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	<title>Railomotive &#187; Personenverkehr</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 May 2012 17:49:25 +0000</lastBuildDate>
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		<title>ICE bei Hannover: 4 Stunden Warten auf die Evakuierung</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 17:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder blieb ein ICE liegen, wegen eines Oberleitungsschadens bei Hannover. Eine Diesellok zum Abschleppen kam erst nach über vier Stunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Deutschlandfunk <a href="http://www.dradio.de/nachrichten/201205201900/4">meldete</a>, ist ICE 642 Berlin &#8211; Köln wegen eines Oberleitungsschadens bei Hannover stromlos und damit unklimatisiert liegengeblieben. <strong><span style="color: #ff0000;">Es dauerte über vier Stunden, bis eine betriebsfähige Diesellok zum Abschleppen zur Verfügung stand. </span></strong><span style="color: #000000;">Die Fahrgäste, die im heißen Zug ausharren mussten, wurden jedoch mit einem Zug auf dem Parallelgleis evakuiert.<strong><br />
</strong></span></p>
<p>Gewöhnlich stehen in Hannover Hbf zwei 218er mit der notwendigen Scharfenbergkupplung für ICE-Abschlepp-Aktionen. Dass diese Loks offenbar nicht einmal betriebsbereit sind, würde mich nicht wundern. DB Fernverkehr lernt eben nur schwer dazu und spart, wo man kann.</p>
<p>Laut einem Bericht von <a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/zugreisende-stecken-vier-stunden-im-ice-fest-1.2838684">RP-Online</a> haperte es dagegen bei der Lokführerbereitschaft – auch das keine Überraschung. Dem Redakteur wurden Fotos verboten.</p>
<p>Großzügigerweise wurden diesmal bei ca. 25 °C Außentemperatur die Türen geöffnet und lauwarme Getränke gereicht.</p>
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		<title>Knorr-Bremsen für den neuen Shinkansen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Shinkansen E6 erhält Bremsen von Knorr Bremse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10406" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild02.jpg"><img class="size-full wp-image-10406" title="ShinkansenE6_Bild02" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild02.jpg" alt="" width="640" height="452" /></a><p class="wp-caption-text">Bilder aus Japan sind schwer zu bekommen. So wird die nächste Generation des Shinkansen, der E6, in Serie gehen. (Foto: Knorr Bremse)</p></div>
<p>Der Knorr-Bremse-Konzern konnte seine Marktposition in Japan durch einen weiteren bedeutenden Auftrag stärken. Das Unternehmen wurde vom japanischen Zugbetreiber JR East beauftragt, auch die neueste Generation E6 des in Japan eingesetzten Hochgeschwindigkeitszugs Shinkansen mit Bremssystemen auszustatten.<br />
Der Auftrag erstreckt sich über die Lieferung von Bremsscheiben, Bremszangen und Bremsbelägen für die Motordrehgestelle 23 neuer Züge. Wie bereits bei der Vorgängergeneration E5 werden auch in den neuen E6-Zügen ultrakompakte, gewichtsreduzierte Bremszangen verbaut. Die Bremsscheiben und ISOBAR-Sinter-Beläge wurden so konzipiert, dass sie unter den verschiedensten Einsatzbedingungen stets voll leistungsfähig sind.</p>
<p>Dr. Dieter Wilhelm, Vorstand der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für den Geschäftsbereich Systeme für Schienenfahrzeuge, führt den erneuten Erfolg auf dem japanischen Schienenverkehrsmarkt auf zwei wesentliche Faktoren zurück: „Zum einen bringt Knorr-Bremse insbesondere im Segment der Hochleistungsbremsen eine hervorragende Expertise mit. Zum anderen zeigt der Auftrag, dass die für die Vorgängergeneration E5 gelieferten Systeme die sehr hohen Anforderungen des Betreibers erfüllten.“ Knorr-Bremse stattete zudem erfolgreich vier Wagen des E6-Vorserienzugs aus.</p>
<p>Die neue Shinkansen-Generation E6 wird ab dem Frühjahr 2013 im Einsatz sein und zwischen Tokio und Akita an der Westküste der Hauptinsel Honshu verkehren. Zusätzlich werden auf der Strecke zwischen Tokio und Morioko Wagen des neuen E6 mit den bislang eingesetzten E5-Zügen gekoppelt. Im ersten Schritt wird die neue E6-Generation mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h betrieben; ab Frühjahr 2014 soll diese auf 320 km/h angehoben werden.</p>
<p>JR East ist die weltweit größte Bahngesellschaft für Personenverkehr und befördert täglich auf einem Streckennetz von über 7.500 Kilometern rund 17 Millionen Passagiere. Das Unternehmen ist eine von sieben Nachfolgegesellschaften der 1987 privatisierten Japanese National Railways.</p>
<div id="attachment_10407" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild01.jpg"><img class="size-full wp-image-10407" title="ShinkansenE6_Bild01" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild01.jpg" alt="" width="640" height="421" /></a><p class="wp-caption-text">Die Front des Vorserienfahrzeugs ist strömungstechnisch optimiert (Foto: Knorr Bremse)</p></div>
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		<title>SBB schreibt neue Züge für Gotthard-Achse aus</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 07:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die SBB schreibt neue Züge für die Gotthard-Achse aus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nord-Süd Verkehr auf der Gotthardstrecke wird Schritt für Schritt komfortabler, pünktlicher und zuverlässiger: Die SBB hat heute auf <a href="http://www.simap.ch">simap.ch </a>die Beschaffung von 29 neuen Triebfahrzeugen für gut 800 Mio. Franken öffentlich ausgeschrieben. Mit den neuen Zügen soll die erwartete Verdoppelung der Nachfrage auf der Nord–Süd-Achse nach der Eröffnung der beiden Basistunnel am Gotthard und Ceneri aufgefangen werden. Sie ersetzen langfristig die heute noch im Einsatz stehenden Neigezüge des Typs ETR 470. Ab Ende 2017 soll das erste neue Fahrzeug das Tessin mit der Deutschschweiz verbinden. Dank ihrer Deutschland- und Italien-Zulassung können die Züge auch in die Zentren unserer Nachbarländer rollen.</p>
<p>Die SBB investiert für ihre Kundinnen und Kunden in neue Züge. Auf dem Informationssystem über das öffentliche Beschaffungswesen in der Schweiz Simap hat sie heute die bereits angekündigte Rollmaterial-Ausschreibung für den Nord–Süd Verkehr publiziert. Für gut 800 Mio. Franken beschafft die SBB 29 einstöckige Triebzüge. Zudem sind Optionsrechte für weitere Fahrzeuge vorgesehen, die später je nach Bedarf eingelöst werden können. Die SBB rechnet mit einer Verdoppelung der Nachfrage auf der Nord–Süd-Achse am Gotthard nach der Eröffnung der beiden Basistunnel am Gotthard und Ceneri. Die neuen Züge ersetzen langfristig die Neigezüge des Typs ETR 470, welche Ende 2014 ausrangiert werden. Die neuen Züge werden ab Ende 2017 schrittweise vor allem im nationalen Nord–Süd-Verkehr auf der Gotthard- und Lötschberg-Linie sowie für die Anbindung der Schweiz an die grenznahen internationalen Zentren eingesetzt.</p>
<p>Die neuen Triebzüge bringen für die Kundinnen und Kunden den bestmöglichen Komfort. Sie fahren bis zu 249 km/h und bieten mit bis zu 400 Metern Länge rund 70 Prozent mehr Sitzplätze als die heutigen, 230 Meter langen ETR-470-Kompositionen. Die Züge verfügen über ein Belegungsanzeigesystem innen und aussen sowie eine elektronische Sitzplatzreservierung. Zudem gibt es einen Speisewagen, Ruhe-, Familien- und Businesszonen, Steckdosen an allen Sitzplätzen, neue Repeater für guten Handyempfang und WLAN.</p>
<p>Die SBB setzt auf konventionelle Züge, weil Neigezüge auf der Nord–Süd-Achse nach der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels nur Fahrzeitgewinne von wenigen Minuten bringen würden. Für die SBB steht die Stabilität des Fahrplans mit genügend Fahrzeitreserven im Vordergrund. Die Anbieter haben nun ein halbes Jahr Zeit, ihre Offerten für die neuen Triebzüge abzugeben. Darin ist als Option auch ein Angebot für die Instandhaltung durch den Hersteller zu unterbreiten.</p>
<p>Die Fahrzeitverkürzungen, welche dank der beiden neuen Basistunnels erzielt werden können, sollen ab 2017 zusammen mit dem neuen, komfortablen Rollmaterial schrittweise zu einer spürbaren Angebotsverbesserung am Gotthard führen. Wie das Angebot auf der Gotthard-Achse ab 2015 aussehen wird, kommuniziert die SBB gemeinsam mit dem Gotthard-Komitee im Frühsommer 2012. Sie ist daran, eine Übergangslösung mit einem möglichst hohen Komfort für die Kundinnen und Kunden zu erarbeiten. Sowohl die Pünktlichkeit als auch die Zuverlässigkeit im Nord–Süd-Verkehr sollen schrittweise verbessert werden.</p>
<p>In den nächsten Jahren investiert die SBB durchschnittlich rund eine Milliarde Franken pro Jahr in neues und modernes Rollmaterial für ihre Fahrgäste. Neben den 29 neuen Triebzügen für den Nord–Süd-Verkehr beschafft sie 59 neue Doppelstockzüge für den Fernverkehr, die vor allem auf der Ost-West-Achse mehr Sitzplätze bringen.</p>
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		<title>Der Italo von NTV startet nächsten Samstag</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/04/der-italo-von-ntv-startet-nachsten-samstag/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 16:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) – neue Personenbeförderung – wird am 28. April ihre ersten Italo-Züge auf die Strecke Napoli – Roma – Firenze – Bologna – Milano schicken. Seit heute können die Tickets endlich gebucht werden, nachdem der Betrieb eigentlich schon im März aufgenommen werden sollte. Auf etlichen Bahnhöfen wurden eigene Warteräume und Schalter eingerichtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="attachment_10389" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/Italo.jpg"><img class="size-full wp-image-10389" title="NTV" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/Italo.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Aus der AGV-Familie von Alstom stammt der neue Italo (Foto: Alstom)</p></div>
</div>
<div>
<div>
<p><a href="http://www.ntvspa.it/en/index.html">Nuovo Trasporto Viaggiatori</a> (NTV) – neue Personenbeförderung – wird am 28. April ihre ersten Italo-Züge auf die Strecke Napoli – Roma – Firenze – Bologna – Milano schicken. Seit heute können die Tickets endlich gebucht werden, nachdem der Betrieb eigentlich schon im März aufgenommen werden sollte. Auf etlichen Bahnhöfen wurden eigene Warteräume und Schalter eingerichtet.</p>
<p>Wenn alle Züge von Alstom ausgeliefert sind, werden 25 dunkelrote Hochgeschwindigkeitszüge über den Hochgeschwindigkeitsknoten Bologna zwischen Turin, Venedig, Rom und Salerno pendeln. Während die Deutsche Bahn angeblich neuerdings 250 km/h für vollkommen ausreichend hält, macht der neue Fernverkehrsmitbewerber in Italien auf Tempo: Bis zu 360 km/h schnell werden die Elf-Wagen-Züge sein. Und sie werden einen Komfort bieten, der bisher einzigartig in Europa ist.</p>
<p>Die „Italo“ genannten Züge bieten drei Wagenklassen mit abgestuftem Komfort. Die Preise sollen unter denen der privatisierten Trenitalia liegen, die schon lange Hochgeschwindigkeitszüge fährt. Im Italo soll nur die Benutzung der höchsten Wagenklasse teurer sein. Dafür ist sie auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abgestimmt und bietet außergewöhnlichen Sitzkomfort aus dem Angebot der Poltrona Frau Group der Familie Montezemolo, einer der Hauptinvestoren neben weiteren italienischen Industriellen, einer Bank, Fonds und der SNCF, die zu 20 Prozent beteiligt ist sind.</p>
<p>Montezemolo stellt Möbel der Marken Cassina, Cappellini, Gufram, Nemo und Gebrüder Thonet Vienna. Die Ledersitze der Edelmarke Poltrona Frau sind schon lange aufpreispflichtige Ausstattung der Luxusautos von Bugatti, Ferrari, Maserati und Porsche und Oberklassemodellen von BMW, Alfa Romeo und Lancia. Elegante, breite orangerote Ledersitze mit beige abgesetzten Ohren prägen die erste Klasse, kaum weniger ansprechend sind die Sitze in den günstigeren Wagenklassen. Mit 275 cm Breite beansprucht NTV die geräumigsten Züge zu haben.</p>
<p>Der dunkelrote Hochgeschwindigkeitszug bietet außerdem Besprechungs- und Umkleideräume, geräumige Toiletten und an einem Ende einen Kinoraum mit acht Bildschirmen an der Decke und 39 Sitzplätzen. Teppiche, Leder und Metall prägen die hochwertige Ausstattung.</p>
<p>An den Sitzen können, ähnlich wie in Langstreckenflugzeugen, individuell einstellbare Bildschirme ausgefahren und für Fernseh- und Videoprogramme genutzt werden. Steckdosen an jedem Sitz und Wi-Fi (WLAN) gehören zum kostenlosen Service wie auch die Kinderbetreuung.</p>
<p>Der 200 Meter lange Zug entstammt der AGV-Familie von Alstom, die die TGV-Züge abgelöst hat. Anders als bei den alten TGV und etwa dem ICE der Deutschen Bahn, die von zwei Triebköpfen an den Enden angetrieben wurden, hat der AGV einen verteilten Antrieb. Wie beim ICE 3 der DB wird ein Teil der zweiachsigen Drehgestelle des Zuges mit jeweils zwei Fahrmotoren angetrieben. Weil die Lokomotiven wegfallen und die Elektrik und Elektronik sich unter den Wagen befindet, ist fast die gesamte Zuglänge für Sitzplätze und Abstellflächen frei. Als wesentlicher Vorteil kommt hinzu, dass mehr angetriebene Radsätze dank höherer Reibung auch eine höhere Beschleunigung und Energierückgewinnung beim Bremsen ermöglichen.</p>
<p>NTV rühmt sich, mit diesem Zug bei 22,6 Kilowatt pro Tonne ein bislang unerreichtes Verhältnis von Leistung und Gewicht erreicht zu haben. Der 15 Jahre alte ICE 3 wartet noch mit einer Leistungskennziffer von 19,6 Kilowatt pro Tonne auf, die Daten des neuen Velaro D von Siemens sind noch nicht bekannt. Der Verzicht auf Triebköpfe und weitere Maßnahmen, die das Gewicht auf 410 Tonnen begrenzten, haben den Energieverbrauch um 15 Prozent reduziert. Auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken fährt der Zug mit 25 Kilovolt Wechselstrom, ist aber auch in der Lage, den auf anderen italienischen Strecken noch übliche Gleichstrom mit 3000 Volt zu nutzen, wenn auch bei verringerter Leistung.</p>
<p>Der verteilte Antrieb mit rund 9300 Kilowatt bzw. 12400 PS unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von der Technik eines ICE 3: Während Siemens für den DB-Zug Wagen mit jeweils zwei zweiachsigen Drehgestellen verbunden hat, ruhen nur die Kopfenden des französisch-italienischen Triebzugs auf Drehgestellen. Die neun kurzen Zwischenwagen und die Köpfe der beiden Endwagen stützen sich auf zehn Jakobsdrehgestellen ab. Wie bereits beim TGV hängen die Wagenkästen wie Sänften zwischen den teilweise angetriebenen Drehgestellen, die Konstruktionsprinzip und Namen dem 1858 in Diezenhausen bei Waldbröl geborenen Eisenbahningenieur Wilhelm Jakobs verdanken. Sie haben den Vorteil, dass die Geräuschkulisse der Räder an die Wagenkastenenden verlagert wurde, wo niemand sitzt, und kürzere Wagenübergänge möglich sind. Die Wagen sind wegen dieses Prinzips kürzer. Auf Einstiege an beiden Enden wird verzichtet, was beim Fahrgastwechsel ein Nachteil ist. Manche Eisenbahningenieure sind der Ansicht, dass sich ein Zug mit der Jakobs-Technik im Fall einer Entgleisung nicht so leicht zusammenfaltet. Fragt man Maschinenbauprofessoren, scheint eher die Technikgeschichte zu entscheiden, welche Lösung man bevorzugt. In modernen S-Bahnen, Straßenbahnen und Triebwagen finden sich ganz pragmatisch meist beide Drehgestellarten wieder.</p>
<p>Die sehr langen Nasen des drei Meter breiten Zugs mit der wuchtig wirkenden Verbreiterung am vorderen Drehgestell sind nicht nur dem Windwiderstand geschuldet, sondern auch ein dreistufiger Schutz für den Triebfahrzeugführer. Die hinter den Bugklappen verborgene Kupplung und zwei Absorber nehmen bei einem Zusammenstoß möglichst viel Energie auf. Ein derartiger Crash-Schutz gehört inzwischen zu den Grundanforderungen des Schienenfahrzeugbaus. Er soll nicht nur den Lokführer schützen, sondern nach kleineren Unfällen die Reparatur mit modularen Baugruppen beschleunigen. Denn lange Reparaturzeiten kosten Umsatz.</p>
<p>Eine hohe Verfügbarkeit der Züge ist nur mit vorausschauender Wartung möglich. 180 Mitarbeiter werden in der Hauptwerkstätte Nola in der Provinz Neapel die Züge 30 Jahre lang vorbeugend warten und so pflegen, dass die neuen Hochgeschwindigkeitszüge eine Verfügbarkeit nahe 100 Prozent erreichen.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/54fcf223db0b4f919b7fe2fde142d0dd" alt="" width="1" height="1" /></p>
</div>
</div>
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		<title>Ostseeland Verkehr führt betreutes Fahren ein</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 15:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) startete heute ihr Themenjahr „Betreutes Fahren“ und erweitert ihren Service für das barrierefreie Bahnfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10358" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-1k.jpg"><img class="size-full wp-image-10358" title="Foto-Alterssimulation-1k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-1k.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a><p class="wp-caption-text">Alterssimulation: Kragen, Brille, Gehörschutz und Manschetten, die schwer bewegliche Gelenke simulieren, machen die Beschwerlichkeiten des Alters erfahrbar. Fotos: Markus Bachmann/OLA</p></div>
<p>Die Alterspyramide steht Kopf, der <a href="http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61541/altersstruktur">Anteil der über 60-Jährigen</a> in Deutschland bewegt sich zügig in Richtung 30 Prozent. Das sind heute hochmobile Menschen, mich wachem Verstand. Aber während ein Teil körperlich fit bis in die 80 bleibt – auch wenn die Kräfte und Beweglichkeit nachlassen –, sind andere auf ein Gehwägelchen angewiesen, nicht mehr so schnell, sehbehindert, schwerhörig oder anderweitig nicht mehr so belastbar wie jemand im besten Alter.</p>
<p>Die Gruppe der Gehandicapten, die trotzdem mobil sein wollen, wird weiter wachsen. Der unselige Trend zu Doppelstockwagen und -Zügen mit ihren nervigen Gefällen, schmalen Treppen und dem überall fehlenden Platz für Gepäck zeigt, dass die Eisenbahnbetriebe zwar an maximale Kapazitäten denken, nicht aber an die demografische Entwicklung. Das gilt für die DB, die SBB, die SNCF, die Westbahn und viele andere Unternehmen, die an der Zukunft vorbei investieren. Die auf 40 Jahre Einsatz ausgelegte Fahrzeuge werden noch im Einsatz und ein Betriebshindernis sein, wenn die &#8220;Senioren&#8221; bereits 40 Prozent ausmachen werden. Darunter große Menschenmengen, die noch mit 70 Jahren täglich zur Arbeit werden fahren müssen.</p>
<div id="attachment_10359" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-4k.jpg"><img class="size-full wp-image-10359" title="Foto-Alterssimulation-4k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-4k.jpg" alt="" width="600" height="900" /></a><p class="wp-caption-text">Aussteigehilfe für in ihren Bewegungen eingeschränkten Fahrgästen bei der OLA</p></div>
<p>Umso wertvoller ist eine Initiative der <a href="http://www.ostseelandverkehr.de/">Ostseeland Verkehr GmbH</a> aus Schwerin. Die Pressemitteilung dazu:</p>
<p>Die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) startete heute ihr Themenjahr „Betreutes Fahren“ und erweitert ihren Service für das barrierefreie Bahnfahren. „Auf den Strecken in Mecklenburg-Vorpommern werden in allen Zügen<strong><span style="color: #ff0000;"> Zonen für ‚Betreutes Fahren‘</span></strong> eingerichtet“, kündigte OLA-Geschäftsführer Dirk Fischer bei der heutigen Auftaktveranstaltung und Testfahrt mit Alterssimulationsanzügen zwischen Schwerin und Crivitz an. Die ersten Triebwagen sind bereits mit der neuen Kennzeichnung und dem erweiterten Serviceangebot unterwegs.</p>
<p>Die Marke „Betreutes Fahren“ soll Menschen mit Handicap oder auch Fahrgäste, die aus unterschiedlichsten Gründen auf Unterstützung angewiesen sind, in den Fokus rücken. „Wir möchten mit dem Themenjahr darauf aufmerksam machen, dass in einer älter werdenden Gesellschaft mehr gegenseitige Rücksichtnahme im öffentlichen Leben erforderlich ist. Das betrifft unter anderem auch den öffentlichen Personennahverkehr, der eine wesentliche Grundlage für eine Teilhabe am sozialen Leben ist“, betonte Fischer.</p>
<p>In allen OLA-Bahnen befindet sich eine extra gekennzeichnete Zone für „Betreutes Fahren“. Dieser Bereich ist für alle Fahrgäste gedacht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und während ihrer Reise möglicherweise Hilfe benötigen. Die Kundenbetreuer haben ein besonderes Augenmerk auf die Wünsche der Fahrgäste in dieser Zone. <span style="color: #ff0000;">Die Zugbegleiter bieten eine Ein- oder Ausstiegshilfe an, einen Weckservice oder eine Ausstiegserinnerung am Zielbahnhof sowie erleichtern mittels Rampe das Mitfahren für gehbehinderte Reisende, Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen.</span> Der erweiterte Dienst kann bei jeder Fahrt <span style="color: #ff0000;">ohne Ankündigung genutzt</span> und bei Bedarf aber auch vorher über das Servicecenter telefonisch angemeldet werden. Alle Kundenbetreuer werden in gesonderten Schulungen in Kooperation mit Behindertenverbänden auf die Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorbereitet.</p>
<div id="attachment_10360" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-2k.jpg"><img class="size-full wp-image-10360" title="Foto-Alterssimulation-2k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-2k.jpg" alt="" width="400" height="784" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Alterssimulationsanzug kann sich ein junger Mensch in die Lage älterer Menschen hineinversetzen</p></div>
<p>Dirk Fischer: „Es gibt viele Reisende, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind und sich nicht recht trauen, mit der Bahn zu fahren. Ältere Bürger, Familien mit Kinderwagen, Patienten oder Fahrgäste mit einem Handicap – wir möchten sie alle mitnehmen und ihnen ein selbstbestimmtes, aktives Leben ermöglichen. Unsere Sonderzone und die geschulte Aufmerksamkeit der Kundenbetreuer sollen Sicherheit vermitteln und Ängste nehmen. Seit vielen Jahren bemühen wir uns, allen Menschen eine problemlose Bahnreise zu ermöglichen. Dafür arbeiten wir eng mit Behindertenverbänden,  Seniorenvertretungen und der Tourismuswirtschaft zusammen. Wichtig ist uns, ständig im Dialog zu bleiben und den Service für Reisende mit Handicap immer weiter den Bedürfnissen der Menschen und der Zeit anzupassen.“</p>
<p>Der OLA-Geschäftsführer kündigte an, die Einführungsphase auch zu nutzen, um weitere zusätzliche Servicemaßnahmen zu testen. Das betrifft unter anderem den <span style="color: #ff0000;">Lärmschutz</span> in der Sonderzone, weil sich immer wieder Fahrgäste <span style="color: #ff0000;">mehr Ruhe vor zu lautem Telefonieren oder Musikhören</span> wünschen.</p>
<p>Die OLA betreibt in Mecklenburg-Vorpommern mit ihren blau-weiß-gelben Zügen und 145 Mitarbeitern die vier Hauptstrecken im Schienenpersonennahverkehr zwischen Rostock-Güstrow, Stralsund-Neustrelitz, Bützow-Ueckermünde, Rehna-Schwerin-Parchim sowie den Fernverkehrszug InterConnex Warnemünde-Berlin-Leipzig.</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/92d05cb6fa2a4b4a907d3afcd7a02fd8" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>DB hängte 110 Bahnhöfe vom Fernverkehrsnetz ab</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 10:11:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn AG hat seit 1999 insgesamt 110 Personenbahnhöfe von ihrem Fernverkehrsnetz abgetrennt. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Verkehrsexperte Felix Berschin im Auftrag des ARD-Politikmagazins &#8220;Report Mainz&#8221; erstellt hat. Die größte Stadt, die keinerlei ICE- oder Intercity-Verbindungen mehr hat, ist Krefeld mit mehr als 263.000 Einwohnern. Auch Heilbronn, Bremerhaven, Gera und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn AG hat seit 1999 insgesamt 110 Personenbahnhöfe von ihrem Fernverkehrsnetz abgetrennt. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Verkehrsexperte Felix Berschin im Auftrag des ARD-Politikmagazins <a href="http://www.swr.de/report/">&#8220;Report Mainz&#8221;</a> erstellt hat. Die größte Stadt, die keinerlei ICE- oder Intercity-Verbindungen mehr hat, ist Krefeld mit mehr als 263.000 Einwohnern. Auch Heilbronn, Bremerhaven, Gera und Siegen wurden vom DB-Fernverkehr abgeschnitten. Dresden verlor 124 Fernverkehrshalte/Woche, Magdeburg: 363, Koblenz: 459, Bonn: 511. Besonders betroffen sind auch Fremdenverkehrsorte. So hat zum Beispiel Eichstätt alle 47 Fernverkehrshalte pro Woche verloren.</p>
<p>Wiesbaden, Ingolstadt, Montabaur und Speyer zählen dagegen zu den Gewinnern von Fernverkehrsanbindungen. Abseits der großen Hauptverkehrsachsen der Deutschen Bahn fällt die Bilanz jedoch insgesamt negativ aus: Die Zahl aller Fernverkehrsabfahrten pro Woche fiel an den 368 untersuchten Bahnhöfen, die nicht an den Hauptstrecken liegen, in den vergangenen 13 Jahren von 38.027 auf 20.596 –  ein Minus von 46 Prozent.</p>
<p>Der Deutsche Städtetag kommentierte die von &#8220;Report Mainz&#8221; präsentierte Statistik wie folgt: &#8220;Nach diesen Angaben wurde das Angebot im Fernverkehr für 17 Millionen Einwohner im Zeitraum von 1996 bis 2012 fast halbiert. Durch diese Verschlechterungen werden die Standortqualität und die wirtschaftlichen Chancen der betroffenen Städte gefährdet. Geboten wäre das Gegenteil, nämlich alle Oberzentren und die größeren Mittelzentren an das Fernverkehrsnetz anzubinden. Nach unserer Einschätzung ist der Bund dazu auch verfassungsrechtlich verpflichtet.&#8221;</p>
<p>Auch wichtige internationale Fernverkehrsverbindungen wurden von der Deutschen Bahn ausgedünnt, so zum Beispiel Trier-Luxembourg. Die Verbindung München-Prag strich die Deutsche Bahn mit dem letzten Fahrplanwechsel im Dezember 2011 vollständig. Seither bietet die Bahn keine Direktverbindung mehr nach Prag an. Das bayerische Verkehrsministerium erklärte dazu auf Anfrage von &#8220;Report Mainz&#8221;: &#8220;Obwohl die für den Fernverkehr wichtige Elektrifizierung der Strecken Nürnberg-Marktredwitz-Hof und Marktredwitz-Tschechien seit 1995 als vordringlicher Bedarf im Bundesverkehrswegeplan stehen, hat der Bund bislang noch keine Mittel für die Planung bereit gestellt. Ein Datum, wann der Ausbau endlich fertig werden soll, kann der Bund bis heute nicht nennen. Schneller ging es dafür mit der parallel verlaufenden Autobahn A6, die inzwischen von Nürnberg nach Prag durchgehend befahrbar ist. Dort verkehrt seit 2009 ein von DB-Fernverkehr betriebener Schnellbus, der den vom Freistaat ersatzweise bestellten Zügen Konkurrenz macht und die Direktfahrgäste Nürnberg-Prag mit kürzeren Reisezeiten lockt (Bus: 3 h 30 min, Zug: 4 h 45 min). Unterwegshalte bedient der Bus nicht, und so müssen sich beispielsweise die Touristen ins Böhmische Bäderdreieck (Karlsbad, Marienbad), die vorher direkte Fernzüge nutzen konnten, mit Regionalzügen, mehrfachem Umsteigen und langen Wartezeiten herumschlagen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Report Mainz&#8221; legte die Statistik zur Entwicklung des Fernverkehrs auch der Deutschen Bahn AG zur Bewertung vor. Ein Sprecher teilte &#8220;Report Mainz&#8221; dazu mit: &#8220;Generell gilt festzuhalten, dass es keine Ausdünnung des DB-Fernverkehrsangebots gibt &#8211; vielmehr hat die DB ihre Verkehrsleistung ausgebaut.&#8221; Die Verkehrsleistung (beförderte Personen mal gefahrene Kilometer) sei im vergangenen Jahr um 4,1 Prozent gestiegen. Der Umsatz sei im gleichen Zeitraum um 5,5 Prozent angestiegen.</p>
<p>Ein Bericht wird heute um 21.45 Uhr im Ersten bei &#8220;Report Mainz&#8221; gesendet.</p>
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		<title>So läuft die iPhone-App DB Tickets rund</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/so-lauft-die-iphone-app-db-tickets-rund/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die iPhone-App DB Tickets läuft nur sauber, wenn zuvor bei bahn.de auch ein Mobile PIN bei den Handy-Ticket-Einstellungen festgelegt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen hatte ich mich darüber <a href="http://railomotive.com/2012/03/nie-ohne-meinen-drucker-iphone-app-db-tickets-taugt-nicht-fur-geschaftskunden/">geärgert</a>, dass man nach einer Buchung über die iPhone-App keine brauchbare Quittung für die Buchhaltung erhält.</p>
<p>Doch, sagte die Deutsche Bahn, es gibt eine, wenn man ein bestimmtes Häkchen ganz unten in den Handy-Ticket-Einstellungen auf bahn.de gesetzt hat. Bei mir war es aber gesetzt!</p>
<p>Nun haben sich die Pressestelle der DB und die für mobile Buchungen zuständige Hotline in Frankfurt viel Mühe gegeben, mit mir zusammen dem möglichen Fehler auf die Spur zu kommen.</p>
<p>Die Crux ist, dass ich mit DB Tickets und meinem Nick und Passwort aus bahn.de problemlos ein Handy-Ticket mit meinem iPhone buchen konnte, ohne wirklich für das Handy-Ticket angemeldet zu sein. Bei den Handy-Ticket-Einstellungen stand ein rotes Kreuz statt einem Haken. Und so sah meine Seite bei bahn.de aus:</p>
<div id="attachment_10276" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket.jpg"><img class="size-full wp-image-10276" title="Handy-Ticket" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket.jpg" alt="" width="800" height="765" /></a><p class="wp-caption-text">Das Häkchen war da, aber in den Feldern oben stand kein PIN und keine Handynummer</p></div>
<p>Damit der Ablauf sauber funktioniert, müssen ein Mobile PIN (inkl. Wiederholung) und die Handynummer eingegeben werden:</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket_A1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10278" title="Handy-Ticket_A" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket_A1.jpg" alt="" width="800" height="207" /></a></p>
<p>Nachdem die Daten erfasst waren, habe ich eine Probebuchung vorgenommen. <strong><span style="color: #ff0000;">Sie hat geklappt, das Online-Ticket kam per E-Mail mit PD</span><span style="color: #ff0000;">F</span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">.</span></strong></p>
<p>Danke DB, jetzt bin ich zufrieden!</p>
<p>Wer über den Blackberry bucht und eventuell ebenfalls kein PDF mit dem Online-Ticket bekam, sollte diese Angaben überprüfen.</p>
<p>Einen Tipp gab die Hotline noch: Wer nicht möchte, dass jemand, der Zugang zu den Mails hat, von einer Reise erfährt, sollte das Häkchen vor der Buchung entfernen. (Und das Handy immer gut verstecken, denn die Tickets-App zeigt gleich auf der ersten Seite, dass die Buchungen nur einen Fingertipp entfernt sind. Was im normalen Leben prima ist, bei unmoralischen Abwegen eher nicht.)</p>
<p>Ein Problem bleibt bei der Handy-Buchung für Geschäftskunden. Verlangt der Kunde eines Kunden eine Reisekostenabrechnung und den Nachweis, dass der Lieferant/Auftragnehmer wirklich mit der Bahn gefahren ist, kann der auf seinem Online-Ticket keinen Stempelabdruck des Zugpersonals vorweisen. Es soll ganz akribische Controller geben, die auf die ziemlich absurde Idee kommen, dass jemand eine Reise abrechnet, die gar nicht stattgefunden hat&#8230;</p>
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		<title>Veolia fährt Hamburg-Köln-Express</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Durchführung des Betriebs des Hamburg-Köln-Express (HKX) wird Veolia Verkehr übernehmen. Der entsprechende Vertrag wurde in der letzten Woche von den Partnern abgeschlossen. Damit übernimmt die Gruppe alle für den Eisenbahnbetrieb notwendigen Aufgaben für die Hamburg-Köln-Express GmbH. „Mit Veolia Verkehr konnten wir einen starken Partner gewinnen, von dessen umfangreicher Erfahrung im Schienenpersonenverkehr wir sicher profitieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Durchführung des Betriebs des Hamburg-Köln-Express (HKX) wird Veolia Verkehr übernehmen. Der entsprechende Vertrag wurde in der letzten Woche von den Partnern abgeschlossen. Damit übernimmt die Gruppe alle für den Eisenbahnbetrieb notwendigen Aufgaben für die Hamburg-Köln-Express GmbH.</p>
<p>„Mit Veolia Verkehr konnten wir einen starken Partner gewinnen, von dessen umfangreicher Erfahrung im Schienenpersonenverkehr wir sicher profitieren werden“, sagt Carsten Carstensen, der für den Betrieb zuständige Geschäftsführer der Hamburg-Köln-Express GmbH. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“</p>
<p>„Der Auftrag beinhaltet eine große Verantwortung und stellt uns vor einige Herausforderungen, denn er ist verbunden mit einem anspruchsvollen Betriebskonzept“, so der bei Veolia Verkehr für den Fernverkehr zuständige stellvertretende Regionalleiter Nord-Ost Andreas Winter.</p>
<p>Wenn in Zukunft die Züge des HKX auf der Strecke Hamburg – Köln fahren, werden Triebfahrzeugführer und Zugführer sowie die Lokomotiven von Veolia Verkehr gestellt. Auch die Instandhaltung der Reisezugwagen wird die Gruppe übernehmen, ebenso wie die betriebliche Ausbildung des HKX-Servicepersonals.</p>
<p>„Das bedeutet, dass wir uns als Unternehmen vor allem auf die direkte Betreuung der Reisenden durch gut geschultes, freundliches und zuvorkommendes Servicepersonal konzentrieren werden“, sagt HKX-Geschäftsführerin Eva Kreienkamp, „und darauf, dass unser Produkt überzeugt und stimmt.“</p>
<p>Zum Einsatz kommen vier Lokomotiven der Baureihe 182 des Typs ES 64 U2 (Siemens). Die Züge des HKX werden im Normalbetrieb mit sechs Wagen fahren. Fünf davon werden zu Serviceklasse BASIC gehören, in der die Fahrgäste bequem und preisgünstig reisen können – mit viel Beinfreiheit und Platz für Gepäck. Der Komfortbereich PREMIUM befindet sich im sechsten Wagen und bietet Reisenden als besonderen Service eine im Fahrpreis befindliche kostenlose Mahlzeit am Platz. Innerhalb des gesamten Zuges werden Tische mit Steckdosen sowie ein Internetzugang (WI-FI) verfügbar sein.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">„Den Termin für den Betriebsstart werden wir bekanntgeben, sobald wir die Zulassung für die Reisezugwagen durch das Eisenbahn-Bundesamt haben“</span>, so Kreienkamp weiter. „Zurzeit laufen alle für den Betriebsstart notwendigen Vorbereitungen auf vollen Touren. Unter anderem haben wir mit den Schulungen für unser Servicepersonal begonnen und rekrutieren weiter geeignetes Personal.“</p>
<p>Die HKX GmbH ist das erste privatwirtschaftlich organisierte Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Gesellschafter der HKX GmbH sind die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland, die locomore rail GmbH &amp; Co. KG sowie der englisch-kanadische Eisenbahninvestor Michael Schabas.</p>
<p>Als weiteres Unternehmen, die Kölner MSM, plant ebenfalls Fernverkehr zwischen Köln und Hamburg über Hannover sowie Flügelzüge nach Berlin Zoo.</p>
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		<title>Bald auch Handygespräche im Kanaltunnel</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 16:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Pünktlich zur Olympiade im Sommer soll auch im Kanaltunnel zwischen Frankreich und England Telefonieren im Eurostar möglich werden. Wie der Daily Telegraph berichtet, wird der 37 km lange Tunnel zwischen Calais und Folkestone von französischen Netzbetreibern mit GSM- und UMTS-Mobilfunknetzen versorgt. Dann kann man sogar 80 m unter dem Meeresboden ins Internet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich zur Olympiade im Sommer soll auch im Kanaltunnel zwischen Frankreich und England Telefonieren im Eurostar möglich werden. Wie der <a href="http://www.telegraph.co.uk/finance/newsbysector/transport/9119972/Channel-Tunnel-to-get-mobile-phone-coverage.html">Daily Telegraph</a> berichtet, wird der 37 km lange Tunnel zwischen Calais und Folkestone von französischen Netzbetreibern mit GSM- und UMTS-Mobilfunknetzen versorgt. Dann kann man sogar 80 m unter dem Meeresboden ins Internet.</p>
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		<title>Nie ohne meinen Drucker: iPhone-App DB Tickets taugt nicht für Geschäftskunden</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die iPhone-App DB Tickets bietet nur sehr kurzfristig den Ausdruck einer Quittung an und ist für Selbstständige und Geschäftsreisende unbrauchbar.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn führte vor kurzem eine neue iPhone-App ein, mit der man online Tickets erwerben kann. Eine tolle Sache, die gut funktioniert. Mit etwas Geduld sogar im fahrenden Zug, wenn man nicht gerade in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist, wo die Mobilfunknetzbetreiber Basisstationen für ziemlich überflüssig halten.</p>
<p>Für Geschäftsreisende und Selbstständige taugt die tolle iPhone-App aber nichts, denn die Fahrberechtigung bleibt als Foto und QR-Code (falsch als &#8220;Barcode&#8221; bezeichnet) im Handy. Einen Beleg, den das Finanzamt akzeptiert, gibt es nicht. Jedenfalls nicht ohne aufwendige Recherche.</p>
<div id="attachment_10232" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/TicketbK.png"><img class="size-full wp-image-10232" title="TicketbK" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/TicketbK.png" alt="" width="640" height="960" /></a><p class="wp-caption-text">Virtuelles Ticket ohne MWSt.-Angabe</p></div>
<div id="attachment_10222" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/QR2.png"><img class="size-full wp-image-10222" title="QR2" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/QR2.png" alt="" width="640" height="960" /></a><p class="wp-caption-text">Aztek-2D-Barcode, in dem mehr Daten enthalten sind als in QR-Code</p></div>
<p>Es sei denn, man erfragt bei der Twitter-Hotline der Bahn, ob es doch einen Weg gibt. Der funktioniert aber „aus Kapazitätsgründen“ nur am Tag der Reise und einen Tag danach. Darum hat man sich diese Information bei der <a href="http://www.bahn.de/p/view/buchung/mobil/dbtickets_app.shtml">Beschreibung der DB Ticket-App</a> in bahn.de gespart. Die Server, die teuren Server!</p>
<p>Wenn man neben dem iPhone also auch ein Notebook und einen Drucker mit sich führt, kann man ein Online-Ticket am Tag X und X+1 ausdrucken. Unentbehrlich ist das schwere Equipment also bei mehrtägigen Reisen mit spontanem Ticketkauf. <span style="color: #000000;"><del>Gedacht hat sich dabei die zuständige DB Vertrieb GmbH in Frankfurt/M. offensichtlich nichts.</del></span></p>
<p>Vergisst man das Ausdrucken des virtuellen Tickets sofort nach der Rückkehr ins eigene Büro oder kehrt erst ein paar Tage später zurück, findet man bei seinem Kundenkonto in Bahn.de nur eine ausdruckbare „Detailsicht“ (was für ein Wortungetüm!). In der ist neben Tag und Strecke immerhin der Endpreis angegeben, aber keine Mehrwertsteuer. Eine derartige „Detailsicht“ akzeptiert natürlich kein Finanzamt und keine Reisestelle eines Unternehmens.</p>
<p>Wer nicht aufgibt und recherchiert, kann über den<a href="http://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/formularauswahl_ols.shtml"> Online-Service bei Bahn.de</a> (am besten direkt an fahrkartenservice AT bahn.de mailen) das PDF eines Online-Tickets anfordern, wie man es von der Online-Buchung am PC kennt. Dazu muss man „nur“ die Buchstaben-Zahlen-Kombination des DB-Tickets auf der bahn.de-Seite abschreiben und am besten auch die Kundennummer angeben.</p>
<p>Auf die simple Idee, wie bei einer Online-Buchung sofort ein PDF zu mailen, sind DB Fernverkehr AG und DB Vertrieb nicht gekommen. Oder bei den Kundendaten in bahn.de für jede Reise bzw. monatlich eine Quittung zu erstellen oder die Online-Tickets ein Vierteljahr lang abrufbar zu machen. Da fehlt es nicht nur bei Kapazitäten im Rechenzentrum.</p>
<p>Meine Anfragen haben mindestens drei DB-Firmen eine Stunde lang beschäftigt, sechs E-Mails, sieben Tweets und einen Anruf generiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nachtrag 12.3.2012:</strong> Die Deutsche Bahn hat mich informiert, dass es einen verlängerten Zugriff auf das Online-Ticket zur Abrechnung geben wird. Die zusätzliche Zusendung eines Online-Tickets (exakt die Lösung, die ich wollte) war zwar in meinen Bahn.de-Daten schon immer per Häkchen gewünscht, hat aber im Zusammenspiel mit der Ticket-App in meinem Fall keine Wirkung gezeigt. Die DB prüft nun, ob eventuell ein Programmfehler oder Schnittstellenproblem vorliegt. Ich werde berichten, wenn der Fall eindeutig geklärt ist.</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/14a4eff49bfe4b489c7f5dfba15eb8bc" alt="" width="1" height="1" /></p>
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