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	<title>Railomotive &#187; Straßen-/Stadtbahnen</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Die Berliner S-Bahn-Züge streiken mal wieder</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 15:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Berliner S-Bahnen fallen wegen der Hitze aus. Auch die Rheinbahn hat keine Klimaanlagen in ihren neuen Straßenbahnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Nahverkehrsbetreibern scheint sich ja immer noch nicht herumgesprochen zu haben, dass wir auch in Deutschland Sommertemperaturen weit oberhalb der 30° C haben können. Wer dann in ein unklimatisiertes Fahrzeug einsteigt, kommt schweißgebadet wieder heraus. So gewinnt man allerdings keine Fahrgäste, die von ihrem Auto inzwischen Klimaanlagen gewöhnt sind.</p>
<p>In <span style="color: #ff0000;">Düsseldorf</span> sparte man sich, angeblich wegen der Gewichtsbegrenzung der Oberkasseler Brücke, auch bei den neuesten Zügen eine Klimaanlage, baute aber extragroße Fenster ein, die schon bei 15° C und Sonne ziemlich unangenehme Innentemperaturen erzeugen. Denen begegnet die <span style="color: #ff0000;"><strong>Rheinbahn</strong></span>, je nach dem Gefühl des Fahrers, mit einem Umluftgebläse, das eine Wirkung nah bei Null hat. Wahrscheinlich unterstützt die Rheinbahn deshalb das Innenklima durch die großflächige <span style="color: #ff0000;">Verklebung der Fensterscheiben mit Werbung</span>. Das hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zwar ausdrücklich verboten, verfügt aber über keine Handhabe gegen diese Unverschämtheit der Rheinbahn gegenüber ihren Fahrgästen, die durch irgendwelche Rasterflächen mit Linseneffekt schauen müssen oder gleich ganz hinter Folien verschwinden.</p>
<p>Auch in <span style="color: #ff0000;">Berlin</span> macht die <strong><span style="color: #ff0000;">S-Bahn</span></strong> in Sachen Temperatur wieder Probleme, diesmal nicht bei Schnee, sondern bei Sonnenschein. Soeben verbreiteten die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin und der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH folgende Pressemitteilung:</p>
<p><em>Die S-Bahn Berlin GmbH hat erneut Fahrzeugprobleme bei saisonüblichen Temperaturen. Aufgrund der momentanen Hitze fallen seit Anfang Juli wieder verstärkt Züge aus. Statt der versprochenen 416 Viertelzüge waren heute nur 393 Viertelzüge im Einsatz. Demnach fehlen heute 23 Viertelzüge. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der VBB sind sehr enttäuscht über die erneuten Einschränkungen für die Fahrgäste.</em></p>
<p><em>Gerade auf der Stadtbahn machen sich die fehlenden Züge bemerkbar. Die Fahrgäste, darunter auch die Besucher der WM-Fanmeile und viele Berlin Touristen, müssen verkürzte Züge in Kauf nehmen. Wegen der Zugausfälle werden auf der S3 und S5 nur 6-Wagen-Züge anstelle der geplanten 8-Wagen-Züge eingesetzt. Die Folge sind erneut überfüllte Züge bei Temperaturen über 30 Grad.</em></p>
<p><em>&#8220;Ich habe deutlich gemacht, dass die S-Bahn sofort auf den Missstand reagieren muss und die vereinbarte Verkehrsleistung umgehend wieder herstellt und dauerhaft hält,&#8221; sagte Senatorin Junge-Reyer, nach einem Gespräch mit S-Bahn-Chef Peter Buchner.</em></p>
<p><em>VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz sagte, dass der Zustand für die Fahrgäste unzumutbar sei: &#8220;Auch bei hochsommerlichen Temperaturen muss die S-Bahn den vereinbarten Betrieb gewährleisten. Die Hitzeprobleme der S-Bahn-Fahrzeuge sind nicht neu, deshalb ist es völlig unverständlich, dass diese Schwachstellen nicht längst beseitigt sind. Die S-Bahn scheint eher auf niedrige Sommertemperaturen zu hoffen, anstatt die Züge entsprechend auszurüsten.  Wieder einmal haben die Fahrgäste unter den Versäumnissen der S-Bahn zu leiden.&#8221; Der VBB verlangt von der S-Bahn Berlin GmbH verbindliche Aussagen darüber, wann die versprochene Anzahl der einsatzfähigen Züge wieder erreicht wird.</em></p>
<p><em>Die in den Nachverhandlungen zwischen dem Berliner  Senat und der S-Bahn Berlin GmbH vereinbarte Fahrzeugverfügbarkeit liegt bei 562 Viertelzügen (ohne Betriebsreserve). Mit 393 Viertelzügen befinden sich heute nur etwa 70 Prozent der erforderlichen Züge im Einsatz.</em></p>
<p>Der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/hitze-legt-s-bahnen-lahm/1879978.html#kommentare">Tagesspiegel </a>berichtet über die Probleme, die durch geöffnete Fahrstandtüren kommen, weil die S-Bahn die Abfertiger auf den Bahnhöfen abgeschafft hat. Kluge Kerlchen bei der S-Bahn&#8230;<em><br />
</em></p>
<p><strong>Die Geschäftsführer von Nahverkehrsbetrieben, die bei Fahrzeug-Neuanschaffungen – aus welchen Gründen auch immer – keine Klimaanlage mitbestellen, haben ihren Job und die Komfortansprüche ihrer Fahrgäste nicht verstanden. </strong>Oder sind noch nie im Sommer mit ihren Fahrzeugen gefahren.</p>
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		<title>VBB betrachtet DB mit Arriva als wettbewerbsschädlich</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 20:28:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes  Berlin-Brandenburg, hat den S-Bahn-Skandal hautnah miterlebt und nie ein Blatt vor den Mund genommen. Zum Arriva-Kauf ließ er heute folgende Pressemitteilung versenden, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt:
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sieht den in der Region bereits etablierten Wettbewerb im Schienennahverkehr durch den angekündigten Kauf des Arriva-Konzerns durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes  Berlin-Brandenburg, hat den S-Bahn-Skandal hautnah miterlebt und nie ein Blatt vor den Mund genommen. Zum Arriva-Kauf ließ er heute folgende Pressemitteilung versenden, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt:</p>
<p><em>Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sieht den in der Region bereits etablierten Wettbewerb im Schienennahverkehr durch den angekündigten Kauf des Arriva-Konzerns durch die Deutsche Bahn AG gefährdet. Sollte die DB AG den britischen Konzern kaufen, müssten die deutschen Arriva-Beteiligungen verkauft werden.<br />
</em></p>
<p><em>Damit der Wettbewerb auf der Schiene in Deutschland nicht weniger werde, müssen bei einer Übernahme von Arriva die Kartellbehörden den Verkauf der Eisenbahnaktivitäten von Arriva anordnen, sagte Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Franz erwartet entsprechende Entscheidungen und damit ein klares Bekenntnis zum Wettbewerb: &#8220;<span style="color: #0000ff;">Es muss verhindert werden, dass die Deutsche Bahn durch eine Übernahme Arrivas in der Region wieder zum Monopolisten auf der Schiene wird. </span>Wettbewerb bringt für die Fahrgäste ein besseres Angebot und niedrigere Kosten für die Länder. Für den Markt ist es zwingend erforderlich, dass auch künftig Wettbewerb zwischen den Verkehrsunternehmen stattfindet.&#8221; Allein durch die Ausschreibung des Netzes Stadtbahn konnten die Ausgaben für die öffentliche Hand um jährlich 50 Millionen Euro reduziert werden.</em></p>
<p><em>In den letzten Jahren sind im VBB-Gebiet rund 70 Prozent des Regionalverkehrs im Wettbewerb vergeben worden. Der Anteil der zur DB-Regio AG im Wettbewerb stehenden Verkehrsunternehmen beträgt derzeit 32 Prozent.</em></p>
<p><em>Arriva ist im deutschen Regionalverkehr unter anderem an der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) und der Prignitzer Eisenbahn (PEG) beteiligt.</em></p>
<p><em>Gleichzeitig appelliert Franz an den staatseigenen DB-Konzern, sein Engagement in Deutschland nicht auf Kosten weltweiter Zukäufe zurückzuschrauben: &#8220;<span style="color: #0000ff;">Die Krisensituation bei der S-Bahn Berlin GmbH ist noch längst nicht ausgestanden.</span> Um den Bahnkonzern für einen Börsengang fit zu machen, wurden in der Vergangenheit aus der S-Bahn Tochter bis fast zum völligen Zusammenbruch Profite herausgequetscht. Auch der deutsche Fernverkehr leidet inzwischen unter massiven Qualitätsproblemen. <span style="color: #0000ff;">Der milliardenschwere Kauf des britischen Arriva-Konzerns passt nicht zum angekündigten Vorhaben der Bahn, das Heimatgeschäft in Ordnung bringen zu wollen.</span>&#8221; Der Traum von der Börse sei schon einmal für die S-Bahn zum Alptraum geworden. Das dürfe sich nicht wiederholen, so Franz weiter.<br />
</em></p>
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		<title>Mehr Fahrgäste bei Bussen und Bahnen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 2009 nutzten in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht durchschnittlich über 29 Millionen Fahrten am Tag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, stieg die Zahl der Fahrten gegenüber 2008 um 1,1 %, womit sich der beständig leichte Zuwachs der letzten Jahre weiter fortsetzte. Im Nahverkehr wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 nutzten in Deutschland fast 10,7 Milliarden Fahrgäste den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht durchschnittlich über 29 Millionen Fahrten am Tag. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, <span style="color: #ff0000;">stieg die Zahl der Fahrten gegenüber 2008 um 1,1 %</span>, womit sich der beständig leichte Zuwachs der letzten Jahre weiter fortsetzte. Im <span style="color: #ff0000;">Nahverkehr</span> wurden 2009 je Fahrt <span style="color: #ff0000;">durchschnittlich 9,4 Kilometer</span> und im <span style="color: #ff0000;">Fernverkehr 285 Kilometer</span> zurückgelegt. Die Beförderungsleistung &#8211; das Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite &#8211; lag bei 134 Milliarden Personenkilometern und damit um 0,7 % niedriger als 2008.</p>
<p>Im Nahverkehr beförderten die Unternehmen über 10,5 Milliarden Fahrgäste (+ 1,1 %), die Beförderungsleistung blieb mit 98,7 Milliarden Personenkilometern gegenüber dem Vorjahr konstant. <span style="color: #ff0000;">Straßen-, Stadt- und U-Bahnen wurden mit 3,7 Milliarden Personen (+ 3,2 %) deutlich häufiger genutzt.</span> Der Omnibusnahverkehr hat mit 5,3 Milliarden Fahrgästen (+ 0,3 %) leicht zugenommen. Dagegen <span style="color: #ff0000;">sank im Nahverkehr mit Eisenbahnen (einschließlich S-Bahnen) die Fahrgastzahl um 0,5 % auf 2,2 Milliarden Fahrgäste</span>.</p>
<p>Die Entwicklung des Bundesergebnisses wurde wesentlich durch zwei Sonderfaktoren im Land Berlin beeinflusst (<span style="color: #ff0000;">rund 12 % aller Fahrgäste im Liniennahverkehr in Deutschland werden von Berliner Unternehmen befördert</span>). So führte zum einen ein mehrere Wochen andauernder Streik im Omnibus- und Straßenbahnverkehr zu vergleichsweise niedrigen Fahrgastzahlen im Frühjahr 2008. Zum anderen kam es aufgrund von Angebotseinschränkungen im Berliner Eisenbahnnahverkehr im Jahr 2009 zu Verlagerungen auf den Omnibus- und Straßenbahnverkehr. In den anderen fünfzehn Bundesländern zusammen ist das Fahrgastaufkommen im Eisenbahnnahverkehr leicht angestiegen (+ 0,2 %); mit Straßenbahnen wurden 1,4% mehr und mit Omnibussen 0,3 % weniger Personen befördert.</p>
<p>Der Fernverkehr mit Eisenbahnen blieb mit 123 Millionen Reisenden (- 0,4 %) geringfügig unter dem Vorjahresergebnis. Die Beförderungsleistung ging um &#8211; 2,1 % auf 34,8 Milliarden Personenkilometer zurück.</p>
<p>Die Angaben stammen von den rund 900 größeren Unternehmen im Liniennahverkehr mit Bussen und Bahnen und im Linienfernverkehr mit Bussen, die jeweils mindestens 250 000 Fahrgäste im Jahr beförderten, sowie von allen Unternehmen mit Eisenbahnfernverkehr.</p>
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		<title>Kleiner Nahverkehrsversuch in Austin, Texas</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 17:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Stadler]]></category>

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		<description><![CDATA[Capital MetroRail in Austin/Texas eröffnete die erste Stadtbahnlinie mit Triebwagen von Stadler ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3736" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail6.jpg"><img class="size-full wp-image-3736" title="Metrorail6" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail6.jpg" alt="" width="600" height="397" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Fantasie und Farben präsentieren sich die neuen Haltestellen (Foto: Metrorail)</p></div>
<p>Endlich fahren die längst gelieferten Stadler-Dieseltriebwagen auch in Austin, Texas. Wie der amerikanische Verkehrspolitik-Blog <a href="http://www.thetransportpolitic.com/2010/03/22/with-modest-expectations-austin-opens-rail-line-after-years-of-delays/">Transport Politic</a> schreibt, sind die Erwartungen der 750 000-Einwohner-Stadt, Hauptstadt von Texas, mehr als bescheiden: 1700 bis 2000 Reisende täglich werden in den sogar mit WLAN (Wifi) ausgestatteten Zügen von <a href="http://www.capmetro.org/MetroRail/">Capital Metrorail</a> erwartet, die länger brauchen als die parallel fahrenden Busse. Zudem liegen die architektonisch attraktiven Haltestellen nicht gerade in den Büro- und Wohngebieten. Da auf der knapp 52 km langen Strecke auch Güterzüge fahren, die Triebwagen aber als Straßenbahn zählen und deshalb ein Mischverkehr ausgeschlossen ist, wird nur ein 35-Minuten-Takt in den Morgen- und Abendstunden geboten.</p>
<div id="attachment_3737" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail5.jpg"><img class="size-full wp-image-3737" title="Metrorail5" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail5.jpg" alt="" width="600" height="397" /></a><p class="wp-caption-text">Professionell fotografierter Innenraum, in Europa selten (Foto: Metrorail)</p></div>
<p>Es sieht also danach aus, als ob Austin erst einmal lernen muss, was moderner Nahverkehr bedeutet und leisten kann. Eine Reise nach Europa hätte sich für die Stadtvertreter gelohnt, aber wahrscheinlich haben die alle keinen Reisepass&#8230;</p>
<p>Hier ist ein älterer <a href="http://railomotive.com/2009/11/give-me-a-t-for-texas/">Beitrag</a> von mir über die Bahn und etwas zum <a href="http://railomotive.com/2009/11/von-ulm-nach-austin-from-ulm-to-austin/">Smart-Verleih</a>, offenbar zunächst an Stadtbedienstete. Immerhin: Man tastet sich vor.</p>
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		</item>
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		<title>Jeck we can!</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 20:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
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		<description><![CDATA[Über 30 närrische Rheinbahner liefen heute als Fußtruppe im Düsseldorfer Rosenmontagszug mit. Als Hingucker hatte die Gruppe einen zu höheren Sphären aufbrechender  Silberpfeil dabei, angetrieben vom Karnevalsmotto &#8220;Jeck we can&#8221;. Dazu gab es ein Straßenbahnlied, das man hier bei der Rheinbahn nachlesen und herunterladen kann.
Ich erwischte den Rest des Zuges am Bilker Bahnhof, wo sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über 30 närrische Rheinbahner liefen heute als Fußtruppe im Düsseldorfer Rosenmontagszug mit. Als Hingucker hatte die Gruppe einen zu höheren Sphären aufbrechender  Silberpfeil dabei, angetrieben vom Karnevalsmotto &#8220;Jeck we can&#8221;. Dazu gab es ein Straßenbahnlied, das man <a href="http://www.rheinbahn.de/Seiten/Rheinbahn_Stro%C3%9Febahnleed.aspx">hier bei der Rheinbahn</a> nachlesen und herunterladen kann.</p>
<div id="attachment_3355" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2154686.jpg"><img class="size-full wp-image-3355 " title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2154686.jpg" alt="Silberpfeil, schnell wie der Wind dank Düsenantrieb, Rotoren und Flügeln (Foto: Weidelich)" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Silberpfeil, schnell wie der Wind dank Düsenantrieb, Rotor und Flügeln (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Ich erwischte den Rest des Zuges am Bilker Bahnhof, wo sich der Rosenmontagsumzug auflöste und an dem sich nach dem Karneval die schon seit Wochen installierte Tunnelbohrmaschine für die U-Bahn Wehrhahnlinie in Bewegung setzen wird. Ein durch und durch überflüssiges Irrsinnsprojekt, das am Ende statt 680 Millionen Euro erfahrungsgemäß eine Milliarde kosten wird. Geld, das wirklich sinnvoller angelegt werden könnte. Der Sinn? Irgendwem wird&#8217;s schon nützen, zumindest den Autofahrern in der Friedrichstraße und den Investoren am Jan-Wellem-Platz, die die Bahn lieber unter dem fantasielosen Glaskasten sehen als davor.</p>
<p>Düsseldorfer Kommunalpolitik hat seit einigen Jahren sehr seltsame Wege eingeschlagen. Schade um diese schöne Stadt, die nun schon ein Jahr eine einzige Baustelle ist und noch bis 2014 bleiben wird und dabei sinnlos eine Milliarde verpulvert für eine Maulwurfbahn.</p>
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		<item>
		<title>Eisenbahn-Videos aus Portugal</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/02/eisenbahn-videos-aus-portugal/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 09:10:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lissabon]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Eisenbahn-Videos aus Portugal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Twitter wurde ich auf einen Eisenbahn-Filmer aus Portugal aufmerksam. Leider kann ich kein Portugiesisch, doch aus den paar Produktionen, die ich angeschaut habe, erschließt sich eine neue Welt mit erstaunlich modernen Fahrzeugen auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Eisenbahnstrecken_in_Portugal">breitspurigen Strecken</a> (1668 mm). Auch Modellbahnanlagen werden vorgestellt.</p>
<div id="attachment_3272" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/PE283647.jpg"><img class="size-full wp-image-3272" title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/PE283647.jpg" alt="Die Lissabonner Straßenbahnen von AEG in der Altstadt (Foto: Weidelich)" width="640" height="416" /></a><p class="wp-caption-text">Ein endloser Strom von kleinen AEG-Straßenbahnen in der Altstadt Lissabons (Foto: Weidelich)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p>Auf der Website von <a href="http://www.webrails.tv">Webrails.tv</a> findet sich im rechten Balken unter <a href="http://www.webrails.tv/arquivoVideo/carris/startCarrisElectricos.htm" target="I1"><strong>Eléctricos          da Carris</strong></a> auch ein kurzes Defilée der Lissabonner Straßenbahnen zum zehnjährigen Jubiläum des Straßenbahnmuseums. Auf meinem Foto oben ist auf der ersten Bahn das Jubiläums-Werbelogo aufgeklebt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Genf bekommt Tango-Trams von Stadler</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/genf-bekommt-tango-trams-von-stadler/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 17:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[TPG]]></category>

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		<description><![CDATA[Stadler liefert ab 2011 Straßenbahnen vom Typ Tango für die Genfer TPG]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>It takes two to tango. Tango (nein, diesmal keine Abkürzung für <span style="color: #ff0000;">T</span>olles <span style="color: #ff0000;">A</span>ngenehmes <span style="color: #ff0000;">N</span>ahverkehrs<span style="color: #ff0000;">G</span>enuss<span style="color: #ff0000;">O</span>bjekt <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) heißen auch die neuen Trams von Stadler, die ab Ende 2011 im Nahverkehr der Region Genf unterwegs sein werden. Der Auftrag umfasst 32 Fahrzeuge, die von 2011 bis 2014 geliefert werden und 154 Millionen Franken (ohne Mehrwertsteuer) kosten.</p>
<div id="attachment_2991" class="wp-caption aligncenter" style="width: 719px"><img class="size-full wp-image-2991" title="Stadler Tram_Genf" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/Stadler-Tram_Genf.jpg" alt="Gut gerendert: Tango-Tram für Genf (Bild: Stadler)" width="709" height="540" /><p class="wp-caption-text">Gut gerendert: Tango-Tram für Genf (Bild: Stadler)</p></div>
<p>Seit 2003 wurde das Genfer Tramnetz fast jedes Jahr um eine Linie oder eine Teilstrecke erweitert. Ende 2010 wird der Ausbau der Linien 14 und 16 bis zum CERN fertiggestellt (Projekt TCMC, 3. Etappe). 2011 soll die Linie nach Bernex (Projekt TCOB) eröffnet werden. In diese letzte Etappe fällt die Lieferung der von TPG neu erworbenen Tango-Trams. Dieser Fahrzeugtyp kommt unter anderem bereits im Basler Straßenbahnnetz zum Einsatz.</p>
<p>Die neuen Trams für TPG sind als Zweirichtungsfahrzeuge mit 5 Gelenken ausgelegt, 44 Meter lang, 2,30 Meter breit sowie 57 Tonnen schwer. Sie haben 261 Plätze, davon 88 Sitzplätze. Die sieben Niederflureingänge mit Flügeltüren bieten ausreichend Platz für Rollstühle. Die neuen Fahrzeuge haben viel Komfort: Klimaanlage, Klapprampen zwischen Fahrzeug und Bahnsteig, Kundeninformationssystem und Videoüberwachung. Sie bieten für Fahrgäste und Tramführer höchsten Komfort dank luftgefederter Drehgestelle mit ausgezeichneten Laufeigenschaften.</p>
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		<title>Zwei Straßenbahnzüge aus Brüssel nehmen an der Winterolympiade teil</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 20:22:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bombardier]]></category>
		<category><![CDATA[STIB]]></category>
		<category><![CDATA[Vancouver]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüsseler Straßenbahnen von Bombardier sollen in Vancouver Fahrgäste auf den Geschmack bringen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3035" class="wp-caption aligncenter" style="width: 730px"><img class="size-full wp-image-3035" title="BT-20100110-Vancouver_Olympic_Line-01-HR" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/BT-20100110-Vancouver_Olympic_Line-01-HR1.jpg" alt="Brüsseler Zug auf der olympischen Kurzstrecke in Vancouver (Foto: Bombardier)" width="720" height="473" /><p class="wp-caption-text">Brüsseler Zug auf der olympischen Kurzstrecke in Vancouver (Foto: Bombardier)</p></div>
<p>Im Oktober wurden die <a href="http://railomotive.com/2009/10/brusseler-strasenbahnen-trimmen-besucher-der-winter-olympiade-2010-auf-den-chic-des-schienenverkehrs/">Straßenbahnzüge in Brüssel verabschiedet.</a> Heute eröffneten Raymond Bachant, President Bombardier Transportation North America, und Gregor Robertson, Bürgermeister der Stadt Vancouver, in Vancouver gemeinsam die „Olympic Line“. Die beiden Bombardier Flexity-Straßenbahnen, die auf der Olympic Line eingesetzt werden, sind Leihgaben der Brüsseler Verkehrsbetriebe und waren nach einer zweimonatigen Reise am 07. Dezember 2009 in Vancouver eingetroffen.</p>
<p>Raymond Bachant lud Vancouvers Bürger und die Ehrengäste ein, die erste reine Niederflur-Straßenbahn in Nordamerika auszuprobieren. Er sagte: „Bombardier ist stolz auf die Partnerschaft mit Vancouver. Die Stadt hat eine vorbildliche Vision für nachhaltige Stadtentwicklung in Nordamerika entwickelt. Wir sind zuversichtlich, dass diese preisgekrönten Fahrzeuge zeigen werden, welch wichtige Rolle Straßenbahnen in der Zukunft des Nahverkehrs in Vancouver spielen können.“</p>
<p>Kris Lauwers, Stellvertretender Geschäftsführer der Brüsseler Verkehrsbetriebe STIB (Société des Transports Intercommunaux de Bruxelles), überbrachte die Grüße aus Brüssel: „Brüssel blickt auf eine lange Tradition im Straßenbahnverkehr zurück und ist diesem Verkehrsmittel immer treu geblieben. Wir freuen uns daher besonders, dieses einzigartige Demonstrationsprojekt mit unseren Fahrzeugen unterstützen zu können. Die Straßenbahnen sind bei unseren Fahrgästen sehr beliebt und außerdem für ihr Design ausgezeichnet worden.“</p>
<p>Bombardier Transportation und die Stadt Vancouver sind gemeinsam Sponsoren der 1,8 Kilometer langen Olympic Line, auf der Bombardier die beiden Flexity-Straßenbahnen betreibt. Vom 21. Januar bis zum 21. März 2010 werden die Fahrzeuge 18 Stunden täglich in Betrieb sein. Die Benutzung ist kostenlos. Die Züge bieten einen komfortablen Einstieg, breite Türen, große Fenster und eine modern gestaltete Innenausstattung.</p>
<p>Im Internet gibt es noch mehr Informationen und Bilder:<br />
<a href="http://www.vancouverstreetcar.bombardier.com"> Microsite</a>: www.vancouverstreetcar.bombardier.com<br />
<a href="www.youtube.com/bombardiervideos"> YouTube</a>: www.youtube.com/bombardiervideos<br />
<a href="www.twitter.com/2010streetcar"> Twitter</a>: www.twitter.com/2010streetcar</p>
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		<title>Wintertest in Norwegen</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 06:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadler]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Straßenbahn von Stadler wird in Bergen, Norwegen, ausgiebig getestet ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Straßenbahnzug von Stadler, Wagen Nummer 201, wird in Bergen (Norwegen) ausgiebig getestet. Hier eine <a href="http://origo.no/-/image/show/1244562_-jan-10-046">Fotostrecke der Bybanen</a>.</p>
<p><a href="http://railomotive.com/2009/12/bergen-bekommt-eine-strasenbahn-aus-pankow/">Vor über einem Monat</a> kam der bei Berlin gefertigte Zug in Norwegen an.</p>
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		<title>Öffentlicher Nahverkehr legt 2009 zu, Verluste beim Fern- und Flugverkehr</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/offentlicher-nahverkehr-legt-2009-zu-verluste-beim-fern-und-flugverkehr/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 09:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[ÖPNV]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ÖPNV legte 2009 zu, Eisenbahn-Fernverkehr und Flugverkehr verloren Fahrgäste]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2009 stiegen in Deutschland die Fahrgastzahlen im öffentlichen Personenverkehr mit Bussen und Bahnen um 1,2% gestiegen, rechnet das <a title="Destatis - Pressemitteilung" href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/01/PD10__014__461,templateId=renderPrint.psml">Statistische Bundesamt (Destatis)</a> auf der Grundlage bisher vorliegender Daten. Der Luftverkehr dürfte um fast 5 % zurückgegangen sein.</p>
<p>Der Nahverkehr konnte sich gegenüber dem Vorjahr gut behaupten. Mit Bussen und Bahnen wurden von den Fahrgästen voraussichtlich rund 10,4 Milliarden Fahrten im Linienverkehr unternommen, das waren 1,3 % mehr als im Jahr 2008. Die Fahrgäste fuhren dabei durchschnittlich 9,3 Kilometer weit. Die Beförderungsleistung – als Produkt aus den beförderten Personen und der Fahrtweite – lag damit bei 98,6 Milliarden Personenkilometern (Pkm); ein Wachstum von 0,4 % gegenüber 2008.</p>
<p>Im <span style="color: #ff0000;">Nahverkehr</span> mit Bussen stiegen die Fahrgastzahlen 2009 leicht an (+ 0,2%), im <span style="color: #ff0000;">Eisenbahnnahverkehr</span> (einschließlich S-Bahn) blieben sie konstant. Dagegen wurden <span style="color: #ff0000;">Straßenbahnen</span> (einschließlich Stadtbahnen, U-Bahnen und Schwebebahnen) <span style="color: #ff0000;">wesentlich stärker genutzt als im Vorjahr</span> (Fahrgäste + 3,7%). Diese Entwicklung wurde wesentlich durch Sonderfaktoren in Berlin beeinflusst (rund 12% aller Fahrgäste im Liniennahverkehr in Deutschland werden von Berliner Unternehmen befördert). Zum einen führte ein mehrere Wochen andauernder Streik im Jahr 2008 zu vergleichweise niedrigen Fahrgastzahlen. Zum anderen kam es aufgrund der im Jahr 2009 begonnenen und andauernden Einschränkungen im Berliner Eisenbahnnahverkehr zu Verlagerungen auf andere Verkehrsmittel wie zum Beispiel die Berliner U-Bahn.</p>
<p>Im <span style="color: #ff0000;">Fernverkehr</span> wurden 2009 sowohl auf der Schiene als auch mit Omnibussen <span style="color: #ff0000;">weniger Fahrgäste</span> befördert. Fernreisende benutzten 123 Millionen Mal die Eisenbahn, das waren 0,7% weniger Fahrten als im Jahr 2008. Die Beförderungsleistung sank hier um 2,2% auf 34,8 Milliarden Personenkilometer. Im Linienfernverkehr mit Omnibussen wurden noch stärkere Rückgänge registriert. Sowohl die Fahrgastzahl (zwei Millionen Reisende) als auch die Beförderungsleistung sanken um jeweils rund 9%.</p>
<p>Der Personenverkehr in der <span style="color: #ff0000;">Luftfahrt</span> musste im Jahr 2009 erstmals seit dem Jahr 2002 Verluste hinnehmen; hier zeigten sich die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise: Mit 158 Millionen Fluggästen gab es auf deutschen Flughäfen 2009 ein Minus von 4,8%. Damit waren die prozentualen Verluste höher als nach den Terroranschlägen in den USA (2002: – 3,3%). Inlandsaufkommen und Auslandsaufkommen entwickelten sich dabei parallel. Im Luftverkehr mit dem Ausland sank die Zahl der Fluggäste um 4,8% auf 135 Millionen Passagiere, das Inlandsaufkommen (24 Millionen Fluggäste) nahm um 4,9% ab.</p>
<p>Eine Tabelle mit den Daten findet sich <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/01/PD10__014__461,templateId=renderPrint.psml">hier beim Statistischen Bundesamt</a>.</p>
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