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	<title>Railomotive &#187; Bus</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Deutsche Bahn verzichtet auf weitere Fernbusse</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 10:23:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn verzichtet überraschend auf den geplanten Busfernverkehr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer dürren, verklemmten Pressemitteilung überraschte die Deutsche Bahn heute die Öffentlichkeit:</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Im Zuge der bevorstehenden Liberalisierung des deutschen Fernbuslinienmarkts hat die Deutsche Bahn nochmals intensiv Chancen und Risiken einer geplanten Marktoffensive geprüft. Ergebnis: Aufgrund der zu erwartenden Volatilität <span style="color: #000000;"><em>(Anm: Was für ein aufgeblasener Begriff! Auf Deutsch sind das Schwankungen von Marktparametern wie z. B. Aktienkurse und Zinsen)</em></span> des Marktes nimmt die DB vorerst Abstand von millionenschweren Investitionen in einen substantiellen Ausbau ihrer Fernbuslinienverkehre.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">„Im Interesse unserer Kunden, unserer Mitarbeiter und des Eigentümers gehen wir keine unnötigen Risiken ein und konzentrieren uns auf das Kerngeschäft“, betont Ulrich Homburg, DB-Konzernvorstand für Personenverkehr. „Die Deutsche Bahn ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Fernbus-Markt aktiv und wird es auch bleiben. Wir fokussieren uns weiterhin mit voller Kraft auf die Verbesserung und den wirtschaftlichen Erfolg des Brot- und Buttergeschäfts.“ </span></p>
<p><span style="color: #ff0000;">Vorerst werde es also kein Engagement über die bestehenden Regionalbus- und Fernbusaktivitäten hinaus geben. „Wir werden die Marktentwicklung weiter beobachten und unsere Geschäftsaktivitäten danach ausrichten“, so Homburg weiter.</span></p>
<p>Das Blabla vom Brot- und Buttergeschäft aus Grubes Sprüchebaukasten könnte ein Hinweis sein, dass im Hintergrund heftige Kämpfe um wegbrechende Gewinne im Fernverkehr laufen. Oder es wehren sich über politische Kanäle die privaten Busunternehmer.</p>
<p>Die DB merkt wahrscheinlich, dass sie sich beim Fernverkehr derart verhoben hat mit den dringend notwendigen und immer wieder hinausgeschobenen Investitionen, dass nicht auch noch eine Busflotte, die letztlich dem Schienenfernverkehr schaden würde, finanziert werden kann.</p>
<p>Ende April hatte die DB einen Prozess gegen ein Kleinstunternehmen <a href="http://www.lto.de/de/html/nachrichten/3094/deinbus_siegt_vor_dem_lg_frankfurt_deutsche_bahn_muss_buskonkurrenz_fuerchten/">verloren</a>, das quasi auf Abruf Busse betreibt: <a href="http://www.deinbus.de">www.deinbus.de</a> Ein lächerlicher, unsouveräner juristischer Kampfs eines Elefanten gegen eine Fliege. Aber die Bahnjuristen wollen ja beschäftigt sein&#8230;</p>
<p>In der <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:oeffnung-des-fernbus-marktes-deutsche-bahn-blaest-fernbus-offensive-ab/60060486.html">FTD</a> wird kolportiert, dass die Fernbus-Absage sogar hochrangige Führungskräfte überrascht hat. Es rumort kräftig hinter den Kulissen der Bahn.</p>
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		<title>Die DB hat die Absicht, bei Siemens Züge zu kaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 20:19:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Siemens]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn investiert nur zögerlich für ICx-Züge]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Pressemitteilung, die sich an Inhaltsarmut und Formulierung mit jeder börsenrelevanten Mitteilung einer amerikanischen Corporation vergleichen lässt, kündigte die  Deutsche Bahn am Gründonnerstag an, mit Siemens einen <strong>Rahmenvertrag</strong> über die Lieferung von &#8220;bis zu 300 ICx-Zügen&#8221; abgeschlossen zu haben. Was nicht als <strong>Auftrag</strong> für 300 Züge verstanden werden darf, sondern nur als <strong>Absichtserklärung</strong>.</p>
<p>Das ist so, als wenn Sie mit Ihrem Lebensmittelhändler einen Vertrag über die Lieferung von &#8220;bis zu 100&#8243; Hühnereiern abschließen, die sie im Lauf eines Jahres beabsichtigen, bei ihm möglicherweise einzukaufen. Zehn nehmen Sie gleich mit. Weil sich der Händler etwas von diesem Riesengeschäft verspricht, gibt er Ihnen nicht nur 10 Prozent Rabatt auf jedes gekaufte Ei, sondern auch eine zusätzliche Frischegarantie und dass jedes zerbrochene Ei in der Packung durch zwei ganze Eier ersetzt wird. Dass Sie am Ende nur 40 bis 50 Eier gekauft haben werden, kann er nicht ahnen. Er hofft eben auf das große Geschäft. Unter Druck kann er Sie nicht setzen, wenn Sie ihren Rahmenvertrag nicht ausschöpfen. Bestenfalls kann er Ihnen im nächsten Jahr den Rabatt verweigern, falls Sie glaubhaft versichern, sonst nie wieder bei ihm überhaupt noch Lebensmittel einkaufen zu wollen.</p>
<p>Originaltext der DB-Pressemitteilung: <em>Aus dem Rahmenvertrag ruft die DB <span style="color: #ff0000;">sofort 130 Züge</span> ab. Der Abruf von weiteren 90 Zügen zu festgelegten Konditionen ist geplant. Die weiteren 80 Züge können durch die DB jederzeit abgerufen werden. Die ersten Züge sollen zum Fahrplanwechsel im <span style="color: #ff0000;">Dezember 2016</span> in den Regeleinsatz kommen. </em><br />
<em>Nach Ablauf der vergaberechtlich zu beachtenden 14-tägigen Warte- und Informationsfrist wollen beide Unternehmen <strong>den Vertrag endgültig zeichnen</strong>.</em></p>
<p>Ja, da können wir uns schon einmal auf fünf weitere Jahre mit einem maroden ICE- und IC-Zugsystem abfinden, bei dem Fahrgäste von der Bundespolizei aus den Zügen hinauskomplimentiert werden, um dann mit 25 Euro abgefunden zu werden. Obwohl die DB ihren Beförderungsvertrag nicht erfüllt und deshalb in Regress genommen werden kann. Oder man wird wegen eines Stromabnehmerschadens über einen Steg in den daneben stehenden Zug verfrachtet, weil ohne Strom keine Klimanlage funktioniert. Zitat eines Bahnsprechers im <a href="http://www.bild.de/regional/hannover/ice/bei-23-grad-klimaanlagen-ausgefallen-17575372.bild.html">Bilderblatt</a>: <em>Bahnsprecher Dirk Pohlmann: „Der Grund dafür ist ein technisches  Bauteil, das ab und an ausfällt. Dadurch kann es in einzelnen Waggons  zu Ausfällen kommen. </em><strong> </strong></p>
<p>Kann man halt nichts machen. Vorbeugende Wartung ist zu teuer.<strong> </strong></p>
<p><strong> </strong>Wenigstens hat DB Fernverkehr diesmal den Fahrgästen Nahtoderlebnisse durch Atemnot und Saunatemperaturen erspart. Was bei diesem Unternehmen bereits als Fortschritt betrachtet werden muss.</p>
<p>DB-ML-Vorstandvorsitzender Grube wird in der Pressemitteilung mit folgendem wichtigen Satz zitiert: <em>Der Vorstandsvorsitzende der DB, Dr. Rüdiger Grube, erklärte: „Der neue ICx wird das Rückgrat unseres Fernverkehrs. Wir treiben also unsere Kunden- und Qualitätsinitiative mit ganzer Kraft voran. Das Wichtigste ist für mich, dass davon zu allererst unsere Kunden profitieren.“ </em>Ach, wirklich? Was hat Grube denn in zwei Jahren bisher bewegt? Primär sein Konto und sekundär seinen Mund, fürchte ich.</p>
<p>Und wie sollen wir diese Andeutung verstehen:  &#8220;<em>Der neue ICx wird das Rückgrat unseres Fernverkehrs.&#8221; </em>Als Ergänzung des ICE-Netzes, als Ersatz dafür, ein Einheitszug für alle Fälle? Und wie soll der Zug aussehen? Kein Wort darüber. Eben eine &#8220;amerikanische&#8221; Pressemitteilung&#8230;</p>
<p>Die Zukunft des Fernverkehrs liegt aber auch auf der Straße, denn DB Fernverkehrs-Vorstand Ulrich Homburg äußerte sich heute in der FTD liebevoll über Fernbusse:</p>
<div><em><strong>FTD</strong> Rechnen Sie damit, dass durch die  Fernbusse ICE-Bahnhöfe in mittelgroßen Städten wie Flensburg oder Erfurt  unwirtschaftlich werden und als solche geschlossen w<strong>erden müssten?</strong></em></div>
<div><em><strong>Homburg</strong> Es kann zu einer Ausdünnung des ICE-Netzes führen &#8211; muss es aber nicht.  Wenn etwa Strecken dann nur noch unwirtschaftlich betrieben werden  können, werden wir möglicherweise handeln müssen. Das könnte im  schwächer ausgelasteten Randnetz der Fall sein. Ob es so kommt, werden  wir aber nach dem Start der Fernbusse sehen.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div>Der Mann des Konjunktivs ist so entschlossen wie sein Chef Grube: Das Brot-und-Butter-Geschäft ist <em>wahnsinnig</em> wichtig, doch am liebsten investiert man im Ausland, weil es sonst ja ein böser Wettbewerber tun könnte und die DB so gut zeigen kann, wie es wirklich geht:</div>
<div>
<div><em><strong>FTD</strong> Sie betonen neuerdings bei jeder Gelegenheit Ihre Auslandspläne. Soll  das nach der Absage des Börsengangs die neue Großmotivation der Bahner  sein?</em></div>
<div><em><strong>Homburg</strong> Erstes Ziel ist,  unseren Kunden im Heimatmarkt wieder die Reisequalität zu bieten, die  sie zu Recht von uns erwarten. Das macht unsere Fahrgäste zufriedener  und uns auch. Und <strong>zweites Ziel ist die Auslandsexpansion</strong>, das stimmt.  <strong>Wir wollen die treibende Kraft sein bei den Liberalisierungs- und  Konzentrationsprozessen</strong>, die sich gerade in Europa auftun.</em> ((Liberalisieren, aber als DB Marktdominanz erstreben? Wozu?)) <em><br />
</em></div>
<div><em><strong>FTD</strong> Ärgerlich nur, dass die Siemens-Züge bisher gar keine Zulassung fürs  Ausland bekommen. Sind Sie überhaupt in der Lage, Ihre hochfliegenden  Expansionspläne umzusetzen?</em></div>
<div><em><strong>Homburg</strong> Die  Pläne sind nicht hochfliegend, eher zurückhaltend. Wir bieten nur  Verbindungen an, die wirtschaftlich tragfähig sind. Und wenn wir nicht  bestimmte Strecken besetzen, tun es andere Bahnkonzerne an unserer  Stelle. Trotzdem starten wir wie geplant ab Dezember gemeinsam mit der  französischen Bahn SNCF die neue Verbindung von Frankfurt am Main nach  Marseille &#8211; statt mit dem ICE fahren wir eben erst mal mit dem  französischen Schnellzug TGV.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
<div>Welche Chancen Homburg sonst noch im Ausland sieht, lesen Sie im <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:bahn-vorstand-homburg-mit-dem-bus-zu-fahren-ist-einfach-billiger/60043587.html">Interview der FTD</a>. Man merkt sehr schnell, was die einzige Kennzahl der DB-Vorstände ist: Marktanteile, Marktanteile<em>. </em>Und damit die Fehlentscheidungen aus Mehdorns und hoffentlich bald endenden Grubes Zeiten nicht ganz so offensichtlich sind, werden halt &#8220;bis zu&#8221; ein paar Milliarden auch bei der deutschen Deutschen Bahn investiert. Bis dahin haben wir eben den bekannten Notbetrieb im Fernverkehr. Originalton Pressemitteilung: <em>Der Rahmenabrufvertrag mit Siemens in Milliardenhöhe umfasst <span style="color: #ff0000;">bis zum Jahr 2030</span> einen <span style="color: #ff0000;">möglichen</span> Lieferumfang von <span style="color: #ff0000;">bis zu 300</span> ICx-Zügen.</em></div>
<div><em><br />
</em></div>
</div>
<div><strong>Was im Klartext bedeutet, dass die DB erst in 19 Jahren wieder einen verlässlichen Betrieb anbieten will, weil sie dann genügend Züge &#8220;haben könnte&#8221;. Aber schöne neue Busse gibt es schon früher. Großes Vorstands-Ehrenwort.</strong></div>
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<h3><strong><span style="color: #ff0000;">DB: Ihr guter Stern auf deutschen Autobahnen.</span></strong></h3>
<p></em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em><em> </em></p>
<h3><strong><span style="color: #ff0000;"> </span></strong></h3>
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<p>Die Deutsche Reichsbahn hat schließlich viele davon gebaut.</p>
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		<title>Veolia Verkehr will Fernbuslinien starten</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/veolia-verkehr-will-fernbuslinien-starten/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 12:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veolia]]></category>

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		<description><![CDATA[Veolia Verkehr hat Fernbuslinien beantragt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bahnfahrkarten sind unangemessen teuer. Selbst mit der BahnCard 50 sind die Preise noch höher als wenn man – ich weiß, eine Milchmädchenrechnung – die Benzinkosten dagegensetzt. Aber auch Flüge sind häufig billiger als die Bahn. Das alles sind die Folgen einer jahrzehntelang wirren, planlosen Verkehrspolitik, die im Zweifel der Straßenverkehrslobby dient und im Zuge der Privatisierungsziele der DB auf Gewinnmaximierung, nicht die beste Dienstleistung, angelegt ist.</p>
<p>Die Schienenverkehrslobby, die sogar mit hoher Umweltfreundlichkeit winken könnte, ist schwach und lernt erst langsam, dass sie den Bürger als Verbündeten braucht und aktiv für ihre Angebote werben muss. Mehr denn je ist Politik lobbygesteuert und nicht langfristig oder an einem wie auch immer definierten Gemeinwohl orientiert.</p>
<p>Die Deutsche Bahn, durch Privatisierungswahn und fachfremde Manager schon arg gebeutelt, bekommt nun – politisch ist das so gewollt – noch weitere Konkurrenz durch Fernbuslinien. Studenten und andere Menschen mit kleinem Geldbeutel werden sich vielleicht darüber freuen: Endlich bekommen sie Alternative zu endlosen Fahrten im überfüllten Regionalexpress, weil der ICE-Fernverkehr für sie unerschwinglich ist. Doch wer die Staus auf unseren überlasteten Autobahnen kennt und weiß, dass Busse offiziell nur 80 km/h fahren dürfen, dass Busfahrer oft übermüdet fahren müssen und Busse in letzter Zeit oft gebrannt haben, sollte sich nicht vorschnell über diese Pressemitteilung freuen:</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Veolia Verkehr</span> hat den Antrag auf Genehmigung von <span style="color: #ff0000;">drei Fernbuslinien</span> beim Regierungspräsidium Düsseldorf eingereicht. Die Linien sollen zwischen Essen und Kiel, zwischen Mönchengladbach und München sowie zwischen Essen und München verkehren. Veolia Verkehr will mit diesen Fernbuslinien das öffentliche Personenverkehrsangebot zwischen mehr als zwanzig Städten erweitern.</em></p>
<p>Zwischenbemerkung: Kennt jemand die überlastete A2 im Ruhrgebiet, den Autobahn-Horror auf dem Weg nach Hamburg, die Autobahnen bei München und Frankfurt? Linienverkehr? Da tun mir nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Fahrer leid.</p>
<p><em>Die Landesbehörde prüft nun, ob sie dem Antrag auf Genehmigung der Fernbuslinien stattgeben kann. Ausschlaggebend ist dabei, ob die Anträge dem Personenbeförderungsgesetz entsprechen. Das Gesetz regelt die entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, mit Oberleitungsbussen und mit Kraftfahrzeugen. Laut Paragraf 13 Absatz 2 des Personenbeförderungsgesetzes unterliegt der Fernbusverkehr starken Beschränkungen. Das Gesetz bezieht sich dabei auf eine Regelung aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Bundesregierung plant, das Personenbeförderungsgesetz zu ändern und den Fernbuslinienverkehr zuzulassen. Das ist auch im Koalitionsvertrag fixiert. Zudem lässt die jüngste Rechtsprechung erkennen, dass Fernbusse auch in Deutschland ein sinnvolles Ergänzungsangebot zu bestehenden Verkehren sein können.</em></p>
<p><em>&#8220;Wir verstehen es als unseren Auftrag, möglichst vielen Menschen ein hohes Maß an bezahlbarer Mobilität auf umweltschonende Weise zu ermöglichen&#8221;, so Dr. Axel Sondermann, zuständiger Geschäftsführer der Veolia Verkehr. Mit der Einrichtung der Fernbuslinien schaffe das Unternehmen ein Angebot für Menschen, die nicht über große finanzielle Ressourcen verfügen &#8211; also z.B. Schülern, Studenten und Senioren. Zudem hätten Fernbusse eine sehr gute Ökobilanz. &#8220;Fernbuslinien stellen eine wesentliche Verbesserung des Verkehrsangebots dar&#8221;, so der Geschäftsführer weiter. &#8220;Wir planen ein einfaches, attraktives Tarifsystem für umsteigefreie Städteverbindungen in modernen Fahrzeugen&#8221;, führt Heinz Gilmer, Projektleiter Fernbus bei Veolia Verkehr, aus. Veolia Verkehr ist das führende private Nahverkehrsunternehmen in Deutschland, das mit dem InterConnex eigenwirtschaftlich auch überregionalen Bahnverkehr betreibt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Sobald die Genehmigung vorliegt, wird Veolia Verkehr weitere Informationen zu den neuen Fernbuslinien veröffentlichen. Auch die Buchung von Fahrkarten soll dann einfach über das Internet möglich sein.</em></p>
<p>Die Aussagen über die positive Ökobilanz sind zweifelhaft, die Konkurrenz von Bus und Bahn tödlich für die Bahn, wie ein hochinteressanter <a href="http://www.jungewelt.de/2010/01-13/038.php?sstr=kesseltreiben">Expertenbeitrag</a> herleitet. Wer sich die Themen Pünktlichkeit, Sicherheit und Bewegungsfreiheit im Bus vor Augen führt, braucht sich nicht allzu großen Illusionen hinzugeben, dass da ein tolles Angebot entsteht. Die Verkehrspolitik will es aber so. Es geht nicht um preiswerte Mobilität für den Bürger, es geht um Klientelpolitik. Busse bezahlen nicht einmal Mautgebühren und schon gar nicht Trassengebühren. So verdienen die Busunternehmer ihr Geld mit den kostenlosen Nutzung der Straßen, die der Steuerzahler finanziert hat. Die nicht eben üppig bezahlten Busfahrer kosten nicht viel.</p>
<p>Billig-Busse statt DB, Greyhound statt Amtrak. <span style="color: #ff0000;"><strong>Die Amerikanisierung unseres Verkehrs hat begonnen</strong></span> – just zu dem Zeitpunkt, da die Amerikaner den Sinn eines funktionierenden Schienenverkehrssystems erkannt haben. Amerika steckt 8 Mrd. Dollar in ein Schnellverkehrsnetz und baut in vielen Städten Stadt- und Regionalbahnen.</p>
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		<title>Hamburger &#8211; die tun was für ihr ÖPNV-Image</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 10:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[HVV]]></category>

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		<description><![CDATA[Schüler werden in Hamburg bei der Futuretour an den ÖPNV herangeführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkehrsbetriebe machen es richtig, wenn sie sich den Kindern vorstellen – gerade dann, wenn sich die Eltern 18 Jahre lang als Kindertaxifahrer betätigen. Denn Kinder sind die Fahrgäste der Zukunft. So wie die (noch oft vernachlässigten) Senioren.</p>
<div id="attachment_1554" class="wp-caption alignright" style="width: 670px"><img class="size-full wp-image-1554" title="Wasserstofftankstelle - Foto Hochbahn" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/10/Wasserstofftankstelle-Foto-Hochbahn.jpg" alt="Schüler können in Hamburg zuschauen, wie ein Brennstoffzellenbus betankt wird (Foto: Hochbahn)" width="660" height="615" /><p class="wp-caption-text">Schüler können in Hamburg zuschauen, wie ein Brennstoffzellenbus betankt wird (Foto: Hochbahn)</p></div>
<p>Der Hamburger Verkehrsverbund ergriff die Initiative und bringt Schülern bei, wie Mobilität und Klimaschutz zusammenpassen. Welche Herausforderungen haben wir in den nächsten Jahren zu bewältigen und was wird heute schon für eine zukunftsfähige Mobilität getan? Auf diese Fragen können Schülerinnen und Schüler bei der <a href="http://hvv-futuretour.de/">HVV-Futuretour</a> Antworten vor Ort erkunden.</p>
<p>Für die Tour stehen den Schülergruppen 16 Lernstationen offen, wo ihnen fortschrittliche Technologien vorgestellt werden. Eine davon ist der Betriebshof Hummelsbüttel der Hamburger Hochbahn. Hier sind die auf der Metrobuslinie 6 verkehrenden Brennstoffzellenbusse stationiert. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie die Busse gewartet, repariert und mit Wasserstoff betankt werden und erhalten Informationen zum europaweiten Versuch mit dieser neuen Antriebstechnik. In Hamburg können außerdem die S-Bahn, die VHH und die HADAG besucht werden, in Kaltenkirchen die AKN, in Bad Segeberg die Autokraft, in Schenefeld die PVG und in Lüneburg die KVG.</p>
<p>Die HVV-Futuretour ist ein Wettbewerb, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt, beispielsweise eine Klassenreise ins Klimahaus Bremerhaven. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 an allgemeinbildenden Schulen und aller Klassen an berufsbildenden Schulen im gesamten HVV-Gebiet. Die Anmeldung erfolgt durch die Lehrerin oder den Lehrer unter www.hvv-futuretour.de. Auf dieser interaktiven Website gibt es zudem vielfältige und anschauliche Hintergrundinformationen für die Recherchen. Außerdem können die Schülergruppen hier die Ergebnisse ihrer Vor-Ort-Erkundung einstellen.</p>
<p>Die HVV-Futuretour wird gemeinsam von der Schulberatung des Hamburger Verkehrsverbunds und der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung ausgeschrieben. Ein guter Weg, Schüler an den öffentlichen Nahverkehr heranzuführen und etwas von der <span style="color: #ff0000;">Faszination</span> zu vermitteln, die der moderne Schienen- und Busverkehr haben kann. <span style="color: #ff0000;">So gewinnt man Sympathie, Fahrgäste und <span style="color: #000000;">(in ein paar Jahren) </span>Mitarbeiter.</span></p>
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		<title>Technische Fundstücke in Kärnten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 15:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Museumsbahn in Kärnten hat auch Lok und Achslager aus Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 618px"><img class="size-full wp-image-83   " title="_7124518 (2)" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124518-2.jpg" alt="Rosentaler Dampfbummelzug" width="608" height="142" /><p class="wp-caption-text">Rosentaler Dampfbummelzug am Haltepunkt Carnica  (Foto: Weidelich)</p></div>
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<p style="margin-bottom: 0cm;">Die <a href="http://www.nostalgiebahn.at">Museumseisenbahn Weizelsdorf-Ferlach</a> in Kärnten ist nicht sehr spektulär, weil die Strecke kurz ist und man sich schnell an die Hochgebirgs-Umgebung gewöhnt. Immerhin zuckelt der Zug mit seinen Spantenwagen hinter einer Dampflok durch das Rosental, vorbei an perfekt gemähten Rasenflächen um die schmucken Einfamilienhäuser. Wer die zweiachsige ehemalige Werkslok 88.103 vor dem Zug hat, wird sich an der kuriosen Bauart kaum sattsehen können. „Wiener Lokomotivfabrik AG, Wien-Floridsdorf, No. 9102, 1941“ zeigen die Lettern des Fabrikschilds. Für einen kleinen Obulus darf man in Ferlach ein paar hundert Meter auf dem Führerstand mitfahren. Auch die alten Formsignale an der Strecke 	geben etwas her für Nostalgiker.</p>
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<div id="attachment_37" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-37" title="_7124261" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124261-300x225.jpg" alt="Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924</p></div>
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<dl id="attachment_37" style="width: 540px;"> </dl>
<p>Doch am erstaunlichsten ist für deutsche Touristen, dass die Rollenlager der Spantenwagen aus längst 	verschwundenen deutschen Eisenbahnwerken stammen: W. Peyinghaus Volmarstein 1924 und 	Friedrich-Wilhelms-Hütte Mülheim/Ruhr 1941. Auch die Diesellok, die in Weizelsdorf den Zug ans Bahnsteiggleis zieht, um der Dampflok das Umsetzen zu ersparen, ist made in Germany. Gmeinder &amp; Co., Mosbach, Baden, hat sie 1969 gebaut. Sie ist explosionsgeschützt und rangierte früher in der Raffinerie Schwechat am Wiener Flughafen. In Weizelsdorf wartet auch eine prächtig gepflegte 93er der ÖBB auf ihren Wochenend-Einsatz. Sie trägt einen ovalen Schornstein des leistungssteigernden<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giesl-Ejektor"> Giesl-Ejektors</a>, der in Österreich und bei der Deutschen Reichsbahn der DDR eine gewisse Verbreitung fand.</p>
<div id="attachment_156" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-156" title="_7124402" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124402-300x201.jpg" alt="Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)" width="300" height="201" /><p class="wp-caption-text">Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Nicht versäumen sollte man eine Tour  im rot-weißen Saurer-Bus vom Bahnhof Ferlach zum Technikmuseum Historama. Während die zügige Fahrt mit Zwischengas und ohrenbetäubendem Lärm dokumentiert, dass Busse in den letzten 50 Jahren deutlich an Qualität gewonnen haben, zeigt das Museum Straßenbahnen, Kutschen, ein Post-Elektroauto aus den Fünfzigern, eine Wolf-Dampfmaschine von 1923 aus Magdeburg-Buckau, ein paar Eisenbahnutensilien, einen frühen Flugversuch und eine große Sammlung von Autos und Lkw aus österreichischer und deutscher Produktion. Busfahrt und Eintritt in das Museum sind im Fahrpreis des Rosentaler Dampfbummelzugs enthalten. Eine glückliche Kombination.</p>
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