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	<title>Railomotive &#187; Museumsbahnen</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Ab April mit Dampf vom Selketal auf den Brocken</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dampflok]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Harzer Schmalspurbahnen hatten auch 2009 unvermindert Zulauf und wird langsam kreativ bei der Fahrplangestaltung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) schloss das Geschäftsjahr 2009 erfolgreich ab. Wieder nutzten über 1,1 Millionen Fahrgäste das rund 140 km umfassende Netz der historischen Schmalspurbahnen im Harz. Über 700.000 Zugkilometer wurden im Regelzugverkehr gefahren. Mit 1,16 Millionen Fahrgästen waren wieder so viele Fahrgäste auf dem gesamten Streckennetz unterwegs wie in den Vorjahren. Davon entfielen auf die <span style="color: #ff0000;">Brockenstrecke</span> rund <span style="color: #ff0000;">726.000 Fahrgäste</span>, 1,8 Prozent mehr als 2008. Im Bereich Nordhausen sind die Fahrgastzahlen wegen rückläufiger Schülerzahlen um 22.000 auf 214.000 gesunken. Die Beförderungszahlen im <span style="color: #ff0000;">Selketal</span> liegen seit 2007 stabil bei <span style="color: #ff0000;">113.000 Fahrgästen</span>. Im Sonderreiseverkehr wurden 34.000 Fahrgäste befördert, das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Außerdem wurden 24.000 Tonnen Güter transportiert.</p>
<div id="attachment_3300" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/DSCF0815-2006-06-15-um-02-17-45.jpg"><img class="size-full wp-image-3300" title="DSCF0815" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/DSCF0815-2006-06-15-um-02-17-45.jpg" alt="Die beliebteste deutsche Dampfbahn entwickelt sich (Foto: Weidelich)" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Deutschlands beliebteste Dampfbahn entwickelt sich (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p style="text-align: left;">Mit ca. 10 Millionen Euro Gesamtumsatz bestätigte die HSB das stabile Umsatzniveau der Vorjahre. Allerdings stehen dieser erfreulichen Tatsache die auch im vergangenen Jahr weiter gestiegenen Aufwendungen gegenüber. Die aus diesem Grund um durchschnittlich 5,8 Prozent erfolgte Tarifanpassung zum 01.03.2009, die auch den Brocken-Sondertarif mit einschließt, wurde von den Fahrgästen akzeptiert – was bleibt ihnen auch anderes übrig.</p>
<p>Endlich begreifen die HSB, dass mehr aus der Selketalbahn heraus zu holen ist. Mit dem Sommerfahrplan ab 24. April wird &#8220;aufgrund der großen Nachfrage&#8221; erstmals eine <span style="color: #ff0000;">Dampfzugverbindung von Quedlinburg zum Brocken</span> und zurück angeboten. An Donnerstagen, Freitagen und Samstagen können Fahrgäste aus der Welterbestadt vormittags mit dem Dampfzug bis Eisfelder Talmühle fahren und in den Nordhäuser Dampfzug zum Brocken umsteigen. Nach einem mehr als einstündigen Aufenthalt auf dem Brockenplateau wird die Rückreise angetreten. Alternativ geht es auch über Wernigerode und von dort aus mit dem Harz-Elbe-Express (HEX) über Halberstadt nach Quedlinburg zurück. Im Rahmen dieses Sonderangebots sind Rundreisen in beiden Richtungen ohne Aufpreis für die Nutzer möglich.</p>
<p>Für Eisenbahnfreunde besonders interessant werden die Doppelausfahrt zweier Dampfzüge aus Eisfelder Talmühle sowie die planmäßige Durchfahrung der Stieger Wendeschleife sein. Seit längerem verkehren mit der neuen Verbindung nun auch wieder fahrplanmäßige Dampfzüge auf der Strecke von Stiege nach Eisfelder Talmühle.</p>
<p>Die Fahrpläne der romantischen Selketalbahn waren 20 Jahre lang eine Katastrophe und eine Zumutung für Mitfahrwillige. Auf den Sommerfahrplan bin ich gespannt. Man lernt immerhin noch hinzu in Wernigerode.</p>
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		<title>Ab morgen: noch höhere Preise bei der DB</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 10:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahncard]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn erhöht wieder ihre Preise]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Fahrpreiserhöhung der DB AG zum Fahrplanwechsel morgen. Zwar falle der Preisanstieg von durchschnittlich1,8 Prozent im Nah- und Fernverkehr diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahrplanwechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. <span style="color: #ff0000;">Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. </span>Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Zudem wird das Nachtzug-Angebot weiter ausgedünnt.</p>
<p>Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: *Gerade all jene, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs sind, treffen die Preiserhöhungen überdurchschnittlich stark: Zwar steigt der Preis für die Bahncard 25 nicht an. <span style="color: #ff0000;">Die treuesten Stammkunden der DB, die Inhaber der Bahncard 50 und der Bahncard 100, werden jedoch wie Stiefkinder behandelt und müssen ab Dezember erneut tiefer in die Tasche greifen.</span>“ Unverhältnismäßig sei aus Sicht des VCD auch der <span style="color: #ff0000;">Preisanstieg</span> bei den <span style="color: #ff0000;">Sitzplatzreservierungen um bis zu 25 Prozent</span>. Am Automaten kosten die Reservierungen dann 2,50 Euro, am Schalter 4,50 Euro pro Person und Fahrt.</p>
<p>Heidi Tischmann, VCD-Bahnexpertin: &#8220;Um das Bahnfahren konkurrenzfähiger und damit attraktiver zu machen, ist es notwendig, alle Verkehrsträger steuerlich gleichzustellen. Die Bahnen in Deutschland zahlen Mineralöl- und Ökosteuer, die Fluglinien nicht. Auf Flugverkehrstickets ins Ausland wird keine Mehrwertsteuer fällig, auf Bahntickets wird der volle Mehrwertsteuersatz aufgeschlagen. Hier ist die Bundesregierung gefordert, für gleiche Wettbewerbsbedingungen zu sorgen.“</p>
<p>Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember wird europaweit das Angebot im <span style="color: #ff0000;">Nachtzugverkehr weiter eingeschränkt</span>. Unter anderem stellt das polnische Bahnunternehmen PKP den Nachtzug von Berlin nach Warschau ein, mit ihm verschwinden die Wagen nach Krakau, Gdynia und Kaliningrad. Der City Night Line zwischen  Wien und Amsterdam wird ebenso gestrichen, wie der Nachtzug zwischen Mailand und Amsterdam. Begründet wird die Reduzierung im Nachtzugverkehr mit der mangelnden Nachfrage. Tischmann: &#8220;Wenn die Bundesregierung den <span style="color: #ff0000;">Mehrwertsteuersatz für Hotels reduzieren</span> will, dann muss sie ihn auch für <span style="color: #ff0000;">Übernachtungen in Zügen senken</span>. So würden Fahrten mit dem Nachtzug preiswerter und damit wieder attraktiver.“ Der VCD kritisiert aber auch das Unvermögen der europäischen Bahngesellschaften, einen attraktiven Nachtzugverkehr als Alternative zum Flugverkehr anzubieten. Gerade europaweite Verbindungen seien wegen ihren großen Entfernungen lohnend.</p>
<p>Aktuelle Hintergrundinformationen zum Fahrpreissystem der Deutschen Bahn AG sowie den VCD-Service »Wege zum Fahrschein« finden Sie unter <a href="http://www.vcd.org/bahnpreise.html">www.vcd.org/bahnpreise.html</a>.</p>
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		<title>Schienenverkehr historisch: Die elektrische Zugbeleuchtung</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 10:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Prometheus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die elektrische Zugbeleuchtung wurde nach 1897 in England eingeführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img class="size-full wp-image-1470 aligncenter" title="PA259697" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/10/PA259697.jpg" alt="PA259697" width="640" height="527" /></p>
<p style="text-align: left;">Vor ein paar Jahren stieß ich auf eine 110 Jahre alte technische Fachzeitschrift, den &#8220;Prometheus, Illustrirte Wochenschrift über die Fortschritte in Gewerbe, Industrie und Wissenschaft&#8221;. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prometheus">Prometheus</a> stammt aus der griechischen Mythologie und heißt &#8220;der Vorausdenkende&#8221;. Wir bilden uns heute ja gern ein, neue Technologien erfunden zu haben. Doch wer in dieser Zeitschrift blättert, stößt nicht nur auf Elektroautos und Röntgenscanner gegen den Schmuggel auf großen internationalen Bahnhöfen, sondern auch auf oberleitungslose Straßenbahnen, frühe Elektrozüge, Dampfloks mit Stromlinie und andere Entwicklungen, die sich oft erst Jahrzehnte oder ein Jahrhundert später durchsetzten oder in &#8220;moderner Zeit&#8221; noch einmal erfunden wurden.</p>
<div id="attachment_1462" class="wp-caption aligncenter" style="width: 649px"><img class="size-full wp-image-1462" title="7124262" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/10/7124262.jpg" alt="Strom für die Wagenbeleuchtung durch Rotation, Riemen und Generator (Foto: Weidelich) " width="639" height="317" /><p class="wp-caption-text">Strom für die Wagenbeleuchtung durch Rotation, Riemen und Generator (Foto: Weidelich) </p></div>
<p>Ich werde nun ab und zu einen Beitrag aus dem Prometheus zitieren, nicht zuletzt, weil die Beiträge sprachlich oft ein Genuss sind und man sieht, wie nach Bezeichnungen für neue Technologien gesucht wurde, die noch keinen Namen hatten. Die folgende Notiz stammt vom 1. Dezember 1897:</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #993300;"><strong>Die elektrische Zugbeleuchtung in England</strong> macht neuerdings beachtenswerthe Fortschritte. Mehr als zwanzig englische Eisenbahn-Gesellschaften sind übereingekommen, ihre Züge elektrisch zu beleuchten. Auf den Achsen eines jeden Wagens sind Dynamomaschinen angebracht, die sich bei einer Verminderung der Zuggeschwindigkeit unter 20 km ausschalten und die Beleuchtung einer Accumulatoren-Batterie überlassen. Die Installationskosten sollen für jeden Wagen etwas über 1200 Fr. betragen. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Prinzip wurde bei der Deutschen Bundesbahn bis in die 70er-Jahre verwendet. Bei Museumsbahnen sind noch Wagen mit riemengetriebenen Generatoren und Akkus im Einsatz (siehe oben bei der </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferlacher_Bahn">Museumseisenbahn Weizelsdorf-Ferlach</a>).</p>
<p><span style="color: #993300;"><br />
</span></p>
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		<title>Nachgewiesen: Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein wichtiger Tourismusfaktor</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/10/die-harzer-schmalspurbahnen-sind-tourismusfaktor/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 06:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Dampflok]]></category>
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		<category><![CDATA[HSB]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein Tourismusfaktor und locken oft Menschen erstmals in den Harz. Doch bei der Selketalbahn werden die Chancen nicht genutzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1409" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1409" title="DSCF0718 - 2006-06-15 um 00-21-00" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/10/DSCF0718-2006-06-15-um-00-21-00.jpg" alt="Es sind nicht Geschmacksverirrungen wie diese..." width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Es sind nicht brutale Geschmacksverirrungen wie dieser elektronische Zuganzeiger in Drei Annen Hohne...</p></div>
<div id="attachment_1410" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1410" title="DSCF0691 - 2006-06-14 um 23-54-51" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/10/DSCF0691-2006-06-14-um-23-54-51.jpg" alt="... sondernd solche Dampfzüge, die Touristen in den Harz locken (Fotos: Weidelich)" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">... sondernd solche Dampfzüge, die Touristen in den Harz locken (Fotos: Weidelich)</p></div>
<p>Dampf-Schmalspurbahnen sind ein Tourismusfaktor. Rund 36 Prozent der Fahrgäste der Harzer Schmalspurbahnen (HSB), die 2008 von der Hochschule Harz für eine Studie befragt wurden, kamen nur in den Harz, um die Bahn zu erleben.</p>
<p>Neben den Fahrkosten gaben die Tagesbesucher durchschnittlich 16,48 Euro und die Übernachtungsgäste 82,62 Euro pro Tag in den untersuchten Landkreisen Harz und Nordhausen aus. Gäste mit dem Ziel HSB blieben etwa 1,5 Tage länger im Harz als andere Übernachtungsgäste. Mit der Studie sei auch erwiesen, dass jeder Euro der Landes- und Kommunalförderung von jährlich rund zehn Millionen sich in rund 3,70 Euro regionaler Wertschöpfung niederschlage, sagte Georg Westermann, Professor für Betriebswirtschaftslehre, Prozessmanagement und Consulting bei der Hochschule Harz laut einer Pressemitteilung. Die HSB erzeugt in den Unternehmen einen Wertschöpfung von rund 37 Mio. Euro. Dieser Betrag entspricht ca. 12 Prozent der gesamten touristischen Wertschöpfung beider Landkreise. Etwa jeder achte erwirtschaftete Euro in der Tourismusbranche wird durch die HSB und ihre Gäste generiert.</p>
<p>Auch aus diesem Grund sei es reizvoll, die Gleise wieder bis nach Braunlage in Niedersachsen zu verlegen, sagte HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie soll bis Jahresende vorliegen.</p>
<p>Traurig ist allerdings, dass die HSB Fahrgäste, die mit dem Auto anreisen, durch Parkgebühren selbst an entlegenen Bahnhöfen wie in Elend bestraft. Die Studie erfasst auch nicht die unzähligen HSB-Fotografen, die wegen der teilweise dünnen Fahrpläne etwa auf der Selketalbahn gar keine andere Chance haben, als die seltenen Dampfzüge mit dem Auto zu verfolgen. Ab und zu lassen die auch Geld an der Tankstelle.</p>
<p>Mit einem eingängigen Taktverkehr, der nicht zwei- bis vierstündige Löcher in den Fahrplan reißt, würde man es Fotografen, Wanderern und Gelegenheits-Mitfahrern sehr viel leichter machen, die HSB nicht nur auf der teuren Brockenbahn spontan zu benutzen und Fahrgeldeinnahmen zu generieren. Die von der romantischen Selketalbahn fast verschwundenen Dampfzüge, ein seit 20 Jahren untauglicher Fahrplan und die immer noch fehlende (moderne!) touristische Infrastruktur an dieser Strecke sind ein Armutszeugnis für alle Beteiligten. So verkommt dank ungenutzter Chancen ein reizvoller Streckenzweig der HSB und erhöht den touristischen Druck auf den Brocken. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
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		<title>Des Lokführers Mütze, von ganz fern betrachtet</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 08:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diesellok]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Gigapixel-Kamera macht Details bei der White Pass &#038; Yukon Route Railroad sichtbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Digitalfotos bringen manchmal erstaunliche Details ans Licht, wenn man Bildausschnitte vergrößert. Abhängig ist das von der Qualität des Objektivs, der kamerainternen Bildverarbeitung und der Auflösung und Qualität des Sensors. 10 bis 12 Megapixel (MP) sind gut und in aller Regel mehr als ausreichend, bei 24 Megapixeln können bereits die Grenzbereiche des Kamerasystems sichtbar werden.</p>
<p>Aber was sind schon 24 MP, wenn Gigapixel, also gut 40 mal so viele Bildpunkte, zur Verfügung stehen? Wenn man eine für astronomische Aufnahmen geeignete Spezialkamera nimmt und zum Beispiel die <a href="http://www.wpyr.com/index.html">White Pass &amp; Yukon Route Railroad</a> (WP &amp; Y) in Alaska <a href="http://www.gigapxl.org/gallery-WhitePass.htm">fotografiert</a>, kann der Betrachter trotz einer Totale so weit hineinzoomen, dass man dem Lokführer auf die Mütze <span style="text-decoration: line-through;">hauen</span> schauen kann.</p>
<p>Fast hätte ich&#8217;s vergessen: Gartenbahn-Profi-Autor Werner Grundmann, der in British Columbia lebt, baute <a href="http://www.wpyr.com/railfancorner/gscalewhitepass.html">Messingmodelle</a> der berühmten Shovelnoses (die General-Electric-Dieselloks der WP&amp;Y werden Schaufelnasen genannt) für seine Gartenbahn im leicht verkleinerten Maßstab 1:22,5. Streng genommen müssten die Modelle, die auf 45 mm Spurweite fahren, im Maßstab 1:20,3 sein, weil die Vorbildbahn eine Spurweite von 3 Fuß hat. Grundmann hat sich aber aus technischen Gründen für den LGB-(Meterspur-)Maßstab entschieden. Vor ein paar Jahren habe ich seine vorzügliche Gartenbahnanlage fotografiert und im <a href="http://gartenbahnprofi.de">Gartenbahn Profi</a> 4 und 5/2005 vorgestellt.</p>
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		<title>Werbung und Kundenbindung, live</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 10:11:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Webcams sind ein Mittel zur Kundenbindung und nahezu kostenlose Werbung mit weltweiter Wirkung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_262" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-262" title="brocken-14.50" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/brocken-14.50.jpg" alt="Die HSB-Brockenkamera liefert ein neues Bild, sobald sich ein Zug bewegt  (Copyright: HSB)" width="640" height="480" /><p class="wp-caption-text">Die HSB-Brockenkamera liefert ein neues Bild, sobald sich ein Zug bewegt  (Copyright: HSB)</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>An Tagen, in denen die Arbeit nicht so leicht von der Hand geht oder mich das Fernweh quält, werfe ich schon mal einen Blick auf den Brocken. Die Harzer Schmalspurbahnen haben dort bereits die zweite Generation einer <a href="http://webcam.netco.de/hsb/webcams/brocken/brocken_bhf.php">Webcam</a> installiert, die so gut ist, dass man die Loknummern lesen kann – wenn nicht der Schnee das Objektiv zugeweht hat. Ich war schon 1992 bei der (Wieder-)Eröffnungsfahrt dabei, der 1142 m hohe Berg in Sachsen-Anhalt mit seinem launischen Wetter ist mir ans Herz gewachsen. Und weil ich nur selten dort sein kann, tröstet die Webcam und sendet Bilder mit den beiden, über 100 Jahre alten Mallets vor dem Nostalgiezug oder von den nicht weniger beeindruckenden Regelzügen. Wenn man das Foto anklickt, lassen sich auch ältere Momentaufnahmen betrachten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ein Genuss sind auch die <a href="http://www.hsb-wr.de/hsb_barrierefrei/webcams/dah/dah_bhf.htm#">Bilder aus Drei Annen Hohne</a>, wenn drei dampfende Züge an den Bahnsteigen stehen, umringt von Eisenbahnfreaks und Urlaubern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es gibt noch viele andere Webcams rund um die Eisenbahn, etwa die auf dem <a href="http://cam.switch.ch/">Bahnhof Zürich</a>, mit der man unverschämt nah an Straßenbahnen und Passanten heranzoomen konnte und die jetzt woanders steht. Sie zeigt keine Standbilder, sondern einen nahezu flüssigen Live-stream. Etwas gemächlicher geht es, der Schmalspurbahn angemessen, beim Rasenden Roland in <a href="http://webcam.inbinz.info/kleinbahn-2sec.html">Binz</a> auf Rügen zu. Die Bahnhofs-Webcam zeigt Bilder im 2-Sekunden-Takt. Romantisch, aber viel zu klein, präsentiert sich die <a href="http://www.bvo-annaberg.de/cgi-bin/fichtelbergbahn.pl?k=00012&amp;seite=22">Fichtelbergbahn</a> im Erzgebirge. Vorbildlich, von der nicht mehr ganz zeitgemäßen Bildschärfe abgesehen, gibt sich die Rhätische Bahn (RhB) mit ihrer <a href="http://webcam.schmalspurbahn.ch/filisur/webcam/">Webcam in Filisur</a>. Als besonderen Service zeigt die RhB sogar einen grafischen Fahrplan. Auch die Kreiskehre von <a href="http://www.link-gr.ch/webcams/cam_kreisviadukt-brusio-rhb_166.php">Brusio</a> lässt sich beobachten. Die Bahn weiß eben, dass sie Fans in aller Welt hat, die hier ihre Sehnsüchte stillen – und wiederkommen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es ist schade: Viel zu wenige Eisenbahnen, ob nostalgisch oder modern, nutzen Webcams als Marketinginstrument. Warum wollen sie nicht zeigen, was sie haben und was gerade vorgeht? Denn jeder Anknüpfungspunkt, und dazu gehören eine aktuell gehaltene Website und auch die Webcam, stärkt den Kontakt zu Kunden und Fans und verstärkt die Kundenbindung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer die dampfende Lok oder den schicken Hochgeschwindigkeitszug sieht und den Betrieb im Bahnhofsvorfeld verfolgen kann, dem beweist die Internet-Kamera: Ja, die fahren wirklich und sind einen Besuch oder eine Reise wert. Simpler und billiger kann man Werbung nicht machen – und das mit weltweiter Reichweite.</p>
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		<title>Technische Fundstücke in Kärnten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 15:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Museumsbahn in Kärnten hat auch Lok und Achslager aus Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 618px"><img class="size-full wp-image-83   " title="_7124518 (2)" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124518-2.jpg" alt="Rosentaler Dampfbummelzug" width="608" height="142" /><p class="wp-caption-text">Rosentaler Dampfbummelzug am Haltepunkt Carnica  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die <a href="http://www.nostalgiebahn.at">Museumseisenbahn Weizelsdorf-Ferlach</a> in Kärnten ist nicht sehr spektulär, weil die Strecke kurz ist und man sich schnell an die Hochgebirgs-Umgebung gewöhnt. Immerhin zuckelt der Zug mit seinen Spantenwagen hinter einer Dampflok durch das Rosental, vorbei an perfekt gemähten Rasenflächen um die schmucken Einfamilienhäuser. Wer die zweiachsige ehemalige Werkslok 88.103 vor dem Zug hat, wird sich an der kuriosen Bauart kaum sattsehen können. „Wiener Lokomotivfabrik AG, Wien-Floridsdorf, No. 9102, 1941“ zeigen die Lettern des Fabrikschilds. Für einen kleinen Obulus darf man in Ferlach ein paar hundert Meter auf dem Führerstand mitfahren. Auch die alten Formsignale an der Strecke 	geben etwas her für Nostalgiker.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_37" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-37" title="_7124261" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124261-300x225.jpg" alt="Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924</p></div>
<p style="margin-bottom: 0.7cm;">
<dl id="attachment_37" style="width: 540px;"> </dl>
<p>Doch am erstaunlichsten ist für deutsche Touristen, dass die Rollenlager der Spantenwagen aus längst 	verschwundenen deutschen Eisenbahnwerken stammen: W. Peyinghaus Volmarstein 1924 und 	Friedrich-Wilhelms-Hütte Mülheim/Ruhr 1941. Auch die Diesellok, die in Weizelsdorf den Zug ans Bahnsteiggleis zieht, um der Dampflok das Umsetzen zu ersparen, ist made in Germany. Gmeinder &amp; Co., Mosbach, Baden, hat sie 1969 gebaut. Sie ist explosionsgeschützt und rangierte früher in der Raffinerie Schwechat am Wiener Flughafen. In Weizelsdorf wartet auch eine prächtig gepflegte 93er der ÖBB auf ihren Wochenend-Einsatz. Sie trägt einen ovalen Schornstein des leistungssteigernden<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giesl-Ejektor"> Giesl-Ejektors</a>, der in Österreich und bei der Deutschen Reichsbahn der DDR eine gewisse Verbreitung fand.</p>
<div id="attachment_156" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-156" title="_7124402" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124402-300x201.jpg" alt="Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)" width="300" height="201" /><p class="wp-caption-text">Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Nicht versäumen sollte man eine Tour  im rot-weißen Saurer-Bus vom Bahnhof Ferlach zum Technikmuseum Historama. Während die zügige Fahrt mit Zwischengas und ohrenbetäubendem Lärm dokumentiert, dass Busse in den letzten 50 Jahren deutlich an Qualität gewonnen haben, zeigt das Museum Straßenbahnen, Kutschen, ein Post-Elektroauto aus den Fünfzigern, eine Wolf-Dampfmaschine von 1923 aus Magdeburg-Buckau, ein paar Eisenbahnutensilien, einen frühen Flugversuch und eine große Sammlung von Autos und Lkw aus österreichischer und deutscher Produktion. Busfahrt und Eintritt in das Museum sind im Fahrpreis des Rosentaler Dampfbummelzugs enthalten. Eine glückliche Kombination.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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