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	<title>Railomotive &#187; Sonderzüge</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Expeditionen in die Zukunft – und die Vergangenheit</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 17:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ausstellungszüge haben viele Vorteile und vermitteln den Besuchern Technologien und Geschichte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } -->Ausstellungszüge haben viele Vorteile: Sie passen in jeden größeren Bahnhof, brauchen nur wenig Personal und müssen nicht auf- und abgebaut werden, was eine Menge Zeit, Arbeit und Verschleiß spart. Leider sind sie selten geworden.</p>
<p>Trotzdem es gibt hin und wieder neue Ausstellungszüge: Zur Jahrhundertwende rollte der <a href="http://www.osk.de/eu/11_de_opel_millennium_express.html">Millennium-Express</a> durch Deutschland, um Werbung für Opel zu machen. Um Kunden in aller Welt in exklusiver Umgebung und unabhängig von Fachmessen zu erreichen, schickte der Siemens-Bereich Automation &amp; Drives den <a href="http://www.osk.de/eu/55_de_siemens_exider_globale_railshow.html">„exider“</a> auf Reisen. Der von der Kölner Agentur Oliver Schrott Kommunikation (OSK) konstruierte und mit 280 Metern vielleicht längste Ausstellungszug aller Zeiten tourte von 2002 bis 2004 durch Europa, Asien und Amerika. Es war die  erste Weltumrundung eines Zuges. 2006 folgte eine weitere Siemens-Tour.</p>
<p>Nun ist wieder ein Hightech-Ausstellungszug unterwegs. Die <a href="http://www.expedition-zukunft.org">“Expedition Zukunft”</a> macht noch bis November in den Bahnhöfen von 60 deutschen Städten Station. Sie will vor allem jungen Menschen, aber auch anderen zeigen, wie groß der Stellenwert von Forschung und Technik in Deutschland ist. Der 12-Wagen-Zug wurde von der Max-Planck-Gesellschaft konzipiert. Siemens, Bayer und Volkswagen sind neben zahlreiche wissenschaftlichen Instituten, Forschungseinrichtungen und Firmen die Partner. Die Besucher können sich über die Zukunft von Energie und Umwelt, Gesundheit, Mobilität und urbanes Leben informieren. Gebühren für die gefahrenen Kilometer und Abstellgleis-Nutzung berechnet die DB übrigens nicht. Es geht ja um die Zukunft Deutschlands.</p>
<p>Obwohl es bekanntlich keine Zukunft ohne Vergangenheit gibt, geht die DB mit dem <a href="http://www.zug-der-erinnerung.eu">Zug der Erinnerung</a>, der die Juden-Deportation durch die Deutsche Reichsbahn zeigt, etwas liebloser um. Der gemeinnützige Betreiber des Zugs, ein Verein, muss wieder erhebliche Gebühren an die DB bezahlen, selbst für das Gleis im Bahnhof. Schon seit dem Ende der Dampfloks in den 70er Jahren gibt sich die DB gern geschichtslos. Wenig interessiert ist sie auch an diesem 2007 gestarteten Geschichtszug, der ab Oktober Städte im Saarland, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg besucht.</p>
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