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	<title>Railomotive &#187; Keolis</title>
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	<description>Eisenbahn-Blog Friedhelm Weidelich - Fachjournalist</description>
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		<title>Die Allianz pro Schiene sucht Eisenbahner mit Herz</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 11:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Allianz pro Schiene startete einen Wettbewerb, mit dem Eisenbahner mit Herz gefunden werden sollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Image der Eisenbahn, besonders ihrer Mitarbeiter, ist gar nicht so schlecht. Darüber täuscht die mediale Berichterstattung manchmal hinweg, zumal Bahnchefs wie Mehdorn und Grube durch ihre hochnäsigen Auftritte nicht eben die Sympathien auf sich zogen und ziehen.</p>
<p>Jeder Bahnfahrer macht die Erfahrung, dass „die“ Eisenbahner etwa dem Durchschnitt der Bevölkerung entsprechen und man alle Spielarten und Charakteren des täglichen Lebens auch hier antrifft.</p>
<ul>
<li>Da gibt es die hoheitlich Handelnden, die ihre kleine Macht aus der Lizenz zum Kontrollieren von Fahrkarten beziehen und sie jederzeit streitbereit auskosten.</li>
<li>Da sind (speziell bei der DB) die Frustrierten, die ihre innere Kündigung wegen ausgefallener Türen, nicht funktionierenden Speisewagen und irren Dienstplänen bereits aufgegeben haben; Schulterzucken und Dienst nach Vorschrift ist ihr Beruf.</li>
<li>Dann gibt es die Souveränen, die ihren Job gern machen und mit einer gewissen Gewitztheit und Freundlichkeit im Umgang mit den Fahrgästen für Zufriedenheit sorgen.</li>
<li>Die Mehrzahl sind aber die Eisenbahner, die es nicht mehr gibt: an den geschlossenen Schaltern, bei den überwucherten Bahnsteigen, in den leeren Bahnhöfen und nach Urin stinkenden Unterführungen, vor den nicht funktionierende Automaten, in den Werkstätten, die einen Regionalexpress tagelang mit defekten, verschlossenen Türen fahren lassen.</li>
<li>Und die Kundenbetreuer fehlen auch in der 1. Klasse des ICE, in der sie selbst Bahncard100-Besitzerinnen keinen Kaffee servieren wollen und sie trotz beim Einsteigen vorgezeigter BC100 in aller Herrgottsfrühe aus dem Schlaf reißen, wie mir eine Bekannte immer wieder erzählt.</li>
</ul>
<p>Meine eigene Erfahrung liegt im neutralen Bereich ohne Ausreißer nach oben, tendenziell eher mit Ausschlägen nach unten (wenn mir ein RE-Kundenbetreuer im Nahverkehr weiszumachen versucht, dass meine Jahreskarte ungültig ist, obwohl sein Lesegerät offensichtlich ein Update braucht). Von der dressierten Freundlichkeit des Flugverkehrs, der von den DB-Chefs unverständlicherweise als Vorbild angehimmelt wird, sind Eisenbahner – sprich Zugbegleiter – noch meilenweit entfernt. Was angesichts der muffeligen Gesichter der Fahrgäste aber nicht weiter erstaunt. Alkoholbedingte deutsche Fröhlichkeit im Zug ist keine Alternative, zumal ich auf Rentner mit Bierfässchen schon am Morgen im RE und vom Sekt berauschte gackernde Kegelclub-Hühnchen im ICE gern verzichte. Ich mag das so wenig wie Mobilfunkkunden mit Flatrate und öffentlich inszeniertem Mitteilungsdrang.</p>
<p>Ich glaube zwar nicht, dass der gewaltige Imageschaden, denn Bahnherren wie Mehdorn und Grube bei den von ihnen verwalteten Unternehmen verursacht haben, kompensierbar ist. Die Allianz pro Schiene versucht es trotzem und sammelt beim Wettbewerb „Eisenbahner mit Herz“ bis Jahresende die schönsten Geschichten von Zugreisenden.</p>
<p>Die Chefs von Veolia, Keolis und der Deutschen Bahn haben sich dafür ausgesprochen, die Eigeninitiative der Mitarbeiter an Bord der Züge und an den Bahnhöfen zu stärken. „Die Eisenbahnen sind nur so gut wie ihre Mitarbeiter“, sagte der Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, Dirk Flege am Donnerstag in Berlin. „Deshalb haben wir uns entschlossen, die großen Bahnen an einen Tisch zu holen und gemeinsam herauszufinden: Wie gut sind wir eigentlich?“</p>
<p>Flege rief Bahnkunden dazu auf, Reiseerlebnisse mit besonders humorvollem oder außergewöhnlich hilfsbereitem Bahnpersonal aufzuschreiben und zu kommentieren. „Wir hoffen, dass wir am Ende neben bekannten Negativausreißern und repräsentativen Umfragen auch herzergreifende Positivbeispiele haben. Uns interessiert, was in den Zügen von Dresden bis Aachen, von Hamburg bis Freiburg passiert“, sagte Flege. Eine Jury, der die drei Eisenbahngewerkschaften und die drei großen Fahrgastverbände angehören, werde im März 2011 aus den Einsendungen aller Bahnreisenden den „Eisenbahner mit Herz“ auswählen, kündigte die Allianz pro Schiene an. Die Teilnahmebedingungen gibt es <a href="http://www.allianz-pro-schiene.de/eisenbahner-mit-herz/">hier</a>.</p>
<p>Verlassen Sie sich allerdings nicht darauf, dass Sie den richtigen Namen eines Mitarbeiters gelesen haben. Denn wegen der tätlichen Übergriffe und Bedrohungen von Zugbegleitern dürfen diese sich zum Schutz einen Fantasienamen aufs Namensschild schreiben lassen.</p>
<p>Die deutschen Eisenbahnen befördern täglich 6,3 Millionen Fahrgäste, 6 Millionen im Nahverkehr und 300.000 im Fernverkehr. Die Deutsche Bahn hat dabei einen Marktanteil von rund 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent nutzen die Züge anderer Bahnunternehmen. Das sind unter anderem Arriva, Benex, die Hessische Landesbahn, Keolis und Veolia. Die Deutsche Bahn beschäftigt rund 12.000 Menschen an Bord der Züge. 3.000 Mitarbeiter kümmern sich in den Bahnhöfen um die Reisenden. Im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn arbeiten außerdem rund 14.000 Lokführer. Die Privatbahnen beschäftigen rund 6.000 Kundenbetreuer und Lokführer im Fahrdienst. Nach Angaben der Gewerkschaft Transnet hat sich das Personal der DB-Konkurrenten seit 2000 fast verdoppelt, bei der Deutschen Bahn gibt es ebenfalls einen leichten Anstieg der Beschäftigtenzahlen. Trendsetter für diese Entwicklung ist etwa das Land Niedersachen, das die Zahl der begleiteten Züge im Regionalverkehr von zur Zeit 20 auf 40 Prozent erhöhen will.</p>
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		<title>Markennamen wecken Assoziationen</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 07:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht immer sind Eisenbahnen und Bahnindustrie geschickt beim Entwickeln von Markennamen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Wortschöpfungen sollen bei der Schienenverkehrsindustrie zu einprägsamen Marken werden. Nicht alle wecken Assoziationen: <em><span style="color: #ff0000;">Keolis</span></em> und <em><span style="color: #ff0000;">Veolia</span></em> sagen nicht viel (obwohl ich die Unternehmen natürlich kenne), die <span style="color: #ff0000;"><em>Eurobahn</em></span> muss nicht teuer sein, <em><span style="color: #ff0000;">Arriva</span></em> steht positiv für Ankommen (von to arrive). Hoffen wir, dass die Tochter der namensfreudigen Deutschen Bahn (umlackieren kostet ja nichts), die <span style="color: #ff0000;"><em>Deutsche Bahn Mobility Logistics</em></span> bei ihrem Namen bleibt, der perfekt zum Image des Unternehmens passt, das keinen höheren Anspruch hat, als zur Gewinnmaximierung Menschen und Güter zu transportieren. So sparsam es eben geht. <em><span style="color: #ff0000;">Late Rail <span style="color: #000000;"><span style="font-style: normal;">oder</span></span> Teuertrain </span></em>wären aber auch schöne Namen.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><span style="color: #000000;">Bei Fahrzeugen herrscht ein größerer Zwang, originell zu sein, um sich vom Mitbewerb abzuheben. </span><em>Traxx</em></span>, <em><span style="color: #0000ff;">Avenio</span></em>, <em><span style="color: #0000ff;">Flirt</span></em>, <em><span style="color: #0000ff;">Tango</span></em> und <em><span style="color: #0000ff;">Eurosprinter</span></em> verbinden die Synapsen überwiegend positiv, während Alstom mit dem sprachlichen Leichtgewicht <span style="color: #0000ff;"><em>Lint</em></span> und vor allem <em><span style="color: #0000ff;">Coradia</span></em> – der an Korrosion denken lässt – nicht eben ein glückliches Händchen hatte. Da kommt eine Voith <span style="color: #0000ff;"><em>Maxima</em></span> schon besser und mit maximalem Anspruch rüber. Und natürlich gibt es noch ein paar mehr dieser Kunstworte und Markennamen, die mir partout nicht einfallen wollen. Zumal sie sich im Hinterkopf mit Autotypen wie dem Dacia Duster vermischen (der als SUV tatsächlich den Staub und nicht die Dunkelheit liebt).</p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Agilis-Logo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3824" style="margin: 2px; border: 2px solid black;" title="Agilis-Logo" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/Agilis-Logo.jpg" alt="" width="216" height="130" /></a>Die deutschen Eisenbahnunternehmen sind bald um eine neue Marke reicher. Im Raum Regensburg startet im Dezember 2010 <strong><span style="color: #ff0000;"><a href="http://agilis.de/">Agilis</a></span></strong>. Eine <strong>agile Bahn</strong>, das klingt doch mal gut! Die Tochter der Hamburger Hochbahn AG erhielt im Mai 2008 von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) den Zuschlag für den Betrieb des Regionalbahnnetzes Regensburg und der Donautalbahn. In einem europaweiten Ausschreibungsverfahren hatten die BEG und das Innenministerium Baden-Württemberg die Hochbahn als Betreiber mit dem attraktivsten Angebot ausgesucht. <span style="color: #ff0000;">Agilis</span> bedient ab Ende 2010 die Strecken Neumarkt &#8211; Regensburg &#8211; Plattling und Landshut &#8211; Regensburg &#8211; Ingolstadt, Ende 2011 zusätzlich die Strecke Ulm &#8211; Donauwörth &#8211; Ingolstadt und am Wochenende außerdem Plattling &#8211; Passau. Der Vertrag läuft bis zum Jahr 2022.</p>
<p><span style="color: #ff0000;">Agilis</span> baut gerade bei der Zentrale in Regensburg eine Werkstatt für die 26 neuen Alstom-Triebwagen. Die hören auf den Namen <span style="color: #0000ff;"><em>Coradia</em></span> Continental. Aber das muss ja nichts heißen.</p>
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		<title>SNCF kommt DB bei Arriva in die Quere</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 17:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die SNCF ist wie die DB im Gespräch mit Arriva, das englische Unternehmen zu kaufen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3732" class="wp-caption alignright" style="width: 430px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/P3075407.jpg"><img class="size-full wp-image-3732" title="P3075407" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/03/P3075407.jpg" alt="" width="420" height="406" /></a><p class="wp-caption-text">Zug von Arriva: Prignitzer Eisenbahn in Oberhausen (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Überraschung! Die französische <strong>SNCF</strong>, deren Tochter Keolis kurzzeitig über das Zusammengehen mit der englischen <strong>Arriva</strong> verhandelt hatte, will nun nach Informationen der <a href="http://business.timesonline.co.uk/tol/business/industry_sectors/transport/article7069789.ece">Sunday Times</a> die Übernahme des Bus- und Bahnbetreibers prüfen – als Gegenpart zur Deutschen Bahn. Das dürfte den Preis nach oben treiben.</p>
<p>Hoffentlich (sc)hauen Bundesverkehrsministerium und Abgeordnete dem DB-Vorstand auf die Finger bei der zu erwartenden Zockerei.</p>
<p>Siehe hierzu auch meinen <a href="http://railomotive.com/2010/03/staatsunternehmen-db-expandiert-lieber-im-ausland/">Beitrag</a> von vorgestern.</p>
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		<title>Bunte Züge als Regionalexpress 13</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 20:15:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Etwa einen Monat lang werden sehr bunte Züge die RE 13 von Hamm nach Mönchengladbach befahren. Heute habe ich die ersten Bilder geschossen. Die Wagen stammen u.a. von der Pressnitztalbahn, der Nord-Ostseebahn, die Loks und die drei frisch lackierten Triebwagen gehören Alpha Trains .]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa einen Monat lang werden sehr bunte Züge die RE 13 von Hamm nach Mönchengladbach befahren. Heute habe ich die ersten Bilder geschossen. Die Wagen stammen u.a. von der Pressnitztalbahn, der Nord-Ostseebahn, die Loks und die drei frisch lackierten Triebwagen gehören Alpha Trains .<a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013988-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3222" title="P2013988 Kopie" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013988-Kopie.jpg" alt="" width="640" height="546" /></a></p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013698-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3214" title="P2013698 Kopie" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013698-Kopie.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a></p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2014202.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3215" title="P2014202" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2014202.jpg" alt="" width="640" height="332" /></a><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2014007.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3216" title="P2014007" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2014007.jpg" alt="" width="507" height="640" /></a></p>
<p><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013804.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3217" title="P2013804" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013804.jpg" alt="" width="640" height="316" /></a><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013808-Kopie.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3218" title="P2013808 Kopie" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/02/P2013808-Kopie.jpg" alt="" width="640" height="455" /></a></p>
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		<title>Mit dem Aussichtswagen 1. Klasse durchs Ruhrgebiet</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 17:37:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil die Stadler-Flirt-Züge nicht freigegeben sind, setzt die Eurobahn Wagenzüge mit Oldtimer-Wagen ein ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3138" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><img class="size-full wp-image-3138 " title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/P1243579.jpg" alt="Einer der wenigen Flirt-Triebwagen fährt auf der RE3 - hier in Düsseldorf (Foto: Weiudelich) " width="640" height="209" /><p class="wp-caption-text">Einer der wenigen Flirt-Triebwagen fährt auf der RE3 - hier in Düsseldorf (Foto: Weidelich) </p></div>
<p>Die Fahrgäste auf der Linie RE 13 müssen weiter auf den Einsatz der neuen Flirt-Triebwagen von Stadler warten. Laut Eisenbahnbundesamt lagen die im Sommer angeforderten Unterlagen vor wenigen Tagen immer noch nicht vor. Neue Radsätze machen die Prüfung erforderlich. Die Eurobahn rechnet mit dem Einsatz der neuen Fahrzeuge auf den Linien RE 3 (Hamm – Dortmund – Gelsenkirchen – Düsseldorf) und RE13 (Hamm – Hagen – Düsseldorf – Mönchengladbach – Venlo) ab Anfang März.</p>
<p>Am 1. Februar tritt ein verbesserter Ersatzfahrplan auf der Linie RE 13 in Kraft. Die Ersatzzüge der Linie RE 13 werden wieder zwischen Mönchengladbach und Hamm durchgehend verkehren. Zwischen Venlo und Mönchengladbach fahren weiter Ersatzzüge der Deutschen Bahn, in Mönchengladbach muss weiterhin umgestiegen werden.</p>
<div id="attachment_3141" class="wp-caption alignright" style="width: 586px"><img class="size-full wp-image-3141 " title="Foto: Friedhelm Weidelich" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/P1092901.jpg" alt="Ersatzverkehr RE13 in Neuss (Foto: Weidelich)" width="576" height="474" /><p class="wp-caption-text">Ersatzverkehr RE13 in Neuss (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Aus der Not macht Eurobahn eine Tugend: Zum Einsatz kommen auf dem Abschnitt Hamm – Mönchengladbach <span style="color: #ff0000;">Z</span><span style="color: #ff0000;">üge der Eurobahn aus Lokomotiven und Reisezugwagen</span>, welche von verschiedenen Eisenbahnunternehmen in Deutschland angemietet wurden. Die Züge werden mit je fünf Reisezugwagen gefahren und bieten das gewohnte Sitzplatzangebot der Linie RE 13. Als weitere Komfortverbesserung werden in der 2.Klasse auch einige Wagen der 1.Klasse eingesetzt. <span style="color: #ff0000;">I</span><span style="color: #ff0000;"><span style="color: #ff0000;">n z</span>wei Zuggarnituren kommen für Fahrgäste der 1. Klasse besondere Wagen zum Einsatz: der „Rheingold-Aussichtswagen“ mit erhöht liegenden Sitzplätzen und Glaskuppel und ein ehemaliger Speisewagen mit bequemem 1.-Klasse-Interieur. </span></p>
<p>„Dieser Fahrplan wird nun bis zur Zulassung unserer neuen FLIRT-Fahrzeuge gültig sein“, so Hans Leister, Geschäftsführer der Eurobahn (Keolis Deutschland). „Wir bieten unseren Fahrgästen auf der gesamten Linie RE 13 nun ausreichend Platz und zwischen Mönchengladbach und Hamm wieder durchgehenden Verkehr ohne Umsteigen in Hagen.“</p>
<p>Auf der ebenfalls von der Eurobahn betriebenen Linie RE 3 wird weiter das normale Fahrplanangebot sichergestellt. Durch den Mangel an neuen Flirt-Fahrzeugen steht dabei nicht das volle Platzangebot zur Verfügung, außerdem fahren zwischen Dortmund und Hamm Ersatzzüge der DB, sodass in Dortmund umgestiegen werden muss.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Arriva und Keolis diskutieren Zusammengehen</title>
		<link>http://railomotive.com/2010/01/arriva-und-keolis-diskutieren-zusammengehen/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 17:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Arriva und Keolis wollen zusammenarbeiten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/DSCF6729.JPG.jpg"><img class="size-full wp-image-3199 " title="DSCF6729.JPG" src="http://railomotive.com/wp-content/uploads/2010/01/DSCF6729.JPG.jpg" alt="" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Alex-Zug von Arriva in Oberstaufen (Foto: Weidelich)</p></div>
<p>Nach <a href="http://fr.reuters.com/article/companyNews/idFRLDE60Q2QC20100127">Medienberichten</a> (siehe auch <a href="http://mofair.de/db/news/meldung_8014.html">hier</a>), die der britische Bus- und Bahnbetreiber Arriva bestätigte, prüfen Arriva und Keolis, eine Tochter des Axa-Konzerns und der SNCF, eine enge Zusammenarbeit und Kapitalverflechtungen.</p>
<p>Originaltext der Pressemitteilung:<br />
<em> Response to press reports: Statement regarding Keolis SA (&#8220;Keolis&#8221;)</em></p>
<p><em>28 January 2010</em></p>
<p><em>Arriva plc (“Arriva” or the “Company”) notes the recent press reports and movement in the Company’s share price. The Company confirms that it has held very preliminary discussions with Société Nationale des Chemins de fer Français (“SNCF”) regarding a possible contribution of all or part of Keolis&#8217; transportation business to Arriva to create a significantly enhanced and leading European transportation business focused on the increasing liberalisation of the transportation market in Europe.</em></p>
<p><em>The Board affirms that discussions are at a preliminary exploratory stage and there is no certainty that any agreement will be reached.</em></p>
<p><a href="www.arriva.de">Arriva</a> und <a href="http://www.keolis.de/">Keolis</a> sind auch in Deutschland aktiv. Arriva betreibt u.a. den Metronom in Niedersachsen, den Alex in Bayern und viele Regionalbahnen in Ostdeutschland. Keolis betreibt als <span style="color: #000000;"><a href="http://www.eurobahn.de/">Eurobahn</a></span> bisher nur in Nordrhein-Westfalen neun Strecken.</p>
<p>Die Konkurrenz der Deutschen Bahn formiert sich, Oligopole entstehen.</p>
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		<title>Deutsche Bahn bekommt im Fernverkehr Konkurrenz aus Frankreich</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 09:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Friedhelm Weidelich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Personenverkehr]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn muss mit Konkurrenz im Fernverkehr rechnen. Vor allem französische Unternehmen drängen auf den deutschen Markt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn muss mit Konkurrenz im Fernverkehr rechnen. Vor allem französische Unternehmen drängen auf den deutschen Markt. Wie die FTD <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:geplante-billigzuege-franzosen-attackieren-deutsche-bahn/50030459.html">meldete</a>, hat der französische Eisenbahn-und Nahverkehrskonzern <a href="http://www.keolis.com">Keolis</a>, an dem die französische Bahngesellschaft SNCF aber nur mit 45,5 Prozent beteiligt ist, Trassen in Deutschland beantragt. Ab 2011 sollen dann laut FTD „gebrauchte Züge als günstige Konkurrenz zu den Intercitys der DB“ von Straßburg über Frankfurt/M. und Nordrhein-Westfalen nach Hamburg befahren. Als zweite Verbindung ist Frankfurt/M. – Berlin – Hamburg geplant.</p>
<p>Keolis ist in Frankreich hochkreativer Marktführer im Nahverkehr, der auch Autos, Fahrräder und Segways vermietet. Keolis gehört zu 52 % der Versicherungsgruppe Axa und betreibt die regionale Eurobahn mit Sitz in Bielefeld. In Großbritannien ist Keolis an der Southeastern beteiligt, die demnächst mit neuen Hochgeschwindigkeitszügen startet, wie ich <a href="http://www.railomotive.com/?p=472">berichtet</a> habe.</p>
<p>Die DB, die sich ebenso um Fernverkehrsverbindungen nach Südfrankreich bemüht, gilt der Antrag der Franzosen als feindlicher Akt und beklagt sich über Diskriminierungen beim Einstieg in den französischen Markt. Das dürfte nicht aus der Luft gegriffen sein, ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Deutsche Bahn auch im Fernverkehr in zwei Jahren mit schärferem Wettbewerb rechnen muss.</p>
<p>Deutschen Bahnkunden kann das nur nutzen, denn die Fahrpreise sind in Deutschland viel zu hoch. Fehlende Ersatzzüge bei den zahlreichen Fahrzeugstörungen, deutlich sichtbarer Verschleiß bei älteren ICE-Zügen, laufende Fahrpreiserhöhungen, fast schon obligatorische teure Platzkarten in notorisch überfüllten ICE-Zügen und völlig überhöhte BahnCard-Preise strapazieren die Sympathie und Geduld vieler Bahnreisender.</p>
<p>Doch die DB muss mit noch mehr Wettbewerb rechnen. Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht von der TU Berlin, Fachgebiet Schienenfahrzeuge, sagte mir vor einigen Tagen: „Die SBB hat Doppelstockzüge ausgeschrieben, die deutschlandfähig sind. Es ist der größte Auftrag, der je in der Geschichte der SBB erteilt wurde. Wenn die DB nicht aufpasst, kommt da ein starker Konkurrent. Auch Veolia sitzt in den Startlöchern.“ Der französische Mischkonzern Veolia betreibt den Interconnex zwischen Leipzig, Berlin und Warnemünde und ist sonst nur sehr aktiv im Nahverkehr. Die britische Arriva fährt Fernzüge (&#8220;Alex&#8221;) in Bayern, macht Regionalverkehr in Niedersachsen (Metronom) und ist mit der Prignitzer Eisenbahn in einigen Bundesländern erfolgreich.</p>
<p>Wenn die kommenden Mitbewerber nicht zu viel falsch machen, könnte hier der gleiche Effekt einsetzen, den am Anfang Mannesmann Mobilfunk, heute D2 Vodafone, für den Einstieg ins Telekommunikationsgeschäft genutzt hat. Mit „D2 privat“ baute das Unternehmen ein Gegenimage zur „staatlichen“, nicht besonders beliebten Telekom auf. Von diesem Image zehrt Vodafone bis heute.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Ich hätte diesen Beitrag gern mit <span style="color: #3366ff;">Fotos</span> von Zügen von Keolis, Interconnex und Arriva geschmückt. Keolis hat auf seiner französischen Homepage fast nur Bus-Fotos und andere Fotos minderer Qualität. Bei Veolia gibt es nichts, bei Arriva nur ein <span style="color: #3366ff;">Amateurfoto</span>, aus dem Zug geknipst. <span style="color: #ff0000;">Das branchenübliche</span> <span style="color: #ff0000;">Trauerspiel</span> eben. Peinlich für Unternehmen dieser Größe und leider ein Zeichen, dass die <span style="color: #ff0000;">Kommunikationsarbeit als Nebensache</span> betrachtet wird, der man wenig Beachtung schenkt. Das rächt sich spätestens beim größeren Einstieg ins Fernverkehrsgeschäft.</p>
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