<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Railomotive &#187; DB</title>
	<atom:link href="http://railomotive.com/tag/db/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://railomotive.com</link>
	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
	<lastBuildDate>Sun, 20 May 2012 17:49:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Ostseeland Verkehr führt betreutes Fahren ein</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/ostseeland-verkehr-ag-fuhrt-betreutes-fahren-ein/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/03/ostseeland-verkehr-ag-fuhrt-betreutes-fahren-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 15:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[betreutes Fahren]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilitätseingeschränkt]]></category>
		<category><![CDATA[OLA]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[SNCF]]></category>
		<category><![CDATA[Veolia]]></category>
		<category><![CDATA[Westbahn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10355</guid>
		<description><![CDATA[Die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) startete heute ihr Themenjahr „Betreutes Fahren“ und erweitert ihren Service für das barrierefreie Bahnfahren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10358" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-1k.jpg"><img class="size-full wp-image-10358" title="Foto-Alterssimulation-1k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-1k.jpg" alt="" width="640" height="427" /></a><p class="wp-caption-text">Alterssimulation: Kragen, Brille, Gehörschutz und Manschetten, die schwer bewegliche Gelenke simulieren, machen die Beschwerlichkeiten des Alters erfahrbar. Fotos: Markus Bachmann/OLA</p></div>
<p>Die Alterspyramide steht Kopf, der <a href="http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61541/altersstruktur">Anteil der über 60-Jährigen</a> in Deutschland bewegt sich zügig in Richtung 30 Prozent. Das sind heute hochmobile Menschen, mich wachem Verstand. Aber während ein Teil körperlich fit bis in die 80 bleibt – auch wenn die Kräfte und Beweglichkeit nachlassen –, sind andere auf ein Gehwägelchen angewiesen, nicht mehr so schnell, sehbehindert, schwerhörig oder anderweitig nicht mehr so belastbar wie jemand im besten Alter.</p>
<p>Die Gruppe der Gehandicapten, die trotzdem mobil sein wollen, wird weiter wachsen. Der unselige Trend zu Doppelstockwagen und -Zügen mit ihren nervigen Gefällen, schmalen Treppen und dem überall fehlenden Platz für Gepäck zeigt, dass die Eisenbahnbetriebe zwar an maximale Kapazitäten denken, nicht aber an die demografische Entwicklung. Das gilt für die DB, die SBB, die SNCF, die Westbahn und viele andere Unternehmen, die an der Zukunft vorbei investieren. Die auf 40 Jahre Einsatz ausgelegte Fahrzeuge werden noch im Einsatz und ein Betriebshindernis sein, wenn die &#8220;Senioren&#8221; bereits 40 Prozent ausmachen werden. Darunter große Menschenmengen, die noch mit 70 Jahren täglich zur Arbeit werden fahren müssen.</p>
<div id="attachment_10359" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-4k.jpg"><img class="size-full wp-image-10359" title="Foto-Alterssimulation-4k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-4k.jpg" alt="" width="600" height="900" /></a><p class="wp-caption-text">Aussteigehilfe für in ihren Bewegungen eingeschränkten Fahrgästen bei der OLA</p></div>
<p>Umso wertvoller ist eine Initiative der <a href="http://www.ostseelandverkehr.de/">Ostseeland Verkehr GmbH</a> aus Schwerin. Die Pressemitteilung dazu:</p>
<p>Die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) startete heute ihr Themenjahr „Betreutes Fahren“ und erweitert ihren Service für das barrierefreie Bahnfahren. „Auf den Strecken in Mecklenburg-Vorpommern werden in allen Zügen<strong><span style="color: #ff0000;"> Zonen für ‚Betreutes Fahren‘</span></strong> eingerichtet“, kündigte OLA-Geschäftsführer Dirk Fischer bei der heutigen Auftaktveranstaltung und Testfahrt mit Alterssimulationsanzügen zwischen Schwerin und Crivitz an. Die ersten Triebwagen sind bereits mit der neuen Kennzeichnung und dem erweiterten Serviceangebot unterwegs.</p>
<p>Die Marke „Betreutes Fahren“ soll Menschen mit Handicap oder auch Fahrgäste, die aus unterschiedlichsten Gründen auf Unterstützung angewiesen sind, in den Fokus rücken. „Wir möchten mit dem Themenjahr darauf aufmerksam machen, dass in einer älter werdenden Gesellschaft mehr gegenseitige Rücksichtnahme im öffentlichen Leben erforderlich ist. Das betrifft unter anderem auch den öffentlichen Personennahverkehr, der eine wesentliche Grundlage für eine Teilhabe am sozialen Leben ist“, betonte Fischer.</p>
<p>In allen OLA-Bahnen befindet sich eine extra gekennzeichnete Zone für „Betreutes Fahren“. Dieser Bereich ist für alle Fahrgäste gedacht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und während ihrer Reise möglicherweise Hilfe benötigen. Die Kundenbetreuer haben ein besonderes Augenmerk auf die Wünsche der Fahrgäste in dieser Zone. <span style="color: #ff0000;">Die Zugbegleiter bieten eine Ein- oder Ausstiegshilfe an, einen Weckservice oder eine Ausstiegserinnerung am Zielbahnhof sowie erleichtern mittels Rampe das Mitfahren für gehbehinderte Reisende, Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen.</span> Der erweiterte Dienst kann bei jeder Fahrt <span style="color: #ff0000;">ohne Ankündigung genutzt</span> und bei Bedarf aber auch vorher über das Servicecenter telefonisch angemeldet werden. Alle Kundenbetreuer werden in gesonderten Schulungen in Kooperation mit Behindertenverbänden auf die Betreuung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorbereitet.</p>
<div id="attachment_10360" class="wp-caption alignnone" style="width: 410px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-2k.jpg"><img class="size-full wp-image-10360" title="Foto-Alterssimulation-2k" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Foto-Alterssimulation-2k.jpg" alt="" width="400" height="784" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Alterssimulationsanzug kann sich ein junger Mensch in die Lage älterer Menschen hineinversetzen</p></div>
<p>Dirk Fischer: „Es gibt viele Reisende, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind und sich nicht recht trauen, mit der Bahn zu fahren. Ältere Bürger, Familien mit Kinderwagen, Patienten oder Fahrgäste mit einem Handicap – wir möchten sie alle mitnehmen und ihnen ein selbstbestimmtes, aktives Leben ermöglichen. Unsere Sonderzone und die geschulte Aufmerksamkeit der Kundenbetreuer sollen Sicherheit vermitteln und Ängste nehmen. Seit vielen Jahren bemühen wir uns, allen Menschen eine problemlose Bahnreise zu ermöglichen. Dafür arbeiten wir eng mit Behindertenverbänden,  Seniorenvertretungen und der Tourismuswirtschaft zusammen. Wichtig ist uns, ständig im Dialog zu bleiben und den Service für Reisende mit Handicap immer weiter den Bedürfnissen der Menschen und der Zeit anzupassen.“</p>
<p>Der OLA-Geschäftsführer kündigte an, die Einführungsphase auch zu nutzen, um weitere zusätzliche Servicemaßnahmen zu testen. Das betrifft unter anderem den <span style="color: #ff0000;">Lärmschutz</span> in der Sonderzone, weil sich immer wieder Fahrgäste <span style="color: #ff0000;">mehr Ruhe vor zu lautem Telefonieren oder Musikhören</span> wünschen.</p>
<p>Die OLA betreibt in Mecklenburg-Vorpommern mit ihren blau-weiß-gelben Zügen und 145 Mitarbeitern die vier Hauptstrecken im Schienenpersonennahverkehr zwischen Rostock-Güstrow, Stralsund-Neustrelitz, Bützow-Ueckermünde, Rehna-Schwerin-Parchim sowie den Fernverkehrszug InterConnex Warnemünde-Berlin-Leipzig.</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/92d05cb6fa2a4b4a907d3afcd7a02fd8" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/03/ostseeland-verkehr-ag-fuhrt-betreutes-fahren-ein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>So läuft die iPhone-App DB Tickets rund</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/so-lauft-die-iphone-app-db-tickets-rund/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/03/so-lauft-die-iphone-app-db-tickets-rund/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 15:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[DB Tickets]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10275</guid>
		<description><![CDATA[Die iPhone-App DB Tickets läuft nur sauber, wenn zuvor bei bahn.de auch ein Mobile PIN bei den Handy-Ticket-Einstellungen festgelegt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen hatte ich mich darüber <a href="http://railomotive.com/2012/03/nie-ohne-meinen-drucker-iphone-app-db-tickets-taugt-nicht-fur-geschaftskunden/">geärgert</a>, dass man nach einer Buchung über die iPhone-App keine brauchbare Quittung für die Buchhaltung erhält.</p>
<p>Doch, sagte die Deutsche Bahn, es gibt eine, wenn man ein bestimmtes Häkchen ganz unten in den Handy-Ticket-Einstellungen auf bahn.de gesetzt hat. Bei mir war es aber gesetzt!</p>
<p>Nun haben sich die Pressestelle der DB und die für mobile Buchungen zuständige Hotline in Frankfurt viel Mühe gegeben, mit mir zusammen dem möglichen Fehler auf die Spur zu kommen.</p>
<p>Die Crux ist, dass ich mit DB Tickets und meinem Nick und Passwort aus bahn.de problemlos ein Handy-Ticket mit meinem iPhone buchen konnte, ohne wirklich für das Handy-Ticket angemeldet zu sein. Bei den Handy-Ticket-Einstellungen stand ein rotes Kreuz statt einem Haken. Und so sah meine Seite bei bahn.de aus:</p>
<div id="attachment_10276" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket.jpg"><img class="size-full wp-image-10276" title="Handy-Ticket" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket.jpg" alt="" width="800" height="765" /></a><p class="wp-caption-text">Das Häkchen war da, aber in den Feldern oben stand kein PIN und keine Handynummer</p></div>
<p>Damit der Ablauf sauber funktioniert, müssen ein Mobile PIN (inkl. Wiederholung) und die Handynummer eingegeben werden:</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket_A1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-10278" title="Handy-Ticket_A" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/Handy-Ticket_A1.jpg" alt="" width="800" height="207" /></a></p>
<p>Nachdem die Daten erfasst waren, habe ich eine Probebuchung vorgenommen. <strong><span style="color: #ff0000;">Sie hat geklappt, das Online-Ticket kam per E-Mail mit PD</span><span style="color: #ff0000;">F</span></strong><strong><span style="color: #ff0000;">.</span></strong></p>
<p>Danke DB, jetzt bin ich zufrieden!</p>
<p>Wer über den Blackberry bucht und eventuell ebenfalls kein PDF mit dem Online-Ticket bekam, sollte diese Angaben überprüfen.</p>
<p>Einen Tipp gab die Hotline noch: Wer nicht möchte, dass jemand, der Zugang zu den Mails hat, von einer Reise erfährt, sollte das Häkchen vor der Buchung entfernen. (Und das Handy immer gut verstecken, denn die Tickets-App zeigt gleich auf der ersten Seite, dass die Buchungen nur einen Fingertipp entfernt sind. Was im normalen Leben prima ist, bei unmoralischen Abwegen eher nicht.)</p>
<p>Ein Problem bleibt bei der Handy-Buchung für Geschäftskunden. Verlangt der Kunde eines Kunden eine Reisekostenabrechnung und den Nachweis, dass der Lieferant/Auftragnehmer wirklich mit der Bahn gefahren ist, kann der auf seinem Online-Ticket keinen Stempelabdruck des Zugpersonals vorweisen. Es soll ganz akribische Controller geben, die auf die ziemlich absurde Idee kommen, dass jemand eine Reise abrechnet, die gar nicht stattgefunden hat&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/03/so-lauft-die-iphone-app-db-tickets-rund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veolia fährt Hamburg-Köln-Express</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/veolia-fahrt-hamburg-koln-express/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/03/veolia-fahrt-hamburg-koln-express/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:13:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[HKX]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Veolia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10267</guid>
		<description><![CDATA[Die Durchführung des Betriebs des Hamburg-Köln-Express (HKX) wird Veolia Verkehr übernehmen. Der entsprechende Vertrag wurde in der letzten Woche von den Partnern abgeschlossen. Damit übernimmt die Gruppe alle für den Eisenbahnbetrieb notwendigen Aufgaben für die Hamburg-Köln-Express GmbH. „Mit Veolia Verkehr konnten wir einen starken Partner gewinnen, von dessen umfangreicher Erfahrung im Schienenpersonenverkehr wir sicher profitieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Durchführung des Betriebs des Hamburg-Köln-Express (HKX) wird Veolia Verkehr übernehmen. Der entsprechende Vertrag wurde in der letzten Woche von den Partnern abgeschlossen. Damit übernimmt die Gruppe alle für den Eisenbahnbetrieb notwendigen Aufgaben für die Hamburg-Köln-Express GmbH.</p>
<p>„Mit Veolia Verkehr konnten wir einen starken Partner gewinnen, von dessen umfangreicher Erfahrung im Schienenpersonenverkehr wir sicher profitieren werden“, sagt Carsten Carstensen, der für den Betrieb zuständige Geschäftsführer der Hamburg-Köln-Express GmbH. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“</p>
<p>„Der Auftrag beinhaltet eine große Verantwortung und stellt uns vor einige Herausforderungen, denn er ist verbunden mit einem anspruchsvollen Betriebskonzept“, so der bei Veolia Verkehr für den Fernverkehr zuständige stellvertretende Regionalleiter Nord-Ost Andreas Winter.</p>
<p>Wenn in Zukunft die Züge des HKX auf der Strecke Hamburg – Köln fahren, werden Triebfahrzeugführer und Zugführer sowie die Lokomotiven von Veolia Verkehr gestellt. Auch die Instandhaltung der Reisezugwagen wird die Gruppe übernehmen, ebenso wie die betriebliche Ausbildung des HKX-Servicepersonals.</p>
<p>„Das bedeutet, dass wir uns als Unternehmen vor allem auf die direkte Betreuung der Reisenden durch gut geschultes, freundliches und zuvorkommendes Servicepersonal konzentrieren werden“, sagt HKX-Geschäftsführerin Eva Kreienkamp, „und darauf, dass unser Produkt überzeugt und stimmt.“</p>
<p>Zum Einsatz kommen vier Lokomotiven der Baureihe 182 des Typs ES 64 U2 (Siemens). Die Züge des HKX werden im Normalbetrieb mit sechs Wagen fahren. Fünf davon werden zu Serviceklasse BASIC gehören, in der die Fahrgäste bequem und preisgünstig reisen können – mit viel Beinfreiheit und Platz für Gepäck. Der Komfortbereich PREMIUM befindet sich im sechsten Wagen und bietet Reisenden als besonderen Service eine im Fahrpreis befindliche kostenlose Mahlzeit am Platz. Innerhalb des gesamten Zuges werden Tische mit Steckdosen sowie ein Internetzugang (WI-FI) verfügbar sein.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">„Den Termin für den Betriebsstart werden wir bekanntgeben, sobald wir die Zulassung für die Reisezugwagen durch das Eisenbahn-Bundesamt haben“</span>, so Kreienkamp weiter. „Zurzeit laufen alle für den Betriebsstart notwendigen Vorbereitungen auf vollen Touren. Unter anderem haben wir mit den Schulungen für unser Servicepersonal begonnen und rekrutieren weiter geeignetes Personal.“</p>
<p>Die HKX GmbH ist das erste privatwirtschaftlich organisierte Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland, das ausschließlich Personenfernverkehr auf der Schiene betreibt. Gesellschafter der HKX GmbH sind die Railroad Development Corporation (RDC) Deutschland, die locomore rail GmbH &amp; Co. KG sowie der englisch-kanadische Eisenbahninvestor Michael Schabas.</p>
<p>Als weiteres Unternehmen, die Kölner MSM, plant ebenfalls Fernverkehr zwischen Köln und Hamburg über Hannover sowie Flügelzüge nach Berlin Zoo.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/03/veolia-fahrt-hamburg-koln-express/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zugmonitore zeigen Verspätungen und pünktliche Züge</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/zugmonitore-zeigen-verspatungen-und-punktliche-zuge/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/03/zugmonitore-zeigen-verspatungen-und-punktliche-zuge/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 19:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[ČD]]></category>
		<category><![CDATA[Zugmonitor]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10244</guid>
		<description><![CDATA[Neben einem tschechischen Zugmonitor gibt es jetzt einen deutschen Zugmonitor. Die Süddeutsche Zeitung hat ihn entwickeln lassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Tschechischen Eisenbahnen</strong> haben ihn schon seit 2010: einen <a href="http://www.cd.cz/mapa/?vrstvy=VP">Zugmonitor</a>, der die aktuelle Positionen und Verspätungen der Züge anzeigt.</p>
<p>Zum Wochenende schaltete die Süddeutsche Zeitung einen <a href="http://zugmonitor.sueddeutsche.de/">Zugmonitor</a> <span style="color: #ff0000;">für Deutschland</span> frei. Er basiert auf den Daten, die man pro Bahnhof oder Zug bei bahn.de findet. Auch beim Zugmonitor können die Zugbewegungen nicht nur grafisch auf der Karte geprüft werden. Es gibt auch eine Abfrage nach einzelnen Bahnhöfen. Sehr gut gemacht!.</p>
<p><em>Ein</em> Hintergrund war hier, ein besonders attraktives Beispiel des &#8220;Datenjournalismus&#8221; zu liefern, der unter Journalisten seit kurzer Zeit als der letzte Schrei gilt. Aber auch aufzubereiten und zu hinterfragen, was die DB recht pauschal als Verspätungsstatistik monatlich herausgibt. <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/bahn-verspaetungsanalyse-der-sz-im-netz-der-problemzonen-1.1304929">Hier</a> wird erläutert, wo die Engpässe und Problemzonen der DB-Strecken liegen.</p>
<p>Wie der Zugmonitor entstanden ist, wird <a href="http://www.sueddeutsche.de/kolumne/werkstattbericht-wie-der-zugmonitor-entstanden-ist-1.1303418">hier</a> ausführlich beschrieben.</p>
<p>Die Deutsche Bahn lässt auch einen Zugmonitor entwickeln, gab sie vor kurzem bekannt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/03/zugmonitore-zeigen-verspatungen-und-punktliche-zuge/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Deutsche Bahn startet ein Compliance-Programm</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/die-deutsche-bahn-startet-ein-compliance-programm/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/03/die-deutsche-bahn-startet-ein-compliance-programm/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 09:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10238</guid>
		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn startet ein Compliance-Programm, um ihre Infrastruktur-Investitionen besser zu schützen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Großunternehmen ist Compliance, also die Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien in Unternehmen, aber auch von freiwilligen Verhaltensregeln, seit Jahren selbstverständlich. So sollen Korruption, Vetterleswirtschaft und Bestechung vermieden wären, denn diese gehen in aller Regel zu Lasten des Unternehmens. Oft enthalten die Compliance-Regeln auch einen Verhaltenscodex für den fairen Umgang mit Geschäftspartnern.</p>
<p>Heute verschickte die Deutsche Bahn eine Pressemitteilung, dass sie ein Compliance-Programm starten will, um ihre Infrastruktur-Investitionen zu schützen.</p>
<p>Originaltext: &gt;&gt; <em>Ein neu aufgesetzter Maßnahmenkatalog soll Betrugsfälle, aber auch Untreue, Korruption und Kartellabsprachen weiter erschweren. „Die DB verbaut allein in diesem Jahr über 5 Milliarden Euro Steuergelder im Auftrag des Bundes. Wir müssen sicherstellen, dass gerade diese Mittel einem besonderen Schutz unterliegen“, sagte Gerd Becht, Compliance-Vorstand der DB, heute anlässlich der Fachtagung Korruptionsprävention im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Berlin.</em></p>
<p><em> Schwerpunkt des Programms ist vor allem die Abwehr von Betrugsfällen. In Kooperation mit der Hochschule der Polizei, Münster, wird erstmals ein „Lagebild Wirtschaftskriminalität Deutsche Bahn“ erstellt. Ziel ist es, Indikatoren zur präventiven Früherkennung zu ermitteln.</em></p>
<p><em> Das Infrastruktur-Compliance-Programm setzt auf den bestehenden Prozessen auf. „Natürlich gibt es schon heute Kontrollmechanismen, die uns gut schützen. Kriminelle suchen sich immer neue Wege zum Betrug, daher müssen auch wir unsere Maßnahmen immer wieder auf den Prüfstand stellen und optimieren“, so Becht weiter.</em></p>
<p><em><span style="color: #ff0000;"> So sollen Einkaufsprozesse weiter optimiert werden</span>, zugleich stehen auch die Vertragspartner der DB im Fokus des Programms: Bei Lieferanten werden Compliance-Systeme erwartet und in besonders sensiblen Projekten Auditrechte beim Vertragspartner vereinbart. Vertragsklauseln ermöglichen zukünftig zudem pauschalierte Schadensersatzzahlungen im Betrugsfall und machen so jahrelange Gerichtsprozesse überflüssig. Auch der Risikoatlas der DB wird weiterentwickelt und um eine Tiefenanalyse der Geschäftsprozesse ergänzt.</em></p>
<p><em> Um Untreue- und Korruptions-Risiken innerhalb der DB zu begegnen, wird eine breite Sensibilisierungskampagne unter den Mitarbeitern durchgeführt. Tagungen, Schulungen und Publikationen sollen für Handlungssicherheit sorgen.</em></p>
<p><em> Laut Bundeslagebild Korruption 2010 des Bundeskriminalamtes ist die <span style="color: #ff0000;">Bauwirtschaft der Wirtschaftszweig in Deutschland, bei dem die meisten Fälle von aktiver Bestechung gezählt wurden.&lt;&lt;</span></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/03/die-deutsche-bahn-startet-ein-compliance-programm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nie ohne meinen Drucker: iPhone-App DB Tickets taugt nicht für Geschäftskunden</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/nie-ohne-meinen-drucker-iphone-app-db-tickets-taugt-nicht-fur-geschaftskunden/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/03/nie-ohne-meinen-drucker-iphone-app-db-tickets-taugt-nicht-fur-geschaftskunden/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[DB ML]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Pannen]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[DB Fernverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[DB Tickets]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10220</guid>
		<description><![CDATA[Die iPhone-App DB Tickets bietet nur sehr kurzfristig den Ausdruck einer Quittung an und ist für Selbstständige und Geschäftsreisende unbrauchbar.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn führte vor kurzem eine neue iPhone-App ein, mit der man online Tickets erwerben kann. Eine tolle Sache, die gut funktioniert. Mit etwas Geduld sogar im fahrenden Zug, wenn man nicht gerade in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist, wo die Mobilfunknetzbetreiber Basisstationen für ziemlich überflüssig halten.</p>
<p>Für Geschäftsreisende und Selbstständige taugt die tolle iPhone-App aber nichts, denn die Fahrberechtigung bleibt als Foto und QR-Code (falsch als &#8220;Barcode&#8221; bezeichnet) im Handy. Einen Beleg, den das Finanzamt akzeptiert, gibt es nicht. Jedenfalls nicht ohne aufwendige Recherche.</p>
<div id="attachment_10232" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/TicketbK.png"><img class="size-full wp-image-10232" title="TicketbK" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/TicketbK.png" alt="" width="640" height="960" /></a><p class="wp-caption-text">Virtuelles Ticket ohne MWSt.-Angabe</p></div>
<div id="attachment_10222" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/QR2.png"><img class="size-full wp-image-10222" title="QR2" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/QR2.png" alt="" width="640" height="960" /></a><p class="wp-caption-text">Aztek-2D-Barcode, in dem mehr Daten enthalten sind als in QR-Code</p></div>
<p>Es sei denn, man erfragt bei der Twitter-Hotline der Bahn, ob es doch einen Weg gibt. Der funktioniert aber „aus Kapazitätsgründen“ nur am Tag der Reise und einen Tag danach. Darum hat man sich diese Information bei der <a href="http://www.bahn.de/p/view/buchung/mobil/dbtickets_app.shtml">Beschreibung der DB Ticket-App</a> in bahn.de gespart. Die Server, die teuren Server!</p>
<p>Wenn man neben dem iPhone also auch ein Notebook und einen Drucker mit sich führt, kann man ein Online-Ticket am Tag X und X+1 ausdrucken. Unentbehrlich ist das schwere Equipment also bei mehrtägigen Reisen mit spontanem Ticketkauf. <span style="color: #000000;"><del>Gedacht hat sich dabei die zuständige DB Vertrieb GmbH in Frankfurt/M. offensichtlich nichts.</del></span></p>
<p>Vergisst man das Ausdrucken des virtuellen Tickets sofort nach der Rückkehr ins eigene Büro oder kehrt erst ein paar Tage später zurück, findet man bei seinem Kundenkonto in Bahn.de nur eine ausdruckbare „Detailsicht“ (was für ein Wortungetüm!). In der ist neben Tag und Strecke immerhin der Endpreis angegeben, aber keine Mehrwertsteuer. Eine derartige „Detailsicht“ akzeptiert natürlich kein Finanzamt und keine Reisestelle eines Unternehmens.</p>
<p>Wer nicht aufgibt und recherchiert, kann über den<a href="http://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/formularauswahl_ols.shtml"> Online-Service bei Bahn.de</a> (am besten direkt an fahrkartenservice AT bahn.de mailen) das PDF eines Online-Tickets anfordern, wie man es von der Online-Buchung am PC kennt. Dazu muss man „nur“ die Buchstaben-Zahlen-Kombination des DB-Tickets auf der bahn.de-Seite abschreiben und am besten auch die Kundennummer angeben.</p>
<p>Auf die simple Idee, wie bei einer Online-Buchung sofort ein PDF zu mailen, sind DB Fernverkehr AG und DB Vertrieb nicht gekommen. Oder bei den Kundendaten in bahn.de für jede Reise bzw. monatlich eine Quittung zu erstellen oder die Online-Tickets ein Vierteljahr lang abrufbar zu machen. Da fehlt es nicht nur bei Kapazitäten im Rechenzentrum.</p>
<p>Meine Anfragen haben mindestens drei DB-Firmen eine Stunde lang beschäftigt, sechs E-Mails, sieben Tweets und einen Anruf generiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nachtrag 12.3.2012:</strong> Die Deutsche Bahn hat mich informiert, dass es einen verlängerten Zugriff auf das Online-Ticket zur Abrechnung geben wird. Die zusätzliche Zusendung eines Online-Tickets (exakt die Lösung, die ich wollte) war zwar in meinen Bahn.de-Daten schon immer per Häkchen gewünscht, hat aber im Zusammenspiel mit der Ticket-App in meinem Fall keine Wirkung gezeigt. Die DB prüft nun, ob eventuell ein Programmfehler oder Schnittstellenproblem vorliegt. Ich werde berichten, wenn der Fall eindeutig geklärt ist.</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/14a4eff49bfe4b489c7f5dfba15eb8bc" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/03/nie-ohne-meinen-drucker-iphone-app-db-tickets-taugt-nicht-fur-geschaftskunden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Bahn spart bei der Reinigung</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/03/deutsche-bahn-spart-bei-der-reinigung/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/03/deutsche-bahn-spart-bei-der-reinigung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 12:57:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrzeugwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[DB Fernverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Homburg]]></category>
		<category><![CDATA[IC]]></category>
		<category><![CDATA[Interregio]]></category>
		<category><![CDATA[Reinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Schmutzige Züge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10180</guid>
		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn fährt dabnk verlängerter Reinigungsintervalle mit schmutzigen Wagen und unterlässt unterwegs das Einsammeln von Müll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10181" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/P3012351.jpg"><img class="size-full wp-image-10181" title="P3012351.jpg" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/P3012351.jpg" alt="" width="800" height="600" /></a><p class="wp-caption-text">So schickt DB Fernverkehr seine IC-Züge auf die ca. 820 km von Koblenz nach Binz (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Eine sehr lange Bahnfahrt quer durch Deutschland kann durchaus erträglich oder sogar vergnüglich sein, wenn man Bücher dabei hat, ein Smartphone mit vollem Akku und keine telefonierenden Mitreisenden, deren Lebensgeschichte zwangsweise angehört werden muss. Doch willkommen sollte man sich besser nicht fühlen.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Die Deutsche Bahn ist ein Gewinnmaximierungs-AG ohne Dienstleistungsabsicht</span></strong>, habe ich letztes Jahr geschrieben. Wer in Düsseldorf um 7.41 Uhr den Wagen 6 des um 10 Minuten verspäteten IC 2212 zum Ostseebad Binz betritt, um darin gut 700 km zu bewältigen, bemerkt schnell, dass DB Fernverkehr, von Vorstand Ulrich Homburg verwest, mit Qualitätssicherung und Sauberkeit nicht mehr viel am Hut hat. Die DB hat ihre Reinigungsintervalle stark gestreckt, wurde letzten Herbst bekannt. Das sieht man schon von außen, denn der weiße Großraumwagen ist völlig verdreckt. Auf den Scheiben des 1990 zuletzt modernisierten Wagens lagert ein Schmutzfilm, nur der Türöffner ist notdürftig saubergewischt (siehe Foto oben). Der Zug kommt aus Koblenz und bewältigt über 800 km. Wie viele Kilometer genau, lässt sich nicht ermitteln, weil die DB keine Entfernungen angibt. Wagen 11, einer von zwei 1.-Klasse-Wagen, läuft leer und abgesperrt mit, verkünden Bahnsteiganzeige und Zugchef.</p>
<p>Zwar gibt es ausreichend Plätze in Wagen 6, doch im Abfallbehälter am Sitz steckt ein großer Kaffeebecher. Am Deckel des Behälters kleben noch Reste von Orangen. Ich denke, da wird noch einer kommen und die Behälter leeren. Falsch gedacht. Erst in Prora, gut siebeneinhalb Stunden später, als der Zug warten muss, kommt ein Mann in DB-Kleidung und leert im fast leeren Wagen die Behälter an den Plätzen. Neun Stunden seit der Abfahrt des Zugs um 6.06 Uhr die erste Reinigung. Er hat bald Feierabend, sagt der Mitarbeiter. Den Becher lässt er stecken, obwohl ich ihm Platz gemacht habe. Der Zug, pünktlich angekommen um 15.16 Uhr, bleibt über Nacht samt Lok in Binz stehen. Äußerlich unverändert schmutzig, sehe ich den Zug am nächsten Morgen, wird er so wieder quer durch Deutschland fahren.</p>
<div id="attachment_10182" class="wp-caption alignnone" style="width: 810px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/P3012352.jpg"><img class="size-full wp-image-10182" title="P3012352.jpg" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/03/P3012352.jpg" alt="" width="800" height="1067" /></a><p class="wp-caption-text">Der alte Interregio-Wagen dahinter trägt denselben Schmutzfilm</p></div>
<p>Ich fange an zu frieren, weil die Klimaanlage nur noch kalte Luft am Fenster ausbläst. Irgendwann rennt ein Zugbegleiter durch den Zug und hantiert offenbar erfolglos an den Armaturen herum. Der Wagen dahinter ist ein ehemaliger Interregio-Wagen. Er ist im Zustand von 1988, als ich die Eröffnungsfahrt mitmachte. Die Sitze sind im Ursprungszustand und grün bezogen. In den Bezügen sind Löcher, mindestens so groß wie Brandlöcher von Zigaretten. Der gelbliche Polsterschaumstoff schaut heraus.</p>
<p>Auf der Rückfahrt muss ich zwei IC-Züge nehmen und habe, weil es Freitagnachmittag ist, vorsorglich Platzkarten gebucht. Wie nicht anders zu erwarten, trifft der IC 8 Minuten verspätet in Hamburg Hbf ein und fährt trotz langer Standzeit mit 9 Minuten Verspätung weiter. In Hamburg-Harburg muss ich umsteigen. 9 Minuten Übergangszeit. Es wird also äußerst knapp. Die Ansage im Zug ist unverständlich. In Harburg renne ich mit dem Koffer den halben Zug zurück, denn die Brücke ist weit hinten. Eine lange Treppe rauf, über eine Brücke, dann eine Treppe über mehrere Ecken hinunter. Für Menschen mit Gepäck in wenigen Minuten nicht machbar.</p>
<p>Als ich keuchend auf der anderen Seite des Bahnhofs angekommen bin, stehen viele Menschen auf dem Bahnsteig, ein anderer Zug wird angezeigt. Dann die erlösende Nachricht über Lautsprecher: Mein IC hat 10 Minuten Verspätung. <strong><span style="color: #ff0000;">Es ist 16.42 Uhr. Das Display hinter mir zeigt die Züge von 6 bis 7 Uhr an&#8230;</span></strong></p>
<p>Im Abteil des etwa 45 Jahre alten IC-Wagens hat es moderig und nach nassem Hund gerochen. Die Luftkanäle und Filter der Klimaanlage werden danach aussehen und Sporen viel Platz bieten. Auch im Abteil des anderen IC-Wagens Richtung Düsseldorf riecht es feuchtwarm und muffig.</p>
<p>Immerhin sorgt die englisch radebrechende Zugbegleiterin für Spaß: &#8220;In a few minutes we may arrive at Bremen.&#8221; Mal was Neues: In ein paar Minuten kommen wir vielleicht in Bremen an. Andere Zugbegleiter erfreuen sonst durch weggelassene Präpositionen: &#8220;In a few minutes we arrive Essen.&#8221; Ein paar Minuten sind es niemals, das Wort &#8220;gleich&#8221; oder &#8220;next stop&#8221; kennen DB-Zugbegleiter nicht. Immerhin: 4 von 6 waren nicht muffelig, eine davon sogar im fast leeren Zug zur Plauderei bereit und verabschiedete sich in Binz.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Die Rückfahrkarte Düsseldorf – Binz per Intercity kostet, ohne Reservierung, stolze <span style="color: #000000;">224 Euro</span><span style="color: #000000;">. </span></span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Saubere, angenehm riechende Wagen kann man dafür bei der Deutschen Bahn AG nicht mehr erwarten.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nachtrag 6.3.2012:</strong> Die Deutsche Bahn erklärt auf meine Beschwerde, die den Link zum Beitrag oben enthielt, in einer nichtssagenden Form-Mail von &#8220;Maren Reinsch,<br />
Leiterin Kundendialog&#8221; (hinter solchen Titeln und Namen versteckt sich ein großes Team mit Textbausteinen, denn die &#8220;Frau Reinsch&#8221; – <a href="http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/sie-haben-post-durch-die-bahn-geht-ein-ruck15600">siehe auch hier</a> – kann nicht selbst täglich zehntausende Mails beantworten und wäre gefährdet, von notorisch unzufriedenen Bahnkunden mal persönlich besucht zu werden):</p>
<p>E<em>s tut uns leid, dass Ihre Bahnreise von Düsseldorf nach Binz und zurück nicht störungsfrei verlief und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.</em></p>
<p><em>Unsere Züge werden vor jedem Einsatz <span style="color: #ff0000;">gründlich gesäubert</span>.</em> (Außen aber offenbar nur noch alle zehn Wochen.)<em> Zusätzlich werden <span style="color: #ff0000;">etliche</span> Züge auch <span style="color: #ff0000;">während der Fahrt</span> oder <span style="color: #ff0000;">bei längeren Aufenthalten</span> in <span style="color: #ff0000;">bestimmten</span> Bahnhöfen gereinigt.</em> (Der Zug hielt unterwegs übrigens zweimal eine Viertelstunde, ohne dass sich Reinigungspersonal sehen ließ. Gut 800 km ohne Zwischenreinigung ist demnach Standard.)</p>
<p><em>Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter sind angehalten, starke Verschmutzungen noch aus dem fahrenden Zug heraus zu melden. In diesen Fällen wird geprüft, ob in einem der nächsten Bahnhöfe außerplanmäßig Reinigungspersonal zusteigen kann. </em></p>
<p><em>Wir bedauern, dass diese Verunreinigung nicht beseitigt wurde.</em> (Es ging aber nicht allein um die vielen zurückgelassenen Kaffeebecher und Zeitungen, sondern auch den erbärmlichen Dreck außen und auf den Scheiben!)</p>
<p><em>Wir freuen uns, wenn wir Ihnen auf Ihrer nächsten Reise <span style="color: #ff0000;">unseren Service</span> wieder unter Beweis stellen dürfen. </em>(Eine fürchterliche Drohung! Denn ich weiß jetzt schon, dass der gleich Null ist.)<em><br />
</em></p>
<p>Besonders hübsch finde ich das PS mit dem Hinweis auf die teure Hotline, die bei einem ernstzunehmenden Unternehmen eine kostenfreie Rufnummer wäre. Aber so macht man zusammen mit dem Mobilfunknetzbetreiber noch ein bisschen mehr Cash:</p>
<p><em>P.S.: Für Hinweise, Anregungen und Kritik stehen wir Ihnen rund um die Uhr gerne zur Verfügung. <span style="color: #ff0000;">Am schnellsten können wir uns um Ihr Anliegen kümmern oder mögliche Unklarheiten beseitigen, wenn Sie uns unter 0180 5 99 66 33 (14 ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 ct/Min.) anrufen.</span> Wählen Sie im Hauptmenü die 3 (Kundendialog) und Sie werden direkt mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner verbunden.</em></p>
<p>Eine Antwort erspare ich mir. Die Deutsche Bahn ist ein Unternehmen ohne Dienstleistungsabsicht, die Kunden lediglich als Cashcow betrachtet und mit Form-Mails eine Fassade aufrecht erhält, die Interesse am Kunden lediglich vortäuscht.</p>
<p>Auf der Rückfahrt hatte sich übrigens eine gelernte Reichsbahnerin ins Abteil gesetzt, die lautstark beklagte, dass man bei der DB AG heutzutage mindestens drei Stellen fragen müsse, wenn eine Kleinigkeit zu regeln sei. Und das dauere immer viel zu lang, da sei der Fall schon erledigt. Neulich sei sie in Zivil in einem Zug gesessen. Die Zugbegleiterin hätte aufgrund der Angaben der Leitzentrale durchgegeben, dass der Anschlusszug trotz der Verspätung noch erreicht werden würde. Die Reisenden hätten aber nur noch die Schlusslichter des ausfahrenden Zugs gesehen und die Zugbegleiterin beschimpft. Gut, dass sie keine Uniform angehabt hätte.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Deutsche Bahn ist eben, wenn&#8217;s eine(r) auf den anderen schiebt. </strong></span></p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/14a4eff49bfe4b489c7f5dfba15eb8bc" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/03/deutsche-bahn-spart-bei-der-reinigung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vielleicht sollte auch Kretschmann abdanken</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/02/vielleicht-sollte-auch-kretschmann-abdanken/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/02/vielleicht-sollte-auch-kretschmann-abdanken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 11:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Kretschmann]]></category>
		<category><![CDATA[Parkschützer]]></category>
		<category><![CDATA[Rosensteintunnel]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Wulff]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=10037</guid>
		<description><![CDATA[Es zeigt sich immer mehr, dass das Tunnelsystem um Stuttgart 21 zum Scheitern verurteilt ist. Ministerpräsident Kretschmann sollte das Projekt aufgeben oder abtreten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Railomotive-Leserinnen und -Leser,</p>
<p>offenbar habe ich vorgestern hier eine Herzensangelegenheit thematisiert. Bis heute Morgen, Null Uhr, hatten über 4500 Menschen meinen Beitrag gelesen (und ein paar Hundert Maschinen). Das ist der neue Rekord dieses Blogs. Und noch nie gab es so viele Kommentare, darunter einen von Jörp Rupp, Parteirat bei den Grünen Baden-Württemberg.</p>
<p>Ich danke allen herzlich für die freundlichen Worte und die Diskussion mit weiteren interessanten Aspekte und anderen Sichtweisen.</p>
<p>Nun sind wir den Bundespräsidenten-Darsteller Wulff endlich los. Wenn ich nicht wüsste, dass heutzutage selten was Besseres kommt, wäre auch ein Rücktritt von Ministerpräsident Kretschmann nach dem sinnlosen Gemetzel im ehemaligen Schlossgarten angemessen. Denn vertrauen kann man diesem vergesslichen und aus meiner Sicht nur scheinbar aufrechten Demokraten nicht mehr. Der Gegenwind der Grünen-Wähler und -Mitglieder war gestern abend auf dem reichlich späten Neujahrsempfang nicht zu überhören. Und als peinlichen Höhepunkt leisteten sich die Grünen dann einen Spaziergang zum sichtgeschützten Gelände, das einst ein Park war. Diesen Politikern fehlt jegliches Gespür für Timing und Gefühlslagen. Man sollte jedem Grünen-Angeordneten ein Tütchen geschreddertes Holz schicken. Es wäre besser als Stroh – Sie wissen schon wo.</p>
<p>Das heutige DB-Verkehrschaos nach einem <a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=9301956/9u4jtd/index.html">angekokelten Steuerungskabel am Rosensteintunnel</a> ist nur ein kleiner Vorgeschmack, wie sich eine Störung in einer den geplanten 60 km langen Tunnelröhren und nach dem Abbau der Gäubahn auswirken würde. Der Verkehr ist voraussichtlich bis Montag gestört. Wer jetzt noch als Politiker nicht die Notbremse zieht, handelt schlichtweg kriminell und fördert eine Bahnnetz-Konstruktion, die nicht funktionieren kann. Stuttgart 21 ist unverantwortlich – technisch, finanziell und aus Gründen der Menschlichkeit.</p>
<p>Journalisten sind oft Herdentiere, und was sie hochschreiben, schreiben sie gern auch runter. Das war so, als der neoliberale, selbstverliebte Gauck zum Bundespräsidenten hochgeschrieben wurde. Als dann Wulff gewählt wurde, war es plötzlich ganz still. Man stellte sich blitzschnell auf den jungen, unverbrauchten und irgendwie erfrischenden Wulff mit seiner schönen Frau ein. Dann kamen Skandälchen und seine ausgeprägte Liebe zu spendablen &#8220;Freunden&#8221; in der Wirtschaft an die Oberfläche, die nicht länger ignoriert werden konnten. Und über Wochen, notfalls mit einem Bobbycar als üble Vorteilsnahme, zerlegten die Medien den Bundespräsidenten-Darsteller, der schon zuvor zur Witzfigur geworden war. Auch, weil er sich so gern entschuldigte, obwohl man nur um Entschuldigung bitten kann. (Aber solche sprachlichen Feinheiten kennen auch viele Redakteure nicht mehr.)</p>
<p>Vielleicht ist es ein gütiges Schicksal, das nach der brutalen Zerstörung des Schlossgartens von irgendwoher winkt. Wenn die bis dahin ignoranten Journalisten wittern, dass Stuttgart 21 jetzt endlich der verdiente Tod ereilt und die Stadt im Sommer kein erträglicher Aufenthaltsort mehr ist, werden sie vielleicht endlich zu recherchieren anfangen. Denn da gibt es mehr zu entdecken als an Merkels Parvenu Wulff.</p>
<div id="attachment_10061" class="wp-caption alignnone" style="width: 576px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/PE151429kl.jpg"><img class="size-full wp-image-10061" title="Alter Baum auf Düsseldorfer Friedhof" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/PE151429kl.jpg" alt="" width="566" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">Alter Baum auf Düsseldorfer Friedhof (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<h2 style="text-align: left;"><em><strong><span style="color: #339966;">Wer möchte leben ohne den Trost der Bäume!</span></strong></em></h2>
<h6 style="text-align: left;">(aus dem Gedicht: Ende eines Sommers von Günter Eich)</h6>
<p>Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Und ein bissle sollte der Protest, vor allem aber die Überzeugungsarbeit angesichts des Rosensteintunnel-Kabelbrands, weitergehen. Sicher ist: Die Zeit arbeitet gegen Stuttgart 21. Die Vernunft sowieso.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Ich kann die <a href="http://www.parkschuetzer.de/statements/122019">hier gemachten Aussagen</a> eines Parkschützers nicht überprüfen. Aber wenn ein (noch anonymes) SPD-Mitglied der Deutschen Bahn mit Schadenersatzforderungen droht, falls sie S21 aufgibt, dann klingt das nach Filz und vielleicht auch Erpressung. Dass das ganze Projekt aus einem bislang kaum sichtbaren Sumpf aufgestiegen ist, zeichnet sich ja schon länger ab.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/acb1ea7734e941ad98f1a7121e90fc7c" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/02/vielleicht-sollte-auch-kretschmann-abdanken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Fyra kommt einfach nicht in Betrieb</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/02/der-fyra-kommt-einfach-nicht-in-betrieb/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/02/der-fyra-kommt-einfach-nicht-in-betrieb/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Fernverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Hochgeschwindigkeitszüge]]></category>
		<category><![CDATA[Niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Triebwagen]]></category>
		<category><![CDATA[AnsaldoBreda]]></category>
		<category><![CDATA[AnsaldoSTS]]></category>
		<category><![CDATA[Baureihe 407]]></category>
		<category><![CDATA[ETCS]]></category>
		<category><![CDATA[Fyra]]></category>
		<category><![CDATA[Siemens]]></category>
		<category><![CDATA[Velaro D]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=9987</guid>
		<description><![CDATA[Die bereits 2004 bestellten und mit mehrjähriger Verzögerung gelieferten Fyra-Züge von AnsaldoBreda sollten 2009 in Betrieb gehen. Doch der immer wieder verschobene Start der "Fyra" genannten Züge wird offenbar auch Mitte 2012 nicht klappen. Denn die Züge sind zu laut und haben Software-Probleme beim Zugsicherungssystem ERTMS/ETCS]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9988" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/PA199706.jpg"><img class="size-full wp-image-9988" title="Fyra am Brenner" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/02/PA199706.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Im Herbst 2011 stand ein Fyra-Zug am Brenner (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>AnsaldoBreda hat einen schlechten Ruf, und mit dem V 250 wird er nicht besser. Die bereits 2004 bestellten und mit mehrjähriger Verzögerung gelieferten Züge sollten spätestens 2009 in Betrieb gehen. Doch der immer wieder verschobene Start der &#8220;Fyra&#8221; genannten Züge wird offenbar auch Mitte 2012 nicht klappen. Denn die Züge sind zu laut und haben Software-Probleme beim Zugsicherungssystem ERTMS/ETCS, auch wenn ein Sprecher der NS <a href="http://www.rtl.nl/(/actueel/rtlnieuws/binnenland/)/components/actueel/rtlnieuws/2012/02_februari/11/binnenland/weer-vertraging-supersnelle-trein.xml">beteuert</a>, dass 95 Prozent der Tests abgeschlossen seien.</p>
<p>Ansaldo ist mit seinem Zugsicherungssystem-Zweig <a href="http://www.ansaldo-sts.com/en/products_services/high_speed/">Ansaldo STS</a> auch der Lieferant wichtiger ETCS-Komponenten bei der Baureihe 407 der Deutschen Bahn. Die Bereitstellung und Integration der Ansaldo-ETCS-Software gilt unter Insidern als das Hauptproblem, weshalb Siemens die Züge nicht für den Regelbetrieb ausliefern und zulassen kann. Die Ansaldo-Software wird für den Betrieb in Frankreich, Belgien und die Niederlande benötigt. Als Naturalpönale muss Siemens deshalb einen zusätzlichen Zug kostenlos lieferen. Momentan rechnet Siemens damit, zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012 zehn Velaro D abliefern zu können. Insgesamt 17 Züge werden gebaut.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/02/der-fyra-kommt-einfach-nicht-in-betrieb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Baudenkmalzerstörung Teil 2: Tschüss Südflügel</title>
		<link>http://railomotive.com/2012/01/stuttgart21-tschuess-suedfluegel/</link>
		<comments>http://railomotive.com/2012/01/stuttgart21-tschuess-suedfluegel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 11:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Grube]]></category>
		<category><![CDATA[Kefer]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Südflügel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://railomotive.com/?p=9946</guid>
		<description><![CDATA[Ein Foto des Südflügels, aufgenommen 1971 von Friedhelm Weidelich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9947" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/19710614-SW059-64.jpg"><img class="size-full wp-image-9947" title="19710614-SW059-64" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2012/01/19710614-SW059-64.jpg" alt="" width="640" height="419" /></a><p class="wp-caption-text">So sah der Südflügel 1971 aus. (Foto: Friedhelm Weidelich)</p></div>
<p>Heute lässt die Deutsche Bahn einen weiteren Teil eines Baudenkmals, den Südflügel des Stuttgarter Hauptbahnhofs, abreißen.</p>
<p>Rechtsanwalt Eisenhart von Loeper, ein unermüdlicher Kämpfer gegen die Unlogik der Deutschen Bahn, Teile des alten Bahnhofs schon abzureißen, bevor das Gesamtprojekt durchgeplant, finanziert und komplett genehmigt ist, hat gestern <a href="http://kopfbahnhof-21.de/index.php?id=1238">Strafanzeige</a> gegen die DB-Vorstände Grube und Kefer erstattet.</p>
<p>Der juristische Kampf wird auf allen Ebenen weitergehen, bis das Projekt aufgegeben wird. Und auch der Protest der Bürger gegen die Stadtzerstörung ist noch lange nicht beendet. Denn was hier abläuft, widerspricht in jeder Hinsicht dem gesunden Menschenverstand.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://railomotive.com/2012/01/stuttgart21-tschuess-suedfluegel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

