschlafen, als ich Mitte Februar <a href="http://railomotive.com/2011/02/wird-mehdorn-aufsichtsrat-der-russischen-eisenbahnen-rzd/">meldete</a>, dass Ex-Bahnchef <strong>Hartmut Mehdorn</strong> im Sommer in den <strong>Aufsichtsrat der Russischen Eisenbahnen</strong> RŽD gewählt werden soll. Die Meldung steht noch heute bei Google an erster Stelle, wenn man &#8220;Mehdorn RZD&#8221; eingibt.</p>
<p>Vor einigen Tagen erfuhr ich, dass Mehdorn bei einer russischen Veranstaltung zum olympischen Bahnverkehr in Sotchi war.</p>
<p>Nur das <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/aufsichtsratposten-bei-der-russischen-staatsbahn/4423250.html">Handelsblatt</a> und die Fachzeitschrift <a href="http://www.internationalesverkehrswesen.de/news/internationales-verkehrswesen/artikel/id/rzd-mehdorn-im-aufsichtsrat.html">Internationales Verkehrswesen</a> berichteten auf der Basis der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti knapp, dass Mehdorn künftig als unabhängiges Mitglied im Aufsichtsrat der RZD sitzt, die teilprivatisiert werden soll.</p>
<p>Ria Novosti scheint weder von deutschen Agenturen noch von deutschen Korrespondenten in Russland gelesen zu werden.</p>
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		<title>Alstom: Duplex TGV, Transmashholding, Lint</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 10:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alstom bringt TGV Duplex in Betrieb und übernimmt 25 % der russischen Transmashholding]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich nur wiederholen: Die Pressearbeit von Alstom ist dürftig und, was die Pariser Zentrale betrifft, nicht vorhanden. Sie scheint sich auf die Grande Nation und die etablierten englischsprachigen Fachzeitschriften zu beschränken.</p>
<p>Zufällig stieß ich auf eine Meldung über die Inbetriebnahme der neuen doppelstöckigen <strong><span style="color: #000000;">Duplex TGV für die SNCF</span></strong>, die auch nach Deutschland kommen sollen. Die <a href="http://www.alstom.com/news-and-events/press-releases/first-3rd-generation-Duplex-TGV-train-set-to-SNCF/">Pressemitteilung</a> ist in Englisch, Alstom fand es nicht nötig, sie auch auf Deutsch ins Netz zu stellen (und ich habe keine Zeit, sie zu übersetzen). Aussageschwach ist auch das briefmarkengroße Foto auf der Startseite der Pressemeldungen.</p>
<p>Spannender für die Mitbewerber ist eine vier Tage alte Alstom-Pressemitteilung, denn <strong><span style="color: #000000;">Alstom ist beim russischen Lok- und Wagenbauer Transmashholding eingestiegen</span></strong>:</p>
<p><span style="color: #333399;">Alstom has finalised its partnership agreement with Transmashholding by acquiring a 25% stake (plus one share) of TMH, the leading Russian rail manufacturer. The deal was closed after Alstom received all approvals of the appropriate Russian authorities. The Federal Antimonopoly Service, Russia’s anti-trust agency, and the Government Commission on foreign investments in strategic sectors issued a favourable decision for this deal. Approval was previously granted by the EU, Ukrainian and Kazakh authorities.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">The closing of the deal took place on 27 May in Amsterdam, head office of Transmashholding&#8217;s parent company, The Breakers Investments BV. Alstom made an initial payment of USD75 million (approximately 53 million euros) to the selling shareholders. The remainder of the price will be calculated using a computation method agreed upon by both French and Russian parties and based on TMH operating results over a four-year period (2008-2011). Alstom will hold two seats on the TMH board of directors.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">“This signing culminates several years of partnership and intense collaboration between our two companies », said Patrick Kron, chairman and CEO of Alstom. “Russia represents a key market for Alstom in our three businesses, and we are very proud that Transmashholding and its shareholders chose Alstom to help them modernize the Russian rail sector”, he added.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Alstom and Transmashholding entered into a strategic partnership in 2008 with the objective of fully meeting the 1520 railway market’s* needs for high-performing rolling stock. The companies are currently working on the joint development of the EP20 double-systems passenger electrical locomotive and the 2ES5 asynchronous mainline freight electrical locomotive. Employing Alstom’s latest technology, the locomotives are designed at the “TRTrans” engineering centre, a joint venture of Alstom and TMH based in Novocherkassk. A second joint company dedicated to the manufacturing of rolling stock key-components will be established in the coming months.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">In 2010, Russian Railways (RZD) awarded Alstom and TMH a contract for manufacturing 200 new-generation electric passenger locomotives (EP20), and Kazakh Railways (KTZ) has awarded a contract for 295 electric freight and passenger locomotives.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">*The «1520» rail market designates the CIS countries where the track gauge is 1,520 mm, compared with the standard UIC gauge of 1,435 mm. This zone groups together mainly Russia and the States of the ex-URSS, the Baltic States, Mongolia and Finland.</span></p>
<p>Und noch etwas habe ich bei <a href="http://www.eurailpress.de/article/view/72/schleswig-holstein-6484-voruebergehend-stillgelegt.html">Eurailpress</a> entdeckt: Neue 648-Züge (&#8220;Coradia Lint&#8221;) von Alstom wurden in Schleswig-Holstein aus dem Verkehr gezogen, weil sich <strong>bei Zugbegegnungen durch den Luftdruck die Türen öffnen</strong>. Wohl nicht <a href="http://www.tram-braunschweig.de/index.php?page=Thread&amp;threadID=3678">ungewöhnlich</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stadler mit Rekord-Auftragseingang und Währungsproblem</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8304" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg"><img class="size-full wp-image-8304" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg" alt="" width="640" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">FLIRT der Eurobahn mit Personalwerbung (Foto: FW)</p></div>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group, blickte heute auf das Geschäftsjahr 2010 zurück. Hier die nur leicht redigierte Pressemitteilung (die Schrift lässt sich im Browser vergrößern):</span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Jahr 2010 war für die Stadler Rail Group erneut erfolgreich. Der Umsatz liegt mit CHF 1.077 Mio. leicht über dem Niveau der Vorjahre. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2.866 Mio. wurde ein Rekordergebnis erzielt. Besonders gut entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren die Division Deutschland. Sie hat u. a. mit dem Doppelstocktriebzug KISS je einen Auftrag bei der <strong>S-Bahn-Berlin</strong> und bei der Luxemburgischen Staatsbahn <strong>CFL</strong> gewonnen und damit die neue Fahrzeugfamilie in zwei weiteren Märkten durchgesetzt. Diese sowie weitere Erfolge speziell im Marktsegment der Straßenbahnen erlauben es, die <strong>Kapazitäten der Division Deutschland um rund 50 % zu erhöhen und bis 2013 weitere 300 Arbeitsplätze aufzubauen</strong>.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Kapazitäten an den drei Schweizer Standorten sind bis mindestens Mitte 2013 gut ausgelastet. <strong>Der starke Franken setzt aber der Division Schweiz verstärkt zu.</strong> Es ist deshalb unsicher, ob hier das Produktionsniveau auch nach Mitte 2013 gehalten werden kann. Dies gilt speziell für den größten Standort in Bussnang. Der Verwaltungsrat wird durch Dr. Christoph Franz (Lufthansa) und Rolf Friedli (Capvis Private Equity) verstärkt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Flaggschiffe auf der Schiene</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im Jahr 2010 kamen die neuen Stadler-Flaggschiffe erstmals auf das Schienennetz: Der neue Doppelstockzug </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>K</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">omfortabler </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">nnovativer </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">purtstarker </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">-Bahntriebzug) für die SBB und der Intercity-FLIRT mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Norwegischen Staatsbahnen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (NSB). Der Umsatz betrug CHF 1.077 Mio., dies sind CHF 38 Mio. mehr als 2009. Für das laufende Jahr 2011 ist ein Umsatzsprung auf CHF 1,45 Mrd. budgetiert. Es beginnt die Serienauslieferung der NSB-FLIRT und der SBB-KISS. Mit dem Fahrplanwechsel kommen die sieben </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ntercity-KISS mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbahn</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (Österreich) zwischen Wien und Salzburg in den Fahrgastbetrieb.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Verkaufserfolge 2010</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail musste im vergangenen Jahr zur Kenntnis nehmen, dass der Doppelstock-Auftrag für den Fernverkehr der SBB an Bombardier vergeben wurde. Die Enttäuschung darüber war sehr groß. Dieser verlorene Auftrag, der ab 2013 in der Produktion der Division Schweiz voll wirksam geworden wäre, muss mit Bestellungen aus dem Ausland kompensiert werden. Das ist </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Stadler Rail im vergangenen Jahr gelungen. Ob dies mit dem starken Schweizer Franken auch ab Mitte 2013 möglich bleibt, ist äußerst unsicher. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den <strong>höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte</strong> erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Zu den Verkaufserfolgen zählen unter anderem:</span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Acht </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Luxemburgische Staatsbahn </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">CFL für den Grenzverkehr zwischen </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Luxemburg und Deutschland. Damit hat sich der KISS in nur zwei Jahren in vier Ländern (Schweiz, Österreich, Deutschland und Luxemburg) sowohl im S-Bahn- als auch im Intercity-Segment etabliert.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Breitspur-FLIRT </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Weißrussland und Estland. Dank des Breitspur-FLIRT für Helsinki konnte das Tor zum Osten weiter aufgestoßen werden. Estland und Weissrussland haben sich vom wintertauglichen FLIRT-Helsinki (bis -40°C) überzeugt und insgesamt 48 Fahrzeuge bestellt.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Weitere </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Bestellungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">kamen aus Tschechien, Italien, Deutschland und der Schweiz. Bis Mitte Mai 2011 wurden, seit Lancierung im Jahr 2004, 669 FLIRT</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verkauft.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Erfolgreich hat sich auch das </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Straßenbahngeschäft </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">entwickelt. Im Jahr 2010 bestellten Stuttgart, Genf, Bergen und Bochum/Gelsenkirchen Stadler-Trams.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die grösste und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/02/staerkste-zahnradloks-der-welt-kommen-aus-der-schweiz/">stärkste Zahnradlok der Welt</a></strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">: Stadler liefert sieben Loks an das brasilianische Cargo-Unternehmen MRS Logistica S.A. für die Güterstrecke von Sao Paulo zum Hafen in Santos.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/07/sbb-cargo-bestellt-hybrid-rangierloks-bei-stadler/">Hybridloks</a> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Zustell- und Rangierdienst: SBB Cargo bestellte 30 dieser neuentwickelten umweltfreundlichen Loks.</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Märkte</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Mit den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Weißrussland</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, die seit März 2011 ausgeliefert werden, stellt Stadler Rail erstmals Fahrzeuge für ein Land der ehemaligen Sowjetunion her. Stadler Rail hofft, mit diesem Breitspur-FLIRT in weiteren </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>GUS-Staaten </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Fuß zu fassen. Das Potenzial ist groß, denn die bestehenden Flotten müssen erneuert werden.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im April 2011 eröffnete Stadler Rail eine Tochtergesellschaft in den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>USA</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Der bisherige Erfolg auf dem US-Markt mit Verträgen über insgesamt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>37 Gelenktriebwagen (GTW) </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">in New Jersey </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">und Texas (<a href="http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/">Austin</a> und Denton) hat Stadler Rail veranlasst, ihre Präsenz in Nordamerika zu verstärken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">In </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Indien </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beteiligt sich Stadler mit </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ABB und Titagarh </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(indischer Rollmaterialhersteller) an der Ausschreibung der Indischen Staatsbahnen über rund 1.000 Hochflurzüge für </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbengalen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Neben dem Konsortium um Stadler Rail haben sich sieben weitere Anbieter präqualifiziert. Die Ausschreibung wird voraussichtlich im 2012 entschieden. Gelingt es Stadler Rail, in Indien zum Zug zu kommen, werden entsprechende Produktionskapazitäten vor Ort aufgebaut.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau der Werke – zusätzliche Arbeitsplätze<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nach den Investitionen der letzten zwei Jahre von rund CHF 100 Mio. im Ausbau der Division Schweiz ist derzeit ein </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau in Deutschland </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">im Gange. Dieser ist möglich dank der zahlreichen Erfolge der Division Deutschland. Unter der Leitung von Michael Daum und seinem Team blühte das im Jahr 2000 von Adtranz übernommene Werk auf. Damals zählte es </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>1</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">97 Mitarbeiter und war von der Schliessung bedroht. Heute sind bereits 800 Mitarbeiter beschäftigt und der nächste Ausbauschritt ist bereits eingeleitet. Bis ins Jahr 2013 werden in Berlin und Brandenburg die Kapazitäten ausgeweitet und die Zahl der Mitarbeiter um rund 300 auf über 1.100 erhöht. Es entstehen zwei neue Standorte: In Berlin-Hohenschönhausen wird ein zusätzlicher Montagestandort aufgebaut. Die Kapazitäten der Endmontage werden dadurch um ca. 50 % steigen. In Berlin-Reinickendorf entstehen eine Aluminium-Rohwagenkastenfertigung und eine Lackiererei. Hier werden künftig die Wagenkästen für die deutschen und luxemburgischen KISS geschweißt. Mit diesem weiteren Ausbau wird Stadler Rail seit 2009 in den Divisionen Schweiz und Deutschland je 650 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Geschäftsfelder<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Immer mehr Kunden wollen neben Fahrzeugen auch </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Serviceleistungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beschaffen. In diesem wachsenden Geschäftsfeld möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Um die spezifischen Bedürfnissen dieser Kunden optimal zu erfüllen, wurde die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Division Service </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">gegründet. Sie bündelt alle Service- und Unterhaltswerke, die vormals in der Division International gruppiert waren. Es sind diese: Stadler Algier (Algerien), Stadler Pusztaszabolcs (Ungarn), Stadler Meran (Italien). In den nächsten Wochen wird Stadler Linz gegründet, die den Unterhalt der Intercity-KISS für die Westbahn durchführen wird.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die verbleibenden Standorte der vormaligen Division International, namentlich die Endmontage in Siedlce (Polen), der Rohwagenkastenbau in Szolnok (Ungarn) und das Engineering in Prag </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">(Tschechien,) wurden in der Division Zentraleuropa zusammengefasst. Beide Divisionen werden von Jürg Gygax geleitet.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Änderungen in Verwaltungsrat und Konzernleitung </strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Bei der heutigen Generalversammlung wurden </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Rolf Friedli</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Partner der Capvis Private Equity AG, in den Verwaltungsrat gewählt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> führt als Vorstandsvorsitzender erfolgreich die Deutsche Lufthansa AG, eine der größten Fluggesellschaften der Welt. Er ist aber auch ein ausgewiesener Kenner der Schienenfahrzeugbranche. Als </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ehemaliger Vorstand für den Personenverkehr der Deutschen Bahn DB </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verfügt er über viel Wissen und Erfahrung sowie über ein breites Netzwerk in diesem Umfeld. Rolf Friedli ersetzt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Alexander Krebs</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, der im vergangenen Jahr als Partner aus der Capvis Private Equity AG ausgetreten ist. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Beat Lüthi </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verzichtet auf eine Wiederwahl. Peter Spuhler: „Ich danke Beat Lüthi und Alexander Krebs für ihr hohes Engagement und die lösungsorientierte Zusammenarbeit.“ </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Hans Kubat </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ist Ende 2010 nach erfolgreicher Managementtätigkeit in der Schienenfahrzeugindustrie in den verdienten Ruhestand getreten. Kubat war seit 1997 CEO von Stadler Altenrhein.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Zukunftsaussichten</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wie sich die Auftragslage mittelfristig entwickeln wird, ist schwierig abzuschätzen. Der starke Franken setzt Stadler Rail und speziell der Division Schweiz stark zu. Im Durchschnitt werden rund zwei Drittel der Fahrzeuge aus dieser Division ins Ausland exportiert. Diese Kapazitäten sind bis Mitte 2013 ausgelastet. Ob dieses Produktionsniveau auch danach gehalten werden kann, ist angesichts der Wechselkursentwicklung äußerst unsicher.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Um den Kostendruck zu reduzieren, hat Stadler Rail erste Massnahmen ergriffen und den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Materialeinkauf im Euro-Raum erhöht</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Angesichts des größeren Auftragseingangs bleibt das Einkaufsvolumen bei den Schweizer Lieferanten unverändert. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung prüfen die Entwicklung laufend und werden bei Bedarf weitere Maßnahmen umsetzen.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail wird alles daran setzen, um die aufgebauten Kapazitäten und Arbeitsplätze zu sichern. Sie treibt Innovation und Produktverbesserung voran, um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen, und wird sich bei den anstehenden wichtigen Ausschreibungen, wie beispielsweise bei der Trambeschaffung von Zürich (Verkehrsbetriebe Zürich, VBZ) oder von Basel (Basler Verkehrsbetriebe, BVB), voll engagieren.</span></span></span></p>
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		</item>
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		<title>Russische Eisenbahn bezieht Güterwagen und Drehgestelle aus den USA</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/05/russische-eisenbahn-bezieht-guterwagen-und-drehgestelle-aus-den-usa/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 19:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Güterverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Amsted]]></category>
		<category><![CDATA[RZD]]></category>
		<category><![CDATA[TTCI]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Russische Eisenbahn RZD will von Amsted entwickelte Waggons und Güterwagen-Drehgestelle einführen, um den Verschleiß von Fahrzeugen und Gleis zu reduzieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der russische Eisenbahnmarkt gilt als hochinteressant für die Bahnindustrie. Wie die Russische Eisenbahn (RZD) meldete, hielt sich ihr Präsident Wladimir Jakunin in den USA auf, um sich mit Robert VanderClute, Senior Vice President for Safety and Operations of  the Association of American Railroads, und Robert Reum, President of  Amsted Industries, zu treffen. <a href="http://www.amstedrail.com/">Amsted</a> stellt Drehgestelle, Lager und Kupplungen her.</p>
<p>RZD und Amsted vereinbarten eine Zusammenarbeit. Die Russische Eisenbahn will von amerikanischen Experten entwickelte Waggons und Güterwagen-Drehgestelle einführen, um den Verschleiß von Fahrzeugen und Gleis zu reduzieren. Außerdem wurde eine Zusammenarbeit zwischen russischen Eisenbahnexperten und dem amerikanischen Transportation Technology Center, Inc.  (TTCI), einer Tochter der Association of American  Railroads, vereinbart.</p>
<p>Hier die <a href="http://eng.rzd.ru/isvp/public/rzdeng?STRUCTURE_ID=15&amp;layer_id=4839&amp;refererPageId=704&amp;refererLayerId=4537&amp;id=105701">Pressemitteilung</a> der RZD.</p>
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		<title>Die Nachfrage nach Dieselloks steigt wieder</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 08:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die weltweite Marktentwicklung für Diesellokomotiven zeichnet sich in den kommenden Jahren durch solides bis regional sogar starkes Wachstum aus. So führt die wieder steigende Transportnachfrage, aber auch der Ausbau der Bahnsysteme weltweit zu einem attraktiven Durchschnittswachstum von fast 6 Prozent jährlich bis 2015.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/04/Grafik_Diesellokstudie_2011.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-8094" title="Grafik_Diesellokstudie_2011" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/04/Grafik_Diesellokstudie_2011.jpg" alt="" width="642" height="462" /></a></p>
<p>Diesellok-Hersteller können nach dem Abschwung der vergangenen Jahre wieder sehr positiv in die Zukunft blicken. Die weltweite Marktentwicklung für Diesellokomotiven zeichnet sich in den kommenden Jahren durch solides bis regional sogar starkes Wachstum aus. So führt die wieder steigende Transportnachfrage, aber auch der Ausbau der Bahnsysteme weltweit zu einem attraktiven Durchschnittswachstum von fast 6 Prozent jährlich bis 2015. Besonders dynamisches Wachstum wird in Nordamerika und den GUS-Staaten erwartet. Dies belegt die aktuell erschienene Studie der <a href="http://www.sci.de/">SCI Verkehr GmbH</a> „Diesellokomotiven – weltweite Marktentwicklungen“.</p>
<p>Insgesamt werden in Asien aktuell die meisten Diesellokomotiven abgesetzt und SCI Verkehr geht davon aus, dass die Beschaffungsintensität in der Region auch weiterhin auf diesem Niveau verharrt. In den kommenden Jahren sind aber insbesondere die Märkte in Nordamerika und der GUS die Haupttreiber des Marktwachstums. Auch in den anderen Regionen erholen sich die Verkehrsmärkte wieder, wodurch Neufahrzeugbedarfe induziert werden. Lediglich in Australien Pazifik kann das hohe Niveau der vergangenen Jahre nicht gehalten werden.</p>
<p>Im Jahr 2010 wurden 3,6 Mrd. Euro in die Neubeschaffung und rund 7 Mrd. Euro pro Jahr in die Wartung und Instandhaltung der 117 000 Lokomotiven umfassenden Flotte investiert. Sowohl das Neufahrzeug- als auch das After-Sales-Geschäft weisen in den kommenden Jahren ein solides Wachstum auf, wobei mit rund 6 Prozent Wachstum pro Jahr gegenüber etwa 3 Prozent sich das Neufahrzeuggeschäft in Zukunft besser entwickeln wird als das After-Sales-Geschäft. Insbesondere durch die Remotorisierung von Diesellokomotiven erhoffen sich die Hersteller neue Impulse für die Entwicklung des After-Sales-Marktes.</p>
<p>Dominiert wird der Weltmarkt durch GE Transportation, gefolgt von den chinesischen Herstellern CNR und CSR sowie Electro-Motive Diesel (EMD). EMD wurde in 2010 durch Progress Rail, einer Tochter des Baumaschinen- und Motorenherstellers Caterpillar, übernommen. Während Vossloh Locomotives in Europa Marktführer ist, ist die Transmashholding insbesondere in der GUS tätig. Diese hat im vergangenen Jahr den ehemaligen ukrainischen Kontrahenten Lugansk Teplovoz übernommen.</p>
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		<title>Wird Mehdorn Aufsichtsrat der Russischen Eisenbahnen RŽD?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 19:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hartmut Mehdorn ist als Aufsichtsrat der Russischen Eisenbahnen RŽD im Gespräch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Railomotive-Blog-Leser &#8220;superguppi&#8221; (danke!) aus Russland meldet (siehe Kommentar im vorigen Beitrag), verdichten sich die Anzeichen, dass der frühere Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, in den Aufsichtsrat der Russischen Eisenbahnen AG (RŽD) berufen wird. Im Gespräch als zweiter Ausländer im Aufsichtsrat soll außerdem der frühere Weltbank-Vize Greame Wheeler sein. Die Meldung steht hier bei <a href="http://de.rian.ru/business/20110215/258347333.html">RIANOVOSTI</a> unter Verweis auf das russische Wirtschaftsblatt Wedemosti von letzter Woche, das von deutschen Nachrichtenagenturen und Korrespondenten in Russland offensichtlich nicht gelesen wird. In den Jahren 2013 bis 2015 sollen 25 Prozent der Aktien der RZD an der Börse angeboten werden.</p>
<div id="attachment_7579" class="wp-caption alignnone" style="width: 359px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/02/PB090057.jpg"><img class="size-full wp-image-7579" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/02/PB090057.jpg" alt="" width="349" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">RZD-Vorstandsvorsitzender Jakunin 2009 auf der #rail Dortmund (Foto: FW)</p></div>
<p>Derzeit sind im  Verwaltungsrates Eisenbahnen (Google-Übersetzung aus dieser <a href="http://transday.ru/news/transport/17746-sovet-direktorov-rzd-medorn-wheeler.html">russischen Website</a>, die ebenfalls diese Meldung bringt): Vize-Premierminister Alexander  Schukow (Vorsitzender), Vorsitzender des Board of Directors von UST  Berezkin Gregory, Vizepräsident, Mitglied des Vorstandes der Moscow  Interbank Currency Exchange Vladimir Gusakov, Vorsitzender des Board of  Directors OAO Technology Company &#8220;Dmitry Komissarov, erste  stellvertretende Vorsitzende des VEB Nikolai Kosov, erster Vizepräsident  der VTB Michael Kuzovlev, Vorsitzender des Board of Directors von JSC&#8221;  russischen Holding &#8220;, Alexander Rjasanow, der ehemalige Geschäftsführer  von Troika Dialog, Andrej Scharonow, Präsident des RSPP, Alexander  Schochin und Präsident der RZD Wladimir Jakunin.</p>
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		<title>Siemens: Vorausschauende Wartung verhindert Zugausfälle</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 09:05:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorausschauende Wartung verhindert bei den Russischen Eisenbahnen RZD Zugausfälle. Siemens erreicht mit dem Wartungskonzept Charter Rail eine Verfügbarkeit seiner Sapsan-Züge von über 99 %.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6469" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292623.jpg"><img class="size-full wp-image-6469" title="PA292623" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292623.jpg" alt="" width="640" height="438" /></a><p class="wp-caption-text">Platz für drei 250 m lange Sapsan-Züge hat die Wartungshalle bei St. Petersburg</p></div>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --><span style="color: #ff0000;"> </span><span style="color: #ff0000;"><strong>Reaktive Wartung ist von gestern, proaktiver Service und vorausschauende Wartung sind heute angesagt </strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">und sorgen für eine hervorragende Verfügbarkeit der Züge.</span></strong> Das war die Botschaft, die Siemens wohl den Besuchern des Instandhaltungswerks Metallostroy, südöstlich von St. Petersburg, vermitteln wollte. Unausgesprochen klang auch mit: <em>Seht her, in Russland fahren die ICE zuverlässig, weil wir die Wartung machen dürfen.</em></p>
<p>Seit dem 17. Dezember 2009 verkehren acht zehnteilige Siemens-Züge des Typs Velaro RUS „Sapsan“ (Wanderfalke) mit bis zu 250 km/h zwischen Moskau und St. Petersburg (650 km). Seit Ende Juli 2010 bedienen sie auch einzelne Verbindungen von St. Petersburg über Moskau nach Nischni Nowgorod (460 km). Siemens trägt für diese in Krefeld gebauten Züge der Russischen Eisenbahn RŽD auf 1520 mm Spurweite, die für Temperaturen von &#8211; 50° C bis + 40° C ausgelegt und vom ICE3 abgeleitet sind, 30 Jahre lang die volle Verantwortung. <span style="color: #ff0000;">Der Wartungsvertrag sieht eine Verfügbarkeit der Hochgeschwindigkeitszüge von 98 % vor. „Realität sind heute schon 99 %“,</span> berichtete Johannes Emmelheinz, Chef des Bereichs Integrated Services bei Siemens Mobility, bei der nächtlichen Besichtigung des Instandhaltungswerks Metallostroy.</p>
<div id="attachment_6470" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282561.jpg"><img class="size-full wp-image-6470" title="PA282561" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282561.jpg" alt="" width="640" height="487" /></a><p class="wp-caption-text">Messen, testen, protokollieren sind Routine bei der Wartung </p></div>
<p>Hier wurden bereits vor dem Planbetrieb die Züge aus Krefeld-Uerdingen von Mitarbeitern des Siemens Prüf- und Validationcenter eingemessen (Bremswege, Verzögerung, Druck, Temperatur) und im Detail überprüft.</p>
<p>Dem Werk ist ein Servicebereich der RŽD vorgeschaltet, wo die Züge gereinigt, Toiletten geleert und Frischwasser aufgefüllt werden. Die farbenfrohe Halle bietet Platz für drei Züge und akkubetriebene Rangierlokomotiven. In einem „Charter Rail“ genannten Konzept arbeiten Mitarbeiter von Siemens und der RŽD bei der Wartung eng zusammen.</p>
<div id="attachment_6471" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282570.jpg"><img class="size-full wp-image-6471" title="PA282570" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282570.jpg" alt="" width="640" height="523" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einem Kärtchen mit RFID-Chip identifiziert sich der Mitarbeiter und kündigt damit der Wartungszentrale an, dass er unter dem Zug arbeiten will </p></div>
<p>Für lange Stand- und Reparaturzeiten ist auch beim Sapsan, wie in Deutschland bei den DB-ICE, keine Zeit. „Es gibt keine Ersatzzüge mehr, die Züge müssen jeden Morgen raus“, betonte Emmelheinz. Damit kein Zug ausfällt, setzt Siemens auf eine regelmäßige Funkübertragung von Diagnosedaten aus den Zügen in die eigene Diagnosedatenbank auf dem Diagnoseserver, so Johann Kogler, verantwortlich für die Service Innovation. Das sind zum Beispiel die Daten von zwei Dutzend Sensoren an den Drehgestellen, die genaue Auskunft über den Betriebszustand geben. Aber auch Störmeldungen und so harmlos erscheinende Informationen wie der Strombedarf beim Öffnen und Schließen der Türen werden laufend erfasst und übermittelt. Denn wenn der Strom gewisse  Erfahrungswerte übersteigt, kündigt sich ein Defekt an. In der Werkstatt wird die Tür untersucht und die Fehlerquelle beseitigt, bevor sie ihren Dienst versagt und den Zug betriebsunfähig macht. Manchmal ist es nur ein wenig Fett, das die Tür gängig erhält.</p>
<div id="attachment_6472" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282557.jpg"><img class="size-full wp-image-6472" title="PA282557" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282557.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Aufgaben werden an Monitoren angezeigt</p></div>
<p>Durch Trendanalysen sowie die Auswertung und Verknüpfung von Daten (das sogenannte Data Mining) werden Fehlerquellen früh erkannt und Wartungsarbeiten mit dem Computerized Maintenance Management System (CMMS) geplant, durchgeführt und überwacht.</p>
<div id="attachment_6473" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282582.jpg"><img class="size-full wp-image-6473" title="PA282582" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282582.jpg" alt="" width="640" height="511" /></a><p class="wp-caption-text">Über Monitore mit Touch-Display und PDAs werden Arbeiten als erledigt gemeldet </p></div>
<p>Die Diagnosesysteme, zum Beispiel Calipri Wheel von <a href="http://www.nextsense.at">NextSense</a>, ein österreichisches Verschleißprüfungssystem, und das kontaktlose Radsatzvermessungssystem Hegenscheidt Argus, kontrollieren im blitzblanken Instandhaltungswerk Metallostroy unter anderem den Zustand der Radsätze. Ganz in der Nähe stehen Instandhaltungswerkzeuge, wie eine Unterflurdrehbank von Hegenscheidt.</p>
<div id="attachment_6474" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282564.jpg"><img class="size-full wp-image-6474" title="PA282564" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282564.jpg" alt="" width="640" height="540" /></a><p class="wp-caption-text">Radsatzwechsel-Einheit </p></div>
<p>Radsatzwechseleinrichtungen sind auf jedem der drei rund 300 m langen Wartungsgleise eingebaut. Ultraschallanlagen, Radsatzpresse, Informations- und Lagertechnik stammen aus Deutschland. Drehgestelle können über Drehgestellsenken binnen drei bis vier Stunden gewechselt werden. Ein Depot-Kontrollsystem gibt klare Arbeitsaufträge an die Mitarbeiter und sorgt für ihre Sicherheit. Verschiedene Mechanismen verhindern, dass sich ein Zug bewegt, solange Mitarbeiter in der Untersuchungsgrube sind.</p>
<div id="attachment_6475" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282575.jpg"><img class="size-full wp-image-6475" title="PA282575" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282575.jpg" alt="" width="640" height="473" /></a><p class="wp-caption-text">3000 Volt-Stromversorgungskabel zum Arbeiten ohne Oberleitung</p></div>
<p>Mobile 3 kV-Spannungsversorgungen erlauben Arbeiten auch ohne Oberleitungen. Erledigte Arbeiten und Materialentnahmen im Lager werden an Terminals und über PDA an das CMMS übermittelt.</p>
<div id="attachment_6476" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292613.jpg"><img class="size-full wp-image-6476" title="PA292613" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292613.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Die Klauenkupplung wird nur zum Rangieren benötigt </p></div>
<p>RŽD und Siemens arbeiten bei dem Charter Rail genannten Konzept auch bei der Materialhaltung eng zusammen. In der Werkstatt arbeiten russische und deutsche Mitarbeiter im Schichtbetrieb rund um die Uhr, sagte Brigitte Baumann, Projektleiterin der Instandhaltung Velaro RUS.</p>
<div id="attachment_6477" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292596.jpg"><img class="size-full wp-image-6477" title="PA292596" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292596.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Akku-Rangiergerät von Neuero  (Fotos: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Ein RŽD-Mitarbeiter zeigte sich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Siemens und der über 99-prozentigen Einhaltung des Fahrplans. 99,4 % der Züge hätten das Ziel jeweils erreicht. Auch bei der vier-dreiviertelstündigen Fahrt von Moskau mit vier Halten bis St. Petersburg war der Zug trotz Baustellen und Geschwindigkeiten zwischen 80 und 242 km/h auf die Minute pünktlich. Der Sapsan ist sehr populär und war von Anfang an zu 85 % ausgelastet. Momentan hat er bereits 1,5 Millionen Fahrgäste befördert. Der Sapsan befördert bereits 48 % aller Reisenden zwischen Moskau und St. Petersburg, den heutigen und früheren russischen Hauptstädten, der Flugverkehr nur 23 %.</p>
<div id="attachment_6479" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292617.jpg"><img class="size-full wp-image-6479" title="PA292617" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA292617.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Men at work im blitzblanken Werk</p></div>
<div id="attachment_6478" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282576.jpg"><img class="size-full wp-image-6478" title="PA282576" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/PA282576.jpg" alt="" width="640" height="531" /></a><p class="wp-caption-text">Firmenschild auch auf Russisch</p></div>
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