<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Railomotive &#187; Nahverkehr</title>
	<atom:link href="http://railomotive.com/category/triebwagen/nahverkehr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://railomotive.com</link>
	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Sep 2010 19:45:39 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Die Berliner S-Bahn-Züge streiken mal wieder</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/07/die-berliner-s-bahn-zuge-streiken-mal-wieder/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/07/die-berliner-s-bahn-zuge-streiken-mal-wieder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 15:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzeprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Klima]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinbahn]]></category>
		<category><![CDATA[S-Bahn Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[VBB]]></category>
		<category><![CDATA[VRR]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=4561</guid>
		<description><![CDATA[Die Berliner S-Bahnen fallen wegen der Hitze aus. Auch die Rheinbahn hat keine Klimaanlagen in ihren neuen Straßenbahnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Nahverkehrsbetreibern scheint sich ja immer noch nicht herumgesprochen zu haben, dass wir auch in Deutschland Sommertemperaturen weit oberhalb der 30° C haben können. Wer dann in ein unklimatisiertes Fahrzeug einsteigt, kommt schweißgebadet wieder heraus. So gewinnt man allerdings keine Fahrgäste, die von ihrem Auto inzwischen Klimaanlagen gewöhnt sind.</p>
<p>In <span style="color: #ff0000;">Düsseldorf</span> sparte man sich, angeblich wegen der Gewichtsbegrenzung der Oberkasseler Brücke, auch bei den neuesten Zügen eine Klimaanlage, baute aber extragroße Fenster ein, die schon bei 15° C und Sonne ziemlich unangenehme Innentemperaturen erzeugen. Denen begegnet die <span style="color: #ff0000;"><strong>Rheinbahn</strong></span>, je nach dem Gefühl des Fahrers, mit einem Umluftgebläse, das eine Wirkung nah bei Null hat. Wahrscheinlich unterstützt die Rheinbahn deshalb das Innenklima durch die großflächige <span style="color: #ff0000;">Verklebung der Fensterscheiben mit Werbung</span>. Das hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr zwar ausdrücklich verboten, verfügt aber über keine Handhabe gegen diese Unverschämtheit der Rheinbahn gegenüber ihren Fahrgästen, die durch irgendwelche Rasterflächen mit Linseneffekt schauen müssen oder gleich ganz hinter Folien verschwinden.</p>
<p>Auch in <span style="color: #ff0000;">Berlin</span> macht die <strong><span style="color: #ff0000;">S-Bahn</span></strong> in Sachen Temperatur wieder Probleme, diesmal nicht bei Schnee, sondern bei Sonnenschein. Soeben verbreiteten die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin und der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH folgende Pressemitteilung:</p>
<p><em>Die S-Bahn Berlin GmbH hat erneut Fahrzeugprobleme bei saisonüblichen Temperaturen. Aufgrund der momentanen Hitze fallen seit Anfang Juli wieder verstärkt Züge aus. Statt der versprochenen 416 Viertelzüge waren heute nur 393 Viertelzüge im Einsatz. Demnach fehlen heute 23 Viertelzüge. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der VBB sind sehr enttäuscht über die erneuten Einschränkungen für die Fahrgäste.</em></p>
<p><em>Gerade auf der Stadtbahn machen sich die fehlenden Züge bemerkbar. Die Fahrgäste, darunter auch die Besucher der WM-Fanmeile und viele Berlin Touristen, müssen verkürzte Züge in Kauf nehmen. Wegen der Zugausfälle werden auf der S3 und S5 nur 6-Wagen-Züge anstelle der geplanten 8-Wagen-Züge eingesetzt. Die Folge sind erneut überfüllte Züge bei Temperaturen über 30 Grad.</em></p>
<p><em>&#8220;Ich habe deutlich gemacht, dass die S-Bahn sofort auf den Missstand reagieren muss und die vereinbarte Verkehrsleistung umgehend wieder herstellt und dauerhaft hält,&#8221; sagte Senatorin Junge-Reyer, nach einem Gespräch mit S-Bahn-Chef Peter Buchner.</em></p>
<p><em>VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz sagte, dass der Zustand für die Fahrgäste unzumutbar sei: &#8220;Auch bei hochsommerlichen Temperaturen muss die S-Bahn den vereinbarten Betrieb gewährleisten. Die Hitzeprobleme der S-Bahn-Fahrzeuge sind nicht neu, deshalb ist es völlig unverständlich, dass diese Schwachstellen nicht längst beseitigt sind. Die S-Bahn scheint eher auf niedrige Sommertemperaturen zu hoffen, anstatt die Züge entsprechend auszurüsten.  Wieder einmal haben die Fahrgäste unter den Versäumnissen der S-Bahn zu leiden.&#8221; Der VBB verlangt von der S-Bahn Berlin GmbH verbindliche Aussagen darüber, wann die versprochene Anzahl der einsatzfähigen Züge wieder erreicht wird.</em></p>
<p><em>Die in den Nachverhandlungen zwischen dem Berliner  Senat und der S-Bahn Berlin GmbH vereinbarte Fahrzeugverfügbarkeit liegt bei 562 Viertelzügen (ohne Betriebsreserve). Mit 393 Viertelzügen befinden sich heute nur etwa 70 Prozent der erforderlichen Züge im Einsatz.</em></p>
<p>Der <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/hitze-legt-s-bahnen-lahm/1879978.html#kommentare">Tagesspiegel </a>berichtet über die Probleme, die durch geöffnete Fahrstandtüren kommen, weil die S-Bahn die Abfertiger auf den Bahnhöfen abgeschafft hat. Kluge Kerlchen bei der S-Bahn&#8230;<em><br />
</em></p>
<p><strong>Die Geschäftsführer von Nahverkehrsbetrieben, die bei Fahrzeug-Neuanschaffungen – aus welchen Gründen auch immer – keine Klimaanlage mitbestellen, haben ihren Job und die Komfortansprüche ihrer Fahrgäste nicht verstanden. </strong>Oder sind noch nie im Sommer mit ihren Fahrzeugen gefahren.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/07/die-berliner-s-bahn-zuge-streiken-mal-wieder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arriva Niederlande bestellte weitere Stadler-Gelenktriebwagen</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/07/arriva-niederlande-bestellte-weitere-stadler-gelenktriebwagen/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/07/arriva-niederlande-bestellte-weitere-stadler-gelenktriebwagen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 06:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Arriva]]></category>
		<category><![CDATA[Stadler]]></category>
		<category><![CDATA[Veolia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=4500</guid>
		<description><![CDATA[Arriva Niederlande bestellte 38 Gelenktriebwagen bei Stadler Rail.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4499" class="wp-caption alignnone" style="width: 634px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-02-Arriva-DMUk.jpg"><img class="size-full wp-image-4499" title="2010-07-02 Arriva DMUk" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-02-Arriva-DMUk.jpg" alt="" width="624" height="302" /></a><p class="wp-caption-text">Nachbestellt: Stadler-Gelenktriebwagen für Arriva NL (Foto: Stadler)</p></div>
<p>Arriva Niederlande bestellten 38 weitere Gelenktriebwagen GTW bei Stadler Rail. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 140 Millionen Euro. Die Auslieferung erfolgt ab Herbst 2012. Der Vertrag umfasst 14 elektrische und 24 dieselelektrische Züge. Die Fahrzeuge wurden gegenüber den bereits erfolgreich im Einsatz stehenden GTW der Arriva in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt. So wurde für die dieselelektrischen Fahrzeuge ein hochmoderner umweltfreundlicher Antrieb entwickelt. Insgesamt hat Arriva seit 2005 bereits 99 GTW für den Einsatz in den Niederlanden bei Stadler Rail bestellt.</p>
<p>Die 14 elektrischen GTW sind für den Regionalverkehr auf der Strecke Zwolle &#8211; Emmen in den Provinzen Overijssel und Drenthe vorgesehen. Der Auftrag umfasst 6 zweiteilige und 8 dreiteilige Züge. In der dieselelektrischen Ausführung werden 13 zweiteilige und 11 dreiteilige Fahrzeuge geliefert. Diese sind für nichtelektrifizierte Strecken der Konzession &#8220;Rivierenland-Achterhoek und Zutphen Apeldoorn&#8221; in der Provinz Gelderland bestimmt. Arriva Netherlands betreibt in Holland verschiedene Regionalverkehrsnetze.</p>
<p>Die neuen Züge sind eine Weiterentwicklung der vierten GTW-Generation, die bereits seit 2006 für Arriva in Holland erfolgreich im Einsatz steht. Die Züge für die Provinzen Overijssel und Drenthe werden mit einer speziell hochwertigen Innenausstattung ausgerüstet. Die Fahrzeuge erhalten eine bequeme Lounge, ein Business-Abteil und ein abgetrenntes Ruheabteil. Mehrere Abteile verfügen über Tische. Im Eingangsbereich der dreiteiligen GTW werden die Fahrgäste vom Zugbegleiter an einem Infodesk empfangen. Die dieselelektrischen Züge erhalten einen neuentwickelten umweltfreundlichen Antrieb, der die neuesten Abgasvorschriften nach Stage IIIB erfüllt.</p>
<p>Alle Züge sind klimatisiert und sind zu drei Vierteln niederflurig. Bis zu vier Züge können gemeinsam in Vielfachsteuerung verkehren. Die Fahrzeuge werden in Aluminium-Leichtbauweise hergestellt und verfügen somit über ein geringes Gewicht. Dadurch werden höhere Beschleunigungswerte erzielt und die Betriebskosten erheblich gesenkt.</p>
<div id="attachment_4502" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/DSCF5001.JPG.jpg"><img class="size-full wp-image-4502" title="DSCF5001.JPG" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/DSCF5001.JPG.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Auch Veolia NL setzte auf Stadler-Dieselzüge (Roermond Mai 2008)  (Foto: Weidelich)</p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/07/arriva-niederlande-bestellte-weitere-stadler-gelenktriebwagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur WM startet ein Zug von Bombardier &#8211; der Gautrain</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/06/zur-wm-startet-ein-zug-von-bombardier-der-gautrain/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/06/zur-wm-startet-ein-zug-von-bombardier-der-gautrain/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 17:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bombardier]]></category>
		<category><![CDATA[Gautrain]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=4311</guid>
		<description><![CDATA[In Südafrika startete zur Fußball-Weltmeisterschaft ein moderner Triebwagenzug, der Gautrain. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Monaten verfolge ich die geradezu euphorischen Meldungen des <a href="http://www.gautrain.co.za/">Gautrain</a> auf <a href="https://twitter.com/thegautrain">Twitter</a>. Nun wäre es höchste Zeit für einen Beitrag über diese neue Verbindung bei Johannesburg gewesen, da nimmt mir Bombardier die lästige Arbeit ab (zumal mich dieses ganze Fußball-Showbiz herzlich wenig interessiert). Hier die eben eingetroffene Pressemitteilung:</p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_4322" class="wp-caption alignnone" style="width: 829px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/BOMBARDIER-ELECTROSTAR-for-Gautrain-System-2.jpg"><img class="size-large wp-image-4322 " title="BOMBARDIER ELECTROSTAR for Gautrain System" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/06/BOMBARDIER-ELECTROSTAR-for-Gautrain-System-2-1024x685.jpg" alt="" width="819" height="548" /></a><p class="wp-caption-text">Foto mit künstlerischem Anspruch oder falschem Tele mit zu kleinem Bildkreis (Foto: Bombardier)</p></div>
<p><em>Am vergangenen Wochenende wurde in Johannesburg offiziell die Eröffnung des ersten Bauabschnitts des Gautrain-Nahverkehrssystems gefeiert. Gastgeber der Veranstaltung war die Regierung der Provinz Gauteng. Zu den Gästen gehörten neben der Premierministerin der Provinz Gauteng, Nomvula Mokonyane, weitere Vertreter der Provinzregierung und der Aktionäre. Die Eröffnungsfahrt mit dem in Südafrika Gautrain genannten Bombardier-Electrostar-Zug fand zwischen dem Bahnhof Marlboro und dem O.R. Tambo International Airport statt.</em></p>
<p><em>Am 8. Juni 2010 wird das System für den Linienverkehr freigegeben. Bombardier hatte das Bauprogramm erheblich beschleunigt, damit Südafrika die Besucher der Fußball-WM mit dem Gautrain willkommen heißen kann. Im Rahmen des nun abgeschlossenen ersten Bauabschnitts werden fünf Züge die Passagiere auf der 20 Kilometer langen Strecke zwischen dem Johannesburger O.R. Tambo International Airport und dem Hotel-, Einkaufs- und Handelszentrum Stanton befördern. Weitere Haltpunkte sind die Pendlerbahnhöfe Marlboro und Rhodesfield.</em></p>
<p><em>André Navarri, President von Bombardier Transportation, erklärte: „Die südafrikanische Regierung baut ein modernes und effektives Schienennetz auf. Als weltweit führender Anbieter von integrierten Transportsystemen sind wir sehr stolz darauf, einen Beitrag hierfür leisten zu dürfen. Der Gautrain wird besonders im Laufe der kommenden Fußball-Weltmeisterschaft wichtig für Johannesburg. Aber er wird auch auf lange Sicht zum wirtschaftlichen Erfolg der Provinz Gauteng beitragen.“</em></p>
<p><em>Eran Gartner, President der Systems Division von Bombardier Transportation, ergänzte: „Ich bin sehr stolz auf das engagierte und vielseitige, eigens für dieses Projekt aufgestellte Team. Es hat zahlreiche Herausforderungen gemeistert, denn in einem beschleunigten Bauprogramm ist es ihm gelungen, Verzögerungen, die während der ersten Tiefbauarbeiten entstanden sind, aufzuholen und die erste Bauphase abzuschließen. Die Provinz Gauteng und Südafrika können sich den Besuchern der FIFA-Fußball-WM nun von ihrer besten Seite zeigen“, so Gartner. Und weiter: „Dies ist das erste Schnellbahnsystem überhaupt in Südafrika. Es bietet Eisenbahntechnik auf Weltniveau. Wir hoffen, dass der Gautrain Vorbild für eine breite Erneuerung des ausgedehnten Personenverkehr-Schienennetzes in Südafrika ist. So würde nachhaltig Beschäftigung für unsere Mitarbeiter und Mobilität für Südafrika entstehen und die von uns geschaffenen Fertigungskapazitäten würden sich langfristig auszahlen.“</em></p>
<p><em>Nach der für 2011 geplanten Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes wird das Gautrain-Projekt aus einem 80 Kilometer langen zweigleisigen Netz und zehn Bahnhöfen bestehen. Gautrain wird Südafrikas Wirtschaftszentrum Johannesburg mit der Hauptstadt Pretoria und dem O.R. Tambo International Airport verbinden.</em></p>
<p><em>Bombardier hat im September 2006 als Mitglied der Bombela Concession Company den Zuschlag von der Regierung der Provinz Gauteng erhalten. Der Vertrag umfasst die Bereitstellung eines integrierten Schienensystems mitsamt einer Flotte von 96 Electrostar-Zügen, von denen ein Großteil in Südafrika montiert wird. Weitere Lieferbestandteile sind das Zugsteuerungssystem Cityflo 250, Stromversorgungs- und -verteilungssysteme, Kommunikations- und automatische Abrechnungssysteme, das Projektmanagement, der Gleisbau, System-Engineering und -integration sowie Prüfung und Inbetriebnahme. Bombardier wird während der ersten 15 Betriebsjahre in die Wartung des Systems eingebunden sein.</em></p>
<p><em>Die enge Projektzusammenarbeit der Strategic Partners Group fördert den Einsatz schwarzer Arbeitskräfte. Im Baubereich sind Bouygues Construction und Murray &amp; Roberts die Partner von Bombardier. Sie erstellen unter anderem Tunnel, Bahnhöfe und das Wartungsdepot.</em></p>
<p><em>Das Design der Electrostar-Zugflotte wurde am Bombardier Transportation-Standort im britischen Derby entwickelt. Dabei wurden 81 der 96 Fahrzeuge als sogenannte „Flatpacks“ zur Endmontage nach Südafrika geliefert und nur die ersten 15 vollständig am Fertigungsstandort Derby montiert.</em></p>
<p><em>Ebenso wichtig wie der Gautrain selbst ist das damit verbundene sozialökonomische Entwicklungsprogramm SED (Social Economic Development). In dessen Rahmen erfüllt Bombardier Anforderungen in Bezug auf die Beschäftigung lokaler Arbeitnehmer und auf weitere lokale Wertschöpfung. Bislang hat Bombardier alle diese Verpflichtungen erfüllt und wird die Vorgaben während der weiteren Bauphase sogar übertreffen. Diesen Vorgaben entsprechend besteht das Bombardier-Projektteam zu 90 Prozent aus südafrikanischen Mitarbeitern. Die verbleibenden zehn Prozent sind internationale Fachkräfte, die sich in intensiven Programmen zur Weitergabe von Fähigkeiten und zum Aufbau von Kapazitäten einbringen.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/06/zur-wm-startet-ein-zug-von-bombardier-der-gautrain/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neues Siemens-Joint Venture in Russland</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/05/neues-siemens-joint-venture-in-russland/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/05/neues-siemens-joint-venture-in-russland/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 19:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrolok]]></category>
		<category><![CDATA[Lokomotiven]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[OJSC Sinara]]></category>
		<category><![CDATA[OOO Ural Locomotives]]></category>
		<category><![CDATA[RZD]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=4265</guid>
		<description><![CDATA[Siemens startete ein neues Joint Venture in Russland für den Bau von Güterzuglokomotiven mit dem Namen OOOUral Locomotives]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben heute 221 Güterzuglokomotiven bei <strong><span style="color: #339966;"><span style="color: #008000;">O</span><span style="color: #008000;">OO Ural Locomotive</span></span></strong><span style="color: #339966;"><strong><span style="color: #008000;">s</span></strong></span>, einem Joint-Venture mit Siemens-Beteiligung, bestellt, die ab 2011 gefertigt werden sollen. Das neue Unternehmen zur Produktion von Elektrolokomotiven am Standort Verkhnyaya Pyshma nahe Jekaterinburg war vergangene Woche mit dem russischen Hersteller von Güterlokomotiven, <strong>OJSC Sinara Transport Machines</strong> (Sinara), gegründet worden. Siemens hält an dem Gemeinschaftsunternehmen 49 Prozent. Die Auftragsvergabe fand im Rahmen des internationalen Eisenbahnforums „Strategische Partnerschaft 1520“ in Sotschi an der russischen Schwarzmeerküste statt. Über die Höhe des Auftragsvolumens haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. Darüber hinaus haben sich Siemens und die <strong>RZD</strong> auf den langfristigen Ausbau ihrer Partnerschaft verständigt. Eine Grundsatzvereinbarung sieht vor, zukünftig auch <strong>Regionalzüge</strong> mit Siemens-Technik in Russland zu produzieren.</p>
<p>Siemens investiert mehr als 100 Mio. EUR in den Aufbau der Fertigung, bei der rund 800 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen werden. Im Rahmen des Joint-Ventures ist Siemens für die Lieferung der elektrischen Antriebskomponenten verantwortlich. Diese werden in Sankt Petersburg hergestellt, wo weitere rund 20 Mio. EUR investiert werden. Zeitgleich hat auch der Aufbau eines Engineeringzentrums für Schienenfahrzeuge in Moskau begonnen, das zusätzlich rund 200 Arbeitsplätze bei Siemens in Russland schaffen soll.</p>
<p>„Russland ist für die Bahntechnik ein strategischer Wachstumsmarkt. Mit unserem kompletten Portfolio für moderne und umweltfreundliche Verkehrstechnik sind wir bei Schienenfahrzeugen und Bahninfrastruktur bestens positioniert und wollen für die RZD auch weiterhin ein verlässlicher Partner sein. Dabei messen wir auch in Zukunft der lokalen Fertigung in Russland hohe Bedeutung bei“, sagte Division-CEO Hans-Jörg Grundmann.</p>
<p>Es spricht viel dafür, dass Dr. Grundmann das Potenzial des russischen Markts richtig einschätzt. Denn auch die chinesische Bahnindustrie kämpft um Vertrauen und Aufträge in Russland.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/05/neues-siemens-joint-venture-in-russland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alstom Salzgitter baut Elektrotriebzüge für Schweden</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/05/alstom-salzgitter-baut-elektrotriebzuge-fur-schweden/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/05/alstom-salzgitter-baut-elektrotriebzuge-fur-schweden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 May 2010 06:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Alstom]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=4204</guid>
		<description><![CDATA[Alstom liefert 2012 zwölf Coradia-Züge nach Stockholm]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4205" class="wp-caption alignnone" style="width: 766px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/05/ALS027_CS_0067.jpg"><img class="size-full wp-image-4205   " title="ALS027_CS_0067" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/05/ALS027_CS_0067.jpg" alt="" width="756" height="503" /></a><p class="wp-caption-text">Alstom liefert schöne Züge für Stockholm (Foto: ALSTOM Transport/C.Sasso) </p></div>
<p>Die Stockholmer Verkehrsbetriebe <a href="http://www.sl.se/">Storstockholms Lokaltrafik</a> (SL) haben Alstom einen Auftrag über 12 neue Coradia Nordic S-Bahnen im Wert von 102 Mio. Euro erteilt.</p>
<p>Die zwölf Coradia-Nordic-Züge sind sechsteilige Elektrotriebzüge mit Asynchronmotoren und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h. Die Züge werden in Salzgitter konstruiert und montiert, Antriebssystem und Umrichter kommen von Alstom in Tarbes (Frankreich) und Charleroi (Belgien). Die Züge sollen 2012 ausgeliefert werden und auf der Strecke Stockholm-Uppsala verkehren.</p>
<p>Coradia Nordic Züge sind für extreme Winterbedingungen ausgelegt. Viele wichtige Komponenten der Hauptausrüstung ( Konverter, Klimaanlage, Antriebssteuerung) sind deshalb auf dem Dach angeordnet. Mit einer Fahrgastkapazität von 374 Sitzplätzen bieten diese Züge den Reisenden höheren Komfort und sind als Niederflurfahrzeuge ausgeführt.</p>
<p>Alstom hat bereits 71 Züge an SL ausgeliefert und insgesamt 162 Coradia-Nordic-Züge an schwedische Nah- und Regionalverkehrsbetriebe verkauft.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/05/alstom-salzgitter-baut-elektrotriebzuge-fur-schweden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stadler hat ersten Erfolg mit Dieseltriebwagen in der Tschechischen Republik</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/05/stadler-hat-ersten-erfolg-mit-dieseltriebwagen-in-der-tschechischen-republik/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/05/stadler-hat-ersten-erfolg-mit-dieseltriebwagen-in-der-tschechischen-republik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 06:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[ČD]]></category>
		<category><![CDATA[Stadler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=4193</guid>
		<description><![CDATA[In Verbindung mit einer Präsentationsfahrt des Regio-Shuttles RS1 (Foto) haben die Tschechische Eisenbahn ČD und Stadler einen Vertrag über die Lieferung von 33 Regionaltriebwagen des Typs Regio-Shuttle RS1 unterschrieben. Die einteiligen Dieseltriebwagen werden ab dem Fahrplanwechsel Ende 2011 in den Landkreisen Vysočina (17 Stück) und Liberec (16 Stück) in der Tschechischen Republik zum Einsatz kommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Verbindung mit einer Präsentationsfahrt des Regio-Shuttles RS1 (Foto) haben die Tschechische Eisenbahn ČD und Stadler einen Vertrag über die Lieferung von 33 Regionaltriebwagen des Typs Regio-Shuttle RS1 unterschrieben. Die einteiligen Dieseltriebwagen werden ab dem Fahrplanwechsel Ende 2011 in den Landkreisen Vysočina (17 Stück) und Liberec (16 Stück) in der Tschechischen Republik zum Einsatz kommen. Das Auftragsvolumen beträgt ca. CZK 1.776 Mio. (ca. 70 Mio. €).</p>
<div id="attachment_4196" class="wp-caption alignnone" style="width: 577px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/05/Stadler-RS1_CD_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-4196" title="Stadler RS1 für die ČD" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/05/Stadler-RS1_CD_kl.jpg" alt="" width="567" height="422" /></a><p class="wp-caption-text">Naturnahe Bahnhöfe gibt es nicht nur in Deutschland (Foto: Stadler)</p></div>
<p>&#8220;Wir freuen uns sehr über den ersten Exportauftrag für den Regio-Shuttle RS1&#8243;, so Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. &#8220;Wir haben damit den Eintritt in einen sehr interessanten Markt geschafft, der sicherlich noch weiteres Potential bietet.&#8221; Der Regio-Shuttle RS1 ist seit 1996 erfolgreich bei über 20 Betreibern im Einsatz &#8211; über 400 Stück sind in acht Bundesländern Deutschlands auf der Schiene, unter anderem bei der Hohenzollerischen Landesbahn.</p>
<p>Die Regio-Shuttle RS1, die mir wegen der Fachwerkbauweise und den dadurch trapezförmigen verzerrten Fensteröffnungen überhaupt nicht gefallen, verfügen über 71 Sitzplätze, ein geschlossenes WC-System sowie Platz für sperriges Gepäck, Kinderwagen und Wintersportgeräte. Die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Personen werden ebenso berücksichtigt, denn ein barrierefreier Durchgang ist gewährleistet. Eine Klimaanlage kühlt den Innenraum. Im Landkreis Liberec wird der Einsatz der Dieseltriebwagen auch auf einem Steilstreckenabschnitt erfolgen, diese Fahrzeuge werden auf eine maximale Geschwindigkeit von 100 km/h ausgelegt sein. Im Landkreis Vysočina werden die Regio-Shuttle eine maximale Geschwindigkeit von 120 km/h erreichen. Alle 33 Regio-Shuttle erfüllen die neueste Abgasnorm nach Stage III b. Die Konstruktion, Produktion und Projektabwicklung der Fahrzeuge wird in Berlin und in Velten erfolgen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/05/stadler-hat-ersten-erfolg-mit-dieseltriebwagen-in-der-tschechischen-republik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Berliner S-Bahn-Spurweite 1428 mm</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/05/berliner-s-bahn-spurweite-1428-mm/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/05/berliner-s-bahn-spurweite-1428-mm/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 17:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Gleisbau und Wartung]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[DB Netz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=4056</guid>
		<description><![CDATA[Die Berliner S-Bahn fuhr nach Aussagen von Prof. Hecht teilweise auf nur 1428 mm Spurweite.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Probleme bei der Berliner S-Bahn können nach Auffassung des  TU-Bahnexperten Markus Hecht nur gelöst werden, wenn sich auch die  Qualität der Gleisanlagen verbessert. So leitete der Tagesspiegel einen kurzen <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/s-bahn-gleise-sollten-besser-gewartet-werden/1810674.html;jsessionid=3A554E8F246D458BA9CC2C64D92EE3F1">Beitrag</a> zu einem Vortrag von Prof. Hecht ein. Der hatte eine um 7 mm zu enge Spurweite auf Berliner S-Bahn-Strecken festgestellt.</p>
<p>Auch bei dem einst hochgelobten System der Festen Fahrbahn, die auf deutschen Hochgeschwindigkeitsstrecken eingesetzt wird, bemerken Bahnhersteller inzwischen erhöhten Verschleiß, weil die nur durch dünne Gummilagen gefederten Schienen sich auf den einbetonierten Schwellenstummeln/Schienenstühlen unter der Last des Zuges zwischen den Schienenstühlen durchbiegen und der Zug quasi auf einer hauchfeinen Längswellenlinie dahinrollt. So ähnlich hat es mir jedenfalls ein Eisenbahningenieur erklärt. Das altbekannte Schotterbett ist elastischer, verträgt aber weniger sehr schnelle Züge, weil Schottersteine hochgewirbelt werden können, die den Zug beschädigen.</p>
<p>Auch wenn die theoretischen Grundlagen des Rad-Schiene-Systems bekannt sind, scheinen sie in der Praxis immer häufiger in Vergessenheit zu geraten. Und da die Deutsche Bahn längst in zahlreiche Unternehmen wie DB Netz zerlegt ist, die sich um die Auswirkungen schlecht gepflegter Schienennetze nicht zu scheren braucht, weil sie nur dem höchsten Profit verpflichtet wurde, wäre eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Netzbetreiber und Kunde fast schon ein Wunder.</p>
<p>Bei &#8220;modernen&#8221; Eisenbahnunternehmen zählen Betriebswirte (buchstäblich!) ja längst mehr als Eisenbahningenieure.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/05/berliner-s-bahn-spurweite-1428-mm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ÖBB bestellt Desiro ML bei Siemens</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/04/oebb-bestellt-desiro-ml-bei-siemens/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/04/oebb-bestellt-desiro-ml-bei-siemens/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 19:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖBB]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=3999</guid>
		<description><![CDATA[Siemens vereinbarte mit den Österreichischen Bundesbahnen, innerhalb der nächsten fünf Jahre bis zu 200 Regionalverkehrszüge vom Typ Desiro ML zu liefern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4000" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><strong><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/IMO201004024-01_072dpi.jpg"><img class="size-full wp-image-4000" title="Umweltfreundliche Züge für Österreich: Siemens schließt Rahmenve" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/IMO201004024-01_072dpi.jpg" alt="" width="400" height="289" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Designstudie des Desiro ML für die ÖBB (Bild: Siemens)</p></div>
<p><span style="font-weight: normal;">Siemens vereinbarte mit den </span><span style="color: #ff0000;"><span style="font-weight: normal;">Österreichischen Bundesbahnen, die nur noch</span></span><span style="font-weight: normal;"> mit dem Kürzel ÖBB kommunizieren, innerhalb der nächsten fünf Jahre </span><span style="color: #ff0000;"><span style="font-weight: normal;">bis zu 200 Regionalverkehrszüge</span></span><span style="font-weight: normal;"> zu liefern. Die Triebfahrzeuge vom Typ </span><span style="color: #ff0000;"><span style="font-weight: normal;">Desiro ML</span></span><span style="font-weight: normal;"> können nach Bedarf abgerufen werden. Die Rahmenvereinbarung enthält die Option, dass Siemens die Wartung der Züge übernimmt. Bei Abruf sämtlicher Leistungen ergibt sich ein </span><span style="color: #ff0000;"><span style="font-weight: normal;">Gesamtauftragsvolumen von rund einer Milliarde Euro</span></span><span style="font-weight: normal;">. Die Fahrzeuge sollen in den Siemens-Werken in Wien oder Krefeld gefertigt werden. Die Vereinbarung kann von ÖBB auch über 2015 hinaus verlängert werden.</span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&#8220;Wir freuen uns, den Zuschlag bei einer der größten europaweiten Ausschreibungen für elektrische Regionalzüge erhalten zu haben. Dies zeigt, dass unsere Neuentwicklungen auf dem Markt erfolgreich sind und bestätigt unsere Innovationsstärke“, sagte Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Sparte Mobility. Die Desiro-Züge für ÖBB erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern pro Stunde und sollen in Deutschland und Österreich verkehren. Zuletzt hatte die belgische Staatsbahn mehr als 300 Fahrzeuge dieses Typs bei Siemens bestellt.</p>
<p>Die ÖBB entschied sich für ein Basisfahrzeug des Desiro ML, die aus einer dreiteiligen Grundeinheit mit 217 Sitzplätzen in der 2. Klasse besteht. Werner Kovarik, Vorstandsdirektor der ÖBB-Personenverkehr AG: „Siemens hat im Rahmen eines objektiven Vergabeverfahrens als Bestbieter mit dem angebotenen Desiro ML den Zuschlag erhalten. Dieses Fahrzeug zeichnet sich durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis aus und wird den Anforderungen für unsere Bewerbung im deutschen Werdenfels-Netz gerecht.“</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/04/oebb-bestellt-desiro-ml-bei-siemens/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nur noch Tempo 10 auf der Müngstener Brücke</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/04/nur-noch-tempo-10-auf-der-muengstener-bruecke/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/04/nur-noch-tempo-10-auf-der-muengstener-bruecke/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 16:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Gleisbau und Wartung]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Strecken]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[DB_Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Müngstener Brücke]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=3932</guid>
		<description><![CDATA[Das Eisenbahn-Bundesamt fordert von der DB einen Nachweis der Statik der Müngstener Brücke]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3933" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/P4115807.jpg"><img class="size-full wp-image-3933" title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/P4115807.jpg" alt="" width="640" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Nur noch 10 km/h (das sagt die Eins auf dem Schild rechts) sind auf der Müngstener Brücke erlaubt (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Schon letztes Jahr kam der Verdacht auf, dass die 107 m hohe Müngstener Brücke – die höchste Eisenbahnbrücke in Deutschland – nicht in bestem Zustand sei. Die riesigen Rostflächen auf der 112 Jahre alten Brücke sind dabei weniger bedrohlich als die festsitzenden Loslager, die Wärmeausdehnungen und Schwingungen beim Überfahren und Sturm aufnehmen sollen. Das Eisenbahnbundesamt hat deshalb Ende letzter Woche eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 10 km/h erlassen und erlaubt nur noch den leichten Regionalbahn-Triebwagen der Baureihe 628, die hier den RB-47-Verkehr abwickeln, die Überfahrt.</p>
<div id="attachment_3934" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/P4115829.jpg"><img class="size-full wp-image-3934 " title="P4115829" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/P4115829.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">12. April 2010: Ganz schön rostig. Unten der Neubau eines Ausflugslokals.  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Im September 2009 hatte die <a href="http://railomotive.com/2009/11/die-mungstener-brucke-wird-neu-berechnet/">DB erklärt</a>, bis Mitte 2010 eine „Nachrechnung“ der Brückenstatik vorzulegen. Nun hat das EBA sie gezwungen, bis 30. September diesen Nachweis vorzulegen, sonst wird die Brücke am 1. Oktober 2010 gesperrt.</p>
<p>Das wäre nicht nur ein harter Schlag für die zahlreichen Fahrgäste, die hier werktags im 20-Minuten-Takt und am Wochenende jede halbe Stunde über die Brücke rollen. Auch für die Brückenparkbesucher wäre die Brücke nur noch halb soviel wert. Am härtesten würde es die Fans treffen, die jeweils im Oktober zum Brückenfest kommen, bei dem auch Dampfzüge eingesetzt werden. Die wären viel zu schwer.</p>
<p>Die DB sieht das locker. „Wenn nicht in diesem Jahr, dann erfolgt die Sanierung im nächsten“, sagte DB-NRW-Sprecher Gerd Felser dem Solinger Tageblatt. Man sei auf der Suche nach Herstellern für die zu erneuernden Loslager. Angeblich investiert die DB 400.000 Euro jährlich in den Unterhalt der Brücke, die über weite Flächen stark verrostet ist. Das Bearbeiten und Neulackieren der komplizierten Konstruktion mit 950.000 Nieten ist sicher keine Arbeit, die man in ein paar Wochen erledigen kann.</p>
<p>Zum Bau der Brücke hier ein <a title="Bau der Müngstener Brücke" href="http://railomotive.com/2009/11/schienenverkehr-historisch-der-bau-der-mungstener-brucke/">historischer Bericht</a> von 1897.</p>
<div id="attachment_3936" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/P4115822.jpg"><img class="size-full wp-image-3936" title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/04/P4115822.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Nur mit einem starken Tele kommt man dem Zug so nahe (Foto: Weidelich) </p></div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/04/nur-noch-tempo-10-auf-der-muengstener-bruecke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kleiner Nahverkehrsversuch in Austin, Texas</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 17:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Nahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Straßen-/Stadtbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Austin]]></category>
		<category><![CDATA[Stadler]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=3735</guid>
		<description><![CDATA[Capital MetroRail in Austin/Texas eröffnete die erste Stadtbahnlinie mit Triebwagen von Stadler ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3736" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail6.jpg"><img class="size-full wp-image-3736" title="Metrorail6" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail6.jpg" alt="" width="600" height="397" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Fantasie und Farben präsentieren sich die neuen Haltestellen (Foto: Metrorail)</p></div>
<p>Endlich fahren die längst gelieferten Stadler-Dieseltriebwagen auch in Austin, Texas. Wie der amerikanische Verkehrspolitik-Blog <a href="http://www.thetransportpolitic.com/2010/03/22/with-modest-expectations-austin-opens-rail-line-after-years-of-delays/">Transport Politic</a> schreibt, sind die Erwartungen der 750 000-Einwohner-Stadt, Hauptstadt von Texas, mehr als bescheiden: 1700 bis 2000 Reisende täglich werden in den sogar mit WLAN (Wifi) ausgestatteten Zügen von <a href="http://www.capmetro.org/MetroRail/">Capital Metrorail</a> erwartet, die länger brauchen als die parallel fahrenden Busse. Zudem liegen die architektonisch attraktiven Haltestellen nicht gerade in den Büro- und Wohngebieten. Da auf der knapp 52 km langen Strecke auch Güterzüge fahren, die Triebwagen aber als Straßenbahn zählen und deshalb ein Mischverkehr ausgeschlossen ist, wird nur ein 35-Minuten-Takt in den Morgen- und Abendstunden geboten.</p>
<div id="attachment_3737" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail5.jpg"><img class="size-full wp-image-3737" title="Metrorail5" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Metrorail5.jpg" alt="" width="600" height="397" /></a><p class="wp-caption-text">Professionell fotografierter Innenraum, in Europa selten (Foto: Metrorail)</p></div>
<p>Es sieht also danach aus, als ob Austin erst einmal lernen muss, was moderner Nahverkehr bedeutet und leisten kann. Eine Reise nach Europa hätte sich für die Stadtvertreter gelohnt, aber wahrscheinlich haben die alle keinen Reisepass&#8230;</p>
<p>Hier ist ein älterer <a href="http://railomotive.com/2009/11/give-me-a-t-for-texas/">Beitrag</a> von mir über die Bahn und etwas zum <a href="http://railomotive.com/2009/11/von-ulm-nach-austin-from-ulm-to-austin/">Smart-Verleih</a>, offenbar zunächst an Stadtbedienstete. Immerhin: Man tastet sich vor.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
