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	<title>Railomotive &#187; Metro</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Metro-Fahrzeugmarkt wächst weiter</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 06:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Markt für Metrofahrzeuge hat mit einen Marktvolumen für Neubeschaffungen von etwa 5,4 Mrd. Euro einen historischen Höchststand erreicht und wird jährlich weiter um zwei bis drei Prozent wachsen. Zwischen 2006 und 2010 wurden fast doppelt so viele Wagen wie in dem vergangenen Zeitintervall beschafft, ermittelte das Eisenbahn-Consultingunternehmen SCI Verkehr.
Die Metropolisierung ist ein entscheidender Treiber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Markt für Metrofahrzeuge hat mit einen Marktvolumen für Neubeschaffungen von etwa 5,4 Mrd. Euro einen historischen Höchststand erreicht und wird jährlich weiter um zwei bis drei Prozent wachsen. Zwischen 2006 und 2010 wurden fast doppelt so viele Wagen wie in dem vergangenen Zeitintervall beschafft, ermittelte das Eisenbahn-Consultingunternehmen SCI Verkehr.</p>
<p>Die Metropolisierung ist ein entscheidender Treiber für den Markt. Mit den Städten sind auch die Metrosysteme gewachsen. Heute sind weltweit 139 Metrosysteme in Betrieb, im Jahr 2000 existierten lediglich 107 und 1990 nur 84 Metrosysteme. Außerdem werden bestehende Systeme kontinuierlich erweitert. Das Wachstumspotenzial für den zukünftigen Neubau von Metrosystemen bleibt enorm. Denn etwa 160 Metropolen verfügen noch immer über kein Metrosystem, vor allem in Asien und Afrika und im Nahen Osten.</p>
<p>Ende 2009 waren etwas mehr als 9 000 km Metro-Netze in Betrieb. SCI Verkehr rechnet damit, dass bis 2015 ca. 3 500 km weitere Strecken im Vergleich zu 2009 in Betrieb genommen werden und bis 2020 weitere 2 400 km. Während sich Metroprojekte in Europa überwiegend auf den Ausbau bestehender Strecken konzentrieren, erlebt Asien in jüngster Vergangenheit einen starken Metroboom. <span style="color: #ff0000;">Das Wachstum des Markts für Metrofahrzeuge wird maßgeblich von Asien getragen, insbesondere von China, gefolgt von Indien.</span></p>
<p>Die Nachfragestruktur bei Metrofahrzeugen ist deutlich spezifischer (Spurweite, Bahnsteighöhe, Signalisierungstechnik, Ausstattungs- und Designwünsche usw.) als zum Beispiel bei der Vollbahn. Skaleneffekte zur Kostenreduzierung sind nur schwer zu erreichen. Gleichwohl bestehen hohe Sicherheits- und Qualitätsanforderungen. Deshalb wird der Markt für Metrofahrzeuge von einigen wenigen internationalen Anbietern beherrscht.</p>
<p>Traditionell dominierten <span style="color: #ff0000;">Alstom, Bombardier, Siemens</span> sowie japanische Hersteller wie <span style="color: #ff0000;">Kawasaki</span> den Weltmarkt. Neu hinzu kommen die <span style="color: #ff0000;">chinesischen Hersteller CNR und CSR</span>, die als Newcomer zu deutlich reduzierten Preisen anbieten: Der Durchschnittspreis pro Metrowagen von CNR und CSR liegt bei ca. 65 Prozent des westlichen Durchschnittspreises. Aufgrund der großen Nachfrage auf den chinesischen Heimatmärkten erreicht CNR bereits den zweiten und CSR den fünften Platz bei den weltweiten Marktanteilen.</p>
<p>Das auf Bahntechnik und Logistik spezialisierte Beratungsunternehmen SCI Verkehr GmbH analysierte die aktuelle Größe, die Struktur und die Player der weltweiten Märkte für Fahrleitungsanlagen und Bahnstromversorgung, erarbeitete Prognosen für die nächsten fünf Jahre und bietet die Studie <a href="http://www.sci.de/produkte/scimulticlient-studien/fahrzeugsegment.html">„Metrofahrzeuge – weltweite Marktentwicklungen“</a> an.</p>
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		<title>Neue Metro in Singapur will energieeffizienter fahren</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/03/neue-metro-in-singapur-will-energieeffizienter-fahren/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 07:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asien]]></category>
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		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>

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		<description><![CDATA[Siemens sorgt für eine effiziente Bahnstromversorgung für die neue Downtown Line der Metro in Singapur]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Siemens Mobility wird die neue fahrerlose Metro-Linie „Downtown Line“ in Singapur mit effizienter Bahnstromversorgung ausstatten. Den Auftrag erhielt Siemens von der Land Transport Authority (LTA), der lokalen Behörde, die für das Verkehrsministerium Singapurs den Ausbau des Verkehrsnetzes plant.</p>
<p>Der Stadtstaat <span style="color: #0000ff;">Singapur</span> hat ein modernes, blitzsauberes Nahverkehrssystem und ist <span style="color: #0000ff;">weltweit führend im fahrerlosen U-Bahnbetrieb. </span>Diese Position will Singapur auch in Zukunft bewahren und investiert jetzt in den Ausbau einer neuen Metro-Linie. Die <span style="color: #0000ff;">Downtown Line </span>wird mit einer Streckenlänge von 40 Kilometern und 33 Stationen zur wesentlichen Verbesserung des täglichen Pendlerverkehrs beitragen, da sie die direkte Anreise aus dem Nordwesten und Osten der Stadt in das zentrale Geschäftsviertel und die Marina Bay ermöglicht. Die neue Streckenführung wird die Fahrzeiten zu diesen Zielen erheblich reduzieren. Auf der zweigleisigen Metro-Linie, die komplett unterirdisch verläuft, sollen täglich bis zu 500.000 Fahrgäste befördert werden. Der Ausbau der Strecke erfolgt in drei Phasen, der erste Bauabschnitt soll bis 2013 abgeschlossen sein.</p>
<p>Auf der neuen U-Bahn-Strecke in Singapur werden auch Wechselrichter  installiert. Diese Wechselrichter werden in der Stromversorgung von  Gleichstrombahnen eingesetzt, wo häufig ein unvollständiger  Energieaustausch zwischen den Fahrzeugen stattfindet. Mit Hilfe der  Wechselrichter, die in den Unterwerken installiert sind, wird die  überschüssige Bremsenergie der Fahrzeuge in das Mittelspannungsnetz  übertragen. Auch weiter entfernte Verbraucher, wie beispielsweise  Fahrzeuge auf anderen Streckenabschnitten oder Fahrstühle, Rolltreppen  und Beleuchtung, können mit dieser Energie versorgt werden.</p>
<p>Siemens Mobility liefert nicht nur die komplette Bahnstrom- und Mittelspannungsversorgung, sondern ist auch verantwortlich für Projektmanagement, Design, Montage und Inbetriebnahme. „Dieser Auftrag ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Marktstellung in Asien und unterstreicht unsere führende Position mit umweltfreundlichen Technologien“, sagte Dr. Jörg Schneppendahl, Leiter der Business Unit Complete Transportation bei Siemens Mobility.</p>
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		<title>Bombardier wehrt sich gegen DB-Vorwürfe wegen S-Bahn</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 17:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bombardier]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>

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		<description><![CDATA[Bombardier wehrt sich gegen Vorwürfe, die Baureihen 481 und 482 seien schlecht konstruiert gewesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da hat sich es die <a href="http://railomotive.com/2010/02/s-bahn-berlin-die-db-gibt-wenigstens-desorganisation-zu/">DB ziemlich einfach gemacht</a>, auf Bombardier herumzuprügeln. Der S-Bahnzug-Hersteller wehrt sich jetzt folgendermaßen:</p>
<p><em>Bombardier Transportation stellt als Hersteller der bei der S-Bahn Berlin eingesetzten Züge der Baureihe 481/482 fest, dass die Fahrzeuge ordnungsgemäß nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik konstruiert und gebaut worden sind. Sie entsprechen auch den Spezifikationen, die die S-Bahn Berlin in einem technischen Lastenheft festgelegt hat. Die für die Zulassung erforderlichen Nachweise hat Bombardier gemäß den Anforderungen der zuständigen Behörden eingereicht und eine Zulassung erhalten. Dies gilt insbesondere auch für die Komponenten Bremse und Radsatz. Die S-Bahn Berlin hat die Fahrzeuge abgenommen.</em></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Die Fahrzeuge hatten nachweislich über Jahre hinweg eine sehr gute Verfügbarkeit von mehr als 98 Prozent. Im Jahr 2007 endete die allgemeine Gewährleistung einvernehmlich. </span>Zum damaligen Zeitpunkt waren die ältesten Fahrzeuge bereits rund zehn Jahre alt, die Flotte hatte eine Gesamtlaufleistung von 180 Mio. Kilometern erreicht und ihre Zuverlässigkeit und hohe Verfügbarkeit dauerhaft unter Beweis gestellt.</em></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Bombardier ist in die Wartung und Instandhaltung der S-Bahn-Flotte nicht eingebunden</span>; diese erfolgt allein durch die S-Bahn Berlin GmbH. Der Betreiber kann diese Aufgabe an den Fahrzeughersteller weitergeben, zum Beispiel über Wartungsverträge. Im Fall der BR 481/482 war Bombardier zu keinem Zeitpunkt mit dieser Aufgabe betraut. Bombardier ist daher auch nicht für mögliche Verstöße gegen Wartungsvorschriften und daraus folgende Konsequenzen verantwortlich.</em></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Im Fall einer 2003 gebrochenen Radscheibe hat die S-Bahn Berlin GmbH Bombardier lediglich mitgeteilt, dass es sich um ein Einzelereignis und keinen Materialfehler gehandelt habe.</span> In diese und in die Untersuchung eines Radscheibenbruchs im Mai 2009 war Bombardier nicht eingebunden. Bombardier hat der S-Bahn Berlin GmbH direkt nach dem Unfall fachliche Unterstützung bei dem Verfahren angeboten und dieses Angebot mehrfach erneuert.</em></p>
<p><em>Die Anpassung von Fahrzeugen an neue technische Vorschriften, die erst nach Auslieferung in Kraft treten, obliegt dem Betreiber, in diesem Fall der S-Bahn Berlin GmbH.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Die Deutsche Bahn hat ein seltenes Talent, nicht nur Kunden, sondern sogar die Hersteller gegen sich aufzubringen.</strong></span></p>
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		<title>Überraschung! Auch bei Düsseldorfer U-Bahn-Bau wurde manipuliert</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch bei der Düsseldorfer Wehrhahn-Linie wurden Protokolle gefälscht]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Düsseldorfs Wehrhahn-Linie, für mich eine der dümmsten kommunalen Entscheidungen der letzten Jahre in unserer sonst so liebenswerten Stadt, wird auch unter der Regie von <a href="http://www.ingenieurbau.bilfinger.de/index.php?id=908">Bilfinger Berger</a> gebaut, deren Mitarbeiter schon in Köln durch kriminelle Aktionen aufgefallen sind. Die Fälschungen von Prüfprotokollen seien offenkundig von denselben Arbeitern vorgenommen worden, die auch für die Schlampereien beim Bau der Kölner U-Bahn verantwortlich seien, hat die Stadt herausgefunden.</p>
<p>Wen wundert das? Betrug, Provisionen, Vetterleswirtschaft und Manipulationen scheinen heutzutage zu jedem Bau-Großprojekt zu gehören. Der &#8220;Staat&#8221; oder ein milliardenschwerer &#8220;Investor&#8221; bezahlen ja alles. Ich bin gespannt, wer bei der Wehrhahn-Linie noch alles die Hand aufgehalten hat. Vielleicht schafft es die Lokalpresse (oder ein Teil davon) ja auch mal, investigativ und weniger als Sprachrohr der regierenden Rathausparteien und Nachplapperer von Investorengeschwätz zu arbeiten.</p>
<p>Berichte hierzu bei <a href="http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Unregelmaessigkeiten-bei-U-Bahn-Bau_aid_823773.html">RP online</a>, <a href="http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/Offenbar-Unregelmaessigkeiten-bei-Duesseldorfer-U-Bahn-Bau-id2634302.html">Der Westen</a> und <a href="http://www.wz-online.de/?redid=765317">WZ</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Öffentlicher Nahverkehr legt 2009 zu, Verluste beim Fern- und Flugverkehr</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/offentlicher-nahverkehr-legt-2009-zu-verluste-beim-fern-und-flugverkehr/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ÖPNV legte 2009 zu, Eisenbahn-Fernverkehr und Flugverkehr verloren Fahrgäste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009 stiegen in Deutschland die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen um 1,2% gestiegen, rechnet das <a title="Destatis - Pressemitteilung" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/01/PD10__014__461,templateId=renderPrint.psml">Statistische Bundesamt (Destatis)</a> auf der Grundlage bisher vorliegender Daten. Der Luftverkehr dürfte um fast 5 % zurückgegangen sein.</p>
<p>Der Nahverkehr konnte sich gegenüber dem Vorjahr gut behaupten. Mit Bussen und Bahnen wurden von den Fahrgästen voraussichtlich rund 10,4 Milliarden Fahrten im Linienverkehr unternommen, das waren 1,3 % mehr als im Jahr 2008. Die Fahrgäste fuhren dabei durchschnittlich 9,3 Kilometer weit. Die Beförderungsleistung – als Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite – lag damit bei 98,6 Milliarden Personenkilometern (Pkm); ein Wachstum von 0,4 % gegenüber 2008.</p>
<p>Im <span style="color: #ff0000;">Nahverkehr</span> mit Bussen stiegen die Fahrgastzahlen 2009 leicht an (+ 0,2%), im <span style="color: #ff0000;">Eisenbahnnahverkehr</span> (einschließlich S-Bahn) blieben sie konstant. Dagegen wurden <span style="color: #ff0000;">Straßenbahnen</span> (einschließlich Stadtbahnen, U-Bahnen und Schwebebahnen) <span style="color: #ff0000;">wesentlich stärker genutzt als im Vorjahr</span> (Fahrgäste + 3,7%). Diese Entwicklung wurde wesentlich durch Sonderfaktoren in Berlin beeinflusst (rund 12% aller Fahrgäste im Liniennahverkehr in Deutschland werden von Berliner Unternehmen befördert). Zum einen führte ein mehrere Wochen andauernder Streik im Jahr 2008 zu vergleichweise niedrigen Fahrgastzahlen. Zum anderen kam es aufgrund der im Jahr 2009 begonnenen und andauernden Einschränkungen im Berliner Eisenbahnnahverkehr zu Verlagerungen auf andere Verkehrsmittel wie zum Beispiel die Berliner U-Bahn.</p>
<p>Im <span style="color: #ff0000;">Fernverkehr</span> wurden 2009 sowohl auf der Schiene als auch mit Omnibussen <span style="color: #ff0000;">weniger Fahrgäste</span> befördert. Fernreisende benutzten 123 Millionen Mal die Eisenbahn, das waren 0,7% weniger Fahrten als im Jahr 2008. Die Beförderungsleistung sank hier um 2,2% auf 34,8 Milliarden Personenkilometer. Im Linienfernverkehr mit Omnibussen wurden noch stärkere Rückgänge registriert. Sowohl die Fahrgastzahl (zwei Millionen Reisende) als auch die Beförderungsleistung sanken um jeweils rund 9%.</p>
<p>Der Personenverkehr in der <span style="color: #ff0000;">Luftfahrt</span> musste im Jahr 2009 erstmals seit dem Jahr 2002 Verluste hinnehmen; hier zeigten sich die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise: Mit 158 Millionen Fluggästen gab es auf deutschen Flughäfen 2009 ein Minus von 4,8%. Damit waren die prozentualen Verluste höher als nach den Terroranschlägen in den USA (2002: – 3,3%). Inlandsaufkommen und Auslandsaufkommen entwickelten sich dabei parallel. Im Luftverkehr mit dem Ausland sank die Zahl der Fluggäste um 4,8% auf 135 Millionen Passagiere, das Inlandsaufkommen (24 Millionen Fluggäste) nahm um 4,9% ab.</p>
<p>Eine Tabelle mit den Daten findet sich <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/01/PD10__014__461,templateId=renderPrint.psml">hier beim Statistischen Bundesamt</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutlicher Zuwachs im amerikanischen Straßenbahnverkehr</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/deutlicher-zuwachs-im-amerikanischen-strasenbahnverkehr/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 20:28:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Straßen- und Stadtbahnen konnten in den USA trotz Rezession erheblich mehr Fahrgäste gewinnen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.apta.com/mediacenter/pressreleases/2009/Pages/091221_Ridership.aspx">American Public Transportation Association (APTA)</a> meldet für die ersten drei Quartale 2009 Rückgänge der Beförderungszahlen von 3,8 % im ÖPNV. Zurückzuführen ist das auf die Rezession und Arbeitsplatzverluste.</p>
<p>Besonders deutlich wird das bei U-Bahnen/Metros, die als “heavy rail” geführt werden. Hier gingen die Fahrgastzahlen um 3 % zurück. Gegen den Trend legte die Los Angeles Metro im Dreivierteljahr um 6,0 % zu. Auch die Washington Metropolitan Transportation Authority (WMATA) beförderte 0,6 % mehr.</p>
<p>Dass Straßen- und Stadtbahnen (light rail) in den USA boomen und von der Bevölkerung angenommen werden, unterstreicht der zum Teil erhebliche Zuwachs in einigen Städten. Insgesamt ging er nur um 0,7 % zurück. Starke Zuwächse gab es in Philadelphia, PA (17,5 %), Oceanside, CA (17, 3 %), Baltimore, MD (13,9 %),  Memphis, TN (11, 6 %), Tampa, FL (7,0 %) und San Francisco, CA (1,1 %). Eine 22 km lange neue Strecke in Seattle, WA, brachte dort mehr als eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen in den ersten neun Monaten 2009. Am 19.12.09 wurde die Strecke zum Flughafen verlängert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Siemens baut bei Wiener U-Bahn-Erweiterung mit</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/11/siemens-baut-bei-wiener-u-bahn-mit/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 15:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Siemens Mobility hat von den Wiener Linien einen Auftrag zur Lieferung von Zugsicherungssystemen für die vierte Ausbaustufe der Wiener U-Bahn erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 25 Millionen Euro, die Installation soll 2015 abgeschlossen sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Siemens Mobility erhielt von den Wiener Linien einen Auftrag zur Lieferung von Zugsicherungssystemen für die vierte Ausbaustufe der U-Bahn. Das Auftragsvolumen beträgt rund 25 Millionen Euro, die Installation soll 2015 abgeschlossen sein.</p>
<p>Aus der Siemens-Pressemitteilung:</p>
<p>Die Wiener Linien befördern jährlich etwa 800 Millionen Passagiere mit U-Bahn, Straßenbahn und Bussen. Die Wiener U-Bahn zählt zu den modernsten und sichersten Metro-Systemen der Welt. Ein Grund dafür ist die Signal- und Zugsicherungstechnik. Das Wiener U-Bahnnetz besteht zurzeit aus fünf Linien mit einer Streckenlänge von 70 Kilometern und 85 Stationen. Jährlich werden rund 500 Millionen Passagiere befördert.</p>
<p>Erklärtes Ziel der Stadt Wien für 2020 ist, den so genannten Modalsplit so aufzuteilen, dass 40 Prozent aller Fahrten in der Stadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln getätigt werden und der Anteil des motorisierten Individualverkehrs von derzeit 35 Prozent auf 25 Prozent sinkt.</p>
<p>Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, wird die vierte Ausbaustufe der U-Bahn von 2010 bis 2015 umgesetzt. Die Linie U1 wird um zirka sechs Kilometer nach Süden, die Linie U2 um vier Kilometer nach Osten verlängert. Damit werden wichtige Stadtentwicklungsräume an das U-Bahnnetz angeschlossen. Der Auftrag umfasst neben zwei elektronischen Stellwerken (ESTW) für die Linienverlängerungen auch den Ausbau des ältesten Betriebshofs der U-Bahn mit einem neuen ESTW sowie die Integration dieser neuen Stellwerke in die zentrale Leitstelle. Eingesetzt wird Sicas ECC (Siemens Computer Aided Signaling Element Control Computer) mit dem linearen Zugbeeinflussungssystem LZB513 sowie das Betriebsleitsystem Vicos OC111. Diese Produkte sind bereits auf den Linien U1 und U2 zugelassen und seit Jahren in Betrieb. Weiterhin werden für Aus- und Weiterbildungszwecke ein Musterstellwerk für das Wartungspersonal sowie Fahrdienstleiterschulungsplätze für das Bedienpersonal geliefert.</p>
<p>Der Auftrag wurde nach einer zweistufigen, öffentlichen EU-Ausschreibung an Siemens vergeben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie der Mobilfunk in die Münchener U-Bahn kam</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/11/wie-der-mobilfunk-in-die-munchener-u-bahn-kam/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 14:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Vodafone]]></category>

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		<description><![CDATA[Vodafone installierte das Mobilfunknetz in der Münchener U-Bahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2107" title="45_SDW_TelefonierenU-Bahn" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/11/45_SDW_TelefonierenU-Bahn.bmp" alt="Grafik: Vodafone" />Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis in <a href="http://www.railomotive.com/?p=737">München</a>, wahrscheinlich der letzten deutschen Stadt, das Mobilfunknetz in der U-Bahn ankam. Waren es in München lange Zeit die Wünsche &#8220;der Bevölkerung&#8221;, wenigstens im Untergrund von Handy-Klingeltönen und Dauergequatsche verschont zu bleiben, waren es anderswo logistische Probleme oder auch der Streit, wer denn nun für die Kosten in den Tunneln aufkommt. Netzbetreiber und Bahnunternehmen schweigen sich dazu beharrlich aus.</p>
<p>Heute veröffentlichte Vodafone Informationen zum Ausbau in München:</p>
<p><em>Um eine unterbrechungsfreie Mobilfunkversorgung herzustellen, benötigen die Netzbetreiber eine große Zahl von Verstärkern in den Tunnelröhren und den unterirdischen Bahnhöfen. Die unterirdische Vernetzung ist eine logistische Herausforderung: So wurden zum Beispiel für das Kernnetz der Münchner U-Bahn, das unter der Federführung von Vodafone ausgebaut wurde, mehr als 400 Antennen und rund 100 Verstärker auf der etwa 75 Kilometer langen Tunnelstrecke und in den 89 Bahnhöfen montiert. Vor der Montage haben Vodafone-Techniker die Signalausbreitung auf allen Strecken gestestet und die Netzplaner die Platzierung der Antennen in den zwischen 300 Meter und drei Kilometer langen Tunnels genau bestimmt. Die optimale Platzierung der technischen Anlagen innerhalb des unterirdischen Röhrennetzes ist die Basis für eine hohe Netzqualität.</em></p>
<p><em>Was sich über der Erde mit Hilfe von Simulationsprogrammen errechnen lässt, ist unter der Erde schwerer kalkulierbar, da jede Tunnelröhre eine eigene Beschaffenheit und Form hat. Da sich die elektromagnetischen Felder in engen Tunnelröhren nur beschränkt ausbreiten können, wird gezielt an jedem Tunnelende eine Antenne platziert. Ihre Funkwellen überlappen sich in der Mitte, so werden Funklöcher vermieden. In längeren Tunnels kommt eine Antenne mit Verstärker in der Mitte hinzu.</em></p>
<p><em>Die Montage der Mobilfunktechnik im Tunnel kann in vielen Fällen nur nachts, während der Fahrbetrieb ruht, erfolgen. Die Antennen und die Verstärkereinheiten sind mit Glasfasern an die sogenannte Zentralstation angebunden. Von dieser zentralen Schaltstelle aus werden Gespräche und Daten an die Vermittlungsstelle der jeweiligen Netzbetreiber weitergeleitet. Je nach angewähltem Teilnehmer wird dann eine Verbindung ins Festnetz oder in diejenige Funkzelle ausgebaut, in der sich der angerufene Gesprächspartner gerade befindet.</em></p>
<p>Womit auch dem unkundigen Handy-Nutzer einmal erklärt wurde, wie Mobilfunkverbindungen aufgebaut werden. Denn sie reichen in Städten selten weiter als ein paar hundert Meter.</p>
<p>Die Antennen an den Tunnelenden oder in den Tunneln (dafür gibt es sogenannte Schlitzkabel) hat Vodafone in der Grafik übrigens vergessen&#8230;</p>
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		<title>Im Swissmetro-Projekt ist der Wurm drin</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 15:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochgeschwindigkeitszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissmetro]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt Swissmetro steht auf der Kippe. Die superschnelle U-Bahn durch die Schweiz wird vielleicht niemals realisiert werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0.56cm;" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"> </span></span></span></p>
<div id="attachment_1631" class="wp-caption aligncenter" style="width: 730px"><span><span><span><img class="size-full wp-image-1631" title="Fahrzeug_im_Tunnel_2_0" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/11/Fahrzeug_im_Tunnel_2_0.jpeg" alt="Blind auf Magnetkufen durch den luftleeren Tunnel soll die Swissmetro fahren  (Bild: Swissmetro)" width="720" height="508" /></span></span></span><p class="wp-caption-text">Auf Magnetkufen durch den luftleeren Tunnel geschossen werden soll die Swissmetro   (Bild: Swissmetro)</p></div>
<p>Vor 30 Jahren kam die Idee auf, eine Tunnel quer durch die Schweiz zu bauen, um darin einen Zug mit Linearmotoren berührungsfrei mit über 400 km/h im Teilvakuum schweben zu lassen. Zwölf Minuten sollte die Röhrenfahrt im fensterlosen High-Tech-Wurm der <a href="http://www.swissmetro.ch/">Swissmetro</a> zwischen Bern und Zürich dauern. Die Gesamtstrecke sollte von Genf nach St. Gallen führen und die Wirtschaftszentren der Schweiz verbinden. Nun scheint der Traum von einer Hochgeschwindigkeitsmetro zu platzen. Die 1992 gegründete Swissmetro AG mag nicht mehr und will sich am 20. November 2009 auflösen, weil es an der Unterstützung von Wirtschaft und Politik fehle. Das Projekt soll an die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL, Technische Hochschule) zurückgegeben werden.</p>
<p>Die Swissmetro AG ist keine operative Gesellschaft und investierte 11 Millionen Franken in Vorarbeiten, die knapp zur Hälfte vom Bund kamen. Die Swissmetro AG strebte an, Konzessionen für den Bau und den Betrieb der Swissmetro sowie Mittel für die Realisierung der Swissmetro zu beschaffen. Dagegen wehrt sich heute in einer <a href="http://www.swissmetro.ch/sites/default/files/news-press/Medienmitteilung_von_Pro_Swissmetro_02.11.2009.pdf">Stellungnahme</a> der Vorstand von Pro Swissmetro. Der 1995 gegründete Förderverein mit 347 Mitgliedern glaubt an die Machbarkeit der schnellen U-Bahn und will weiter dafür werben.</p>
<p>Die Rohrpost für Eilige hat einen gewissen technischen Charme, weil sie wetterunabhängig ist, praktisch keinen Platz braucht und einen geringen Energieverbrauch haben soll. Für Klaustrophobe erscheint die flugzeugähnliche Fahrzeugröhre aber nicht geeignet.</p>
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		<title>Halt bei Apple</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 09:58:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>

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		<description><![CDATA[In Chicago wird möglicherweise ein Bahnhof der CTA in "Apple" umbenannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich schreibe diese Zeilen auf einem MacBook Pro von Apple. Es ist der zweite Apple in sieben Jahren. Ich werde nie wieder einen Windows-PC benutzen, weil ich mit dem Mac nicht einmal zwei Prozent so viel Ärger und Aufwand habe wie viele Jahre mit dem PC. Keine Bluescreens, keine Abstürze mit anschließend verlorenen Texten, sauber durchlaufende Updates und Betriebssystemwechsel, keine Treiber-Probleme und keine sinnlosen Fehlermeldungen. Wenn man auf den nächsten Mac wechselt, zieht man die Programme und Daten per Ethernetkabel auf den neuen Rechner (er macht das natürlich selbst) und arbeitet einfach weiter. Eine Maschine zum produktiven Arbeiten ist der Mac. Computer sind nicht mein Hobby sondern ein Werkzeug, das bei minimaler Wartung funktionieren soll. Apple-Produkte funktionieren einfach (im doppelten Sinn).</p>
<p>Deshalb finde ich es auch ganz sympathisch, dass Apple offenbar Gespräche mit der Chicago Transit Authority führt, eine U-Bahn-Station in &#8220;Apple&#8221; umzubenennen, weil dort nächstes Jahr ein Apple-Laden eröffnen soll. Warum auch nicht? Das ist mir sympathischer als die vielen umbenannten Stadien, deren Sponsorennamen die Sportjournalisten gern schleichwerbend in die Welt hinausposaunen.</p>
<p>Im Ruhrgebiet ging man noch weiter. Dort gab es eine Nokia-Bahn, bis das Bochumer Werk mit fadenscheinigen Begründungen geschlossen wurde. Nokia kenne ich seit vielen Jahren, es hat sich zu einem arroganten, der Zeit hinterherhinkenden Unternehmen entwickelt, das ziemlich mittelmäßige Produkte herstellen lässt und nur auf den Gewinn, aber nicht mehr auf die Kunden achtet. Gut, dass die Bahn jetzt wieder anders heißt.</p>
<p>Man kann auch Apple für arrogant halten, weil das Unternehmen sich nicht so gern in die Karten schauen lässt und mit iPhone, iPod und Mac ein mehr oder weniger geschlossenes (funktionierendes!) System beherrscht. Aber der Konkurrenz, siehe iPhone und Snow Leopard, ist Apple oft weit voraus. Vielleicht bald auch mit einem Apple-Bahnhof.</p>
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