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	<title>Railomotive &#187; Amtrak</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Vielfahrer Joe Biden wurde ein Amtrak-Bahnhof gewidmet</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Mar 2011 17:16:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Samstag wurde der amerikanische Vizepräsident Joe Biden von Amtrak geehrt: Der Bahnhof von Wilmington, Delaware, erhielt den Namen Joseph R. Biden, Jr.. Der prachtvolle Bahnhof mit Gleisen in Hochlage wurde von Eisenbahn-Vielfahrer Biden 36 Jahre lang benutzt, als er 7000 Mal als US-Senator nach Washington pendelte und abends wieder bei seiner Familie sein wollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7981" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/STAT-WIL-Wilmington-DE-Daybreak-Standard-Press-Release-Edition-DSC_0273-20101223-Riddell_k.jpg"><img class="size-full wp-image-7981" title="STAT WIL Wilmington DE Daybreak Standard Press Release Edition DSC_0273 20101223 Riddell_k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/03/STAT-WIL-Wilmington-DE-Daybreak-Standard-Press-Release-Edition-DSC_0273-20101223-Riddell_k.jpg" alt="" width="640" height="448" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bahnhof Wilmington, Delaware wurde Vizepräsident Biden gewidmet (Foto: Amtrak)</p></div>
<p>Am Samstag wurde der amerikanische Vizepräsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joe_Biden">Joe Biden</a> von Amtrak geehrt: Der Bahnhof von Wilmington, Delaware, erhielt den Namen Joseph R. Biden, Jr.. Der prachtvolle Bahnhof mit Gleisen in Hochlage wurde von Eisenbahn-Vielfahrer Biden 36 Jahre lang benutzt, als er 7000 Mal als US-Senator nach Washington pendelte und abends wieder bei seiner Familie sein wollte.</p>
<p>Nach zwei Jahren ist die 37,7 Millionen teure Renovierung des 1907  gebauten Gebäudes abgeschlossen. Die amerikanische  Schienen-Personenverkehrsgesellschaft Amtrak nahm das zum Anlass für die Ehrung  und einen Tag der Offenen Tür, an dem die historischen Wartesäle und  modernisierte SEPTA-Wagen mit einer zum 40-jährigen Amtrak-Jubiläum  umlackierten Lok (einer “Genesis”) gezeigt wurden. Der Bahnhof wurde von  Architekt Frank Furness (1839-1912) gestaltet, der Hunderte von  Eisenbahnbauten entwickelte. Wilmingon war sein letztes großes Werk.</p>
<p>Kurzbericht in der <a href="http://www.huffingtonpost.com/2011/03/19/vice-president-biden-gets_n_837999.html">Huffington Post</a>. Fotos in <a href="http://www.delawareonline.com/apps/pbcs.dll/gallery?Avis=BL&amp;Dato=20110319&amp;Kategori=PHOTOS01&amp;Lopenr=103190803&amp;Ref=PH">Delawareonline</a>.</p>
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		<title>Bei Amtrak sind Waffen willkommen</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 18:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Amtrak befördert seit Dezember 2010 auch Waffen und Munition im Gepäckwagen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7302" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/01/AmtrakTrains.jpg"><img class="size-full wp-image-7302" title="AmtrakTrains" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2011/01/AmtrakTrains.jpg" alt="" width="640" height="893" /></a><p class="wp-caption-text">Ausschnitt aus TRAINS Februar 2011</p></div>
<p>Unmittelbar nach dem Attentat auf die demokratische US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords las ich in &#8220;Trains&#8221; eine Meldung, die unter der schönen Überschrift &#8220;This car is packing heat&#8221; = &#8220;In diesem Wagen ist heiße Ladung&#8221; die seit Ende 2010 neuen Beförderungsbedingungen bei der amerikanischen Personenfernverkehrsgesellschaft Amtrak schildert. Ein gottesfürchtiger republikanischer US-Senator und – natürlich – die geliebte National Rifle Association haben durchgesetzt, dass Reisende im Gepäckwagen von Amtrak-Zügen zum persönlichen Schutz am Zielort ein kleines Waffenlager mitnehmen können. Insgesamt bis zu 23 Kilo. Man muss den Transport 24 Stunden vorher anmelden und kann nur in Bahnhöfen einsteigen, die noch besetzt sind, was eher selten bei den Landbahnhöfen der Fall ist, in deren Nähe man Elchgewehre und Bärentöter (bis zu 1575 mm lange Gewehre sind erlaubt) sofort gezielt einsetzen könnte.</p>
<p>Aber auch die Sporttasche mit der ordentlich in einem Futteral verstauten Pistole darf nun im Gepäckwagen abgegeben werden. Dazu bis zu 11 Pfund Munition, was für eine nette kleine Schießerei unter Schutzgelderpressern oder die so beliebten Massaker in Schulgebäuden ausreichen dürfte. Vorsichtshalber sollte man den Transport in solchen Fällen aber unter einem falschen Namen registrieren, um die Täterermittlung nicht unnötig zu beschleunigen. Ein Auszug aus den <a href="http://www.amtrak.com/servlet/ContentServer?c=Page&amp;pagename=am%2FLayout&amp;cid=1248542758975">Beförderungsbedingungen</a>:</p>
<p><em>All firearms (rifles, shotguns, handguns, starter pistols) must be  unloaded and in an approved, locked hard-sided container not exceeding  62&#8243; L x 17&#8243; W x 7&#8243; D (1575 mm x 432 mm x 178 mm). The passenger must  have sole possession of the key or the combination for the lock to the  container. The weight of the container may not exceed 50 lb/23 kg.</em></p>
<p>Damit sich Waffennarren unterwegs nicht mal schnell eine Knarre aus dem Gepäckwagen holen und Raubüberfälle auf die zuweilen langsam dahinkriechenden und Güterzügen ausweichenden Fernzüge soweit wie möglich erschwert werden, installiert Amtrak für über 2 Millionen Dollar in 142 Wagen abschließbare Schränke.</p>
<p>Der kostenlose Service soll sich auszahlen. Vermutlich, weil sich Amtrak ein paar Kunden mehr verspricht, die ihre Lieblinge aus bekannten Gründen im Flugzeug nicht mitnehmen können.</p>
<p>Die Marketingabteilung von DB Fernverkehr ist ja für alle Ideen aus dem Flugverkehr sehr aufgeschlossen und hat ihre Fernzüge seit Jahren geschickt als Alternative zum Flugverkehr platziert, was sich in hohen Preisen, &#8220;Service am Platz&#8221;, Verspätungen und wenig Stauraum für Menschen und Gepäck niederschlägt. Nur die redundante, also mehrfach vorhandene Klimaanlage, konnte aus Kostengründen noch nicht aus dem Flugzeugbau übernommen werden.</p>
<p>Der Marketingabteilung sei dieser bahnbrechende Service aus den USA jedenfalls wärmstens empfohlen. Am besten unterstützt von einer breit angelegten Werbekampagne in den Waffenzeitschriften und – unbedingt viral – in Facebook und anderen unsozialen Medien. Stilvoll ergänzt durch die brünierte Spezial-<span style="color: #ff0000;"><strong>BahnCard Rail&#8217;N'Gun</strong></span> mit 20 % Aufschlag und einem Fläschchen Waffenpflegeöl Ballistol, das auch sonst beim Überleben hilft. Der Waffen tragende baden-württembergische Justizminister Ulrich Goll (FDP) dürfte einer der ersten sein, der seinen lauten Ferrarisitz gegen einen leisen ICE-Platz 1. Klasse eintauscht. Das Waffenabteil kann die Bahn diskret in einer der Toiletten einrichten, die &#8220;vorübergehend außer Betrieb&#8221; sind.</p>
<p>Der prestigefördernde Aufmerksamkeitseffekt, der bei der Waffenübergabe zugunsten von Managern und Politikern mit unterentwickeltem Selbstbewusstsein oder professionell bedingten seelischen Deformierungen generiert wird, sollte marketingtechnisch nicht unterschätzt werden. Zumal in Zeiten, in denen fast jeder Durchschnittsbürger ein iPhone bei sich trägt.</p>
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		<title>Gibt es Eisenbahner mit Herz?</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/12/gibt-es-eisenbahner-mit-herz/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 18:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz pro Schiene]]></category>
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		<category><![CDATA[DB]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Allianz pro Schiene sucht Eisenbahner mit Herz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/12/logo_eisenbahner_herz.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-6884" title="Druck" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/12/logo_eisenbahner_herz-1024x304.jpg" alt="" width="717" height="213" /></a></p>
<p>Ist die Weihnachtspost schon weg? Dann wird&#8217;s aber Zeit!</p>
<p>Wenn Sie die Post schon im Briefkasten oder frisch gemailt haben und die Schreibabteilung im Gehirn noch warm und elastisch ist, sollten Sie – der Jahreszeit angemessen – in sich gehen und <strong>an Schönes denken</strong>. Denn Verspätungen wegen 3 mm Schnee auf den Schienenköpfen, ungepflegte Weichen, ICE-Triebköpfe mit halber Leistung und Bahnsteige mit Beinbruchgarantie oder großstädtischem Müllhalden-Look haben wir genug.</p>
<p>Aber haben wir auch genug freundliche Mitarbeiter bei der Bahn? Ich denke schon, auch wenn ich mir selten mal ihren Namen gemerkt habe. Wenn Sie ein besseres Namensgedächtnis haben und sich über eine(n) nette(n) Zugbegleiter(in) – ich hasse das Binnen-i und die zeilenschindenden &#8220;Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter&#8221;–, sich über einen schlagfertigen Servicemitarbeiter gefreut haben oder am seltenen Schalter (heißt jetzt bei der DB, glaube ich, Personal Travel Service Face to Face Dialog &amp; Fulfillment Center oder so) mit Engagement beraten wurden, von aufopferungsbereiten Zugbegleitern vor dem Erfrierungstod gerettet, Ihren Kinderwagen die Treppe hinunter getragen haben, Sie mit Verständnis durch Automatenmenüs geführt oder bei übervollem Zug ohne erhöhtes Beförderungsentgelt in die 1. Klasse verfrachtet wurden, ist das eine Lobpreisung wert. Linda (siehe oben) lacht Sie bereits hoffnungsvoll an.</p>
<p>Solche <strong>Geschichten über Eisenbahner mit Herz</strong> sammelt noch bis zu Silvester die Allianz pro Schiene, die <a href="http://www.allianz-pro-schiene.de/eisenbahner-mit-herz/">hier</a> Näheres dazu schreibt. Als Preis lockt ein Romantikwochenende zu Zweit, mit kostenloser Bahnfahrt. Schreiben müssen Sie rechtzeitig. Verreisen können Sie später, wenn die Züge nach der täglichen medial aufbereiteten <em>Schneekatastrophe</em> (formerly known as winter) wieder halbwegs pünktlich fahren.</p>
<p>PS: Falls Ihnen das zu wenig mondän ist und Sie lieber mit Amtrak durch die USA reisen: Auch Amtrak hat einen <a href="www.amtrakperfectdaycontest.com">Wettbewerb</a>, in dem Sie Ihren perfect day im Zug beschreiben können. English language, please.</p>
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		<title>Siemens sammelt Lok-Aufträge ein</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/11/siemens-sammelt-auftraege/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 19:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[Siemens liefert 70 Elektroloks an Amtrak und 2 Mehrsystemsloks an die italienische Bahngesellschaft Ferrovie Udine Cividale (FUC).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die anderen Fahrzeughersteller etliche Aufträge verbuchen konnten, hat nun auch Siemens eine Erfolgsstrecke. Zehn Züge für den Eurostar (und ein schlechter französischer Verlierer), 70 Loks für Amtrak und erstmals immerhin zwei Loks für Italien.</p>
<p>Amtrak bestellte bei Siemens 70 elektrische Lokomotiven vom Typ „<span style="color: #0000ff;">Amtrak Cities Sprinter</span>“ im Wert von rund 338 Millionen Euro. Damit verkauft Siemens erstmals Lokomotiven auf dem wichtigen amerikanischen Markt, der zuletzt ein durchschnittliches Auftragsvolumen von rund 1,5 Milliarden Euro jährlich aufwies. Die ersten Fahrzeuge sollen 2013 geliefert werden.</p>
<div id="attachment_6321" class="wp-caption alignnone" style="width: 646px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/Amtrak-Siemens-ACS-64.jpg"><img class="size-full wp-image-6321" title="Amtrak Siemens ACS-64" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/Amtrak-Siemens-ACS-64.jpg" alt="" width="636" height="456" /></a><p class="wp-caption-text">Die erste Siemens-Ellok für Amtrak (Bild: Amtrak/Siemens)</p></div>
<p>Die Cities Sprinter sind Teil einer umfangreichen Flotten-Erneuerung in den kommenden 14 Jahren, die Amtrak im Personenverkehr auf dem sogenannten Northeast Corridor startet. Dieser Korridor zwischen Boston und Washington ist mit 2600 Verbindungen täglich die verkehrsreichste Fernverkehrslinie der USA. Insgesamt sollen in die Modernisierung 11 Milliarden US-Dollar investiert werden. „Der Schienenverkehr ist in den letzten Monaten in den Fokus der Infrastrukturentwicklung der USA gerückt und erfährt eine starke Unterstützung durch die amerikanische Regierung. Mit dem Cities Sprinter liefern wir das erste Mal eine Siemens-Lok für den amerikanischen Markt, den zweitgrößten Lokomotivenmarkt weltweit“, sagt Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Mobility. „Der Auftrag zeigt, dass wir die passenden Lösungen im Regional- und Fernverkehr für die USA anbieten können“, so Grundmann weiter.</p>
<p>„Amtrak ist ein sehr bedeutender Verkehrsbetrieb im Nordosten der USA. Moderne Lokomotiven sind entscheidend dafür, den hohen Ansprüchen unserer Passagiere in puncto Verlässlichkeit entsprechen zu können und der wachsende Nachfrage in den kommenden Jahren gerecht zu werden”, sagte Joseph Boardman, CEO und Vorstandsvorsitzender von Amtrak.</p>
<p>Die Amtrak Cities Sprinter basieren auf den Eurosprinter- und Vectron-Produktlinien von Siemens. Sie sind für die drei Fahrspannungen 25 kV, 12,5 kV und 12 kV ausgerüstet und erreichen eine Leistung von bis zu 6,4 MW. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen erreichen sie damit eine wesentlich höhere Leistung. Im Betrieb mit bis zu 18 Wagen pro Zug und einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h ist so eine schnellere Taktung möglich. Amtrak kann damit deutlich mehr Passagiere auf der gleichen Strecke befördern.</p>
<p>Einzelne Komponenten wurden neu entwickelt, um die US-Normen und die Spezifikationen von Amtrak zu erfüllen. Die Cities Sprinter erfüllen die neuesten Sicherheitsanforderungen und Crash-Normen der Federal Railroad Administration (FRA). So hat der verstärkte Wagenkasten eine spezielle Knautschzone und erlaubt eine kontrollierte Deformation bei einem Zusammenstoß.<br />
Eine weitere neue Vorschrift ist ein Sicherheitskäfig um die Fahrerkabine, der den Lokführer im Kollisionsfall schützt. Zudem wurde ein Aufkletterschutz integriert. Neben der Sicherheit wurde besonders auf die Wartungsfreundlichkeit großer Wert gelegt. Antriebsmotor und Radsätze können jeweils einzeln entfernt werden, ohne das Drehgestell absenken zu müssen. Bei einem Tausch dieser Komponenten kann so viel Zeit gespart werden. Auch alle anderen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten wurden vereinfacht, da die Komponenten im Maschinenraum jetzt leichter zugänglich sind.</p>
<p>Die neuen Lokomotiven werden überwiegend im Siemens-Werk in Sacramento, Kalifornien, gefertigt, das erst im vergangenen Jahr für 26 Millionen US-Dollar erheblich erweitert wurde. Daryl Dulaney, President und CEO von Siemens Industry, Inc., erklärte,  dass der Auftrag 250 &#8220;grüne&#8221; Arbeitsplätze in den USA schaffe. Bereits heute ist Siemens im amerikanischen Nahverkehrsmarkt erfolgreich: Jede dritte Stadtbahn in den USA ist ein Produkt von Siemens.</p>
<p>Nach der Auslieferung der neuen Siemens-Loks will Amtrak alle 20 DC AEM-7 ausmustern, danach auch die 29 AC AEM-7. Die übrigen 21 neuen Loks werden alle 15 Loks der Baureihe HHP-8 ersetzen und für zusätzliche Zugleistungen zur Verfügung stehen.</p>
<div id="attachment_6323" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/SOIMO201006-01_072dpi.jpg"><img class="size-full wp-image-6323" title="Eurosprinter" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/11/SOIMO201006-01_072dpi.jpg" alt="" width="400" height="289" /></a><p class="wp-caption-text">Die Ferrovie Udine Cividale bestellte zwei Mehrsystemloks (Foto: Siemens)</p></div>
<p>Mit dem Auftrag zur Lieferung von zwei Elektroloks ES64U4 (auch bekannt als Taurus) an die italienische Bahngesellschaft <span style="color: #0000ff;">Ferrovie Udine Cividale</span> (FUC) steigt Siemens erstmals in den italienischen Lokomotivenmarkt ein. Die Universallok ist für den Güterverkehr in Italien vorgesehen, soll aber auch grenzüberschreitend in Deutschland, Österreich und Slowenien fahren. Die Lokomotive ist Teil der bewährten Eurosprinterfamilie von Siemens Mobility, von der weltweit bisher über 1.500 Lokomotiven bestellt wurden.</p>
<p>Die beiden Loks haben Zulassungen für Deutschland, Italien, Österreich und Slowenien. Die Fahrzeuge werden in den Siemens-Werken in München und Linz gefertigt und jeweils im Januar und im April 2011 ausgeliefert.</p>
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		<title>Amerika feiert heute seine Eisenbahnen</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 13:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast hätte ich es vergessen: Heute feiert die USA den National Train Day. Man kann etwas tun, Eisenbahnen populärer zu machen. Die Amerikaner haben das Zeug dazu. Wir in Deutschland leider nicht. Oh doch: 175 Jahre deutsche Eisenbahnen findet primär in einer abgedunkelten Halle statt, wie eine DB-Pressemitteilung verrät: Rund 25 historische Fahrzeuge stehen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast hätte ich es vergessen: Heute feiert die USA den <a href="http://www.nationaltrainday.com/">National Train Day</a>.</p>
<p>Man <em><strong>kann</strong></em> etwas tun, Eisenbahnen populärer zu machen. Die Amerikaner haben das Zeug dazu. Wir in Deutschland leider nicht.</p>
<p>Oh doch: <em><span style="color: #ff0000;">175 Jahre deutsche Eisenbahnen</span></em> findet primär in einer abgedunkelten Halle statt, wie eine DB-Pressemitteilung verrät:</p>
<p><em>R</em><em>und 25 historische Fahrzeuge stehen im Nürnberger DB Museum – im Sommer bekommen sie prominenten Besuch: Acht Lokomotiven aus der Anfangszeit der Eisenbahn werden aus England, Österreich, Dänemark, Schweden und Frankreich nach Deutschland reisen und vom 6. August bis 31. Oktober gezeigt &#8211; zusammen mit dem „Adler“ als Lokalmatador. <span style="text-decoration: underline;">In der abgedunkelten Fahrzeughalle des DB Museums</span> werden sie – wie Juwelen der Eisenbahngeschichte – spektakulär inszeniert und um eine Multimediashow mit zeitgenössischen Impressionen ergänzt. Der „Adler“ bekommt unter anderem Gesellschaft von der „Saxonia“ aus Leipzig, der ersten in Deutschland gebauten Dampflok, der „Rocket“ und der „Sans Pareil“ aus England, der „Licaon“ aus Österreich und der „Gamle Ole“ aus Dänemark.</em></p>
<p>Zur Geschichte gehören auch die jüngere Bahnhistorie, Gegenwart und Zukunft. Bei uns nicht. Fahrbereite Dampfzüge sind meist in Vereinshand und schon seit Bundesbahnzeiten schädlich fürs Image. Die Diesel-Oldtimer sind auf Rangierbahnhöfen unentbehrlich. Die moderneren Züge sind alle unterwegs oder in der Werkstatt&#8230; Und die aktuellsten Loks und Triebwagen gehören ja fast alle der Konkurrenz.  ;-)</p>
<p>Na gut, ganz so schlimm ist es mit dem Jubiläum nicht:</p>
<p><em>Veranstaltungen an 17 Bahnhöfen in allen Bundesländern werden ab Juli das Jubiläumsjahr in ganz Deutschland bekannt machen. Jeweils einen Sonntag lang heißt das Motto „Mitfeiern und Mitraten“, denn auf der Bühne gibt es neben Unterhaltung und Information auch ein Publikumsquiz, bei dem man zum Beispiel Reisen mit dem Orient-Express gewinnen kann. Impressionen der Sonderausstellung „Planet Eisenbahn“ machen neugierig auf einen Besuch in Nürnberg. Die „Tourneedaten“: Koblenz 4. April, Kiel 27. Juni, Berlin 4. Juli, Hamburg-Dammtor 11. Juli, Frankfurt am Main 18. Juli, Hannover 1. August, München 8. August, Bremen 15. August, Dresden 22. August, Erfurt 29. August, Schwerin 12. September, Halle 19. September, Bielefeld 25./26. September, Saarbrücken 3. Oktober, Mannheim 10. Oktober, Stuttgart 17. Oktober, Köln 7. November.</em></p>
<p>Ich möchte fast wetten, dass man bei diesen &#8220;Events&#8221; auch einen Audi oder BMW gewinnen kann. Oder eine Flugreise oder einen Umzug mit DB Schenker. DB Mobility Logistics weiß eben, wie man Eisenbahnen populär macht.</p>
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		<title>Bahnreisen durch Amerika</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/03/bahnreisen-durch-amerika/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 14:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von ein paar Korridoren abgesehen, ist es nicht einfach, durch die USA per Bahn zu reisen. Im allgemeinen Hype um die Renaissance der Bahnverkehrs bemüht sich auch die Presse um das Thema Eisenbahnreise und die vorhandenen Möglichkeiten. Denn bis zum Hochgeschwindigkeitsnetz oder wenigstens einer Art von flächendeckendem Personenverkehrsnetz nach europäischem Vorbild wird es noch 20 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von ein paar Korridoren abgesehen, ist es nicht einfach, durch die USA per Bahn zu reisen. Im allgemeinen Hype um die Renaissance der Bahnverkehrs bemüht sich auch die Presse um das Thema Eisenbahnreise und die vorhandenen Möglichkeiten. Denn bis zum Hochgeschwindigkeitsnetz oder wenigstens einer Art von flächendeckendem Personenverkehrsnetz nach europäischem Vorbild wird es noch 20 Jahre dauern.</p>
<p>Die US-Illustrierte <a href="http://www.parade.com/export/sites/default/table_of_content/tableOfContent.html">&#8220;Parade&#8221;</a> machte heute mit den &#8220;schönsten Eisenbahnreisen Amerikas&#8221; auf. <a href="http://www.parade.com/news/2010/03/28-greatest-train-rides-in-america.html">Hier</a> können Sie den Beitrag nachlesen und sich durch 50 Fotos von &#8220;unvergesslichen&#8221; Eisenbahnstrecken- und -zielen klicken, die natürlich auch die unvermeidlichen, äußerst beeindruckenden Museumsbahnen in Colorado und den Napa Valley Wine Train umfassen.</p>
<p>Der Beitrag stammt von Buchautor Stephen Fried, dessen neues Buch über die Erschließung des (nur bei uns so genannten &#8220;Wilden&#8221;) Westens durch Fred Harveys Hotels lesenswert sein dürfte.</p>
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		<title>Amtrak will die Genesis ausmustern</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 07:21:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fernverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hochgeschwindigkeitszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Amtrak]]></category>
		<category><![CDATA[GE]]></category>
		<category><![CDATA[Krupp]]></category>

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		<description><![CDATA[Amtrak will alte Garnituren und Loks bald ausmustern und neue Fahrzeuge kaufen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Joe Boardman, President und CEO der amerikanischen Personenverkehrsgesellschaft Amtrak, will die teilweise erst 20 bis 30 Jahre alte Flotte zu großen Teilen ausmustern, <a href="http://www.railwayage.com/breaking-news/joe-boardman-it-s-time-to-retire-our-fleet.html">meldet Railway Age</a>. Betroffen von der Ausmusterung sind 412 Personenwagen Amfleet I, 122 Amfleet II, 122 Superliner I (Doppelstockwagen), 184 Superliner II, 59 Viewliner, 92 Horizon cars sowie Heritage-Wagen. Es trifft auch 20 Elektroloks AEM-7 und die FP59PH und die aus einer Kooperation von GE und Krupp entstandenen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/GE_Genesis">Genesis-Typen P42DC , P40DC und P32M</a>.</p>
<p>Momentan läuft eine Ausschreibung für 125 einstöckige Reisezugwagen, Schlaf- und Speisewagen sowie 20 Elloks. Die Acela-Hochgeschwindigkeitszüge sollen in diesem Jahr modernisiert werden und Ledersitze, Steckdosen am Platz, bessere Tische und Gepäckablagen erhalten. Die erst zehn Jahre alten Einheiten sollen in absehbarer Zeit durch einen Nachfolger &#8220;Acela II&#8221; ersetzt werden.</p>
<p>Abgesehen von den 8 Mrd. Dollar, die die Obama-Regierung in den flächendeckenden Hochgeschwindigkeitsverkehr stecken will, begreifen die Vereinigten Staaten allmählich, dass die Eisenbahn auch im Langstrecken-Personenverkehr eine sinnvolle Alternative sein kann.</p>
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		<title>Schreib über Amtrak!</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/11/schreib-uber-amtrak/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 09:29:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Amtrak]]></category>

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		<description><![CDATA[Amtrak hat ein neues Internetportal. Bahnfahrer berichten über ihre schönsten Reiseerlebnisse und Fernbeziehungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-amerikanische Personenverkehrsgesellschaft Amtrak hat ihr <a href="http://www.amtrak.com">Internetportal</a> erneuert. Übersichtlich zeigt es, wo Amtrak-Züge fahren und die üblichen Funktionen zum Buchen usw. Auch die Pünktlichkeit der Züge kann verfolgt werden. Die Ausstattung und Sitzkategorien werden gezeigt, ebenso verfügbare Plätze und Preise. Der Hit: Neben Englisch und Spanisch ist das Portal auch <strong><span style="color: #ff0000;">auf Deutsch</span></strong> umschaltbar!</p>
<div id="attachment_1675" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-1675" title="Amtrak-Portal-kl" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/11/Amtrak-Portal-kl.jpg" alt="Whistle Stop: Hier schreiben Bahnfahrer über ihre Erlebnisse mit Amtrak-Zügen" width="640" height="457" /><p class="wp-caption-text">Whistle Stop: Hier schreiben Bahnfahrer über ihre Erlebnisse mit Amtrak-Zügen</p></div>
<p>Amerikaner fahren seit Jahrzehnten kaum noch Bahn und nutzen sie, wenn überhaupt, mehr als Reisevergnügen über weite Strecken. Zwar wird momentan sehr viel über Hochgeschwindigkeitsverbindungen diskutiert, aber der Zeithorizont liegt bei 20 Jahren. Umso schmackhafter muss Amtrak das Bahnfahren jetzt machen. Die Fahrgäste werden aufgefordert, über ihre Bahnfahrt zu berichten. Unter &#8220;Whistle Stop&#8221; (links unten auf der Amtrak-Homepage) finden sich lesenswerte Geschichten über Ferienreisen bis hin zu Fernbeziehungen dank der Bahn.</p>
<p>Als whistle stop bezeichnet man übrigens eine kleine Zwischenstation oder Kleinstadt. So ungefähr den Ort, an dem früher Züge wegen einer Milchkanne gehalten haben. Lang, lang ist&#8217;s her.</p>
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		<title>Züge fotografieren? Nur mit schriftlicher Genehmigung!</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/08/zuge-fotografieren-nur-mit-schriftlicher-genehmigung/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 08:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Amtrak]]></category>
		<category><![CDATA[BNSF]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, als das Fotografieren von Eisenbahnen verboten war, da man ihnen militärische Bedeutung zumaß. Europäische Bilder aus der Zeit um 1870 bis 1920 sind wohl auch deshalb selten, ganz im Gegensatz zu Fotos der amerikanischen Bahnen, die reisende Fotografen von der fortschrittlichen Verkehrstechnologie machten. Heute kann man Bahnanlagen bei Google und Bing [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es gab eine Zeit, als das Fotografieren von Eisenbahnen verboten war, da man ihnen militärische Bedeutung zumaß. Europäische Bilder aus der Zeit um 1870 bis 1920 sind wohl auch deshalb  selten, ganz im Gegensatz zu Fotos der amerikanischen Bahnen, die reisende Fotografen von der fortschrittlichen Verkehrstechnologie machten. Heute kann man Bahnanlagen bei Google und <a href="http://www.bing.com/maps/">Bing</a> (der neuen Microsoft-Suchmaschine) betrachten, Fotoverbote haben in zivilisierten Ländern keine Bedeutung mehr. Nicht einmal bei der Deutschen Bahn, die zumindest in der Theorie jede „kommerzielle Verwertung“, also auch die 20 Euro für das Amateurfoto in der Fanpostille, verfolgt und von ihrem Hausrecht Gebrauch machen darf, wenn jemand im Bahnhof und auf Bahnsteigen fotografiert. Das ist eigentlich genehmigungspflichtig, wie bei Museen oder anderen öffentlichen Gebäuden auch und erst recht auf Privatgelände. Nur von außen dürfen Sie fotografieren, es gilt die Panoramafreiheit. Doch schon eine Aufnahme vom Hochhaus nebenan oder eine am Stativ über die Mauer gehaltene Kamera verletzt geltendes Recht, so wie es der Datenkrake Google mit hoch installierten Streetview-Kameras täglich praktiziert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eisenbahn-Fotografen haben es in Übersee seit den Anschlägen in New York schwer. Die Fotogenehmigung für die Metro dort mag mit viel gutem Willen akzeptabel erscheinen, doch das de-facto-Fotoverbot von Amtrak ist grotesk. Die amerikanische Personenverkehrsgesellschaft verbietet Fotos von ihren Zügen sogar vom Bahnsteig aus, sofern man keine Fahrkarte hat. Nur mit schriftlicher Genehmigung darf man andere Fotos der Amtrak-Züge machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als Spielball der Politik hat es diese Bahn schon lange schwer. Doch fotografierende und filmende Eisenbahnfreunde zu vergraulen, gehört zu den größeren Ungeschicklichkeiten, die man in der Kommunikation machen kann. Mit Schutz vor Terror hat das Verbot nichts zu tun, denn die Fans bringen im Gegenteil zusätzliche Sicherheit, weil sie Unregelmäßigkeiten an der Strecke „ihrer“ Bahn erkennen und melden. Die BNSF nutzt diesen Effekt und fordert Bürger auf, ihre Eisenbahnstrecken im Blick zu haben: <a href="http://www.citizensforrailsecurity.com/index.html">Citizens for Rail Security</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Amtrak stößt Menschen vor den Kopf, die ihre Züge lieben und jederzeit für sie werben. Amerikanische Eisenbahnfreunde wehren sich deshalb gegen diese Einschränkung ihrer verfassungsmäßig garantierten Rechte. Wer erwischt wird, rät die Zeitschrift „Trains“, muss nur seinen Namen angeben und keine Papiere vorzeigen.</p>
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