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	<title>Railomotive &#187; Modellbahn</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Morgen in der FAS: Spur 1</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 12:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgen erscheint von mir in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein großer Beitrag über den Spur-1-Markt und was an dem großen Maßstab so fasziniert. Natürlich wieder mit großen Fotos. Nachtrag 21.8.: Der Beitrag ist schon online bei faz.net nachzulesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen erscheint von mir in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein großer Beitrag über den Spur-1-Markt und was an dem großen Maßstab so fasziniert. Natürlich wieder mit großen Fotos.</p>
<p>Nachtrag 21.8.: Der Beitrag ist schon online bei <a href="http://www.faz.net/artikel/C31374/km1-modellbau-heavy-metal-fuer-kenner-30487825.html">faz.net</a> nachzulesen.</p>
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		<title>Management übernimmt Modelleisenbahn Holding GmbH</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 11:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischmann]]></category>
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		<description><![CDATA[Online seit 14.6.2011, 14 Uhr, ein paar Stunden vor Ferpress.  Es ist viel geschrieben und gesendet worden über die Rolle des Raiffeisenverbands Salzburg bei der Insolvenz von Roco, dem lange Zeit innovativsten und kundennahesten Unternehmen der Modellbahnbranche. Nun zieht sich die Bank zurück, das gegenwärtige Management kauft ihr das Unternehmen, zu dem auch Fleischmann gehört, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8457" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/06/Modelleisenbahn-Mgm.jpg"><img class="size-full wp-image-8457" title="Modelleisenbahn-Manager" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/06/Modelleisenbahn-Mgm.jpg" alt="" width="640" height="483" /></a><p class="wp-caption-text">Vlnr: Johannes Steinparzer, COO, Roland Edenhofer, CFO, Leopold Heher, CEO (Foto: Modelleisenbahn Holding)</p></div>
<p><span style="color: #888888;"><em>Online seit 14.6.2011, 14 Uhr, ein paar Stunden vor Ferpress.  <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </em></span></p>
<p>Es ist viel geschrieben und gesendet worden über die Rolle des Raiffeisenverbands Salzburg bei der Insolvenz von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roco">Roco</a>, dem lange Zeit innovativsten und kundennahesten Unternehmen der Modellbahnbranche. Nun zieht sich die Bank zurück, das gegenwärtige Management kauft ihr das Unternehmen, zu dem auch Fleischmann gehört, ab. Hier die <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110614_OTS0129/management-buy-out-sichert-die-zukunft-der-modelleisenbahn-holding-bild">Original-Pressemitteilung</a>, die bemerkenswertesten Sätze und Begriffe habe ich blau markiert:</p>
<p>&#8220;Das Management der Modelleisenbahn Holding GmbH erwirbt von der <span style="color: #0000ff;">Model Railway Holding AG</span> in Form eines Management-Buy-outs 100 Prozent der Marken Fleischmann und Roco. Das teilten die drei beteiligten Manager Leopold Heher (CEO), Roland Edenhofer (CFO) und Johannes Steinparzer (COO) heute, Dienstag, 14. Juni 2011, am Unternehmenssitz in Bergheim bei Salzburg mit. Die Übernahme wird mit 30. Juni 2011 wirksam.</p>
<p>CEO Heher sagte, das Management wolle mit der Übernahme der Eigentümerschaft  den Sanierungserfolg nachhaltig absichern. Aufgrund der genauen Kenntnisse des Unternehmens und der langjährigen Erfahrung in dieser Branche habe man sich dazu entschlossen und ein entsprechendes Angebot gelegt. &#8220;Wir haben als verantwortliche Manager nach dem Erwerb von Fleischmann diese Unternehmensgruppe saniert. Die Bilanz 2010 zeigt folgerichtig erstmals schwarze Zahlen über alle Unternehmen hinweg. Jetzt geht es darum, die vorhandenen Erfolgschancen zu nutzen. Wir fühlen uns dazu auch gegenüber den 740 Mitarbeitern und unseren mehr als 1.000 Fachhändlern verpflichtet, die unsere positive Entwicklung erst ermöglicht haben.&#8221;</p>
<p>Die dem Raiffeisenverband Salzburg nahestehende UBG Unternehmensbeteiligungs GmbH hat &#8211; als alleinige Gesellschafterin der Model Railway Holding AG &#8211; die Verhandlungen zu diesem Buy-out geführt. Heher: &#8220;Wir freuen uns, dass der Raiffeisenverband Salzburg unser Angebot angenommen hat. Die Bank ist in den vergangenen sechs Jahren zuerst Roco und dann Fleischmann in äußerst schwierigen Situationen unterstützend zur Seite gestanden. Sie wird auch in Zukunft die hauptfinanzierende Bank bleiben und unseren Weg begleiten.&#8221; <span style="color: #0000ff;">Im April 2011 hatte die UBG die Anteile von Franz Josef Haslberger an der Haslberger Railway Holding AG übernommen und diese anschließend in die Model Railway Holding AG umfirmiert. Über diese im Einvernehmen durchgeführte Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.</span></p>
<p>Heher betonte, dass er mit seinen beiden Kollegen ein strategisches Investment eingegangen sei. Die Branche sei nach wie vor schwierig und die Kernmärkte schrumpfend. Die Modelleisenbahn Holding habe aber im Gegensatz zu anderen internationalen Anbietern die notwendige Restrukturierung bereits erfolgreich durchgeführt. Eigentümer, die nahe am Tagesgeschäft agieren, sind in dieser Situation durch Flexibilität und Entscheidungsgeschwindigkeit ein zusätzlicher Vorteil. &#8220;Die Marken Fleischmann und Roco sind nach dieser Übernahme optimal auf die aktuelle Marktlage eingestellt.&#8221;</p>
<p>Als strategische Zielsetzungen nannte Heher<br />
- das Ankurbeln des weltweiten Exports,<br />
- die Intensivierung des Internetverkaufs in Kooperation mit dem Fachhandel und<br />
- die Repositionierung des Produktes Modelleisenbahn durch Digitalisierung, um neue Spielqualitäten zu erreichen und die Steuerung zu vereinfachen.</p>
<p>Die operativen Grundlagen der Modelleisenbahn Holding, durch die der Sanierungserfolg herbeigeführt worden ist, bleiben auch nach dem Management-Buy-out unverändert.</p>
<p>- Die Modelleisenbahn Holding produziert in internationaler Arbeitsteilung. Die Kernfunktionen Steuerung, Entwicklung und Know-how-intensive Produktion finden in Österreich und Deutschland statt.<br />
- Die getrennt geführten Marken Fleischmann und Roco haben durch ihre Positionierung als hochwertige und innovative Spielware weltweit Entwicklungspotenzial. Die Modelleisenbahn Holding setzt dabei weiterhin auf die Kooperation mit dem Fachhandel.<br />
- Die Finanzierung des Unternehmens ist sichergestellt: Zinsen und Tilgung können aus dem operativen Ergebnis bedient werden. <span style="color: #0000ff;">Operativ wird die Modelleisenbahn Holding 2011 so viele Neukonstruktionen auf den Markt bringen wie niemals zuvor.</span> Technologisch liegt der Schwerpunkt auf den digitalen Effekten (Bewegung, Licht, Geräusch) sowie auf einer Verbesserung der Anlagensteuerung. Der Umsatz 2011 wird bei rund 52 Millionen Euro erwartet, was zu einer weiteren Verbesserung bei EBIT und EGT gegenüber 2010 führen wird.</p>
<p>Die Modelleisenbahn Holding GmbH mit Sitz in Bergheim bei Salzburg (Österreich) zählt mit den beiden Marken Fleischmann und Roco zu den wichtigsten europäischen Herstellern in ihrer Branche. Sie hat aktuell 740 Mitarbeiter in vier Ländern und erwirtschaftete 2010 50,7 Millionen Euro Umsatz, ein EBIT von 2,3 Millionen Euro und ein EGT von 1,0 Millionen Euro. Die Modelleisenbahn Holding GmbH verfolgt die Vision, der Qualitätsspielware Modelleisenbahn durch Innovation, Systemerweiterung und moderne Produktionsstrukturen neue Marktsegmente zu erschließen, um den nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.&#8221;</p>
<p>Nur zwei Anmerkungen zum Modellbahnmarkt:</p>
<p>- Die Überflutung eines schrumpfenden Markts mit mehr Neukonstruktionen als je zuvor mag zwar kurzfristig den Umsatz ankurbeln, ist aber mittelfristig die falsche Strategie.  Die mangels ordentlicher Vorbildrecherche in vielen Details fehlerhaften Neuentwicklungen oder Überarbeitungen haben kaum zum Vertrauen in die inzwischen sündhaft teuren Modelle beigetragen. Eine neue Dampflok der Baureihe 10 mit Geräusch und pulsierendem Dampf aus Zylindern und Schornstein kostet 600 Euro. Der hohe Preis begrenzt die verkäufliche Stückzahl, die wiederum die Stückkosten erhöht. Die Branche leidet schon seit vielen Jahren an Marktsättigung, zu geringen Stückzahlen und überhöhten Preisen.</p>
<p>- Der Trend geht altersbedingt zu größeren Maßstäben, speziell Null (1:43,5, 1:45 und 1:48) und Eins (1:32). Auch Bemo will nun bei Null einsteigen. Würde Märklin eine nachvollziehbare Neuheiten- und Produktionspolitik verfolgen, wären auch Gartenbahnen gut verkäuflich. Die großen Modelle sind zwar vielfach teurer als H0, bieten aber durch Größe, Gewicht und Fahreindruck einen viel höheren Wert als H0 und kleiner. Da sich hier nur viele kleinere Hersteller tummeln, ist der Konkurrenzkampf geringer und das Angebot viel kleiner und meist limitiert, was den Preisverfall reduziert. Zudem ist die heutige Rentner- und Pensionär-Generation noch sehr zahlungskräftig. Jüngere H0-Käufer dagegen müssen sich ihre Modelle aus dem knappen Familienbudget abknapsen, die Modelle nur mit heftigem Wertverlust verkäuflich.</p>
<p><strong>Nachtrag 18.30 Uhr:</strong> Auf der Medienseite der <a href="http://www.modelleisenbahn-holding.com/">Modelleisenbahn Holding</a> ist die Meldung immer noch nicht veröffentlicht. Bei <a href="http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?10,5423418">Drehscheibe Online</a> hat man die Meldung endlich entdeckt und bemängelt ebenso wie die Fachpresse die vielen Fehler an neuen Modellen. <a href="http://railomotive.com/2010/06/modellbahnindustrie-was-inzwischen-geschah/">Vor einem Jahr</a> meldete sich der externe Presseprecher bei mir und bestritt, dass Roco auch in China produziert (obwohl ich das von verschiedenen Insidern bestätigt bekommen habe). Die DSO-Diskutierer haben das gerade neu thematisiert und es gibt laut Aussagen eines mit den chinesischen Produktionsstätten sehr vertrauten Fachmanns klare Indizien, dass zumindest Teile des neuen VT 12.5 wie etwa die Leiterplatten von Sanda Kan kommen.</p>
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		<title>Climax-Beitrag jetzt online</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/05/climax-beitrag-jetzt-online/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 11:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kommt selten vor, aber jetzt ist mein Beitrag über die interessante amerikanische Waldbahn-Lok der Bauart Climax, der am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung abgedruckt war, online. Mit zusätzlichen Fotos und Ansichten meines Aufnahmetischs. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt selten vor, aber jetzt ist mein Beitrag über die interessante amerikanische Waldbahn-Lok der Bauart Climax, der am Sonntag in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung abgedruckt war, <a href="http://www.faz.net/artikel/C31374/modelleisenbahn-climax-auf-dem-gipfel-des-lokbaus-30389371.html">online</a>. Mit zusätzlichen Fotos und Ansichten meines Aufnahmetischs. <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Climax &#8211; die Gipfelstürmerin unter den Lokomotiven</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/05/climax-die-gipfelsturmerin-unter-den-lokomotiven/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 19:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheint morgen mein Beitrag über eine der interessantesten Getriebelokomotiven, die Climax. Sie nutzte Technologien, die der Lkw-Bau erst viele Jahre später entdeckte. &#8220;Aufgehängt&#8221; ist der Beitrag mit vielen Bildern am 1:20,3-Modell von Bachmann, das für Gartenbahnen gut geeignet ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8325" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P4205225.jpg"><img class="size-full wp-image-8325" title="Bachmann Climax" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P4205225.jpg" alt="" width="640" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Bachmann Climax mit schmalem Schlot und Öltank (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheint morgen mein Beitrag über eine der interessantesten Getriebelokomotiven, die Climax. Sie nutzte Technologien, die der Lkw-Bau erst viele Jahre später entdeckte.</p>
<p>&#8220;Aufgehängt&#8221; ist der Beitrag mit vielen Bildern am 1:20,3-Modell von Bachmann, das für Gartenbahnen gut geeignet ist.</p>
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		<title>H0n3-Bahn zu verkaufen</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/03/h0n3-bahn-zu-verkaufen/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 19:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[D&RGW]]></category>
		<category><![CDATA[H0n3]]></category>
		<category><![CDATA[Precision Scale]]></category>
		<category><![CDATA[Sunset K-28]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Leben eines Eisenbahnfans, der auch Modellbahner ist, kommt immer wieder einmal eine Entscheidung für etwas Neues, weil sich die Interessen ändern. Vor über 20 Jahren entdeckte ich den Reiz der D&#38;RGW-Bahnen in den Rockies und nahm mir vor, sie eines Tages in einer H0n3-Anlage (1:87 mit 3 Fuß Spurweite = 10,5 mm) festzuhalten. Bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Leben eines Eisenbahnfans, der auch Modellbahner ist, kommt immer wieder einmal eine Entscheidung für etwas Neues, weil sich die Interessen ändern. Vor über 20 Jahren entdeckte ich den Reiz der D&amp;RGW-Bahnen in den Rockies und nahm mir vor, sie eines Tages in einer H0n3-Anlage (1:87 mit 3 Fuß Spurweite = 10,5 mm) festzuhalten. Bei der Absicht ist es geblieben, obwohl alle Teile vorhanden sind.</p>
<p>Ich habe damals mühsam ein Kleinserienmodell einer K-28 von Sunset Models aus den USA importiert, danach einige Bausätze von Precision Scale und anderen hochklassigen Herstellern. Immerhin fünf filigrane Güterwagen habe ich gebaut und die Wagenkästen von drei Personenwagen im Goldgelb der Durango &amp; Silverton. Bohren mit 0,3 mm feinen Bohrern war kein Problem, um die Griffstangen einsetzen. Ich habe feine Nylonfäden für das Sprengwerk gespannt, die Modelle meist gespritzt und zeitaufwendig mit Abziehbildern und Aufreibebeschriftung versehen. Vor 20 Jahren kein Problem. Vor ein, zwei Jahren ging ich an einen fish belly flat car und merkte, dass ich mit so winzigen Teilen kaum noch klarkomme. Und ein short caboose von Precision Scale ist noch als Komplettbausatz unberührt.</p>
<p>Ich habe außerdem eine kleinere Menge Schienen und Weichen von Shinohara in der hierzulande exotischen 3-Fuß-Spurweite 10,5 mm. Sie wurden nie benutzt. Dazu ein paar fertige Gebäude von Bergarbeiterhütten aus Silverton und den gelaserten Wasserturm aus Holz, den ich einmal in der Miba vorgestellt habe.</p>
<p>Mittlerweile ist mir H0 viel zu klein für die älter werdenden Augen. Und weil mir klar ist, dass ich diese Western-Anlage nie bauen werde, möchte ich die Fahrzeuge und Gleise an jemand verkaufen, der wie ich die D&amp;RGW schön findet und nachbilden will. Sie sparen sich damit Arbeit und hohe Importkosten.</p>
<p>Bei Ebay ist H0n3 sowieso praktisch unbekannt. Deshalb biete ich die Modelle <strong>Ihnen</strong> an.</p>
<div id="attachment_8043" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264542.jpg"><img class="size-full wp-image-8043" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264542.jpg" alt="" width="640" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Sunset K-28, made in Korea. </p></div>
<p>Die Kleinserien-Lok ist betriebsfähig, nur zwei, drei Meter gelaufen und hat leider ein wenig Ausblühungen an den Vor- (am stärksten) und Nachläufern und schwach an den Tenderdrehgestellen. Sie ist ganz aus Messing und Stahl und hat einen japanischen Motor. Weil sie jahrelang in einem offenen Diorama stand, ist sie leicht angestaubt. Die Originalverpackung habe ich noch (ich muss noch ein paar Kisten durchsehen). Ich bitte um Gebote (sie kostete ca. 350 €).</p>
<div id="attachment_8044" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264553.jpg"><img class="size-full wp-image-8044" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264553.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Details der K-28</p></div>
<div id="attachment_8045" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264559.jpg"><img class="size-full wp-image-8045" title="P3264559" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264559.jpg" alt="" width="420" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Tenderansicht. Die Kohle habe ich auf einer Pappe eingeklebt</p></div>
<div id="attachment_8046" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264564.jpg"><img class="size-full wp-image-8046" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264564.jpg" alt="" width="640" height="286" /></a><p class="wp-caption-text">Stock Car aus Bausatz</p></div>
<div id="attachment_8047" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264565.jpg"><img class="size-full wp-image-8047" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264565.jpg" alt="" width="640" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Refrigerator Car aus Bausatz</p></div>
<div id="attachment_8048" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264567.jpg"><img class="size-full wp-image-8048" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264567.jpg" alt="" width="640" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">GRAMPS-Kesselwagen aus Bausatz</p></div>
<div id="attachment_8049" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264580.jpg"><img class="size-full wp-image-8049" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264580.jpg" alt="" width="640" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Box Car mit beweglichen Türen aus Bausatz</p></div>
<div id="attachment_8050" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264582.jpg"><img class="size-full wp-image-8050" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264582.jpg" alt="" width="640" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Long Caboose aus Bausatz</p></div>
<p>Die Güterwagen kosten als Bausatz knapp 30 Dollar (plus Portokosten und 19 % Umsatzeinfuhrsteuer). Das Bauen hat jedesmal ungefähr ein komplettes Wochenende gedauert. Ich denke, dass ca. 25 € ein angemessener Preis wäre.</p>
<div id="attachment_8051" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264583.jpg"><img class="size-full wp-image-8051" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264583.jpg" alt="" width="640" height="384" /></a><p class="wp-caption-text">Angefangene Bausätze. Messing-Drehgestelle, Böden und neue Sitze sind reichlich vorhanden </p></div>
<div id="attachment_8052" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264598.jpg"><img class="size-full wp-image-8052" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P3264598.jpg" alt="" width="640" height="516" /></a><p class="wp-caption-text">Wasserturm aus Holz-Laserbausatz, in der Miba vorgestellt</p></div>
<p>Bitte schreiben Sie mir eine Mail an info AT weidelich-media.de, wenn Sie Interesse haben. Ich suche inzwischen die restlichen Teile zusammen und rufe gern zurück.</p>
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		<title>Morgen in der FAZ-Sonntagszeitung: Mein Beitrag über den Aristo-Craft RDC-3</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 16:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[RDC-3]]></category>
		<category><![CDATA[Spur 1]]></category>
		<category><![CDATA[ThyssenKrupp]]></category>

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		<description><![CDATA[Friedhelm Weidelich beschreibt den Budd-Dieseltriebwagen RDC-3 von Aristo-Craft in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7951" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P1031491.jpg"><img class="size-full wp-image-7951 " title="RDC-3 von Aristo-Craft" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/P1031491.jpg" alt="" width="640" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Das Modell von Aristo-Craft im Maßstab 1:29 besteht zu weiten Teilen aus Aluminium (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Wenn nichts dazwischen kommt, erscheint morgen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ressort Technik und Motor) mein bebildeter Beitrag über das Modell eines amerikanischen Budd-Dieseltriebwagens der Nachkriegszeit. Im Rail Diesel Car (RDC = Dieseltriebwagen) wurde die bereits erprobte Technologie der Stahl-Schnellzugwagen mit der Antriebstechnik von Panzern verbunden. Auch als Hochgeschwindigkeits-Versuchsfahrzeug der New York Central diente ein Exemplar.</p>
<p>Das Modell im leicht aufgeblasenen Spur1-Maßstab (1:29 statt korrekten 1:32) für die 45-mm-Spur stammt von Aristo-Craft.</p>
<p>Wer sich rein modellbahnerisch damit beschäftigen will, findet im <a href="http://gartenbahnprofi.de/Gartenbahn-Profi-Magazin/1,000000202208,8,1">Gartenbahn Profi 2/2011</a> weitere Informationen zum Innenleben und den Fahreigenschaften des Modells.</p>
<p><strong>Nachtrag 20.3.:</strong> Der Beitrag ist erschienen, mit einem Aufmacherbild des Fahrzeugkopfs, etwa 15 % größer als das Modell. Gedruckt 24 cm hoch von einem 12,2-MP-JPEG mit ISO 200, gerade mal 4,67 MB groß, aus meiner Olympus E-5 mit dem knackscharfen 2.0/50 mm Olympus Zuiko Makro (entspricht einem &#8220;Vollformat&#8221;-KB-Objektiv von 100 mm Brennweite) bei Blende 14.</p>
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		<title>Wochenrückblick</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 14:22:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Stuttgart 21, Märklin und Spur-Null-Bahnen zu Weihnachten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/12/Auhagenkarte.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6899" title="Auhagenkarte" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/12/Auhagenkarte.jpg" alt="" width="640" height="393" /></a></p>
<p>Es gäbe so viel zu schreiben und ich habe zu wenig Zeit! Deshalb nur ein Rückblick mit einigen Links.</p>
<p><strong>Stuttgart 21:</strong> Was die Landesregierung Baden-Württemberg mit S21, dem Untersuchungsausschuss und EnBW praktiziert, ist aus meiner Sicht eine brisante Mischung aus Lügen, Vertuschung, Polizeiwillkür, Egozentrismus, Polit- und Wirtschaftskriminalität und die Missachtung von simpelsten parlamentarischen Spielregeln, die ich in dieser Form noch nicht erlebt habe. Es fehlen mir die Worte für das Verhalten von Mappus und seiner CDU. Und ich verstehe nicht die Laschheit einer Opposition, die sich das alles gefallen und von jenseits der Gesetze handelnden Politikern vorführen lässt.</p>
<p>Ich habe große Zweifel, ob ein größerer Teil der baden-württembergischen Bevölkerung, durch SWR und Zeitungen systematisch verblödet und mit Lobbyisten- und Parteiinformationen desinformiert und hinters Licht geführt, klug genug ist, dieser Regierung, das sich wie ein Regime verhält, einen Platzverweis zu erteilen. Die Stuttgarter und Leinfelden-Echterdinger Bevölkerung hat nach der Schlichtung, die sich mehr und mehr als <span style="text-decoration: line-through;">Beruhigungspille</span> Placebo bzw. Muster ohne Wert entpuppt, sicher genug Wut im Bauch, Fakten gelernt und begriffen, dass sie von Grube, Kefer, ihrer Stadtverwaltung und Landesregierung wie dumme Jungen behandelt werden. Doch das reicht leider nicht, eine Regierung zu stürzen. Als &#8220;Wutbürger&#8221; würde ich mich von einem schlecht beobachtenden Spiegel-Autor und der dämlichen <em>Gesellschaft für deutsche Sprache</em> jedenfalls nicht diffamieren lassen. Das zeigt nur, dass beide den Sinn des Protests gegen Stuttgart 21 immer noch nicht verstanden haben, wie viele Zeitungen und Kommentatoren auch.</p>
<p>So wenig wie die Redaktionen, die bei Schneefall und gewöhnlichem Winterwetter mangels Urteilsvermögen von <em>Schneekatastrophe</em> sprechen und nicht wissen, dass jeder &#8220;Kundenbetreuer im Nahverkehr&#8221; (früher: &#8220;Schaffner&#8221;) ein Uralt-Smartphone von Nokia bei sich trägt, mit dem er Hilfe holen kann, bevor nach vier Stunden eine Diesellok trotz schlecht gepflegter und eingefrorener Weichen zum Abschleppen eintrifft. Auch, wenn alle Batterien im Zug leer sind. Mal abgesehen von den Fahrgästen, von denen jeder Zweite ein Handy hat, mit dem man die Bundespolizei (0800 6888 000) oder die Feuerwehr (112) verständigen kann. Schließlich war man nicht in Alaska. Siehe auch <a href="http://community.zeit.de/user/cm/beitrag/2010/12/17/alle-reden-vom-wetter-nur-nicht-die-bahn">diesen</a> passenden Beitrag. Doch schon im Sommer zeigte sich ja, dass Zivilcourage, eigenverantwortliches Handeln in Lebensgefahr und Aufbegehren gegen eine stundenlange Gefangennahme durch die Bahn in diesem Land ungewöhnlich wären. Man bezahlt teures Geld für eine schlechte Beförderungsqualität und benimmt sich, als wenn man sich hilflos in den Händen der Obrigkeit befände.</p>
<p>Grube, Homburg und Konsorten haben unterdessen fein ihre Hausaufgaben gemacht und aus dem ICE-Katastrophenwinter 2009/2010 gelernt, wie man sieht. Jetzt haben die ICE nur noch ca. 45 bis 80 Minuten Verspätung, sind von vornherein halbiert und InterCity-Züge fahren dafür 140 bis 180 Minuten später und sollen in einigen Jahren durch Doppelstockzüge ersetzt werden, die bekanntlich für kurze Fahrgastwechsel, viel Gepäck und insbesondere Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer besonders geeignet sind. Wir werden ja alle jünger und lieben das Treppensteigen und boxen uns gern durch Menschenmassen, die die breiten Türen auf dem Bahnsteig verstopfen, weil sie wie die Tiere auf die wenigen Plätze drängen. Und die Berliner S-Bahn fährt jetzt noch seltener, weil Drohungen der Politiker ja immer geholfen haben und die DB ja wahnsinnig seriös und ehrlich ist. Bundesverkehrsminister Ramsauer interessiert es erst gar nicht, was seine Untergebenen im Bahntower so treiben bzw. unterlassen.</p>
<p>Aber zurück zu Stuttgart 21: Wenn nun Kefer ankündigte, die Bahn werde den Stresstest selbst durchführen und von SMA prüfen lassen, zeigt er, dass er dem Schlichterspruch nur halbherzig akzeptieren und weiter vernebeln und manipulieren will. Der Baubeginn an der Neubaustrecke ist folgerichtig eine völlige Ignoranz der Bevölkerung und zeigt, dass die DB S21 bis zum bitteren Ende wegen Geldmangel durchziehen wird, gedeckt durch Verkehrsminister Ramsauer. Bis dieser Turmbau zu Babel – wenn überhaupt – fertig ist, haben die Entscheider längst das Zeitliche gesegnet oder zumindest den Dienst quittiert. Der Steuerzahler zahlt die Zeche sowieso.</p>
<p>Hannelore Schlaffer hat in der <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2750588_0_4537_-unterirdisches-terminal-mit-weltstadtflair.html">Stuttgarter Zeitung</a> plastisch beschrieben, was Stuttgart zu erwarten hat. Dass der Untergrundbahnhof Stuttgart 21 inzwischen selbst in der sächsischen Provinz zum Gespött geworden ist, zeigt die Weihnachtswerbekarte von <strong>Auhagen</strong> – eine Modellbahnzubehörfirma, die ich seit 20 Jahren mit Freude beobachte und die sich nach der Reprivatisierung wacker geschlagen hat.</p>
<p>Alles andere als wacker schlug sich <strong>Märklin</strong>. Der hoch pokernde Insolvenzverwalter musste nun klein beigeben, weil sich kein Käufer gefunden hat, wie <a href="http://www.handelsblatt.com/modellbahnhersteller-maerklin-steht-vor-einem-scherbenhaufen;2714433">Sönke Iwersen im Handelsblatt</a> schön beschrieb und was trotz eines Dementis des Insolvenzverwalters richtig ist. <strong>LGB</strong> ist weiter ein Fremdkörper im Märklin-Bauchladen, die Marke inzwischen fast wertlos und mehr als stiefmütterlich behandelt. Ich kenne Leute, die die Marke liebend gern sachkundig weitergeführt hätten. Die unkommunikativen und vor sich hin stümpernden Marketing- und Produktmanager in Göppingen haben der Marke den Rest gegeben. Und auch Märklin steht nicht gut da. Das glanzvolle Image ist dahin, die 150-jährige Geschichte abgeschlossen. Märklin ist ein abgeschlossenes Sammelgebiet, von Sammlern nicht mehr ernstgenommen und für viele nur noch pure Nostalgie. Schade.</p>
<p>Trotzdem freut sich die Branche, die sich immer mehr in Kleinstfirmen aufsplittert, dass Märklin die Insolvenz überstanden hat. Doch die Freude dürfte voreilig sein, weil das ehemals starke Zugpferd nur noch ein klappriger Gaul ist – ebenso wie <strong>Roco</strong> und <strong>Fleischmann</strong>. Bei immer weniger Läden, dem Kampf der verbliebenen Händler gegen Direktvermarktung durch die Hersteller, bei Keller- und Garagenhändlern ohne nennenswerte Kosten und der mangelnden Präsenz im Bewusstsein der Öffentlichkeit wird Modellbahn mehr und mehr ein Nischenhobby für ältere Herren, die sich die ultrateuren, wenn auch hübsch detaillierten Modelle (IC-Wagen 55 bis 85 €, Dampflok über 290 €, Ellok 230 €) leisten können, weil die heutigen Renten noch passabel bis üppig sind.</p>
<p>In zehn, 15 Jahren wird das ganz anders aussehen. Und weil exklusive Modellbahnen bald besser im Juwelierladen verkauft werden, steigt <strong>Brawa</strong> in die Baugröße Null ein, 1:45 und etwa doppelt so groß wie die übliche Modellbahn. Ein offener Güterwagen, zweiachsig und bis in feinste Details nachgebildet, wird um die 100 € kosten. Wer nicht über ein Haus ab 150 Quadratmeter und eine stattliche Beamtenpension verfügt, wird dann seine Spur-Null-Bahn als Brett an die Wand hängen und auf den zwei, drei Metern Gleis mit drei Wägelchen auf und ab fahren. Die Größe der Modelle ist nicht nur Brillenträger-freundlich, sondern bewahrt auch vor Materialschlachten, die den späteren Erben bei der Verhökerung auf Ebay sowieso nur zur Last fallen.</p>
<p>Eine Perspektive für Weihnachten bietet sich schon jetzt. Statt Socken und Krawatten greift Frau schon mal nach einem H0-Wägelchen zum Preis einer exklusiven Seidenkrawatte (bitte vorher diskret erkundigen, welche Epoche der werte Gatte fährt) – oder wartet auf noch mehr teure Null-Modelle. Legen Sie jetzt den Grundstein mit einem Spur-Null-Wagen und einer Weiche. Dann brauchen Sie nur noch alle paar Jahre etwas zu schenken oder können jetzt schon Geburtstag und Weihnachten geschenkemäßig zusammenlegen. <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nachtrag 19.12.: Ein ganz kleiner Modellbahnhersteller teilte gerade mit, dass zum 1. Februar die Modellbahnpreise wieder angehoben werden. Diese &#8220;Tradition&#8221;, die ich schon fast seit 50 Jahren kenne, pflegt die Modellbahnbranche in ihrer relativen Unfähigkeit zu marktangepassten Preisen auch 2011 wieder. Denn Preissteigerungen zwischen 5 und 10 % werden einfach jedes Jahr festgelegt, ganz egal, wie sich das Lohnniveau in Deutschland entwickelt hat. Denn diese sterbende Branche hat bis heute nicht gelernt, Fertigungstiefen zu reduzieren, Entwicklungszeiten zur verkürzen und Serien, die über ein paar hundert Stück niemals hinauskommen werden, einfach nicht zu entwickeln. Man hat sich immer gern von nahestehenden Fans bequatschen lassen, doch deren einzigartige Lieblingsmodelle zu bauen. Und um bei steigenden Stückkosten noch ein paar Euro zu verdienen, lagerte man das Know-how nach China aus, die Produktion gleich mit – oder ging wenigstens nach Rumänien und Ungarn, mit den bekannten Qualitätsproblemen und immensen Folgekosten.</p>
<p>Wer verstehen will, warum die Kaufzurückhaltung bei Märklin und Co.-Produkten so groß ist, sollte sich mal diese <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=7784#h08">Tabelle</a> anschauen. Während in allen entwickelten Ländern außer Israel und Japan deutlich mehr verdient wird, gingen die Löhne in Deutschland seit 2000 inflationsbereinigt um 4,5 % zurück! Dank an Frau Christiansen, Frau Will und die Herren Sinn(los), Henkel, Hundt und andere Wirtschaftsuntergangsjammerer (sprich: Lobbyisten): Sie haben ganze Arbeit geleistet! Und nun kämpft der Exportvizeweltmeister, dass die Länder, die dank ihrer Importe aus Deutschland und der deutschen Niedrigstlöhne ein Handelsbilanzdefizit und Wettbewerbsprobleme haben, nicht untergehen. Mit unserem Steuergeld, das dank der kalten Progression immer mehr wird und die Lohn-Negativspirale nach unten weiter verstärkt.</p>
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		<title>Mythos Märklin mit guter Führung</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/11/mythos-marklin-mit-guter-fuhrung/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 15:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Märklin]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos_Märklin]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Gaugele]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kurator von Mythos_Märklin bietet bei Ebay qualifizierte Führungen durch die Ausstellung in Oberhausen an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6179" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-6179" title="P7229905" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/P7229905.jpg" alt="" width="640" height="265" /><p class="wp-caption-text">Alte Märklin-Modelle, die Sehnsüchte aufkommen lassen (Foto: Friedhelm Weidelich) </p></div>
<p>Die Ausstellung <a href="http://www.mythos-maerklin.de/"><span style="color: #ff0000;"><strong>Mythos_Märklin</strong></span></a> in Oberhausen lockt nun nicht nur zusätzlich mit Modellen aus dem berühmten Metallbaukasten, sondern bietet nach Absprache auch eine Führung an. Geschichten und Geschichte präsentiert kein Geringerer als der Kurator und früherer Märklin-Pressesprecher Roland Gaugele in einem bis zu zweistündigen Rundgang.</p>
<p>Momentan kann man noch mitbieten. Auch nach Ablauf <a href="http://cgi.ebay.de/Mythos-Marklin-Oberhausen-Fuhrung-Ausstellung-/170555104244?pt=Blechspielzeuge&amp;hash=item27b5e05bf4">dieser Auktion</a> dürfte es noch weitere Chancen geben, so ein exklusives Weihnachtsgeschenk zu erwerben – oder sich selbst die Freude zu machen, einmal mit einem profunden Kenner der Materie zu reden.</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/Oberhausen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-6186" title="Oberhausen" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/Oberhausen.jpg" alt="" width="640" height="439" /></a></p>
<p>Auch wenn Märklin ab 2011 wieder als selbstständiges Unternehmen unter Führung eines Event-Managers weitermachen will, betrachten viele Sammler Märklin bereits als abgeschlossenes Sammelgebiet. Nach 150 Jahren, sind sich viele Märklin-Fans sicher, endete die Geschichte des Traditionsunternehmens, das für den Spielzeugmarkt weltweit eine große Bedeutung hatte.</p>
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		<title>Grandiose Idee: Polizeizug von Märklin nach Stuttgarter Vorbild</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/09/polizeizug-von-maerklin-nach-stuttgarter-vorbild/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 16:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Mappus]]></category>
		<category><![CDATA[Märklin]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Polizeizug]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Märklin bringt als Herbstneuheit einen Polizeizug, der offensichtlich von Stuttgart 21 inspiriert ist. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry, liebe Leser, wenn ich zur morgen beginnenden Innotrans erst etwas schreibe, wenn ich dort gewesen bin. So sehr halten mich Broterwerb und Stuttgart 21 auf Trab. Doch einen hab ich noch:</p>
<p>Bei Märklin arbeiten einige große Marketingexperten, und das stellen sie mit einem toppaktuellen Produkt unter Beweis: dem Polizeizug! Wieder einmal eine Idee mit dem Zeug zum Knaller wie schon Spy Tec. Und so typisch Märklin!</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/Märklin-S21.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5660" title="Märklin S21" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/09/Märklin-S21-1024x605.jpg" alt="" width="737" height="436" /></a></p>
<p>Märklin, das zeigt auch die Ausstellung <a href="http://mythos-maerklin.de/">Mythos_Märklin</a> in Oberhausen, war immer auf der Höhe der Zeit und bildete aktuelle Vorbilder mit den für Spielzeug typischen Freiheiten im Modell nach.</p>
<p>Die Inszenierung dieses neuen Märklin-Spielzeugs &#8220;Polizeizug&#8221; ist offensichtlich von Stuttgart 21 inspiriert. Der Bahnhof Kehl (ich habe den Bahnhofsnamen im Prospektausschnitt plump gefälscht – falls rechts nicht sichtbar, bitte Schriftgröße im Browser verkleinern) steht nur notdürftig für den abgerissenen Nordflügel, könnte aber auch die allmächtige LBBW symbolisieren. Die mobile Einsatzzentrale ist modular erweiterbar. Der Polizeihubschrauber kommt umweltfreundlich mit der Bahn. Bauarbeiter, Radlader und eine Lok mit Blaulicht (!) sowie ein ausrangierter Württemberger (&#8220;Mannschaftswagen&#8221; hinter der Lok) deuten für Kinderaugen und Sammler das Grauen an, das hinter Stuttgart 21 lauert. Die Prospektseite ist deshalb in fahlem Blaugrau gehalten, um die Endzeitstimmung mit maximalem Effekt zu vermitteln. Zur realitätsnahen Atmosphäre trägt auch die digital steuerbare Lok mit ihrem Martinshorn bei, das ja zum einmaligen Charme Stuttgarts beiträgt. Die Startpackung, die nur einmal aufgelegt werden soll, kostet 280 Euro.</p>
<p>Leider wurde darauf verzichtet, den täglichen Schwabenstreich-Lärm in den Sounddekoder zu integrieren, was aber nicht weiter verwunderlich ist und auch nicht mehr stört, nachdem Stille nun als neues Protestsignal gewählt wurde. Der Anstoß zum Polizeizug soll nämlich nach investigativen Schnellrecherchen eines Kollegen vor Ort von Ministerpräsident Mappus höchstpersönlich kommen. Ihm lag Märklin sehr am Herzen, weil er nie eine Modellbahn hatte (und deshalb die Nachteile von Stuttgart 21 nicht versteht). &#8220;Wer soll denn noch bei Märklin einkaufen, wenn wir jetzt mit dem Abbruch aufhören würden&#8221;, werden ihm nahestehende Mitarbeiter zitiert. &#8220;Das ist mein Beitrag für den Fortbestand von Märklin in der Hand der LBBW&#8221;, wird der mittelstandsfördernde Ministerpräsident zitiert. 5 Euro des Verkaufspreises sollen nach unbestätigten Gerüchten an die CDU Baden-Württemberg gehen, weitere 30 Cent an die Bereitschaftspolizei Göppingen für den unermüdlichen, wenn auch nicht immer freiwilligen, doch stets freundlichen Einsatz gegen die Stuttgart 21-Gegner.</p>
<p>Ob Märklin als Ergänzungspackung demnächst Mercedes-Benz-Mannschaftswagen im Zwölferpack mit Bereitschaftspolizei-Hundertschaften aus Göppingen herausbringen wird, ist noch ungeklärt. Die Vorbilder hat Märklin ja praktischerweise vor der Tür.</p>
<p>Den Originalprospekt können Sie hier bei <a href="http://maerklin.de/de/service/veroeffentlichungen/neuheiten.html">Märklin</a> unter &#8220;Herbst-Neuheiten 2010&#8243; herunterladen. Für den Fall, dass Sie den Polizeizug für einen Witz halten.</p>
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		<title>Mythos Märklin in Oberhausen &#8211; aus der größten Privatsammlung der Welt</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/07/mythos-maerklin-in-oberhausen-aus-der-groessten-privatsammlung-der-welt/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 15:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Modellbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderherd]]></category>
		<category><![CDATA[Märklin]]></category>
		<category><![CDATA[Modellbahnwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Modelleisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos_Märklin]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Puppenstube]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Sammler gibt in der Ausstellung "Mythos Märklin" in Oberhausen Einblicke in die größte Märklin-Sammlung der Welt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4931" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P7229894.jpg"><img class="size-full wp-image-4931" title="P7229894" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P7229894.jpg" alt="" width="640" height="314" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Storchenbein&quot; von ca. 1890 (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Die größte Märklin-Sammlung der Welt gehört einem Mann im angrenzenden Ausland, der anonym bleiben will. Nur wenige hatten das Privileg, sie besichtigen zu dürfen. Sie umfasst eine fünfstellige Zahl von Märklin-Spielzeugen der Vorkriegszeit und eine weit größere Zahl aus der Zeit nach 1945. Das Privatmuseum soll ein Fußballfeld füllen und enthält auch Einzelstücke und Muster mit einem unermesslichen Sammlerwert.</p>
<p>Der frühere Märklin-Pressesprecher <a href="http://roland-gaugele.de/">Roland Gaugele</a> und Karlheinz Menrad, der ehemalige Chef der ungarischen Märklin-Produktion und Geschäftsführer der <a href="http://menrad-event.de/">Menrad Event GmbH</a>, kennen den Sammler seit vielen Jahren und haben es geschafft, seinem Fundus rund 500 exklusive Stücke zu entlocken, die nun ein Jahr lang in der <a href="http://miniaturwelt-oberhausen.de/">Miniaturwelt Oberhausen</a> gezeigt werden:<span style="color: #ff0000;"><strong> Mythos_Märklin</strong></span>. Viele Ausstellungsstücke waren noch nie zu sehen. Ihre Existenz war selbst eingefleischten Märklin-Kennern nicht bekannt. Denn Märklin begann vor 150 Jahren nicht als Modellbahnfirma, sondern als Hersteller von Blechspielzeug. Puppenstuben, funktionsfähige Herde, Sandspielzeuge, fahrbare Handpumpen, Schiffen, Ritterburgen, Autos, Kutschen, Dampfmaschinen, Metallbaukästen und nicht zuletzt Eisenbahnen gehörten zu dem riesigen Sortiment – Abbilder der Realität und mit hohem Spiel- und Lernwert. Denn Spielen war früher immer das Nachspielen und Üben der Welt der Erwachsenen, keine Flucht in digitale Fantasiewelten. Märklin, das waren handbemalte Spielzeuge, die gepflegt und vererbt wurden und deshalb mehr als ein Jahrhundert überdauert haben. Und nur das Kennerauge fand auf der ganzen Welt Stücke, die ebenfalls aus Göppingen stammten, auch wenn das auf den ersten Blick nicht erkannbar war. So etwa eine Sparbüchse, die um 1910 einen Zeppelin-Gedenkstein in Stuttgart-Echterdingen nachbildete. Sammler bezahlen heute dafür 5000 Euro! Auch die erste elektrische Autorennbahn ist zu sehen, sie stammt von 1934. <span style="color: #ff0000;">Märklin war früher technische Avantgarde.<span style="color: #000000;"><br />
</span></span></p>
<div id="attachment_4932" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P7229927.jpg"><img class="size-full wp-image-4932" title="P7229927" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P7229927.jpg" alt="" width="640" height="584" /></a><p class="wp-caption-text">Als Werbebotschaften noch einfach und manchmal wahr waren (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Die Ausstellung <a href="http://www.mythos-maerklin.de/">Mythos Märklin</a> hat mich sehr beeindruckt, denn nicht nur die Exponate bis zu einer riesigen Dampflok von 1910 auf Spurweite 12 cm sind mehr als einen liebevollen Blick wert. Die Vielfalt und technische Qualität der Ausstellungsstücke, die mit aus heutiger Sicht unglaublichem Aufwand und viel Liebe hergestellt wurden, ist schier unglaublich.<span style="color: #ff0000;"> Märklin ist deutsches Kulturgut und war eine Marke vom Feinsten!</span></p>
<p>Schade, dass sie nun von Eigentümern, Heuschrecken und untauglichem Personal kaputtgemacht wurde, die den kulturellen Wert von Märklin nicht verstanden haben. Aber wir haben nicht nur andere Zeiten, sondern einen Wertewandel, der nur noch kurzfristige &#8220;Ergebnisse&#8221; anstrebt und seine langfristige Orientierung verloren hat. Das merkt man auch am heutigen Auftritt der Restmarke Märklin, die als kurioser, nahezu geschichtsloser Gemischtwarenladen, allen Charmes entkleidet, nur noch ein Schatten ihrer selbst ist.</p>
<p>Ich empfehle Ihnen wärmstens, diese Ausstellung zu besuchen und sich viel Zeit zu nehmen. Betrachten Sie in Ruhe die handbemalten Details und Muster und die enorm hohe Qualität der Märklin-Stücke. Viele werden nie wieder zu sehen sein. Die Chance ist einmalig. <span style="color: #ff0000;"><em>Mythos Märklin</em></span> fasziniert. Noch bis Juli 2011 wird in Oberhausen einzigartig Kulturgeschichte dokumentiert.</p>
<p>Wer dann noch Ausdauer hat, sollte sich im Haus das Ruhrgebiet in H0 im Zustand von 1965 bis 1970 anschauen, eine auf höchstem modellbahnerischen Niveau gebaute, vielfach unterschätzte 700 Quadratmeter große Anlage ohne aufdringliche Effekte, aber mit vielen (auch beweglichen) Details zum Entdecken. Mit Stahlwerken in Aktion, der Villa Hügel, unendlich langen Fahrstrecken, riesigen Güterbahnhöfen und all den Zutaten des Ruhrgebiets, wie es früher einmal war.</p>
<div id="attachment_4933" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P7229836.jpg"><img class="size-full wp-image-4933" title="P7229836" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P7229836.jpg" alt="" width="640" height="441" /></a><p class="wp-caption-text">Eine riesige nostalgische Märklin-Anlage von 1960 mit Blechschienen, hunderten von Wiking-Autos ohne Scheiben und einer Autofabrik (oben Mitte) überrascht die Besucher gleich nach dem Eingang (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Den Katalog zur Märklin-Ausstellung sollte man mitnehmen, um zuhause die Details der Exponate und ein paar Anekdötchen des Sammlers  nachzulesen und in Ausschnitten alter Märklin-Kataloge zu schmöckern, die heute wie damals faszinieren. Die wenigen eingetragenen Preisen lassen erahnen, dass Märklin immer eine Marke für die gehobene Mittel- und Oberschicht war. Habgier und schlechtes Management haben leider dafür gesorgt, dass es auch heute wieder so ist. Modellbahnen sind wieder Luxusartikel. Doch sie zu sammeln, lohnt sich bei der Massenware nicht mehr.</p>
<p>Fahren Sie nach Oberhausen, es lohnt sich!</p>
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