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	<title>Railomotive &#187; Elektroauto</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Mappus und Gönner &#8211; die Mobilitätsförderer</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 20:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Landesregierung Baden-Württemberg plant Mobilität ohne den öffentlichen Nahverkehr, aber mit Elektroautos und Informationstechnologie. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus und Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner haben heute in Stuttgart ein &#8220;7-Punkte-Programm der Landesregierung für die Zeit nach der Faktenschlichtung zu Stuttgart 21&#8243; vorgestellt, das im Detail nicht interessant ist, weil es Demut heuchelt, Lättlegschwätz ist und den lokalen Instituten und Universitäten wieder schöne Aufträge verspricht.</p>
<p>Auszug aus der Pressemitteilung:</p>
<p><em>I</em><em>n einem ersten Schritt soll deshalb im Frühjahr 2011 eine Expertenanhörung „Bürgerbeteiligung und Akzeptanz öffentlicher Großprojekte“ durchgeführt werden. Die Vorschläge der Experten werden wir auswerten und im Hinblick auf ihre Praxistauglichkeit prüfen. Wichtig ist es uns, dass ein echter Zugewinn an Transparenz und an Beteiligungsmöglichkeiten erreicht wird. </em>(Gemeint ist natürlich die erfolgreiche Lobbyarbeit der Investoren, die für die Landesregierung gewiss höchste Priorität hat, weil man in Baden-Württemberg ja immer zukunftsorientiert ist. Und nur wo CDU draufsteht, ist auch Zukunft drin. Für die CDU-Politiker und ihre Freunde.)  <em><br />
</em></p>
<p><em>Um eine permanente Beschäftigung und Weiterentwicklung auf diesem Feld über die Expertenanhörung hinaus zu gewährleisten, wollen wir auch einen Forschungsschwerpunkt „Bürgerbeteiligung und Akzeptanz öffentlicher Großprojekte“ an einer baden-württembergischen Hochschule einrichten.</em></p>
<p>Was schließen wir daraus: Ein paar Professoren soll noch mehr Gelegenheit zur Privatliquidation gegeben werden, und wenn die Ergebnisse dieser &#8220;Studien&#8221; bekannt sind, ist <em>Stuttgart 21 plus</em> bereits fertig oder wurde vorzeitig aufgegeben. Vielleicht hat man aber noch Größeres vor im Muschterländle, was es durchzupeitschen gilt, dann mit frühzeitiger Einlullung der Öffentlichkeit. Die hässliche Stuttgarter Königstraße wartet ja auch noch auf die Kompletterneuerung, und es wäre ja denkbar, das Provinzflughäfele zu einem internationalen Güterverkehrsdrehkreuz umzubauen, um Leipzig und Frankfurt mal zu zeigen, wie man Wirtschaftsförderung richtig macht.</p>
<p>Aber das nur am Rande. Spannender ist das Verhältnis zum Schienenverkehr in diesem 7-Punkte-Plan, wie es sich in dem folgenden Absatz manifestiert:</p>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --><em><strong>Schaffung einer „Modellregion nachhaltige Mobilität“</strong></em></p>
<p><em>Hinter den Diskussionen um das Bahnprojekt Stuttgart 21 steht auch die Frage, wie die Mobilitätskonzepte der Zukunft gerade in Ballungsräumen aussehen. Deshalb wollen wir die Region Stuttgart zu einer <span style="color: #ff0000;">Modellregion für nachhaltige Mobilität</span> entwickeln. Das Konzept für die Modellregion wollen wir im Dialog mit Bürgern, Verbänden und Experten gestalten. Über einen rein technikorientierten Ansatz (Einsatz moderner Verkehrssteuerungssysteme und Vernetzung der Verkehrsträger unter Einsatz von IT) hinaus sollen auch langfristige Fragen des Zusammenlebens in Städten und der Stadtgestaltung in das Modellprojekt mit einbezogen werden. </em>(Da hat also nicht nur die Autoindustrie heftig bei Frau Gönner &#8220;geworben&#8221;, sondern auch die zahlreichen Software-Unternehmen des Landes. Und EnBW muss ja auch neue Geschäftsfelder erschließen, wie wir gleich sehen werden.)</p>
<p><em>Wir wollen zügig noch in dieser Legislaturperiode mit der Diskussion erster Maßnahmen im Verkehrsbereich anfangen, die dann Schritt für Schritt zu erweitern sind. Einen Einstieg könnten folgende Themen bilden:</em></p>
<ul>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Vernetzung der Verkehrsträger mittels moderner IT</em></strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Schaffung einer Mobilitätskarte</em></strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Schaffung von Infrastruktur für E-Mobile und</em></strong></span></li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Car-Sharing (z.B. Car2Go- und Car2share-Modelle).</em></strong></span></li>
</ul>
<p lang="en-GB"><em> </em></p>
<p>Für Leser, die sich nicht in dieser Fachsprache auskennen: IT = Informationstechnik, Mobilitätskarte = damit können Sie überall hinfahren, E-Mobil = Elektroauto, Car-Sharing = Leihwagen, <a href="http://www.car2go.com/ulm/de/gebiet/">Car2Go</a> = Daimler-Projekt in Ulm und Austin, wo man Smart-Fahrzeuge minutenweise mieten kann.</p>
<p><em>Bürger und Verbände sollen frühzeitig an dem Projekt beteiligt werden, z.B. durch ein Internetportal oder durch die Teilnahme an Projektgruppen. Im Rahmen des Nachtragshaushalts werden für das Projekt 8,5 Mio. Euro vorgesehen, mit denen die fachliche und organisatorische Begleitung des Projekts sichergestellt ist. Spätestens Anfang Februar 2011 wollen wir die offizielle Auftaktveranstaltung für die Modellregion durchführen. Dort sollen die zu behandelnden Themen weiter konkretisiert und die Arbeitsstrukturen festgelegt werden.</em></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Lesen Sie da etwas von Eisenbahn, Schienenverkehr oder S-Bahn?</strong></span></p>
<p>Eben. Also eine Modellregion mit &#8220;nachhaltiger Mobilität&#8221; auf der Basis von Autos, ohne öffentlichen Nahverkehr? Willkommen, Herr Mappus, im 20. Jahrhundert! Der Mann ist 44, aber weniger auf der Höhe der Zeit als ein 88-Jähriger.<strong> </strong></p>
<p><strong>Baden-Württembergs Regierung zeigt erneut, dass sie moderner Verkehrspolitik 30 bis 40 Jahre hinterherhinkt und weiter den Traum von der autogerechten Stadt träumen will. Gute Nacht, Baden-Württemberg! Mobilität ohne Schienenverkehr ist in Ballungsregionen undenkbar. Aber die Landesregierung möchte eben gern zeigen, dass sie von gestern, nein, von vorgestern ist. </strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Elektromobilitätsgipfel ohne Eisenbahn ist Etikettenschwindel</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 12:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich finde es immer wieder erschreckend, wie sich unsere Bundesregierung von den Lobbyisten der deutschen Automobilindustrie lenken lässt. Aber wo bei den Spitzenpolitikern Inkompetenz herrscht, ist der Einfluss eben leicht. (Was nicht bedeuten muss, dass in den Ministerien nicht doch Leute mit Sachverstand und Weitblick sitzen. Aber offenbar nicht in der oberen politischen Ebene.) Dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es immer wieder erschreckend, wie sich unsere Bundesregierung von den Lobbyisten der deutschen Automobilindustrie lenken lässt. Aber wo bei den Spitzenpolitikern Inkompetenz herrscht, ist der Einfluss eben leicht. (Was nicht bedeuten muss, dass in den Ministerien nicht doch Leute mit Sachverstand und Weitblick sitzen. Aber offenbar nicht in der oberen politischen Ebene.) Dass die Industrie Gesetze von aus der Industrie abgeordneten Mitarbeitern in den Ministerien mitschreiben lässt, ist ja ein offenes Geheimnis. Denn die Macht geht von den Lobbyisten aus. Vom Volke schon gar nicht.</p>
<p>Nun ist wieder einmal ein &#8220;Gipfel&#8221; in Berlin, der darüber hinwegtäuschen soll, dass die deutsche Autoindustrie immer noch auf einem hohen, PS-starken Ross sitzt und es verschlafen hat, sich rechtzeitig um den schon lange erkennbaren Trend zur Elektromobilität zu kümmern – auch wenn der noch zehn, 20 Jahre braucht, bis nennenswerte Anteile des Verkehrs elektrisch fahren. Erst seitdem die Energieversorger hier einen Markt wittern und ihre besten Kontakte in die Politik nutzen, kommt etwas in Gang. Wobei man sich im Klaren sein muss, dass ein Elektroauto auch Energie braucht, die sicher nicht allein aus Wind und Wellen erzeugt werden kann.</p>
<p>Während die Japaner bereits die dritte Generation des Prius, ein Hybrid mit Benzin- und Elektromotor, in den Markt brachten und Renault 2011 die ersten voll elektrischen Serienmodelle produzieren wird, döst die deutsche Autoindustrie vor sich hin. Das geht so weit, dass Daimler mit der Renault-Nissan-Allianz zusammenarbeiten muss, um Elektroautos in vertretbarer Zeit serienreif zu bekommen. VW wird erst 2013 ein Elektroauto serienmäßig produzieren. Selbst im fernen China hat BYD die enormen Chancen des Elektroantriebs erkannt.</p>
<p>Die schreibenden Autofans, die schon mal mit seriösen Journalisten verwechselt werden, wurden von der Autoindustrie gepäppelt und zu Kritiklosigkeit erzogen. Sie erfreuen sich noch immer &#8220;mit Benzin im Blut&#8221; (aber vermutlich wenig Blut im Hirn) enthusiastisch und geradezu hymnisch an PS-Boliden und luxuriösen Leihwagen. Schauen Sie sich nur einmal die Autoseiten bei großen und kleinen deutschen Tageszeitungen und Magazinen an. Die haben das Thema Mobilität noch überhaupt nicht erfasst und ernten trotz ihrer PR-Texte kaum noch nennenswert Anzeigengelder der Autoindustrie. Die Autoseiten-Redakteure und ihre Zulieferer (Weißraum wird möglichst kostenlos gefüllt) wollen sich nicht um eben jene Themen kümmern, die ihre Leser interessieren. Diese kauften – aus Vernunft und wegen des sinkenden Einkommens – in aller Regel im vergangenen Jahr Klein- und Kompaktwagen, die für Auto&#8221;journalisten&#8221; natürlich extrem langweilig sind. Momentan kehrt sich laut <a href="http://www.kba.de">Kraftfahrtbundesamt</a> der Trend allerdings wieder um, weil die gewerblichen Käufer Nachholbedarf haben und doch lieber zu Prestigeautos greifen. Als Langstreckenwagen taugt das Elektroauto noch sehr lange nicht – auch wenn der Durchschnittseuropäer pro Tag nicht mehr als 60 bis 80 km fährt.</p>
<p>Die Allianz pro Schiene hat gerade eine Pressemitteilung veröffentlicht, die ungewöhnlich deutlich die Bundesregierung wegen ihres blinden Aktionismus abwatscht, der ja längst eine zielgerichtete, nachvollziehbare Verkehrspolitik abgelöst hat.</p>
<p><em>Nachdem sich bereits Umwelt- und Verbraucherverbände von dem heute stattfindenden Gipfel zur „Elektromobilität“ distanziert und der ADAC sogar seine Teilnahme abgesagt hat, kritisiert die Schienenlobby den vom Kanzleramt einberufenen Gipfel als „Etikettenschwindel“. „Die real existierende Elektromobilität mit der Eisenbahn bleibt außen vor, die Schienenbranche sitzt am Katzentisch. <span style="color: #ff0000;">Die Regierung setzt Elektromobilität mit Elektroautos gleich, alleine das ist schon ein skandalöser Kniefall vor der Autolobby</span>“, sagte Allianz pro Schiene-Geschäftsführer Dirk Flege heute in Berlin. „Statt die Mobilität von morgen insgesamt zu betrachten, verfällt das Kanzleramt in Kästchendenken und erzeugt kollektive Trugbilder. Die geballte Aufmerksamkeit gilt einem einzigen Verkehrsträger, dem Automobil“, sagte der Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses.</em></p>
<p><em>Die Allianz pro Schiene kritisierte, dass die gegenwärtigen Bemühungen um die Elektromobilität das sehr vordergründige Ziel hätten, „neue Subventionstöpfe für die Autoindustrie aufzustellen“. Flege zeigte sich außerdem befremdet darüber, dass die „Nationale Plattform Elektromobilität“ mit einem großen N daherkomme. „<span style="color: #ff0000;">Während der Fetisch Auto bei jungen Deutschen unwiederbringlich an Glanz verliert, drapiert sich die Autobranche mit Hilfe der Regierung als vaterländische Heilsbringerin.</span> Hier geht es offenkundig nicht um eine Zukunftsdiskussion, sondern um das Gegenteil davon: Um plumpe Emotion.“</em></p>
<p><em>Neben dem Qualitätsproblem, dass strombetriebener Straßenverkehr nicht automatisch umweltfreundlich sein würde, gibt es nach Einschätzung der Allianz pro Schiene auch ein Problem mit der Quantität: Während im Schienenverkehr zur Zeit fast 90 Prozent der Personenkilometer elektrisch gefahren werden, <span style="color: #ff0000;">käme der Straßenverkehr <strong>2020</strong> gerade mal auf einen Anteil von geschätzten <strong>zwei Prozent</strong></span></em><em>, sollte die Regierung ihr als „ehrgeizig“ eingestuftes Ziel von einer Million Elektroautos bis dahin wirklich erreichen.</em></p>
<p><em>Ein verkehrsträgerübergreifender Gipfel zur Elektromobilität müsste selbstverständlich auch die erheblichen und schnell realisierbaren Möglichkeiten des Eisenbahnsektors heben: „<span style="color: #ff0000;">Die Elektrifizierung weiterer Strecken, die Förderung von Hybridlokomotiven oder anderer neuer Antriebstechniken. Wir könnten uns auch ein großangelegtes Straßenbahnbauprogramm für deutsche Städte vorstellen, wie es Frankreich gerade aus der Taufe hebt. All das wäre Elektromobilität in Reinform</span></em><em>“, sagte der Allianz pro Schiene-Geschäftsführer.</em></p>
<p><strong>Flege hat recht.</strong></p>
<p><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</strong></p>
<p>Der Verkehrsclub Deutschland kommentierte soeben:</p>
<p><em>Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: &#8220;Wenn die Bundesregierung ihre selbstgesteckten Klimaziele auch im Verkehr erreichen will, lässt sich das nur mit einem Zukunftskonzept für die Mobilität umsetzen, das die Bedürfnisse der Menschen, den Umwelt- und Klimaschutz, den demografischen Wandel und die Kosten des Verkehrs integriert und die notwendigen Maßnahmen auflistet. Langfristig wird die Elektromobilität ein Baustein eines CO2-armen Straßenverkehrs sein, daher ist es richtig, dass die Bundesregierung die Grundlagenforschung fördert. </em><span style="color: #ff0000;"><em>Kurz- und mittelfristig spielen Elektroautos jedoch keine nennenswerte Rolle. </em></span><em>Es kommt darauf an, unnötige Verkehre zu vermeiden, Verkehr auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu verlagern und die Energieeffizienz aller Fahrzeuge &#8211; unabhängig von ihrer Antriebsart &#8211; zu verbessern, um so den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken.“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Bis 2050 soll nach dem Willen der Bundesregierung der bundesweite CO2-Ausstoß um 80 Prozent gegenüber 1990 sinken. Der VCD fordert ein solches Ziel auch für den Verkehr. </em><span style="color: #ff0000;"><em>Dazu brauche es eine Stadt der kurzen Wege und einen gut ausgebauten öffentlichen Verkehr, dessen Rückgrat elektrisch betriebene Züge und Straßenbahnen bilden.</em></span><em> Elektroautos werden auch in zehn oder zwanzig Jahren noch 10.000 Euro teurer sein. Sie passen mit ihrer begrenzten Reichweite in einen modernen Verkehr der Zukunft, seien jedoch </em><span style="color: #ff0000;"><em>ungeeignet für eine autofixierte Mobilität, wie sie der Autoindustrie vorschwebe, die von einem zusätzlichen Geschäft mit Zweit- und Drittwagen träume. </em><span style="color: #000000;">Damit liegt Gehrmann nicht falsch.</span></span><em><span style="font-style: normal;"><span style="color: #000000;"><br />
</span></span><br />
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: &#8220;Wir begrüßen die Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, endlich eine anschauliche Verbrauchskennzeichnung  für Pkw einzuführen, wie sie der VCD seit 2003 fordert. Nach Informationen des VCD orientiert sich dieses CO2-Label an dem für Kühlschränke und soll den Verbrauchern die Auswahl klimaschonender Autos erleichtern. Elektroautos dürfen jedoch bei der Klassifizierung keinesfalls automatisch mit einem grünen Balken und einem A gekennzeichnet werden. Auch sie müssen aus Gründen des Verbraucherschutzes ihre Energieeffizienz beweisen. Dafür braucht es dringend realistische Tests für den Energieverbrauch.“ Verlässlichen Zahlen zum Energieverbrauch der Elektro-Autos gebe es bis heute noch viel weniger als für Diesel und Benziner.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Der VCD vermisst zudem eine Politik der Bundesregierung aus einem Guss: Zeitgleich zur Rede der Kanzlerin verkündete das Bundesumweltminsterium, dass Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien und Vorhaben der Klimaschutzinitiative würden vom Finanzministerium gestoppt. Gehrmann: &#8220;Es kann nicht sein, dass wortreich die Förderung der Elektromobilität verkündet wird und sich die Autohersteller auf weitere Milliarden freuen können, während anderswo der Klimaschutz ins Hintertreffen gerät.“</em></p>
<p>Doch! Frau Merkel kann das. Konsequent an Merkels Regierungsstil ist nur die Inkonsequenz und die vorübergehende Füllung von Baugruben und Subventionstöpfen, die ihr gut organisierte Industrieverbände aus purem Eigennutz gegraben oder hingestellt haben.</p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Rinspeeds Autoreisezug – leider schaut die Bahn nicht hin</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 19:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rinspeed präsentierte in Genf den UC, ein Elektroauto für den Bahntransport]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3601" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/uc_4_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-3601 " title="uc_4_kl" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/uc_4_kl.jpg" alt="" width="450" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Zug mit Godzilla-Schnauze soll den UC transportieren (Foto: Rinspeed)</p></div>
<p>Der Schweizer Frank M. Rinderknecht ist für seine unkonventionellen Ideen bekannt, mit denen er beim Genfer Autosalon jedes Mal Furore macht. Die Concept Cars (ich hatte <a href="http://railomotive.com/2009/12/wer-hats-kapiert-die-schweizer/">hier</a> schon über seine Pläne berichtet) seiner Firma <a href="http://rinspeed.ch/pages/content/frames_d.htm">Rinspeed</a> gingen noch niemals in Serie. Doch immer lieferten sie reichlich Gesprächsstoff und brauchbare Komponenten.</p>
<p>Näher an der Realisierung wie selten zuvor ist Rinderknecht mit seinem heute präsentierten Elektro-Kleinwagen, der in ein komplettes Mobilitätskonzept eingebunden ist – und zwar eines, das Schiene und Straße intelligenter verknüpft, als wir das bisher kennen. Beziehungsvoll „UC?“ (= „Urban Commuter“-Pendlerfahrzeug), aber auch Englisch „you see?“, heißt der Zweisitzer mit Elektroantrieb, der für eine künftige Serienfertigung konzipiert ist. Der knapp 2,60 Meter kurze Flitzer soll helfen, den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden und dabei gleichzeitig durch ein zukunftsweisendes Waggon-System per Intercity-Zug das Zeug haben, große Strecken bequem, stau- und somit stressfrei zu überbrücken.</p>
<p>Verzahnte Mobilität zwischen Individual- und öffentlichem Personenverkehr ist das Ziel. Die Querverladung in speziellen Waggons ermöglicht die simultane Be- und Entladung zahlreicher „UC?“-Fahrzeuge in kürzester Zeit. Die Buchung und Platzreservierung erfolgt online aus dem Fahrzeug. Für Connectivity über Mobilfunknetze und den Sound sorgt <a href="http://harman.com/EN-US/Pages/Home.aspx">Harman International</a>. Voip2Car bringt IP-Telefonie, Videochat, Videokonferenzen, E-Mail und vieles mehr direkt in den „UC?“. Halosonic, ein elektronisch erzeugtes Motorengeräusch, soll Fußgänger und Fahrradfahrer vor dem nur wenige Meter weit hörbaren leisen Fahrzeug warnen. Diese Entwicklung stammt auch von Harman, den viele noch als Edel-Hifi-Anlagenhersteller im Gedächtnis haben. Mittlerweile rüstet Harman Autos von Mercedes, BMW, Mini und Land Rover mit Audio- und Infotainmentsystemen aus und ist mit seinen Marken Lexicon, Mark Levinson, Infinity und JBL in vielen amerikanischen, asiatischen und europäischen Autos vertreten.</p>
<p>Ladestationen an Bord des Zugs sorgen dafür, dass bei Ankunft am Zielort wieder die ganze Batteriekapazität und damit die volle Reichweite zur Verfügung stehen. Das von der Schweizer Engineering-Firma Esoro auf die Räder gestellt Leichtbau-Fahrzeug ist 120 km/h schnell und hat eine Reichweite von 105 Kilometern. Das reicht für den stadtnahen Verkehr. Denn 82 Prozent aller Fahrten in Europa liegen unter 60 Kilometer, sagt Rinderknecht. Während der Zugfahrt soll es den Fahrern offen stehen, ob sie die Zeit zum Beispiel im Zugrestaurant oder mit vertraulichen Telefonaten, Arbeiten am Computer oder zum Entspannen in ihren Fahrzeugen verbringen wollen.</p>
<p>Mit diesem Mobilitätskonzept umgeht Rinspeed die heutige Reichweiten-Hürde von Elektrofahrzeugen. Der Schweizer Visionär hat bereits mit internationalen Bahngesellschaften über sein Konzept diskutiert. Die DB und SBB seien allerdings nicht sonderlich begeistert, sagte Rinderknecht der taz. &#8220;Im Moment zeigen sie sich weniger offen, die haben gerade eigene Probleme. Außerdem zeichnet sich die Bahn ja nicht gerade durch ihre Innovationskraft aus.&#8221;</p>
<div id="attachment_3602" class="wp-caption alignright" style="width: 460px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/uc_41_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-3602" title="uc_41_kl" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/uc_41_kl.jpg" alt="" width="450" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der UC wird mit einem Joystick in der Mitte gesteuert (Bild: Rinspeed)</p></div>
<p>So kann man das sehen, aber die Eisenbahn ist innovativer, als er vielleicht denkt. Nur eben sehr viel langsamer als die Autoindustrie, die keine extrem langlebigen Fahrzeuge bauen muss, sondern immer schön dem Zeitgeist folgen kann – wenn auch fünf bis sechs Jahre verspätet wegen der langen Entwicklungszeiten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wer hat&#039;s kapiert? Die Schweizer.</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/12/wer-hats-kapiert-die-schweizer/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 06:56:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rinspeed zeigt auf dem Genfer Autosalon ein Elektroauto zur Bahnverladung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2491" class="wp-caption alignright" style="width: 590px"><img class="size-full wp-image-2491" title="uc_front_580" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/12/uc_front_580.jpg" alt="Elektroauto für die Bahnverladung (Foto: Rinspeed)" width="580" height="397" /><p class="wp-caption-text">Elektroauto für die Bahnverladung (Foto: Rinspeed)</p></div>
<p>Das Magazin <em>Focus</em> veröffentlichte die Pressemitteilung leicht umformuliert, ich bringe das (werblich entrümpelte) Original:</p>
<p><em>Auto, Bahn und Web gehen auf Genfer Autosalon 2010 (4.-14. März 2010) eine <span style="text-decoration: line-through;">neuartige</span></em><em> Symbiose ein. Zum ersten Mal in seiner langjährigen Concept Car-Historie entwickelt die Schweizer Auto- und Konzeptschmiede <a href="http://www.rinspeed.com/pages/content/frames_d.htm">Rinspeed</a> nicht nur ein Fahrzeug, sondern gleich ein komplettes Mobilitätskonzept. Auf den Namen „UC?“ (steht für: „Urban Commuter“ -„You see?“) hört der <span style="text-decoration: line-through;">sympathische</span> Zweisitzer mit Elektroantrieb, </em>der<em> <span style="text-decoration: line-through;">und erklärtermaßen</span> für eine künftige Serienfertigung konzipiert wurde.</em></p>
<p><em>Nomen est omen: Der gerade 2,50 Meter kurze Flitzer soll helfen, den innerstädtischen Verkehrsinfarkt zu vermeiden und <span style="text-decoration: line-through;">dabei gleichzeitig</span> durch ein zukunftsweisendes Waggon-Ladesystem per Intercity-Zug das Zeug haben, große Strecken bequem, stau- und somit stressfrei zu überbrücken. Gebucht wird der <span style="text-decoration: line-through;">gewünschte</span> mobile Stellplatz mit Batterieladeanschluss bequem über das Internet.<span style="text-decoration: line-through;"> Rinspeed-Boss Frank M. Rinderknecht: „UC? &#8211; das ist eine neue hoch emotionale, Web-basierte Autowelt, die Individual- und öffentlichen Personenverkehr intelligent miteinander verzahnt. Wir wollen eine Community mit Menschen schaffen, die offen sind für eine neu definierte Mobilität.“</span></em></p>
<p><em>Die mit<span style="text-decoration: line-through;">tels</span></em><em> zentralen Joysticks gesteuerte &#8220;Knutschkugel&#8221; bringt 124 Newtonmeter Kraft auf die Straße, ist 110 Stundenkilometer schnell und hat eine Reichweite von 120 Kilometern. <span style="text-decoration: line-through;">Das Entscheidende aber:</span> Es besteht durchaus die Chance, dass <span style="text-decoration: line-through;">es</span> </em>sie <em>in Serie geht. Denn das Konzept ist so ausgelegt, dass Großserienhersteller es leicht adaptieren und integrieren können. Und da gibt es schon intensive Gespräche auf höchster Ebene.</em></p>
<p>Die Idee ist nicht neu, aber durch die Einbindung eines kompakten Elektroautos, das während der Fahrt nachgeladen wird, interessanter als die älteren Konzepte, die seit Jahrzehnten herumgeistern. Ein ganz aktuelles aus den USA stelle ich noch vor.</p>
<p>Realistischer ist es auch, weil ernstzunehmende Zulieferer mit &#8220;im Boot&#8221; sind: Continental, Eberspächer, Pirelli und viele andere.</p>
<p><span style="color: #339966;"><strong>Mobilität</strong></span> und nicht <em>Auto</em> heißt das Zukunftsthema. Gut, dass die ersten Ideen im Autoumfeld reifen. Nun wäre es schön, wenn die Tageszeitungs-Ressorts, die ihre Rubrik trotz des längst verschwundenen Anzeigengeschäfts noch immer &#8220;Auto&#8221; nennen, endlich aufwachten und merken würden, dass sie einen Mega-Trend verschlafen haben. <strong>MOBILITÄT</strong>, Kollegen,<strong> Mobilität</strong>!</p>
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		<title>Hauptsache Hype: Elektromobilität – damit die Zukunft noch lange vor der Tür steht</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
		<category><![CDATA[Elektroauto]]></category>
		<category><![CDATA[Hybrid]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>

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		<description><![CDATA[Elektromobilität ist ein Hype, dem die technischen Grundlagen noch fehlen. Hybridautos bleiben noch lange Übergangstechnik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><strong><span style="font-weight: normal;">Noch immer hält sich das Märchen, dass jeder siebte Arbeitsplatz in Deutschland von der Automobilindustrie abhängt. Wie die <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Verband-der-Automobilindustrie-Autoindustrie-trickst-bei-Jobzahlen/516206.html">FTD</a> herleitete, liegt das daran, dass großzügig auch Straßen- und Brückenbauer, Straßenreiniger, Stahlhersteller und Parkhauspförtner eingerechnet werden – so, als ob es ohne die Autoindustrie keine Straßen und keine Industrie gäbe. Tatsächlich hängt nur jeder 20. Arbeitsplatz von der Autoindustrie ab. Aber 5 % macht sich nicht so gut, wenn Politiker und Lobbyisten eine Branche subventionieren wollen, die an Überkapazitäten und dem Druck leidet, heute schon wissen zu müssen, was für Autos in fünf bis sechs Jahren gefragt sein werden. Denn so lange dauert die Entwicklung eines neuen Fahrzeugs. Vielleicht hätten die Auto-Trendscouts weniger nach USA als nach Japan schauen sollen, denn </span></strong><strong><span style="font-weight: normal;">kein Mensch, der über ein entwickeltes Selbstbewusstsein verfügt, braucht</span></strong><strong><span style="font-weight: normal;"> 2-Tonner und Geländerennwagen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Hochmütig belächelte man hierzulande Hybridfahrzeuge, um nun panisch den jahrelangen Rückstand einholen zu müssen. Obwohl Bosch ja schon vor Jahrzehnten mit diesem Vorschlag gekommen sein soll. Weil der Strom bekanntlich aus der Steckdose kommt, wird jetzt von der Politik  – Stichwort Elektromobilität – so getan, als ob wir bereits in zwei Jahren alle in Elektroautos fahren würden. Leider spielen auch viele technisch unbeleckte Journalisten bei diesem durchsichtigen Hype mit, der auch den Energieriesen nützt. Hellsichtiger ist da mein Kollege <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/elektroautos-watt-abgeht-406180/">Franz Rother</a> von der Wirtschaftswoche, der die Automobilindustrie seit vielen Jahren journalistisch begleitet. Dass niemand 50.000 Ladezyklen braucht und sich Herr Rother wohl vertippt hat (2.000 bis 3.000 wären mehr als genug), spricht nicht gegen seine Argumentation.<br />
</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;">Dass noch unzählige Probleme, von der Akkutechnik über die Steuerung bis zum Aufbau von Ladestationen und der Verfügbarkeit von Solarstrom, gelöst werden müssen und noch nicht einmal klar ist, ob wir überhaupt genug Rohstoffe für die Batterien haben, wird von den lieben Kollegen allzu leicht übersehen. Hauptsache, wir können wieder eine deutsche „Zukunftstechnik“ hypen – so wie 30 Jahre lang den Transrapid. Der „Erfolg“ solch einer mit Steuerngeldern hochsubventionierten, am Markt vorbei entwickelten Technologie ist bekannt. Das Beharrungsvermögen war aber ähnlich wie bei der deutschen Automobilindustrie, die zweifellos gute Autos baut, aber eben nur sehr wenige, die in Zeiten verknappter privater Budgets und künstlich verteuerter Spritpreise gebraucht würden. </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"> </span></strong>Unter diesen Umständen ist es erfreulich, dass die Übergangstechnik Hybridauto, die uns noch lange begleiten wird, vom Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) im jährlichen Öko-Ranking für Pkw gewürdigt wird. Sieger ist der neue Toyota Prius Hybrid, der als erster mit Benzin betriebener Pkw einen Verbrauch von unter vier Litern erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr senkte Toyota den CO2-Ausstoß von 104 auf 89 Gramm pro Kilometer. Auch den zweiten Platz sicherte sich mit dem iQ 1.0 VVT-i ein Toyota. Die Bronze-Medaille der Top-Ten holte sich der Honda Insight Hybrid, der in der Kompaktklasse zudem Platz eins belegt. Immerhin: Klimabester ist der deutsche Smart Fortwo Coupé cdi, der 88 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt.</p>
<p><strong><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;"><span style="font-weight: normal;"> </span></span></span></span></strong></p>
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		<title>Technische Fundstücke in Kärnten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 15:02:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Museen]]></category>
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		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Museumsbahn in Kärnten hat auch Lok und Achslager aus Deutschland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_83" class="wp-caption alignright" style="width: 618px"><img class="size-full wp-image-83   " title="_7124518 (2)" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124518-2.jpg" alt="Rosentaler Dampfbummelzug" width="608" height="142" /><p class="wp-caption-text">Rosentaler Dampfbummelzug am Haltepunkt Carnica  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die <a href="http://www.nostalgiebahn.at">Museumseisenbahn Weizelsdorf-Ferlach</a> in Kärnten ist nicht sehr spektulär, weil die Strecke kurz ist und man sich schnell an die Hochgebirgs-Umgebung gewöhnt. Immerhin zuckelt der Zug mit seinen Spantenwagen hinter einer Dampflok durch das Rosental, vorbei an perfekt gemähten Rasenflächen um die schmucken Einfamilienhäuser. Wer die zweiachsige ehemalige Werkslok 88.103 vor dem Zug hat, wird sich an der kuriosen Bauart kaum sattsehen können. „Wiener Lokomotivfabrik AG, Wien-Floridsdorf, No. 9102, 1941“ zeigen die Lettern des Fabrikschilds. Für einen kleinen Obulus darf man in Ferlach ein paar hundert Meter auf dem Führerstand mitfahren. Auch die alten Formsignale an der Strecke 	geben etwas her für Nostalgiker.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<div id="attachment_37" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-37" title="_7124261" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124261-300x225.jpg" alt="Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Spantenwagen-Lager W. Peyinghaus Volmarstein 1924</p></div>
<p style="margin-bottom: 0.7cm;">
<dl id="attachment_37" style="width: 540px;"> </dl>
<p>Doch am erstaunlichsten ist für deutsche Touristen, dass die Rollenlager der Spantenwagen aus längst 	verschwundenen deutschen Eisenbahnwerken stammen: W. Peyinghaus Volmarstein 1924 und 	Friedrich-Wilhelms-Hütte Mülheim/Ruhr 1941. Auch die Diesellok, die in Weizelsdorf den Zug ans Bahnsteiggleis zieht, um der Dampflok das Umsetzen zu ersparen, ist made in Germany. Gmeinder &amp; Co., Mosbach, Baden, hat sie 1969 gebaut. Sie ist explosionsgeschützt und rangierte früher in der Raffinerie Schwechat am Wiener Flughafen. In Weizelsdorf wartet auch eine prächtig gepflegte 93er der ÖBB auf ihren Wochenend-Einsatz. Sie trägt einen ovalen Schornstein des leistungssteigernden<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giesl-Ejektor"> Giesl-Ejektors</a>, der in Österreich und bei der Deutschen Reichsbahn der DDR eine gewisse Verbreitung fand.</p>
<div id="attachment_156" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-156" title="_7124402" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/08/7124402-300x201.jpg" alt="Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)" width="300" height="201" /><p class="wp-caption-text">Elektroauto der Österr. Post- u. Tel.-Verwaltung  (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Nicht versäumen sollte man eine Tour  im rot-weißen Saurer-Bus vom Bahnhof Ferlach zum Technikmuseum Historama. Während die zügige Fahrt mit Zwischengas und ohrenbetäubendem Lärm dokumentiert, dass Busse in den letzten 50 Jahren deutlich an Qualität gewonnen haben, zeigt das Museum Straßenbahnen, Kutschen, ein Post-Elektroauto aus den Fünfzigern, eine Wolf-Dampfmaschine von 1923 aus Magdeburg-Buckau, ein paar Eisenbahnutensilien, einen frühen Flugversuch und eine große Sammlung von Autos und Lkw aus österreichischer und deutscher Produktion. Busfahrt und Eintritt in das Museum sind im Fahrpreis des Rosentaler Dampfbummelzugs enthalten. Eine glückliche Kombination.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
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