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	<title>Railomotive &#187; Fernverkehr</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>ICE bei Hannover: 4 Stunden Warten auf die Evakuierung</title>
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		<pubDate>Sun, 20 May 2012 17:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieder blieb ein ICE liegen, wegen eines Oberleitungsschadens bei Hannover. Eine Diesellok zum Abschleppen kam erst nach über vier Stunden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie der Deutschlandfunk <a href="http://www.dradio.de/nachrichten/201205201900/4">meldete</a>, ist ICE 642 Berlin &#8211; Köln wegen eines Oberleitungsschadens bei Hannover stromlos und damit unklimatisiert liegengeblieben. <strong><span style="color: #ff0000;">Es dauerte über vier Stunden, bis eine betriebsfähige Diesellok zum Abschleppen zur Verfügung stand. </span></strong><span style="color: #000000;">Die Fahrgäste, die im heißen Zug ausharren mussten, wurden jedoch mit einem Zug auf dem Parallelgleis evakuiert.<strong><br />
</strong></span></p>
<p>Gewöhnlich stehen in Hannover Hbf zwei 218er mit der notwendigen Scharfenbergkupplung für ICE-Abschlepp-Aktionen. Dass diese Loks offenbar nicht einmal betriebsbereit sind, würde mich nicht wundern. DB Fernverkehr lernt eben nur schwer dazu und spart, wo man kann.</p>
<p>Laut einem Bericht von <a href="http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/zugreisende-stecken-vier-stunden-im-ice-fest-1.2838684">RP-Online</a> haperte es dagegen bei der Lokführerbereitschaft – auch das keine Überraschung. Dem Redakteur wurden Fotos verboten.</p>
<p>Großzügigerweise wurden diesmal bei ca. 25 °C Außentemperatur die Türen geöffnet und lauwarme Getränke gereicht.</p>
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		<title>Knorr-Bremsen für den neuen Shinkansen</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/04/knorr-bremsen-fur-den-neuen-shinkansen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 08:01:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Shinkansen E6 erhält Bremsen von Knorr Bremse.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10406" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild02.jpg"><img class="size-full wp-image-10406" title="ShinkansenE6_Bild02" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild02.jpg" alt="" width="640" height="452" /></a><p class="wp-caption-text">Bilder aus Japan sind schwer zu bekommen. So wird die nächste Generation des Shinkansen, der E6, in Serie gehen. (Foto: Knorr Bremse)</p></div>
<p>Der Knorr-Bremse-Konzern konnte seine Marktposition in Japan durch einen weiteren bedeutenden Auftrag stärken. Das Unternehmen wurde vom japanischen Zugbetreiber JR East beauftragt, auch die neueste Generation E6 des in Japan eingesetzten Hochgeschwindigkeitszugs Shinkansen mit Bremssystemen auszustatten.<br />
Der Auftrag erstreckt sich über die Lieferung von Bremsscheiben, Bremszangen und Bremsbelägen für die Motordrehgestelle 23 neuer Züge. Wie bereits bei der Vorgängergeneration E5 werden auch in den neuen E6-Zügen ultrakompakte, gewichtsreduzierte Bremszangen verbaut. Die Bremsscheiben und ISOBAR-Sinter-Beläge wurden so konzipiert, dass sie unter den verschiedensten Einsatzbedingungen stets voll leistungsfähig sind.</p>
<p>Dr. Dieter Wilhelm, Vorstand der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für den Geschäftsbereich Systeme für Schienenfahrzeuge, führt den erneuten Erfolg auf dem japanischen Schienenverkehrsmarkt auf zwei wesentliche Faktoren zurück: „Zum einen bringt Knorr-Bremse insbesondere im Segment der Hochleistungsbremsen eine hervorragende Expertise mit. Zum anderen zeigt der Auftrag, dass die für die Vorgängergeneration E5 gelieferten Systeme die sehr hohen Anforderungen des Betreibers erfüllten.“ Knorr-Bremse stattete zudem erfolgreich vier Wagen des E6-Vorserienzugs aus.</p>
<p>Die neue Shinkansen-Generation E6 wird ab dem Frühjahr 2013 im Einsatz sein und zwischen Tokio und Akita an der Westküste der Hauptinsel Honshu verkehren. Zusätzlich werden auf der Strecke zwischen Tokio und Morioko Wagen des neuen E6 mit den bislang eingesetzten E5-Zügen gekoppelt. Im ersten Schritt wird die neue E6-Generation mit einer Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h betrieben; ab Frühjahr 2014 soll diese auf 320 km/h angehoben werden.</p>
<p>JR East ist die weltweit größte Bahngesellschaft für Personenverkehr und befördert täglich auf einem Streckennetz von über 7.500 Kilometern rund 17 Millionen Passagiere. Das Unternehmen ist eine von sieben Nachfolgegesellschaften der 1987 privatisierten Japanese National Railways.</p>
<div id="attachment_10407" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild01.jpg"><img class="size-full wp-image-10407" title="ShinkansenE6_Bild01" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/ShinkansenE6_Bild01.jpg" alt="" width="640" height="421" /></a><p class="wp-caption-text">Die Front des Vorserienfahrzeugs ist strömungstechnisch optimiert (Foto: Knorr Bremse)</p></div>
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		<title>Der Italo von NTV startet nächsten Samstag</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/04/der-italo-von-ntv-startet-nachsten-samstag/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 16:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nuovo Trasporto Viaggiatori (NTV) – neue Personenbeförderung – wird am 28. April ihre ersten Italo-Züge auf die Strecke Napoli – Roma – Firenze – Bologna – Milano schicken. Seit heute können die Tickets endlich gebucht werden, nachdem der Betrieb eigentlich schon im März aufgenommen werden sollte. Auf etlichen Bahnhöfen wurden eigene Warteräume und Schalter eingerichtet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="attachment_10389" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/Italo.jpg"><img class="size-full wp-image-10389" title="NTV" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/04/Italo.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Aus der AGV-Familie von Alstom stammt der neue Italo (Foto: Alstom)</p></div>
</div>
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<p><a href="http://www.ntvspa.it/en/index.html">Nuovo Trasporto Viaggiatori</a> (NTV) – neue Personenbeförderung – wird am 28. April ihre ersten Italo-Züge auf die Strecke Napoli – Roma – Firenze – Bologna – Milano schicken. Seit heute können die Tickets endlich gebucht werden, nachdem der Betrieb eigentlich schon im März aufgenommen werden sollte. Auf etlichen Bahnhöfen wurden eigene Warteräume und Schalter eingerichtet.</p>
<p>Wenn alle Züge von Alstom ausgeliefert sind, werden 25 dunkelrote Hochgeschwindigkeitszüge über den Hochgeschwindigkeitsknoten Bologna zwischen Turin, Venedig, Rom und Salerno pendeln. Während die Deutsche Bahn angeblich neuerdings 250 km/h für vollkommen ausreichend hält, macht der neue Fernverkehrsmitbewerber in Italien auf Tempo: Bis zu 360 km/h schnell werden die Elf-Wagen-Züge sein. Und sie werden einen Komfort bieten, der bisher einzigartig in Europa ist.</p>
<p>Die „Italo“ genannten Züge bieten drei Wagenklassen mit abgestuftem Komfort. Die Preise sollen unter denen der privatisierten Trenitalia liegen, die schon lange Hochgeschwindigkeitszüge fährt. Im Italo soll nur die Benutzung der höchsten Wagenklasse teurer sein. Dafür ist sie auf die Bedürfnisse von Geschäftsreisenden abgestimmt und bietet außergewöhnlichen Sitzkomfort aus dem Angebot der Poltrona Frau Group der Familie Montezemolo, einer der Hauptinvestoren neben weiteren italienischen Industriellen, einer Bank, Fonds und der SNCF, die zu 20 Prozent beteiligt ist sind.</p>
<p>Montezemolo stellt Möbel der Marken Cassina, Cappellini, Gufram, Nemo und Gebrüder Thonet Vienna. Die Ledersitze der Edelmarke Poltrona Frau sind schon lange aufpreispflichtige Ausstattung der Luxusautos von Bugatti, Ferrari, Maserati und Porsche und Oberklassemodellen von BMW, Alfa Romeo und Lancia. Elegante, breite orangerote Ledersitze mit beige abgesetzten Ohren prägen die erste Klasse, kaum weniger ansprechend sind die Sitze in den günstigeren Wagenklassen. Mit 275 cm Breite beansprucht NTV die geräumigsten Züge zu haben.</p>
<p>Der dunkelrote Hochgeschwindigkeitszug bietet außerdem Besprechungs- und Umkleideräume, geräumige Toiletten und an einem Ende einen Kinoraum mit acht Bildschirmen an der Decke und 39 Sitzplätzen. Teppiche, Leder und Metall prägen die hochwertige Ausstattung.</p>
<p>An den Sitzen können, ähnlich wie in Langstreckenflugzeugen, individuell einstellbare Bildschirme ausgefahren und für Fernseh- und Videoprogramme genutzt werden. Steckdosen an jedem Sitz und Wi-Fi (WLAN) gehören zum kostenlosen Service wie auch die Kinderbetreuung.</p>
<p>Der 200 Meter lange Zug entstammt der AGV-Familie von Alstom, die die TGV-Züge abgelöst hat. Anders als bei den alten TGV und etwa dem ICE der Deutschen Bahn, die von zwei Triebköpfen an den Enden angetrieben wurden, hat der AGV einen verteilten Antrieb. Wie beim ICE 3 der DB wird ein Teil der zweiachsigen Drehgestelle des Zuges mit jeweils zwei Fahrmotoren angetrieben. Weil die Lokomotiven wegfallen und die Elektrik und Elektronik sich unter den Wagen befindet, ist fast die gesamte Zuglänge für Sitzplätze und Abstellflächen frei. Als wesentlicher Vorteil kommt hinzu, dass mehr angetriebene Radsätze dank höherer Reibung auch eine höhere Beschleunigung und Energierückgewinnung beim Bremsen ermöglichen.</p>
<p>NTV rühmt sich, mit diesem Zug bei 22,6 Kilowatt pro Tonne ein bislang unerreichtes Verhältnis von Leistung und Gewicht erreicht zu haben. Der 15 Jahre alte ICE 3 wartet noch mit einer Leistungskennziffer von 19,6 Kilowatt pro Tonne auf, die Daten des neuen Velaro D von Siemens sind noch nicht bekannt. Der Verzicht auf Triebköpfe und weitere Maßnahmen, die das Gewicht auf 410 Tonnen begrenzten, haben den Energieverbrauch um 15 Prozent reduziert. Auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken fährt der Zug mit 25 Kilovolt Wechselstrom, ist aber auch in der Lage, den auf anderen italienischen Strecken noch übliche Gleichstrom mit 3000 Volt zu nutzen, wenn auch bei verringerter Leistung.</p>
<p>Der verteilte Antrieb mit rund 9300 Kilowatt bzw. 12400 PS unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von der Technik eines ICE 3: Während Siemens für den DB-Zug Wagen mit jeweils zwei zweiachsigen Drehgestellen verbunden hat, ruhen nur die Kopfenden des französisch-italienischen Triebzugs auf Drehgestellen. Die neun kurzen Zwischenwagen und die Köpfe der beiden Endwagen stützen sich auf zehn Jakobsdrehgestellen ab. Wie bereits beim TGV hängen die Wagenkästen wie Sänften zwischen den teilweise angetriebenen Drehgestellen, die Konstruktionsprinzip und Namen dem 1858 in Diezenhausen bei Waldbröl geborenen Eisenbahningenieur Wilhelm Jakobs verdanken. Sie haben den Vorteil, dass die Geräuschkulisse der Räder an die Wagenkastenenden verlagert wurde, wo niemand sitzt, und kürzere Wagenübergänge möglich sind. Die Wagen sind wegen dieses Prinzips kürzer. Auf Einstiege an beiden Enden wird verzichtet, was beim Fahrgastwechsel ein Nachteil ist. Manche Eisenbahningenieure sind der Ansicht, dass sich ein Zug mit der Jakobs-Technik im Fall einer Entgleisung nicht so leicht zusammenfaltet. Fragt man Maschinenbauprofessoren, scheint eher die Technikgeschichte zu entscheiden, welche Lösung man bevorzugt. In modernen S-Bahnen, Straßenbahnen und Triebwagen finden sich ganz pragmatisch meist beide Drehgestellarten wieder.</p>
<p>Die sehr langen Nasen des drei Meter breiten Zugs mit der wuchtig wirkenden Verbreiterung am vorderen Drehgestell sind nicht nur dem Windwiderstand geschuldet, sondern auch ein dreistufiger Schutz für den Triebfahrzeugführer. Die hinter den Bugklappen verborgene Kupplung und zwei Absorber nehmen bei einem Zusammenstoß möglichst viel Energie auf. Ein derartiger Crash-Schutz gehört inzwischen zu den Grundanforderungen des Schienenfahrzeugbaus. Er soll nicht nur den Lokführer schützen, sondern nach kleineren Unfällen die Reparatur mit modularen Baugruppen beschleunigen. Denn lange Reparaturzeiten kosten Umsatz.</p>
<p>Eine hohe Verfügbarkeit der Züge ist nur mit vorausschauender Wartung möglich. 180 Mitarbeiter werden in der Hauptwerkstätte Nola in der Provinz Neapel die Züge 30 Jahre lang vorbeugend warten und so pflegen, dass die neuen Hochgeschwindigkeitszüge eine Verfügbarkeit nahe 100 Prozent erreichen.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/54fcf223db0b4f919b7fe2fde142d0dd" alt="" width="1" height="1" /></p>
</div>
</div>
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		<title>Der Fyra kommt einfach nicht in Betrieb</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die bereits 2004 bestellten und mit mehrjähriger Verzögerung gelieferten Fyra-Züge von AnsaldoBreda sollten 2009 in Betrieb gehen. Doch der immer wieder verschobene Start der "Fyra" genannten Züge wird offenbar auch Mitte 2012 nicht klappen. Denn die Züge sind zu laut und haben Software-Probleme beim Zugsicherungssystem ERTMS/ETCS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9988" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/PA199706.jpg"><img class="size-full wp-image-9988" title="Fyra am Brenner" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/PA199706.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Im Herbst 2011 stand ein Fyra-Zug am Brenner (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>AnsaldoBreda hat einen schlechten Ruf, und mit dem V 250 wird er nicht besser. Die bereits 2004 bestellten und mit mehrjähriger Verzögerung gelieferten Züge sollten spätestens 2009 in Betrieb gehen. Doch der immer wieder verschobene Start der &#8220;Fyra&#8221; genannten Züge wird offenbar auch Mitte 2012 nicht klappen. Denn die Züge sind zu laut und haben Software-Probleme beim Zugsicherungssystem ERTMS/ETCS, auch wenn ein Sprecher der NS <a href="http://www.rtl.nl/(/actueel/rtlnieuws/binnenland/)/components/actueel/rtlnieuws/2012/02_februari/11/binnenland/weer-vertraging-supersnelle-trein.xml">beteuert</a>, dass 95 Prozent der Tests abgeschlossen seien.</p>
<p>Ansaldo ist mit seinem Zugsicherungssystem-Zweig <a href="http://www.ansaldo-sts.com/en/products_services/high_speed/">Ansaldo STS</a> auch der Lieferant wichtiger ETCS-Komponenten bei der Baureihe 407 der Deutschen Bahn. Die Bereitstellung und Integration der Ansaldo-ETCS-Software gilt unter Insidern als das Hauptproblem, weshalb Siemens die Züge nicht für den Regelbetrieb ausliefern und zulassen kann. Die Ansaldo-Software wird für den Betrieb in Frankreich, Belgien und die Niederlande benötigt. Als Naturalpönale muss Siemens deshalb einen zusätzlichen Zug kostenlos lieferen. Momentan rechnet Siemens damit, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 zehn Velaro D abliefern zu können. Insgesamt 17 Züge werden gebaut.</p>
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		<title>Türen an DB-Zügen sind einfach unbeherrschbar</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 14:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Gestern abend, meldet die DB, löste sich an einem Neigetechnik-ICE auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Ingolstadt eine Tür aus der unteren Führungsschiene. Die Tür blieb dank der oberen Führungsschiene am Zug hängen, es kam niemand zu Schaden. Die Deutsche Bahn informierte pflichtgemäß das Eisenbahn-Bundesamt und sucht nun nach der Ursache. Vorsorglich würden bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9849" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/P4295462.jpg"><img class="size-full wp-image-9849" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/P4295462.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Unverzichtbares Formblatt in DB-Zügen: &quot;Tür unbenutzbar&quot; (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gestern abend, meldet die DB, löste sich an einem Neigetechnik-ICE auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Ingolstadt eine Tür aus der unteren Führungsschiene. Die Tür blieb dank der oberen Führungsschiene am Zug hängen, es kam niemand zu Schaden.</p>
<div>
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<div>
<p>Die Deutsche Bahn informierte pflichtgemäß das Eisenbahn-Bundesamt und sucht nun nach der Ursache. Vorsorglich würden bei allen ICE-T und ICE 3 &#8220;im Rahmen der üblichen Wartung zusätzlich die Türverriegelungen auf eventuelle Unregelmäßigkeiten untersucht&#8221;. Als ob das nicht längst Routine sein sollte&#8230;</p>
<p>Im April 2010 hatte bereits ein ICE 3 <a href="http://railomotive.com/2010/04/fehler-an-schliesvorrichtung-lies-ice-tur-wegfliegen/">eine Tür verloren</a>, die bei einem entgegenkommenden Zug einschlug und Fahrgäste verletzte.</p>
<p>Dass so etwas passiert, finde ich nach der fliegenden Tür am Hochgeschwindigkeitszug nicht nur peinlich für DB Fernverkehr und ihre Werkstätten. Es ist auch ein Indiz, dass die DB nach wie vor ihre Züge nur unzureichend wartet.</p>
<p>Es geht auch anders: Bei den Siemens-Velaros in Russland beispielsweise gibt es eine ausgeklügelte vorbeugende Wartung. Dort wird schon registriert, wenn die Stellmotoren einer Tür mehr Strom ziehen als üblich, weil das ein Hinweis auf einen kommenden Defekt oder eine schwergängige Tür sein könnte. Dem man nachgeht, bevor überhaupt ein Defekt auftretet kann. Denn die Züge sollen ja zu 99 % verfügbar sein und nicht wegen Defekten herumstehen. Vermutlich sind die Kostenrechner von DB Fernverkehr zu dem Ergebnis gekommen, dass das mehr kostet als die üblichen kleinen und großen Ausfälle abzuwarten und Imageschäden in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Die Kontrolle so wichtiger Komponenten wie der Türmechanik sollte eigentlich zum täglichen Pflichtprogramm der DB gehören.</p>
</div>
</div>
<div></div>
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		<title>Russische Eisenbahn bestellt weitere Velaro RUS bei Siemens</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/12/russische-eisenbahn-bestellt-weitere-velaro-rus-bei-siemens/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Die russische Bahngesellschaft RZD hat bei Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge &#8220;Velaro RUS&#8221; in Auftrag gegeben. Hinzu kommt ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Insgesamt beträgt das Auftragsvolumen rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014. &#8220;Es freut uns sehr, dass die RZD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9742" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/PA282405.jpg"><img class="size-full wp-image-9742" title="Velaro RUS" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/PA282405.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Die Russische Eisenbahn bekommt noch mehr Velaro RUS – die hohe Zuverlässigkeit dank die Wartungsverträge über die Lebenszeit der Züge überzeugte (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die russische Bahngesellschaft RZD hat bei Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge &#8220;Velaro RUS&#8221; in Auftrag gegeben. Hinzu kommt ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Insgesamt beträgt das Auftragsvolumen rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014. &#8220;Es freut uns sehr, dass die RZD beim weiteren Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs wieder auf Siemens setzt&#8221;, sagte Siemens-Chef Peter Löscher, der heute in Moskau die entsprechenden Vereinbarungen mit Wladimir Jakunin, Präsident der RZD, unterzeichnete.</p>
<p>Durch den Nachfolgeauftrag wird die Kapazität der RZD-Hochgeschwindigkeitsflotte, die heute ausschließlich aus Zügen von Siemens besteht, mit einem Schlag verdoppelt. Die zusätzlich bestellten acht Züge mit jeweils zehn Wagen sollen auf der Strecke Moskau &#8211; Sankt Petersburg eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage der Kunden bedienen zu können. Das in Russland Sapsan – Wanderfalke – genannte Modell basiert auf der Velaro-Plattform von Siemens, dem aktuell erfolgreichsten Hochgeschwindigkeitszug der Welt.</p>
<p>Seit Ende 2009 verbinden acht Sapsan-Garnituren die Hauptstadt Moskau mit den Metropolen Sankt Petersburg und Nischni Nowgorod. Die hohe Reisegeschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern verkürzt die Fahrzeit gegenüber den bislang eingesetzten Zügen erheblich, beispielsweise nach Sankt Petersburg um eine Stunde. Die Züge sind für extreme Witterungsbedingungen von minus 40 bis plus 40 Grad ausgelegt und haben sich in der Praxis durch einen reibungslosen Betrieb sowie höchste Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bewährt. Bereits seit 2009 ist Siemens auch für die Instandhaltung der Flotte verantwortlich. Die Wartung der Züge erfolgt in einem der weltweit modernsten Depots etwas außerhalb von Sankt Petersburg. Die dort eingesetzten neuen Instandhaltungstechniken, wie etwa Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung), sowie die kontinuierliche Überwachung der Fahrzeuge im Betrieb sorgen dafür, dass seit Vertragsbeginn die vertraglich vereinbarte Verfügbarkeit von 98 Prozent stets deutlich übertroffen werden konnte.</p>
<p>Der Velaro RUS nutzt die sogenannte Triebzugtechnologie, eine Entwicklung von Siemens. Dabei sind Antrieb und alle Technikmodule im gesamten Unterflurbereich verteilt und nicht wie bei herkömmlichen Zügen in den Lokomotiven am Kopf und Ende des Zuges untergebracht. Auf diese Weise wird eine um rund 20 Prozent höhere Sitzplatzkapazität, eine stärkere Beschleunigung und bessere Steigfähigkeit an Steilstrecken erreicht. Mit dieser Technologie erhöht sich die Wirtschaftlichkeit insgesamt im Vergleich zu konventionellen Zügen erheblich.</p>
<p>Die zehnteiligen Triebzüge des Velaro RUS sind jeweils 250 Meter lang und bieten Platz für 600 Fahrgäste. Die Fahrzeuge sind für das russische Spur-Format ausgelegt und rund 33 Zentimeter breiter als die in Deutschland eingesetzten ICE-3-Züge der Deutschen Bahn. In den jetzt bestellten Modellen wird es zusätzlich zur Business-Klasse eine Premium-Klasse sowie eine besonders komfortable VIP-Zone geben. Alle Wagen verfügen außerdem über Internet-Anschluss.</p>
<p>Russland gilt als einer der expansivsten Bahnmärkte der nächsten Jahrzehnte. Die Siemens-Division Rail System ist nach eigenen Angaben derzeit der erfolgreichste nicht-russische Anbieter im größten Flächenstaat der Welt. &#8220;In den letzten fünf Jahren konnten wir in Russland strategisch bedeutende Aufträge gewinnen. Gemeinsam mit russischen Partnerfirmen haben wir Produktionsstätten für Lokomotiven und Regionalzüge gegründet und Investitionen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro getätigt &#8211; ein klares Bekenntnis zu einem langfristigen Engagement in Russland&#8221;, betonte der CEO von Rail Systems, Hans-Jörg Grundmann.</p>
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		<title>Österreichs neue Westbahn macht von sich reden &#8211; nicht immer positiv</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 19:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die österreichische Westbahn fällt vor ihrem Start durch ungeschickte PR auf. Doch es gibt kostenloses WLAN in den Zügen der Westbahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9691" class="wp-caption alignnone" style="width: 690px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-Zug.jpg"><img class="size-full wp-image-9691" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-Zug.jpg" alt="" width="680" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Ein bisschen bunt und wegen der weißen Farbe sehr verschmutzungsanfällig sind die neuen Westbahn-Züge (Foto: Westbahn)</p></div>
<p>Die österreichische Westbahn, an der die französische SNCF zu 26 % beteiligt ist, startet am Sonntag mit neuen Stadler-Zügen auf der Strecke Wien – Salzburg – Freilassing. Die Markteinführung, von Ferne betrachtet, verlief nicht besonders elegant. Da <a href="http://derstandard.at/1322872873532/Christian-Kern-OeBB-Chef-Preiserhoehung-waere-Desaster">forderte Westbahn-Investor Haselsteiner</a>, die hier mit dem Railjet durchaus konkurrenzfähige und ebenso wie die DB staatlich alimentierte <span style="color: #ff0000;">ÖBB solle doch die Preise erhöhen</span>. Für PR-Strategen klingt das wie die Angst vor der eigenen Courage und vermittelt die Botschaft: &#8220;Wir würden gern mehr verlangen und verdienen zu wenig.&#8221; Gute Marktkommunikation geht anders. Wie die Reaktionen auf Twitter und in den Leserkommentaren zeigen, richtet Geschäftsführer Wehinger, ex-ÖBB-Mitarbeiter, gerade ein PR-Desaster an.</p>
<p>Aber es kommt noch dicker: Jetzt will die Westbahn gegen die angeblich zu niedrigen Preise der ÖBB <a href="http://wien.orf.at/news/stories/2512535/">klagen</a>. Ob das gut für&#8217;s Image ist?</p>
<div id="attachment_9690" class="wp-caption alignnone" style="width: 690px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-innen.jpg"><img class="size-full wp-image-9690" title="Westbahn innen" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-innen.jpg" alt="" width="680" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Elegant und bequem scheinen die Plätze im Oberdeck zu sein, nur die multiple Westbahn-Beschriftung ist optischer Müll (Foto: Westbahn)</p></div>
<p>Unsportlich verhält sich allerdings die ÖBB beim Westbahn-Fahrplan, der immer noch nicht in das öffentliche Verkehrs-Auskunftssystem <a href="http://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn">Scotty</a> (ähnlich DB-Navigator) integriert ist. Am 10.12.11, 10 Uhr, war der Fahrplan der Westbahn nur <a href="http://www.oebb.at/de/Fahrplanauskunft/Information_der_OeBB/index.jsp">separat</a> ausgewiesen. Die Westbahn hatte das erst mit einer einstweiligen Verfügung durchsetzen können und will ab Sonntag überwachen, ob die die Züge in Scotty und auf den Bahnhöfen angekündigt werden. Ich erinnere mich an ähnliche Kämpfe in Deutschland, noch zu Zeiten eines gedruckten DB-Kursbuchs. Ein bisschen viel Wiener Schmäh war auch im Spiel, als die ÖBB-Pressesprecherin die Westbahn mit &#8220;<a href="http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24/episodes/3295645-ZIB-24/3295657-Konkurrenz-fuer-die-OeBB">Herzlich willkommen, französische Staatsbahn!</a>&#8221; begrüßte. Einen weiteren illustrierten Bericht finden Sie <a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/715465/Von-Wien-nach-St-Poelten_Erste-Probefahrt-mit-der-neuen-Westbahn?_vl_backlink=/home/index.do">hier</a>. Wie &#8220;Die Presse&#8221; die kleinen Mängel des Stadler-Zugs unverblümt kommentiert, würde sich in Deutschland niemand trauen. Die fehlenden &#8220;Mistkübel&#8221; sind auf Österreichisch Abfallbehälter. Bei einem Zug klingt <em>Mistkübel</em> schon etwas derb. <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Etwas geschickter war die <a href="http://derstandard.at/1319183693642/Raucherabteile-Westbahn-bleibt-beim-Lungenzug-im-Zug">Ankündigung von Raucherzonen</a> in den neuen Doppelstockzügen. Das ist zwar ein Verstoß gegen auch in Österreich geltende Gesetze, brachte aber wenigstens viel publizistische Resonanz. Und ein paar Raucher werden es ja auch angenehm finden. Nichtraucher in dem weitgehend offenen Zug eher nicht.</p>
<p>Mit weißen Zügen hat man in Deutschland reichlich Erfahrung, und dass Weiß keine gute Farbe für Schienenfahrzeuge ist, habe ich oft genug <a href="http://railomotive.com/2010/01/das-westbahn-design-steht-fest/">geschrieben</a> und <a href="http://railomotive.com/2011/11/von-sauberen-zuegen-vor-40-jahren-und-schmutzigen-von-heute/">gezeigt</a>. Nicht umsonst verwenden viele Bahnen ein dunkles Rot, weil man darauf Flugrost und Staub kaum erkennt. Und wie schnell ungepflegte weiße Züge versifft sind, zeigt die DB mit ihren ICE und IC, bei denen manchmal nur die Tasten zur Türöffnung notdürftig abgewischt sind. Nicht alle sind schmutzigbraun, aber doch immer mehr Züge. Und so wird auch die Westbahn noch einmal die Erfahrung machen müssen, dass die häufige Benutzung von Waschanlagen Zeit und Geld kostet und nicht eben umweltfreundlich ist.</p>
<div id="attachment_9699" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/P2244407.jpg"><img class="size-full wp-image-9699" title="CAT" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/P2244407.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Auch ein Farbentwurf von Spirit Design: Wiener Flughafenlinie CAT mit ausnahmsweise rotem Siemens-Taurus (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Lustigerweise kommen die Designs des roten Railjet der ÖBB und des ebenfalls mit lindgrünen Farben spielenden Wiener Flughafenzugs CAT von <a href="http://www.spiritdesign.at/showdoc.do?docid=14">denselben Designern</a>. Was nicht gegen sie spricht, denn wer bestellt, hat auch das letzte Wort. Bei der Selbstdarstellung gibt es eben zwischen <em>dick aufgetragen</em> und <em>dezent und selbstbewusst</em> eine Menge Spielarten. Die Westbahn hat sich auf <strong><em><span style="color: #000000;">b</span>unt und laut</em></strong> festgelegt. In fünf Jahren wird es niemand mehr sehen wollen.</p>
<div id="attachment_9689" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Zugpersonal.jpg"><img class="size-full wp-image-9689" title="Zugpersonal" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Zugpersonal.jpg" alt="" width="480" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Mischung aus traditionellem Ostblock-Design und Pan American 1958: Westbahn-Uniform (Foto: Westbahn)</p></div>
<p>Ein völliger Missgriff ist jedenfalls die Uniform der Zugbegleiterinnen mit riesigen Schiffchen und bunten Schulterklappen. Man fühlt sich sofort in das Jugoslawien Titos oder an die albanische Grenze zurückversetzt. Bei Twitter fragte <em>stylekingdom</em> mit Recht: &#8220;Gehört die Westbahn den Kommunisten? Was sind das für Uniformen?&#8221; <em>Sinkthesucker</em> fragt, &#8220;warum mit ausgedienten Aeroflot-Uniformen?&#8221;. Ein größere Geschmacksverirrung erscheint bei den Eisenbahnen des 21. Jahrhunderts schwer vorstellbar.</p>
<p>Gibt es auch was Gutes? <strong><span style="color: #ff0000;">Ja! Kostenloses WLAN im Zug.</span></strong> <a href="http://futurezone.at/produkte/6303-ernuechternd-westbahn-wlan-im-test.php">Futurezone.at</a> hat es bei der Pressefahrt heute getestet und für passabel befunden.</p>
<p>Die Deutsche Bahn käme natürlich nicht auf so eine Idee, wenigstens BahnCard-Besitzern oder in der 1. Klasse solchen Service zu bieten. Da muss erst ein Mitbewerber kommen. Wenn <a href="http://hkx.de/">der</a> nicht auch Verspätung hätte.</p>
<p>Die ÖBB zieht übrigens nach und bietet ab 11.12.11 <a href="http://derstandard.at/1323222698363/Surfen-im-Rajlet-OeBB-startet-Gratis-WLAN-ab-11-Dezember">kostenloses WLAN in mehreren Zügen</a> an.</p>
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		<title>Beim Fyra klemmt es weiter</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein V250 von AnsaldoBreda stand Mitte Oktober 2011 einen Woche unbeschriftet im Bahnhof Brenner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9388" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199716.jpg"><img class="size-full wp-image-9388" title="Fyra am Brenner" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199716.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">19. Oktober 2011 (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Die ganze letzte Woche stand ein V250-Hochgeschwindigkeitszug von AnsaldoBreda im Bahnhof Brenner und wartete auf die Weiterfahrt nach Holland. Auffallend war, dass außer an den Drehgestellen keinerlei Beschriftung auf dem gesamten Zug war, nur das Fyra-Logo prangte in der Mitte. Möglicherweise handelt es sich um die Rückführung des <a href="http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/538232/kategorie/Italien~E-Loks~E+412.html">hier</a> sichtbaren, von Grafitti versauten Zuges nach der Neulackierung.</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199708.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9389" title="Fyra" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199708.jpg" alt="" width="640" height="295" /></a><br />
<a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199689.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9390" title="Fyra-Kupplung" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199689.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Der Zug war an beiden Enden an kurze Rungenwagen gekuppelt, die die Scharfenbergkupplung trugen. Sie ragen weit aus dem Zug und sollen im Betrieb nicht durch Bugklappen geschützt werden – eine Fehlkonstruktion, die bei Schnee, Regen und Suiziden sicher noch viel Freude machen wird. Der von Pininfarina designte Zug nimmt in dieser Hinsicht offensichtlich Anleihen an Audi, Peugeot und anderen großen Autoschnauzen, vergisst dabei aber die Betriebsbedingungen. Bekanntlich ist auch Weiß keine geeignete Farbe für Hochgeschwindigkeitszüge, soll aber das hohe Tempo und die &#8220;Reinheit&#8221; von Flugzeugen suggerieren, an der sich Bahnmanager ohne Eisenbahner-Wurzeln und praktischen Hintergrund so gern orientieren. Auch beim Sitzabstand und dem Mangel an Raum fürs Gepäck. Wenn man die Systemvorteile der Bahn nicht kennt, weiß man sie auch nicht zu schätzen und zu vermarkten&#8230;</p>
<p>Ich weiß nicht, wie viele Züge bereits in Holland sind – zwei oder drei. Der schon 2009 verspätete Fyra sollte eigentlich ab Dezember 2010 über die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke von Brüssel bzw. Breda nach Amsterdam mit 250 km/h fahren. NS Hispeed soll die Züge nach einer <a href="http://www.treinreiziger.nl/actueel/binnenland/overdracht_eerste_hogesnelheidstrein_laat_nog_even_op_zich_wachten-143899">Meldung</a> aus den Niederlanden ab Mitte November erhalten, weiß aber noch nicht, wann die Züge in den Plandienst kommen. Denn es fehlt noch an Zulassungen, Zügen und der Schulung der Triebfahrzeugführer.</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199698.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9391" title="Fyra" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199698.jpg" alt="" width="640" height="161" /></a></p>
<p>Wenn Sie Informationen zum Fyra haben, würde ich mich darüber freuen. Schreiben Sie bitte einen Kommentar. Links müssen Sie ein Häkchen setzen, dann erhalte ich den Kommentar zur Freigabe. Wer schon einmal geschrieben hat, erscheint mit seinem Beitrag sofort.</p>
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		<title>Was passierte wirklich in China?</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 15:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als am Samstag die ersten Meldungen über zwei von der Brücke gestürzte Wagen eines Hochgeschwindigkeitszugs in China um die Welt gingen, fragte ich mich, wie es sein kann, dass ein solcher Zug wegen eines Blitzeinschlags zum Stehen kommen kann und einen anderer Zug einfach auffahren kann. Von Blitzeinschlägen in Züge habe ich noch nie etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als am Samstag die ersten Meldungen über zwei von der Brücke gestürzte Wagen eines Hochgeschwindigkeitszugs in China um die Welt gingen, fragte ich mich, wie es sein kann, dass ein solcher Zug wegen eines Blitzeinschlags zum Stehen kommen kann und einen anderer Zug einfach auffahren kann. Von Blitzeinschlägen in Züge habe ich noch nie etwas gehört und gewöhnlich ist es auf so einer hochtechnisierten Strecke nicht möglich, dass Züge fast ungebremst und auf Sicht in einen stehenden Zug rasen, wie auch dieser <a href="http://www.faz.net/artikel/C30721/zugunglueck-in-china-zusammenprall-nach-blitzeinschlag-30472352.html">Beitrag</a> in der FAZ, der auf den ersten Blick gut recherchiert erscheint, glauben machen will. Und weshalb auf den Zeitungsfotos zumindest drei abgestürzte Wagen zu sehen waren, aber nur von zweien geschrieben wurde, weckte weitere Zweifel.</p>
<p>Chris Jackson, Chefredakteur der britischen Railway Gazette International, schrieb heute einen bemerkenswerten <a href="http://community.railwaygazette.com/blog/article/read/id/30-what-happened-at-wenzhou">Blog-Beitrag</a>, den zu übersetzen er mir erlaubt hat. Das ist m. E. nötig, weil das Wissen über chinesische Eisenbahnen – auch bei mir – in Deutschland nicht sehr ausgeprägt ist und meist aus Korrespondetenberichten abgeleitet ist. Allround-Auslandskorrespondenten beherrschen Fachthemen naturgemäß nur bruchstückhaft.</p>
<p>Jackson schreibt: <em>Werden wir jemals herausfinden, was die Auffahr-Kollision von zwei chineischen Hochgeschwindkeitszügen in Shuangyu bei Wenzhou am 23. Juli verursacht hat? Der weltweit erste Unfall mit Todesopfern auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke nach fast 47 Jahren nahezu makellosen Betriebs tötete nach Berichten mindestens 43 Fahrgäste und verletzte über 200. Der Chef des Shanghai Eisenbahnbüros und sein Stellvertreter wurden entlassen, außerdem der kommunistische Parteivorsitzende des Büros.  </em></p>
<p><em>Der 16 Wagen lange <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/China_Railways_CRH1">CRH1B</a> Triebwagenzug D 3115 zwischen Hangzhou und Fuzhou wurde offenbar von einem Blitzschlag zum Stehen gebracht, der sich weiter vorn auf der Strecke ereignet hatte. Etwa 20 Minuten später wurde er von hinten von dem D 301 Peking – Fuzhou gerammt, einem 16-Wagen-Zug der Baureihe <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bjGzRNgtEWo">CRH2E</a>. Sechs Wagen entgleisten, vier davon stürzten von dem 20 Meter hohen Viadukt. Über 1000 Fahrgäste waren an Bord des D 3115 und 550 im D 301.</em></p>
<p><em>Wir kommentierten die schnelle Einführung der Hochgeschwindigkeitstechnologie in China schon früher und den Versuch, in weniger als einem Jahrtzehnt das fundierte Verständnis der Konstruktion und des Betriebs zu erwerben, das in anderen Ländern schrittweise in fast einem halben Jahrhundert aufgebaut worden ist. </em></p>
<p><em>Nach jedem schweren Unfall stellt sich die Frage nach technischem und betrieblichen Versagen, auch Wenzhou macht hier keine Ausnahme. Die Schlüsselfrage nach einem Auffahrunfall ist, warum den zweite Zug in einen besetzten Streckenabschnitt einfahren konnte. &#8230;</em></p>
<p><em>Zugleitsystem-Ingenieure überall auf der Welt wissen, dass die große Mehrzahl der Betriebsvorschriften sich auf eine ganze Reihe von Zuständen beziehen, in denen das Signalsystem gestört sein könnte. Auch bei einem völligen Ausfall des Zugleitsystems hätte jeder Verlust der Fahrerlaubnis die Züge zum Stehen gebracht haben müssen. In solchen Fällen müssten als Rückfallebene </em><em>zum Beispiel </em><em>Telefone oder automatische Funk-Blocksysteme die Aufgaben übernehmen.</em></p>
<p><em>Die beneidenswerten Sicherheitsrekorde der Schiene wurden über fast zwei Jahrhunderte durch die sorgfältige Untersuchung von Unfällen und den Willen, daraus Konsequenzen zu ziehen, erzielt. Das setzt aber eine Offenheit voraus, die in manchen Ländern nicht so leicht erscheint.</em></p>
<p><em>Eisenbahnminister Sheng Guangzu hat eine vollständige Untersuchung des Falles angeordnet. Die Nachricht, dass die chinesischen Behörden die Wracks binnen 48 Stunden vergraben haben, um die &#8220;Innovationen&#8221; in den in China gebauten Ableitungen von Konstruktionen importierter Fahrzeuge &#8220;zu schützen&#8221;, lässt wenig Vertrauen aufkommen, dass die Erkenntnisse veröffentlicht oder Folgen haben werden.</em></p>
<p>Ein soeben getwittertes Kurzinterview von <a href="http://insider.thomsonreuters.com/link.html?cn=uidTWEMEA&amp;cid=244029&amp;shareToken=MzpjYjY5M2M1My1mYWE4LTQ1NzktYTM0My1mNGQwYjQ4NGUyNTQ%3D&amp;start=248&amp;end=354">Reuters</a> bestätigt, dass halsbrecherische Geschwindigkeit und Sicherheit in China nicht recht in einem gesunden Verhältnis stehen.</p>
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		<title>Stadler mit Rekord-Auftragseingang und Währungsproblem</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8304" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg"><img class="size-full wp-image-8304" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg" alt="" width="640" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">FLIRT der Eurobahn mit Personalwerbung (Foto: FW)</p></div>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group, blickte heute auf das Geschäftsjahr 2010 zurück. Hier die nur leicht redigierte Pressemitteilung (die Schrift lässt sich im Browser vergrößern):</span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Jahr 2010 war für die Stadler Rail Group erneut erfolgreich. Der Umsatz liegt mit CHF 1.077 Mio. leicht über dem Niveau der Vorjahre. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2.866 Mio. wurde ein Rekordergebnis erzielt. Besonders gut entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren die Division Deutschland. Sie hat u. a. mit dem Doppelstocktriebzug KISS je einen Auftrag bei der <strong>S-Bahn-Berlin</strong> und bei der Luxemburgischen Staatsbahn <strong>CFL</strong> gewonnen und damit die neue Fahrzeugfamilie in zwei weiteren Märkten durchgesetzt. Diese sowie weitere Erfolge speziell im Marktsegment der Straßenbahnen erlauben es, die <strong>Kapazitäten der Division Deutschland um rund 50 % zu erhöhen und bis 2013 weitere 300 Arbeitsplätze aufzubauen</strong>.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Kapazitäten an den drei Schweizer Standorten sind bis mindestens Mitte 2013 gut ausgelastet. <strong>Der starke Franken setzt aber der Division Schweiz verstärkt zu.</strong> Es ist deshalb unsicher, ob hier das Produktionsniveau auch nach Mitte 2013 gehalten werden kann. Dies gilt speziell für den größten Standort in Bussnang. Der Verwaltungsrat wird durch Dr. Christoph Franz (Lufthansa) und Rolf Friedli (Capvis Private Equity) verstärkt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Flaggschiffe auf der Schiene</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im Jahr 2010 kamen die neuen Stadler-Flaggschiffe erstmals auf das Schienennetz: Der neue Doppelstockzug </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>K</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">omfortabler </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">nnovativer </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">purtstarker </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">-Bahntriebzug) für die SBB und der Intercity-FLIRT mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Norwegischen Staatsbahnen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (NSB). Der Umsatz betrug CHF 1.077 Mio., dies sind CHF 38 Mio. mehr als 2009. Für das laufende Jahr 2011 ist ein Umsatzsprung auf CHF 1,45 Mrd. budgetiert. Es beginnt die Serienauslieferung der NSB-FLIRT und der SBB-KISS. Mit dem Fahrplanwechsel kommen die sieben </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ntercity-KISS mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbahn</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (Österreich) zwischen Wien und Salzburg in den Fahrgastbetrieb.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Verkaufserfolge 2010</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail musste im vergangenen Jahr zur Kenntnis nehmen, dass der Doppelstock-Auftrag für den Fernverkehr der SBB an Bombardier vergeben wurde. Die Enttäuschung darüber war sehr groß. Dieser verlorene Auftrag, der ab 2013 in der Produktion der Division Schweiz voll wirksam geworden wäre, muss mit Bestellungen aus dem Ausland kompensiert werden. Das ist </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Stadler Rail im vergangenen Jahr gelungen. Ob dies mit dem starken Schweizer Franken auch ab Mitte 2013 möglich bleibt, ist äußerst unsicher. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den <strong>höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte</strong> erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Zu den Verkaufserfolgen zählen unter anderem:</span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Acht </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Luxemburgische Staatsbahn </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">CFL für den Grenzverkehr zwischen </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Luxemburg und Deutschland. Damit hat sich der KISS in nur zwei Jahren in vier Ländern (Schweiz, Österreich, Deutschland und Luxemburg) sowohl im S-Bahn- als auch im Intercity-Segment etabliert.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Breitspur-FLIRT </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Weißrussland und Estland. Dank des Breitspur-FLIRT für Helsinki konnte das Tor zum Osten weiter aufgestoßen werden. Estland und Weissrussland haben sich vom wintertauglichen FLIRT-Helsinki (bis -40°C) überzeugt und insgesamt 48 Fahrzeuge bestellt.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Weitere </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Bestellungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">kamen aus Tschechien, Italien, Deutschland und der Schweiz. Bis Mitte Mai 2011 wurden, seit Lancierung im Jahr 2004, 669 FLIRT</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verkauft.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Erfolgreich hat sich auch das </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Straßenbahngeschäft </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">entwickelt. Im Jahr 2010 bestellten Stuttgart, Genf, Bergen und Bochum/Gelsenkirchen Stadler-Trams.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die grösste und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/02/staerkste-zahnradloks-der-welt-kommen-aus-der-schweiz/">stärkste Zahnradlok der Welt</a></strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">: Stadler liefert sieben Loks an das brasilianische Cargo-Unternehmen MRS Logistica S.A. für die Güterstrecke von Sao Paulo zum Hafen in Santos.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/07/sbb-cargo-bestellt-hybrid-rangierloks-bei-stadler/">Hybridloks</a> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Zustell- und Rangierdienst: SBB Cargo bestellte 30 dieser neuentwickelten umweltfreundlichen Loks.</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Märkte</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Mit den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Weißrussland</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, die seit März 2011 ausgeliefert werden, stellt Stadler Rail erstmals Fahrzeuge für ein Land der ehemaligen Sowjetunion her. Stadler Rail hofft, mit diesem Breitspur-FLIRT in weiteren </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>GUS-Staaten </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Fuß zu fassen. Das Potenzial ist groß, denn die bestehenden Flotten müssen erneuert werden.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im April 2011 eröffnete Stadler Rail eine Tochtergesellschaft in den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>USA</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Der bisherige Erfolg auf dem US-Markt mit Verträgen über insgesamt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>37 Gelenktriebwagen (GTW) </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">in New Jersey </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">und Texas (<a href="http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/">Austin</a> und Denton) hat Stadler Rail veranlasst, ihre Präsenz in Nordamerika zu verstärken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">In </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Indien </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beteiligt sich Stadler mit </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ABB und Titagarh </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(indischer Rollmaterialhersteller) an der Ausschreibung der Indischen Staatsbahnen über rund 1.000 Hochflurzüge für </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbengalen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Neben dem Konsortium um Stadler Rail haben sich sieben weitere Anbieter präqualifiziert. Die Ausschreibung wird voraussichtlich im 2012 entschieden. Gelingt es Stadler Rail, in Indien zum Zug zu kommen, werden entsprechende Produktionskapazitäten vor Ort aufgebaut.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau der Werke – zusätzliche Arbeitsplätze<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nach den Investitionen der letzten zwei Jahre von rund CHF 100 Mio. im Ausbau der Division Schweiz ist derzeit ein </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau in Deutschland </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">im Gange. Dieser ist möglich dank der zahlreichen Erfolge der Division Deutschland. Unter der Leitung von Michael Daum und seinem Team blühte das im Jahr 2000 von Adtranz übernommene Werk auf. Damals zählte es </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>1</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">97 Mitarbeiter und war von der Schliessung bedroht. Heute sind bereits 800 Mitarbeiter beschäftigt und der nächste Ausbauschritt ist bereits eingeleitet. Bis ins Jahr 2013 werden in Berlin und Brandenburg die Kapazitäten ausgeweitet und die Zahl der Mitarbeiter um rund 300 auf über 1.100 erhöht. Es entstehen zwei neue Standorte: In Berlin-Hohenschönhausen wird ein zusätzlicher Montagestandort aufgebaut. Die Kapazitäten der Endmontage werden dadurch um ca. 50 % steigen. In Berlin-Reinickendorf entstehen eine Aluminium-Rohwagenkastenfertigung und eine Lackiererei. Hier werden künftig die Wagenkästen für die deutschen und luxemburgischen KISS geschweißt. Mit diesem weiteren Ausbau wird Stadler Rail seit 2009 in den Divisionen Schweiz und Deutschland je 650 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Geschäftsfelder<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Immer mehr Kunden wollen neben Fahrzeugen auch </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Serviceleistungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beschaffen. In diesem wachsenden Geschäftsfeld möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Um die spezifischen Bedürfnissen dieser Kunden optimal zu erfüllen, wurde die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Division Service </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">gegründet. Sie bündelt alle Service- und Unterhaltswerke, die vormals in der Division International gruppiert waren. Es sind diese: Stadler Algier (Algerien), Stadler Pusztaszabolcs (Ungarn), Stadler Meran (Italien). In den nächsten Wochen wird Stadler Linz gegründet, die den Unterhalt der Intercity-KISS für die Westbahn durchführen wird.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die verbleibenden Standorte der vormaligen Division International, namentlich die Endmontage in Siedlce (Polen), der Rohwagenkastenbau in Szolnok (Ungarn) und das Engineering in Prag </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">(Tschechien,) wurden in der Division Zentraleuropa zusammengefasst. Beide Divisionen werden von Jürg Gygax geleitet.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Änderungen in Verwaltungsrat und Konzernleitung </strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Bei der heutigen Generalversammlung wurden </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Rolf Friedli</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Partner der Capvis Private Equity AG, in den Verwaltungsrat gewählt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> führt als Vorstandsvorsitzender erfolgreich die Deutsche Lufthansa AG, eine der größten Fluggesellschaften der Welt. Er ist aber auch ein ausgewiesener Kenner der Schienenfahrzeugbranche. Als </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ehemaliger Vorstand für den Personenverkehr der Deutschen Bahn DB </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verfügt er über viel Wissen und Erfahrung sowie über ein breites Netzwerk in diesem Umfeld. Rolf Friedli ersetzt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Alexander Krebs</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, der im vergangenen Jahr als Partner aus der Capvis Private Equity AG ausgetreten ist. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Beat Lüthi </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verzichtet auf eine Wiederwahl. Peter Spuhler: „Ich danke Beat Lüthi und Alexander Krebs für ihr hohes Engagement und die lösungsorientierte Zusammenarbeit.“ </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Hans Kubat </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ist Ende 2010 nach erfolgreicher Managementtätigkeit in der Schienenfahrzeugindustrie in den verdienten Ruhestand getreten. Kubat war seit 1997 CEO von Stadler Altenrhein.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Zukunftsaussichten</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wie sich die Auftragslage mittelfristig entwickeln wird, ist schwierig abzuschätzen. Der starke Franken setzt Stadler Rail und speziell der Division Schweiz stark zu. Im Durchschnitt werden rund zwei Drittel der Fahrzeuge aus dieser Division ins Ausland exportiert. Diese Kapazitäten sind bis Mitte 2013 ausgelastet. Ob dieses Produktionsniveau auch danach gehalten werden kann, ist angesichts der Wechselkursentwicklung äußerst unsicher.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Um den Kostendruck zu reduzieren, hat Stadler Rail erste Massnahmen ergriffen und den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Materialeinkauf im Euro-Raum erhöht</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Angesichts des größeren Auftragseingangs bleibt das Einkaufsvolumen bei den Schweizer Lieferanten unverändert. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung prüfen die Entwicklung laufend und werden bei Bedarf weitere Maßnahmen umsetzen.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail wird alles daran setzen, um die aufgebauten Kapazitäten und Arbeitsplätze zu sichern. Sie treibt Innovation und Produktverbesserung voran, um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen, und wird sich bei den anstehenden wichtigen Ausschreibungen, wie beispielsweise bei der Trambeschaffung von Zürich (Verkehrsbetriebe Zürich, VBZ) oder von Basel (Basler Verkehrsbetriebe, BVB), voll engagieren.</span></span></span></p>
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