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	<title>Railomotive &#187; Innovationen</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Kleines Interview im Wirtschaftswoche-Blog Greenonomics</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interview zu umweltfreundlichen Eisenbahnen mit Friedhelm Weidelich im Wirtschaftswoche-Blog Greenonomics]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian Matthes, Ressortleiter Technik + Wissen bei der Wirtschaftswoche, interviewte mich zu umweltfreundlichen Eisenbahnen. In seinem Blog <a href="http://www.wiwo.de/blogs/greenonomics/2010/08/30/die-zahlen-der-deutschen-bahn-sind-immer-mit-vorsicht-zu-geniesen/">&#8220;Greenonomics&#8221;</a> (umweltfreundliche Wirtschaft) können Sie es nachlesen.</p>
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		<title>Smartphone-Nutzer im Raum Berlin gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der VBB testet eine neue Mobilitäts- und Navigationsanwendung für Smartphones: Cairo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sucht Fahrgäste, die das neu entwickelte Navigationssystem für den öffentlichen Personenverkehr &#8220;Cairo&#8221; (context aware intermodal routing) mit ihrem Handy testen. <span style="color: #ff0000;">Das Navigationssystem bezieht alle Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ein</span>, darunter Fern- und Regionalzüge, S-, U- und Straßenbahnen und Busse, aber auch Mietautos und Mietfahrräder.</p>
<p>Cairo stellt ortsbezogene Informationen über den öffentlichen Personenverkehr zur Verfügung. So kann man sich jederzeit und an jedem Ort eine ÖPNV-Verbindung von Haustür zu Haustür anzeigen lassen. Zudem ist es möglich, sich Abfahrtstafeln anzeigen zu lassen oder ganz einfach &#8211; mit der &#8220;Bring-mich-heim&#8221;-Schaltfläche &#8211; nach Hause zu kommen. Bei einer verspäteten Fernverkehrsverbindung ermittelt Cairo alternative Reisewege. Das System steht als Handy-Applikation für fast alle gängigen Handymodelle &#8211; ob iPhone, Nokia oder Blackberry &#8211; zur Verfügung.</p>
<p>Cairo wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Die Partner des VBB bei der Projektentwicklung sind die Deutsche Bahn AG, die HaCon GmbH, das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) und die RWTH Aachen.</p>
<p>Die Testkunden können alle Funktionen von Cairo kostenlos nutzen, müssen aber die Datenübertragungskosten selbst übernehmen, was bei den üblichen Flatrates kein Problem ist. Während der Testphase werden die Kunden zu ihren Erfahrungen und ihrer Bewertung des neuen Systems befragt. Als Dankeschön nehmen sie an der Verlosung von zwei BahnCards 50 und mehreren Sachpreisen teil. Weitere Informationen und die Anmeldung für Testkunden finden sich <a href="http://www.innoz.de/cairo_begleitforschung.html">hier</a>.</p>
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		<title>Bademäntel statt Brot und Butter</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 13:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer in Badenmänteln von de NDR-Satiresendung extra3 stahlen Bahnchef Grube bei der Bilanzpressekonferenz die Schau.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignnone" style="width: 500px"><img src="http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extradreiblog322_v-original.jpg" alt="" width="490" height="317" /><p class="wp-caption-text">Erst schwitzte der Mann im Bademantel, dann Dr. Grube (Foto: extra3 - danke für Erlaubnis)</p></div>
<p>Wer das ständige Gerede von Bahnchef Rüdiger Grube über das vernachlässigte Brot-und-Butter-Geschäft nicht mehr hören kann, freute sich heute über eine geniale Störung der Halbjahresbilanz-Konferenz der Bahn. Tobias Schlegl von der sonntäglichen NRD-Satiresendung extra 3 und ein Schüler, der die Fahrt im ICE 846 überlebt hat, stahlen der Zahlenverkündung die Schau und überreichten dem nicht amüsierten Grube ein goldenes Sauna-Handtuch &#8220;für die beste Sauna-Idee&#8221;.</p>
<p>Die Medien, zum Beispiel der <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/halbjahreszahlen-in-der-saunalandschaft/1892384.html">Tagesspiegel</a> und <a href="http://www.n-tv.de/panorama/Meldungen/Handtuch-Anschlag-auf-Grube-article1150811.html">N-TV</a>, stürzten sich schadenfreudig auf das Ereignis und machten es zur Hauptmeldung. extra 3 wird die Szene am kommenden Sonntag um 22.30 Uhr ausführlich und mit den nötigen bösartigen Girlanden zeigen. <a href="http://extra3.blog.ndr.de/">Hier</a> ist schon eine Vorschau.</p>
<p>Grube kündigte wieder einmal Qualitätsverbesserungen an: Läppische 21 Millionen werden in neue Bahnsteiganzeigen und in Ersatz für die prähistorischen, mindestens 6 Jahre alten  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nokia_Communicator">Nokia Communicators</a> investiert, mit denen sich die Zugchefs immer noch abquälen müssen. Das wollten wir doch alle hören, nicht wahr?</p>
<p>Ich fürchte, dass Grube so bald nicht das Handtuch wirft. Aber jetzt hat er eins.</p>
<p><strong>Nachtrag 2.8.2010:</strong> Grube hat das Handtuch geworfen, und zwar unter den Tisch. Hier das <a href="http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/extra2340.html">Video aus der Extra3-Sendung</a>.</p>
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		<title>SBB Cargo bestellt Hybrid-Rangierloks bei Stadler</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Ersatz für die veralteten Bm 4/4 beschafft SBB Cargo bei der Stadler Winterthur AG 30 zweiachsige Hybridloks vom Typ Eem 923 Hybrid. Die Elektro-Rangierloks haben einen Dieselmotor, um fahrdrahtlose Gleise bedienen zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4543" class="wp-caption alignnone" style="width: 634px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/SBBCeem923k.jpg"><img class="size-full wp-image-4543" title="SBBCeem923k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/SBBCeem923k.jpg" alt="" width="624" height="451" /></a><p class="wp-caption-text">Ellok mit Dieselmotor im modernen Retro-Design (Bild: Stadler/SBB Cargo)</p></div>
<p>Als Ersatz für die veralteten Bm 4/4 beschafft SBB Cargo bei der <a href="http://www.stadlerwinterthur.ch/de/firmenportrait/index.php">Stadler Winterthur AG</a> (ex SLM) 30 neue, zweiachsige Hybridloks (Typ Eem 923 Hybrid). Sie kommen im leichten Zustell- wie auch im Rangierdienst zum Zug. Die Investitionen belaufen sich auf knapp CHF 88 Mio. Das neu entwickelte Modell basiert auf der <a href="http://www.stadlerwinterthur.ch/de/news/index.php">Rangierlok Ee 922</a>, die bei der SBB bereits beim Personenverkehr für Rangieraufgaben im Einsatz steht. Die Hybridversion für SBB Cargo verfügt über zwei Elektromotoren sowie einen ergänzenden Diesel-Hilfsantrieb für das Bedienen von Anschlussgleisen ohne Fahrdraht. Die Eem 923 Hybrid erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die 9 m lange Wechselstromlok ist für 15 kV / 16,7 Hz und 25 kV / 50 Hz ausgelegt und bringt 1500 kW an die Räder, mit dem 360 kW-Dieselantrieb ca. 290 kW.</p>
<p>Mit diesem Innovationsschritt hat sich SBB Cargo bewusst für eine besonders umweltfreundliche Rangierlokomotive entschieden. Insgesamt waren sechs Anbieter zur Angebotserstellung eingeladen. Dabei wies das Angebot der Hybridlok von Stadler Winterthur die niedrigsten Investitions-, Betriebs- und Unterhaltskosten aus. Auf die gesamte Lebensdauer gerechnet, ist die Hybridlok für SBB Cargo mit Abstand am wirtschaftlichsten. Im Vergleich zu konventionellen Dieselloks überzeugte die Eem 923 zudem durch ihre gute Ökobilanz, da sie deutlich weniger CO2 und Lärmemissionen verursacht.</p>
<p>Gleichzeitig kann SBB Cargo mit der Neubeschaffung die Flottenvielfalt im Rangier- und Zustelldienst weiter reduzieren, was einen effizienteren Betrieb und Unterhalt der Fahrzeugflotte ermöglicht. Die neuen Hybridloks werden in den Jahren 2012/2013 ausgeliefert. SBB Cargo hat sich zudem Optionen auf weitere Fahrzeuge gesichert, welche bei Bedarf eingelöst werden können.</p>
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		<title>Kunden zögern bei Hybrid-Lok von GE Transportation</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/06/kunden-zogern-bei-hybrid-lok-von-ge/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 15:49:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie die amerikanischen Timesnews berichten, findet GE Transportation momentan keinen Käufer für die &#8220;grüne&#8221; Streckendiesellok Evolution Hybrid.
Die sechsachsige 4400-PS-Lok hat eine Reihe Akkus an Bord, die durch Bremsenergie aufgeladen werden und kurzzeitig bis zu 2000 PS zusätzlich aktivieren können. Das spart etwa 10 % Treibstoff und kostet einen bestimmten, nicht näher bezeichneten Aufpreis für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4437" class="wp-caption alignnone" style="width: 634px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/evol_02.jpg"><img class="size-full wp-image-4437" title="evol_02" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/evol_02.jpg" alt="" width="624" height="260" /></a><p class="wp-caption-text">Überzeugt US-Eisenbahnen noch nicht: Hybridlok von GE  (Foto: GE)</p></div>
<p>Wie die amerikanischen <a href="http://www.goerie.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20100620/NEWS02/306189868/0/SPORTS">Timesnews</a> berichten, findet GE Transportation momentan keinen Käufer für die &#8220;grüne&#8221; Streckendiesellok <a href="http://ge.ecomagination.com/products/evolution-hybrid-locomotive.html">Evolution Hybrid</a>.</p>
<p>Die sechsachsige 4400-PS-Lok hat eine Reihe Akkus an Bord, die durch Bremsenergie aufgeladen werden und kurzzeitig bis zu 2000 PS zusätzlich aktivieren können. Das spart etwa 10 % Treibstoff und kostet einen bestimmten, nicht näher bezeichneten Aufpreis für die zusätzliche Speicher- und Regeltechnik.</p>
<p>Vielleicht ist das einfach zu wenig, um in einem etwas erlahmten Lokomotivmarkt in neue Loks zu investieren.</p>
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		<title>Dieselmotorenhersteller Wärtsilä wird Bahnzulieferer</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/06/dieselmotorenhersteller-wartsila-wird-bahnzulieferer/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 21:44:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wärtsilä entwickelt und produziert in einem Joint Venture mit der russischen Transmashholding ab 2012 Dieselmotoren für Rangierloks.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4335" class="wp-caption aligncenter" style="width: 403px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/DSCF1046-2007-08-23-at-11-18-56.jpg"><img class="size-full wp-image-4335 " title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/DSCF1046-2007-08-23-at-11-18-56.jpg" alt="" width="393" height="420" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Zwölfzylinder bei Wärtsilä in Vasa (Foto: Weidelich)  </p></div>
<p>Der finnische Hersteller von mittelschnell und langsam laufenden Dieselmotoren für Schiffe und Kraftwerke, <a href="http://wartsila.com/">Wärtsilä</a> aus Vasa, hat mit der Moskauer <a href="http://eng.tmholding.ru/">Transmashholding</a> (TMH), Russlands führendem Unternehmen der Bahnindustrie, ein Joint Venture gebildet, das gemeinsam moderne Mehrzweck-Dieselmotoren in Russland bauen will. Es handelt sich dabei um weiterentwickelte 4- bis 9-zylindrige mittelschnell laufende Motoren des Typs Wärtsilä 20 mit 800 bis 1800 kW Leistung, die in Rangierlokomotiven Verwendung finden sollen.</p>
<p>Wärtsilä hat für die 2012 im russischen Penza beginnende Produktion etwa 30 Millionen Euro ins Joint Venture eingebracht. Pro Jahr sollen 250 bis 300 Motoren produziert werden, überwiegend für Rangierloks, aber auch für Schiffe,zur Stromerzeugung in kleinen Kraftwerken und Bohrinseln. Der Hauptteil der Produktion soll in Russland abgesetzt werden, nur ein kleiner Teil ist für den Export gedacht.</p>
<p>Wärtsilä arbeitet bereits seit 2007 mit den Bryansk Engineering Works der Transmashholding zusammen, die in Lizenz langsam laufende Schiffsdiesel produzieren. Die Unterschrift unter den neuen Vertrag erfolgte vor wenigen Tagen in Lappland. Die Premierminister von Russland und Finnland, Putin und Vanhanen, waren anwesend. Nach meiner Einschätzung ist das die fällige Reaktion auf einen schwächelnden Schiffsdieselmarkt und ein neuer Baustein in dem weltweiten Netzwerk der Finnen, in deren Firma 1996 auch die New Sulzer Diesel eingegangen ist.</p>
<p>Transmashholding, an der die Russischen Eisenbahnen RZD und Alstom (zu 25 %) beteiligt sind, meldete heute einen neuen <a href="http://eng.tmholding.ru/work/press/realises/2673">Auftrag</a> der RZD über 200 Elektroloks des Typs EP20 für die Strecke Moskau – Sotchi.</p>
<p>Das Foto des (deutlich größeren als die 20er-Motoren) 12-Zylinders entstand 2007 bei einer Werksbesichtigung in Vasa, Finnland. Und nicht vorenthalten möchte ich Ihnen die herrlich altmodische Valmet-Breitspurlok von 1967, die am Bahnhof in Vasa abends einen Personenzug an der Klaue hatte.</p>
<div id="attachment_4345" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/DSCF0955-2007-08-22-at-18-27-38.jpg"><img class="size-full wp-image-4345" title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/DSCF0955-2007-08-22-at-18-27-38.jpg" alt="" width="640" height="416" /></a><p class="wp-caption-text">Valmet-Diesellok der VR in Vasa (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<div id="attachment_4346" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/DSCF0958-2007-08-22-at-18-29-26.jpg"><img class="size-full wp-image-4346" title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/DSCF0958-2007-08-22-at-18-29-26.jpg" alt="" width="420" height="392" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem typografischen Stolz der Sechziger (Foto: Weidelich)</p></div>
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		<title>Siemens bringt eine neue Ellok: den Vectron</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 19:59:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Siemens stellt Ende Juni 2010 eine neue Elektrolok-Generation vor: den Vectron]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Juni stellt Siemens Mobility Fachleuten eine neue Lokomotivgeneration vor, die auf den Namen <span style="color: #008000;"><strong>Vectron</strong></span> hört und auf der Innotrans im September der Öffentlichkeit Premiere haben wird. Die Mehrsystemlok für Europa ist modular aufgebaut und wartet mit vielen Neuerungen auf, die einen besonders wirtschaftlichen Betrieb und geringe TCO (total cost of ownership) versprechen. Der Vectron baut auf den Erfahrungen mit der Eurosprinter-Familie auf, die es weiterhin geben wird, und erweitert das Siemens-Portfolio auf interessante Weise.</p>
<p>Mein Foto zeigt NICHT die neue Lok, wohl aber typische Elemente des Vectron.</p>
<div id="attachment_4327" class="wp-caption alignnone" style="width: 594px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/PE312069.jpg"><img class="size-full wp-image-4327" title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/PE312069.jpg" alt="" width="584" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">So ähnlich wird der Vectron von Siemens aussehen (Foto: Weidelich)</p></div>
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		<title>DB Navigator auf 700.000 iPhones heruntergeladen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 16:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Mai war es soweit: HAFAS Mobil als Applikation für das iPhone erreichte siebenstellige Downloadzahlen. Im App Store von Apple haben Fahrgäste die Fahrplanauskunft von HaCon für das beliebte Smartphone insgesamt mehr als eine Million Mal heruntergeladen.
Rund 700.000-mal heruntergeladen wurde der DB Navigator der Deutschen Bahn für das iPhone &#8211; knapp die Hälfte der 1,5 Millionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Mai war es soweit: HAFAS Mobil als Applikation für das iPhone erreichte siebenstellige Downloadzahlen. Im App Store von Apple haben Fahrgäste die Fahrplanauskunft von HaCon für das beliebte Smartphone insgesamt mehr als eine Million Mal heruntergeladen.</p>
<p>Rund 700.000-mal heruntergeladen wurde der <a href="http://www.bahn.de/p/view/buchung/mobil/iphone.shtml">DB Navigator</a> der Deutschen Bahn für das iPhone &#8211; knapp die Hälfte der 1,5 Millionen bei T-Mobile registrierten iPhone-Nutzer hat ihn also. In den ersten zwei Wochen nach ihrem Release im Dezember 2009 hatte die App Platz 1 der deutschen iTunes-Downloadcharts belegt. Inzwischen gibt es auch eine Software für das Android-Betriebssystem von Google – wenn man sich gern dem Datenkraken ausliefern will.</p>
<p>Etwa gleichauf liegen die bisherigen Downloadzahlen der Nutzer von  Bussen und Bahnen von CrossCountry Trains in Großbritannien    und Rejseplanen in Dänemark. Die mobile Fahrplanauskunft dieser  Unternehmen für das iPhone beläuft sich jeweils auf rund 115.000    Zugriffe. Weitere circa 73.000 Downloads konnte <a href="http://www.oebb.at/pv/de/Servicebox/Mobile_Services/SCOTTYmobil/index.jsp">SCOTTY mobil</a> &#8211; die  Fahrplanauskunft der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) &#8211; für sich    verbuchen. Österreichische Pendler waren im Juni letzten Jahres die  ersten, die eine HAFAS Version für ihr iPhone kostenlos im App Store    herunterladen konnten. Die Dänen und Briten folgten im Juli und  Oktober 2009.</p>
<p>Knapp 30.000 Downloads sind die bisherige Bilanz der  iPhone-Reiseauskunft der Hochgeschwindigkeitsallianz Railteam. Unter  ihrem Dach    sind die führenden europäischen Bahnen versammelt. Länderübergreifend  werden Fahrgäste mit der Applikation &#8220;Railteam Mobil&#8221; mit    Echtzeitinformationen versorgt, seit Dezember auch auf dem iPhone.</p>
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		<title>Ein Elektromobilitätsgipfel ohne Eisenbahn ist Etikettenschwindel</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 12:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es immer wieder erschreckend, wie sich unsere Bundesregierung von den Lobbyisten der deutschen Automobilindustrie lenken lässt. Aber wo bei den Spitzenpolitikern Inkompetenz herrscht, ist der Einfluss eben leicht. (Was nicht bedeuten muss, dass in den Ministerien nicht doch Leute mit Sachverstand und Weitblick sitzen. Aber offenbar nicht in der oberen politischen Ebene.) Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es immer wieder erschreckend, wie sich unsere Bundesregierung von den Lobbyisten der deutschen Automobilindustrie lenken lässt. Aber wo bei den Spitzenpolitikern Inkompetenz herrscht, ist der Einfluss eben leicht. (Was nicht bedeuten muss, dass in den Ministerien nicht doch Leute mit Sachverstand und Weitblick sitzen. Aber offenbar nicht in der oberen politischen Ebene.) Dass die Industrie Gesetze von aus der Industrie abgeordneten Mitarbeitern in den Ministerien mitschreiben lässt, ist ja ein offenes Geheimnis. Denn die Macht geht von den Lobbyisten aus. Vom Volke schon gar nicht.</p>
<p>Nun ist wieder einmal ein &#8220;Gipfel&#8221; in Berlin, der darüber hinwegtäuschen soll, dass die deutsche Autoindustrie immer noch auf einem hohen, PS-starken Ross sitzt und es verschlafen hat, sich rechtzeitig um den schon lange erkennbaren Trend zur Elektromobilität zu kümmern – auch wenn der noch zehn, 20 Jahre braucht, bis nennenswerte Anteile des Verkehrs elektrisch fahren. Erst seitdem die Energieversorger hier einen Markt wittern und ihre besten Kontakte in die Politik nutzen, kommt etwas in Gang. Wobei man sich im Klaren sein muss, dass ein Elektroauto auch Energie braucht, die sicher nicht allein aus Wind und Wellen erzeugt werden kann.</p>
<p>Während die Japaner bereits die dritte Generation des Prius, ein Hybrid mit Benzin- und Elektromotor, in den Markt brachten und Renault 2011 die ersten voll elektrischen Serienmodelle produzieren wird, döst die deutsche Autoindustrie vor sich hin. Das geht so weit, dass Daimler mit der Renault-Nissan-Allianz zusammenarbeiten muss, um Elektroautos in vertretbarer Zeit serienreif zu bekommen. VW wird erst 2013 ein Elektroauto serienmäßig produzieren. Selbst im fernen China hat BYD die enormen Chancen des Elektroantriebs erkannt.</p>
<p>Die schreibenden Autofans, die schon mal mit seriösen Journalisten verwechselt werden, wurden von der Autoindustrie gepäppelt und zu Kritiklosigkeit erzogen. Sie erfreuen sich noch immer &#8220;mit Benzin im Blut&#8221; (aber vermutlich wenig Blut im Hirn) enthusiastisch und geradezu hymnisch an PS-Boliden und luxuriösen Leihwagen. Schauen Sie sich nur einmal die Autoseiten bei großen und kleinen deutschen Tageszeitungen und Magazinen an. Die haben das Thema Mobilität noch überhaupt nicht erfasst und ernten trotz ihrer PR-Texte kaum noch nennenswert Anzeigengelder der Autoindustrie. Die Autoseiten-Redakteure und ihre Zulieferer (Weißraum wird möglichst kostenlos gefüllt) wollen sich nicht um eben jene Themen kümmern, die ihre Leser interessieren. Diese kauften – aus Vernunft und wegen des sinkenden Einkommens – in aller Regel im vergangenen Jahr Klein- und Kompaktwagen, die für Auto&#8221;journalisten&#8221; natürlich extrem langweilig sind. Momentan kehrt sich laut <a href="http://www.kba.de">Kraftfahrtbundesamt</a> der Trend allerdings wieder um, weil die gewerblichen Käufer Nachholbedarf haben und doch lieber zu Prestigeautos greifen. Als Langstreckenwagen taugt das Elektroauto noch sehr lange nicht – auch wenn der Durchschnittseuropäer pro Tag nicht mehr als 60 bis 80 km fährt.</p>
<p>Die Allianz pro Schiene hat gerade eine Pressemitteilung veröffentlicht, die ungewöhnlich deutlich die Bundesregierung wegen ihres blinden Aktionismus abwatscht, der ja längst eine zielgerichtete, nachvollziehbare Verkehrspolitik abgelöst hat.</p>
<p><em>Nachdem sich bereits Umwelt- und Verbraucherverbände von dem heute stattfindenden Gipfel zur „Elektromobilität“ distanziert und der ADAC sogar seine Teilnahme abgesagt hat, kritisiert die Schienenlobby den vom Kanzleramt einberufenen Gipfel als „Etikettenschwindel“. „Die real existierende Elektromobilität mit der Eisenbahn bleibt außen vor, die Schienenbranche sitzt am Katzentisch. <span style="color: #ff0000;">Die Regierung setzt Elektromobilität mit Elektroautos gleich, alleine das ist schon ein skandalöser Kniefall vor der Autolobby</span>“, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege heute in Berlin. „Statt die Mobilität von morgen insgesamt zu betrachten, verfällt das Kanzleramt in Kästchendenken und erzeugt kollektive Trugbilder. Die geballte Aufmerksamkeit gilt einem einzigen Verkehrsträger, dem Automobil“, sagte der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses.</em></p>
<p><em>Die Allianz pro Schiene kritisierte, dass die gegenwärtigen Bemühungen um die Elektromobilität das sehr vordergründige Ziel hätten, „neue Subventionstöpfe für die Autoindustrie aufzustellen“. Flege zeigte sich außerdem befremdet darüber, dass die „Nationale Plattform Elektromobilität“ mit einem großen N daherkomme. „<span style="color: #ff0000;">Während der Fetisch Auto bei jungen Deutschen unwiederbringlich an Glanz verliert, drapiert sich die Autobranche mit Hilfe der Regierung als vaterländische Heilsbringerin.</span> Hier geht es offenkundig nicht um eine Zukunftsdiskussion, sondern um das Gegenteil davon: Um plumpe Emotion.“</em></p>
<p><em>Neben dem Qualitätsproblem, dass strombetriebener Straßenverkehr nicht automatisch umweltfreundlich sein würde, gibt es nach Einschätzung der Allianz pro Schiene auch ein Problem mit der Quantität: Während im Schienenverkehr zur Zeit fast 90 Prozent der Personenkilometer elektrisch gefahren werden, <span style="color: #ff0000;">käme der Straßenverkehr <strong>2020</strong> gerade mal auf einen Anteil von geschätzten <strong>zwei Prozent</strong></span></em><em>, sollte die Regierung ihr als „ehrgeizig“ eingestuftes Ziel von einer Million Elektroautos bis dahin wirklich erreichen.</em></p>
<p><em>Ein verkehrsträgerübergreifender Gipfel zur Elektromobilität müsste selbstverständlich auch die erheblichen und schnell realisierbaren Möglichkeiten des Eisenbahnsektors heben: „<span style="color: #ff0000;">Die Elektrifizierung weiterer Strecken, die Förderung von Hybridlokomotiven oder anderer neuer Antriebstechniken. Wir könnten uns auch ein großangelegtes Straßenbahnbauprogramm für deutsche Städte vorstellen, wie es Frankreich gerade aus der Taufe hebt. All das wäre Elektromobilität in Reinform</span></em><em>“, sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer.</em></p>
<p><strong>Flege hat recht.</strong></p>
<p><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</strong></p>
<p>Der Verkehrsclub Deutschland kommentierte soeben:</p>
<p><em>Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: &#8220;Wenn die Bundesregierung ihre selbstgesteckten Klimaziele auch im Verkehr erreichen will, lässt sich das nur mit einem Zukunftskonzept für die Mobilität umsetzen, das die Bedürfnisse der Menschen, den Umwelt- und Klimaschutz, den demografischen Wandel und die Kosten des Verkehrs integriert und die notwendigen Maßnahmen auflistet. Langfristig wird die Elektromobilität ein Baustein eines CO2-armen Straßenverkehrs sein, daher ist es richtig, dass die Bundesregierung die Grundlagenforschung fördert. </em><span style="color: #ff0000;"><em>Kurz- und mittelfristig spielen Elektroautos jedoch keine nennenswerte Rolle. </em></span><em>Es kommt darauf an, unnötige Verkehre zu vermeiden, Verkehr auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern und die Energieeffizienz aller Fahrzeuge &#8211; unabhängig von ihrer Antriebsart &#8211; zu verbessern, um so den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Bis 2050 soll nach dem Willen der Bundesregierung der bundesweite CO2-Ausstoß um 80 Prozent gegenüber 1990 sinken. Der VCD fordert ein solches Ziel auch für den Verkehr. </em><span style="color: #ff0000;"><em>Dazu brauche es eine Stadt der kurzen Wege und einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr, dessen Rückgrat elektrisch betriebene Züge und Straßenbahnen bilden.</em></span><em> Elektroautos werden auch in zehn oder zwanzig Jahren noch 10.000 Euro teurer sein. Sie passen mit ihrer begrenzten Reichweite in einen modernen Verkehr der Zukunft, seien jedoch </em><span style="color: #ff0000;"><em>ungeeignet für eine autofixierte Mobilität, wie sie der Autoindustrie vorschwebe, die von einem zusätzlichen Geschäft mit Zweit- und Drittwagen träume. </em><span style="color: #000000;">Damit liegt Gehrmann nicht falsch.</span></span><em><span style="font-style: normal;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span><br />
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: &#8220;Wir begrüßen die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, endlich eine anschauliche Verbrauchskennzeichnung  für Pkw einzuführen, wie sie der VCD seit 2003 fordert. Nach Informationen des VCD orientiert sich dieses CO2-Label an dem für Kühlschränke und soll den Verbrauchern die Auswahl klimaschonender Autos erleichtern. Elektroautos dürfen jedoch bei der Klassifizierung keinesfalls automatisch mit einem grünen Balken und einem A gekennzeichnet werden. Auch sie müssen aus Gründen des Verbraucherschutzes ihre Energieeffizienz beweisen. Dafür braucht es dringend realistische Tests für den Energieverbrauch.“ Verlässlichen Zahlen zum Energieverbrauch der Elektro-Autos gebe es bis heute noch viel weniger als für Diesel und Benziner.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Der VCD vermisst zudem eine Politik der Bundesregierung aus einem Guss: Zeitgleich zur Rede der Kanzlerin verkündete das Bundesumweltminsterium, dass Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien und Vorhaben der Klimaschutzinitiative würden vom Finanzministerium gestoppt. Gehrmann: &#8220;Es kann nicht sein, dass wortreich die Förderung der Elektromobilität verkündet wird und sich die Autohersteller auf weitere Milliarden freuen können, während anderswo der Klimaschutz ins Hintertreffen gerät.“</em></p>
<p>Doch! Frau Merkel kann das. Konsequent an Merkels Regierungsstil ist nur die Inkonsequenz und die vorübergehende Füllung von Baugruben und Subventionstöpfen, die ihr gut organisierte Industrieverbände aus purem Eigennutz gegraben oder hingestellt haben.</p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Knorr-Bremsen für den Shinkansen E5</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 18:33:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochgeschwindigkeitszüge]]></category>
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		<description><![CDATA[Knorr-Bremse gelang der Schritt in den japanischen Eisenbahnmarkt durch eine neue Bremse für den Shinkansen E5]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die japanische Eisenbahngesellschaft JR East hat die <a href="http://knorr-bremse.de/de/">Knorr-Bremse AG</a>, München, mit der Lieferung von Bremskomponenten für die Motordrehgestelle von 23 Zügen der neuen Generation <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/E5_Series_Shinkansen">E5 des Hochgeschwindigkeitszugs Shinkansen</a> beauftragt. <span style="color: #ff0000;">Knorr-Bremse ist damit der Eintritt in den japanischen Hochgeschwindigkeitsmarkt gelungen</span>. Der Vorstand für den Bereich Systeme für Schienenfahrzeuge der Knorr-Bremse AG, Dr. Dieter Wilhelm, führte den Erfolg auf die langjährigen Bemühungen des Unternehmens auf dem japanischen Schienenfahrzeugmarkt und die exzellente Expertise zurück, die das Unternehmen bei Hochleistungsbremsen hat.</p>
<p>Mit der neuen Shinkansen-Generation E5 will JR East die Shinkansen-Linie „Tohoku“ zwischen Tokio und Hachinohe auf der Hauptinsel Honshu nördlich bis nach Aomori verlängern. Um konkurrenzfähig zum Flugzeug zu bleiben, muss der Hochgeschwindigkeitszug die Strecke innerhalb von drei Stunden zurücklegen können. Dazu ist eine Erhöhung der Geschwindigkeit von derzeit 275 km/h auf 320 km/h nötig, was ein wesentlich leistungsfähigeres Bremssystem erfordert. JR East hatte bereits vor acht Jahren für eine erste Zug-Serie mit Geschwindigkeiten über 300 km/h mit der Qualifizierung und Erprobung von neuen, modernen Drehgestellausrüstungen begonnen. Knorr-Bremse hat für diese Anforderung auf Basis der bewährten Modul-Bauweise eine sehr kompakte und gewichtsparende Bremszangen-Variante entwickelt. Die Bremsscheiben und flexiblen ISOBAR-Sinter-Beläge wurden speziell auf die extremen Anforderungen einer möglichen Notbremsung im Erdbebenfall ausgelegt.</p>
<p>JR East ist die weltweit größte Bahngesellschaft für Personenverkehr und beförderte 2008 auf einem Netz von rund 7.500 Kilometern täglich fast 17 Millionen Passagiere. Die JR East ist eine von sieben Nachfolgegesellschaften der 1987 privatisierten Japan National Railways.</p>
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