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	<title>Railomotive &#187; ICE</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Tunnel sind überhaupt kein Problem</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 18:53:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein ICE im Tunnel steckenbleibt, dauert es Stunden, bis die Fahrgäste befreit werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht ungewöhnlich, dass beim ICE 1 einzelne Motoren ausfallen und die beiden Loks nur mit halber Kraft fahren. Das berichten Lokführer. Nun ist in einem Tunnel bei Vaihingen ein ICE steckengeblieben, weil der Antrieb versagte. Dann fiel offenbar die Stromversorgung aus und damit auch die Klimaanlage. Wenn ich die dürren Berichte richtig deute, hat man versucht, den Zug abzuschleppen. Dafür braucht man Dieselloks, die eine Scharfenbergkupplung oder eine andere Spezialkupplung haben. Ich weiß nicht, ob keine da war oder warum man den Zug offenbar drei Stunden mit 420 Fahrgästen im Tunnel stehen ließ, bis vier Fahrgäste zusammenklappten. Man könnte es für Sorglosigkeit halten.</p>
<p>Was schließen wir daraus: ICEs werden jetzt besonders gut gewartet und Tunnel sind überhaupt kein Problem für den Betrieb. Deshalb baut man den neuen Stuttgarter U-Bahnhof auch in ein Gewirr von Tunneln ein, wo man wunderbar evakuieren kann, wo jederzeit Hilfsloks bereitstehen und überhaupt nichts passieren kann. So ist die Bahn superflexibel und wer als Fahrgast Angst vor den unendlich langen Tunneln hat, die rund um &#8220;Stuttgart 21&#8243; gebaut werden, soll halt einen Anti-Klaustrophobie-Kurs belegen oder ein Notfall-Set dabei haben. Ein Fläschchen Sauerstoff möcht schon sein, wenn man mit klapprigen Hochgeschwindigkeitszügen der Deutschen Bahn fährt.</p>
<p>Keine Angst, liebe Fahrgäste, Dr. Rüdiger Grube hat die Deutsche Bahn fest im Griff.</p>
<p>Darum ist er ja so vehement für S21. Ein blutiger Laie, der nicht überblickt, was er da gestartet hat. Aber es interessiert ihn sowieso nicht. Beteuerungen, die Proteste ließen ihn nicht kalt, sind auswenig gelernte Floskeln und nicht der Rede wert.</p>
<p><strong>Nachtrag 23.8.10:</strong> Inzwischen wurde bekannt, dass die Hilfslok nur 100 Meter weit schleppen konnte und dann durch eine Zwangsbremsung gestoppt wurde. So oder so ein Skandal. Hier ist noch der <a href="http://www.pcwelt.de/start/gaming_fun/sonstiges/news/2347664/pc-welt-redakteur-sass-im-ice-pannen-zug/">Bericht</a> eines Redakteurs der PC-Welt, die angesichts der Kommunikation des DB-Personals jeden Kommentar überflüssig macht.</p>
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		<title>Britische Gewerkschaft warnt vor ICE-Test im Kanaltunnel</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 10:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die britische Eisenbahnergwerkschaft RMT warnt vor ICE-Test im Kanaltunnel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die britische <a href="http://www.rmt.org.uk/Templates/Internal.asp?NodeID=138023&amp;int1stParentNodeID=89732">Eisenbahnergewerkschaft RMT</a> warnt, dass die für Oktober geplanten Tests, <span style="color: #ff0000;">mit dem ICE durch den Kanaltunnel</span> zu fahren, die Verwässerung von Sicherheitsstandards einleiten könne. Unter den geltenden Sicherheitsbestimmungen müssten Züge, die den Kanaltunnel durchqueren wollen, mindestens 375 Meter lang sein. Die ICE 3 sind nur 200 Meter lang. Außerdem müssen sie feuersichere Türen zwischen den Wagen haben. Die Züge passen auch nicht zum Tunnel-Fluchtsystem.</p>
<p>Eurotunnel als Betreiber des Tunnels hat die bevorstehenden Tests bestätigt, allerdings müsste die Channel Tunnel Intergovernmental Commission (IGC) die Sicherheitsbedingungen entscheiden.</p>
<p>Es wird erwartet, dass die DB für die Hochgeschwindigkeitsstrecke HS1 Folkestone – London bieten wird, um 2012 Züge nach London zur Olympiade anbieten zu können.</p>
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		<title>Rüdiger Grube: Sprüche statt Taten</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 10:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bahnchef Grube verwirrt mit immer anderen Zahlen und kennt nicht einmal die Zahl seiner ICE-Züge.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Grubes Auftritt vor dem Verkehrsausschuss des Bundestags war wohl das, was man von ihm gewohnt ist: Unverbindliches, unglaubwürdige, ständig wiederholte<span style="color: #ff0000;"> &#8220;Brot-und-Butter&#8221;-Sprüche</span>, Unschuldsbeteuerungen und eine Demonstration fachlicher Inkompetenz und mangelnder Führungskraft. Mit Recht sind nicht nur die Parlamentarier sondern auch die Kommentatoren vieler Zeitungen genervt. Grube hat viel Vertrauen verspielt und einen Millionenschaden verursacht: durch zögerliche Schadensbegrenzung, durch (mit Sicherheit!) Fahrgastverluste im Fernverkehr, durch einen Imageschaden, der die Deutsche Bahn weltweit der Lächerlichkeit ausgesetzt hat. Denn wer soll noch einer Aktiengesellschaft vertrauen, die ihr Kerngeschäft so wenig im Griff hat? Dabei sind die <span style="color: #ff0000;">Vorstände mit Migrationshintergrund (-&gt; aus dem Auto- und Flugzeuggeschäft)</span> doch so heiß auf Geschäfte im Ausland.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass Grube gute Berater hat. Solche Menschen legen eine Selbstherrlichkeit und Arroganz an den Tag, die keine Beratung duldet. Das sagen auch Menschen, die mit Grube zusammenarbeiten mussten. Die nach fundierten Erklärungen ihr Urteil  mit einem anatomischen Schimpfwort zusammenfassen.</p>
<p>Grube hat sich deshalb den Medien viel zu spät gestellt.<span style="color: #ff0000;"> Er hat nicht einmal aus taktischen Gründen, die man in der Position eines Vorstandsvorsitzenden eigentlich kennen müsste, das Büßergewand angezogen und wenigstens Besserung geheuchelt.</span> Nun wird erst einmal geprüft, auf die lange Bank geschoben anstatt Tatkraft gezeigt, uns sei es im Detail zur Beruhigung der Öffentlichkeit und des windelweichen Shareholders, Bundesverkehrsminister Ramsauer. Grubes Botschaft ist im Klartext: Wir können nichts dafür und werden einfach so weiter machen.</p>
<p>Ein Kollege vermutet, dass Grube exzellent beraten wurde. Ich bezweifle das nicht nur aus den oben genannten Gründen, denn auch in anderen Fällen, etwa wenn es um die SNCF ging, hat sich Grube ständig widersprochen und keine klare Linie gezeigt. Dass er nicht einmal die Zahl seiner ICE-Züge kennt und in jedem Interview etwas anderes sagt, hat der Journalist Nils Glück übersichtlich zusammengetragen: <a href="http://www.nilsole.net/medien/nebelkerzen-statt-transparenz-wie-bahnchef-grube-mit-fakten-verwirrt/">Nebelkerzen statt Transparenz.</a> Ich würde eher sagen: Arroganz statt Kompetenz.</p>
<p>Grubes Botschaften sind jedenfalls verheerend, wie auch folgende Kommentare zeigen:</p>
<p>FTD: <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:streit-um-bahn-sparkurs-zug-abgefahren-fuer-vernunft/50147497.html">Zug für Vernunft ist abgefahren.</a></p>
<p>Tageszeitung: <a href="http://taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/und-nun-zum-wetter-herr-grube/">Und nun zum Wetter.</a></p>
<p>Süddeutsche: <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/bahn-lieber-bahnchef-grube-es-nervt-1.978506">Es nervt!</a></p>
<p>Stern: <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/bahn-gipfel-zum-hitze-chaos-mauern-hinhalten-abwehren-1585982.html">Mauern, hinhalten, abwehren.</a></p>
<p><a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:pressestimmmen-die-schwuele-hat-erst-jetzt-die-bahn-manager-erwaermt/50147779.html">Pressestimmen in der FTD</a></p>
<p>ZEIT: <a href="http://www.zeit.de/reisen/2010-07/bahn-ramsauer-grube">Ramsauers Fehler</a></p>
<p>Wenn jetzt die FDP nach einem Vorstand für Verbraucher ruft, zäumt sie den lahmen Gaul von hinten auf. Denn den gibt es schon: DB-Fernverkehrsvorstand Ulrich Homburg. Die Forderung klingt wie: Grube sorgt für den maximalen Gewinn des weltweit operierenden Bahnkonzerns, der Verbrauchervorstand ist sowas wie ein Betriebsrat oder Verbraucherschützer für die Fahrgäste – er soll die schlimmsten Auswüchse des Privatisierungswahns verhindern. Was für eine kuriose Idee. Wie wär&#8217;s denn mit der endgültigen Absage des Börsengangs?</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Wo steckt eigentlich DB-Technikvorstand <a href="http://deutschebahn.de/site/bahn/de/konzern/konzernprofil/vorstand/vorstand__technik.html">Volker Kefer</a>?</span></p>
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		<title>Erstklassig fahren mit 54 Grad Innentemperatur</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 19:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn mutet Reisenden auch in der ersten Klasse Temperaturen über 50 Grad zu.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Entgegen den Lippenbekenntnissen von Bahnchef Grube fahren ICE weiter mit defekten Klimaanlagen. Gestern erwischte es eine Bekannte auf dem Weg von München nach Oldenburg. Sie ist fast täglich unterwegs und besitzt eine Bahncard 100 1. Klasse, Kostenpunkt 6400 Euro.</p>
<p>Der ICE 732, ein Zug des Typs <strong><span style="color: #ff0000;">ICE 1</span></strong>, verließ München Hbf um 18.20 Uhr. Die erste Klasse war da noch gut klimatisiert. Doch bis Nürnberg hatte sich alle Wagen bereits in Brutkästen verwandelt. „Es wurde immer heißer, die Luft wurde nur noch bewegt“, klagt die Dame. Und weil sie schlau ist, hatte sie ein Thermometer mit. Das zeigte in der Nähe von Würzburg<strong> <span style="color: #ff0000;">54° C</span></strong> an, bei einer Außentemperatur von 34 °C.</p>
<p>Im Bordrestaurant waren schon in Nürnberg keine Getränke mehr verfügbar. „Ein Witz“, findet sie, „dass nur Minifläschchen von 0,2 und 0,3 Liter mitgeführt werden, die man fast mit einem Schluck leer hat.“ Was bis dahin angeboten wurde, war warm.  Kostenlose Getränke gab es nicht, auch nicht in der 1. Klasse.</p>
<p>Hatte nicht Personenverkehrsvorstand <strong><span style="color: #ff0000;">Homburg</span></strong> vor einigen Tagen vollmundig <a href="http://railomotive.com/2010/07/katastrophen-pr/">versprochen</a>, dass die <strong><span style="color: #ff0000;">Getränkevorräte aufgestockt</span></strong> seien?<strong></strong></p>
<p>Im ersten Wagen 1. Klasse waren auch die Toiletten defekt, worauf mit einem rasch beschrifteten Papierhandtuch an der Tür hingewiesen wurde.</p>
<p>Die Displays, in denen die Wagennummern und Bahnhöfe angezeigt werden, waren etwa ab Fulda  abgeschaltet. „Vielleicht wollte man ja verhindern, dass man sich die Wagennummern aufschreibt“, vermutet die Reisende. Oder sie haben vor der Hitze kapituliert.</p>
<p>Sie hat die Reise überstanden, weil es in der Nacht kühler wurde und auf den Bahnhöfen kühlere Luft in die Wagen strömte. „Eine Dusche und mein Bett, das war alles, was ich noch wollte“, sagt sie über die Ankunft nach Mitternacht an der Küste.</p>
<p>Ein Verwandter arbeitet beim DRK in Göttingen. Am Bahnhof dort häufen sich auffallend die Hitzeopfer, hat er berichtet.</p>
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		<title>Schallende Ohrfeige vom Eisenbahnbundesamt</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 20:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Eisenbahnbundesamt forderte Bahnchef Grube auf, für sicheren Betrieb zu sorgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es dürfte ein einmaliger Vorgang sein, dass eine Aufsichtsbehörde – das Eisenbahnbundesamt – das führende Eisenbahnunternehmen – Deutsche Bahn – mit Nachdruck an seine Pflichten erinnern muss, einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.</p>
<p><em>Die Bahn,</em> <a href="http://www.boulevard-baden.de/ueberregionales/wirtschaft/2010/07/21/hitze-chaos-eisenbahnbundesamt-wascht-deutscher-bahn-den-kopf-227929">meldet</a> die Presseagentur ddp, <em>habe „im Rahmen ihrer Betreiberverantwortung“ Schwachstellen  rechtzeitig zu erkennen und zu beheben. Komme es zu Systemausfällen,  habe die Deutsche Bahn alles zu tun, um Gefahren für die Gesundheit der  Fahrgäste auszuschließen.</em></p>
<p>Das sollte in einem zivilisierten westlichen Industriestaat eigentlich selbstverständlich sein, kann beim ergebnisfixierten und in ihrer eigenen kleinen Welt lebenden Bahnmanagement aber wohl nicht mehr vorausgesetzt werden. Es ist eine schallende Ohrfeige für Bahnchef Grube, der sich nicht entblödet, weiter die Bahnindustrie und den Klimawandel für die katastrophalen Zustände in einigen ICE-Zügen verantwortlich zu machen. Dass Grube, wie der <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wenn-das-klima-defekt-ist/1887710.html;jsessionid=33A0353469E7339774EB1EA820B3B883">Tagesspiegel</a> nachrechnete, die Öffentlichkeit belügt, indem er Hitzetage falsch angibt und die ICE-Probleme als &#8220;neu&#8221; bezeichnet, obwohl es schon im heißen Sommer 2008 gehäuft Ausfälle gab und Bahnreisende entsprechende Erfahrungen machten, überrascht da schon nicht mehr. Bisher über 2200 ausgegebene Reisegutscheine wegen Hitze-Beschwerden bei der DB sprechen eine klare Sprache. Und das Eisenbahnbundesamt weiß von mindestens 30 Fällen, wo ausgefallene Klimaanlagen erhebliche gesundheitliche Folgen für die Fahrgäste hatten.</p>
<p>(Zu den ICE-Klimaanlagen ein <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/2872236_Heisse-Fahrt-Kein-schoener-Zug.html">Beitrag der Frankfurter Rundschau</a>.)</p>
<p>Das Märchen von einst 10 Prozent Ersatzzügen glaubt erst recht niemand. Auf die Idee, Züge schnellstens umzurüsten und endlich neue Züge zu bestellen anstatt ausländische Bahngesellschaften zu kaufen, kommt Grube nicht. Schuld sind immer die anderen.</p>
<p>Dem Tagesspiegel liegen außerdem Dokumente vor, die belegen, dass auch die Wartungsintervalle gestreckt wurden. Was angesichts der gehäuften Ausfälle aller Art nicht überrascht. <span style="color: #ff0000;"><strong>Die Deutsche Bahn ist seit Jahren ein Opfer von Abenteurern und ökonomischen Phantasten. Auch in der Politik.<br />
</strong></span></p>
<p>Heute kündigte die Bahn ein Schmerzensgeld von 500 Euro für die fast krepierten Fahrgästen an. <span style="text-decoration: line-through;">Allerdings nur gegen ärztliches Attest.</span> Seit 22.7. auch ohne Attest.</p>
<p>Robuste Naturen scherzten heute im Internet: &#8220;Komm, wir fahren ICE, dann gibt&#8217;s 500 Euro!&#8221; <span style="text-decoration: line-through;">Rettungsdienste und Krankenhäuser an den Bahnstrecken sollten vorbereitet sein und entsprechende Atteste vorhalten&#8230;</span></p>
<p>Wenn Reparaturen und Neubestellungen weiter auf die lange Bank geschoben werden, hilft ja vielleicht ein staatlicher Aufkleber auf den ICE-Türen gegen Überfüllung und gesundheitlich nicht so stark belastbare Bahnkunden:</p>
<h2 style="text-align: center;">Das Eisenbahnbundesamt warnt:</h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;">Die Reise mit diesem Zug </span></h2>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #ff0000;"> kann lebensgefährlich sein. </span></h2>
<p><span style="color: #ff0000;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #808080;">Ausfallwahrscheinlichkeit von Klimaanlagen 32 % </span><br />
<span style="color: #808080;">Verspätungswahrscheinlichkeit 81 % </span><br />
<span style="color: #808080;">Ausfallwahrscheinlichkeit des Bordrestaurants 28 %</span><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #808080;"> </span></span><br />
<span style="color: #ff0000;"><span style="color: #808080;">Betriebswichtige Aggregate können jederzeit ausfallen.</span><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>70 Grad! Frontal 21 berichtet über massive Bahnprobleme</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/07/70-grad-frontal-21-berichtet-uber-massive-bahnprobleme/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 12:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn hat weit mehr Probleme mit Lokomotiven, Zügen und Strecken, als sie zugibt. Das fand das ZDF-Magazin Frontal 21 heraus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4872" class="wp-caption alignnone" style="width: 430px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P2225155-Arbeitskopie-2.jpg"><img class="size-full wp-image-4872" title="P2225155 - Arbeitskopie 2" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/07/P2225155-Arbeitskopie-2.jpg" alt="" width="420" height="364" /></a><p class="wp-caption-text">Außerplanmäßiger, gut einstündiger Halt wegen Störung am Luftfederungssystem eines ICE 2, Febr. 2010</p></div>
<p>Während die meisten Medien nach einem kurzen Sturm das Thema Bahn vorerst abgehakt zu haben scheinen, legt das ZDF heute in <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,8091059,00.html?dr=1">Frontal 21</a> nach, denn bei der Deutschen Bahn treten deutlich mehr technische Pannen auf als  bisher bekannt. Das zeigen interne Dokumente, die Frontal21 vorliegen. So kam es allein am 10. Juli 2010, also an dem Tag,  an dem mehrere ICE- Klimaanlagen ausfielen, insgesamt zu 293 Störfällen  bei Zügen. Dazu zählen Bremsstörungen, Triebzugschäden, Störungen an  Funkeinrichtungen und Zwangsbremsungen mit unbekannter Ursache. 485 Züge  seien insgesamt über 100 Stunden verspätet gewesen. Wartungsmängel, bereits beim Winterdebakel sauber herausgearbeitet und im Schwarzbuch DB dokumentiert, seien dafür verantwortlich.</p>
<p>Ich habe in den letzten Monaten etliche Screenshots eingestellt, die die häufigen Mängel dokumentieren: Zum Beispiel die<a href="http://railomotive.com/2009/09/momentaufnahme-bei-twitter-die-deutsche-verspatungsbahn/"> Deutsche Verspätungsbahn</a> (Sept. 2009), von wegen <a href="http://railomotive.com/2010/01/von-wegen-keine-verspatung/">keine Verspätung</a> und <a href="http://railomotive.com/2010/01/auf-hochgeschwindigkeitsstrecken-langsamer/">auf Hochgeschwinigkeitsstrecken langsamer</a> (Jan. 2010), <a href="http://railomotive.com/2010/02/tgv-fahren-frankfurt-paris/">ausgefallene Mehrsystem-ICE</a> und <a href="http://railomotive.com/2010/02/ice-verspaetung-durch-pinkelpausen/">Verspätung durch Pinkelpausen</a> (Febr. 2010), <a href="http://railomotive.com/2010/04/sechs-mal-so-viel-ausgefallene-ice-zuge-wie-vor-zwei-jahren/">sechsmal so viele ausgefallene ICE-Züge</a> (April 2010), nur <a href="http://railomotive.com/2010/07/hannover-drei-fernzuege-der-deutschen-bahn-sind-puenktlich/">drei Fernverkehrszüge pünktlich</a> (Juli 2010).</p>
<p>Dass das sogar Toilettentüren in Doppelstöckern betreffen kann, zeigen <a href="http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/aktuell/kurios/2010/07/19/bahn-mitarbeiter-befreit-fahrgaeste/mit-brecheisen-aus-regio-zug-toilette.html">Fotos eines BILD-Leserreporters</a>. Hier hatten sich zwei Partygänger zum (verbotenen) Rauchen ins WC eingeschlossen und mussten mühsam durch Einschlagen der Scheibe befreit werden. Da diese mehrschichtig sind und Folien eingearbeitet haben, ist das genau so schwer wie im ICE, wo es nur einzelne, mit rotem Punkt gekennzeichnete Scheiben gibt, die einschlagbar sind. Diese wurden erst nach dem grausigen ICE-Unfall in Eschede eingebaut, nachdem die Helfer damals ebenfalls die Erfahrung gemacht haben, dass ICE-Scheiben nur sehr schwierig einzuschlagen sind.</p>
<p>Auch der überhitzte ICE spielt im Beitrag eine Rolle. Interne Protokolle der Bahn hätten gezeigt, dass es <span style="color: #ff0000;">im ICE über 70° C</span> gehabt hat und nicht 40 bis 50° C, wie die Medien brav voneinander abgeschrieben haben, obwohl die Betroffenen von 60° C gesprochen haben.</p>
<p>Hoffentlich wissen die ZDF-Autoren auch, dass die Leute wegen fehlender Luftzufuhr außerdem fast erstickt sind und deshalb der Fall weit brisanter ist, als die meisten Medien glauben und berichtet haben. Die Deutsche Bahn hat aus meiner Sicht mit dem Leben der Fahrgäste gespielt.</p>
<p><strong>Nachtrag 18 Uhr:</strong> <em>Die Deutsche Bahn weist die Behauptung der ZDF-Sendung „Frontal 21“ vom heutigen Dienstag als in keiner Weise nachvollziehbar zurück. Danach hätten Fahrgäste im Innenraum des ICE 846 am 9.7.2010 Temperaturen von bis 70 Grad Celsius ertragen müssen.<br />
Der DB liegen keinerlei Anhaltspunkte für diese Behauptung vor. Eine interne Störfall-Analyse hatte bis zu 61 Grad Celsius im sogenannten Energieversorgungsblock der Klimaanlage festgestellt. Dieses Aggregat befindet sich jedoch außerhalb des Fahrgast-Innenraums an der Unterseite des Zuges.</em></p>
<p>Das sind die ersten konkreten Angaben der DB zu dem Vorfall. Schlimm genug, dass die Angst vor der Sendung die DB nun dazu bringt, in bewährter Weise, nämlich scheibchenweise, mit Fakten an die Öffentlichkeit geht. Sicher weiß die DB auch, wie heiß es wirklich im Zug war.</p>
<p>Die Basler Zeitung berichtet unter der süffisanten Überschrift: <a href="http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Leicht-geduenstet-im-ICE/story/18582879">Leicht gedünstet im ICE</a>. Schöner könnt ich&#8217;s auch nicht sagen.</p>
<p><strong>Nachtrag 23.7.2010:</strong> Weil die &#8220;über 70 Grad&#8221; für viele Zuschauer unwahrscheinlich wirkten, veröffentlichte das ZDF das <a href="http://frontal21.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7017011,00.pdf">Originaldokument der DB</a>.</p>
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		<title>Die Deutsche Bahn setzt PR-Katastrophe fort</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 10:26:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klimaanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Überlebensset]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vorstände der Deutschen Bahn trampeln von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen und lassen jegliches Gespür für Kommunikation mit Kunden und Medien vermissen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als einer, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von allen Seiten des Schreibtischs kennt, bin ich inzwischen fassungslos über die unbeschreibliche Inkompetenz der Führung der Deutschen Bahn, von Vorstandschef Grube über Vorstand Homburg bis zum Kommunikationschef, der entweder nichts zu sagen hat oder auf beratungsresistente, geradezu vernagelte Vorstände trifft. Denn mit jeder Aussage demonstrieren die Führungskräfte Kaltschnäuzigkeit, fehlende Empathie und einen eklatanten Mangel an Wissen, wie Kommunikation funktioniert und wirkt. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein anderes Unternehmen in einer Krise derart amateurhaft und arrogant reagiert hat. Im Bahnturm herrscht in den entscheidenden Ebenen offensichtlich eine kommunikative Inkompetenz, die in der Nachkriegsgeschichte beispiellos ist. Vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Contergan-Skandal">Contergan</a>-Hersteller Grünenthal vielleicht einmal abgesehen.</p>
<p>Mit jedem Interview, jeder Talkshow hüpfen die Bahn-Manager von Fettnapf zu Fettnapf. Und zwar so, dass es spritzt. Zuerst gibt Personenverkehrsvorstand Homburg den Unterkühlten und Unbeteiligten bei <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,706813,00.html">Illner</a>, dann sagt Grube im Deutschlandfunk-Interview sinngemäss, dass man doch immerhin einen Großteil der Züge ohne Probleme ans Ziel bekomme. Obwohl er in diesem Interview nur Ungenaues zu den Pflichten des Zugpersonals sagt und in einem <a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8503588/Sauna-Zuege-Politik-erhoeht-den-Druck-auf-die-Bahn.html">internen Brief</a> an die Mitarbeiter ihnen seine &#8220;vollste Anerkennung und  Unterstützung&#8221; ausspricht und großkotzig tönt &#8220;Bei all den unbestreitbaren Schwierigkeiten<span style="color: #ff0000;"> werde  ich es nicht zulassen, dass die Bahn als unsicheres Verkehrsmittel in  Misskredit gebracht wird</span>&#8220;, verprügelt er nun in <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,707026,00.html">Spiegel online</a> das Zugpersonal: &#8220;Es gibt klare Richtlinien, wie das Zugpersonal in solchen Fällen  reagieren muss. Den Wagen schnellstmöglich zum Stillstand bringen und  versuchen, die Klimaanlage wieder in Gang zu kriegen. Fällt sie total  aus, nicht weiterfahren, sondern einen Ersatzzug organisieren.&#8221; Das habe einige Male nicht geklappt. Aha!</p>
<p>Weiß Grube eigentlich, wovon er redet? Wie bringt man einen einzelnen Wagen im Zug zum Stillstand? Hat der schon mal in einem Zug gesessen, weiß der eigentlich, wie ein Triebzug aufgebaut ist? Wo bitte hat die DB Ersatzzüge? Weiß Grube, dass er für die aktuelle Sommer- und die vergangene Winterkatastrophe die Verantwortung trägt?</p>
<p>Mit seiner Kaltschnäuzigkeit hat Grube dem Staatsunternehmen Deutsche Bahn einen milliardenschweren Imageschaden beschert und sich konsequent viele Gründe für einen Rauswurf wegen kommunikativer Inkompetenz und offensichtlicher Führungsschwäche erarbeitet. Ich fürchte nur, dass Bundesverkehrsminister Ramsauer nicht Manns genug ist, den überforderten Grube zu entlassen und durch einen gelernten Eisenbahner zu ersetzen. Er würde damit ein Zeichen setzen.</p>
<p>Inzwischen häufen sich die Berichte über Horrorfahrten mit der Bahn. So, wie sie jeder schon einmal erlebt hat. Etwa <a href="http://www.traum-frei.de/?p=77">hier</a>. Wobei zumindest tröstlich ist, dass im Bordbistro wohl ab 40° C nicht mehr gearbeitet werden darf, was doch auf eine gewisse Fürsorge der Bahn schließen lässt. Leider kenne ich die Höchsttemperaturen nicht, ab denen die Zugbegleiter ihr Sakko und ihre Weste ausziehen und die Arbeit einstellen dürfen. Möglicherweise wird ihnen auch Treue bis in den Tod abverlangt, weil Räder rollen müssen bis zum Sieg. Und den hat sich Grube ja vorgenommen. <strong><span style="color: #ff0000;">Grube lässt sich die Bahn nicht in Misskredit bringen, er macht es lieber selbst.</span></strong></p>
<p>Da auch die über 30 Jahre alten IC-Wagen viele Probleme machen, greifen kundenfreundliche Eisenbahner alten Schlages zur Selbsthilfe, wie die BILD <a href="http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/aktuell/nachrichten/2010/07/16/schaffner-befestigt-defekte-trittleiter/mit-eigener-bahn-krawatte.html##">berichtet</a>: Mit einer DB-Krawatte und Kabel band er eine defekte Klapptrittstufe hoch, damit der Zug fahren konnte.</p>
<p>Das <span style="color: #0000ff;">Überlebensset</span> für Bahnfahrer sollte nicht nur aus <span style="color: #0000ff;">Wasser, Hammer, Pinkelflasche, Handtuch, Sauerstoffflasche, Thermometer und Kamera zur Beweissicherung, Vierkantschlüssel und Smartphone </span>bestehen. Man sollte auch <span style="color: #0000ff;">e</span><span style="color: #0000ff;">ine Rolle glasfaserverstärktes Klebeband und Draht</span> dabei haben, um dem Zugpersonal bei den täglich anfallen Reparaturen hilfreich zur Seite zu stehen. So werden die Verspätungen nicht ganz so groß.</p>
<p>PS: Soeben erreichte mich folgende DB-Pressemitteilung, die nicht weiter kommentiert werden muss:</p>
<p><em>Zu Meldungen über eine angebliche Distanzierung von DB-Chef Rüdiger Grube gegenüber Mitarbeitern verweist die DB auf die folgende Originalpassage im neuen Spiegel-Interview</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>(Berlin, 17. Juli 2010)  Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG: „Es gibt klare Richtlinien, wie das Zugpersonal in solchen Fällen reagieren muss. Nämlich bei einem Komplettausfall der Klimaanlage die Reisenden so schnell wie möglich aus diesen Zügen herausbringen. Aber es gibt nichts zu beschönigen: Es sind anscheinend Fehler gemacht worden. Die Staatsanwaltschaft und auch wir untersuchen diese Fälle derzeit ganz genau. Und die Wahrheit muss auf den Tisch. Aber eins sei auch klipp und klar gesagt: Gegen Vorverurteilungen verwahre ich mich ebenso wie gegen eine pauschale Verunglimpfung unseres Zugpersonals. Die machen einen sehr guten Job und genießen meine volle Unterstützung.</em></p>
<h2><strong>Die Deutsche Bahn ist eine Lachnummer mit angeschlossenem Dauer-Versuchsbetrieb.</strong></h2>
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		<title>Grube spricht</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 12:57:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnindustrie]]></category>
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		<category><![CDATA[Rüdiger Grube]]></category>

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		<description><![CDATA[Rüdiger Grube verteidigt sich im Deutschlandfunk wegen der Zugausfälle und Klimaanlagen-Probleme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der DB Mobility Logistics AG, der sich in den letzten Tagen immer sehr zurückhielt, gab dem Deutschlandfunk ein <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1226028/">Interview</a>. Bitte lesen Sie es. Es ist ein Dokument der Arroganz, mangelnden Empathie und Überheblichkeit.</p>
<p>Gestiegene Wartungsaufwendungen bei den alten Zügen, die durch den Verschleiß selbstverständlich steigen, werden als Großtat verkauft und folgende Fragen wischiwaschi beantwortet. Rechtfertigungen, wo Demut angesagt wäre. Auszug aus dem Interview:</p>
<p><em>Meurer: Stimmt es, dass ab sofort Zugbegleiter und Lokführer jetzt selbst entscheiden dürfen, wann ein Zug gestoppt wird?</em></p>
<p><em>Grube: Da gibt es ganz klare Richtlinien, nach denen müssen sich die Lokführer und unser Zugpersonal verhalten. Wenn bestimmte Werte überschritten würden, ja, dann müssen sie selbst entscheiden, dass dieser Zug auch dann im nächsten Bahnhof zum Stillstand kommt.</em></p>
<p><em>Meurer: Diese Richtlinie gab es doch am letzten Wochenende schon?</em></p>
<p><em>Grube: Ja, aber nun muss ich auch ganz offen sagen &#8211; aber das ist keine Entschuldigung, nur vielleicht mit Fakten hinterlegen -, bei den 255 ICEs, die wir tagtäglich betreiben, machen wir 1400 Fahrten und davon haben sehr, sehr viele geklappt. Sie haben gerade von 40 Ausfällen gesprochen. Die Zahl ist richtig. Aber da sehen Sie auch, dass wir sehr, sehr viele Züge betrieben haben, wo keine Störungen eingetreten sind. Also man muss das immer ein bisschen ins rechte Licht rücken.</em></p>
<p><em>Meurer: Aber vielleicht wäre weniger passiert, wenn die Zugbegleiter sich gesagt hätten, ich darf das, ich mach das jetzt, ich sage jetzt, der Zug hält am Bahnhof. Er hat sich aber nicht getraut, weil er es doch nicht darf.</em></p>
<p><em>Grube: Das kann ich Ihnen jetzt im Einzelnen nicht sagen, warum der Mitarbeiter sich nicht dafür entschieden hat. Aber es gab ja durchaus auch Fälle, es sind ja nicht alle so ausgegangen wie der Fall, den Sie eingangs erläutert haben am Beispiel Bielefeld, wo ich übrigens mich am Samstag sofort entschuldigt habe.<br />
</em></p>
<p>Im Klartext: Der Bahnkunde soll sich also freuen, wenn er mal nicht einen Kreislaufkollaps hatte oder fast erstickt ist, denn sehr, sehr viele Züge &#8220;klappen&#8221; ja. Und Fahrgäste in &#8220;nicht klappenden&#8221; Zügen haben einfach Pech. Können Sie sich vorstellen, dass der Lufthansa- oder Air-Berlin-Vorstandsvorsitzende so über seine Flugzeuge und Mitarbeiter reden würde?</p>
<p>Diesem Mann ist nicht mehr zu helfen.</p>
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		<title>Werden auch ICE umbenannt?</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/07/werden-auch-ice-umbenannt/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 10:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
		<category><![CDATA[Carsharing]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[ICE]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man schlechte Presse hat, muss man täglich mit anderen Themen ablenken. Die zahllosen DB-Tochterunternehmen können das. DB Fuhrpark zum Beispiel. Und da Marketingstrategen Markennamen ständig ändern müssen, weil sie sonst keine Arbeit und dem Vorstand nichts zu präsentieren hätten, gibt es diese (echte) Pressemitteilung mit wichtigen Namensänderungen von DB Fuhrpark:
Heute wurde in Berlin der neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man schlechte Presse hat, muss man täglich mit anderen Themen ablenken. Die zahllosen DB-Tochterunternehmen können das. <span style="color: #ff0000;">DB Fuhrpark</span> zum Beispiel. Und da Marketingstrategen Markennamen ständig ändern müssen, weil sie sonst keine Arbeit und dem Vorstand nichts zu präsentieren hätten, gibt es diese (echte) <a href="http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/presse/presseinformationen/ubd/ubd20100716,version=2.html">Pressemitteilung</a> mit wichtigen Namensänderungen von DB Fuhrpark:</p>
<p><em>Heute wurde in Berlin der neue Markenauftritt von </em><span style="color: #ff0000;"><em>DB Carsharing</em></span><em> vorgestellt. DB Carsharing, das kundenfreundliche und günstige Mietwagensystem der Deutschen Bahn, wird seinen Außenauftritt in der Kurzzeitmiete neu gestalten. Unter dem neuen Namen „</em><span style="color: #ff0000;"><em>Flinkster</em></span><em> – Mein Carsharing“ werden alle Aktivitäten im Bereich Carsharing zusammengefasst. Innerhalb einer Übergangszeit von zwölf Monaten wird die Marke DB Carsharing durch den neuen Namen ersetzt.<br />
Mit der Neuausrichtung der öffentlichen Kurzzeitmiete wird auch das erfolgreiche Pilotprojekt „Flinkster“ integriert. Bei diesem innovativen Carsharing-Projekt ist eine kostengünstige Verknüpfung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit individueller Automobilität getestet worden. In Verbindung mit den jeweiligen Verkehrsverbünden der Pilotstädte Stuttgart und Köln waren Carsharing-Stationen nicht nur wie bisher am Bahnhof, sondern im gesamten Stadtgebiet eingerichtet worden.<br />
„Das Pilotprojekt mit mehr als 10.000 Kunden, die heute ÖPNV und Autofahren verbinden, ist ein voller Erfolg. Diesen Weg wollen wir weitergehen und haben uns deshalb entschlossen, ’Flinkster’ bundesweit einzuführen und die heutige Zweimarkenstrategie aufzugeben“, so Rolf Lübke, Geschäftsführer der </em><span style="color: #ff0000;"><em>DB Rent</em></span><em> GmbH, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn, bei der Vorstellung der Fahrzeuge im neuen Design in Berlin.<br />
Umweltfreundliche Elektroautos, die in Verbindung mit erneuerbaren Energien ein ökonomisches und ökologisches Mobilitätsangebot innerhalb der Reisekette bilden, werden in dem neuen Markenauftritt als „</em><span style="color: #ff0000;"><em>e-Flinkster</em></span><em>“ angeboten. Bereits heute können sie in Frankfurt, Berlin und Saarbrücken von <span style="color: #ff0000;">Flinkster</span>- und <span style="color: #ff0000;">DB Carsharing</span>-Kunden genutzt werden. </em></p>
<p>ICE 1 und ICE 3-Doppelzüge sollen nach unbestätigten Gerüchten aus der DB Creative Marketing and Branding Agency GmbH demnächst in &#8220;<span style="color: #ff0000;"><strong>e-Longster</strong></span>&#8221; verkehren, ICE 2 als &#8220;<strong><span style="color: #ff0000;">e-Hotster</span></strong>&#8220;.</p>
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		<title>Glückwünsche an die Werktätigen: Wartungsziele des Fünfjahrplans übererfüllt!</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 19:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenbahn]]></category>
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		<category><![CDATA[ICE]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanlage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn hat die Klimaanlagen vorschriftsmäßig gewartet, behauptet sie. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><span style="color: #808080;">Das Politbüro des ZK, Abt. Agitprop, gibt im Auftrag des Genossen Homburg, Produktionsdirektor Personenverkehr des VEB Vereinigte Deutsche Bundes- und Reichsbahnen, bekannt:</span></h3>
<h3>Die Deutsche Bahn hat die Untersuchungsergebnisse der gemeinsamen Task Force mit den Herstellern zu den Ausfällen von Klimaanlagen ausgewertet. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Die Wartungen sind gemäß dem geltenden Regelwerk und den Empfehlungen der Hersteller durchgeführt worden.<br />
Im Rahmen der regelmäßigen Wartung der Klimaanlagen wird ab sofort noch einmal besonders überprüft, dass die Leistungsfähigkeit der Kühlsysteme sichergestellt ist.<br />
Auf längere Sicht werden außerdem die Klimaanlagen in die bereits beschlossene Generalüberholung der ICE 2-Flotte einbezogen. Dieses sogenannte Redesign umfasst 44 Fahrzeuge, startet im November 2010 und kostet über 100 Millionen Euro. Insgesamt umfasst die ICE-Flotte 252 Züge. Bei den Modellen ICE 1, ICE 3 und ICE T traten bislang keine Schadenshäufungen auf.<br />
„Die Untersuchung hat gezeigt, dass hier weder ein Wartungsmangel noch ein systematischer technischer Fehler bei den Klimaanlagen der ICE 2-Flotte vorliegt“, sagte Ulrich Homburg, Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn. „Die Klimaanlagen haben bislang gemäß ihrer zum Zeitpunkt der Produktion geltenden Auslegung ohne Auffälligkeiten funktioniert und sind erst jetzt in Teilen der ICE 2-Flotte durch die extreme Hitze an die Grenze ihrer Belastbarkeit gekommen.“</h3>
<p>(Originaltext Presseinformation der Deutschen Bahn, 15.7.2010)</p>
<h2><strong><span style="color: #0000ff;">Aus jeder Mark, jeder Stunde Arbeitszeit, jedem Gramm Material einen größeren Nutzeffekt! </span></strong></h2>
<h2><strong><strong><span style="color: #0000ff;"> </span></strong></strong></h2>
<p><strong><span style="color: #000000;">Die Wartungsbrigaden haben sich verpflichtet, die Arbeitsproduktivität weiter anzuheben und den Fünfjahrplan bis zum 13. Oktober 2010 um 30 % überzuerfüllen. Genosse Homburg wird für besondere Leistungen bei der Lösung volkswirtschaftlicher Aufgaben im kapitalistischen Wettbewerb, die er schon bei der S-Bahn Berlin vorbildlich erbrachte, als verdienter Aktivist und Technologe ausgezeichnet.</span></strong></p>
<p><strong><strong><strong><strong><span style="color: #0000ff;">(Oben: alter  SED-Spruch zur Motivation der Werktätigen)</span></strong></strong></strong></strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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