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	<title>Railomotive &#187; Dampflok</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Eisenbahnfotos: Ein Kind und zwei Dampflokomotiven</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 20:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleine Kinder waren in den siebziger Jahren fasziniert von den letzten Dampflokomotiven der Deutschen Bundesbahn.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9964" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/19740406-SW114-25.jpg"><img class="size-full wp-image-9964" title="Dampflokomotiven und ein Kind" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/19740406-SW114-25.jpg" alt="" width="800" height="592" /></a><p class="wp-caption-text">Am 6. April 1974 in Bisingen fotografiert von Friedhelm Weidelich</p></div>
<p>In meinem Freundeskreis kam gestern ein Baby zur Welt, ein kleiner Junge. Das macht sensibel und nachdenklich, denn dieser kleine Erdenbürger wird in einer anderen Zeit aufwachsen als ich und dieser kleine Knirps, den ich vor fast 38 Jahren fotografiert habe. Das Foto ist vorn unscharf, damals gab es noch kein Autofokus und nicht immer war ich aufmerksam.</p>
<p>Doch das Foto, das ich nach dem Scannen zum ersten Mal als Positiv sehe, hat Witz: Da steht ein kleiner Junge, der sich von den gewaltigen Dampflokomotiven etwas ängstlich wegdreht und doch fasziniert zu sein scheint wie jeder, der einmal eine Dampflok in Aktion erlebt hat. Noch steht der Sonderzug, und beim nächsten Druck auf den Auslöser wird der schmale Bahnsteig geräumt sein. Das Kind ist in die sicheren Arme des Vaters an der H-Tafel geschlüpft. Diese gab an, wo ein Personenzug mit (in diesem Fall 24 Achsen) zu halten hatte.</p>
<div id="attachment_9966" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/19740406-SW114-26.jpg"><img class="size-full wp-image-9966" title="Sonderzug mit 78 und 64 in Bisingen " src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/19740406-SW114-26.jpg" alt="" width="800" height="519" /></a><p class="wp-caption-text">Der Sonderzug setzt sich dampfend und qualmend in Bewegung (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Eine kurze Lederhose mit Hosenträgern und Kniestrümpfe waren damals die Kinderkleidung. Das Firmenlogo oben sieht aus wie die Silhouette eines Kindes, für das die Firma mit dem Initial &#8220;M&#8221; vielleicht Kleidung produzierte. Wahrscheinlich gibt es das Werk nicht mehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Buster Keaton kam nicht nach Ulm</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 16:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Buster Keaton liebte die Eisenbahn und verwendete sie virtuos in seinen Stummfilmen. Als ich dieses Bild einscannte, das ich 1969 im Ulmer Hbf gemacht habe, schien mir der kleine Mann mit dem flachen Hut und der Tasche genau den Proportionen Buster Keatons zu entsprechen. Der große Stummfilm-Meister lebte da leider schon drei Jahre nicht mehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9668" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/19690527-SW019-13.jpg"><img class="size-full wp-image-9668" title="19690527-SW019-13" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/19690527-SW019-13.jpg" alt="" width="640" height="462" /></a><p class="wp-caption-text">Ulm, 27. Mai 1969 (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Buster Keaton liebte die Eisenbahn und verwendete sie virtuos in seinen Stummfilmen. Als ich dieses Bild einscannte, das ich 1969 im Ulmer Hbf gemacht habe, schien mir der kleine Mann mit dem flachen Hut und der Tasche genau den Proportionen Buster Keatons zu entsprechen. Der große Stummfilm-Meister lebte da leider schon drei Jahre nicht mehr.</p>
<p>Dampfzüge waren 1969 noch überall alltäglich, doch bald gewöhnten sich die Loks das Rauchen ab, wie die Deutsche Bundesbahn auf Plakaten verkündete. Wer heute noch gelegentlich eine große Dampflok im Betrieb erlebt, kann die Faszination dieser Dampfmaschinen vielleicht nachempfinden.</p>
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		<title>Am Sonntag in der FAS: Scannen holt die Erinnerung zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 08:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem guten Scanner wie dem Plustec 7600i holt man sich aus Dias und Negativen Erinnerungen zurück.
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9447" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19681127-SW010-16.jpg"><img class="size-full wp-image-9447" title="Trossinger Eisenbahn" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19681127-SW010-16.jpg" alt="" width="640" height="430" /></a><p class="wp-caption-text">Der Führerstand des T3 der Trossinger Eisenbahn, Dezember 1968 (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Das Scannen meiner Dias und Negative geht voran und hat mich zu einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung inspiriert, der am kommenden Sonntag erscheinen wird (falls nichts dazwischenkommt). Mit dabei sind acht frisch gescannte Fotos, größtenteils mit Dampfloks und einer exotischen, längst vergessenen Elektrolok der Maschinenfabrik Esslingen/Siemens von 1951 auf 600-mm-Spur.</p>
<div id="attachment_9448" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/PB081188.jpg"><img class="size-full wp-image-9448" title="Scanner" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/PB081188.jpg" alt="" width="640" height="664" /></a><p class="wp-caption-text">Den Kleinbildscanner Plustek OpticFilm 7600i kann ich sehr empfehlen. Die notwendige Software kam von Silverfast, die auch unterbelichtete oder zu hart entwickelte Negative wieder in gute Positive verwandelt. (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eisenbahnfotos: Mit der 01 über die Schiefe Ebene</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor 40 Jahren war das Reisen noch beschaulicher. Die Fenster ließen sich öffnen, die Wagen waren nicht druckdicht. So genoss der junge Eisenbahnfan den Klang der schweren Schnellzuglokomotive und den Duft der Herbst-Landschaft. Ich bin mir nicht ganz sicher, wo auf der Schiefen Ebene ich dieses Bild gemacht habe. Denn weite Teile der Strecke sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9440" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19710923-KB00206.jpg"><img class="size-full wp-image-9440" title="001 111-4 Bw Hof mit D-Zug D 853 auf der Schiefen Ebene" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19710923-KB00206.jpg" alt="" width="640" height="412" /></a><p class="wp-caption-text">Am 23.9.1971 fuhr ich im D 853 mit 001 111-4 vom Bw Hof über die Schiefe Ebene in Oberfranken (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Vor 40 Jahren war das Reisen noch beschaulicher. Die Fenster ließen sich öffnen, die Wagen waren nicht druckdicht. So genoss der junge Eisenbahnfan den Klang der schweren Schnellzuglokomotive und den Duft der Herbst-Landschaft.</p>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher, wo auf der Schiefen Ebene ich dieses Bild gemacht habe. Denn weite Teile der Strecke sind zweigleisig und erheblich steiler.</p>
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		<title>Wer weiß mehr über diese Dampfwalze?</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 12:01:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei meiner Scannerei der alten Negative stieß ich auf diese Dampfwalze, die ich damals wahrscheinlich in Aulendorf fotografiert habe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9358" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/Lokomobilek.jpg"><img class="size-full wp-image-9358 " title="Dampfwalze Aulendorf" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/Lokomobilek.jpg" alt="" width="640" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Wahrscheinlich in Aulendorf stand am 13.4.1971 diese Dampfwalze (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Bei meiner Scannerei der alten Negative stieß ich auf diese Dampfwalze, die ich damals wahrscheinlich in Aulendorf fotografiert habe. Ich habe diese Maschinen, wenn ich mich recht erinnere, in frühester Kindheit noch in Betrieb erlebt. Es können aber auch schon die blaugrauen Dieselwalzen von Kaelble gewesen sein.</p>
<p>Oben auf dem Kessel ist der Einzylinder-Antrieb mit dem Schwungrad gut zu erkennen. Die Walze wurde mit einer Schnecke und Zahnrad über Ketten gelenkt. An den großen Hinterrädern sind die Bleche zum Abstreifen des Asphalts oder Teers zu erkennen und hinter dem Rad die Übersetzung von der Schwungradwelle hinunter zum rechten Rad.</p>
<p><strong>Kann jemand anhand des Hintergrunds den Ort identifizieren und weiß mehr über Typ und Verbleib der Walze, die 1971 noch komplett und betriebsfähig gewesen sein muss?</strong></p>
<p>Nach kurzer Internetrecherche scheint es sich um eine Walze von <strong>Henninger, Mannheim</strong>, zu handeln. Das Logo auf der Nabe der etwa 1925 gebauten Walze und viele andere Bauteile deuten darauf hin. <a href="http://www.fahrzeugbilder.de/bilder/dampfwalzen-9866.jpg">Hier</a> ein gut erhaltenes Fahrzeug.</p>
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		<title>Eisenbahnfotos aus alten Tagen 2</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 10:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es sind noch ein paar Zehntausend Eisenbahnfoto-Schätze aus den 60er und 70er Jahren im Bildarchiv von Friedhelm Weidelich zu heben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9346" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/044-340-8-k.jpg"><img class="size-full wp-image-9346" title="044 340-8" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/044-340-8-k.jpg" alt="" width="640" height="908" /></a><p class="wp-caption-text">Der Heizer macht kräftig Dampf für die Abfahrt (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Die Bitte eines Buchautoren, 1970 im Fleischmann-Kurier veröffentlichte Bilder für ein Buch zuzuliefern, zwang mich zur intensiven Beschäftigung mit dem Kleinbildscanner und der neuen Software. Es ist zeitraubend, aber wie ein Sprung zurück in die Schüler- und Studentenzeit, als ich tausende, ja zehntausende Fotos vom Ende der Dampfeisenbahn gemacht habe. Und zu meiner Überraschung lassen sich mit der Digitaltechnik bessere Fotos aus den Negativen generieren als in der Dunkelkammer. Die aus Kostengründen verwendete Meterware des Ilford Pan F hat manchmal gelitten, schon beim Fotografieren und Zurückspulen erzeugten feinste Staubpartikel aus den gebrauchten Patronen &#8220;Telegrafenleitungen&#8221; im Negativ. Teilweise bekommt man sie schon beim Scannen weg und die anderen Flecken, die sich in 40 Jahren eingefunden haben, sind digital meist reparierbar.</p>
<p>Beim Scannen werden Erinnerungen wach. Jeden Nachmittag gegen 14 Uhr stand in meinem &#8220;Heimatbahnhof&#8221; Aldingen ein aus Rottweil kommender Güterzug, der von einer 44er vom Bw Rottweil gezogen wurde. Einmal war er so lang, dass die Lok bereits hinter dem Ausfahrsignal stehen musste, um den Bahnübergang an der Rosenbrauerei freizugeben. Wenn der D-Zug Zürich &#8211; Stuttgart mit der V200 (für die damals meist der für einen Schüler teure Film zu schade war) passiert hatte, setzte sich der Güterzug 6946 mit erheblicher Dampfentwicklung und dem typischen Lärm einer Dreizylinderlok, den Eisenbahnfans so lieben, ganz langsam in Bewegung. Lokführer und Heizer mussten hier Meisterleistungen vollbringen. Nicht selten schleuderte die Lok, die Räder drehten kurz durch bei der gewaltigen Last, die zu ziehen war. Bei dem folgenden Bild, das die jämmerliche optische Leistung des wahrscheinlich mit offener Blende verwendeten Weitwinkelobjektivs dokumentiert, bläst sogar das Sicherheitsventil ab. Es war ein gewaltiges Schauspiel, und auch die Rauchentwicklung begeisterte. Feinstaub war damals noch kein Thema und der Autoverkehr gering.</p>
<div id="attachment_9347" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/044-340-82k.jpg"><img class="size-full wp-image-9347" title="044 340-8" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/044-340-82k.jpg" alt="" width="640" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Der Heizer hat zu viel Kohlen aufgelegt, das Sicherheitsventil bläst ab. Die beiden Fotos der 044 340-8 entstanden am 27.9.1969 in Aldingen (b. Spaichingen). Das Stellwerk gibt es nicht mehr, die Gäubahn wurde elektrifiziert und das Gelände mit Wohnhäusern zugebaut (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Es sind noch viele tausend Fotos aus den 60er und 70er Jahren in meinem Archiv zu entdecken. Die meisten Bilder habe ich nie vergrößert und bin nun selbst überrascht. Mein Fotostil wurde leider lange Zeit von den (schlechten) Vorbildern geprägt, die nur Züge in der Landschaft oder Loks aus nächster Nähe zeigten, aber kaum Details. Menschen, auch Eisenbahner, störten damals bei der Ablichtung unserer Fahrmaschinen, die vom Rottweiler Personal schon mal &#8220;Ruaßkiebel&#8221; (Rußkübel) genannt wurden. Und so freue ich mich heute über jedes Foto, das eine Lok nicht schräg von vorn zeigt, sondern etwas vom Drumherum, das auch für die Rekonstruktion im Modell so wichtig, aber schwer zu finden ist.</p>
<p>Manche älteren Leser kennen mich noch aus meinen Beiträgen und Fotos im Fleischmann-Kurier, Lok Magazin, eisenbahn magazin und diversen Zeunert-Gazetten. Auch wenn es noch etliche Jahre zur Rente sind, so wird es langsam Zeit, diese unveröffentlichten Schätze in der einen oder anderen Form zu heben.</p>
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		<title>Pleuers Eisenbahnzeichnungen in der Stuttgarter Staatsgalerie</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 10:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stuttgarter Staatsgalerie zeigt in der Ausstellung "Ruß, Kohle, Bleistift" Hermann Pleuers Zeichnungen der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9221" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P9208877.jpg"><img class="size-full wp-image-9221" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P9208877.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus dem Aalener Ausstellungskatalog von 1978: Blick 1908 auf die Einfahrtshallen des alten Stuttgarter Hauptbahnhofs</p></div>
<p>In der Stuttgarter Staatsgalerie wurde letztes Wochenende eine Ausstellung eröffnet, die eine seltene Gelegenheit bietet, gut hundert Jahre alte Eisenbahn-Zeichnungen zu bewundern. Der 1863 in Schwäbisch Gmünd geborene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Pleuer">Hermann Pleuer</a> gehört zu den wichtigsten süddeutschen Impressionisten und trieb sich gern auf dem Stuttgarter Bahnhof und in den Werkstätten der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen herum. Seine sorgfältig vorbereiteten, teilweise detailgenauen Bilder des alten Stuttgarter Bahnhofs, von Zügen, noch heute klassifizierbaren württembergischen Dampflokomotiven und Arbeitern haben ihre Ausstrahlung bis heute nicht verloren.</p>
<p>In meiner Bibliothek steht noch ein Buch, das die Ausstellung &#8220;Hermann Pleuer und die Eisenbahn&#8221; dokumentiert. Damals war ich noch Abonnent der Stuttgarter Zeitung und habe mir im opulenten, auf dickem  cremefarbenen Papier gedruckten Ausstellungskatalog einen Zeitungsausschnitt vom 2.8.1978 aufgehoben. Das Buch ist undatiert mit einem Vorwort des damaligen Aalener Oberbürgermeisters &#8220;U. Pfeifle&#8221;, wie sich der Autor bescheiden abkürzt.</p>
<p>Darin wird der Kunstschriftsteller Georg Fuchs zitiert, der sich über eine Münchener Ausstellung 1906 so äußerten:<em> &#8220;Pleuer setzt uns ins Erstaunen. Seine Lokomotiven sind große mythische Personen, sie sind Geschwister der Drachen, der Wasserfrauen Böcklins und Schwinds. Die schwarzen, wirr gekreuzten Geleise rinnen durch Schnee und grauen Kot wie rätselhafte, gefährliche Schlangen, seine Rauchschwaden, oft durchleuchtet von geheimnisvollen Röten, sind Nebelriesen, gestaltlos und doch übermenschlicher Kräfte voll.&#8221;</em></p>
<p>Ein Arthur Dobsky schrieb 1911: <em>&#8220;Wer jemals selbst den ganzen eigenen Zauber so recht empfunden, den gewaltig brausenden Rhythmus, der durch das vielgestaltige Getriebe des Bahnhofs klingt, wird es verstehen, warum dieser Mann die Welt der Schienen und eisernen Ungetüme so liebte.&#8221;</em></p>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p>Die <a href="http://staatsgalerie.de/ausstellung/hermannpleuer/">Ausstellung &#8220;Ruß, Kohle, Bleistift&#8221;</a> zeigt noch bis zum 12. Februar 2012 eine Auswahl aus Pleuers Eisenbahnzeichnungen.</p>
<div id="attachment_9222" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P9208878.jpg"><img class="size-full wp-image-9222" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P9208878.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstellungskatalog und Rezension</p></div>
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		<title>Seit 20 Jahren dampft sie wieder auf den Brocken</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 14:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Brockenbahn fährt seit 20 Jahren wieder]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9200" class="wp-caption alignnone" style="width: 607px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P9158859.jpg"><img class="size-full wp-image-9200" title="Brockenbahn" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P9158859.jpg" alt="" width="597" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Vor 20 Jahren wurde die Brockenbahn wieder eröffnet. Die Aufnahme entstand in der Steigung hinter Schierke (Foto 1992: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Es gehört zu den traurigen Erfahrungen eines Eisenbahnfreunds, der ich <em>auch</em> bin, dass man von Firmen und Institutionen, denen man nach der Wende geholfen hat, irgendwann nicht mehr wahrgenommen wird. Die <a href="http://hsb-wr.de/"><span style="color: #ff0000;"><strong>Harzer Schmalspurbahnen</strong></span></a> haben mich immer fasziniert, und während meiner vierjährigen Arbeit in Magdeburg nach der Wende habe ich schon bald Kontakt gesucht zur Deutschen Reichsbahn und dem späteren Betriebsleiter Bauer. Ich habe, auch außerhalb der Eisenbahnszene, etliche Male über die HSB berichtet, begleitete die Privatisierung und machte für den MDR mehrere Fernsehbeiträge über die Schmalspurbahn. Durch verschiedene Wechsel der Pressesprecher ging der Kontakt zu den HSB immer mehr verloren, und selbst freundliche Plaudereien am Telefon haben nichts genützt. Ich bin schon lange nicht mehr im HSB-Verteiler, falls es den gibt, und so habe ich nur zufällig bei Bahnaktuell erfahren, dass heute der 20. Jahrestag der ersten Nach-Wende-Brockenfahrten ist.</p>
<p>Damals war ich mit einem Fernsehteam dabei und habe für den MDR einen Beitrag gemacht, den ich leider nicht auf Band habe. Während das Team im Zug war oder wir anschließend im zweiten Zug folgten (ich weiß die Details nicht mehr), eilte ich die Steigung hinter Schierke hinauf, um mit meiner Rollei 6006 zwei, drei Fotos des ersten Sonderzugs zu machen. Ein Bild wurde später großformatig im Alba-Kalender abgedruckt. Das Bildchen oben ist ein schneller Reproausschnitt auf dem Leuchttisch vom herausgekramten 6&#215;6-Dia. In der Schublade sind noch Schätze zu heben!</p>
<p>Ich würde auch heute noch gern über die HSB schreiben. Auch nach 20 Jahren ist der Betriebsablauf auf der Selketalbahn desolat und nutzt die Chancen nicht, die diese romantische Bahn mit etwas Fantasie bei Touristen haben könnte. Der Fahrplan ist eine Zumutung für alle, die die Bahn gern benutzen und trotzdem mal unterwegs ein Foto machen wollten. Und die Triebwagen als Reaktion auf den schon vor 20 Jahren nicht eben großen Fahrgastandrang machen die Strecke nicht gerade attraktiver.</p>
<p>Im Alltagstrott werden eben kaum noch neuen Ideen entwickelt. Die betrieblich und tariflich teure Brockenbahn bringt die Haupteinnahmen, die Zuschüsse vom Land sichern das Auskommen, und zum Schröpfen der Autofahrer werden selbst auf abgelegenen Stationen, auf denen man Fahrpläne verzweifelt suchen muss, Parkgebühren erhoben.</p>
<p>Wenn ich&#8217;s mir recht überlege, bei aller Faszination. <em>Meine</em> Bahn ist es nicht mehr. Schade.</p>
<p>&#8220;Trotzdem&#8221;, liebe HSB: Glückwunsch und alles Gute!</p>
<div id="attachment_9202" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P8210613-1.jpg"><img class="size-full wp-image-9202" title="Brockenbahn" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/P8210613-1.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Die Brockenbahn, vom Wanderweg aus aufgenommen (Foto: F. Weidelich 2010)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Climax-Beitrag jetzt online</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 11:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dampflok]]></category>
		<category><![CDATA[Eigene Veröffentlichungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es kommt selten vor, aber jetzt ist mein Beitrag über die interessante amerikanische Waldbahn-Lok der Bauart Climax, der am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung abgedruckt war, online. Mit zusätzlichen Fotos und Ansichten meines Aufnahmetischs. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt selten vor, aber jetzt ist mein Beitrag über die interessante amerikanische Waldbahn-Lok der Bauart Climax, der am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung abgedruckt war, <a href="http://www.faz.net/artikel/C31374/modelleisenbahn-climax-auf-dem-gipfel-des-lokbaus-30389371.html">online</a>. Mit zusätzlichen Fotos und Ansichten meines Aufnahmetischs. <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Climax &#8211; die Gipfelstürmerin unter den Lokomotiven</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 19:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheint morgen mein Beitrag über eine der interessantesten Getriebelokomotiven, die Climax. Sie nutzte Technologien, die der Lkw-Bau erst viele Jahre später entdeckte. &#8220;Aufgehängt&#8221; ist der Beitrag mit vielen Bildern am 1:20,3-Modell von Bachmann, das für Gartenbahnen gut geeignet ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8325" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P4205225.jpg"><img class="size-full wp-image-8325" title="Bachmann Climax" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P4205225.jpg" alt="" width="640" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Bachmann Climax mit schmalem Schlot und Öltank (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheint morgen mein Beitrag über eine der interessantesten Getriebelokomotiven, die Climax. Sie nutzte Technologien, die der Lkw-Bau erst viele Jahre später entdeckte.</p>
<p>&#8220;Aufgehängt&#8221; ist der Beitrag mit vielen Bildern am 1:20,3-Modell von Bachmann, das für Gartenbahnen gut geeignet ist.</p>
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