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	<title>Railomotive &#187; iPhone</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Smartphone-Nutzer im Raum Berlin gesucht</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der VBB testet eine neue Mobilitäts- und Navigationsanwendung für Smartphones: Cairo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sucht Fahrgäste, die das neu entwickelte Navigationssystem für den öffentlichen Personenverkehr &#8220;Cairo&#8221; (context aware intermodal routing) mit ihrem Handy testen. <span style="color: #ff0000;">Das Navigationssystem bezieht alle Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ein</span>, darunter Fern- und Regionalzüge, S-, U- und Straßenbahnen und Busse, aber auch Mietautos und Mietfahrräder.</p>
<p>Cairo stellt ortsbezogene Informationen über den öffentlichen Personenverkehr zur Verfügung. So kann man sich jederzeit und an jedem Ort eine ÖPNV-Verbindung von Haustür zu Haustür anzeigen lassen. Zudem ist es möglich, sich Abfahrtstafeln anzeigen zu lassen oder ganz einfach &#8211; mit der &#8220;Bring-mich-heim&#8221;-Schaltfläche &#8211; nach Hause zu kommen. Bei einer verspäteten Fernverkehrsverbindung ermittelt Cairo alternative Reisewege. Das System steht als Handy-Applikation für fast alle gängigen Handymodelle &#8211; ob iPhone, Nokia oder Blackberry &#8211; zur Verfügung.</p>
<p>Cairo wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. Die Partner des VBB bei der Projektentwicklung sind die Deutsche Bahn AG, die HaCon GmbH, das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) und die RWTH Aachen.</p>
<p>Die Testkunden können alle Funktionen von Cairo kostenlos nutzen, müssen aber die Datenübertragungskosten selbst übernehmen, was bei den üblichen Flatrates kein Problem ist. Während der Testphase werden die Kunden zu ihren Erfahrungen und ihrer Bewertung des neuen Systems befragt. Als Dankeschön nehmen sie an der Verlosung von zwei BahnCards 50 und mehreren Sachpreisen teil. Weitere Informationen und die Anmeldung für Testkunden finden sich <a href="http://www.innoz.de/cairo_begleitforschung.html">hier</a>.</p>
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		<title>Von Content-Schiebern, Politikern, Managern und Staatsanwälten</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 20:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn hat zugegeben, dass weit mehr Züge mit defekten Klimaanlagen gefahren sind. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ermittelt gegen den Zugchef.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider muss ich mich schon wieder für meine Kollegen fremdschämen. Es scheinen, gerade in den Internetmedien, doch überwiegend copy-and-paste-Journalisten zu sitzen, die Pressemitteilungen und die schlecht recherchierten und wiederkäuenden Agenturmeldungen in die Seiten kopieren, ohne sie gelesen und verstanden zu haben. <strong>Content-Schieber</strong> nenne ich diese Kollegen. Spiegel online und sueddeutsche.de lese ich schon lange nicht mehr, und wenn ich doch mal aus Langeweile reinschaue, finde ich nur oben genannten Müll, Klatsch und Tratsch, &#8220;könnten Sie Bundespräsident oder Kaiser von China werden?&#8221;, Denklers schaurige Interviews mit neoliberalen Untoten oder das übliche Gefasel von Lobbyisten, deren Verpflichtungen für Versicherungs-, Energie- und Autokonzerne nicht genannt werden. Recherchiert wird selten. Der Blogger Marc Michels hat das fein <a href="http://marcmichels.blogspot.com/2010/07/die-bahn-zeigt-sich-spendabel.html">beobachtet</a>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Aber &#8220;investigative&#8221; iPhone- und iPad-Geschichten sind halt schneller aus amerikanischen Blogs zusammengekloppt als die Ergebnisse harter Recherche in Zügen, bei Bahnbetrieben, Bahnherstellern, Fahrgastverbänden, Ministerien und Eisenbahnern. Es fährt ja auch kaum jemand Bahn, während sich 82 Millionen Bundesbürger ganz gewiss nach einem iPhone sehnen oder in einem souverän antretenden achtzylindrigen Luxusklasse-Cabrio geschmeidig durch die Toskana rollen wollen, Siebecks schwerem Mercedes (470 Milligramm CO2/km) folgend. Oder einfach nur <a href="http://www.sueddeutsche.de/auto/bmw-m-gts-feuerdrache-1.972539">den Feuerdrachen von BMW</a> reiten, <a href="http://www.sueddeutsche.de/auto/citron-ds-thp-franzoesischer-drivestyle-1.953537">französischen Drivestyle</a> (le style de conduite français, fremdsprachig wenig begabter Kollege!) genießen, den geländegängigen <a href="http://www.abendblatt.de/ratgeber/auto-motor/article1566573/Stadtflitzer-mit-Krokodil-Optik.html">Stadtflitzer mit Krokodiloptik</a> zum Fressen gern haben oder ihr Glück im<a href="http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,702638,00.html"> Lindwurm aus Lorch</a> suchen und ausflippen, wenn ein Auto elektrisch zwar nur 20 bis 200 km weit fährt, aber wie eine Rakete </em></span><span style="color: #ff0000;"><em>beschleunigt</em></span><span style="color: #ff0000;"><em>. Das sind die Themen, die Redakteure wirklich bewegen. Ein paar Dutzend Halbtote in den Zügen sind eher marginal und keine anstrengende Recherche wert. Zumal Journalisten, die nicht einmal den Unterschied zwischen Lok- und Zugführer kennen, keine Lust auf heiße Züge haben, weil der hoch motorisierte Roadster mit Tankgutschein schon vor der Tür steht und die Rubrik immer noch &#8220;Auto&#8221; und nicht &#8220;Mobilität&#8221; heißt, obwohl die Autoanzeigen längst ins Internet abgewandert sind. Der Zug der Zeit fährt ohne sie, Benzin im Blut beeinträchtigt das Denkvermögen.<br />
</em></span></p>
<p>Noch immer wird in den sich wiederholenden Meldungen, welche Zeitung wo was gehört und geschrieben haben will, von drei ausgefallenen ICE am Samstag gesprochen, obwohl das längst widerlegt ist. Scheibchenweise kommt heraus, dass ein CDU-Staatssekretär, ein paar Abgeordnete und das <strong>Bundesverkehrsministerium</strong> – eigentlich jeder mit politischem Einfluss – schon lange von den Problemen wussten, die seit Jahren bei ICE 1 und ICE 2 existieren. Brennende Triebköpfe waren 2009 nicht ungewöhnlich (der ICE 3 hat keine). Und das, sagten mir Insider, weil es durch mangelnde Reinigung der Lokomotiven zu Staubexplosionen in den heißen Fahrzeugen kam. Heute trat übrigens eine Task-Force zusammen, die die Ursachen der aktuellen Mängel finden will, die sich nicht auf die Klimaanlage beschränken müssen.</p>
<p>Unternommen wurde von der Bahn bei den zahlreichen Ausfällen bisher nicht viel, außer der üblichen Propaganda und Leugnung von Tatsachen, was man auch lügen nennen kann. Die Politik ließ sich von DB-Vorstandsvorsitzenden Grube ebenso einwickeln wie schon von Mehdorn, an dem man sich wenigstens tüchtig reiben konnte und den ich inzwischen trotz seiner falschen Politik für den durchsetzungsfähigeren <strong>Manager</strong> halte als &#8220;i schaff baim Daimler, mir send die Beschte&#8221;-Gewächs Grube mit seiner hanseatischen Zugeknöpftheit. Grube hat zwar angekündigt, dass irgendwann die über 15 Jahre alten ICE 2 überarbeitet werden. Aber dabei ist es geblieben. Letzten Freitag kündigte er auch noch die Absicht einer stärkeren Zusammenarbeit mit der SBB an, weil der internationale Verkehr ja erkennbar sein Lieblingskind ist. Der Inlandverkehr interessiert ihn nicht, denn dann hätte er schon längst neue Züge bestellt bei den noch bis 2012 oder 2014 andauernden Engpässen. Bis 2014 läuft (hoffentlich nicht!) Grubes Vertrag, da will er dann sicher eine neue Deutsche Bahn Mobility Logistics Worldwide International AG an die Börse bringen und mit neuen Zügen glänzen. Vielleicht ist dann Stuttgart 21 auch soweit fertig: Acht Gleise ohne Anschluss, aber schön, um repräsentative Parties auf den schmalen Bahnsteigen mit Gefälle zu feiern. Skater werden den Gruben-Bau jedenfalls klasse finden.</p>
<p>Die ICx, die pro Stück mit 20 bis 25 Millionen Euro kalkuliert werden und deutlich billiger als die Ende 2011 verfügbaren 407er für den Auslandsverkehr sind (35 Mio. €), hat Grube immer noch nicht bestellt. Ein Mann der Tat ist er nicht. Wie gesagt: Der Inlandsverkehr, das von ihm immer wieder zitierte Brot-und-Butter-Geschäft, das ihm angeblich so am Herzen liegt, ist nur ein Textbaustein in Interviews. Grube klopft Sprüche und träumt von der Welt AG. Die Daimler-Schule scheint keine gute zu sein.</p>
<p>Zurück zum Viehtransport vom Samstag: Bei einem brennenden Triebkopf hätte der Zug natürlich sofort gehalten, und so hat die <strong>Staatsanwaltschaft</strong> Bielefeld, die ich heute leider trotz mehrerer Versuche nicht erreichen konnte, Ermittlungen gegen den Zugführer aufgenommen. Immerhin schon mal wegen unterlassener Hilfeleistung und fahrlässiger Körperverletzung. Schließlich ließ der Zugchef seine Fahrgäste eine halbe Stunde länger leiden und setzte sie auch der Gefahr des <strong>Erstickungstods </strong>aus. <strong>Der Wagen bekommt bei Ausfall der Klimaanlage keine Frischluft mehr </strong>(was die werten Kollegen immer noch nicht herausgefunden haben)<strong>.</strong> Es war also nicht nur der Hitzeschock, der die Reisenden hyperventilieren ließ. Falls es stimmt, dass die Anlagen im ganzen Zug nicht funktionierten, haben die Zugbegleiter sogar Tote riskiert. Dass der Fahrgastverband Pro Bahn empfiehlt, nach einer halben Stunde zu halten, ist dagegen ein Armutszeugnis. Da kann ein Fahrgast schon krepiert sein.</p>
<p>Nun wird in den teilweise grenzenlos dämlichen Leserkommentaren in den Onlinemedien über die Kleinen, die man hängt und die Großen, die man laufen lässt, diskutiert. Natürlich wird das auch hier so sein, doch jeder Kleine würde ebenso angeklagt, wenn sich herausstellen würde, dass er einen bewußtlosen Menschen am Straßenrand gesehen hat und erst nach einer halben Stunde die Polizei verständigte. Dieser Mann oder diese Frau als Zugchef wusste weder, wie man mit Fahrgästen umgeht noch darf künftig jemand mit so wenig Courage die Gewalt über einen Zug erhalten. Ich würde ihm nicht einmal einen Service Point (die immer noch so heißen) anvertrauen. Jetzt bloß kein Mitleid.</p>
<p>Und bitte keine Storys vom Fenster zum Öffnen. Die Bahn hätte Luftklappen oder andere Systeme für derlei Notfälle bestellen müssen, natürlich hätte sie sie bekommen. Aber es hätte auch genügt, den Zug anzuhalten und die Türen zu öffnen. Niemand wäre von einem entgegenkommen Zug überfahren worden. Dafür gibt es Signale, Funk und die Linienzugbeeinflussung. Aber das wissen nicht einmal Journalisten. Außer jenen, die nebenberuflich für die Bahn arbeite(te)n und in solchen Fällen auffallend oft die Klappe halten, weil ihnen der schöne Nebenverdienst wichtiger ist (oder war) als die Wahrheit. Da gibt man doch lieber exklusiv Homburgs Phrasen weiter. Mietschreiber und Sprachrohr eben.</p>
<p>Mitleid habe ich aber mit Siemens und den Konsortien aus teilweise erloschenen Firmen, welche die ICE-Züge konstruiert und geliefert haben und nun mit Häme und Spott übergossen werden wie berechtigterweise die DB. Wenn ein Zug ausgeschrieben wird, gibt es ein Lastenheft, also eine ausführliche Bestellung mit dem, was ein Zug haben und können muss. Was da drinsteht, wird auch so geliefert und vom Kunden Bahn und dem Eisenbahnbundesamt abgenommen. So wie Sie Ihr Auto mit allem möglichen Schnickschnack bestellen, gegen Unterschrift in Empfang nehmen und auf bestimmte Teile eine 3-jährige Garantie bekommen und bei einem Dacia etwas weniger Qualität erwarten können als bei einem Audi A8. Etwa zwei, drei Jahre steht auch der Zug-Hersteller für Fehler gerade, die mangels Testzügen nicht völlig auszuschließen sind. Trotz Testfahrten, Simulationen und dem ganzen Ingenieurgedöns. Ganz seriös, wie nach den Problemen 2003 mit den Klimaanlagen des ICE 3, wird dann miteinander geredet und der Fehler abgestellt. Testzüge wären heute unbezahlbar. Ein Zug, der 50 oder 100 Millionen Kilometer fahren muss, braucht laufend intensive Wartung. Wie ein Flugzeug. Und das bricht den Start ab, wenn etwas nicht stimmt. ICEs mit defekten Klimaanlagen schickt die DB munter in Berlin auf die Reise. Wird schon gutgehen. Siemens kann nichts dafür, wenn die Züge nicht gewartet werden. VW haftet auch nicht, wenn Sie Ihren Golf zehn Jahre lang nicht warten lassen und das Öl nicht wechseln. Dann verabschiedet sich der Motor auch.</p>
<p>Nach zwei oder drei Jahren ist die Gewährleistung des Herstellers beendet, sofern der Kunde keinen Wartungsvertrag will. Und wenn der Zug eben aus Kostengründen für eine Haltbarkeit von 10 oder 15 Jahren (=&#8221;zeitfest&#8221; statt den üblichen 30 bis 40 Jahren =&#8221;dauerfest&#8221;) konstruiert wurde, verschleißt er eben. Weil billig ist auch billig. Das hat nichts mit deutscher Ingenierkunst oder Unvermögen zu tun, wie manche glauben. Wer, wie ich, oft genau diese Züge benutzt hat, weiß, wie verschlissen der ICE 2 ist und wie oft er wegen Mängeln verspätet ist.</p>
<p>Es ist ausführlich im Schwarzbuch Deutsche Bahn belegt, dass die DB ihre Züge nicht ausreichend wartet. Sie allein ist schuld daran, wenn jetzt Züge im Betrieb ausfallen. Aber auch die gewissenlosen Politiker, die diese Tatsachen kennen und mit Schulterzucken quittieren. Sie wollen die Bahn auf börsenfähig trimmen, weil Börsengänge vor Jahren einmal schick waren. Dass es keinen vernünftigen Grund dafür gibt, wollen sie nicht kapieren. Da, wo es schon Wettbewerb gibt, tut die DB alles, ihn zu stören. Die Konkurrenz hat hochmoderne Regionalzüge, aber leider kein Geld für den Fernverkehr.</p>
<p><strong>Heute gab die Bahn endlich zu, dass mindestens 41 (DB), wenn nicht sogar 100 Züge (Pro Bahn) seit Samstag wegen defekter Klimaanlagen aufgefallen sind.</strong><strong> </strong>Das hatte ich schon in meinem vorigen Beitrag über die Pseudoentschädigung  vermutet.<strong><br />
</strong></p>
<p>Die Bahn hat also wieder einmal fett gelogen. Aber ist das was Neues?</p>
<p><em>(Sorry, jetzt ist es doch wieder ein langer Beitrag geworden.)</em></p>
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		<title>DB Navigator auf 700.000 iPhones heruntergeladen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 16:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende Mai war es soweit: HAFAS Mobil als Applikation für das iPhone erreichte siebenstellige Downloadzahlen. Im App Store von Apple haben Fahrgäste die Fahrplanauskunft von HaCon für das beliebte Smartphone insgesamt mehr als eine Million Mal heruntergeladen.
Rund 700.000-mal heruntergeladen wurde der DB Navigator der Deutschen Bahn für das iPhone &#8211; knapp die Hälfte der 1,5 Millionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Mai war es soweit: HAFAS Mobil als Applikation für das iPhone erreichte siebenstellige Downloadzahlen. Im App Store von Apple haben Fahrgäste die Fahrplanauskunft von HaCon für das beliebte Smartphone insgesamt mehr als eine Million Mal heruntergeladen.</p>
<p>Rund 700.000-mal heruntergeladen wurde der <a href="http://www.bahn.de/p/view/buchung/mobil/iphone.shtml">DB Navigator</a> der Deutschen Bahn für das iPhone &#8211; knapp die Hälfte der 1,5 Millionen bei T-Mobile registrierten iPhone-Nutzer hat ihn also. In den ersten zwei Wochen nach ihrem Release im Dezember 2009 hatte die App Platz 1 der deutschen iTunes-Downloadcharts belegt. Inzwischen gibt es auch eine Software für das Android-Betriebssystem von Google – wenn man sich gern dem Datenkraken ausliefern will.</p>
<p>Etwa gleichauf liegen die bisherigen Downloadzahlen der Nutzer von  Bussen und Bahnen von CrossCountry Trains in Großbritannien    und Rejseplanen in Dänemark. Die mobile Fahrplanauskunft dieser  Unternehmen für das iPhone beläuft sich jeweils auf rund 115.000    Zugriffe. Weitere circa 73.000 Downloads konnte <a href="http://www.oebb.at/pv/de/Servicebox/Mobile_Services/SCOTTYmobil/index.jsp">SCOTTY mobil</a> &#8211; die  Fahrplanauskunft der ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) &#8211; für sich    verbuchen. Österreichische Pendler waren im Juni letzten Jahres die  ersten, die eine HAFAS Version für ihr iPhone kostenlos im App Store    herunterladen konnten. Die Dänen und Briten folgten im Juli und  Oktober 2009.</p>
<p>Knapp 30.000 Downloads sind die bisherige Bilanz der  iPhone-Reiseauskunft der Hochgeschwindigkeitsallianz Railteam. Unter  ihrem Dach    sind die führenden europäischen Bahnen versammelt. Länderübergreifend  werden Fahrgäste mit der Applikation &#8220;Railteam Mobil&#8221; mit    Echtzeitinformationen versorgt, seit Dezember auch auf dem iPhone.</p>
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		<title>Köln Hauptbahnhof, die Informationshölle für Bahnreisende</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 11:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fahrgastinformation hat für die Mitarbeiter des Kölner Hauptbahnhofs offenbar keine hohe Priorität]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend, 18.42 Uhr. Der Regionalexpress 7 nach Krefeld sollte jetzt abfahren, ist aber nicht in Sicht. Am Ende des Gleises 9 in Richtung Rheinbrücke blockiert einer dieser 628er-Triebwagen, die für ihre Untermotorisierung bekannt sind und die Beschleunigung einer Schnecke haben, die Zufahrt zum Gleis. Der Zug kommt nicht, der Zuganzeiger springt nach einer kurzen unpassenden Anzeige auf &#8220;Zugdurchfahrt&#8221; um.</p>
<p>Die ersten iPhone-Besitzer zücken ihr Smartphone, suchen einen anderen Zug und eilen von dannen. 10 Minuten später eine genuschelte Durchsage, die beim besten Willen nicht zu verstehen ist. Die Kölner Lautsprecheranlage scheint seit 30 Jahren nicht mehr auf neuere Erkenntnisse der Akustik abgestimmt worden zu sein. Ich gehe in den Gang hinunter, schaue auf die elektronische Abfahrtstafel: 15 Minuten Verspätung. Aha, gleich müsste der Zug kommen.</p>
<p>Er kommt nicht. Ich eile auf den Bahnsteig 10, weil die Masse dorthin geht und vielleicht etwas von der nächsten Ansage verstanden hat. Doch Richtung Neuss fährt der Zug nicht. Zurück in den Durchgang, wo immer noch 15 Minuten Plus verkündet wird. Es sind aber schon 20 Minuten Verspätung.</p>
<p>Eine Kollegin sucht, wie sie später erzählt, nach dem Fahrdienstleiter auf dem Bahnsteig. Die Bude ist zu. Sie läuft auf den nächsten Bahnsteig, wo ihr zwei Bedienstete heiter erklären, dass auf unserem Bahnsteig eine Kollegin sein müsste. Mit anderen Worten: Es ist ihnen egal, dass an Gleis 9 200 Menschen ohne Informationen warten, denn die Anzeige kündigt nun einen anderen Zug an und der Triebwagen, der einen Motorschaden haben soll, noch immer am Gleis.</p>
<p>Mittlerweile ist eine halbe Stunde vergangen und ich finde endlich ein Rotkäppchen in der Bude an Bahnsteig 9. Da hinten an Gleis 8 sei der Zug, am anderen Ende des Bahnsteigs, sagt die dicke Dame in aller Seelenruhe, während ich mich über die fehlenden Durchsagen und die falsche Anzeige beschwere, was sie ungerührt an sich abprallen lässt. Ich hetze hin und erreiche den Zug gerade noch. Andere, die immer noch nicht wissen, was denn nun los ist, bleiben auf dem Bahnsteig zurück.</p>
<p>Organisation scheint nicht die Stärke des Personals im Kölner Hauptbahnhofs zu sein. &#8220;Et hät no emmer jutjejange&#8221;, sagt man in Köln. Ein Anspruch auf <span style="color: #ff0000;">Dummheit im Dienst</span> erwächst daraus nicht!</p>
<p>Dass Fahrgastinformation in Köln Hbf Nebensache ist und hier alles unkoordiniert und mit kölscher Laxheit läuft, ist auch hier im <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/verbraucher/archive/2010/02/01/zug-faellt-aus.aspx">FAZ-Blog</a> nachzulesen. Seit dem 1. Februar hat sich daran nichts geändert.</p>
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		<title>Endlich: Die iPhone-App der Deutschen Bahn</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/12/endlich-die-iphone-app-der-deutschen-bahn/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die iPhone-App der Deutschen Bahn ist für Reisende im Fernverkehr und Nahverkehr eine große Hilfe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2475" class="wp-caption alignright" style="width: 489px"><img class="size-full wp-image-2475" title="PC161166" src="http://www.railomotive.com/wp-content/uploads/2009/12/PC161166.jpg" alt="Die DB-App läuft auch auf dem iPod Touch" width="479" height="640" /><p class="wp-caption-text">Die DB-App läuft auch auf dem iPod Touch (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Ich habe mich bisher gescheut, ein iPhone zu kaufen, obwohl ich als zufriedener Nutzer eines Mac von der herausragenden Qualität der Apple-Produkte überzeugt bin und die Produktivität am Rechner deutlich höher ist als am Windows-PC. Doch die prohibitiven Preise, die T-Mobile und die Mitbewerber verlangen, halten mich noch vom Kauf und einem teuren 2-Jahresvertrag ab. Denn als Selbständiger habe ich keinen Arbeitgeber, der für das Dauergequatsche und die Twitterei in Zügen und auf Flughäfen bezahlt. (Was ich ohnehin nicht vorhabe.)</p>
<p>Aber lange wird es bis zu einem iPhone nicht mehr dauern, denn der iPod Touch, der wie ein iPhone ohne Mobilfunk, dafür aber mit WLAN (WiFi) ausgestattet ist, hat mich auch hier von den Qualitäten der Apple-Software überzeugt. Denn das oberflächlich sehr ähnliche Modell nutzt auch die Apps, also die Applikationen (= Anwendungen, wie wir früher als Programmierer sagten), die jeder nach Prüfung über den Apple-App Store anbieten kann. Und die sind oft klasse.</p>
<p>Nun hat auch die Deutsche Bahn die Zeichen der Zeit erkannt und die <a href="http://www.bahn.de/p/view/buchung/mobil/iphone.shtml">iPhone-App</a> entwickeln lassen, die den mobilen Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel wirklich glücklich machen kann. Lässt man sich orten (was der iPod Touch auch mit WLAN sehr präsize schafft), sieht man die umliegenden Haltestellen und kann sich gleich eine Verbindung von A nach B anzeigen lassen. Und zwar nicht nur für die Deutsche Bahn, sondern auch die Nahverkehrsmittel vor Ort – so, wie man es bei www.bahn.de gewohnt ist. Auch aktuelle Störungsinformationen (siehe rechts: &#8220;hohe Streckenauslastung&#8221;) sind eingearbeitet.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Und man kann, wie schon bei der Handy-Ticket-Software für andere Handys, Fahrkarten kaufen. Klasse!</span></p>
<p>Die beklagte <a href="http://www.railomotive.com/?p=2404">falsche Fehlermeldung</a> bei Strecken bis 50 km im DB-Portal www.bahn.de ist leider noch immer nicht korrigiert&#8230;</p>
<p>&#8212;-</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>Für die Schweizer gibt es schon länger &#8220;<span style="color: #ff0000;">SBB mobile</span>&#8221; im App Store.</p>
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		<title>www.bahn.de ist nur ab 50</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 22:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[bahn.de]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchungen bis 50 km sind beim Bahnportal nicht möglich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gestern doch noch per Online-Buchung mit dem ICE nach Köln Hbf gekommen, um zu einer Veranstaltung nach Brüssel zu fahren, bei der eine neue Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Holland gefeiert wurde: Das Buchungskunststück gelang mit einer Fahrkarte nach Hürth-Kalscheuren, also ein paar Kilometer über Köln hinaus. Dieser Trick eines Kollegen war mir wieder eingefallen. Das kostete zwar ein, zwei Euro mehr, ersparte mir aber Zeit und Verzweiflung am Automaten (der an meinem Bahnhof sehr häufig defekt ist und es auch gestern wieder war). Mich ohne reichlichen Zeitpuffer in die langen Schlangen vor den Schaltern im Hauptbahnhof einzureihen, hätte ebenso Nerven gekostet.</p>
<p>Die heutige Rückfahrt zur verbotenen Stadt bezahlte ich vorsorglich schon gestern mit Bahncard-Ermäßigung am Automaten in Köln, dank der Hilfe eines freundlichen, verständnisvollen DB-Mitarbeiters. Das war gut. Denn zuvor, bei einem längeren ernsthaften eigenen Versuch, wurde ich vom Automaten trotz Bahncard zu einem fast doppelt so teuren Verbund-oder-wer-weiß-was-für-ein-Ticket umgeleitet, dessen Namen ich vergessen habe und mir auch nicht merken will.</p>
<p>Ich gebe ungern vor einem Automaten auf. Ich bin durchschnittlich intelligent und war gestern überdurchschnittlich geduldig. Auch über 40 Jahre Erfahrung mit dem Schienenverkehr, zwei Jahre Berufserfahrung als Organisationsprogrammierer und als Bändiger von Computern, komplexen Surround-Anlagen, Digitalkameras und Automaten brachten mich nicht zum Ziel.<span style="color: #0000ff;"> </span><strong><span style="color: #0000ff;">Noch immer ist es eine der größten intellektuellen Herausforderungen unserer Zeit, zwei Verkehrsverbund-Gebiete in einem Zug mit dem richtigen Ticket zu befahren. </span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Des Rätsels Lösung</span></strong> für die <a href="http://www.railomotive.com/?p=2381">unmögliche Buchung</a> kam dankenswerter Weise sehr schnell von der Pressestelle der DB: <span style="color: #ff0000;"><strong>Fahrkarten bis 50 km können in www.bahn.de nicht gebucht werden.</strong> <span style="color: #000000;">Ich weiß nicht, wo das dort steht. E</span></span><span style="color: #000000;">inleuchtend finde ich es nicht, kundenfreundlich schon gar nicht.</span> Es wird doch hoffentlich nicht daran liegen, dass bis 50 km nur 7 % Mehrwertsteuer zur Anwendung kommen?</p>
<p>Definitiv falsch ist und bleibt aber die am Wochenende beklagte Fehlermeldung, weil sie völlig in die Irre führt. <span style="color: #ff0000;">Ob das jahrelang niemand gemerkt hat? Auch jetzt ist die Fehlermeldung noch falsch. <span style="color: #000000;">Das nenne ich inkompetent. Vermutlich bin ich aber der </span><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;">e</span>inzige Bahnkunde, der je ein 40-km-Ticket hartnäckig online buchen wollte. Solche Spinner bedient man nicht.</span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Sonst ist das Bahn-Portal aber in Ordnung.</span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Obwohl – es könnte noch ein bisschen besser sein, wenn ich trotz Bahncard 50 2. Klasse sehen könnte, ob es in der 1. Klasse Sonderangebote gibt, die womöglich billiger sind. Es würde viel Zeit sparen, weil man nicht die ganze Anfrage mit denselben Zügen noch einmal durchspielen müsste.</span></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #000000;">Für diese Idee entschuldige ich mich vorsorglich. Sie steht mir nicht zu und macht bloss Arbeit.</span></span></p>
<p>Zum Schluss noch eine gute Nachricht für iPhone-Freaks: Laut DB-Pressemitteilung bietet <a href="www.bahn.de/iphone">www.bahn.de</a> im App-Store kostenlos den DB-Navigator an. Damit sind Verbindungsdaten und Pünktlichkeitsprognosen in Echtzeit abrufbar. Neben den Reisezeiten können zum Beispiel auch Haltestellen in der Nähe angezeigt werden.</p>
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		<title>iPhone weist den Weg durch Tokios Bahnen &#8211; auf Zuruf</title>
		<link>http://railomotive.com/2009/10/iphone-weist-den-weg-durch-tokios-bahnen-auf-zuruf/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 15:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Metro]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Die englisch-amerikanische Novauris Technologies und Traffic Gate, Japan, kündigten eine iPhone app an, die per Spracheingabe beim Zurechtfinden in Tokios ÖPNV dienen soll. Sich in dem über 660 Bahnhöfen umfassenden Nahverkehrssystem zu orientieren, fällt selbst erfahrenen Pendlern schwer. Zusammen mit der führenden japanischen Internetwerbefirma Traffic Gate, die zum japanischen Online-Versandhändler Rakuten gehört, entwickelte Novauris eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die englisch-amerikanische <a href="http://www.novauris.com">Novauris Technologies</a> und Traffic Gate, Japan, kündigten eine iPhone app an, die per Spracheingabe beim Zurechtfinden in Tokios ÖPNV dienen soll. Sich in dem über 660 Bahnhöfen umfassenden Nahverkehrssystem zu orientieren, fällt selbst erfahrenen Pendlern schwer. Zusammen mit der führenden japanischen Internetwerbefirma Traffic Gate, die zum japanischen Online-Versandhändler Rakuten gehört, entwickelte Novauris eine japanische Sprachanwendung, bei der die Kunden einfach Start und Ziel in ihr iPhone sprechen müssen. Sie erhalten dann den Fahrpreis, die geschätzte Reisezeit, Umsteigepunkte und alle Züge angezeigt, ebenso Umgebungskarten und den Weg zum Startbahnhof. Eine englischsprachige Version wird erwogen.</p>
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