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	<title>Railomotive &#187; Bus</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Veolia Verkehr will Fernbuslinien starten</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 12:13:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Veolia]]></category>

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		<description><![CDATA[Veolia Verkehr hat Fernbuslinien beantragt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bahnfahrkarten sind unangemessen teuer. Selbst mit der BahnCard 50 sind die Preise noch höher als wenn man – ich weiß, eine Milchmädchenrechnung – die Benzinkosten dagegensetzt. Aber auch Flüge sind häufig billiger als die Bahn. Das alles sind die Folgen einer jahrzehntelang wirren, planlosen Verkehrspolitik, die im Zweifel der Straßenverkehrslobby dient und im Zuge der Privatisierungsziele der DB auf Gewinnmaximierung, nicht die beste Dienstleistung, angelegt ist.</p>
<p>Die Schienenverkehrslobby, die sogar mit hoher Umweltfreundlichkeit winken könnte, ist schwach und lernt erst langsam, dass sie den Bürger als Verbündeten braucht und aktiv für ihre Angebote werben muss. Mehr denn je ist Politik lobbygesteuert und nicht langfristig oder an einem wie auch immer definierten Gemeinwohl orientiert.</p>
<p>Die Deutsche Bahn, durch Privatisierungswahn und fachfremde Manager schon arg gebeutelt, bekommt nun – politisch ist das so gewollt – noch weitere Konkurrenz durch Fernbuslinien. Studenten und andere Menschen mit kleinem Geldbeutel werden sich vielleicht darüber freuen: Endlich bekommen sie Alternative zu endlosen Fahrten im überfüllten Regionalexpress, weil der ICE-Fernverkehr für sie unerschwinglich ist. Doch wer die Staus auf unseren überlasteten Autobahnen kennt und weiß, dass Busse offiziell nur 80 km/h fahren dürfen, dass Busfahrer oft übermüdet fahren müssen und Busse in letzter Zeit oft gebrannt haben, sollte sich nicht vorschnell über diese Pressemitteilung freuen:</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Veolia Verkehr</span> hat den Antrag auf Genehmigung von <span style="color: #ff0000;">drei Fernbuslinien</span> beim Regierungspräsidium Düsseldorf eingereicht. Die Linien sollen zwischen Essen und Kiel, zwischen Mönchengladbach und München sowie zwischen Essen und München verkehren. Veolia Verkehr will mit diesen Fernbuslinien das öffentliche Personenverkehrsangebot zwischen mehr als zwanzig Städten erweitern.</em></p>
<p>Zwischenbemerkung: Kennt jemand die überlastete A2 im Ruhrgebiet, den Autobahn-Horror auf dem Weg nach Hamburg, die Autobahnen bei München und Frankfurt? Linienverkehr? Da tun mir nicht nur die Fahrgäste, sondern auch die Fahrer leid.</p>
<p><em>Die Landesbehörde prüft nun, ob sie dem Antrag auf Genehmigung der Fernbuslinien stattgeben kann. Ausschlaggebend ist dabei, ob die Anträge dem Personenbeförderungsgesetz entsprechen. Das Gesetz regelt die entgeltliche oder geschäftsmäßige Beförderung von Personen mit Straßenbahnen, mit Oberleitungsbussen und mit Kraftfahrzeugen. Laut Paragraf 13 Absatz 2 des Personenbeförderungsgesetzes unterliegt der Fernbusverkehr starken Beschränkungen. Das Gesetz bezieht sich dabei auf eine Regelung aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Die Bundesregierung plant, das Personenbeförderungsgesetz zu ändern und den Fernbuslinienverkehr zuzulassen. Das ist auch im Koalitionsvertrag fixiert. Zudem lässt die jüngste Rechtsprechung erkennen, dass Fernbusse auch in Deutschland ein sinnvolles Ergänzungsangebot zu bestehenden Verkehren sein können.</em></p>
<p><em>&#8220;Wir verstehen es als unseren Auftrag, möglichst vielen Menschen ein hohes Maß an bezahlbarer Mobilität auf umweltschonende Weise zu ermöglichen&#8221;, so Dr. Axel Sondermann, zuständiger Geschäftsführer der Veolia Verkehr. Mit der Einrichtung der Fernbuslinien schaffe das Unternehmen ein Angebot für Menschen, die nicht über große finanzielle Ressourcen verfügen &#8211; also z.B. Schülern, Studenten und Senioren. Zudem hätten Fernbusse eine sehr gute Ökobilanz. &#8220;Fernbuslinien stellen eine wesentliche Verbesserung des Verkehrsangebots dar&#8221;, so der Geschäftsführer weiter. &#8220;Wir planen ein einfaches, attraktives Tarifsystem für umsteigefreie Städteverbindungen in modernen Fahrzeugen&#8221;, führt Heinz Gilmer, Projektleiter Fernbus bei Veolia Verkehr, aus. Veolia Verkehr ist das führende private Nahverkehrsunternehmen in Deutschland, das mit dem InterConnex eigenwirtschaftlich auch überregionalen Bahnverkehr betreibt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Sobald die Genehmigung vorliegt, wird Veolia Verkehr weitere Informationen zu den neuen Fernbuslinien veröffentlichen. Auch die Buchung von Fahrkarten soll dann einfach über das Internet möglich sein.</em></p>
<p>Die Aussagen über die positive Ökobilanz sind zweifelhaft, die Konkurrenz von Bus und Bahn tödlich für die Bahn, wie ein hochinteressanter <a href="http://www.jungewelt.de/2010/01-13/038.php?sstr=kesseltreiben">Expertenbeitrag</a> herleitet. Wer sich die Themen Pünktlichkeit, Sicherheit und Bewegungsfreiheit im Bus vor Augen führt, braucht sich nicht allzu großen Illusionen hinzugeben, dass da ein tolles Angebot entsteht. Die Verkehrspolitik will es aber so. Es geht nicht um preiswerte Mobilität für den Bürger, es geht um Klientelpolitik. Busse bezahlen nicht einmal Mautgebühren und schon gar nicht Trassengebühren. So verdienen die Busunternehmer ihr Geld mit den kostenlosen Nutzung der Straßen, die der Steuerzahler finanziert hat. Die nicht eben üppig bezahlten Busfahrer kosten nicht viel.</p>
<p>Billig-Busse statt DB, Greyhound statt Amtrak. <span style="color: #ff0000;"><strong>Die Amerikanisierung unseres Verkehrs hat begonnen</strong></span> – just zu dem Zeitpunkt, da die Amerikaner den Sinn eines funktionierenden Schienenverkehrssystems erkannt haben. Amerika steckt 8 Mrd. Dollar in ein Schnellverkehrsnetz und baut in vielen Städten Stadt- und Regionalbahnen.</p>
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		<title>Hamburger &#8211; die tun was für ihr ÖPNV-Image</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/10/hamburger-die-tun-was-fur-ihr-opnv-image/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 10:41:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Brennstoffzelle]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbahn]]></category>
		<category><![CDATA[HVV]]></category>

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		<description><![CDATA[Schüler werden in Hamburg bei der Futuretour an den ÖPNV herangeführt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verkehrsbetriebe machen es richtig, wenn sie sich den Kindern vorstellen – gerade dann, wenn sich die Eltern 18 Jahre lang als Kindertaxifahrer betätigen. Denn Kinder sind die Fahrgäste der Zukunft. So wie die (noch oft vernachlässigten) Senioren.</p>
<div id="attachment_1554" class="wp-caption alignright" style="width: 670px"><img class="size-full wp-image-1554" title="Wasserstofftankstelle - Foto Hochbahn" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/10/Wasserstofftankstelle-Foto-Hochbahn.jpg" alt="Schüler können in Hamburg zuschauen, wie ein Brennstoffzellenbus betankt wird (Foto: Hochbahn)" width="660" height="615" /><p class="wp-caption-text">Schüler können in Hamburg zuschauen, wie ein Brennstoffzellenbus betankt wird (Foto: Hochbahn)</p></div>
<p>Der Hamburger Verkehrsverbund ergriff die Initiative und bringt Schülern bei, wie Mobilität und Klimaschutz zusammenpassen. Welche Herausforderungen haben wir in den nächsten Jahren zu bewältigen und was wird heute schon für eine zukunftsfähige Mobilität getan? Auf diese Fragen können Schülerinnen und Schüler bei der <a href="http://hvv-futuretour.de/">HVV-Futuretour</a> Antworten vor Ort erkunden.</p>
<p>Für die Tour stehen den Schülergruppen 16 Lernstationen offen, wo ihnen fortschrittliche Technologien vorgestellt werden. Eine davon ist der Betriebshof Hummelsbüttel der Hamburger Hochbahn. Hier sind die auf der Metrobuslinie 6 verkehrenden Brennstoffzellenbusse stationiert. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie die Busse gewartet, repariert und mit Wasserstoff betankt werden und erhalten Informationen zum europaweiten Versuch mit dieser neuen Antriebstechnik. In Hamburg können außerdem die S-Bahn, die VHH und die HADAG besucht werden, in Kaltenkirchen die AKN, in Bad Segeberg die Autokraft, in Schenefeld die PVG und in Lüneburg die KVG.</p>
<p>Die HVV-Futuretour ist ein Wettbewerb, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gibt, beispielsweise eine Klassenreise ins Klimahaus Bremerhaven. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 an allgemeinbildenden Schulen und aller Klassen an berufsbildenden Schulen im gesamten HVV-Gebiet. Die Anmeldung erfolgt durch die Lehrerin oder den Lehrer unter www.hvv-futuretour.de. Auf dieser interaktiven Website gibt es zudem vielfältige und anschauliche Hintergrundinformationen für die Recherchen. Außerdem können die Schülergruppen hier die Ergebnisse ihrer Vor-Ort-Erkundung einstellen.</p>
<p>Die HVV-Futuretour wird gemeinsam von der Schulberatung des Hamburger Verkehrsverbunds und der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung ausgeschrieben. Ein guter Weg, Schüler an den öffentlichen Nahverkehr heranzuführen und etwas von der <span style="color: #ff0000;">Faszination</span> zu vermitteln, die der moderne Schienen- und Busverkehr haben kann. <span style="color: #ff0000;">So gewinnt man Sympathie, Fahrgäste und <span style="color: #000000;">(in ein paar Jahren) </span>Mitarbeiter.</span></p>
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		<title>Technische Fundstücke in Kärnten</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/08/technische-fundstucke-in-karnten/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 15:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
		<category><![CDATA[Museumsbahnen]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
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		<description><![CDATA[Museumsbahn in Kärnten hat auch Lok und Achslager aus Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 618px"><img class="size-full wp-image-83   " title="_7124518 (2)" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124518-2.jpg" alt="Rosentaler Dampfbummelzug" width="608" height="142" /><p class="wp-caption-text">Rosentaler Dampfbummelzug am Haltepunkt Carnica  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die <a href="http://www.nostalgiebahn.at">Museumseisenbahn Weizelsdorf-Ferlach</a> in Kärnten ist nicht sehr spektulär, weil die Strecke kurz ist und man sich schnell an die Hochgebirgs-Umgebung gewöhnt. Immerhin zuckelt der Zug mit seinen Spantenwagen hinter einer Dampflok durch das Rosental, vorbei an perfekt gemähten Rasenflächen um die schmucken Einfamilienhäuser. Wer die zweiachsige ehemalige Werkslok 88.103 vor dem Zug hat, wird sich an der kuriosen Bauart kaum sattsehen können. „Wiener Lokomotivfabrik AG, Wien-Floridsdorf, No. 9102, 1941“ zeigen die Lettern des Fabrikschilds. Für einen kleinen Obulus darf man in Ferlach ein paar hundert Meter auf dem Führerstand mitfahren. Auch die alten Formsignale an der Strecke 	geben etwas her für Nostalgiker.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_37" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-37" title="_7124261" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124261-300x225.jpg" alt="Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924</p></div>
<p style="margin-bottom: 0.7cm;">
<dl id="attachment_37" style="width: 540px;"> </dl>
<p>Doch am erstaunlichsten ist für deutsche Touristen, dass die Rollenlager der Spantenwagen aus längst 	verschwundenen deutschen Eisenbahnwerken stammen: W. Peyinghaus Volmarstein 1924 und 	Friedrich-Wilhelms-Hütte Mülheim/Ruhr 1941. Auch die Diesellok, die in Weizelsdorf den Zug ans Bahnsteiggleis zieht, um der Dampflok das Umsetzen zu ersparen, ist made in Germany. Gmeinder &amp; Co., Mosbach, Baden, hat sie 1969 gebaut. Sie ist explosionsgeschützt und rangierte früher in der Raffinerie Schwechat am Wiener Flughafen. In Weizelsdorf wartet auch eine prächtig gepflegte 93er der ÖBB auf ihren Wochenend-Einsatz. Sie trägt einen ovalen Schornstein des leistungssteigernden<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giesl-Ejektor"> Giesl-Ejektors</a>, der in Österreich und bei der Deutschen Reichsbahn der DDR eine gewisse Verbreitung fand.</p>
<div id="attachment_156" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-156" title="_7124402" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124402-300x201.jpg" alt="Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)" width="300" height="201" /><p class="wp-caption-text">Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Nicht versäumen sollte man eine Tour  im rot-weißen Saurer-Bus vom Bahnhof Ferlach zum Technikmuseum Historama. Während die zügige Fahrt mit Zwischengas und ohrenbetäubendem Lärm dokumentiert, dass Busse in den letzten 50 Jahren deutlich an Qualität gewonnen haben, zeigt das Museum Straßenbahnen, Kutschen, ein Post-Elektroauto aus den Fünfzigern, eine Wolf-Dampfmaschine von 1923 aus Magdeburg-Buckau, ein paar Eisenbahnutensilien, einen frühen Flugversuch und eine große Sammlung von Autos und Lkw aus österreichischer und deutscher Produktion. Busfahrt und Eintritt in das Museum sind im Fahrpreis des Rosentaler Dampfbummelzugs enthalten. Eine glückliche Kombination.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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