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	<title>Railomotive &#187; Fernverkehr</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Türen an DB-Zügen sind einfach unbeherrschbar</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 14:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Gestern abend, meldet die DB, löste sich an einem Neigetechnik-ICE auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Ingolstadt eine Tür aus der unteren Führungsschiene. Die Tür blieb dank der oberen Führungsschiene am Zug hängen, es kam niemand zu Schaden. Die Deutsche Bahn informierte pflichtgemäß das Eisenbahn-Bundesamt und sucht nun nach der Ursache. Vorsorglich würden bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9849" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/P4295462.jpg"><img class="size-full wp-image-9849" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/P4295462.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Unverzichtbares Formblatt in DB-Zügen: &quot;Tür unbenutzbar&quot; (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gestern abend, meldet die DB, löste sich an einem Neigetechnik-ICE auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Ingolstadt eine Tür aus der unteren Führungsschiene. Die Tür blieb dank der oberen Führungsschiene am Zug hängen, es kam niemand zu Schaden.</p>
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<p>Die Deutsche Bahn informierte pflichtgemäß das Eisenbahn-Bundesamt und sucht nun nach der Ursache. Vorsorglich würden bei allen ICE-T und ICE 3 &#8220;im Rahmen der üblichen Wartung zusätzlich die Türverriegelungen auf eventuelle Unregelmäßigkeiten untersucht&#8221;. Als ob das nicht längst Routine sein sollte&#8230;</p>
<p>Im April 2010 hatte bereits ein ICE 3 <a href="http://railomotive.com/2010/04/fehler-an-schliesvorrichtung-lies-ice-tur-wegfliegen/">eine Tür verloren</a>, die bei einem entgegenkommenden Zug einschlug und Fahrgäste verletzte.</p>
<p>Dass so etwas passiert, finde ich nach der fliegenden Tür am Hochgeschwindigkeitszug nicht nur peinlich für DB Fernverkehr und ihre Werkstätten. Es ist auch ein Indiz, dass die DB nach wie vor ihre Züge nur unzureichend wartet.</p>
<p>Es geht auch anders: Bei den Siemens-Velaros in Russland beispielsweise gibt es eine ausgeklügelte vorbeugende Wartung. Dort wird schon registriert, wenn die Stellmotoren einer Tür mehr Strom ziehen als üblich, weil das ein Hinweis auf einen kommenden Defekt oder eine schwergängige Tür sein könnte. Dem man nachgeht, bevor überhaupt ein Defekt auftretet kann. Denn die Züge sollen ja zu 99 % verfügbar sein und nicht wegen Defekten herumstehen. Vermutlich sind die Kostenrechner von DB Fernverkehr zu dem Ergebnis gekommen, dass das mehr kostet als die üblichen kleinen und großen Ausfälle abzuwarten und Imageschäden in Kauf zu nehmen.</p>
<p>Die Kontrolle so wichtiger Komponenten wie der Türmechanik sollte eigentlich zum täglichen Pflichtprogramm der DB gehören.</p>
</div>
</div>
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		<title>Russische Eisenbahn bestellt weitere Velaro RUS bei Siemens</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:36:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#160; Die russische Bahngesellschaft RZD hat bei Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge &#8220;Velaro RUS&#8221; in Auftrag gegeben. Hinzu kommt ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Insgesamt beträgt das Auftragsvolumen rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014. &#8220;Es freut uns sehr, dass die RZD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9742" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/PA282405.jpg"><img class="size-full wp-image-9742" title="Velaro RUS" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/PA282405.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Die Russische Eisenbahn bekommt noch mehr Velaro RUS – die hohe Zuverlässigkeit dank die Wartungsverträge über die Lebenszeit der Züge überzeugte (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die russische Bahngesellschaft RZD hat bei Siemens acht weitere Hochgeschwindigkeitszüge &#8220;Velaro RUS&#8221; in Auftrag gegeben. Hinzu kommt ein Instandhaltungsvertrag für die Dauer von 30 Jahren. Insgesamt beträgt das Auftragsvolumen rund 600 Millionen Euro. Die Auslieferung der Züge, die im Siemens-Werk Krefeld gefertigt werden, beginnt im Januar 2014. &#8220;Es freut uns sehr, dass die RZD beim weiteren Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs wieder auf Siemens setzt&#8221;, sagte Siemens-Chef Peter Löscher, der heute in Moskau die entsprechenden Vereinbarungen mit Wladimir Jakunin, Präsident der RZD, unterzeichnete.</p>
<p>Durch den Nachfolgeauftrag wird die Kapazität der RZD-Hochgeschwindigkeitsflotte, die heute ausschließlich aus Zügen von Siemens besteht, mit einem Schlag verdoppelt. Die zusätzlich bestellten acht Züge mit jeweils zehn Wagen sollen auf der Strecke Moskau &#8211; Sankt Petersburg eingesetzt werden, um die hohe Nachfrage der Kunden bedienen zu können. Das in Russland Sapsan – Wanderfalke – genannte Modell basiert auf der Velaro-Plattform von Siemens, dem aktuell erfolgreichsten Hochgeschwindigkeitszug der Welt.</p>
<p>Seit Ende 2009 verbinden acht Sapsan-Garnituren die Hauptstadt Moskau mit den Metropolen Sankt Petersburg und Nischni Nowgorod. Die hohe Reisegeschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometern verkürzt die Fahrzeit gegenüber den bislang eingesetzten Zügen erheblich, beispielsweise nach Sankt Petersburg um eine Stunde. Die Züge sind für extreme Witterungsbedingungen von minus 40 bis plus 40 Grad ausgelegt und haben sich in der Praxis durch einen reibungslosen Betrieb sowie höchste Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bewährt. Bereits seit 2009 ist Siemens auch für die Instandhaltung der Flotte verantwortlich. Die Wartung der Züge erfolgt in einem der weltweit modernsten Depots etwas außerhalb von Sankt Petersburg. Die dort eingesetzten neuen Instandhaltungstechniken, wie etwa Predictive Maintenance (vorausschauende Wartung), sowie die kontinuierliche Überwachung der Fahrzeuge im Betrieb sorgen dafür, dass seit Vertragsbeginn die vertraglich vereinbarte Verfügbarkeit von 98 Prozent stets deutlich übertroffen werden konnte.</p>
<p>Der Velaro RUS nutzt die sogenannte Triebzugtechnologie, eine Entwicklung von Siemens. Dabei sind Antrieb und alle Technikmodule im gesamten Unterflurbereich verteilt und nicht wie bei herkömmlichen Zügen in den Lokomotiven am Kopf und Ende des Zuges untergebracht. Auf diese Weise wird eine um rund 20 Prozent höhere Sitzplatzkapazität, eine stärkere Beschleunigung und bessere Steigfähigkeit an Steilstrecken erreicht. Mit dieser Technologie erhöht sich die Wirtschaftlichkeit insgesamt im Vergleich zu konventionellen Zügen erheblich.</p>
<p>Die zehnteiligen Triebzüge des Velaro RUS sind jeweils 250 Meter lang und bieten Platz für 600 Fahrgäste. Die Fahrzeuge sind für das russische Spur-Format ausgelegt und rund 33 Zentimeter breiter als die in Deutschland eingesetzten ICE-3-Züge der Deutschen Bahn. In den jetzt bestellten Modellen wird es zusätzlich zur Business-Klasse eine Premium-Klasse sowie eine besonders komfortable VIP-Zone geben. Alle Wagen verfügen außerdem über Internet-Anschluss.</p>
<p>Russland gilt als einer der expansivsten Bahnmärkte der nächsten Jahrzehnte. Die Siemens-Division Rail System ist nach eigenen Angaben derzeit der erfolgreichste nicht-russische Anbieter im größten Flächenstaat der Welt. &#8220;In den letzten fünf Jahren konnten wir in Russland strategisch bedeutende Aufträge gewinnen. Gemeinsam mit russischen Partnerfirmen haben wir Produktionsstätten für Lokomotiven und Regionalzüge gegründet und Investitionen in Höhe von mehr als 200 Millionen Euro getätigt &#8211; ein klares Bekenntnis zu einem langfristigen Engagement in Russland&#8221;, betonte der CEO von Rail Systems, Hans-Jörg Grundmann.</p>
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		<title>Österreichs neue Westbahn macht von sich reden &#8211; nicht immer positiv</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/12/oesterreichs-neue-westbahn-macht-von-sich-reden-nicht-immer-positiv/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 19:41:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die österreichische Westbahn fällt vor ihrem Start durch ungeschickte PR auf. Doch es gibt kostenloses WLAN in den Zügen der Westbahn]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9691" class="wp-caption alignnone" style="width: 690px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-Zug.jpg"><img class="size-full wp-image-9691" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-Zug.jpg" alt="" width="680" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Ein bisschen bunt und wegen der weißen Farbe sehr verschmutzungsanfällig sind die neuen Westbahn-Züge (Foto: Westbahn)</p></div>
<p>Die österreichische Westbahn, an der die französische SNCF zu 26 % beteiligt ist, startet am Sonntag mit neuen Stadler-Zügen auf der Strecke Wien – Salzburg – Freilassing. Die Markteinführung, von Ferne betrachtet, verlief nicht besonders elegant. Da <a href="http://derstandard.at/1322872873532/Christian-Kern-OeBB-Chef-Preiserhoehung-waere-Desaster">forderte Westbahn-Investor Haselsteiner</a>, die hier mit dem Railjet durchaus konkurrenzfähige und ebenso wie die DB staatlich alimentierte <span style="color: #ff0000;">ÖBB solle doch die Preise erhöhen</span>. Für PR-Strategen klingt das wie die Angst vor der eigenen Courage und vermittelt die Botschaft: &#8220;Wir würden gern mehr verlangen und verdienen zu wenig.&#8221; Gute Marktkommunikation geht anders. Wie die Reaktionen auf Twitter und in den Leserkommentaren zeigen, richtet Geschäftsführer Wehinger, ex-ÖBB-Mitarbeiter, gerade ein PR-Desaster an.</p>
<p>Aber es kommt noch dicker: Jetzt will die Westbahn gegen die angeblich zu niedrigen Preise der ÖBB <a href="http://wien.orf.at/news/stories/2512535/">klagen</a>. Ob das gut für&#8217;s Image ist?</p>
<div id="attachment_9690" class="wp-caption alignnone" style="width: 690px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-innen.jpg"><img class="size-full wp-image-9690" title="Westbahn innen" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Westbahn-innen.jpg" alt="" width="680" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Elegant und bequem scheinen die Plätze im Oberdeck zu sein, nur die multiple Westbahn-Beschriftung ist optischer Müll (Foto: Westbahn)</p></div>
<p>Unsportlich verhält sich allerdings die ÖBB beim Westbahn-Fahrplan, der immer noch nicht in das öffentliche Verkehrs-Auskunftssystem <a href="http://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn">Scotty</a> (ähnlich DB-Navigator) integriert ist. Am 10.12.11, 10 Uhr, war der Fahrplan der Westbahn nur <a href="http://www.oebb.at/de/Fahrplanauskunft/Information_der_OeBB/index.jsp">separat</a> ausgewiesen. Die Westbahn hatte das erst mit einer einstweiligen Verfügung durchsetzen können und will ab Sonntag überwachen, ob die die Züge in Scotty und auf den Bahnhöfen angekündigt werden. Ich erinnere mich an ähnliche Kämpfe in Deutschland, noch zu Zeiten eines gedruckten DB-Kursbuchs. Ein bisschen viel Wiener Schmäh war auch im Spiel, als die ÖBB-Pressesprecherin die Westbahn mit &#8220;<a href="http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24/episodes/3295645-ZIB-24/3295657-Konkurrenz-fuer-die-OeBB">Herzlich willkommen, französische Staatsbahn!</a>&#8221; begrüßte. Einen weiteren illustrierten Bericht finden Sie <a href="http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/715465/Von-Wien-nach-St-Poelten_Erste-Probefahrt-mit-der-neuen-Westbahn?_vl_backlink=/home/index.do">hier</a>. Wie &#8220;Die Presse&#8221; die kleinen Mängel des Stadler-Zugs unverblümt kommentiert, würde sich in Deutschland niemand trauen. Die fehlenden &#8220;Mistkübel&#8221; sind auf Österreichisch Abfallbehälter. Bei einem Zug klingt <em>Mistkübel</em> schon etwas derb. <img src='http://railomotive.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Etwas geschickter war die <a href="http://derstandard.at/1319183693642/Raucherabteile-Westbahn-bleibt-beim-Lungenzug-im-Zug">Ankündigung von Raucherzonen</a> in den neuen Doppelstockzügen. Das ist zwar ein Verstoß gegen auch in Österreich geltende Gesetze, brachte aber wenigstens viel publizistische Resonanz. Und ein paar Raucher werden es ja auch angenehm finden. Nichtraucher in dem weitgehend offenen Zug eher nicht.</p>
<p>Mit weißen Zügen hat man in Deutschland reichlich Erfahrung, und dass Weiß keine gute Farbe für Schienenfahrzeuge ist, habe ich oft genug <a href="http://railomotive.com/2010/01/das-westbahn-design-steht-fest/">geschrieben</a> und <a href="http://railomotive.com/2011/11/von-sauberen-zuegen-vor-40-jahren-und-schmutzigen-von-heute/">gezeigt</a>. Nicht umsonst verwenden viele Bahnen ein dunkles Rot, weil man darauf Flugrost und Staub kaum erkennt. Und wie schnell ungepflegte weiße Züge versifft sind, zeigt die DB mit ihren ICE und IC, bei denen manchmal nur die Tasten zur Türöffnung notdürftig abgewischt sind. Nicht alle sind schmutzigbraun, aber doch immer mehr Züge. Und so wird auch die Westbahn noch einmal die Erfahrung machen müssen, dass die häufige Benutzung von Waschanlagen Zeit und Geld kostet und nicht eben umweltfreundlich ist.</p>
<div id="attachment_9699" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/P2244407.jpg"><img class="size-full wp-image-9699" title="CAT" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/P2244407.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Auch ein Farbentwurf von Spirit Design: Wiener Flughafenlinie CAT mit ausnahmsweise rotem Siemens-Taurus (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Lustigerweise kommen die Designs des roten Railjet der ÖBB und des ebenfalls mit lindgrünen Farben spielenden Wiener Flughafenzugs CAT von <a href="http://www.spiritdesign.at/showdoc.do?docid=14">denselben Designern</a>. Was nicht gegen sie spricht, denn wer bestellt, hat auch das letzte Wort. Bei der Selbstdarstellung gibt es eben zwischen <em>dick aufgetragen</em> und <em>dezent und selbstbewusst</em> eine Menge Spielarten. Die Westbahn hat sich auf <strong><em><span style="color: #000000;">b</span>unt und laut</em></strong> festgelegt. In fünf Jahren wird es niemand mehr sehen wollen.</p>
<div id="attachment_9689" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Zugpersonal.jpg"><img class="size-full wp-image-9689" title="Zugpersonal" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/12/Zugpersonal.jpg" alt="" width="480" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Mischung aus traditionellem Ostblock-Design und Pan American 1958: Westbahn-Uniform (Foto: Westbahn)</p></div>
<p>Ein völliger Missgriff ist jedenfalls die Uniform der Zugbegleiterinnen mit riesigen Schiffchen und bunten Schulterklappen. Man fühlt sich sofort in das Jugoslawien Titos oder an die albanische Grenze zurückversetzt. Bei Twitter fragte <em>stylekingdom</em> mit Recht: &#8220;Gehört die Westbahn den Kommunisten? Was sind das für Uniformen?&#8221; <em>Sinkthesucker</em> fragt, &#8220;warum mit ausgedienten Aeroflot-Uniformen?&#8221;. Ein größere Geschmacksverirrung erscheint bei den Eisenbahnen des 21. Jahrhunderts schwer vorstellbar.</p>
<p>Gibt es auch was Gutes? <strong><span style="color: #ff0000;">Ja! Kostenloses WLAN im Zug.</span></strong> <a href="http://futurezone.at/produkte/6303-ernuechternd-westbahn-wlan-im-test.php">Futurezone.at</a> hat es bei der Pressefahrt heute getestet und für passabel befunden.</p>
<p>Die Deutsche Bahn käme natürlich nicht auf so eine Idee, wenigstens BahnCard-Besitzern oder in der 1. Klasse solchen Service zu bieten. Da muss erst ein Mitbewerber kommen. Wenn <a href="http://hkx.de/">der</a> nicht auch Verspätung hätte.</p>
<p>Die ÖBB zieht übrigens nach und bietet ab 11.12.11 <a href="http://derstandard.at/1323222698363/Surfen-im-Rajlet-OeBB-startet-Gratis-WLAN-ab-11-Dezember">kostenloses WLAN in mehreren Zügen</a> an.</p>
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		<title>Beim Fyra klemmt es weiter</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 10:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein V250 von AnsaldoBreda stand Mitte Oktober 2011 einen Woche unbeschriftet im Bahnhof Brenner]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9388" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199716.jpg"><img class="size-full wp-image-9388" title="Fyra am Brenner" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199716.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">19. Oktober 2011 (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Die ganze letzte Woche stand ein V250-Hochgeschwindigkeitszug von AnsaldoBreda im Bahnhof Brenner und wartete auf die Weiterfahrt nach Holland. Auffallend war, dass außer an den Drehgestellen keinerlei Beschriftung auf dem gesamten Zug war, nur das Fyra-Logo prangte in der Mitte. Möglicherweise handelt es sich um die Rückführung des <a href="http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/538232/kategorie/Italien~E-Loks~E+412.html">hier</a> sichtbaren, von Grafitti versauten Zuges nach der Neulackierung.</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199708.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9389" title="Fyra" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199708.jpg" alt="" width="640" height="295" /></a><br />
<a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199689.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9390" title="Fyra-Kupplung" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199689.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Der Zug war an beiden Enden an kurze Rungenwagen gekuppelt, die die Scharfenbergkupplung trugen. Sie ragen weit aus dem Zug und sollen im Betrieb nicht durch Bugklappen geschützt werden – eine Fehlkonstruktion, die bei Schnee, Regen und Suiziden sicher noch viel Freude machen wird. Der von Pininfarina designte Zug nimmt in dieser Hinsicht offensichtlich Anleihen an Audi, Peugeot und anderen großen Autoschnauzen, vergisst dabei aber die Betriebsbedingungen. Bekanntlich ist auch Weiß keine geeignete Farbe für Hochgeschwindigkeitszüge, soll aber das hohe Tempo und die &#8220;Reinheit&#8221; von Flugzeugen suggerieren, an der sich Bahnmanager ohne Eisenbahner-Wurzeln und praktischen Hintergrund so gern orientieren. Auch beim Sitzabstand und dem Mangel an Raum fürs Gepäck. Wenn man die Systemvorteile der Bahn nicht kennt, weiß man sie auch nicht zu schätzen und zu vermarkten&#8230;</p>
<p>Ich weiß nicht, wie viele Züge bereits in Holland sind – zwei oder drei. Der schon 2009 verspätete Fyra sollte eigentlich ab Dezember 2010 über die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke von Brüssel bzw. Breda nach Amsterdam mit 250 km/h fahren. NS Hispeed soll die Züge nach einer <a href="http://www.treinreiziger.nl/actueel/binnenland/overdracht_eerste_hogesnelheidstrein_laat_nog_even_op_zich_wachten-143899">Meldung</a> aus den Niederlanden ab Mitte November erhalten, weiß aber noch nicht, wann die Züge in den Plandienst kommen. Denn es fehlt noch an Zulassungen, Zügen und der Schulung der Triebfahrzeugführer.</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199698.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-9391" title="Fyra" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/10/PA199698.jpg" alt="" width="640" height="161" /></a></p>
<p>Wenn Sie Informationen zum Fyra haben, würde ich mich darüber freuen. Schreiben Sie bitte einen Kommentar. Links müssen Sie ein Häkchen setzen, dann erhalte ich den Kommentar zur Freigabe. Wer schon einmal geschrieben hat, erscheint mit seinem Beitrag sofort.</p>
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		<title>Was passierte wirklich in China?</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/07/was-passierte-wirklich-in-china/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 15:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als am Samstag die ersten Meldungen über zwei von der Brücke gestürzte Wagen eines Hochgeschwindigkeitszugs in China um die Welt gingen, fragte ich mich, wie es sein kann, dass ein solcher Zug wegen eines Blitzeinschlags zum Stehen kommen kann und einen anderer Zug einfach auffahren kann. Von Blitzeinschlägen in Züge habe ich noch nie etwas gehört und gewöhnlich ist es auf so einer hochtechnisierten Strecke nicht möglich, dass Züge fast ungebremst und auf Sicht in einen stehenden Zug rasen, wie auch dieser <a href="http://www.faz.net/artikel/C30721/zugunglueck-in-china-zusammenprall-nach-blitzeinschlag-30472352.html">Beitrag</a> in der FAZ, der auf den ersten Blick gut recherchiert erscheint, glauben machen will. Und weshalb auf den Zeitungsfotos zumindest drei abgestürzte Wagen zu sehen waren, aber nur von zweien geschrieben wurde, weckte weitere Zweifel.</p>
<p>Chris Jackson, Chefredakteur der britischen Railway Gazette International, schrieb heute einen bemerkenswerten <a href="http://community.railwaygazette.com/blog/article/read/id/30-what-happened-at-wenzhou">Blog-Beitrag</a>, den zu übersetzen er mir erlaubt hat. Das ist m. E. nötig, weil das Wissen über chinesische Eisenbahnen – auch bei mir – in Deutschland nicht sehr ausgeprägt ist und meist aus Korrespondetenberichten abgeleitet ist. Allround-Auslandskorrespondenten beherrschen Fachthemen naturgemäß nur bruchstückhaft.</p>
<p>Jackson schreibt: <em>Werden wir jemals herausfinden, was die Auffahr-Kollision von zwei chineischen Hochgeschwindkeitszügen in Shuangyu bei Wenzhou am 23. Juli verursacht hat? Der weltweit erste Unfall mit Todesopfern auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke nach fast 47 Jahren nahezu makellosen Betriebs tötete nach Berichten mindestens 43 Fahrgäste und verletzte über 200. Der Chef des Shanghai Eisenbahnbüros und sein Stellvertreter wurden entlassen, außerdem der kommunistische Parteivorsitzende des Büros.  </em></p>
<p><em>Der 16 Wagen lange <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/China_Railways_CRH1">CRH1B</a> Triebwagenzug D 3115 zwischen Hangzhou und Fuzhou wurde offenbar von einem Blitzschlag zum Stehen gebracht, der sich weiter vorn auf der Strecke ereignet hatte. Etwa 20 Minuten später wurde er von hinten von dem D 301 Peking – Fuzhou gerammt, einem 16-Wagen-Zug der Baureihe <a href="http://www.youtube.com/watch?v=bjGzRNgtEWo">CRH2E</a>. Sechs Wagen entgleisten, vier davon stürzten von dem 20 Meter hohen Viadukt. Über 1000 Fahrgäste waren an Bord des D 3115 und 550 im D 301.</em></p>
<p><em>Wir kommentierten die schnelle Einführung der Hochgeschwindigkeitstechnologie in China schon früher und den Versuch, in weniger als einem Jahrtzehnt das fundierte Verständnis der Konstruktion und des Betriebs zu erwerben, das in anderen Ländern schrittweise in fast einem halben Jahrhundert aufgebaut worden ist. </em></p>
<p><em>Nach jedem schweren Unfall stellt sich die Frage nach technischem und betrieblichen Versagen, auch Wenzhou macht hier keine Ausnahme. Die Schlüsselfrage nach einem Auffahrunfall ist, warum den zweite Zug in einen besetzten Streckenabschnitt einfahren konnte. &#8230;</em></p>
<p><em>Zugleitsystem-Ingenieure überall auf der Welt wissen, dass die große Mehrzahl der Betriebsvorschriften sich auf eine ganze Reihe von Zuständen beziehen, in denen das Signalsystem gestört sein könnte. Auch bei einem völligen Ausfall des Zugleitsystems hätte jeder Verlust der Fahrerlaubnis die Züge zum Stehen gebracht haben müssen. In solchen Fällen müssten als Rückfallebene </em><em>zum Beispiel </em><em>Telefone oder automatische Funk-Blocksysteme die Aufgaben übernehmen.</em></p>
<p><em>Die beneidenswerten Sicherheitsrekorde der Schiene wurden über fast zwei Jahrhunderte durch die sorgfältige Untersuchung von Unfällen und den Willen, daraus Konsequenzen zu ziehen, erzielt. Das setzt aber eine Offenheit voraus, die in manchen Ländern nicht so leicht erscheint.</em></p>
<p><em>Eisenbahnminister Sheng Guangzu hat eine vollständige Untersuchung des Falles angeordnet. Die Nachricht, dass die chinesischen Behörden die Wracks binnen 48 Stunden vergraben haben, um die &#8220;Innovationen&#8221; in den in China gebauten Ableitungen von Konstruktionen importierter Fahrzeuge &#8220;zu schützen&#8221;, lässt wenig Vertrauen aufkommen, dass die Erkenntnisse veröffentlicht oder Folgen haben werden.</em></p>
<p>Ein soeben getwittertes Kurzinterview von <a href="http://insider.thomsonreuters.com/link.html?cn=uidTWEMEA&amp;cid=244029&amp;shareToken=MzpjYjY5M2M1My1mYWE4LTQ1NzktYTM0My1mNGQwYjQ4NGUyNTQ%3D&amp;start=248&amp;end=354">Reuters</a> bestätigt, dass halsbrecherische Geschwindigkeit und Sicherheit in China nicht recht in einem gesunden Verhältnis stehen.</p>
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		<title>Stadler mit Rekord-Auftragseingang und Währungsproblem</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8304" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg"><img class="size-full wp-image-8304" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg" alt="" width="640" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">FLIRT der Eurobahn mit Personalwerbung (Foto: FW)</p></div>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group, blickte heute auf das Geschäftsjahr 2010 zurück. Hier die nur leicht redigierte Pressemitteilung (die Schrift lässt sich im Browser vergrößern):</span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Jahr 2010 war für die Stadler Rail Group erneut erfolgreich. Der Umsatz liegt mit CHF 1.077 Mio. leicht über dem Niveau der Vorjahre. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2.866 Mio. wurde ein Rekordergebnis erzielt. Besonders gut entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren die Division Deutschland. Sie hat u. a. mit dem Doppelstocktriebzug KISS je einen Auftrag bei der <strong>S-Bahn-Berlin</strong> und bei der Luxemburgischen Staatsbahn <strong>CFL</strong> gewonnen und damit die neue Fahrzeugfamilie in zwei weiteren Märkten durchgesetzt. Diese sowie weitere Erfolge speziell im Marktsegment der Straßenbahnen erlauben es, die <strong>Kapazitäten der Division Deutschland um rund 50 % zu erhöhen und bis 2013 weitere 300 Arbeitsplätze aufzubauen</strong>.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Kapazitäten an den drei Schweizer Standorten sind bis mindestens Mitte 2013 gut ausgelastet. <strong>Der starke Franken setzt aber der Division Schweiz verstärkt zu.</strong> Es ist deshalb unsicher, ob hier das Produktionsniveau auch nach Mitte 2013 gehalten werden kann. Dies gilt speziell für den größten Standort in Bussnang. Der Verwaltungsrat wird durch Dr. Christoph Franz (Lufthansa) und Rolf Friedli (Capvis Private Equity) verstärkt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Flaggschiffe auf der Schiene</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im Jahr 2010 kamen die neuen Stadler-Flaggschiffe erstmals auf das Schienennetz: Der neue Doppelstockzug </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>K</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">omfortabler </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">nnovativer </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">purtstarker </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">-Bahntriebzug) für die SBB und der Intercity-FLIRT mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Norwegischen Staatsbahnen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (NSB). Der Umsatz betrug CHF 1.077 Mio., dies sind CHF 38 Mio. mehr als 2009. Für das laufende Jahr 2011 ist ein Umsatzsprung auf CHF 1,45 Mrd. budgetiert. Es beginnt die Serienauslieferung der NSB-FLIRT und der SBB-KISS. Mit dem Fahrplanwechsel kommen die sieben </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ntercity-KISS mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbahn</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (Österreich) zwischen Wien und Salzburg in den Fahrgastbetrieb.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Verkaufserfolge 2010</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail musste im vergangenen Jahr zur Kenntnis nehmen, dass der Doppelstock-Auftrag für den Fernverkehr der SBB an Bombardier vergeben wurde. Die Enttäuschung darüber war sehr groß. Dieser verlorene Auftrag, der ab 2013 in der Produktion der Division Schweiz voll wirksam geworden wäre, muss mit Bestellungen aus dem Ausland kompensiert werden. Das ist </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Stadler Rail im vergangenen Jahr gelungen. Ob dies mit dem starken Schweizer Franken auch ab Mitte 2013 möglich bleibt, ist äußerst unsicher. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den <strong>höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte</strong> erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Zu den Verkaufserfolgen zählen unter anderem:</span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Acht </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Luxemburgische Staatsbahn </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">CFL für den Grenzverkehr zwischen </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Luxemburg und Deutschland. Damit hat sich der KISS in nur zwei Jahren in vier Ländern (Schweiz, Österreich, Deutschland und Luxemburg) sowohl im S-Bahn- als auch im Intercity-Segment etabliert.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Breitspur-FLIRT </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Weißrussland und Estland. Dank des Breitspur-FLIRT für Helsinki konnte das Tor zum Osten weiter aufgestoßen werden. Estland und Weissrussland haben sich vom wintertauglichen FLIRT-Helsinki (bis -40°C) überzeugt und insgesamt 48 Fahrzeuge bestellt.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Weitere </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Bestellungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">kamen aus Tschechien, Italien, Deutschland und der Schweiz. Bis Mitte Mai 2011 wurden, seit Lancierung im Jahr 2004, 669 FLIRT</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verkauft.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Erfolgreich hat sich auch das </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Straßenbahngeschäft </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">entwickelt. Im Jahr 2010 bestellten Stuttgart, Genf, Bergen und Bochum/Gelsenkirchen Stadler-Trams.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die grösste und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/02/staerkste-zahnradloks-der-welt-kommen-aus-der-schweiz/">stärkste Zahnradlok der Welt</a></strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">: Stadler liefert sieben Loks an das brasilianische Cargo-Unternehmen MRS Logistica S.A. für die Güterstrecke von Sao Paulo zum Hafen in Santos.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/07/sbb-cargo-bestellt-hybrid-rangierloks-bei-stadler/">Hybridloks</a> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Zustell- und Rangierdienst: SBB Cargo bestellte 30 dieser neuentwickelten umweltfreundlichen Loks.</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Märkte</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Mit den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Weißrussland</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, die seit März 2011 ausgeliefert werden, stellt Stadler Rail erstmals Fahrzeuge für ein Land der ehemaligen Sowjetunion her. Stadler Rail hofft, mit diesem Breitspur-FLIRT in weiteren </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>GUS-Staaten </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Fuß zu fassen. Das Potenzial ist groß, denn die bestehenden Flotten müssen erneuert werden.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im April 2011 eröffnete Stadler Rail eine Tochtergesellschaft in den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>USA</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Der bisherige Erfolg auf dem US-Markt mit Verträgen über insgesamt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>37 Gelenktriebwagen (GTW) </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">in New Jersey </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">und Texas (<a href="http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/">Austin</a> und Denton) hat Stadler Rail veranlasst, ihre Präsenz in Nordamerika zu verstärken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">In </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Indien </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beteiligt sich Stadler mit </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ABB und Titagarh </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(indischer Rollmaterialhersteller) an der Ausschreibung der Indischen Staatsbahnen über rund 1.000 Hochflurzüge für </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbengalen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Neben dem Konsortium um Stadler Rail haben sich sieben weitere Anbieter präqualifiziert. Die Ausschreibung wird voraussichtlich im 2012 entschieden. Gelingt es Stadler Rail, in Indien zum Zug zu kommen, werden entsprechende Produktionskapazitäten vor Ort aufgebaut.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau der Werke – zusätzliche Arbeitsplätze<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nach den Investitionen der letzten zwei Jahre von rund CHF 100 Mio. im Ausbau der Division Schweiz ist derzeit ein </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau in Deutschland </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">im Gange. Dieser ist möglich dank der zahlreichen Erfolge der Division Deutschland. Unter der Leitung von Michael Daum und seinem Team blühte das im Jahr 2000 von Adtranz übernommene Werk auf. Damals zählte es </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>1</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">97 Mitarbeiter und war von der Schliessung bedroht. Heute sind bereits 800 Mitarbeiter beschäftigt und der nächste Ausbauschritt ist bereits eingeleitet. Bis ins Jahr 2013 werden in Berlin und Brandenburg die Kapazitäten ausgeweitet und die Zahl der Mitarbeiter um rund 300 auf über 1.100 erhöht. Es entstehen zwei neue Standorte: In Berlin-Hohenschönhausen wird ein zusätzlicher Montagestandort aufgebaut. Die Kapazitäten der Endmontage werden dadurch um ca. 50 % steigen. In Berlin-Reinickendorf entstehen eine Aluminium-Rohwagenkastenfertigung und eine Lackiererei. Hier werden künftig die Wagenkästen für die deutschen und luxemburgischen KISS geschweißt. Mit diesem weiteren Ausbau wird Stadler Rail seit 2009 in den Divisionen Schweiz und Deutschland je 650 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Geschäftsfelder<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Immer mehr Kunden wollen neben Fahrzeugen auch </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Serviceleistungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beschaffen. In diesem wachsenden Geschäftsfeld möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Um die spezifischen Bedürfnissen dieser Kunden optimal zu erfüllen, wurde die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Division Service </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">gegründet. Sie bündelt alle Service- und Unterhaltswerke, die vormals in der Division International gruppiert waren. Es sind diese: Stadler Algier (Algerien), Stadler Pusztaszabolcs (Ungarn), Stadler Meran (Italien). In den nächsten Wochen wird Stadler Linz gegründet, die den Unterhalt der Intercity-KISS für die Westbahn durchführen wird.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die verbleibenden Standorte der vormaligen Division International, namentlich die Endmontage in Siedlce (Polen), der Rohwagenkastenbau in Szolnok (Ungarn) und das Engineering in Prag </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">(Tschechien,) wurden in der Division Zentraleuropa zusammengefasst. Beide Divisionen werden von Jürg Gygax geleitet.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Änderungen in Verwaltungsrat und Konzernleitung </strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Bei der heutigen Generalversammlung wurden </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Rolf Friedli</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Partner der Capvis Private Equity AG, in den Verwaltungsrat gewählt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> führt als Vorstandsvorsitzender erfolgreich die Deutsche Lufthansa AG, eine der größten Fluggesellschaften der Welt. Er ist aber auch ein ausgewiesener Kenner der Schienenfahrzeugbranche. Als </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ehemaliger Vorstand für den Personenverkehr der Deutschen Bahn DB </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verfügt er über viel Wissen und Erfahrung sowie über ein breites Netzwerk in diesem Umfeld. Rolf Friedli ersetzt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Alexander Krebs</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, der im vergangenen Jahr als Partner aus der Capvis Private Equity AG ausgetreten ist. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Beat Lüthi </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verzichtet auf eine Wiederwahl. Peter Spuhler: „Ich danke Beat Lüthi und Alexander Krebs für ihr hohes Engagement und die lösungsorientierte Zusammenarbeit.“ </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Hans Kubat </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ist Ende 2010 nach erfolgreicher Managementtätigkeit in der Schienenfahrzeugindustrie in den verdienten Ruhestand getreten. Kubat war seit 1997 CEO von Stadler Altenrhein.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Zukunftsaussichten</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wie sich die Auftragslage mittelfristig entwickeln wird, ist schwierig abzuschätzen. Der starke Franken setzt Stadler Rail und speziell der Division Schweiz stark zu. Im Durchschnitt werden rund zwei Drittel der Fahrzeuge aus dieser Division ins Ausland exportiert. Diese Kapazitäten sind bis Mitte 2013 ausgelastet. Ob dieses Produktionsniveau auch danach gehalten werden kann, ist angesichts der Wechselkursentwicklung äußerst unsicher.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Um den Kostendruck zu reduzieren, hat Stadler Rail erste Massnahmen ergriffen und den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Materialeinkauf im Euro-Raum erhöht</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Angesichts des größeren Auftragseingangs bleibt das Einkaufsvolumen bei den Schweizer Lieferanten unverändert. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung prüfen die Entwicklung laufend und werden bei Bedarf weitere Maßnahmen umsetzen.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail wird alles daran setzen, um die aufgebauten Kapazitäten und Arbeitsplätze zu sichern. Sie treibt Innovation und Produktverbesserung voran, um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen, und wird sich bei den anstehenden wichtigen Ausschreibungen, wie beispielsweise bei der Trambeschaffung von Zürich (Verkehrsbetriebe Zürich, VBZ) oder von Basel (Basler Verkehrsbetriebe, BVB), voll engagieren.</span></span></span></p>
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		<title>Der Velaro D im Klimatest &#8211; Teil 2</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 20:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Informationen über den Klimatest des Velaro D, DB-Baureihe 407, bei Rail Tec Arsenal in Wien]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Am 1. April erreichten die zwei Wagen des Velaro D die RTA Rail Tec Arsenal Fahrzeugversuchsanlage in Wien. Nach der Vorbereitung des Messaufbaus und des Klimawindkanals begannen die Versuche am 30. April und werden voraussichtlich bis zum 26. Mai. Daran schließen sich drei Tage k-Wert-Messungen an, bevor die Wagen Anfang Juni wieder zurück zu Siemens nach Deutschland kommen. Seit dem 18. April laufen parallel mit einem 8-Wagen-Zug Testfahrten auf der Strecke Nürnberg – Ingolstadt.</p>
<div id="attachment_8258" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035841.jpg"><img class="size-full wp-image-8258" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035841.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Dicke Kabelstränge führen hinaus auf den Prüfstand. Im Fahrzeug liegen weit mehr Kabel. (Foto: FW)</p></div>
<p>Neben verschiedenen Funktionstests werden Abnahmetest nach EN 13129 und 14813 vorgenommen, die klimatechnische Versuche bei Temperaturen von -25° C bis +50° C umfassen. Die Innenräume werden bei einer relativen Luftfeuchtigkeit bis zu 80 % bei + 22° C, einer Sonneneinstrahlung von 700 Watt/m<sup>2 </sup>und eine Fahrgastbesetzung von Null bis 100 % getestet, sagte Siemens-Projektleiter Stefan Schellhaus. Zusätzlich muss sich der Zugteil einen Fahrtwind von 250 km/h um die Nase wehen lassen. Die Anlage kann Windgeschwindigkeiten von 300 km/h erzeugen und dient gelegentlich auch als Trainingsraum für Österreichs Skispringer und zum Testen von Hubschraubern bei tiefen Temperaturen. Ein ungenannter Autohersteller optimiert bei RTA regelmäßig seine Scheibenwischer.</p>
<div id="attachment_8256" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035844.jpg"><img class="size-full wp-image-8256" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035844.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Heizdecken auf den Sitzen, Sensoren am Fenster und vor den Sitzen (Foto: FW)</p></div>
<p>Um atmende Fahrgäste, die eine Wärme von 100 bis 120 Watt abgeben, zu simulieren, erzeugen Verdampfer am Boden des Wagens die entsprechende Luftfeuchtigkeit. Auf den Sitzen liegen Heizdecken, die menschliche Wärme erzeugen. Etwa 450 Sensoren in verschiedenen Höhen messen die Temperaturen und Zugluft.</p>
<div id="attachment_8257" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035866.jpg"><img class="size-full wp-image-8257" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035866.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Verdampfer sind im Gang verteilt (Foto: FW)</p></div>
<div id="attachment_8259" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035868.jpg"><img class="size-full wp-image-8259" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035868.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Heizdecken und Heizelemente (Foto: FW)</p></div>
<div id="attachment_8260" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035856.jpg"><img class="size-full wp-image-8260" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035856.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Zugluft-Sensor (Foto: FW)</p></div>
<p>Etwa 1000 Stunden wird der Test in der Klimakammer dauern, über 1000 Sensoren werden am Ende verbaut sein. Schellhaus hat keine Angst, dass sich bei diesem Zug, der für die Klimazone I und II (Süd- und Mitteleuropa) ausgelegt ist, einmal die Klimaanlagen abschalten. Auch bei extremen Temperaturen werden sie kühlen. Nur ab 45° C reduziert sich die Leistung der Klimaanlagen etwas, so dass die Innentemperatur um drei, vier Grad ansteigen könnte. Damit kann man leben.</p>
<div id="attachment_8261" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035887.jpg"><img class="size-full wp-image-8261" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035887.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Die Techniker spötteln ein wenig über das Karpfenmaul. Im Gegensatz zum ICE 3 muss die Scharfenbergkupplung zum Kuppeln nicht ausgefahren werden, was viele Fehlerquellen ausschließt (Foto: FW)</p></div>
<div id="attachment_8262" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035888.jpg"><img class="size-full wp-image-8262" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035888.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Die eisbedeckte Klappe schließt sich schnell. Rechts die Gasentladungslampen, die UV-haltiges Licht mit 1000 Watt pro Quadratmeter erzeugen können. (Foto: FW)</p></div>
<div id="attachment_8263" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035889.jpg"><img class="size-full wp-image-8263" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035889.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Punkt, Punkt, Komma, Strich. Fertig ist das Frosch- äh Karpfengesicht. Entscheidend ist aber die verbesserte Aerodynamik (Foto: FW)</p></div>
<div id="attachment_8264" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035897.jpg"><img class="size-full wp-image-8264" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035897.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Während die Finger bei Wind und minus 20 Grad fast taub sind, noch schnell eine Eis-Impression vom kurvigen Gefährt der Deutschen Bahn (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
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		<title>Gucken müsste man können, liebe FTD</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 18:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ICx]]></category>
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		<description><![CDATA[Deutschlands Journalisten wissen alles, wenn es um Autos und Flugzeuge geht. Sie können sogar einen Airbus A380 von einer Boeing B 787 unterscheiden. Bei Personenwagen – SUV sind bei Redakteuren besonders gefragt, auch wenn sie beim lesenden Publikum schon länger aus der Mode sind – kennen sie sich vorzüglich aus, wenn die Motorisierung nicht unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschlands Journalisten wissen alles, wenn es um Autos und Flugzeuge geht. Sie können sogar einen Airbus A380 von einer Boeing B 787 unterscheiden. Bei Personenwagen – SUV sind bei Redakteuren besonders gefragt, auch wenn sie beim lesenden Publikum schon länger aus der Mode sind – kennen sie sich vorzüglich aus, wenn die Motorisierung nicht unter 170 PS liegt und die Präsentation weit genug entfernt stattgefunden hat. Die Autoindustrie hält sich die Autoredakteure schließlich gewogen und die Tankfüllung dieser antiquierten Straßenmonster bezahlt die Autoindustrie oder der Verlag.</p>
<p>Wenn es um Eisenbahnen geht, sind Deutschlands Journalisten im Allgemeinen Versager. Da werden S-Bahnen mit Neigezügen verwechselt, da hebt die Bildredaktion, die nur rote und weiße Züge unterscheiden kann, schon mal einen Versuchs-ICE in das Blatt oder nimmt eine uralte Diesellok zur Illustration einer elektrisch betriebenen Bahn. Oder die S-Bahn-Berlin, bekanntlich mit Stromschiene, wird symbolisch als doppelstöckiger Regionalexpress abgebildet. Kommt ja nicht so darauf an. Weil (Bild-)Redakteure weder hinschauen noch sich informieren.</p>
<p><strong>Und weil die Bahnindustrie, von Siemens einmal abgesehen, sich wenig Mühe gibt, Wirtschaftsjournalisten für ihre Produkte zu begeistern. </strong>Die Deutsche Bahn sowieso nicht. Obwohl da eine Menge Hightech zu zeigen wäre.</p>
<p>Und so kommt es, dass die Financial Times Deutschland, die ich durchaus schätze, sich heute die Fotos des ICx von der DB-Presseseite lädt und sich auch bei Wikipedia für eine der unbeliebten, aber Klicks produzierenden Bilderserien bedient. Dafür haben sich die Bildredakteure, die wohl an 8-Zoll-Bildschirmen arbeiten, das Foto eines uralten, vergammelten IC-Steuerwagens geholt und machten es zum Endwagen des neuen ICx.</p>
<p>Ja, der Steuerwagen hat eine entfernte Ähnlichkeit: weiß, rotes Logo. Aber wenn man den ICx und den IC-Wagen auch nur 3 cm breit nebeneinander stellt, kann auch ein blutiger Laie erkennen, dass das sehr verschiedene Fahrzeuge sind. Das eine hat Puffer, das andere nicht. Und so weiter, wenn man gucken kann.</p>
<p>Vor drei Stunden habe ich die Kollegen auf den Fehler aufmerksam gemacht. Gegen 20 Uhr war das IC-Steuerwagen-Foto immer noch auf der <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:neuer-i-cx-so-faehrt-deutschland-kuenftig-zug/60050072.html">FTD-Seite</a> online, später wurde schamhaft ein Satz eingefügt, um das Bild zu retten. So fährt Deutschland &#8220;künftig&#8221; (2016!) also Zug:</p>
<div id="attachment_8243" class="wp-caption alignnone" style="width: 669px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/IC-FTD.jpg"><img class="size-full wp-image-8243" title="IC FTD" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/IC-FTD.jpg" alt="" width="659" height="736" /></a><p class="wp-caption-text">So stellt sich die FTD den neuen ICx vor. Es ist ein alter, in Ehren ergrauter IC-Steuerwagen mit Puffern und einer grauen Kontrastfläche...</p></div>
<p>Nein, Kollegen! So fährt Deutschland <strong>heute</strong> Zug!</p>
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		<title>Lobet die Herren: Der ICx-Vertrag ist endlich unterzeichnet!</title>
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		<pubDate>Mon, 09 May 2011 14:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bestellung für den neuen ICx wurde von der Deutschen Bahn und Siemens unterzeichnet. Auch Bombardier profitiert davon.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8227" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/ICx-Simulation.jpg"><img class="size-full wp-image-8227" title="ICx-Simulation" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/ICx-Simulation.jpg" alt="" width="640" height="406" /></a><p class="wp-caption-text">So wird ein Endwagen des ICx aussehen, von Bombardier gefertigt (Quelle: Siemens-Broschüre)</p></div>
<p>Die Deutsche Bahn AG und die Siemens AG haben heute den Milliardenauftrag zum Bau von bis zu 300 neuen Fernverkehrszügen offiziell unterzeichnet. Das Vertragswerk ist 8.000 Seiten stark. Aus dem Rahmenabrufvertrag mit einer Laufzeit bis 2030 ruft die DB sofort 130 Züge ab. Weitere 90 sind geplant. Das mögliche Auftragsvolumen für die 220 Züge beträgt rund sechs Milliarden Euro. Die verbliebenen 80 Züge kann die DB jederzeit in Auftrag geben.</p>
<p>Der ICx wird das Rückgrat des zukünftigen Fernverkehrs der DB. Technische Basis ist ein innovatives Plattformkonzept. Es setzt jedoch auch auf bewährte Komponenten, die in verschiedenen Ausstattungs- und Ausrüstungsvarianten bereits in anderen Zugserien international erfolgreich im Einsatz sind. Trotz seiner technischen Einheitlichkeit bei den Fahrzeugen erlaubt der ICx ein hohes Maß an Flexibilität bei der Zusammenstellung von bis zu 24 verschiedenen Zugkonfigurationen. Möglich wird dies durch sogenannte Powercars, die alle Komponenten einer Antriebseinheit (z. B. Transformator, Traktionsstromrichter, Traktionskühlanlage und vier Fahrmotoren) am Wagenbogen in einem Wagen bündeln. Das ist neu, denn bei den Ausführungen des ICE 3/Velaro sind die angetriebenen Wagen und die elektrischen Systeme aus Gewichtsgründen auf benachbarte Wagen verteilt. Das neue Konzept wird also bedeuten, dass sich schwere „Powercars“ und leichtere Personenwagen in einem Zug befinden, was durchaus fahr- und verschleißtechnische Konsequenzen haben könnte. Der Vorteil, den die DB sieht, ist jedoch, dass die Züge entsprechend dem Reisendenaufkommen und der geforderten Leistung unkompliziert angepasst werden können. Das wäre allerdings mit hohem logistischen und Rangieraufwand verbunden, den zu meistern ich der aktuellen DB nicht zutraue. Aber bis 2016 kommen ja vielleicht wieder kompetente Führungskräfte in den DB-Vorstand&#8230;</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Der ICx wird in zwei Varianten gebaut. </span>Die Light-Variante ist ein <span style="color: #ff0000;">7-teiliger Triebzug mit drei angetriebenen Powercars</span>. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und verfügt über 499 Sitzplätze. Dieser Zug soll laut DB vor allem im heutigen IC-Netz zum Einsatz kommen,<strong><span style="color: #ff0000;"> ist aber für vier verschiedene Stromsysteme ausgelegt </span></strong><span style="color: #000000;">(siehe Tabelle unten),</span> die nur im Ausland gebraucht werden. Da im IC-Verkehr der Anteil von inländischen  Streckenabschnitten, die mit über 200 km/h befahren werden können, eher gering ist, reicht diese Höchstgeschwindigkeit nach DB-Angaben aus. Da passt etwas nicht zusammen und legt eine <span style="color: #ff0000;">DB-Strategie</span> offen, damit auch <span style="color: #ff0000;">grenzüberschreitenden Verkehr </span>abwickeln zu wollen.</p>
<p>Die zweite Variante ist ein <span style="color: #ff0000;">10-teiliger Triebzug mit bis zu fünf Powercars</span> und 724 Sitzplätzen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 249 km/h. Diese ICx-Züge könnten nach der DB-Pressemitteilung die ICE 1 und ICE 2-Flotte ersetzen, die heute meist mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h verkehren. Was nicht zuletzt bedeutet, dass die DB aus Gründen der Energiekosten die Höchstgeschwindigkeiten verringert.</p>
<p>Lauftechnisch sind <span style="color: #ff0000;">alle ICx in der Lage, 249 km/h</span> zu fahren. Für Geschwindigkeiten über 250 km/h soll die Bestandsflotte der ICE3-Züge zur Verfügung stehen.</p>
<p>Zu beiden ICx-Varianten gehören je ein voll ausgestattetes Bordrestaurant mit 17 beziehungsweise 23 Sitzplätzen sowie ein Bistro mit Stehbereich. Zudem verfügen die Züge über ein Familienabteil und acht reservierungspflichtige Fahrradstellplätze.</p>
<p>Eine neue Sitzgeneration ermöglicht mehr Freiraum am Platz trotz erhöhter Zahl der Sitze. Beim Verstellen des Sitzes klappt die Rückenlehne nicht mehr nach hinten, sondern bewegt sich innerhalb der Sitzschalenkontur. In der 1. Klasse ist beim ICx jeder Sitz mit Steckdosen und zuschaltbaren Leselampen ausgestattet. In der 2. Klasse verfügen die Doppelsitze über jeweils eine Steckdose. Je Wagen sind bis zu sechs Deckenbildschirme und in den Einstiegsräumen jeweils ein Monitor für Fahrgastinformationen angebracht. Für Reisende mit eingeschränkter Mobilität verfügen die Züge über jeweils eine fahrzeuggebundene Einstiegshilfe und ein behindertengerechtes WC.</p>
<p>Dank seiner deutlich verbesserten aerodynamischen Form reduziert sich der Fahrwiderstand gegenüber den bisher eingesetzten ICE-Zügen deutlich. Durch eine leichtere Bauweise konnte außerdem das Gewicht bei einem 200 Meter langen Zug um rund 20 Tonnen reduziert werden. Der Energieverbrauch pro Fahrgast sinkt um bis zu 30 Prozent gegenüber vergleichbaren Bestandszügen.</p>
<p>Bei der Ausgestaltung des Vertrags wurde ein Schwerpunkt auf die Festschreibung von Qualitätsmerkmalen gelegt. So werden erstmalig in Europa zwei Züge der ICx-Baureihe vor Aufnahme der Serienfertigung einen 14-monatigen Probebetrieb, davon 12 Monate im Fahrgastbetrieb, durchlaufen. Mögliches Verbesserungspotenzial soll so frühzeitig erkannt werden. Zusätzlich wurde eine 7-jährige Monitoringphase vereinbart, in der Daten aus dem Betrieb der Züge direkt an Siemens zurückgespeist werden. Das ist die Konsequenz aus den Problemen mit den ICE-Zügen, für deren Wartung und Betrieb die DB allein verantwortlich war. Außerdem werden Siemens und die DB erstmals gemeinsame Meilensteine in der Konstruktions- und Fertigungsphase festlegen, die einstimmig abgenommen werden müssen.<br />
Die ersten ICx-Züge sollen im Laufe des Jahres 2016 in den Einsatz kommen. Dabei erfolgt die Inbetriebnahme der neuen Züge linienbezogen. <span style="color: #ff0000;">Der Einsatz der ICx-Züge für Verkehre in Deutschland hat angeblich Vorrang vor europäischen Nachbarländern.</span></p>
<p>Auch Bombardier ist an dem Auftrag beteiligt und wird bei 130 Zügen 1,3 Mrd. Euro Umsatz machen, bei 220 Zügen etwa 2,1 Mrd. Euro. Bombardier wird Siemens mit den Wagenkästen und den Laufdrehgestellen beliefern und alle Endwagen und einige Zwischenwagen montieren.</p>
<p>Die Stahlwagenkästen werden von Bombardier in Bezug auf Aerodynamik und Gewicht optimiert, um die Energieeffizienz zu verbessern. Sie werden in Hennigsdorf entwickelt und in Görlitz hergestellt. Hennigsdorf montiert auch alle Endwagen und einige Zwischenwagen. Die Flexx-Eco-Drehgestelle reduzieren das Gewicht, den Energieverbrauch und Lärmemissionen und werden bei Bombardier in Siegen gefertigt. Die Produktion des ICx beginnt nach Bombardier-Angaben erst im Sommer 2013.</p>
<p>Für Heidi Tischmann, Bahnreferentin beim Verkehrsclub Deutschland, ist die Vertragsunterzeichnung kein Grund zur Freude: „Dieser Auftrag ist längst überfällig. Die DB AG verfügt seit Jahren über zu wenige Fernverkehrszüge und die vorhandenen sind zum Teil völlig veraltet. Ausbaden müssen das die Fahrgäste: Zugausfälle, zu kurze Züge, falsche Wagenreihungen oder defekte Klimaanlagen. Da die Bestellung der ICx-Züge so zögerlich erfolgt ist, werden die Fernverkehrskunden der DB AG auch in Zukunft Einschränkungen hinnehmen müssen.“</p>
<p>Grundsätzlich bewertet der VCD den neuen Zug jedoch positiv. Dieser soll nach Angaben der DB robuster sein als seine Vorgänger. Zudem begrüßt der VCD die Fahrradmitnahme.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Optisch bietet der Zug keine Überraschungen, wie diese <a href="http://www.siemens.com/press/pool/de/events/2011/industry/mobility/2011-05-icx/siemens-icx-broschuere-d.pdf">Siemens-Broschüre</a> zeigt.</span></strong></p>
<p><strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8240" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/ICx-technische-Daten.jpg"><img class="size-full wp-image-8240" title="ICx technische Daten" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/ICx-technische-Daten.jpg" alt="" width="620" height="547" /></a></dt>
</dl>
</div>
<p></strong></p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_8240" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px;">
<dd class="wp-caption-dd"><strong>Auszug aus der Siemens-Broschüre</strong></dd>
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		<title>Germany&#8217;s Next Top Model muss frieren &#8211; der Velaro D im Klimatest</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 19:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Rail Tec Arsenal in Wien wird der neue ICE 3 der Deutschen Bahn, Baureihe 407, umfangreichen Tests unterzogen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8213" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035838.jpg"><img class="size-full wp-image-8213" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035838.jpg" alt="" width="640" height="445" /></a><p class="wp-caption-text">Anzeige über der Tür zur Klimakammer, bevor einem sibirische Kälte entgegenschlägt (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Ich hatte heute die Gelegenheit, im Rail Tec Arsenal (RTA) in Wien zusammen mit dem 407 004 in der Kälte zu stehen. Bei minus 20 Grad im Windkanal zu stehen, der gerade mal 7 km/h simuliert, ist kein Spaß. Vor allem nicht, wenn die Windgeschwindigkeit auf 30 km/h erhöht wird. Da nutzen normale Handschuhe schon nichts mehr. Die treue Olympus hatte keine Schwierigkeiten.</p>
<p>Der Endwagen und ein Mittelwagen der 2. Klasse sind die ersten Fahrzeuge, die am 1. April in Wien angeliefert wurden und seit dem 3o. April nach dem Einbau von fast 450 Sensoren getestet werden. Noch bis zum 26. Mai werden umfangreiche Klimatests durchgeführt im Temperaturbereich von -25° C bis +50° C. Auch ein angetriebener Mittelwagen und ein Restaurantwagen werden diese Prozedur durchlaufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8217" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035875.jpg"><img class="size-full wp-image-8217" title="P5035875" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035875.jpg" alt="" width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Der Kopf, der es bringen muss (Foto: FW)</p></div>
<p>Gestern testeten Siemens und die RTA-Techniker bei -7° C und einer Windgeschwindigkeit von 15 km/h bewegliche Teile. Dazu wurde eine Stunde lang Schnee aus den vier Düsen  eingesprüht. Danach wurde beim Endwagen unter anderem getestet, ob sich die Bugklappe öffnen lässt und die Kupplung freigibt. Im Gegensatz um 403 öffnen sich die Bugklappen wie ein Fischmaul statt seitlich. Während beim 403 die Kupplung nach dem Öffnen vorgeschoben wurden, entfällt diese Mimik. Dass nun ein Karpfenmaul den 407 ziert, ist der traurige Nebeneffekt. Aber die einwandfreie Funktion geht nun einmal vor. Getestet wurde, ob der Scheibenwischer die Schneedecke bewältigt, das Spritzwasser streifenfrei arbeitet und ob das Signalhorn funktioniert. Bekanntlich kann es einfrieren. Die Tests verliefen problemlos und mit guten Ergebnissen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8216" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035890.jpg"><img class="size-full wp-image-8216" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P5035890.jpg" alt="" width="480" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Ice on ICE (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Heute wurden entsprechende Versuche unter einem dünnen Eispanzer bei -20° C gemacht. Leider war der Führerstand wegen der Tests nicht zugänglich. Aber Siemens hat ein gestern geschossenes Foto zur Verfügung gestellt, auch vom Einsprühen mit Schnee.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8214" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/Siemens_Velaro-D_Klimatest_1-1.jpg"><img class="size-full wp-image-8214" title="Siemens_Velaro-D_Klimatest_1 (1)" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/Siemens_Velaro-D_Klimatest_1-1.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Schnee wird auf den Triebzugkopf gesprüht (Foto: Siemens)</p></div>
<div id="attachment_8215" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/Siemens_Velaro-D_Klimatest_2-1.jpg"><img class="size-full wp-image-8215" title="Siemens_Velaro-D_Klimatest_2 (1)" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/Siemens_Velaro-D_Klimatest_2-1.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Frontscheibe und Fahrtisch sind mit Sensoren bestückt (Foto: Siemens)</p></div>
<p>Mehr zum RTA und den Test des &#8220;neuen ICE 3&#8243; (DB-Sprachregelung) in den nächsten Tagen.</p>
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