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	<title>Railomotive &#187; Nahverkehr</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Eisenbahnfotos: Nürtingen &#8211; Neuffen und Meckenbeuren &#8211; Tettnang mit ET 183</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 12:17:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eisenbahnfotos aus Württemberg
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9837" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/19680830-SW006-72.jpg"><img class="size-full wp-image-9837" title="Triebwagen" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/19680830-SW006-72.jpg" alt="" width="640" height="442" /></a><p class="wp-caption-text">Wo wurde dieses Foto aufgenommen? (Foto: Friedhelm WeidelichEb 2/4 5469Eb 2/4 5469)</p></div>
<p>Das Digitalisieren von alten Fotos ist zeitraubend, aber meist die Mühe wert. Denn was ich vor über 40 Jahren alles fotografiert habe und wo ich als Schüler und Student gewesen bin, habe ich nach so vielen Jahren manchmal vergessen. Erst die alten Fotos – so habe ich es auch vor Kurzem in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung beschrieben – bringen Erinnerungen und längst Vergessenes zurück. Es sind Fotos von historischem Wert, unwiederholbar und Zeugen einer Zeit, als die Eisenbahn noch einen anderen Stellenwert hatte. Und mein Ziel ist es, diese Dokumente der Technikgeschichte zu erhalten.</p>
<p>Ich habe viele Jahre akribisch eine Kartei mit den Daten der Eisenbahnfotos geführt, was mir heute beim Scannen und Archivieren hilft. Da mein ganzes Interesse lange Zeit nur der Deutschen Bundesbahn galt, habe ich damals fast nur DB-Fahrzeuge registriert und muss nun versuchen, anhand der Fotos &#8220;drumherum&#8221; herauszufinden, was ich wo fotografiert habe. Leider habe ich vor vielen Jahren einen Teil meiner überbordenden Eisenbahnbibliothek verkauft und finde auf Anhieb keine Bücher zum Nachschlagen.</p>
<p>Bei dem Foto oben weiß ich nur das Aufnahmedatum 30.8.1968. Es könnte in Nürtingen fotografiert worden sein und einen Triebwagen der Maschinenfabrik Esslingen zeigen.</p>
<p>Können Sie mir einen Tipp geben?</p>
<p>Ein bayerisches Schmankerl mit schwäbischer Vergangenheit gibt es als Belohnung. In den 70er Jahren veranstaltete die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) mit ihrem rührigen, inzwischen verstorbenen Theodor Horn noch spektakuläre Sonderfahrten und sogenannte Abschiedsfahrten auf Strecken, die zur Stilllegung anstanden oder mit Fahrzeugen, die kurz vor der Ausmusterung standen.</p>
<p>Bei strömenden Regen ging es am 11.6.1972 von Stuttgart Hbf mit der 038 772 nach Freudenstadt Hbf, wo vor dem Bw-Schuppen zwei Raritäten warteten: Die der Eurovapor gehörende schweizerische Eb 2/4 5469 und der ET 183 05, der einst auf der Isartalbahn der bayerischen Lokalbahn AG (LAG) fuhr und dann bis Ende Januar 1962 in DB-Diensten zwischen Meckenbeuren und Tettnang verkehrte. Heute steht der wertvolle Elektrotriebwagen, 1899 von MAN Nürnberg, BBC und den Siemens-Schuckert-Werken (SSW) gebaut, im Deutschen Technikmuseum in Berlin.</p>
<p>Die DGEG-Sonderfahrt führte nachmittags wieder zurück nach Stuttgart. In Horb wartete ein Dampfzug aus der Schweiz, gezogen von der Eb 3/5 5810 der Mittel-Thurgau-Bahn&#8230;</p>
<p>Es waren andere Zeiten.</p>
<div id="attachment_9839" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/19720611-SW080-41.jpg"><img class="size-full wp-image-9839" title="ET 183 05" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/19720611-SW080-41.jpg" alt="" width="640" height="423" /></a><p class="wp-caption-text">ET 183 05 im Regen vor dem Lokschuppen des Bw Freudenstadt (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/e3af08379aa44460866ff5f91a3f10bd" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>Teilausschreibung der Berliner S-Bahn</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 18:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Versagen der Berliner S-Bahn, die der Deutschen Bahn gehört, ist legendär und hält trotz diverser Versprechen an. Die Regierung Berlins hat sich lange Zeit auf die Vertröstungen der DB eingelassen und will jetzt – mit Wirkung ab 2017 – handeln. Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU des Berliner Abgeordnetenhauses haben beschlossen, einen Teil der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Versagen der Berliner S-Bahn, die der Deutschen Bahn gehört, ist legendär und hält trotz diverser Versprechen an. Die Regierung Berlins hat sich lange Zeit auf die Vertröstungen der DB eingelassen und will jetzt – mit Wirkung ab 2017 – handeln.</p>
<p>Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU des Berliner Abgeordnetenhauses haben beschlossen, einen Teil der Verkehrsleistungen der S-Bahn zusammen mit der Beschaffung neuer Fahrzeuge auszuschreiben. Mit der Deutschen Bahn soll außerdem über eine eventuell notwendige Überlassung des übrigen dann noch betriebsnotwendigen Fahrzeugparks an einen anderen Betreiber verhandelt werden. Das Berliner Stromschienensystem funktioniert nur mit darauf zugeschnittenen S-Bahn-Zügen, so dass andere Fahrzeuge nicht eingesetzt bzw. bei der Bahnindustrie kurzfristig bestellt werden können.</p>
<p>„Wir begrüßen diesen Beschluss der Koalitionsparteien sehr. Er bietet Berlin eine gute Chance, dass in absehbarer Zeit nicht nur das frühere, sondern ein höheres Leistungsniveau geboten werden kann und dass darüber hinaus erhebliche Haushaltseinsparungen bei den Zuschüssen zu erwarten sind“, sagte Wolfgang Meyer, Präsident von mofair, des Verbandes der Wettbewerbsunternehmen im ÖPNV.</p>
<p>Mit diesem Beschluss versuchen die Koalitionsfraktionen einerseits der Rechtslage Rechnung zu tragen. Nach Auslaufen des derzeitigen Verkehrsvertrags 2017 ist eine Direktvergabe ohne Ausschreibung an die Deutsche Bahn rechtswidrig und deswegen nicht möglich. Andrerseits müssen die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für die Anschaffung neuer und den Weiterbetrieb technisch verbesserter Altfahrzeuge geschaffen werden.</p>
<p>Wenn Berliner Vertreter der Eisenbahnverkehrsgewerkschaft, wie angekündigt, gegen die Umsetzung dieses Beschlusses mit aller Macht vorgehen wollen, dokumentieren sie ein seltsames Rechtsverständnis. Gesetze, wie das Vergaberecht, die ihnen nicht passen, sollen vom Senat als Auftraggeber der S-Bahn-Verkehre offensichtlich missachtet werden. Man will sogar mittels eines Volksbegehrens dagegen vorgehen, schreibt der Privateisenbahnverband Mofair in seiner Pressemitteilung.</p>
<p>Wie bereits bei der Ausschreibung des Regionalverkehrs Berlin/Brandenburg im Jahre 2010 würden die Vertreter dieser Gewerkschaft auch diesmal Panikmache unter den Beschäftigten schüren. „Befürchtungen, dass die S-Bahn- Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren könnten, sind grundlos. Jeder neuer Betreiber braucht das Personal auf den Zügen und in den Werkstätten“, sagt Mofair-Präsident Meyer.</p>
<div>
<p>Dabei habe gerade die vergangene <span style="color: #ff0000;">Direktvergabe</span> den S-Bahn-Verkehr an den Rand des Stillstands gebracht. Anders als in ausgeschriebenen Verkehrsverträgen sind die zu erbringenden Leistungen der S-Bahn Berlin GmbH in dem laufenden Verkehrsvertrag gar nicht oder nur unzureichend festgelegt. Der Senat hat <span style="color: #ff0000;">keine ausreichende Handhabe, sich gegen Schlechtleistungen zur Wehr zu setzen</span>. Das ist bei einer Ausschreibung anders. Hier werden Leistungen, öffentliche Zuschüsse und Strafen für Fehlverhalten vertraglich eindeutig festgeschrieben.</p>
<p>Sollte die Deutsche Bahn das Fahrzeugmaterial &#8211; natürlich gegen einen angemessenen Preis &#8211; nicht an den Senat oder an einen neuen Betreiber abgeben wollen, besteht aus Rechtsgründen dennoch nicht die Möglichkeit, sie direkt zu beauftragen. Dann müsse über andere Maßnahmen nachgedacht werden – zumal die Fahrzeuge mit öffentlichen Mitteln angeschafft wurden.</p>
</div>
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		<title>Von sauberen Zügen vor 40 Jahren und schmutzigen von heute</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 17:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor 40 Jahren führte die Deutsche Bundesbahn den InterCity-Verkehr ein. Die Züge waren damals sauber und gepflegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9412" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19710930-KB00230.jpg"><img class="size-full wp-image-9412" title="103 in Stuttgart" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19710930-KB00230.jpg" alt="" width="640" height="417" /></a><p class="wp-caption-text">Erst eine Woche lang fuhren die ersten InterCity-Züge bei der Deutschen Bundesbahn, als ich diesen IC am 30.9.1971 in Stuttgart Hbf fotografierte. Hinter der 103 ein blauer 1.-Klasse-Wagen.</p></div>
<p>Ich bitte um Verständnis, wenn der Blog momentan selten gefüllt wird. Ich habe begonnen, mein umfangreiches Bildarchiv zu digitalisieren. Das kostet sehr viel Zeit, lohnt sich aber, weil sich darin noch einige Zehntausend Bilder verbergen, die Eisenbahngeschichte dokumentieren. Viele davon habe ich nie vergrößert oder gerahmt, weil die Arbeit im Fotolabor sehr zeitraubend und teuer war. Zurückhaltend war man vor 40 Jahren auch wegen der hohen Filmkosten. Ungefähr 10 Pfennig kostete der Druck auf den Auslöser, bei Diafilmen eher 20 bis 30 Pfennig. 10 Pfennig war damals der Preis für ein Brötchen.</p>
<p>1971 äffte die Deutsche Bundesbahn noch nicht den Flugverkehr nach und hatte keine weißen Züge mit Flugzeug-Appeal und hohem Verschmutzungspotenzial. Damals waren noch gelernte Eisenbahner am Werk, auch im Marketing, das die zweiklassigen Züge im Zwei-Stundent-Takt als Beginn einer neuen Ära sah. Die letzten Dampfloks näherten sich der Verschrottung und die Bundesbahn gewöhnte sich in einer Plakatkampagne &#8220;das Rauchen ab&#8221;.</p>
<p>Damals hatten die gehobenen Züge noch Namen. Man fuhr im Edelweiß, im Wörthersee oder im Blauen Enzian. Die DB wusste, wie man Träume von der großen weiten Welt verkaufte.</p>
<div id="attachment_9414" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19710930-KB00233.jpg"><img class="size-full wp-image-9414" title="19710930-KB00233" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/19710930-KB00233.jpg" alt="" width="640" height="516" /></a><p class="wp-caption-text">Die hochnoblen, eleganten VT 11.5-Triebzüge kamen mit einem unschön überblechten TEE-Zeichen als InterCity zum Einsatz. Dieser hier in Ulm Hbf hatte den Namen &quot;Präsident&quot;.</p></div>
<p>Die zum InterCity-Express aufgewerteten heutigen Fernschnellzüge fahren heute so mit einem &#8220;verkehrswerbenden&#8221; braunen Überzug wie dieses ICE-Paar in Berlin-Ostbahnhof vor einer Woche. Hier wird keine große weite Welt mehr verkauft, sondern nur noch der für Minderleistung und Unzuverlässigkeit abgezockte Passagier – für dumm. Aber Bundesverkehrsminister Ramsauer ist ja schon zufrieden, wenn überhaupt etwas fährt&#8230;</p>
<div id="attachment_9419" class="wp-caption alignnone" style="width: 652px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/WP_000087_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-9419" title="WP_000087_kl" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/11/WP_000087_kl.jpg" alt="" width="642" height="482" /></a><p class="wp-caption-text">Waschen kostet Geld und geht vom Gewinn ab. DB Fernverkehr ist mit dreckigen Zügen unterwegs, wie das Foto eines Lesers belegt.</p></div>
<p>Dazu passt sehr schön diese <a href="http://www.evg-online.org/newsticker/11_10_18_Reiniger/">Meldung der Eisenbahnergewerkschaft EVG</a>: &#8220;Derzeit werden die Waggons der ICE-Züge alle sechs bis acht Wochen einer sogenannten Grundreinigung unterzogen. Dieses Intervall soll derzeit auf zehn Wochen ausgedehnt werden. &#8220;Hintergrund ist wieder einmal die Suche nach Einsparpotenzialen. Dabei wird sehenden Auges ein Imageschaden in Kauf genommen. Und das in Form eines Experimentes am Kunden. Davor können wir nur warnen&#8221;, so Hommel.&#8221;</p>
<p>Die Deutsche Bahn hat bestritten, dass dies so sei. Sie teste nur neue Reinigungs- und Konservierungstechniken. – Beim ICE-Kopf wahrscheinlich, wie schnell er ohne Reinigung komplett braun ist. Auf die Idee, die Züge pflegefreundlicher rot zu lackieren, kommen die Bahnstrategen natürlich nicht. Praxisbezug ist in den Führungsebenen Mangelware.</p>
<p>Nachtrag 14.11.: Der heutige ICE 645 Köln &#8211; Berlin war so dreckig über den gesamten Zug. So einen dreckigen ICE, mit abgelaufenem Schmutzwasser über alle Wagen hinweg, habe ich noch nie gesehen. So wie der Steuerwagen oben sah der ganze Zug aus. Offensichtlich spart DB Fernverkehr jetzt auch bei der Wagenwäsche systematisch. Vorstand Homburg muss die Gewinne sichern.</p>
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		<title>Ottawas O-Train: von Bombardier zu Alstom</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/09/ottawas-o-train-von-bombardier-zu-alstom/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 07:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alstom liefert Dieseltriebwagen des Typs Coradia Lint an OC Transpo in Ottawa, Kanada]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9262" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/CORADIA-LINT_Ottawa-1.jpg"><img class="size-full wp-image-9262" title="CORADIA LINT_Ottawa" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/CORADIA-LINT_Ottawa-1.jpg" alt="" width="640" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Der nächste DB-typische Dieseltriebwagen für Ottawa kommt von Alstom Salzgitter (Foto: Alstom Transport)</p></div>
<p>„O-Train“ ist eine acht Kilometer lange Stadtbahnlinie in Kanadas Hauptstadt Ottawa, die 2001 als Pilotprojekt begann. Das anfängliche Ziel bei den Fahrgastzahlen des <a href="http://www.octranspo1.com/routes/o-train">O-Train</a> lag zwischen 5.100 und 6.400 Kundenfahrten am Tag, doch inzwischen wurde die Zahl 12.000 erreicht. Aktuell befördert die Linie 2,3 Mio. Fahrgäste jährlich. Bisher wickelten drei Bombardier-Talent-Triebwagen der DB-Baureihe 643 in DB-roter Farbgebung den Verkehr des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/O-Train">O-Trains</a> ab. Nur die Toiletten wurden stillgelegt und die Gepäckablagen blockiert.</p>
<p>2006 war erwogen worden, die Frequenz auf der Linie mit Siemens-Straßenbahnen zu steigern und die Strecke zu elektrifizieren. 2007 wurden die Pläne fallengelassen. Siemens bleibt aber für ein <a href="http://www.ottawalightrail.ca/en/">neues Straßenbahnnetz</a> im Spiel.</p>
<p>Nun kommt überraschend ein neuer Hersteller beim O-Train zum Zug: Alstom Transport wird sechs Dieseltriebzüge vom Typ Coradia Lint an OC Transpo, die Verkehrsgesellschaft der Stadt Ottawa, liefern. Dieser Auftrag im Wert von 25 Mio. € (34 Mio. CAD$) soll den O-Train-Service verbessern und doppelte Fahrgastzahlen verkraften. Die neuen Fahrzeuge werden in Salzgitter entwickelt und gebaut und sollen nach kurzer Lieferzeit von nur 20 Monaten im Mai 2013 per Schiff ausgeliefert werden.</p>
<p>Alstom schreibt: <em>&#8220;OC Transpo betreibt gegenwärtig Fahrzeuge, die in einem gesonderten Netz verkehren und nach europäischen Standards ausgelegt wurden. Coradia Lint ist das ideale Fahrzeug für Ottawas Schienenpendelverkehr, da es ein moderner, leistungsfähiger und zuverlässiger Niederflur-Dieseltriebzug ist. Der Coradia Lint zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus: </em></p>
<p><em>• Geringere Emissionen und höhere Kraftstoffeinsparungen, die den Coradia Lint zu einem sauberen Fahrzeug machen; </em><br />
<em>• Fahrgastkapazität von 260 Personen; </em><br />
<em>• Flexibler Betrieb mit kurzen Fahrzeiten und kleinen Haltestellenabständen, was zur Einhaltung der engen Fahrpläne beiträgt, sowie </em><br />
<em>• Leistungsdaten, die sich in europäischen Netzen mit mehr als 500 gelieferten Fahrzeugen bewährt haben.&#8221;</em></p>
<p><em>„Durch diesen Vertrag ist Alstom zum ersten Mal in Nordamerika mit einem Fahrzeug vertreten, das nach europäischen Standards ausgelegt wurde.</em>&#8221;</p>
<p>Alstom hat mehr als 500 Coradia Lint-Züge an Verkehrsbetriebe in Dänemark, Deutschland, Frankreich und Niederlanden geliefert. Die Züge haben inzwischen über 400 Millionen Kilometer im Fahrgastbetrieb zurückgelegt.</p>
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		<title>Schlechte Verlierer in Großbritannien hetzen gegen Siemens-Auftrag</title>
		<link>http://railomotive.com/2011/09/schlechte-verlierer-in-grosbritannien-hetzen-gegen-siemens-auftrag/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 14:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die britische Boulevardpresse hetzt gegen einen Millliarden-Auftrag von Thameslink für Siemens]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Englische Boulevardblätter bewegen sich auf einem so unterirdischen Niveau, der mit „Gossenjournalismus“ nur unzureichend beschrieben werden kann. Die nicht gerade zimperliche und für Kampagnen immer offene BILD-Zeitung nimmt sich daneben wie der Hort hochseriöser Berichterstattung aus. (Was zumindest bei Stuttgart 21 Vorurteile, Kampagnen und Nicht-Recherche betrifft, hat jetzt Spiegel online die Rolle des Unseriösen übernommen.)</p>
<p>Zufällig stieß ich auf einen bemerkenswerten Beitrag in der kanadischen Zeitung<strong> The Gazette</strong> aus <strong><span style="color: #000000;">Montreal</span></strong>. Fran<span style="font-family: Times New Roman,serif;">ç</span>ois Shalom beschreibt hier aus kritischer Distanz und kanadischer Sicht, wie sich der groteske Zeitungskampf gegen einen Großauftrag von <strong><span style="color: #ff0000;">Thameslink</span></strong> für <span style="color: #ff0000;"><strong>Siemens</strong></span> entwickelte und welche Rolle der unterlegene Bieter Bombardier spielt. Es ist ein spannender Einblick in das Verhalten von Platzhirschen.</p>
<p>Mr. Shalom gab mir die Erlaubnis, seinen <a href="http://www.montrealgazette.com/news/Bombardier+Thameslink+contract+loss+raises+Brits+hackles/5315046/story.html">Beitrag aus der Gazette</a> zu übersetzen. Er ist schon zwei Wochen alt, hat aber nichts von seiner Aktualität verloren.</p>
<h3><span style="color: #333399;">Bombardiers verlorenes Thameslink-Angebot entfacht die Wut der Briten</span></h3>
<p><span style="color: #333399;">Montreal: Auf dieser Seite des Großen Teichs war nicht viel davon zu hören, aber ein Auftrag, den Bombardier in Großbritannien verloren hat, entfachte Entrüstung und eine waschechte Yellow-Press-Kampagne in dieser Bastion der Zurückhaltung, der englischen Boulevardpresse.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Der Verlust eines <span style="text-decoration: underline;"><a href=" http://www.bbc.co.uk/news/business-13792510">Auftrags über 1,4 Mrd. Pfund</a></span> an den Mitbewerber Siemens im Juni, bei dem es um Züge für Londons Nahverkehrsnetzwerk Thameslink ging, entfesselte ein Trommelfeuer der Beschimpfungen gegen Premierminister David Cameron und seine konservative Regierung wegen ihrer vermeintlichen Albernheit, das Geschäft den Händen von Bombardier entgleiten zu lassen.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Allem Anschein nach hat den Zorn der Presse ganz besonders erregt, dass die britischen Behörden Siemens aus Deutschland Bombardier aus Kanada vorgezogen hat, die 3000 Beschäftigte im Werk in Derby haben, wo der Auftrag hätte abgewickelt werden können.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">London, und ganz besonders seine Untergrundbahn, gilt immer noch als Symbol des britischen Widerstands und der Standhaftigkeit gegen den deutschen Bomben-Blitzkrieg im 2. Weltkrieg.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Bombardier verbreitete bald darauf, 1400 von 3000 Mitarbeitern in Derby – dem letzten Werk der Bahnindustrie in Großbritannien – entlassen zu müssen, und schwarzseherische Artikel warnten, dass die übrigen 1600 Arbeitsplätze am seidenen Faden hingen.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Bürger Quebecs können die Aufregung wie ein Kontrastprogramm betrachten. Die britische Regierung machte genau das Gegenteil, was Quebec mit dem Modernisierungsprogramm für die Metro Montreal tat. Statt als Interessenvertreter von Bombardier zu handeln – wo der örtliche Hersteller sicher sein kann, dass sein Angebot nicht aus politischen Gründen entgleisen kann –, vergab London den Auftrag an den günstigsten Anbieter Siemens und weigerte sich, angesichts einer wütenden Opposition, speziell in Derbyshire, die Entscheidung zu revidieren.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">“Die EU betrügt uns,” war noch eine der subtileren Schlagzeilen im Daily Express, der keinen Hehl daraus machte, einen Kreuzzug gegen die EU zu führen, die Jobs in England stiehlt.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Petitionen, eine davon vom Daily Express gestartet, erzielten über 50.000 Unterschriften. Blogger verstiegen sich in rhetorische Himmel-und-Huhn-Übertreibungen und Talkshow-Teilnehmer im Fernsehen und Anrufer in Radio-Talkshows hyperventilierten wegen des Untergangs britischer Werke.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Im „Mirror“ erschienen Berichte, dass „vertrauliche Dokumente zeigten, dass Cameron die (1400) Jobs hätte retten können,” dass der Premierminister den Chef des Werks in Derby, Colin Watson, mit einer Handelsmission nach Afrika kaltgestellt habe und brachte einen langen Artikel über ein Siemens-Werk in Deutschland, der mit Fotos von Arbeitern angereichert war, „die britische Jobs vernichtet“ hätten.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Niemand hat bis jetzt eine adäquate Antwort für Derbys konservative Parlamentsabgeordnete <a href="http://www.heatherwheeler.org.uk/">Heather Wheeler</a>, die, offensichtlich entnervt, im BBC Radio Derby nicht ohne Schärfe fragte: “Auch der treuherzigste Mensch sollte begreifen, dass, wenn da ein Preis X ist und ein Preis Y und der Preis Y zehnmal so hoch ist wie der Preis X, die Regierung im Sinne der Steuerzahler das bessere Preis-Leistungsverhältnis nehmen muss. Bombardier muss selbst herausfinden, warum sein Preis so viel höher war wie der von Siemens.”</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Kommt Ihnen das bekannt vor? Im Fall von Montreal, war das Angebot des spanischen Herstellers CAF deutlich niedriger als das von Bombardier, aber es wurde niemals ernsthaft geprüft und aus der Sicht von CAF aus fadenscheinigen Gründen disqualifiziert.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Bombardier, Quebec und die Société de transport de Montréal ((Verkehrsbetriebsgesellschaft)) weigern sich im Detail zu erklären, warum der teurere Anbieter zum Zug kam. Und das zu einem weit höheren Stückpreis, als Bombardier für ähnliche Fahrzeuge für Chicagos Metro verlangt hatte.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Das drohende Schwert eines Verlusts von ein paar Hundert Arbeitsplätzen in Bombardiers Bahnwerk La Pocatière wurde von Unternehmensvertretern geschwungen und dann von Beamten und Wirtschaftskreisen übernommen. Und ihre Erhaltung wurde ständig als größter Vorteil für Quebec herausgestellt, als der Vertrag mit Bombardier geschlossen wurde.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Was war die Reaktion eines Bloggers auf Wheelers Enthüllung, dass Bombardiers Angebot „weitaus teurer“ gewesen sei? „Salz in die Wunden reiben bei den bald überflüssigen Auftraggebern“ und „die Reputation britischer Produkte in den Schmutz ziehen“.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Es ist natürlich schlimm, wenn 1400 Arbeiter ihren Job verlieren. Aber es wird noch andere Aufträge geben, und La Pocatières Belegschaft kennt das Auf und Ab zwischen beinahe stillgelegt und 1000 Mitarbeitern, je nach Auftragslage.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Die Kehrseite der Argumentation des Bloggers wäre, dass wegen der einzigen in England verbliebenen Eisenbahn-Produktionsstätte Bombardier notwendigerweise alle künftigen englischen Ausschreibungen gewinnen müsste, unabhängig vom Angebotspreis.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Es gibt einen guten Grund, warum Behörden Ausschreibungen machen: das beste Produkt zum niedrigsten Preis zu finden. Den Heimspieler/örtlichen Anbieter zu bevorzugen, mag gute Politik sein, ist aber schlechte Haushaltsführung – die förmlich nach überteuerten Angeboten, Kostenüberschreitungen und Ineffizienz schreit.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Bombardier weiß das genau. Das ist das Unternehmen, das Alstom, zufällig eine französische Firma, einen viele Milliarden teuren Auftrag der Pariser Metro weggeschnappt hat.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Es mag ja Gründe geben, warum das Thameslink-Angebot so viel höher lag als das von Siemens. Dann muss aber auch offengelegt werden, warum das so ist. Und es ist nicht das erste Mal, dass Bombardier als Lokalmatador mit Beschwerden wegen überhöhter Preise konfrontiert wird.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Inzwischen hat der Streit lächerliche Züge angenommen, trotz der ernsten Angelegenheit.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Ein Abgeordneter der Liberaldemokraten – die in einer Koalition mit Camerons Tories regieren – gestand in einem Beitrag ein, der mehr Trauer als Ärger ausdrückte und den Titel “Bombardier – the end is nigh?” (das Ende ist nah?) trug, dass Siemens-Züge einfach prima seien, dankeschön. „Aber sie haben manchmal Verspätung.“ Als ob das irgendwas mit den Zügen zu tun hätte.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">All das bringt Bombardier in die beneidenswerte Position, keinen Finger rühren zu müssen, während alle anderen für sie die Schlacht schlagen – und erlaubt dem Unternehmen, sich als Opfer auszugeben. Bis dahin hat Cameron Standfestigkeit bewiesen. Am Ende dürften die britischen Steuerzahler die Gewinner sein.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Der Zeitungskampf gegen den Siemens-Auftrag, der wie schon viele Desiro-UK-Aufträge zuvor wohl zum Teil in Krefeld abgewickelt werden soll, aber laut BBC auch 2000 Arbeitsplätze in Großbritannien schaffen soll, ging heute unvermindert weiter. Der Daily Express <a href="http://www.express.co.uk/posts/view/269855/Vital-Bombardier-train-deal-treated-like-buying-toaster-"><span style="color: #000000;">polemisiert</span></a>, dass der &#8220;lebenswichtige Auftrag für Bombardier wie ein Toaster-Kauf abgehandelt&#8221; worden wäre – und Bombardier-Mitarbeiter gehen auf die Straße. Die englischen Gossen-Journalisten leisten eben ganze Arbeit, wenn es um antiquierte Vorurteile gegen Deutschland geht. Sie wissen, welche Knöpfe man bei der englischen Unterschicht drücken muss – die bis in höchste Kreise zu reichen scheint. </span></p>
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		<title>Siemens und Sinara liefern weitere Desiro RUS an Russische Eisenbahnen</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 10:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben weitere Regionalzüge vom Typ Desiro RUS bei Train Technologies bestellt, einem Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und dem russischen Bahntechnikhersteller Sinara. Der Auftrag, für den im Juni dieses Jahres bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden war, umfasst die Lieferung von 1.200 Wagen und hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9110" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/SOIMO201108-01_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-9110" title="Desiro RUS" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/SOIMO201108-01_kl.jpg" alt="" width="640" height="391" /></a><p class="wp-caption-text">Lastochka, kleine Schwalbe, heißen die Desiro RUS von Siemens bei der RZD (Grafik: Siemens)</p></div>
<p>Die Russischen Eisenbahnen (RZD) haben weitere Regionalzüge vom Typ Desiro RUS bei <span style="color: #ff0000;">Train Technologies</span> bestellt, einem Gemeinschaftsunternehmen von <span style="color: #ff0000;">Siemens</span> und dem russischen Bahntechnikhersteller <span style="color: #ff0000;">Sinara</span>. Der Auftrag, für den im Juni dieses Jahres bereits ein Vorvertrag unterzeichnet worden war, umfasst die Lieferung von 1.200 Wagen und hat einen Wert von rund zwei Milliarden Euro. Die Fertigung im Werk von <span style="color: #ff0000;">Ural Locomotives</span> nahe Jekaterinburg in Sibirien soll 2013 beginnen.</p>
<p>Außerdem hat Siemens von den RZD den Auftrag erhalten, ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung von 54 Zügen des gleichen Typs zu übernehmen, die das Bahnunternehmen bereits 2009 und 2010 bestellt hat. Der Wartungsvertrag hat einen Wert von etwa 500 Millionen Euro. Die entsprechenden Vereinbarungen unterschrieben Peter Löscher, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Vladimir Yakunin, Präsident der RZD, und Dmitriy Pumpyanskiy, Präsident der Sinara Group, auf der internationalen Bahntechnik-Messe &#8220;Expo 1520&#8243; in Schtscherbinka bei Moskau.</p>
<p>Die von den RZD georderten 1.200 neuen Wagen für den Regionalzug Desiro RUS sollen ab 2013 im Werk von Ural Locomotives nahe Jekaterinburg gebaut werden. Dort fertigt Siemens im Joint-Venture mit Sinara bereits seit 2010 elektrische Güterlokomotiven. &#8220;Insgesamt werden wir mehr als 200 Millionen Euro in den Aufbau der Desiro-Produktion investieren &#8211; für moderne Gebäude, Maschinen und die Ausbildung der Mitarbeiter&#8221;, sagte Siemens-Chef Peter Löscher. &#8220;Siemens ist der erfolgreichste nicht-russische Anbieter von Bahntechnik im Land. Mit der Lokalisierung der Fertigung stärken wir diese Position und festigen unsere enge Partnerschaft mit der russischen Bahnindustrie.&#8221; Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Mobility, sagte: &#8220;Die Züge sollen von 2015 bis 2020 ausgeliefert werden und vor allem in den schnell wachsenden Ballungsgebieten Russlands zum Einsatz kommen. Der Auftrag verdeutlicht, dass städtische Ballungsgebiete ein großer Wachstumsmarkt sind. Studien prognostizieren, dass bis 2035 weltweit rund fünf Billionen Euro in städtische Verkehrssysteme investiert werden.&#8221; Mit der Bestellung von inzwischen fast 300 Desiro-Zügen schafft Russland die Basis eines modernen und umweltfreundlichen Nahverkehrs.</p>
<p>Mit den neuen Regionalzügen wird der Komfort für Fahrgäste und Zugpersonal steigen. Außerdem verbraucht der neue Siemens-Zug gegenüber den aktuell in Russland eingesetzten Zügen etwa 30 Prozent weniger Energie. Der Desiro RUS, der bei den RZD &#8220;Lastochka&#8221; heißt (russisch für &#8220;kleine Schwalbe&#8221;), erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 160 Kilometern pro Stunde. Das Fahrzeug ist eine Weiterentwicklung des Desiro ML und wurde speziell an den russischen Markt angepasst. Dazu gehören unter anderem die Kälteresistenz bis minus 40 Grad Celsius, breitere Wagenkästen sowie Drehgestelle mit 1.520 Millimeter Spurweite. Die ersten Einheiten werden im Herbst 2013 in Sotschi den Fahrgastbetrieb aufnehmen. Im Februar 2014 sollen sie die Sportler und Zuschauer der Olympischen Winterspiele schnell und sicher zu den Sportstätten in den Bergen bringen. Dafür müssen die Züge stellenweise eine Steigung von vier Promille überwinden. Auch zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 sollen sie im Einsatz sein.</p>
<p>Die ersten 38 Desiro-Züge hatten die RZD bereits 2009 bestellt. Sie werden seit April 2011 im Siemens-Werk in Krefeld-Uerdingen gefertigt. Weitere 16 orderten die RZD auf der &#8220;InnoTrans&#8221; im September 2010. Diese zweite Tranche wird ab Ende 2012 mit zunehmender Lokalisierung in Jekaterinburg gebaut. Für die insgesamt 54 Fahrzeuge wird Siemens ab 2013 für die Dauer von 40 Jahren die Instandhaltung übernehmen. Die Depots in Adler bei Sotschi und in Moskau sowie das Wartungspersonal stellen die RZD zur Verfügung, während Siemens unter anderem für das Management der Service-Arbeiten, die Logistik sowie die Ersatzteilversorgung zuständig ist. Der Vertrag umfasst die planmäßige Instandhaltung des Desiro RUS &#8211; dazu gehören Maßnahmen wie die Überprüfung der Brems- und Fahrgastkomfortsysteme &#8211; sowie alle Revisionen, die in unterschiedlichen Abständen nötig sind. In Spitzenzeiten werden in den beiden Depots insgesamt bis zu 80 Personen an den Zügen tätig sein.</p>
<div id="attachment_9113" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/PA282200.jpg"><img class="size-full wp-image-9113" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/09/PA282200.jpg" alt="" width="640" height="462" /></a><p class="wp-caption-text">Mock-up eines Desiro RUS im Oktober 2010 in Moskau (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
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		<title>Stuttgart Hbf vor 43 Jahren</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 19:58:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
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		<description><![CDATA[ Fotos vom Stuttgarter Hauptbahnhof im März 1968 von Friedhelm Weidelich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9022" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178587.jpg"><img class="size-full wp-image-9022" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178587.jpg" alt="" width="640" height="447" /></a><p class="wp-caption-text">Als die Deutsche Bundesbahn noch ein stolzes Unternehmen war, zeigte sie Schülern in Stuttgart Hbf ihre gut gepflegten Schnellzuglokomotiven.</p></div>
<p>Es war im März 1968, als unsere Gymnasiumsklasse einen Ausflug in die Landeshauptstadt machte. Es regnete und war ungemütlich und grau. Als 15-jähriger Schüler hatte ich schon ein wenig Erfahrung beim Schätzen der Belichtung, den Sixtomaten hatte ich noch nicht. Ein gutes Labor machte Handabzüge und holt eine Menge heraus aus den 6&#215;6-Negativen, vielleicht war es auch schon eine Kleinbildkamera – ich müsste in die Negative schauen.</p>
<p>Das Bild oben erinnert mich daran, dass wir eine Bahnhofsführung bekamen und uns am Südflügel eine E 10 vorgeführt wurde, damals die übliche Lok für Schnellzüge, als die Züge teilweise noch &#8220;Kopf machen&#8221; mussten und nur Triebwagen einen Steuerwagen hatten, der den Lokwechsel sparte. Heute längst kein Thema mehr, aber immer noch ein unsinniges Argument für Stuttgart 21.</p>
<p>Der Mann mit der Uniformmütze muss ein Bundesbahner sein, von denen es genug engagierte Beamte gab, denn Eisenbahner waren stolz auf ihre Bundesbahn und eifrige Werber für ihre Bahn und Bahnberufe. Und weil damals Schüler wenig Geld und keine großen Ansprüche hatten, trieb ich mich auf den Bahnsteigen herum und fotografierte die kuriosen Triebwagen und Elloks, die es auf meiner Heimatstrecke, der Gäubahn, nicht gab. Auch an den damals schon altbackenen Landtag kann ich mich erinnern, der zum Besichtigungsplan des Schulausflugs gehörte.</p>
<div id="attachment_9023" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178589.jpg"><img class="size-full wp-image-9023" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178589.jpg" alt="" width="640" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">1968 wurden die Loks mit einer siebenstelligen Computernummer versehen. Die E 44, nun zur 144 umgezeichnet, trägt noch die bedruckten Schilder und keinen DB-Keks an der Seite, sondern ein Gussschild mit dem Schriftzug &quot;Deutsche Bundesbahn&quot;.</p></div>
<div id="attachment_9024" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178590.jpg"><img class="size-full wp-image-9024" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178590.jpg" alt="" width="640" height="499" /></a><p class="wp-caption-text">Sie waren in Tübingen beheimatet und fuhren nach Tübingen: Die Baureihe ET 27 war damals erst vier Jahre alt und ist längst von den Gleisen verschwunden.</p></div>
<div id="attachment_9025" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178592.jpg"><img class="size-full wp-image-9025" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178592.jpg" alt="" width="640" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Für den Steuerwagen des ET 65, Baujahr 1938, war das Lebensende bereits in Sicht. Auch der 1952 in Dienst gestellte ET 56 ist heute Geschichte.</p></div>
<div id="attachment_9026" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178584.jpg"><img class="size-full wp-image-9026" title="" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/08/P8178584.jpg" alt="" width="640" height="349" /></a><p class="wp-caption-text">Die kastenförmige E 10 und die schon umgezeichnete 110 mit Bügelfalte. Links neben ihr sind am Südflügel Bahnpostwagen aufgereiht. (Alle Fotos: Friedhelm Weidelich)</p></div>
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		<title>Müngstener Brücke wieder befahrbar</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 12:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer, wenn es in Stuttgart angeblich hoch hergeht und klar wird, dass sich die DB Mobility Logistics AG noch bei jedem Auslandsengagement verhoben hat, präsentiert die Unternehmenskommunikation der Deutschen Bahn gute Nachrichten: 1. Wie die Deutsche Bahn heute ausgewählten Journalisten und Pressediensten mitgeteilt hat, ist die Müngstener Brücke ab Montag nächster Woche wieder befahrbar. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer, wenn es in Stuttgart angeblich hoch hergeht und klar wird, dass sich die DB Mobility Logistics AG noch bei jedem <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:problemtochter-db-schenker-deutsche-bahn-vor-rueckzug-aus-us-frachtgeschaeft/60067336.html">Auslandsengagement</a> verhoben hat, präsentiert die Unternehmenskommunikation der Deutschen Bahn gute Nachrichten:</p>
<p>1. Wie die Deutsche Bahn heute ausgewählten Journalisten und <a href="http://www.bahnaktuell.net/?p=71791">Pressediensten</a> mitgeteilt hat, ist die Müngstener Brücke ab Montag nächster Woche wieder befahrbar. Hier ist sie online versteckt als &#8220;<a href="http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/verkehrsmeldungen/nrw/nrw20110621.html">Verkehrsmeldung</a>&#8220;.</p>
<p>2. Kurz bevor heute mit Alstom der Liefervertrag für die Lint-Züge für das im März gewonnene <a href="http://railomotive.com/2011/03/kolner-dieselnetz-geht-ende-2013-an-db-regio-rheinland/">Dieselnetz</a> Köln unterschrieben wurde, teilte die DB mit der wieder einmal falschen Baureihenbezeichnung &#8220;ET 422&#8243;, dass die Alstom-S-Bahn-Züge an Rhein und Ruhr wieder normal fahren könnten, nachdem Softwarefehler behoben seien. Die Bezeichnung &#8220;ET&#8221; wurde <strong>Ende 1967</strong> von der Deutschen Bundesbahn aufgegeben und durch die &#8220;4&#8243; in der Baureihennummer ersetzt.</p>
<div id="attachment_8532" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/06/Vertrag-Dieselnetz-Köln.jpg"><img class="size-full wp-image-8532" title="Vertrag Dieselnetz Köln" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/06/Vertrag-Dieselnetz-Köln.jpg" alt="" width="640" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Alstom</p></div>
<p>Und weil das im Nachrichtenstrom weitgehend unterging: Hartmut Mehdorn drohen Schadenersatzansprüche von der Deutschen Bahn, berichtet die <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/bahn-prueft-klage-gegen-ex-chef-mehdorn/-/1472780/8569908/-/index.html">Frankfurter Rundschau</a>, bei der recherchefreudige Journalisten arbeiten. Irgendwie auch eine gute Nachricht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alstom: Duplex TGV, Transmashholding, Lint</title>
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		<pubDate>Tue, 31 May 2011 10:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Alstom bringt TGV Duplex in Betrieb und übernimmt 25 % der russischen Transmashholding]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich nur wiederholen: Die Pressearbeit von Alstom ist dürftig und, was die Pariser Zentrale betrifft, nicht vorhanden. Sie scheint sich auf die Grande Nation und die etablierten englischsprachigen Fachzeitschriften zu beschränken.</p>
<p>Zufällig stieß ich auf eine Meldung über die Inbetriebnahme der neuen doppelstöckigen <strong><span style="color: #000000;">Duplex TGV für die SNCF</span></strong>, die auch nach Deutschland kommen sollen. Die <a href="http://www.alstom.com/news-and-events/press-releases/first-3rd-generation-Duplex-TGV-train-set-to-SNCF/">Pressemitteilung</a> ist in Englisch, Alstom fand es nicht nötig, sie auch auf Deutsch ins Netz zu stellen (und ich habe keine Zeit, sie zu übersetzen). Aussageschwach ist auch das briefmarkengroße Foto auf der Startseite der Pressemeldungen.</p>
<p>Spannender für die Mitbewerber ist eine vier Tage alte Alstom-Pressemitteilung, denn <strong><span style="color: #000000;">Alstom ist beim russischen Lok- und Wagenbauer Transmashholding eingestiegen</span></strong>:</p>
<p><span style="color: #333399;">Alstom has finalised its partnership agreement with Transmashholding by acquiring a 25% stake (plus one share) of TMH, the leading Russian rail manufacturer. The deal was closed after Alstom received all approvals of the appropriate Russian authorities. The Federal Antimonopoly Service, Russia’s anti-trust agency, and the Government Commission on foreign investments in strategic sectors issued a favourable decision for this deal. Approval was previously granted by the EU, Ukrainian and Kazakh authorities.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">The closing of the deal took place on 27 May in Amsterdam, head office of Transmashholding&#8217;s parent company, The Breakers Investments BV. Alstom made an initial payment of USD75 million (approximately 53 million euros) to the selling shareholders. The remainder of the price will be calculated using a computation method agreed upon by both French and Russian parties and based on TMH operating results over a four-year period (2008-2011). Alstom will hold two seats on the TMH board of directors.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">“This signing culminates several years of partnership and intense collaboration between our two companies », said Patrick Kron, chairman and CEO of Alstom. “Russia represents a key market for Alstom in our three businesses, and we are very proud that Transmashholding and its shareholders chose Alstom to help them modernize the Russian rail sector”, he added.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">Alstom and Transmashholding entered into a strategic partnership in 2008 with the objective of fully meeting the 1520 railway market’s* needs for high-performing rolling stock. The companies are currently working on the joint development of the EP20 double-systems passenger electrical locomotive and the 2ES5 asynchronous mainline freight electrical locomotive. Employing Alstom’s latest technology, the locomotives are designed at the “TRTrans” engineering centre, a joint venture of Alstom and TMH based in Novocherkassk. A second joint company dedicated to the manufacturing of rolling stock key-components will be established in the coming months.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">In 2010, Russian Railways (RZD) awarded Alstom and TMH a contract for manufacturing 200 new-generation electric passenger locomotives (EP20), and Kazakh Railways (KTZ) has awarded a contract for 295 electric freight and passenger locomotives.</span></p>
<p><span style="color: #333399;">*The «1520» rail market designates the CIS countries where the track gauge is 1,520 mm, compared with the standard UIC gauge of 1,435 mm. This zone groups together mainly Russia and the States of the ex-URSS, the Baltic States, Mongolia and Finland.</span></p>
<p>Und noch etwas habe ich bei <a href="http://www.eurailpress.de/article/view/72/schleswig-holstein-6484-voruebergehend-stillgelegt.html">Eurailpress</a> entdeckt: Neue 648-Züge (&#8220;Coradia Lint&#8221;) von Alstom wurden in Schleswig-Holstein aus dem Verkehr gezogen, weil sich <strong>bei Zugbegegnungen durch den Luftdruck die Türen öffnen</strong>. Wohl nicht <a href="http://www.tram-braunschweig.de/index.php?page=Thread&amp;threadID=3678">ungewöhnlich</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stadler mit Rekord-Auftragseingang und Währungsproblem</title>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 09:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8304" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg"><img class="size-full wp-image-8304" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/05/P1000497.jpg" alt="" width="640" height="331" /></a><p class="wp-caption-text">FLIRT der Eurobahn mit Personalwerbung (Foto: FW)</p></div>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><span style="font-size: small;">Peter Spuhler, CEO und Inhaber der Stadler Rail Group, blickte heute auf das Geschäftsjahr 2010 zurück. Hier die nur leicht redigierte Pressemitteilung (die Schrift lässt sich im Browser vergrößern):</span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Das Jahr 2010 war für die Stadler Rail Group erneut erfolgreich. Der Umsatz liegt mit CHF 1.077 Mio. leicht über dem Niveau der Vorjahre. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2.866 Mio. wurde ein Rekordergebnis erzielt. Besonders gut entwickelt hat sich in den vergangenen Jahren die Division Deutschland. Sie hat u. a. mit dem Doppelstocktriebzug KISS je einen Auftrag bei der <strong>S-Bahn-Berlin</strong> und bei der Luxemburgischen Staatsbahn <strong>CFL</strong> gewonnen und damit die neue Fahrzeugfamilie in zwei weiteren Märkten durchgesetzt. Diese sowie weitere Erfolge speziell im Marktsegment der Straßenbahnen erlauben es, die <strong>Kapazitäten der Division Deutschland um rund 50 % zu erhöhen und bis 2013 weitere 300 Arbeitsplätze aufzubauen</strong>.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Kapazitäten an den drei Schweizer Standorten sind bis mindestens Mitte 2013 gut ausgelastet. <strong>Der starke Franken setzt aber der Division Schweiz verstärkt zu.</strong> Es ist deshalb unsicher, ob hier das Produktionsniveau auch nach Mitte 2013 gehalten werden kann. Dies gilt speziell für den größten Standort in Bussnang. Der Verwaltungsrat wird durch Dr. Christoph Franz (Lufthansa) und Rolf Friedli (Capvis Private Equity) verstärkt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Flaggschiffe auf der Schiene</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im Jahr 2010 kamen die neuen Stadler-Flaggschiffe erstmals auf das Schienennetz: Der neue Doppelstockzug </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>K</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">omfortabler </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">nnovativer </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">purtstarker </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>S</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">-Bahntriebzug) für die SBB und der Intercity-FLIRT mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Norwegischen Staatsbahnen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (NSB). Der Umsatz betrug CHF 1.077 Mio., dies sind CHF 38 Mio. mehr als 2009. Für das laufende Jahr 2011 ist ein Umsatzsprung auf CHF 1,45 Mrd. budgetiert. Es beginnt die Serienauslieferung der NSB-FLIRT und der SBB-KISS. Mit dem Fahrplanwechsel kommen die sieben </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>I</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ntercity-KISS mit Höchstgeschwindigkeit 200 km/h</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbahn</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> (Österreich) zwischen Wien und Salzburg in den Fahrgastbetrieb.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Verkaufserfolge 2010</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail musste im vergangenen Jahr zur Kenntnis nehmen, dass der Doppelstock-Auftrag für den Fernverkehr der SBB an Bombardier vergeben wurde. Die Enttäuschung darüber war sehr groß. Dieser verlorene Auftrag, der ab 2013 in der Produktion der Division Schweiz voll wirksam geworden wäre, muss mit Bestellungen aus dem Ausland kompensiert werden. Das ist </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Stadler Rail im vergangenen Jahr gelungen. Ob dies mit dem starken Schweizer Franken auch ab Mitte 2013 möglich bleibt, ist äußerst unsicher. Mit einem Bestellungseingang von CHF 2,87 Mrd. hat Stadler Rail den <strong>höchsten Auftragseingang ihrer Geschichte</strong> erreicht, gut 200 Mio. über dem Wert des bisherigen Rekordjahres 2008.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Zu den Verkaufserfolgen zählen unter anderem:</span></span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Acht </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>KISS </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Luxemburgische Staatsbahn </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">CFL für den Grenzverkehr zwischen </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">Luxemburg und Deutschland. Damit hat sich der KISS in nur zwei Jahren in vier Ländern (Schweiz, Österreich, Deutschland und Luxemburg) sowohl im S-Bahn- als auch im Intercity-Segment etabliert.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Breitspur-FLIRT </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Weißrussland und Estland. Dank des Breitspur-FLIRT für Helsinki konnte das Tor zum Osten weiter aufgestoßen werden. Estland und Weissrussland haben sich vom wintertauglichen FLIRT-Helsinki (bis -40°C) überzeugt und insgesamt 48 Fahrzeuge bestellt.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Weitere </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Bestellungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">kamen aus Tschechien, Italien, Deutschland und der Schweiz. Bis Mitte Mai 2011 wurden, seit Lancierung im Jahr 2004, 669 FLIRT</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verkauft.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Erfolgreich hat sich auch das </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Straßenbahngeschäft </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">entwickelt. Im Jahr 2010 bestellten Stuttgart, Genf, Bergen und Bochum/Gelsenkirchen Stadler-Trams.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die grösste und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/02/staerkste-zahnradloks-der-welt-kommen-aus-der-schweiz/">stärkste Zahnradlok der Welt</a></strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">: Stadler liefert sieben Loks an das brasilianische Cargo-Unternehmen MRS Logistica S.A. für die Güterstrecke von Sao Paulo zum Hafen in Santos.</span></span></span></li>
<li><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong><a href="http://railomotive.com/2010/07/sbb-cargo-bestellt-hybrid-rangierloks-bei-stadler/">Hybridloks</a> </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">für Zustell- und Rangierdienst: SBB Cargo bestellte 30 dieser neuentwickelten umweltfreundlichen Loks.</span></span></span></li>
</ul>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Märkte</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Mit den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>FLIRT-Weißrussland</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, die seit März 2011 ausgeliefert werden, stellt Stadler Rail erstmals Fahrzeuge für ein Land der ehemaligen Sowjetunion her. Stadler Rail hofft, mit diesem Breitspur-FLIRT in weiteren </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>GUS-Staaten </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Fuß zu fassen. Das Potenzial ist groß, denn die bestehenden Flotten müssen erneuert werden.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Im April 2011 eröffnete Stadler Rail eine Tochtergesellschaft in den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>USA</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Der bisherige Erfolg auf dem US-Markt mit Verträgen über insgesamt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>37 Gelenktriebwagen (GTW) </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">in New Jersey </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">und Texas (<a href="http://railomotive.com/2010/03/kleiner-nahverkehrsversuch-in-austin-texas/">Austin</a> und Denton) hat Stadler Rail veranlasst, ihre Präsenz in Nordamerika zu verstärken.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">In </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Indien </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beteiligt sich Stadler mit </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ABB und Titagarh </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">(indischer Rollmaterialhersteller) an der Ausschreibung der Indischen Staatsbahnen über rund 1.000 Hochflurzüge für </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Westbengalen</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Neben dem Konsortium um Stadler Rail haben sich sieben weitere Anbieter präqualifiziert. Die Ausschreibung wird voraussichtlich im 2012 entschieden. Gelingt es Stadler Rail, in Indien zum Zug zu kommen, werden entsprechende Produktionskapazitäten vor Ort aufgebaut.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau der Werke – zusätzliche Arbeitsplätze<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nach den Investitionen der letzten zwei Jahre von rund CHF 100 Mio. im Ausbau der Division Schweiz ist derzeit ein </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Ausbau in Deutschland </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">im Gange. Dieser ist möglich dank der zahlreichen Erfolge der Division Deutschland. Unter der Leitung von Michael Daum und seinem Team blühte das im Jahr 2000 von Adtranz übernommene Werk auf. Damals zählte es </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>1</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">97 Mitarbeiter und war von der Schliessung bedroht. Heute sind bereits 800 Mitarbeiter beschäftigt und der nächste Ausbauschritt ist bereits eingeleitet. Bis ins Jahr 2013 werden in Berlin und Brandenburg die Kapazitäten ausgeweitet und die Zahl der Mitarbeiter um rund 300 auf über 1.100 erhöht. Es entstehen zwei neue Standorte: In Berlin-Hohenschönhausen wird ein zusätzlicher Montagestandort aufgebaut. Die Kapazitäten der Endmontage werden dadurch um ca. 50 % steigen. In Berlin-Reinickendorf entstehen eine Aluminium-Rohwagenkastenfertigung und eine Lackiererei. Hier werden künftig die Wagenkästen für die deutschen und luxemburgischen KISS geschweißt. Mit diesem weiteren Ausbau wird Stadler Rail seit 2009 in den Divisionen Schweiz und Deutschland je 650 neue Arbeitsplätze geschaffen haben.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Neue Geschäftsfelder<br />
</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Immer mehr Kunden wollen neben Fahrzeugen auch </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Serviceleistungen </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">beschaffen. In diesem wachsenden Geschäftsfeld möchte sich Stadler Rail verstärkt engagieren. Um die spezifischen Bedürfnissen dieser Kunden optimal zu erfüllen, wurde die </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Division Service </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">gegründet. Sie bündelt alle Service- und Unterhaltswerke, die vormals in der Division International gruppiert waren. Es sind diese: Stadler Algier (Algerien), Stadler Pusztaszabolcs (Ungarn), Stadler Meran (Italien). In den nächsten Wochen wird Stadler Linz gegründet, die den Unterhalt der Intercity-KISS für die Westbahn durchführen wird.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Die verbleibenden Standorte der vormaligen Division International, namentlich die Endmontage in Siedlce (Polen), der Rohwagenkastenbau in Szolnok (Ungarn) und das Engineering in Prag </span></span></span><span style="font-family: Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;">(Tschechien,) wurden in der Division Zentraleuropa zusammengefasst. Beide Divisionen werden von Jürg Gygax geleitet.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Änderungen in Verwaltungsrat und Konzernleitung </strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Bei der heutigen Generalversammlung wurden </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG, und </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Rolf Friedli</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, Partner der Capvis Private Equity AG, in den Verwaltungsrat gewählt.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Christoph Franz</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"> führt als Vorstandsvorsitzender erfolgreich die Deutsche Lufthansa AG, eine der größten Fluggesellschaften der Welt. Er ist aber auch ein ausgewiesener Kenner der Schienenfahrzeugbranche. Als </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>ehemaliger Vorstand für den Personenverkehr der Deutschen Bahn DB </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verfügt er über viel Wissen und Erfahrung sowie über ein breites Netzwerk in diesem Umfeld. Rolf Friedli ersetzt </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Alexander Krebs</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">, der im vergangenen Jahr als Partner aus der Capvis Private Equity AG ausgetreten ist. </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Dr. Beat Lüthi </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">verzichtet auf eine Wiederwahl. Peter Spuhler: „Ich danke Beat Lüthi und Alexander Krebs für ihr hohes Engagement und die lösungsorientierte Zusammenarbeit.“ </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Hans Kubat </strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">ist Ende 2010 nach erfolgreicher Managementtätigkeit in der Schienenfahrzeugindustrie in den verdienten Ruhestand getreten. Kubat war seit 1997 CEO von Stadler Altenrhein.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Zukunftsaussichten</strong></span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Wie sich die Auftragslage mittelfristig entwickeln wird, ist schwierig abzuschätzen. Der starke Franken setzt Stadler Rail und speziell der Division Schweiz stark zu. Im Durchschnitt werden rund zwei Drittel der Fahrzeuge aus dieser Division ins Ausland exportiert. Diese Kapazitäten sind bis Mitte 2013 ausgelastet. Ob dieses Produktionsniveau auch danach gehalten werden kann, ist angesichts der Wechselkursentwicklung äußerst unsicher.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Um den Kostendruck zu reduzieren, hat Stadler Rail erste Massnahmen ergriffen und den </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;"><strong>Materialeinkauf im Euro-Raum erhöht</strong></span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. Angesichts des größeren Auftragseingangs bleibt das Einkaufsvolumen bei den Schweizer Lieferanten unverändert. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung prüfen die Entwicklung laufend und werden bei Bedarf weitere Maßnahmen umsetzen.<br />
</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Stadler Rail wird alles daran setzen, um die aufgebauten Kapazitäten und Arbeitsplätze zu sichern. Sie treibt Innovation und Produktverbesserung voran, um die Kundenbedürfnisse noch besser zu erfüllen, und wird sich bei den anstehenden wichtigen Ausschreibungen, wie beispielsweise bei der Trambeschaffung von Zürich (Verkehrsbetriebe Zürich, VBZ) oder von Basel (Basler Verkehrsbetriebe, BVB), voll engagieren.</span></span></span></p>
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