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	<title>Railomotive &#187; Hybridlok</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>SBB Cargo erhielt erste neue Zweikraft-Lok für Wagenladungsverkehr</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 10:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SBB Cargo erhielt die erste von 30 Zweikraftloks, die die alten Rangiertraktoren und Ranglierloks im Wagenladungsverkehr ablösen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10256" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/SBBCargoEem923-1kl.jpg"><img class="size-full wp-image-10256" title="SBB Cargo Eem 923 Hybridlokomotive Stadler Rail Erste Lok 001" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/SBBCargoEem923-1kl.jpg" alt="" width="800" height="660" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: SBB Cargo/Gian Vaitl</p></div>
<div id="attachment_10257" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/SBBCargoEem923k.jpg"><img class="size-full wp-image-10257" title="SBB Cargo Eem 923 Hybridlokomotive Stadler Rail Erste Lok 001" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/SBBCargoEem923k.jpg" alt="" width="800" height="555" /></a><p class="wp-caption-text">Die Dieselseite (Foto: SBB Cargo/Gian Vaitl)</p></div>
<p>SBB Cargo nahm am Freitag die erste von 30 Zweikraftloks in Betrieb, die einen ökonomischeren und ökologischeren Wagenladungsverkehr ermöglichen sollen. Die Stadler-Loks vom Typ Eem 923 kommen sowohl auf den Strecken wie auch im Rangierbetrieb zum Einsatz.</p>
<p>&#8220;Mit dem heutigen Tag starten wir in die Zukunft für einen modernen und noch umweltschonenderen Wagenladungsverkehr&#8221;, sagte Nicolas Perrin, CEO von SBB Cargo, am Freitag im Rangierbahnhof Limmattal. Zusammen mit Peter Spuhler, Inhaber und CEO des Herstellers Stadler Rail Group und Käthi Hagmann, Stadträtin von Zofingen, taufte er die erste Hybridlok des Typs Eem 923 auf den Namen «Heitern». Da die Loks an regionalen Standorten zum Einsatz kommen, erhalten sie die Namen örtlicher Hausberge.</p>
<p>Die Lieferung der zweiten Lok erfolgt im Mai, die restlichen 28 bestellten Fahrzeuge liefert die Stadler Winterthur AG im 3-Wochen-Takt bis Ende 2013. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 88 Millionen Franken, inklusive Ersatzteilpaket.</p>
<div id="attachment_10260" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/19710321-SW050-31.jpg"><img class="size-full wp-image-10260" title="19710321-SW050-31" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/19710321-SW050-31.jpg" alt="" width="800" height="521" /></a><p class="wp-caption-text">Auch eine Zweikraftlok: Tem 254 im März 1971 irgendwo zwischen Weinfelden und Herisau (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Mit der neuen Zweikraftlok (die Bezeichnung „Hybridlok“ ist umstritten, weil die Lok keinen Strom speichert) sollen sich die künftigen Bedürfnisse der Kunden im schweizerischen Wagenladungsverkehr optimal bedienen lassen. Die neue Loktype reiht sich in den modernisierten Fahrzeugeparkvon SBB Cargo ein: Die Lok Am 843 wird hauptsächlich für den schweren Rangier- und Zustelldienst eingesetzt, die des Typs Tm 232 für den leichten Dienst. Im Gegenzug lassen sich die Rangierloks Bm 4/4 sowie verschiedene dreiachsige Loktypen und Traktoren ausrangieren. Dank der Neubeschaffung kann SBB Cargo die Fahrzeugvielfalt weiter reduzieren, was einen ökonomischeren Betrieb und Unterhalt der gesamten Flotte ermöglicht.</p>
<p>Die neue Lok soll auch den ökologischen Ansprüchen von SBB Cargo gerecht werden: Dank der hohen Leistung von 1500 Kilowatt eignet sie sich sowohl für den Strecken- als auch für den Rangierbetrieb. Damit gewinnt SBB Cargo in der Produktion an Flexibilität. Die Lokführer können rasch zwischen Elektro- und Diesel-Hilfsantrieb umschalten. Das spart Zeit und Kosten, da keine aufwändigen Lokwechsel mehr notwendig sind, um die nicht elektrifizierten Anschlussgleise der „letzten Meile“ zu befahren. Auch die Betriebs- und Unterhaltskosten der Hybridlok liegen merklich unter jenen der alten Rangierflotte. Gleichzeitig erwartet SBB Cargo eine deutlich höhere Fahrzeugverfügbarkeit.</p>
<p>Die Hybridlok Eem 923 wird aber voraussichtlich zu über 90 Prozent elektrisch unter einer Oberleitung fahren. Nur auf den Anschlussgleisen ohne Fahrleitung kommt der Diesel-Hilfsmotor zum Zug. Dadurch kann SBB Cargo im Vergleich zu heute eine jährliche CO2-Reduzierung um mehr als 4000 Tonnen pro Jahr bewirken.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/48a761aa65804458a5ea53e8d0e64b0c" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Hybrid- oder Zweikraftlok?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 15:05:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zweikraftloks und Hybridloks werden oft verwechselt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Definitionen sind so eine Sache. Je öfter ein Begriff falsch verwendet wird (wie etwa der &#8220;Bagger&#8221; für einen Radlader oder eine Planierraupe), umso mehr schleift sich das Falsche ein. Was nicht nur Ingenieure aufregt.</p>
<p>SBB Cargo <a href="http://www.cargo-blog.com/2172/eem-923-–-die-entstehung-der-neuen-hybridlok-von-sbb-cargo/">stellte heute</a> den Fortschritt seines &#8220;Hybrid&#8221;-Rangierlokprojekts Eem 923 lesenswert und in vorbildhafter Weise vor. Peter Christener vom Zug- und Eisenbahn Blog machte auf Twitter auf den Beitrag aufmerksam und monierte den Begriff <em>Hybrid</em>, den ich bei der <a href="http://railomotive.com/2010/07/sbb-cargo-bestellt-hybrid-rangierloks-bei-stadler/">Ankündigung des Auftrags</a> an Stadler auch verwendet hatte. Denn ein Hybridantrieb, ob nun im Auto oder in der Lokomotive, ist klar definiert, siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybridantrieb">Wikipedia</a>:</p>
<p><em>Ein Hybridfahrzeug ist nach UNO-Definition ein Fahrzeug, in dem mindestens <span style="color: #ff0000;">zwei Energieumwandler</span> und <span style="color: #ff0000;">zwei im Fahrzeug eingebaute Energiespeichersysteme</span> vorhanden sind, um das Fahrzeug anzutreiben. <span style="color: #ff0000;">Energiewandler</span> sind beispielsweise Elektro-, Otto- und Dieselmotoren, <span style="color: #ff0000;">Energiespeicher</span> sind beispielsweise Batterie oder Kraftstofftank.</em></p>
<p>Nach dieser Definition, die ich für einleuchtend halte, ist die Definition der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybridlokomotive">Hybridlok</a> in Wikipedia falsch! Die dort beschriebenen Fahrzeuge sind durchweg <span style="color: #ff0000;">Zweikraftloks</span>, wie auch die SBB-Cargo-Rangierlok, sofern sie keinen Speicher für elektrische Energie besitzt.</p>
<p>Mit einer <em>Hybridlok</em> haben wir es also nur bei <a href="http://www.portofrotterdam.com/de/aktualitat/nieuws-en-persberichten/Pages/20090406_01.aspx">dieser Alstom-Lok</a> zu tun, bei dieser <a href="http://railomotive.com/2010/06/kunden-zogern-bei-hybrid-lok-von-ge/">General-Electric-Lok</a>, dieser <a href="http://railomotive.com/2009/08/leise-lok-dank-brennstoffzellen/">Brennstoffzellenlok</a> und bei diversen Bombardier-Loks. Die Stadler-Rangierlok ist eine <strong><span style="color: #ff0000;">Zweikraftlok</span></strong>, so wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RhB_Gem_4/4">Gem 4/4 der Rhätischen Bahn</a> zum Beispiel auch.</p>
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		<title>Stadler mit Rekord-Auftragseingang und Währungsproblem</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/05/stadler-mit-rekord-auftragseingang-und-waehrungsproblem/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8304" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg"><img class="size-full wp-image-8304" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg" alt="" width="640" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">FLIRT der Eurobahn mit Personalwerbung (Foto: FW)</p></div>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group, blickte heute auf das Geschäftsjahr 2010 zurück. Hier die nur leicht redigierte Pressemitteilung (die Schrift lässt sich im Browser vergrößern):</span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Jahr 2010 war für die Stadler Rail Group erneut erfolgreich. Der Umsatz liegt mit CHF 1.077 Mio. leicht über dem Niveau der Vorjahre. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2.866 Mio. wurde ein Rekordergebnis erzielt. Besonders gut entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren die Division Deutschland. Sie hat u. a. mit dem Doppelstocktriebzug KISS je einen Auftrag bei der <strong>S-Bahn-Berlin</strong> und bei der Luxemburgischen Staatsbahn <strong>CFL</strong> gewonnen und damit die neue Fahrzeugfamilie in zwei weiteren Märkten durchgesetzt. Diese sowie weitere Erfolge speziell im Marktsegment der Straßenbahnen erlauben es, die <strong>Kapazitäten der Division Deutschland um rund 50 % zu erhöhen und bis 2013 weitere 300 Arbeitsplätze aufzubauen</strong>.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Kapazitäten an den drei Schweizer Standorten sind bis mindestens Mitte 2013 gut ausgelastet. <strong>Der starke Franken setzt aber der Division Schweiz verstärkt zu.</strong> Es ist deshalb unsicher, ob hier das Produktionsniveau auch nach Mitte 2013 gehalten werden kann. Dies gilt speziell für den größten Standort in Bussnang. Der Verwaltungsrat wird durch Dr. Christoph Franz (Lufthansa) und Rolf Friedli (Capvis Private Equity) verstärkt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Flaggschiffe auf der Schiene</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im Jahr 2010 kamen die neuen Stadler-Flaggschiffe erstmals auf das Schienennetz: Der neue Doppelstockzug </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>K</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">omfortabler </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">nnovativer </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">purtstarker </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">-Bahntriebzug) für die SBB und der Intercity-FLIRT mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Norwegischen Staatsbahnen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (NSB). Der Umsatz betrug CHF 1.077 Mio., dies sind CHF 38 Mio. mehr als 2009. Für das laufende Jahr 2011 ist ein Umsatzsprung auf CHF 1,45 Mrd. budgetiert. Es beginnt die Serienauslieferung der NSB-FLIRT und der SBB-KISS. Mit dem Fahrplanwechsel kommen die sieben </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ntercity-KISS mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbahn</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (Österreich) zwischen Wien und Salzburg in den Fahrgastbetrieb.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Verkaufserfolge 2010</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail musste im vergangenen Jahr zur Kenntnis nehmen, dass der Doppelstock-Auftrag für den Fernverkehr der SBB an Bombardier vergeben wurde. Die Enttäuschung darüber war sehr groß. Dieser verlorene Auftrag, der ab 2013 in der Produktion der Division Schweiz voll wirksam geworden wäre, muss mit Bestellungen aus dem Ausland kompensiert werden. Das ist </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Stadler Rail im vergangenen Jahr gelungen. Ob dies mit dem starken Schweizer Franken auch ab Mitte 2013 möglich bleibt, ist äußerst unsicher. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den <strong>höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte</strong> erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Zu den Verkaufserfolgen zählen unter anderem:</span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Acht </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Luxemburgische Staatsbahn </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">CFL für den Grenzverkehr zwischen </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Luxemburg und Deutschland. Damit hat sich der KISS in nur zwei Jahren in vier Ländern (Schweiz, Österreich, Deutschland und Luxemburg) sowohl im S-Bahn- als auch im Intercity-Segment etabliert.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Breitspur-FLIRT </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Weißrussland und Estland. Dank des Breitspur-FLIRT für Helsinki konnte das Tor zum Osten weiter aufgestoßen werden. Estland und Weissrussland haben sich vom wintertauglichen FLIRT-Helsinki (bis -40°C) überzeugt und insgesamt 48 Fahrzeuge bestellt.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Weitere </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Bestellungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">kamen aus Tschechien, Italien, Deutschland und der Schweiz. Bis Mitte Mai 2011 wurden, seit Lancierung im Jahr 2004, 669 FLIRT</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verkauft.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Erfolgreich hat sich auch das </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Straßenbahngeschäft </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">entwickelt. Im Jahr 2010 bestellten Stuttgart, Genf, Bergen und Bochum/Gelsenkirchen Stadler-Trams.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die grösste und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/02/staerkste-zahnradloks-der-welt-kommen-aus-der-schweiz/">stärkste Zahnradlok der Welt</a></strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">: Stadler liefert sieben Loks an das brasilianische Cargo-Unternehmen MRS Logistica S.A. für die Güterstrecke von Sao Paulo zum Hafen in Santos.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/07/sbb-cargo-bestellt-hybrid-rangierloks-bei-stadler/">Hybridloks</a> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Zustell- und Rangierdienst: SBB Cargo bestellte 30 dieser neuentwickelten umweltfreundlichen Loks.</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Märkte</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Mit den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Weißrussland</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, die seit März 2011 ausgeliefert werden, stellt Stadler Rail erstmals Fahrzeuge für ein Land der ehemaligen Sowjetunion her. Stadler Rail hofft, mit diesem Breitspur-FLIRT in weiteren </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>GUS-Staaten </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Fuß zu fassen. Das Potenzial ist groß, denn die bestehenden Flotten müssen erneuert werden.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im April 2011 eröffnete Stadler Rail eine Tochtergesellschaft in den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>USA</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Der bisherige Erfolg auf dem US-Markt mit Verträgen über insgesamt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>37 Gelenktriebwagen (GTW) </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">in New Jersey </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">und Texas (<a href="http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/">Austin</a> und Denton) hat Stadler Rail veranlasst, ihre Präsenz in Nordamerika zu verstärken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">In </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Indien </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beteiligt sich Stadler mit </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ABB und Titagarh </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(indischer Rollmaterialhersteller) an der Ausschreibung der Indischen Staatsbahnen über rund 1.000 Hochflurzüge für </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbengalen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Neben dem Konsortium um Stadler Rail haben sich sieben weitere Anbieter präqualifiziert. Die Ausschreibung wird voraussichtlich im 2012 entschieden. Gelingt es Stadler Rail, in Indien zum Zug zu kommen, werden entsprechende Produktionskapazitäten vor Ort aufgebaut.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau der Werke – zusätzliche Arbeitsplätze<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nach den Investitionen der letzten zwei Jahre von rund CHF 100 Mio. im Ausbau der Division Schweiz ist derzeit ein </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau in Deutschland </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">im Gange. Dieser ist möglich dank der zahlreichen Erfolge der Division Deutschland. Unter der Leitung von Michael Daum und seinem Team blühte das im Jahr 2000 von Adtranz übernommene Werk auf. Damals zählte es </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>1</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">97 Mitarbeiter und war von der Schliessung bedroht. Heute sind bereits 800 Mitarbeiter beschäftigt und der nächste Ausbauschritt ist bereits eingeleitet. Bis ins Jahr 2013 werden in Berlin und Brandenburg die Kapazitäten ausgeweitet und die Zahl der Mitarbeiter um rund 300 auf über 1.100 erhöht. Es entstehen zwei neue Standorte: In Berlin-Hohenschönhausen wird ein zusätzlicher Montagestandort aufgebaut. Die Kapazitäten der Endmontage werden dadurch um ca. 50 % steigen. In Berlin-Reinickendorf entstehen eine Aluminium-Rohwagenkastenfertigung und eine Lackiererei. Hier werden künftig die Wagenkästen für die deutschen und luxemburgischen KISS geschweißt. Mit diesem weiteren Ausbau wird Stadler Rail seit 2009 in den Divisionen Schweiz und Deutschland je 650 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Geschäftsfelder<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Immer mehr Kunden wollen neben Fahrzeugen auch </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Serviceleistungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beschaffen. In diesem wachsenden Geschäftsfeld möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Um die spezifischen Bedürfnissen dieser Kunden optimal zu erfüllen, wurde die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Division Service </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">gegründet. Sie bündelt alle Service- und Unterhaltswerke, die vormals in der Division International gruppiert waren. Es sind diese: Stadler Algier (Algerien), Stadler Pusztaszabolcs (Ungarn), Stadler Meran (Italien). In den nächsten Wochen wird Stadler Linz gegründet, die den Unterhalt der Intercity-KISS für die Westbahn durchführen wird.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die verbleibenden Standorte der vormaligen Division International, namentlich die Endmontage in Siedlce (Polen), der Rohwagenkastenbau in Szolnok (Ungarn) und das Engineering in Prag </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">(Tschechien,) wurden in der Division Zentraleuropa zusammengefasst. Beide Divisionen werden von Jürg Gygax geleitet.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Änderungen in Verwaltungsrat und Konzernleitung </strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Bei der heutigen Generalversammlung wurden </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Rolf Friedli</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Partner der Capvis Private Equity AG, in den Verwaltungsrat gewählt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> führt als Vorstandsvorsitzender erfolgreich die Deutsche Lufthansa AG, eine der größten Fluggesellschaften der Welt. Er ist aber auch ein ausgewiesener Kenner der Schienenfahrzeugbranche. Als </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ehemaliger Vorstand für den Personenverkehr der Deutschen Bahn DB </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verfügt er über viel Wissen und Erfahrung sowie über ein breites Netzwerk in diesem Umfeld. Rolf Friedli ersetzt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Alexander Krebs</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, der im vergangenen Jahr als Partner aus der Capvis Private Equity AG ausgetreten ist. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Beat Lüthi </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verzichtet auf eine Wiederwahl. Peter Spuhler: „Ich danke Beat Lüthi und Alexander Krebs für ihr hohes Engagement und die lösungsorientierte Zusammenarbeit.“ </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Hans Kubat </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ist Ende 2010 nach erfolgreicher Managementtätigkeit in der Schienenfahrzeugindustrie in den verdienten Ruhestand getreten. Kubat war seit 1997 CEO von Stadler Altenrhein.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Zukunftsaussichten</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wie sich die Auftragslage mittelfristig entwickeln wird, ist schwierig abzuschätzen. Der starke Franken setzt Stadler Rail und speziell der Division Schweiz stark zu. Im Durchschnitt werden rund zwei Drittel der Fahrzeuge aus dieser Division ins Ausland exportiert. Diese Kapazitäten sind bis Mitte 2013 ausgelastet. Ob dieses Produktionsniveau auch danach gehalten werden kann, ist angesichts der Wechselkursentwicklung äußerst unsicher.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Um den Kostendruck zu reduzieren, hat Stadler Rail erste Massnahmen ergriffen und den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Materialeinkauf im Euro-Raum erhöht</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Angesichts des größeren Auftragseingangs bleibt das Einkaufsvolumen bei den Schweizer Lieferanten unverändert. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung prüfen die Entwicklung laufend und werden bei Bedarf weitere Maßnahmen umsetzen.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail wird alles daran setzen, um die aufgebauten Kapazitäten und Arbeitsplätze zu sichern. Sie treibt Innovation und Produktverbesserung voran, um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen, und wird sich bei den anstehenden wichtigen Ausschreibungen, wie beispielsweise bei der Trambeschaffung von Zürich (Verkehrsbetriebe Zürich, VBZ) oder von Basel (Basler Verkehrsbetriebe, BVB), voll engagieren.</span></span></span></p>
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		<title>Frau Gönner und der Hybrid-Fortschrott</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 12:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Baden-Württembergs Verkehrsministerin Tanja Gönner will die Zollernbahn mit Hybridloks befahren, weil Stuttgart 21 nur von elektrifizieren Zügen befahren werden darf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; }a:link {  } -->Einzige Einstellungsvoraussetzungen für Minister sind bundesweit nur die innerparteiliche Profilierung und das Parteibuch. Und so wundert es auch nicht, dass in Baden-Württemberg eine Dame die Verkehrsministerin zu spielen versucht, die so gar nicht vom Fach ist und mit ähnlich großem Talent schon Sozialministerin, Umweltministerin und  Behindertenbeauftragte gemimt hat.</p>
<p>Ich bin sicher, dass sie Lokomotive und Bus unterscheiden kann und auch die fachliche und juristische Abgrenzung von Gleis und Straße verinnerlicht hat. Was ja schon mal eine gute Grundlage für Tanja Gönners Werben und Wirken in einem Bundesland ist, das mit ähnlichen Machtstrukturen regiert wird wie Ägypten noch bis gestern.</p>
<p>Nun hat Gönner eindrucksvoll in der sogenannten „Schlichtung“ bewiesen, dass sie die Sätze, die ihr ihre Berater auf den Notebook-Bildschirm geschickt haben, ablesen kann. Der darauf folgende Wortschwall wirkte auf mich jedoch jedes Mal wie Erbrochenes: Man erkennt viele unverdaute Bestandteile und wendet sich angesichts der säuerlichen Präsentation angewidert ab.</p>
<p>Gönners Präsentation baden-württembergischer Verkehrspolitikversuche muss denn auch einen <a href="http://www.suedkurier.de/news/baden-wuerttemberg/baden-wuerttemberg/Was-Tanja-Goenner-verspricht;art417921,4719529">Südkurier</a>-Redakteur so verwirrt haben, dass er sich in solche Sätze verstieg: <em>&#8220;In dem Jahrzehnte dauernden Streit über die Anflüge auf den Zürcher Flughafen kündigt Baden-Württembergs Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner (CDU) an, noch in diesem Monat einen Beirat einzuberufen, der die Notwendigkeit der Nutzung des deutschen Luftraumes prüfen soll.&#8221; </em></p>
<p>In verständlichem Deutsch: Gönners Beirat soll also prüfen, ob die Einflugschneisen des Züricher Flughafens unbedingt über deutsches Gebiet führen sollen. Da gibt es zwar nichts zu prüfen, weil Flugzeuge mindestens 150 km vor dem Ziel in den Sinkflug übergehen und nicht wie ein Stein aus 8 bis 10 km Höhe vom Himmel fallen können. Was man bei besseren Fluglinien sogar auf einem Monitor verfolgen kann. Aber das nur als kleiner Tipp am Rande für den Beirat, der für diese Erfahrung unbedingt einige zehntausend Euro in sommerliche Erkundungsflüge in weit entfernte Regionen stecken sollte.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ein schönes Beispiel für Gönners Sprachstil gibt der Redakteur weiter unten: <em>„Die Diskussion war so intensiv, dass die Deutsche Bahn genau weiß, dass es besser ist, wenn hier bald wieder Neigetechnikzüge eingesetzt werden.“</em> Das ist entweder wörtlich mitgeschrieben oder aufgezeichnet und wahrscheinlich sogar die um weitere Nebensätze bereinigte Kurzfassung einer Gönner-Aussage.</p>
<p>Aber jetzt kommt&#8217;s:</p>
<p><em>&#8220;Damit Fahrgäste auch künftig, nach dem Bau des Tiefbahnhofs Stuttgart 21, ohne (in Tübingen) umzusteigen durchfahren können, prüfe sie zudem den Einsatz von <span style="color: #ff0000;"><strong>Hybridloks</strong></span> auf dieser Strecke. Gönner verweist dabei auf erfolgversprechende S-Bahn-Projekte wie zum Beispiel in <span style="color: #ff0000;">Hamburg</span>, wo Hybrid-Loks bereits zum Einsatz kommen.&#8221;</em></p>
<p>Da hat Frau Gönner, die Ehrgeizige mit dem Klassenprimus-Auftritt, leider überhaupt nicht aufgepasst. In Hamburg, bei der Hamburger Hochbahn, fahren zwar Hybridbusse von Mercedes, die Brennstoffzelle, Akku und Elektromotor kombinieren. Busse haben aber Gummireifen und fahren nicht auf Schienen, gell, Frau Gönner?</p>
<p>Was die verkehrstechnische Laiendarstellerin mit „Hybridlok“ bezeichnet, ist erstens keine Lok und zweitens nicht hybrid. Denn eine S-Bahn, die ihren Strom mal aus der Oberleitung und mal aus der seitlichen Stromschiene bezieht, ist kein Hybridzug. (Nachtrag: Zum AKN-Hybridzug siehe Kommentare unten – er wäre für Gönners Problem keine Lösung.)</p>
<p>Hybrid bedeutet nämlich, zwei Kraftquellen zu kombinieren. Oder genauer, wie in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybrid">Wikipedia</a> nachzulesen ist: „Ein Hybridfahrzeug allgemein ist nach UNO-Definition ein Fahrzeug, in dem mindestens zwei Energieumwandler und zwei im Fahrzeug eingebaute Energiespeichersysteme vorhanden sind, um es anzutreiben. Energiewandler sind beispielsweise Elektro-, Otto- und Dieselmotoren, Energiespeicher sind beispielsweise Batterie oder Kraftstofftank.“ Und genau deshalb ist der Toyota Prius mit Benzin- und Elektromotoren auch ein Hybridfahrzeug. Und der Citaro-Bus auch. Gell, Frau Gönner? Froget se dr Zetsche. Där verzehlts Ihne beym näkschte Mol bestimmt nommol gärn. Villeycht baut der Ihna au a Citaro-Teschtziegle mit Ahänger fier dr Dienschtmercedes, dass Se schnellr nach Sigmaringe kommä.</p>
<p>Nun geht es Gönner hier um die nicht elektrifizierte Zollernbahn und die umsteigefreie Verbindung weiter nach Stuttgart, ab Tübingen also mit Oberleitung. Stuttgart 21 ist bekanntlich ein gigantisches Arbeitsbeschaffungsprogramm für Baden-Württembergs rechtschaffene Behörden, die sich beim Nehmen und Geben besonders hervortun, wie die <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2811214_0_9223_-korruption-in-behoerden-tricks-bei-der-auftragsvergabe.html">Stuttgarter Zeitung</a> berichtet, der das bisher noch nie aufgefallen ist.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Stuttgart 21 ist darüber hinaus auch ein gutes Beispiel dafür, wie man sich erst Probleme schafft und sie dann mit gewaltigem Aufwand zu lösen versucht</span><span style="color: #ff0000;">.</span> Sonst könnte man ja den Kopfbahnhof beibehalten. Aber da der baden-württembergische Filz ja mit einigen Jahren Abstand die kometenhafte Karriere von Microsoft (Kometen verglühen!) nachvollzieht, ist Stuttgart 21 so etwas wie die Wintel-Allianz, die einst fruchtbare Zusammenarbeit von Windows und Intel. Mit immer größerem Aufwand an Software und Prozessorleistung machte man das am neuen PC, was man immer schon machte: ein Briefle tippen. Das ist so, wie bewaffnet im Hochleistungssportwagen im Stau zu stehen, wie es ein gewisser Ministerdarsteller für sinnvoll zu halten scheint.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Man kann halt auch mit großem Aufwand nicht vorankommen.</strong></span></p>
<p>Um zur ominösen Hybridlok zurückzukommen: So etwas gibt es von <a href="http://www.lutze.com/Innovative-Fahrzeugkonzepte-mi.645+M504744f7235.0.html">Bombardier</a>, <a href="http://www.rail.dbschenker.de/site/logistics/rail/raildeutschland/de/service/kundenmagazin/artikel7/artikel7.html">Alstom</a> und anderen und wird mit Brennstoffzellen <a href="http://railomotive.com/2010/03/bnsf-brennstoffzellenlok-jetzt-im-praxistest/">in den USA</a> im Rangierbetrieb erprobt.</p>
<p>Aber eben nicht in Hamburg. Nun kann man darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist, eine teure Hybridlok über die Alb fahren zu lassen oder bis in 25 Jahren, wenn Stuttgart 21 vielleicht betriebsbereit ist, die Zollernbahn zu elektrifizieren. Denn eine Hybridlok hat ja nicht nur die elektrische Ausrüstung einer Ellok auf dem Rahmen, sondern benötigt auch die Ausrüstung einer dieselelektrischen Lok: einen Dieselmotor, Generator, Leistungselektronik, Kraftstofftank und aus ökologischen und ökonomischen Gründen einen Akku, der die beim Bremsen erzeugte Energie speichert. Was grob Kraftstoff-Einsparungen von 20 % bringt.</p>
<p>Der starke Wunsch nach Hybridloks kann aber auch eine typische Politikeraussage sein, dass eine Elektrifizierung der Zollernbahn langfristig nicht vorgesehen ist. Was die überall so kunstvoll eingewickelten CDU-Landräte, ohne jedes Nachdenken allesamt glühende Verfechter des Stuttgart21-Fortschritts, auf der Alb natürlich erst in einigen Jahren merken werden. Die IHK Reutlingen hat ihre Zustimmung zu S21 sogar mit der Forderunng einer Elektrifizierung der Zollernbahn bis Albstadt-Ebingen verbunden, wie <a href="http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Hybride-Loks-fuer-Zollernbahn-_arid,124997.html">dieser Beitrag</a> meldet.</p>
<p>Weil die Züge den Tiefbahnhof Stuttgart 21 schnellstmöglich verlassen müssen, um den in kürzestem Abstand folgenden Zügen Platz zu machen, erfanden die genialen Planer – auch bekannt durch den Auftritt einer Planerin mit großzügig in kleinster Schrift gefüllten Glaubenssätzen – den Kreisverkehr durchs Land. Den braucht zwar niemand, weil Stuttgart Hbf ein Pendlerbahnhof ist. Aber mit 8 Bahnsteiggleisen geht es eben nicht anders. <strong>Wie gesagt, Stuttgart 21 schafft Probleme, die man vorher nicht hatte.</strong> Zumal auch die Ghostwriter von DB-Vorstand Kefer (der während der Schlichtung ausführliche Antworten veröffentlichte, ohne beim Tippen erwischt zu werden) zugeben müssen, dass ein Kopfmachen im unterirdischen Schrägbahnhof <a href="http://www.direktzu.de/stuttgart21/messages/29747#id_answer_30963">nicht so leicht machbar</a> ist. Im Prinzip ja, aber in Wirklichkeit besser nicht. Weil die Zeit nicht reicht und der Zug bei der Bremsprobe wegrollen könnte, wenn man die Feststellbremse anzuziehen vergisst.</p>
<p>Der erzwungene Landes-Kreisverkehr, von den Straßenplanern und ihren ebenso genialen wie spritfressenden runden dörflichen Ortsausgang-Verschönerungen abgeguckt, würde bedeuten, dass die Hybridloks sinnlos unter der Oberleitung durch Baden-Württemberg herumkurven. Was zur Folge hätte, dass man mehr Loks braucht, sie nur einen Bruchteil ihrer Fahrstrecke mit Dieselmotor fahren und unnötig Gewicht aufs Gleis bringen, was bei den vielen Steilstrecken im Tunnel nicht gerade wünschenswert ist, von den höheren Investitionskosten abgesehen. Die nicht Frau Gönner, sondern der Nahverkehrsbetreiber bezahlt und damit wieder das Land.</p>
<p><strong>Warum dieser Schwachsinn notwendig ist? Weil Stuttgart 21 und die vielen Tunnel nicht von Dieselzügen durchfahren werden dürfen. Wo man keine Probleme hat, macht man sich in Baden-Württemberg eben gern welche.</strong></p>
<p>Ich hätte da einen Vorschlag, wie man sich den ganzen Ärger sparen könnte: Man baut in Böblingen, Kornwestheim, Esslingen, Ludwigsburg und Waiblingen gigantische Umsteigebahnhöfe mit Einkaufszentren (Gönners frühere Freunde von <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/kameras-in-umkleideraeumen/">ECE wären mit seiner bewährten Videoüberwachung</a> bestimmt gern dabei) und fährt die Pendler mit tausenden Hybrid-Citaro-Brennstoffzellenbussen von Mercedes durch die Tunnel, womöglich spurgeführt, zum neuen unterirdischen Monument des Fortschritts (Stuttgart 22!) neben dem Bonatz-Bau.</p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Einen Brennstoffzellenbusbahnhof gibt es noch nirgends! </span></h2>
<p><span style="color: #000000;">Wirtschaftsförderung und <strong>FORTSCHRITT</strong>, der wirklich dem Land nützt! </span>(Fast hätte ich <span style="color: #0000ff;"><em>Fortschrott </em></span>getippt&#8230;) Das ganze Schienengelump in Stuttgart käme weg, eine (unterirdische) Ringbahn würde die Umsteigebahnhöfe verbinden.</p>
<p>Für die Probleme mit den Einflugschneisen am Bodensee hätte ich auch eine Lösung. Wenn Frau Gönner bei den Schweizern in ihrer beredten Art dafür wirbt, dass dort nur noch Hubschrauber und Senkrechtstarter starten und landen dürfen, wird man sie am Bodensee und Hochrhein als Heldin feiern und bestimmt erst recht CDU wählen. Bis zum 27. März hat sie ja noch Zeit für ihre Mission im Nachbarland.</p>
<p>Ihre herausragende verkehrstechnische Expertise wird man in diesem traurigen Entwicklungsland des öffentlichen Verkehrs gewiss dankbar akzeptieren.</p>
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		<title>Mehr zu Heilmanns dampf-elektrischer Lok</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/12/mehr-zu-heilmanns-dampf-elektrischer-lok/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 06:44:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Hinweis auf die dampf-elektrischen Lokomotiven von Heilmann]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im November 2009 <a href="http://railomotive.com/2009/11/schienenverkehr-historisch-die-dampf-elektrische-lok-von-heilmann/">berichtete</a> ich über die dampf-elektrischen Lokomotiven von Jean Jacques Heilmann, die Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich getestet wurde. Die Lok war ihrer Zeit voraus und setzte sich nicht durch.</p>
<p>Nun habe ich durch Zufall eine englischsprachige <a href="http://douglas-self.com/MUSEUM/LOCOLOCO/heilmann/heilmann.htm">Website</a> gefunden, in der viele Informationen, Zeichnungen und Fotos zusammengetragen wurden.</p>
<p>Herrlich ist auch die irische <a href="http://douglas-self.com/MUSEUM/LOCOLOCO/lartigue/lartigue.htm">Listowell and Ballybunnion Railway</a> nach dem System Lartigue, die auf einer Mittelschiene fuhr und wie ein Sattel seitlich herunterhing. Ich weiß nicht mehr, ob ich diese Bahn in den siebziger Jahren im Lok-Magazin beschrieben habe, als ich erstmals in einem deutschen Medium die Geschichte der irischen Eisenbahnen vorstellte. Wenn nicht, dann hatte ich es damals vor. <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Viel Spaß beim Stöbern und Staunen!</p>
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		<title>2011 wird ein MTU-Hybridantrieb im 642 der DB erprobt</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 07:47:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rekuperation]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Hybridantrieb von MTU soll den Triebwagen der Baureihe 642 wirtschaftlicher und umweltfreundlicher machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5709" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/Westfrankenbahnk.jpg"><img class="size-full wp-image-5709" title="Westfrankenbahnk" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/Westfrankenbahnk.jpg" alt="" width="640" height="395" /></a><p class="wp-caption-text">Der 642 dient als Versuchsträger für den MTU-Hybridantrieb (Foto: DB)</p></div>
<p>Die Tognum-Tochter MTU Friedrichshafen GmbH und die  DB RegioNetz Verkehrs GmbH Westfrankenbahn wollen im zweiten Halbjahr 2011 in einem Forschungsprojekt, das vom Bundesverkehrsministerium mit 1,9 Millionen Euro gefördert wird, einen Hybridantrieb erproben. Ein Prototyp des von MTU entwickelten  Hybrid-Powerpacks soll in einem Nahverkehrstriebwagen der Baureihe 642 auf  der Strecke Aschaffenburg – Miltenberg getestet werden.</p>
<div id="attachment_5708" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/MTU_PowerPack_Hybridk.jpg"><img class="size-full wp-image-5708" title="MTU_PowerPack_Hybridk" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/MTU_PowerPack_Hybridk.jpg" alt="" width="640" height="409" /></a><p class="wp-caption-text">Dieselmotor, Akkus und Generator-Motoreinheit (Foto: MTU)</p></div>
<p>Das Hybrid-Powerpack ist ein Unterflurantrieb, der  beim Bremsen Energie zurückgewinnt und sie für beim Wiederanfahren nutzt. Als Parallelhybrid kann er entweder  mit dem Dieselmotor oder mit dem Elektromotor oder mit  Diesel-Elektro-Kombination betrieben werden. Damit können  Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxidausstoß um bis zu 25 Prozent  abgesenkt werden. Gefördert wird die Erprobung des Hybrid-Triebwagens  vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) im  Rahmen des Projekts Modellregionen Elektromobilität, das von der NOW  GmbH Nationale Organisation für Wasserstoff- und  Brennstoffzellentechnologie koordiniert wird.</p>
<p>Das Funktionsprinzip des Hybrid-Powerpacks beruht  auf Rückgewinnung der Bremsenergie über einen Generator mittels  Bremsenergie-Rekuperation. Beim Anfahren und Beschleunigen gibt der  Energiespeicher seine zuvor gespeicherte Energie über einen  Gleichstrom-/Wechselstrom-Umrichter an den Generator ab, der jetzt als  Elektromotor den Triebwagen beschleunigt. Je nach Lastanforderung durch  den Triebzugführer wird rein elektrisch oder aus einer Kombination aus  Diesel- und Elektromotor angefahren. In Bahnhöfen oder auf  innerstädtischen Strecken ist mit dieser Technologie ein geräusch- und  emissionsarmer Bahn-Betrieb möglich. Besonders wirtschaftlich ist diese  Technik auf Nahverkehrsstrecken mit häufigem Bremsen und Beschleunigen, da hier viele Lade- und Entladezyklen erfolgen.</p>
<p>Die Motor-/Generator-Einheit wurde von MTU gemeinsam  mit einem Systempartner entwickelt. Der Dieselmotor des Typs 6H 1800  R75 hat eine Leistung von 315 Kilowatt, der Elektromotor bis zu 400  Kilowatt. Zusätzlich wurde in das Hybrid-Powerpack eine  SCR-Abgasnachbehandlung mit Harnstofftank zur Erfüllung der ab 2012  geltenden Emissionsstufe EU III B integriert. In dieser Kombination  eignet sich das Hybrid-Powerpack auch zur umweltfreundlichen  Remotorisierung vorhandener Dieseltriebwagen.</p>
<p>Meines Wissens wird diese Hybrid-Technologie bereits von Bombardier und Siemens für Serienfahrzeuge angeboten, aber aus (Investitions-)Kostengründen noch nicht genutzt.</p>
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		<title>Kleines Interview im Wirtschaftswoche-Blog Greenonomics</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftswoche]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview zu umweltfreundlichen Eisenbahnen mit Friedhelm Weidelich im Wirtschaftswoche-Blog Greenonomics]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sebastian Matthes, Ressortleiter Technik + Wissen bei der Wirtschaftswoche, interviewte mich zu umweltfreundlichen Eisenbahnen. In seinem Blog <a href="http://www.wiwo.de/blogs/greenonomics/2010/08/30/die-zahlen-der-deutschen-bahn-sind-immer-mit-vorsicht-zu-geniesen/">&#8220;Greenonomics&#8221;</a> (umweltfreundliche Wirtschaft) können Sie es nachlesen.</p>
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		<title>SBB Cargo bestellt Hybrid-Rangierloks bei Stadler</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 13:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<category><![CDATA[SBB Cargo]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadler]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Ersatz für die veralteten Bm 4/4 beschafft SBB Cargo bei der Stadler Winterthur AG 30 zweiachsige Hybridloks vom Typ Eem 923 Hybrid. Die Elektro-Rangierloks haben einen Dieselmotor, um fahrdrahtlose Gleise bedienen zu können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4543" class="wp-caption alignnone" style="width: 634px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/SBBCeem923k.jpg"><img class="size-full wp-image-4543" title="SBBCeem923k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/SBBCeem923k.jpg" alt="" width="624" height="451" /></a><p class="wp-caption-text">Ellok mit Dieselmotor im modernen Retro-Design (Bild: Stadler/SBB Cargo)</p></div>
<p>Als Ersatz für die veralteten Bm 4/4 beschafft SBB Cargo bei der <a href="http://www.stadlerwinterthur.ch/de/firmenportrait/index.php">Stadler Winterthur AG</a> (ex SLM) 30 neue, zweiachsige Hybridloks (Typ Eem 923 Hybrid). Sie kommen im leichten Zustell- wie auch im Rangierdienst zum Zug. Die Investitionen belaufen sich auf knapp CHF 88 Mio. Das neu entwickelte Modell basiert auf der <a href="http://www.stadlerwinterthur.ch/de/news/index.php">Rangierlok Ee 922</a>, die bei der SBB bereits beim Personenverkehr für Rangieraufgaben im Einsatz steht. Die Hybridversion für SBB Cargo verfügt über zwei Elektromotoren sowie einen ergänzenden Diesel-Hilfsantrieb für das Bedienen von Anschlussgleisen ohne Fahrdraht. Die Eem 923 Hybrid erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die 9 m lange Wechselstromlok ist für 15 kV / 16,7 Hz und 25 kV / 50 Hz ausgelegt und bringt 1500 kW an die Räder, mit dem 360 kW-Dieselantrieb ca. 290 kW.</p>
<p>Mit diesem Innovationsschritt hat sich SBB Cargo bewusst für eine besonders umweltfreundliche Rangierlokomotive entschieden. Insgesamt waren sechs Anbieter zur Angebotserstellung eingeladen. Dabei wies das Angebot der Hybridlok von Stadler Winterthur die niedrigsten Investitions-, Betriebs- und Unterhaltskosten aus. Auf die gesamte Lebensdauer gerechnet, ist die Hybridlok für SBB Cargo mit Abstand am wirtschaftlichsten. Im Vergleich zu konventionellen Dieselloks überzeugte die Eem 923 zudem durch ihre gute Ökobilanz, da sie deutlich weniger CO2 und Lärmemissionen verursacht.</p>
<p>Gleichzeitig kann SBB Cargo mit der Neubeschaffung die Flottenvielfalt im Rangier- und Zustelldienst weiter reduzieren, was einen effizienteren Betrieb und Unterhalt der Fahrzeugflotte ermöglicht. Die neuen Hybridloks werden in den Jahren 2012/2013 ausgeliefert. SBB Cargo hat sich zudem Optionen auf weitere Fahrzeuge gesichert, welche bei Bedarf eingelöst werden können.</p>
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		<title>BNSF-Brennstoffzellenlok jetzt im Praxistest</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/03/bnsf-brennstoffzellenlok-jetzt-im-praxistest/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 10:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[BNSF]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Brennstoffzellen-Hybridlok der BNSF wird nun im Rangierbahnhof Commerce in Kalifornien getestet]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp" style="text-align: left;">
<div id="attachment_3795" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/BNSF-BZLok.jpeg"><img class="size-full wp-image-3795" title="BNSF BZLok" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/BNSF-BZLok.jpeg" alt="" width="320" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Schwarzenegger besucht Brennstoffzellenlok (Foto: Office of the CA Gov.)</p></div>
<p>Manchmal dringen Nachrichten nur langsam über den Großen Teich, weil amerikanische Unternehmen oft eine sehr seltsame, selektive Pressearbeit betreiben oder sich die vielen Korrespondenten deutscher Zeitungen und Zeitschriften allzu oft an Google, Apple, Facebook und anderen digital operierenden Firmen und relativ leicht verständlichen Themen festbeißen. Die <a href="http://railomotive.com/2009/08/leise-lok-dank-brennstoffzellen/">erste Brennstoffzellenlok der Welt</a> haben sie übersehen und weil ich das Thema seit Jahren verfolge, konnte ich für die FAZ, Wirtschaftswoche und VDI-Nachrichten darüber berichten.</p>
</div>
<p>Über die <a href="http://www.railwaygazette.com/news/freight/single-view/view/29/fuel-cell-testing-begins.html">Railway Gazette</a> stieß ich nun nach einiger Internetrecherche auf die Quelle der Information, dass die Lok seit Januar auf dem Rangierbahnhof Commerce in Kalifornien getestet wird. Was BNSF-Chef Matt Rose, Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger und Bürgermeister Pringle sagten, kann man <a href="http://gov.ca.gov/speech/14303">hier</a>, auf der Seite des Gouverneurs, nachlesen – Politiker machen aus gutem Grund immer noch die beste Öffentlichkeitsarbeit. <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Wobei der amerikanische Stil doch etwas von unseren Gewohnheiten abweicht. Denn sogar Schwarzeneggers Gattin Maria Shriver wird auf der Homepage des Gouverneurs ausführlich vorgestellt.</p>
<p>Schwarzenegger sagte: &#8220;Believe me, the world is watching this right now. They will be talking  about it in Europe, about this technology.&#8221;</p>
<p>Schade, dass er sich da wohl geirrt hat. Doch wichtiger ist sein flammendes Engagement für einen kalifornischen Personenschnellverkehr (der nach unseren Maßstäben weit unterhalb des allseits propagierten Hochgeschwindigkeitsverkehrs liegt). In dieser Hinsicht sind die USA ein Entwicklungsland auf Dritte-Welt-Niveau, wie auch Präsident Obama immer wieder betont.</p>
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		<title>Noch mehr Bombardier-Loks aus Kassel für NJ TRANSIT</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/11/1846/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 08:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolok]]></category>
		<category><![CDATA[Hybridlok]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Bombardier]]></category>

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		<description><![CDATA[Bombardier Transportation übergab gestern in Kassel die erste von insgesamt 36 Elektrolokomotiven vom Typ ALP-46A an die New Jersey Transit Corporation]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bombardier Transportation übergab gestern in Kassel die erste von insgesamt 36 Elektrolokomotiven vom Typ ALP-46A an die New Jersey Transit Corporation (NJ TRANSIT) übergeben. Die Lokomotive ist Bestandteil einer Flotten-Bestellung aus dem Februar 2008, die NJ TRANSIT für den Einsatz im Personenverkehr vorgesehen hat. Bereits seit 2002 sind Bombardier-Elektroloks bei NJ TRANSIT im Einsatz und befördern pro Tag durchschnittlich 250.000 Passagiere zwischen New Jersey und Manhattan.</p>
<div id="attachment_1847" class="wp-caption aligncenter" style="width: 719px"><img class="size-full wp-image-1847" title="BT-2990-ALP46HR" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/11/BT-2990-ALP46HR.jpg" alt="Lok aus Kassel in New Jersey: ALP-46 der NJ TRANSIT (Foto: Bombardier)" width="709" height="401" /><p class="wp-caption-text">Lok aus Kassel in New Jersey: ALP-46 der NJ TRANSIT (Foto: Bombardier)</p></div>
<p>„Diesen Folgeauftrag verdanken wir der hohen Qualität und Leistungsfähigkeit der ersten Serie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/NJT_ALP_46">ALP-46-Lokomotiven</a>, die sich seit Jahren bei NJ TRANSIT erfolgreich bewähren“, sagte Peter Ammann, Vice President Sales &amp; Marketing Locomotives, Bombardier Transportation. Diese sind die amerikanische Variante der Baureihe 101 der DB.</p>
<p>Die ALP-46A-Lokomotiven werden am Standort Kassel gefertigt. Sie werden die Doppelstock-Nahverkehrswagen ziehen, die Bombardier zurzeit an NJ TRANSIT ausliefert. Die Baureihe ALP-46A ist eine Weiterentwicklung der ALP-46, von denen 29 Fahrzeuge seit 2002 in New Jersey fahren. Bei der neuen Generation sind eine Reihe von Systemen modernisiert worden, so zum Beispiel die Leistungselektronik, bei der jetzt modernste Halbleitertechnologie zum Einsatz kommt. Die Höchstgeschwindigkeit wurde von 160 km/h auf 200 km/h erhöht.</p>
<p>Darüber hinaus wird derzeit ein neuartiger Typ von Zweikraft-Lokomotiven entwickelt. Die ALP-45DP wird den umsteigefreien Personenverkehr über elektrifizierte und nicht elektrifizierte Strecken zwischen New Jersey und New York City ermöglichen. Dies erspart den Passagieren das Umsteigen auf dem Weg nach Manhattan. Die ALP-45DP, ausgestattet mit dem Bombardier MITRAC Hybrid-Antriebssystem, ergänzt das elektrische Antriebskonzept der ALP-46A-Lokomotive um zwei Dieselmotoren. Damit werden zwei vollwertige Lokomotivantriebe in einem Fahrzeug kombiniert. Dieser Ansatz ist auch für zukünftige Fahrzeuge in Europa umsetzbar.</p>
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